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bafög und alg2 empfänger in eg

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yvonne

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#1
Ich (ALG2-Empängerin) lebe mit meinen Freund (Bafög-Empfänger) in einer EG. Augrund des Studiums besitzt mein freund noch eine Zweitwohnung am Studienort.
Er bezieht 538 euro bafög, 154 euro kindergeld und jobbt im monat für ca. 320 euro.
Ich selber habe eine Pauschaltätigkeit von 220 euro im monat.

Nun meine Fragen:
Dürfen alle Gelder meines Partners mit in mein ALG2 eingerechnet werden?
Wenn ja, kann dann wenigstens irgendwie berüchsichtigt werden, dass wir zwei Mieten bezahlen müssen?
Andernfalls müßte er sich in unserer gemeinsamen Wohnung abmelden und für mein ALG2 würde nur meine Pauschaltätigkeit zur Berechnung herangezogen. Dies würde ich aber als Betrug ansehen, eben weil wir in einem eheähnlichem Verhältnis in dieser Wohnung leben.

Vielleicht können mir bei meinem Problem insbesondere ALG2-Empfänger helfen, deren Lebenspartner auf Montage arbeiten.

Danke
 

Arco

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#2
yvonne sagte :
Ich (ALG2-Empängerin) lebe mit meinen Freund (Bafög-Empfänger) in einer EG. Augrund des Studiums besitzt mein freund noch eine Zweitwohnung am Studienort.
Er bezieht 538 euro bafög, 154 euro kindergeld und jobbt im monat für ca. 320 euro.
Ich selber habe eine Pauschaltätigkeit von 220 euro im monat.

Nun meine Fragen:
Dürfen alle Gelder meines Partners mit in mein ALG2 eingerechnet werden?
Wenn ja, kann dann wenigstens irgendwie berüchsichtigt werden, dass wir zwei Mieten bezahlen müssen?
Andernfalls müßte er sich in unserer gemeinsamen Wohnung abmelden und für mein ALG2 würde nur meine Pauschaltätigkeit zur Berechnung herangezogen. Dies würde ich aber als Betrug ansehen, eben weil wir in einem eheähnlichem Verhältnis in dieser Wohnung leben.

Vielleicht können mir bei meinem Problem insbesondere ALG2-Empfänger helfen, deren Lebenspartner auf Montage arbeiten.

Danke
Hallo Yvonne,

eigentlich bekommen Studenten die Bafög bekommen kein Alg2 - ist das so daß dein Freund keine Regelleistung bekommt oder wie ???

Erst mal schnell diese Frage beantworten bitte
 

yvonne

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#4
die Sache ist die, sein Bafäg darf nach meiner Meinung in meine ALG2 Berechnung nicht einbezogen werden. Aber ich bin mir nicht sicher wie das mit seiner Nebentätigkeit aussieht.
Eigentlich wird seine Nebentätigkeit auf sein Bafög und sein Kindergeld bereits angerechnet und darf einen gewissen Betrag (ich glaub ca. 5000 euro im jahr) nicht übersteigen.
 

Arco

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#5
yvonne sagte :
Ich (ALG2-Empängerin) lebe mit meinen Freund (Bafög-Empfänger) in einer EG. Augrund des Studiums besitzt mein freund noch eine Zweitwohnung am Studienort.
Er bezieht 538 euro bafög, 154 euro kindergeld und jobbt im monat für ca. 320 euro.
Ich selber habe eine Pauschaltätigkeit von 220 euro im monat.

Nun meine Fragen:
Dürfen alle Gelder meines Partners mit in mein ALG2 eingerechnet werden?
Wenn ja, kann dann wenigstens irgendwie berüchsichtigt werden, dass wir zwei Mieten bezahlen müssen?
Andernfalls müßte er sich in unserer gemeinsamen Wohnung abmelden und für mein ALG2 würde nur meine Pauschaltätigkeit zur Berechnung herangezogen. Dies würde ich aber als Betrug ansehen, eben weil wir in einem eheähnlichem Verhältnis in dieser Wohnung leben.

Vielleicht können mir bei meinem Problem insbesondere ALG2-Empfänger helfen, deren Lebenspartner auf Montage arbeiten.

