BA: Neben Schrittzählern Anti-Rauch-Kurse für Arbeitslose

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ExitUser

Gast

galadriel

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Hmmm, toll.
Und irgendwann gibts wieder eine Kennzeichnungspflicht, oder was.

Der diesen Einfall hatte gehört eigentlich bestraft.
So dusselig kann man doch gar nicht sein.
 

arbeitslos in holland

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na, da hätte ich ein prima idee, wie man fast 100% der tn vom rauchen entwöhnt:

Im ersten Teil, Quitters, Inc., wendet sich Richard Morrison an die von Dr. Vinnie Donatti geführte Quitter's Inc., um das Rauchen aufzugeben. Als er das Anmeldeformular ausfüllt, kommt eine Frau hineingehumpelt. Deren Mann entschuldigt sich und verschwindet mit ihr zum Aufzug.
Er erfährt in Donattis Zimmer, das dieser während des Gesprächs abschließt, dass seine Angehörigen gefoltert würden, wenn er erneut raucht. Beim ersten Vergehen wird man seine Frau mit Elektroschocks foltern. Wie das funktioniert, wird ihm mit der Katze demonstriert, die in der Innenstadt von Tierfängern gefangen wurde. Bei einem zweiten Vergehen wäre seine geistig behinderte Tochter an der Reihe, bei einem dritten Vergehen würde seine Frau vergewaltigen und bei einem weiteren Verstoß ginge die Quitter's Inc. davon aus, dass ihr Programm versagt hat und sie würden ihn töten.
Um von Vergehen zu erfahren, bespitzeln die Mitarbeiter von Quitter's Inc. Morrison. Als er in der ersten Nacht in seinem Arbeitszimmer rauchen will, hört er ein Geräusch im Wandschrank. Er schaut hinein und sieht Gummistiefel unter seinen Jackets hervorgucken. Danach geht er weiterschlafen und man sieht, wie der Spitzel sich in die Hose gemacht hat.
Auch auf einer Party kann Morrison noch widerstehen, da ihm Halluzinationen kommen, doch letztendlich erwischen ihn die Spitzel tatsächlich in einem Moment der Schwäche. Während eines Staus zündet er sich eine Zigarette an. Resultat: Man entführt seine Frau und quält sie mit Elektroschocks. Bei einem Kampf in Donattis Zimmer fällt der Käfig mit der Katze vom Tisch und die Katze entkommt auf ein Schiff.
Am Ende von Teil 1 oder Teil 3 (je nach Fassung): Morrison hat nach dem Aufgeben des Rauchens in sechs Monaten vier Kilogramm zugenommen. Donatti gibt ihm in USA nicht zugelassene Diätpillen und meint, er solle nicht ein Gewicht von 82,5 Kilogramm überschreiten. Morrison entgegnet scherzend, wenn er dieses Gewicht um ein paar Gramm überschreite, würde ihm wohl ein Mann mit Flammenwerfer ins Haus geschickt. Donatti verneint und meint lächelnd, er würde dann einen Mann in Morrisons Haus schicken, der dessen Frau den kleinen Finger abschneide. Abschließend sieht man Morrison, Donatti und ein befreundetes Paar der Morrisons beim Essen. Beim Anstoßen auf den frischgebackenen Nichtraucher Morrison bemerkt dieser das Fehlen zweier Glieder des kleinen Fingers bei der Frau des Freundes.
quelle:
Katzenauge (Film)
:icon_twisted:
 

Piccolo

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Wer innerhalb von 40 Tagen am meisten läuft, erhält eine "kleine Anerkennung"

vermutlich eine gebastelte pappmedaille mit blauem stoffband, hergestellt von den gehbehinderten massnahme-teilnehmern des workshops 'sinnvolle freizeitbeschäftigung auch mit handycap'.

lustig ist ja dass es vor kurzem hiess der gewinner würde einen preis erhalten.
das konnte man wohl nur deshalb grossspurig verkünden weil niemand damit gerechnet hat dass überhaupt einer diesen schwachsinn mitmacht.
 

