Beamte: Bundesbank fordert höheres Pensionsalter

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Dagegen72

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https://www.welt.de/print/die_welt/...undesbank-fordert-hoeheres-Pensionsalter.html
Die Bundesbank warnt vor zu hohen Belastungen der Bundesländer durch die Pensionen der Beamten. Diese nähmen noch einige Zeit erheblich zu, heißt es im aktuellen Monatsbericht der Notenbank. Als Konsequenz fordern die Experten das Gleiche von Beamten wie von gesetzlich Versicherten: weit über das 67. Lebensjahr hinaus zu arbeiten. „Wie auch für die gesetzliche Rentenversicherung diskutiert, wäre es naheliegend, das Pensionsalter mit der steigenden Lebenserwartung künftig sukzessive weiter anzuheben“, heißt es.

Bin ich dafür. ICH frage mich allerdings: ob es sein kann, dass ein Dachdecker genau so lange arbeiten soll, wie ein Beamter. Schon lange hätte es da eine umgekehrte Altersgrenzenregelung geben müssen! :doh: Warum? Weil mir das der gesunde Menschenverstand sagt.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Ist Dir eigentlich klar, dass es viele unterschiedliche Berufe im Beamtentum gibt?

Polizei, Feuerwehr, Verwaltung, Schulen, Bundeswehr

Dein ausgelutschtes Dachdeckerbeispiel muss abseits der Verbesserung der Arbeitsbedingungen (was schon geschieht, guck Dir mal die Gerüste an), in Form einer echten gesetzlichen Absicherung der Berufsunfähigkeit geschehen.

Bis dahin kann ich jedem nur raten - in sehr jungen Jahren beim Berufseinstieg- eine private BU abzuschließen.

Die junge Generation macht sich Gedanken um eine Handyversicherung, aber sein Einkommen abzusichern, ist dann wieder zu teuer.

Weil das aus den unterschiedlichsten Gründen so ist, bin ich für eine gesetzliche Absicherung.
Das Konstrukt ab 2001 muss wieder weg.

Finanzierung:
Mütterrente wieder weg und alle nicht durch Steuern finanzierten Renten-Geschenke ebenfalls.
 

Dagegen72

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@RobbiRob: ja, danke für die Hinweise. Polizisten sind glaube ich nicht automatisch Beamte, sondern bloß, wenn sie sich dafür entscheiden, die Beamtenlaufbahn einzuschlagen, aber stimmt schon, dass es dafür verschiedene Bereiche gibt.

Meiner Meinung nach gehört das Beamtentum sowieso abgeschafft. Wieso sollte es unterschiedliche Rentenaltersgrenzen geben??

Und was die BU betrifft: in einer letzten de facto "jetzt reicht's " - Sendung stritt die Sendung darum, dass einem überaschend autoimmun Erkranktem die BU ausgezahlt wird - allein haben die Versicherten es nicht geschafft, die Sendung konnte helfen.

vor zahlungs-unwilliges Verhalten der Versicherungen sind treue BeitragszahlerInnen mitunter nicht geschützt:
weil Zwillinge als Frühchen zur Welt kamen, zahlte die Bayrische Beamtenbank einfach nicht:
https://www.sz-online.de/nachrichte...-die-kasse-ein-zu-grosses-risiko-4030933.html
angeblich sei das Usus so und stünde auch im Vertrag so - ja, dann hätte man sich diese Versicherung auch gleich sparen können.
 

Kerstin_K

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Schlimm finde ich auch, dass man mit einer Behinderung kaum eine Chance auf eine BU-Versicherung hat. Und das gilt auch dann, wenn die Behinderung nicht die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der Versicherungsfall eintritt.

Gleiches gilt fuer Lebensversicherungen und sogar mit einer Unfallversicherung hatte ich Probleme.

Private Pflegeversicherung kann man mit Behinderung auch vergessen bzw, bei der ohne Gesundheitspruefung sind die Leistungen ein Witz.
[>Posted via Mobile Device<]
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Ich habe damals noch trotz Vorerkrankungen über den Gruppenvertrag des AG reinrutschen können.