Danke
War mir klar, aber ich habe trotzdem nochmal wegen Alg bei dem Freund nachgefragt.

So, jetzt frage ich mich warum du/ihr unbedingt für das Amt eine eheähnliche Gemeinschaft seien wollt. Oder ist eure Wohnung zu groß ?

Du fragst "können alle Einnahmen des Freundes bei dir angerechnet werden" - wenn, nur bei der Berechnung der Unterstützungsleistung für die Gemeinschaft, da er kein Leistungsempfänger ist, ist er auch keine Mitglied in deiner BG, sondern eigentlich er nur als Hausgemeinschaft zählen dürfte.
Damit trägt er dazu bei bei dir die KdU zu schmälern (1/2 Miete muß er tragen) und es werden warscheinlich im Rahmen der abgezogenen Haushaltsfreibeträge Unterhaltsleistungen angerechnet. Ihr habt ja angegeben ihr seid eine ehe......

Oder wird bei euch noch anders berechnet ?

Nun hat dein Freund am Studienort eine eigen Bude und wenn er, was normal wäre, dort seinen Wohnsitz hat, dann ist er für dich eigentlich nur ein Besucher !!!!

Damit hättest du deine volle KdU und es wird auch nichts von seinem Einkommen angerechnet...

Es gibt im Leben eben immer 2 Möglichkeiten.... die 2. bringt euch ein paar müde Euros mehr zum Leben !!!

Die Berücksichtigung der 2 Mieten kann dein Freund nirgendswo absetzen, außer bei dem Nebenjob für sich wenn er Steuern zahlen sollte.

Aber das wird ja wohl nicht der Fall sein.
 

yvonne

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#6
falls er sich jetzt aber hier abmeldet und ich hausbesuch vom amt bekommen söllte sind doch seine ganzen Sachen hier.
Er hat eben nur eine Studentenbude am Studienort und hat nicht die Möglichkeit seinen kompletten Hausrat dort zu lagern.
Dann wird mir unterstellt, dass ich das Amt betrüge und muss Strafe zahlen.
 

yvonne

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#7
Die wohnung ist zwar auch ca 5 m² zu groß, aber ich würde natürlich für die Mehrkosten selber aufkommen und mir vom Amt die 45 m² nur bezahlen lassen.
 

Arco

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#8
yvonne sagte :
falls er sich jetzt aber hier abmeldet und ich hausbesuch vom amt bekommen söllte sind doch seine ganzen Sachen hier.
Er hat eben nur eine Studentenbude am Studienort und hat nicht die Möglichkeit seinen kompletten Hausrat dort zu lagern.
Dann wird mir unterstellt, dass ich das Amt betrüge und muss Strafe zahlen.
ich habe doch nur angedeutet wie ihr auch verfahren könnt. Ich dachte da du gefragst hast, willste auch ein paar Antwortmöglichkeiten haben.

Ansonsten könnt ich alles so lassen wie es ist, das Amt freut sich und der Steuerzahler spart ein paar Groschen.

Es ist keinem Studenten an seinem Studienort eine Bude zu haben und dort seinen 1. Wohnsitz. Dies machen eigentlich fast alle Studenten und ist normal. Wenn er studiert ist er doch an seinem 1. Wohnsitz oder nicht ?? Stelle dir doch mal vor der Student wohnt nicht bei dir sondern noch bei seinen Eltern - was dann ? - dürften denn seine Eltern auch keinen Hausrat von ihm mehr haben ?? usw usw....

Wie gesagt, war doch nur mal so ein Gedankenanstoß :mrgreen:
 

Arco

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#9
yvonne sagte :
Die wohnung ist zwar auch ca 5 m² zu groß, aber ich würde natürlich für die Mehrkosten selber aufkommen und mir vom Amt die 45 m² nur bezahlen lassen.
ich weiß ja nicht wo du wohnst, aber für 1 Person ist bis 50 qm angemessen.

Und bei einer Wohnung mit 45 bis 50 qm ist die Annahme eines "Betruges" doch wirklich nicht gegeben.

Na ja, die Zahnbürste müßte er dann immer wieder mitnehmen :lol: :lol:
 
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