Baldige Arbeitsaufnahme, bisher ALG2, nun Frage, ob Aufstockung oder Wohngeld beantragen möglich/sinnvoller?

Tabula

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Hallo,

habe ein paar Fragen:

Bei mir steht in weniger als einer Woche eine Arbeitsaufnahme in
Teilzeit eine unbefristete Stelle an, bisher ALG2 (bin "LZA").

Möchte eigentlich vom Jobcenter wegkommen, wenn es finanziell geht, nehme ich auch starke
Einschränkungen in Kauf (wie GEZ selber zahlen, dafür weniger Essen, viele Kartoffelgerichte, usw.).

Nun stellt sich mir die Frage: Solll ich weiterhin ALG2 beziehen und Aufstocken oder Wohngeld beantragen?

Verdienst als Arbeitnehmer Brutto: 1125 EUR ab 24.8. (wenig Zeit, ich weiß)

bei 15 Wochenstunden, Beiträge zu Renten/Pflege-/Krankenversicherung werden davon dann abgeführt.

Zweite Ausbaustufe sind dann 30 Stunden in 3 Monaten.

Ich habe schon einiges an Recherche betrieben, es ist mir aber noch nicht wirklich klar wie ich vorgehen sollte.

Undb besonders das Behörden-Ping-Pong habe ich schon fast bis zur Existenzvernichtung erlebt, Wohngeld vor ca. 12 Jahren zuletzt mal.

Bevor ich Wohngeld beantrage möchte ich gerne erfahren ob mein Mindesteinkommen überhaupt ausreicht.
Oder ich auf Aufstockung über ALG2 verwiesen werde.
Oder ob ich eine Wahlmöglichkeit habe bei schriftlichem Verzicht auf ALG2-Leistung ab 24.8.

[TODO: Meine Kaltmiete: 430 Euro??]

Warmmiete: 510 Euro

Bruttolohn (Arbeitnehmer): 1125 Euro

Personen im Haushalt: nur ich

Mag mir jemand helfen, danke im Voraus.

-----
Zweite Frage, für das Arbeitsverhältnis, was muss ich selber ummelden/beantragen/Bescheinigungen besorgen, usw?

Krankenkassenbestätigung für Arbeitgeber besorgen, der macht das dann?
Muss ich der Arbeitslosenversicherung beitreten, oder ist das automatisch?
Finanzamt und Rentenversicherung: Steueridentifikationsnummer und Rentenversicherungsnummer.

und RV-Ausweis bei ArbeitsAUFNAHME im Original vorzeigen notwendig?

Es ist wenig Zeit und ich habe mit Arbeitsverhältnissen wenig Erfahrung, um es mal so zu formulieren.

Deshalb bin ich für Tipps jetzt sehr dankbar.
 

Kerstin_K

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Um die Arbeitslosenversicherung braucst du dic nihct zu kümmern, das geht automatisch mit der Anmeldung durch den Arbeitgeber.
 

Uhus

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Dein zur Verfügung stehendes Einkommen inklusive eines etwaigen Wohngeldes sollte mindestens 80 % deines Bedarfs nach SGB XII betragen. Bei vorhandenem verfügbaren Vermögen kann dieses ggf. mit herangezogen werden, um die Berechtigung für das Wohngeld zu erlangen.

Hintergrund: Wohngeld soll nur zu den Wohnkosten beitragen und nicht etwa den Lebensunterhalt finanzieren.
 
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