Hexe45

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Na ja, wer sich einen Schrittzähler verpassen läßt oder sich einschüchtern läßt, daß er an einem Rauchentwöhnungskurs teilnimmt, dem ist doch nicht mehr zu helfen.

I+m so sorry aber die haben es dann auch nicht mehr besser verdient.
Dann sollte der Schrittzähler aber mind. 20 kg wiegen soll sich ja lohnen :biggrin:
 

druide65

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Den Arzt hat man im JC Leer schon direkt dabei.Keine langen Wege mehr.

„Manche Menschen waren schon sehr lange nicht mehr beim Arzt. Da muss man erstmal Brücken bauen, damit sie wieder in die Praxen gehen“, erklärt von Wahlert. Mehr als 30 Prozent aller Langzeitarbeitslosen seien traumatisiert. „Auch seine Arbeit zu verlieren, ist eine traumatische Erfahrung. Da bricht oft alles zusammen. Es kann zu Depressionen kommen, zu Herzkrankheiten. Wir müssen uns einfach mehr um die Gesundheit dieser Leute kümmern“, ist die feste Überzeugung der Ärztin. Deshalb habe sie sich auch für das Projekt beim ZfA engagiert. Die meisten ihrer Besucher lädt sie zu einem zweiten Termin an. „Viele schämen sich für ihre Probleme, mögen kaum darüber sprechen. Es ist wichtig, ihnen zu zeigen, dass sie damit nicht allein sind.“

Ostfriesen-Zeitung: Jobcenter hat auch eine Ärztin im Haus

Da können wir uns doch alle freuen....dein FALLI kümmert sich DICH!In allen Lebenslagen.....
 

saida25

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Den Arzt hat man im JC Leer schon direkt dabei.Keine langen Wege mehr.



Ostfriesen-Zeitung: Jobcenter hat auch eine Ärztin im Haus

Da können wir uns doch alle freuen....dein FALLI kümmert sich DICH!In allen Lebenslagen.....


Die Hochschule Emden/Leer will das Projekt jetzt wissenschaftlich begleiten. „Wir bereiten gerade einen Antrag an das niedersächsische Sozialministerium vor, damit eine zweijährige Modellphase unterstützt wird“, erklärt ZfA-Leiter Andreas Epple.

Ist das Gespräch mit der Ärztin freiwillig?

Wahrscheinlich wird per Eingliederungsvereinbarung zum Gespräch zwangseingeladen. (Ist jetzt reine Spekulation, würde mich
dennoch interessieren).

Wird sanktioniert, wenn der Termin nicht wahrgenommen wird?


Wer bezahlt eigentlich diese Ärztin? Die Stadt? Das Jobcenter?
Alle Jobcenter bekommen ja jeden Monat für jeden Arbeitslosen für dessen Verwaltung Gelder vom Land.

Sollten sich generell mal mit dem Gesetz ALG II befassen.
Das macht krank.
Ist krank. Und Sanktionen machen noch mehr krank.
Das System ist einfach krank.

Ist doch schon allgemein bekannt, dass ALG II krank macht.

Wozu diese Studie? Was würde so eine Studie überhaupt kosten?

Warum sind die Leute nicht zum Arzt gegangen? Woher
wissen die vom JC das überhaupt? Stellen die Mitarbeiter
des Jobcenters ihren Kunden solche Fragen?

Was soll das Ganze?

Vielleicht dürfen sich insgeheim auch die JC-Mitarbeiter bei der
Ärztin ausweinen.

Aber ist schon klar, ich vermute mal, dass die Ärzte vom Gesundheitsamt total überlastet sind.
 