Ob sowas auch in Deinem Falle geht, ist leider fraglich.

Aber generell ist es schon so, dass man in jungen Jahren bei angenommener Gesundheit tragbare Prämien hat.

Ich bekomme heute aus einem sehr früh abgeschlossenen privaten Vertrag etwas mehr als 500€ netto, bei einer monatlichen Prämie von zuletzt 29€. Die fällt dann jetzt auch noch weg.

Es wird nicht gemacht, später kommen dann Ausreden.
Habe ich oft erlebt, trotz ordentlicher Einkommen.
 

Sowhat

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Und Mütterrenten abschaffen? Die hätte man auch und gerade für die Frauen mit Kindern ab GJ 1992 auch erhöhen sollen. Ich gehöre dazu! Wir hatten damals noch nich flächend deckend Kitas weder kostenpflichtige und schon gar nicht umsonst. Zumindest nicht auf dem oberbayrischen Land.
Ich hatte auch keine Oma in der Nähe, wir sind wegen des Berufes meines Exmannes Richtung München gezogen. Für unsere Kinder gab es Kindergartenplätze ab drei Jahren, die nur bis 12.00h. Ganztagsplätze waren den alleinerziehenden Müttern vorbehalten. Die gab es damals noch nicht Haufenweise und schon gar nicht auf dem Land.
Also habe ich erst später wieder im Minijob bei meinem inzwischen selbständigen Partner gearbeitet und mich ansonsten um meine Kinder gekümmert (einer davon war auch häufig krank).
Ich hatte inzwischen einen Schlaganfall mit Folgeschäden (GdB 50) und mein Mann lies sich scheiden. Als Selbstständiger musste und muss er nicht bezahlen für mich, eine Teilzeit-Arbeit (bin kaufmännisch ausgebildet und VZ konnte ich gesundheitlich nicht mehr) habe ich nicht mehr gefunden, obwohl ich längst wieder in der Stadt lebe. Für EM Rente fehlen mir Anwartschaften und auch die 15 Jahre für die Schwerbehinderten-Rente wurde so gerechnet, dass mir Zeiten fehlen. Meine Kinder, inzwischen erwachsen und Steuerzahler bzw. eines studiert noch, zählen wegen des geringen Altersabstandes für meine Rente so gut wie nichts. Ich bin heute H4 und vielleicht ab nächstes Jahr sogar obdachlos. Ich habe übrigens 15 Jahre lang in den Rententopf einbezahlt, aber mit spitzem Bleistift fehlen wohl zwei Monate.
Also ich finde, dass die geburtsstarken Jahrgänge ab 1960 nicht durch alle Raster fallen dürften und die Mütterrenten eher aufgestockt gehören!
Übrigens bekomme ich meine gesetzlich Rente, die unter Grundsicherungsniveau sein wird erst mit 66,8 Jahren trotz Gdb 50.
 

Pauer

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Polizisten sind glaube ich nicht automatisch Beamte, sondern bloß, wenn sie sich dafür entscheiden, die Beamtenlaufbahn einzuschlagen,
Jeder Polizist ist automatisch Beamter - und das ist gut so!

Meiner Meinung nach gehört das Beamtentum sowieso abgeschafft.
Für mich vollkommen unverständlich! Darf ich fragen, weshalb du so denkst?
Beamte sind m.E. unverzichtbar für einen funktionsfähigen Staat. Darüber hinaus haben Beamte auch viele Einbußen und weniger Freiheiten, als Angestellte es haben.
Dafür einen Ausgleich zu schaffen ist durchaus legitim - zumal der Dienstherr eine Fürsorgepflicht hat, die aus den besonderen Belastungen des Berufsbeamtentums vollkommen in Ordnung ist.
 

Maximus Decimus

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@RobbiRob: ja, danke für die Hinweise. Polizisten sind glaube ich nicht automatisch Beamte, sondern bloß, wenn sie sich dafür entscheiden, die Beamtenlaufbahn einzuschlagen, aber stimmt schon, dass es dafür verschiedene Bereiche gibt.
Wer wenn nicht Polizisten sollten keine Beamte sein? Die sind hoheitlich immer tätig und sind natürlich immer Beamte. Da gibt es auch nichts zu entscheiden für die. Wer seine Karriere bei der Polizei beginnt, macht sie immer bis zur Pension im Beamtenstatus. Das ist auch gut so und kann gar nicht anders geregelt werden.


