Beantragung einer Spende

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Troubadix

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Hallo zusammen,

ein Bekannter von mir weiss nicht mehr weiter und hat mich um Rat gefragt, doch leider bin ich hierbei überfragt. :icon_kinn:

Er ist ALG II Bezieher und möchte/muss das erste mal eine Spende beantragen, da er seine Energie-Jahresrechnung bekommen hat und eine Nachzahlung fällig ist und das JC diese nicht übernimmt.

Nun ist er beim Suchen auf den netterweise von "Regelsatzkämpfer" verlinkten Anhang zu "Nürnberg: Antrag auf Stiftungsmittel vom 19.09.2011" gestossen und möchte deshalb eine Spende beantragen.

Kann er einfach selbst den Vordruck ausfüllen und an die angegebene Stelle schicken?

Muss er irgendwelche Unterlagen beilegen?

Auch ist im Vordruck keine Möglichkeit zum Eintrag eines Grundes für die Spende vorhanden.

Vielen Dank vorab für Eure Hilfe.

MfG.

Troubadix
 

gelibeh

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Hat er denn beim Jobcenter ein Darlehen beantragt dafür und ist das abgelehnt worden? Und was heißt Energie-jahresrechnung? Nur Stromabrechnung? Alles andere hat das Jobcenter zu übernehmen.
 

Troubadix

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das ging aber schnell. :)

Er hat die Jahresrechnung von seinem Versorgungsunternehmen dem JC eingereicht und eine Ablehnung erhalten, da die Nachzahlung nur den Strom betrifft, was ja nicht vom JC übernommen wird.

Deshalb ist er nach Suchen auf die Möglichkeit der Beantragung einer Spende gestossen.
 

gelibeh

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Schriftlich beim Stromversorger um Ratenzahlung bitten. Lehnt der ab, schriftlich ein Darlehen beim Jobcenter beantragen.
 

wommi

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So etwas hab' ich ja noch nie gehört ! :confused:

Man soll als H4-Bezieher eine Spende bekommen können, um eine Rechnung beim Stromanbieter zu bezahlen ?

Also, der 1. April ist bereits gewesen ! Wer erfindet denn so einen Schwachsinn ? :icon_party:
Wäre ja auch ganz gut, sich mal zu informieren, was Stiftungsmittel sind - jedenfalls keine spenden ! :biggrin:
 

Seepferdchen 2010

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Er kann einen Antrag stellen, aber für andere Kleinigkeiten bekommt er kein Geld!

Ein Darlehn wird gewährt bei Stromschulden, das heisst er muß nachweisen das er den Betrag zur Zeit nicht aufbringen kann!

Lies dich mal hier durch!

https://www.elo-forum.org/antraege/77293-antrag-darlehen-wegen-stromschulden.html

Und wie Gelibeh schreibt Ratenzahlung dem Versorger anbieten, die schriftliche Ablehnung dem Antrag dann beilegen!!!!

Gruß:icon_pause:
 

Troubadix

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@Seepferdchen

den Link von Dir habe ich mir durchgelesen.

Er kann also selber den Vordruck ausfüllen, am besten noch in Kopie die Jahresrechnung beilegen und mit einem kurzen Brief an die genannte Stelle sein Glück versuchen?

Oder sehe ich das falsch?
 

ZickE

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Nuja für den Betrag kann er auch echt mit dem Stromversorger sprechen und das selber in Raten bezahlen finde ich, denn er hat das ja auch den Strom verbraucht. Wenn man mit den Stromanbietern spricht, lassen die sich darauf eigentlich ein. Hatte das auch schon.
 

Konstabler

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@ Troubadix

Höhe knapp 110 Euro und eine Stromsperre ist nicht gegeben.

Er soll darauf achten, dass die Stromschulden immer unter 100€ bleiben, dann wird nicht gesperrt, auch wenn da Drohbriefe kommen.

Deshalb hat vermutlich auch das Jobcenter kein Stromdarlehen gewährt.

Er soll das Kundencenter seines Energieversorgers aufsuchen und dort eine Ratenzahlung anbieten bzw. guten Willen demonstrieren.

Es kann sein, dass er eine Antwort mit dem Inhalt bekommt, dass Ratenzahlungen nicht akzeptiert werden. DAS heisst aber nur, dass der Energieversorger im Falle einer Sperre die Sperre erst wieder dann aufhebt, wenn alle Beträge gezahlt sind.

Also einfach Raten zahlen und auch die monatlichen Abschläge.

Selbst wenn der Energieversorger keine Ratenzahlung akzeptiert, soll er mit dem Energieversorger einen Mahnstop vereinbaren oder vereinbaren, dass der Energieversorger keine Mahngebühren erhebt, die lassen sich nämlich Mahnungen sonst fürstlich vergüten.


Und nochwas: 110€ sind kein Fall für eine Stiftung.
 
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