R

Rounddancer

Gast
Von der ekligen, sich und andere (Menschen, Kinder, Haustiere) krankmachenden und tötenden Qualmsucht wegkommen, ist gut.
Ist gut auch, weil man/frau so der suchtmachenden Zigarettenindustrie eine Nase drehen kann. Und, weil man/frau so riesige Mengen an Geld für das Giftzeug und für die Tabakwarensteuern plus Mehrwertsteuer einspart. Geld, das ja in unserer Situation hinten und vorne knapp ist. Also sind Kurse, die dazu helfen gefährliche Süchte, die schlimmste ist das Rauchen, aufzugeben, gut.
 

hartz5

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Die heisse Luft, die viele verbreiten ist weitaus gefährlicher als Rauchen......die macht nämlich aggressiv.....
 

dummwiebrot

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Von der ekligen, sich und andere (Menschen, Kinder, Haustiere) krankmachenden und tötenden Qualmsucht wegkommen, ist gut.
Ist gut auch, weil man/frau so der suchtmachenden Zigarettenindustrie eine Nase drehen kann. Und, weil man/frau so riesige Mengen an Geld für das Giftzeug und für die Tabakwarensteuern plus Mehrwertsteuer einspart. Geld, das ja in unserer Situation hinten und vorne knapp ist. Also sind Kurse, die dazu helfen gefährliche Süchte, die schlimmste ist das Rauchen, aufzugeben, gut.

Grundsätzlich hast Du Recht, aber diese Kurse bringen nur was, wenn sie freiwillig sind. Jemand der mit dem Rauchen nicht aufhören will, kann 100 solche Kurse mitmachen und wird trotzdem weiterqualmen.
Wer wirklich bereit ist mit dem Rauchen aufzuhören, braucht dazu nicht unbedingt so einen Kurs.
 

Zish

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Von der ekligen, sich und andere (Menschen, Kinder, Haustiere) krankmachenden und tötenden Qualmsucht wegkommen, ist gut.
Ist gut auch, weil man/frau so der suchtmachenden Zigarettenindustrie eine Nase drehen kann. Und, weil man/frau so riesige Mengen an Geld für das Giftzeug und für die Tabakwarensteuern plus Mehrwertsteuer einspart. Geld, das ja in unserer Situation hinten und vorne knapp ist. Also sind Kurse, die dazu helfen gefährliche Süchte, die schlimmste ist das Rauchen, aufzugeben, gut.

falscher ansatz. tabak und nikotin verbieten ist die lösung. oder wir behalten unser liberales system bei und legalisieren auch andere genussmittel. aber bis dahin regiert halt die doppelmoral. war schon immer die beste moral wenn man auf der richtigen seite stand.
 

Der Ratlose

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Ich glaube ihr geht das Falsch an.

Da sollten einge Nichtraucher sich mal einen Tag mit Rauchern auf engsten Raum aufhalten. Am besten eine Party.

Mit diesen Klamotten dann zum JC. Dort hinsetzen und ein Interesse für die Kurse bekunden.

Dann sollte eigentlich eine Zuweisung erfolgen, auf der Zuweisung steht dann mit Sicherheit das die Nichtteilnahme sanktioniert wird.

Dann zur Maßnahme gehen.Dort gibts bestimmt auch nochmal Druck vom Maßnahmenträger weil der teilnehmer seinen Unmut bekundet.

Aber sobald der LE dort ist , ist ein Vertrag zustande gekommen zwischen dem JC und dem Träger.

Nächsten tag geht der LE zur Presse und sagt das sein SB ihn gezwungen hat als Nichtraucher einen Anti-Rauchkurs zu besuchen.
Er habe sogar ein Schriftstück vom SB auf dem steht das wenn er die Teilnahme abbricht er schadensersatzpflichtig wird oder bei Nichtantritt er sanktioniert wird.

Und wenn es gut geht dann sitzen in dem Kurs über 80 % Nichtraucher.

Dann brennt die Hütte. Der SB kann dann erzählen was er will.
 

2010

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Mich würde mal interessieren, mit welchen Mitteln in einem solchen Kurs ein Raucher zum Nichtraucher getrimmt werden soll.