Meiner Meinung nach gehört das Beamtentum sowieso abgeschafft.
Wer macht die Arbeit in der JVA für die Justizvollzugsbeamten, Polizisten, Feuerwehr, Richter, Soldaten, Lehrer und Verwaltungsbeamten wenn diese plötzlich anfangen würden zu streiken? Soll dann eine Anarchie ausbrechen? Gerade Polizisten, Feuerwehr und Justiz sind zwingend auf das Beamtentum angewiesen.
Leider hast du mal wieder gnadenlose Unwissenheit im Bereich Berufsbeamtentum demonstriert. Du hängst dich hier an Sachverhalten auf, die du unter falschen Grundlagen kritisierst, weil dir einfach das nötige Wissen fehlt. Nicht alles ist schlecht am Berufsbeamtentum. Es ist ein einziges Märchen das alle Beamten vom Geld zählen Schwielen an den Händen haben. Der mittlere Dienst ist bei weitem nicht so gut bezahlt, dass man eine Familie mit vier Kindern in München ohne große Probleme ernähren kann. Der höhere Dienst ist im Vergleich je nach ausgeübter Tätigkeit im Gegensatz zur freien Wirtschaft teilweise gnadenlos unterbezahlt.
Deshalb lese dich erstmal in die Materie Berufsbeamtentum ein, bevor du hier aufgrund von massiver Unwissenheit eine Hasstirade nach der anderen lostrittst.
Anstatt in Neid zu zerplatzen, hat jeder Deutsche die Möglichkeit Beamter zu werden und die möglichen Vorteile mitzunehmen. Es gibt soviele unterschiedliche Bereiche, da sollten für jeden eine passende Tätigkeit dabei sein. Jedoch zählt natürlich das Prinzip der Eignung, Leistung und Befähigkeit. Wenn es daran scheitert aufgrund der Konkurrenz fällt man halt hintenrüber.
 

noillusions

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Bin ich dafür. ICH frage mich allerdings: ob es sein kann, dass ein Dachdecker genau so lange arbeiten soll, wie ein Beamter. Schon lange hätte es da eine umgekehrte Altersgrenzenregelung geben müssen! :doh: Warum? Weil mir das der gesunde Menschenverstand sagt.

Na super! "Mir geht's schlecht, also soll es den anderen auch schlecht gehen!" So funktioniert die Agenda 2010, so funktioniert der Neoliberalismus! Umgekehrt wird ein Schuh draus.
 

AsbachUralt

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Mein Gott immer diese Neiddiskussion über Beamte.
Dabei haben viele Beamte aus den unteren Diensten unterm Strich, wenn sie ihre PKV bezahlt haben, oft nicht mehr als ein Rentner.
Und wer darüber meckert hat es eben in jungen Jahren verpasst ebenfalls Beamter zu werden, oft auch deshalb, weil man sich nicht für deren niedrige Entlohnung entscheiden-sondern gutes Geld in der Wirtschaft verdienen wollte.

Nein, ich bin kein Beamter, mich nervt nur immer diese Pauschlisierung über Beamte.
 

Bananenbieger

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Leider war als ich jung und gesund war, keine BU-Versicherung vorhanden (war jedenfalls nicht gut sichtbar).
Als ich dann älter war, hätte ich keine BU-Versicherung bekommen.

Da müsste dringend etwas verbessert werden.
Oder aber auch die EU-Rente "richtig" verbessert werden!

Dies ist wichtiger, als Beamte gegen Angestellte auszuspielen.
 

saurbier

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Na was macht den unsere liebe große Koalition, die verbessert doch rechtzeitig zu den Wahlterminen jetzt bereits zum zweiten mal die EMR.

Hallo ihr vergeßt dabei aber immer eins, all die tollen Wahlversprechen beziehen sich leider nur auf die zukünftigen Fälle.

