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Bargeldzugabe durch handyvertrag(bundle)

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mone6464

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#1
Hallo ich brauche dringend Hilfe.
Ich habe letzten Monat ein neues Handy mit 2 Karten als Vertrag abgeschlossen. Als Zugabe gab es 500,- €. Das Geld wird wohl nächste Woche auf dem Girokonto sein.Gilt das Geld als Einkommen, daß mir angerechnet wird oder nicht? Ich lebe von ALG 2.
Kann mir jemand weiterhelfen?
Vielen dank im voraus
 

Jesaja

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#2
Einen ähnlichen Fall hatten wir schon einmal, und es wird wohl so aussehen, dass dir die Arge das einfliessende Geld anrechnen wird.

Ich persönlich halte das zwar eigentlich für eine Art Rabattierung, da du das Geld ja nur bekommst, wenn du einen Vertrag unterschreibst und monatliche Leistungen zahlst, aber solche juristischen Vorstellungen, müsste man wohl erst vor der Gericht durchklagen, und dort wäre es ja auch nicht klar, ob man damit durchkommen könnte.

Ansonsten hast du die Möglichkeit, dir das Geld über das Jahr verteilt, anrechnen zu lassen.
 

mone6464

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#3
Ja ich denke auch so,wegen des Rabattes.Bis jetzt konnte niemand richtig darauf antworten.Auf jedenfall werde ich Widerspruch einlegen, wenn es mir abgezogen wird.
 

Jesaja

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#4
Es ist ja so, dass dein Handyvertrag ein Kaufvertrag ist. Praktisch gesehen, kaufst du mit dem Handy und den Verbindungsleistungen ja auch noch die 500 Euro dazu, die dir überwiesen werden.
Ich nehme mal an, dass in einem Fall, in dem man zu einem Handyvertrag als "Geschenk" zum Beispiel einen PC, einen Roller, eine Playstation und andere Sachen erhält, diese Gegenstände auch nicht als Zufluß angerechnet werden können, und man von dir auch nicht erwarten könnte, dass du dieses "Geschenk" verkaufst, und der Erlös von deinem Regelsatz abgezogen wird.

Denn in Wirklichkeit ist es kein Geschenk, sondern ist von dir gekauft worden, es war Teil eines Kaufvertrages, der verschiedene Komponenten beinhaltet. Ähnlich sehe ich es auch bei Geld"geschenken". Trotzdem wird es voraussichtlich schwierig sein, mit dieser Argumentation zu punkten.
 

Jesaja

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#7
Kein Problem. Ich persönlich fände es mal spannend, wenn jemand so einen Fall komplett durchziehen würde bis zum Gericht hin, falls das notwendig sein sollte, da mich mal wirklich interessieren würde, was ein Gericht zu einem solchen Fall sagen, und ob es sich der angeführten Argumentation anschliessen würde. Dann hätten wir wenigstens mal etwas schwarz auf weiss.
 

mone6464

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#8
Also freiwillig zahle ich nichts.wenn es vor´s gericht gehen würde, wäre es für mich doch kostenfrei-oder? Kann aber sein daß ich ab 1.9. einen Teilzeitjob annehme und so aus Hartz rausfliege, da meine Kinder genug Unterhalt bekommen und Wohngeld dazu. Dennoch wäre das Einkommen nicht hoch. Mal abwarten. Ich habe schonmal eine Sache bezüglich Wohngeld gewonnen.
 

Jesaja

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#9
Im Gegensatz zu vielen anderen hier im Forum, hatte ich noch keine Fälle vor Gericht durchzufechten. Soweit ich weiss, ist eine Klage vor dem Gericht für Bedürftige kostenlos. Für den Rechtsanwalt kannst du Rechtsberatungshilfe beantragen und musst 10 Euro selbst beisteuern.
In diesem Ratgeber kannst du noch einiges Rechtliches zu Klagen vor dem Sozialgericht lesen :

Hartz IV Forum • Ratgeber Klage vor dem Sozialgericht
 
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