Bayern wenn-die-miete-unbezahlbar wird

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wolliohne

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Immobilienmarkt in Bayern Wenn die Miete unbezahlbar wird Knapper Wohnraum und explodierende Mieten sind nicht nur in München, sondern in ganz Bayern ein Problem. Besonders dramatisch ist die Lage in den Uni-Städten, in die zwangsläufig viele junge Leute mit niedrigem Einkommen ziehen. Ihnen bleibt nur, auf engstem Raum in WGs zu wohnen oder weite Wege in Kauf zu nehmen. Von Christian Sebald mehr...
 

Puschelkuschel

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In den Top Städten wird die Wohnungsknappheit knallhart ausgenutzt.In strukturschwachen gegenden wird überangebot durch Abriss beantwortet.Die Inmobilien Mafia hat Zeit u Geld.Nur die seriösen Hausbesitzer leiden an der Teuerung.Leider hat die Kumune sich total aus den sozialen Wohnungsbau zurückgezogen.
 

Realo

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das ist einfach das prinzip angebot und nachfrage..... und der abriss in strukturschwachen regionen ist darauf zurückzuführen, dass es in eben jenen strukturschwachen regionen wg. wegzug und überalterung teilweise keine mieter mehr gibt und eine leerstehende immobikle halt auch geld kostet.....
aber warumn wollen denn alle in die metropolen? das kapiere ich nicht.... was ist an der grossstadt toll? oder besser als in ner kleinen kreisstadt? (einkaufsmöglichkeiten habe ich hier auch mehr als genug - das einzige was mich stört, ist, dass das Öffentliche Verkehrsnetz halt nicht besonders ist....
 

ZynHH

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aber warumn wollen denn alle in die metropolen? das kapiere ich nicht.... was ist an der grossstadt toll? .....................dass das Öffentliche Verkehrsnetz halt nicht besonders ist....
Du nennst den Grund doch schon selbst.
Mobilität muss man sich nicht nur leisten können, sie muss überhaupt möglich sein. Und das ist ausserhalb der Ballungszentren leider nicht der Fall....solange die Leute Arbeit hatten, hatte ja auch jeder Haushalt 2-3 PKW, heute hingegen oftmals nicht mal mehr einen und dann wird die Arbeitssuche ad adsurbum geführt.... du findest Arbeit ...nur eben unerreichbar...hinzu kommt der Wettbewerb zwischen den Regionen, wo Städte und Gemeinden mit billigem Land versuchen Firmen zu locken... das gleiche tun natürlich auch die Ballungszentren, allen voran die Stadtstaaten.
 
E

ExitUser

Gast
was ist an der grossstadt toll?
Nix wirklich. Aber: In der Großstadt gibt's nun mal mehr Arbeitsplätze. Und wer in halbwegs vernünftiger Zeit zum Arbeitsplatz kommen will, der wohnt dann halt auch einigermaßen nah.

Immerhin habe ich in Köln z. B. ein recht dichtes Straßenbahnnetz, mit dem ich früher gut zur Arbeit kam. In Hamburg, München usw. gibt es ebenfalls gute ÖPNV, mit denen man auch relativ früh und relativ spät noch unterwegs sein kann.


Ich wohne in einer "kleinen" Großstadt, Münster, hier ist es mit den Öffis schon um einiges schlechter als früher in Köln.

Und wenn man in einer Kleinstadt wohnt, aber in einer Großstadt arbeitet, ist das halt sehr viel Fahrerei...
 

hemmi

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Ach is das schön auf em Land, mit nem Auto bin ich in 10 Minuten in der Stadt mit nem Bus dauerts halt eben ne halbe Stunde.
Habe heute Nachmittag bei Phönix einen Bericht darüber gesehen, war sehr Interessant, vor allem die Rolle der "Immobilienmakler".:icon_neutral::cool:
 

JulieOcean

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Leider hat die Kumune sich total aus den sozialen Wohnungsbau zurückgezogen.
Das ist wohl eines der größten Probleme. An meinem Wohnort wurden in den vergangenen Jahren nur noch rund 500 Sozialwohnungen pro Jahr gebaut. In der 90er Jahren waren es mehr als 5000 im Jahr.

Von denen sind aber mittlerweile viele aus der Mietpreisbindung schon wieder rausgefallen, so dass die Mieten steigen und steigen können.

Gleichzeitig ist vor einiger Zeit die MOG gesenkt worden - sie bezieht sich jetzt auf den qm-Preis der nicht-vorhandenen Sozialwohnungen. :icon_neutral::icon_neutral: :icon_neutral:
 
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