All die 1,2 Mio. bisheriger Rentenempfänger läßt man einfach hinten runter fallen, ganz dem Motto die Altfälle sterben schon aus.

Viel schlimmer finde ich, daß sich die dann Betroffenen alle immer stillschweigend dem hingeben.

Und noch eins zu der Beamtendiskussion, die man dann immer sehr schnell mit dem Tenor der Neiddiskussion abwürgt. Ja warum bitte soll sich denn ein normaler Rentner mit lediglich 48% seines ehemaligen Einkommens als Rente zufrieden geben, wenn man einem Beamten der gestalt fast 72% zubilligt.

Wenn hier jemand das Argument anführt, daß die Pensionen ja beim unteren oder mittleren Dienst so gering ausfallen (was ich anzweifeln möchte), dann ist es doch nicht die Schuld der Arbeitnehmerrentner. Das Argument jeder kann ja Beamter werden, ist doch so lang wie mein Bart - weil auch unsinnig. Wenn die Beamtenpensionen ebenfalls bei 48% liegen würden wäre ich mal auf das dann erfolgende Argument gespannt. Im übrigen hat das auch weniger mit blankem Neid zu tun, denn man könnte auch mit dem Gleichheitsgrundsatz unseres GG argumentieren.

Schröder sah damals sehr wohl vor, auch die Pensionen entsprechend der Rentenreform anzupassen, nur hat man dies dann wohl aus welchen Gründen auch wieder fallen lassen, vielleicht weil der Beamtenbund hier zuviel Interveniert hat, was ja bei den Arbeitnehmern mangels entsprechender Vertretung einfach zu bewerkstelligen ist.

Nichts anderes wird doch aktuell von so einigen - meist der Schwarzen Fraktion im Bundestag - derzeit auch beim Argument der weit besseren östereichischen Rente ins Spiel gebracht. Da werden fadenscheinige Gründe vorgeschoben und hochgespielt die weit ab jeder Wahrheit sind. Tatsache ist doch, daß man in Österreich bereits Ende der achtziger Jahre das Rentensystem dem Volkes Willen entsprechend umgebaut hat, während man hier genau die gegenteillige Richtung auf Drängen der Arbeitgeber nach niedrigeren Sozialbeiträgen (aus Wettbewerbsgründen) folgte, dem Schröder dann mit Hartz IV die Krone aufsetzte.

Alleine dem Willen der Politik auf drängen der Arbeitgeber ist es doch auch zu verdanken, daß es mit der Rentenreform zu einem massiven Abbau der EMR Bewilligungen kam, dazu braucht man sich doch auch nur mal die bewilligungszahlen genauer anzuschauen. Leidtragende sind jetzt die Frührentner aus gesundheitlichen Gründen (Teil-EMR u. EMR) zwischen 2001 und 2013 denen man alleine dem Grund geschuldet das sie in Frührente gehen gleich mal 10,8% ihrer Rente lebenslang abziehen darf und diese 10,8% basieren auf den Gleichheitsgrundsatz (GG), denn wer einfach früher in Rente geht (aus persönlichen Gründen) dem werden ja zurecht bis zu 10,8% abgezogen.

Das nur mal dazu.


Grüße saurbier
 

TazD

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Schröder sah damals sehr wohl vor, auch die Pensionen entsprechend der Rentenreform anzupassen, nur hat man dies dann wohl aus welchen Gründen auch wieder fallen lassen, vielleicht weil der Beamtenbund hier zuviel Interveniert hat, was ja bei den Arbeitnehmern mangels entsprechender Vertretung einfach zu bewerkstelligen ist.
Die Einführung einer Beamtenrente würde einen dreistelligen Milliardenbetrag kosten. Deswegen hat man das wieder fallen gelassen.

https://www.t-online.de/finanzen/al...te-wuerde-hunderte-von-milliarden-kosten.html
 

noillusions

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1. Raffelhüschen (-->ALARM!)

2.
Die Rentenversicherung rechnet hier noch mit Dynamisierungsfaktoren, die den Betrag höher ausfallen lassen. Wir lassen sie aus Gründen der Vereinfachung weg.

Zweitens klingt nach Lügen durch weglassen, immerhin "ehrlich gelogen", da erwähnt.
Manchmal schreibt der ÖD ja auch Stellen aus für entweder Beamte oder es kommt irgend so ein TVÖD ins Spiel.
Das ist linke Tasche, rechte Tasche (PKV kann sogar ausgebootet werden), jedenfalls dann wenn man hier eine Rente nach österreichischem Vorbild hätte.

UND GENAU DAS SOLL HIER WOHL VERNEBELT WERDEN UND ENDET DANN IN EINER NEIDDEBATTE!
 

Maximus Decimus

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Zitat von Dagegen72 Beitrag anzeigen
@RobbiRob: ja, danke für die Hinweise. Polizisten sind glaube ich nicht automatisch Beamte, sondern bloß, wenn sie sich dafür entscheiden, die Beamtenlaufbahn einzuschlagen, aber stimmt schon, dass es dafür verschiedene Bereiche gibt.
Wer wenn nicht Polizisten sollten keine Beamte sein? Die sind hoheitlich immer tätig und sind natürlich immer Beamte. Da gibt es auch nichts zu entscheiden für die. Wer seine Karriere bei der Polizei beginnt, macht sie immer bis zur Pension im Beamtenstatus. Das ist auch gut so und kann gar nicht anders geregelt werden.


Wer wenn nicht Polizisten sollten keine Beamte sein? Die sind hoheitlich immer tätig und sind natürlich immer Beamte. Da gibt es auch nichts zu entscheiden für die. Wer seine Karriere bei der Polizei beginnt, macht sie immer bis zur Pension im Beamtenstatus. Das ist auch gut so und kann gar nicht anders geregelt werden.

Leider hast du bisher nicht geantwortet, was ich sehr schade finde.
 

Dagegen72

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@MaximusDezimus: interessanter Gedanke, mit dem nicht streiken dürfen bei JVA Beamten usw. Allerdings hätten die es wohl sogar nötig, da oft die Rede davon ist, dass es dort auch Personalmangel geben soll.

Letztes Jahr ist dafür gestreikt und demonstriert worden, dass auch Beamte streiken dürfen. Leider dürfen sie es nicht.

@Pauer: warum ist es gut, dass PolizistInnen Beamte sind? Anderen Angestellten täte es auch gut, wenn die Jobs nicht sofort kündbar sind und die Leute stattdessen an eine andere Werkstattdienstelle versetzt werden können, wenn was ist. Oder das man sie suspendiert. Also, freistellen von der Arbeit und trotzdem Gehalt erhalten. Statt sofort auf der Straße zu landen.

Ein Feuerwehrmann wird wissen, dass er einen Streik für einen etwaigen Rettungseinsatz abbrechen muss. :doh: Feuerwehrleute sind doch aber oft ehrenamtlich?

Und ach, München hat letztes jahr ehrenamtliche Polizisten gesucht.

https://www.tag24.de/nachrichten/fr...wildungen-fritzlar-gudensberg-ehrenamt-751379
Hilfssheriffs: Immer mehr ehrenamtliche Polizisten



Zum Jahreswechsel will die mittelfränkische Polizei Sicherheitswachten in Hersbruck, Stein und Oberasbach einrichten. Hierfür werden ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht, die durch ihre Präsenz das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken. So können u.a. Ordnungsstörungen und Vandalismus vermieden werden. Bewerber sollten im Alter zwischen 18 bis 62 Jahren, zuverlässig und verantwortungsbewusst sein. Auch für Nürnberg wird weiterhin Verstärkung gesucht.
https://www.frankenfernsehen.tv/med...lizei-sucht-personal-fuer-sicherheitswachten/

Bock?

@Neiddebatte: das IST KEINE Neiddebatte!! Wieso soll es Angestellte und Beamte geben. Sind die einen Menschen vom Mars und die anderen vom Pluto?
 

Dagegen72

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@Kreativlos: Danke für die Info. ich suche auch mal noch einen Thread raus, wo wir das thema schon mal hatten um die einzelnen Überlegungen dazu zusammenzubringen.
 
S

SelfDelUser_63679

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Anderen Angestellten täte es auch gut, wenn die Jobs nicht sofort kündbar sind und die Leute stattdessen an eine andere Werkstattdienstelle versetzt werden können, wenn was ist.

Büro-Angestellte würden sich ganz sicher nicht darüber freuen, in die Werkstatt versetzt zu werden. Ich bin mir sicher: eine ordentliche Kündigung wäre denen lieber. Und den Werkstatt-Mitarbeitern auch. Überhaupt: welche Werkstatt?

Feuerwehrleute sind doch aber oft ehrenamtlich?

Sind sie. Auf dem Dorf. Die streiken nicht. Warum auch? Geld bekommen sie ja ohnehin nicht.
 

AsbachUralt

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Es würde mich schon interessieren, welche Erfahrungen Dagegen72 mit dem Berufsleben hat, denn wenn man die Beiträge liest, kann es damit nicht weit her sein.
 

Dagegen72

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@Sabattical: das haben andere behauptet, dass Feuerwehrleute Beamte seien, lies nochmal genauer.

@AsbachUralt: ja, Beamtin war ich noch nicht. :doh: und logisch:wenn ich Werkstatt sage, meine ich Werkstatt-Arbeiter wie Kfz-Mechaniker oder solche. Hätte ich Büro gesagt, für die meine Aussage dennoch auch gilt, hätte ich Büroleute gemeint.

hier ist die pro und contra - Beamten-Diskussion mit drin:
https://www.elo-forum.org/news-disk...buergerversicherung-beamte-190373/index3.html

@RobbiRob:
Suspendierter Polizist bezieht volle Bezüge – seit zehn Jahren
https://www.welt.de/politik/deutsch...t-bezieht-volle-Bezuege-seit-zehn-Jahren.html - jetzt wieder du :biggrin:
 

noillusions

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@Pauer: warum ist es gut, dass PolizistInnen Beamte sind? Anderen Angestellten täte es auch gut, wenn die Jobs nicht sofort kündbar sind
[...]
Es würde mich schon interessieren, welche Erfahrungen Dagegen72 mit dem Berufsleben hat, denn wenn man die Beiträge liest, kann es damit nicht weit her sein.

Das Problem ist ein Anderes, sie erkennt (siehe Äusserung von ihr oben), dass es sehr wohl VORSTELLBAR wäre Vorteile, die die eine Gruppe hat der anderen Gruppe ebenfalls zu ermöglichen.
Trotzdem ist sie der Ansicht, das alle die Nachteile haben sollen, statt dass alle die Vorteile haben sollen. Aus welchem Grund auch immer. Das meinte ich auch mit der Zuschreibung der neoliberalen Denke, die ich ihr unterstelle: Nicht Verbesserungen für alle, sondern Verschlechterungen für alle. Naja wer auch den Bund der Steuerzahler zitiert, der ist ja auch neoliberal gesinnt.

Den Grund für das Beamtentum habe ich mal aussen vor gelassen, das ließe sich sicher "Herausrechnen" oder auf andere Weise vergüten. Natürlich unter der Voraussetzung dass man akzeptiert dass das Beamtentum eine sinnvolle Funktion in einem Staat hat.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast

Andere haben es vor mir ja auch schon angemerkt:

Wenn Du Dir nur ansatzweise mal die Mühe machen würdest und mehr als Überschriften lesen, vor allem bei selber von Dir veröffentlichten Beiträgen!

„Der Polizei bleibe als maximale Disziplinarmaßnahme nur eine Kürzung der Dienstbezüge, so das Urteil des OVG. Allerdings ist auch das mittlerweile nicht mehr möglich – dies kann nur in den ersten drei Jahren nach Einleitung des Disziplinarverfahrens geschehen.“

Und selbst wenn es so wäre, was interessieren mich reißerische Einzelfälle, die mit der Realität zum Großteil nichts zu tun haben?

Übrigens war ich selber fast 2 Jahre bei vollen Bezügen Zuhause und musste nicht arbeiten.
In der freien Wirtschaft nennt sich das aber unwiderrufliche Freistellung.
 
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