Ich kenne Raucher bei denen ist Hopfen u. Malz verloren, die haben etliche Versuche hinter sich zum Nichtraucher zu werden.
Während des freiwilligen Entzugs wurden die sogar aggressiv, trotz Nikotinpflaster.
 

KARLderWEHRER

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Ey Leute,

hört bloß nicht mit dem Rauchen auf! Sonst fallen dem Staat viele tolle Steuereinnahmen weg und ich als Nichtraucher habe vielleicht das nachesehen! Also, ja nicht mit dem Rauchen aufhören!
 

hartz5

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falscher ansatz. tabak und nikotin verbieten ist die lösung. oder wir behalten unser liberales system bei und legalisieren auch andere genussmittel. aber bis dahin regiert halt die doppelmoral. war schon immer die beste moral wenn man auf der richtigen seite stand.

Alkohol verbieten fände ich sinnvoller......aber dann müssten einige "Dampfplauderer" hier ja auch auf ihren Messwein verzichten (der die einzige Erklärung für den haarsträubenden Blödsinn ist, der hier teilweise geschrieben wird)
 

ZynHH

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ZynHH

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Atmen macht abhängig
Die seit Jahrzehnten virulente These von der „Einstiegsdroge“ Cannabis verdankt ihren Ursprung der Beobachtung, dass Cannabis bei jenen, die auch andere illegale Substanzen konsumieren, zumeist die erste konsumierte illegale Substanz war. Die Verfechter des schlichten Rückschlusses von der Einstiegsdroge haben stets vermieden, einen winzigen Schritt weiter (oder besser: zurück) zu denken. Mehr als 90 % all jener Menschen, die Cannabis konsumieren, haben zuvor mit dem Tabakrauchen begonnen. So ist also letztlich die erste Zigarette der häufigste Einstieg in die Welt der illegalen Drogen. Wegen der Kippe zum Kokain? Doch bevor jemand mit dem Rauchen beginnt, muss er atmen. Ist also das Atmen der Beweis für einen allgemeinen menschlichen Hang zum Rausch? Junk Science kann so fröhlich sein. Die Phantasie von der „Einstiegsdroge“ Cannabis allerdings ist der Klassiker, die Mutter aller Propagandaschlachten zur Drogenpolitik nach dem 2. Weltkrieg. https://www.drugcom.de/topthema/mai-2011-vom-kiffen-zum-heroin/
Und nunmehr wohl vom Runden Tisch. Newsletter 4-2011
:icon_twisted:
 

Erolena

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„Raucherentwöhnung“ für Hartz-IV-Empfänger / Leiterin entschuldigt sich

Jobcenter lädt ein und droht mit Leistungs-Kürzungen

Nienburg - Von Kurt Henschel. Das Jobcenter in Nienburg hat ein Eigentor geschossen: Wie erst jetzt durchgesickert ist, hat eine nicht namentlich bekannte Integrationsmanagerin im September zu einer Info-Veranstaltung zum Thema „Raucherentwöhnung“ eingeladen – und gleichzeitig den angeschriebenen Hartz-IV-Empfängern bei Nichtbefolgen mit Leistungs-Kürzungen gedroht.


„Dies ist eine Einladung nach § 59 Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB II (in Verbindung mit § 309 Abs. 1 Drittes Buch Sozialgesetzbuch (SGB III)“ steht auf der Einladung. Entscheidend aber dieser Satz: „Wenn Sie ohne wichtigen Grund dieser Einladung nicht Folge leisten, wird Ihr Arbeitslosengeld II um 10 % des für Sie nach § 20 Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) maßgeblichen Regelbedarfs für die Dauer von drei Monaten gemindert.“

„Das ist der Hammer“, findet eine der Redaktion bekannte Betroffene: „Was geht denn die an, ob ich rauche?“

Die Raucherentwöhnungs-Infos gehören zum bundesweiten Projekt „Perspektive 50plus“ und dürfen eigentlich als gutes Zeichen dafür gelten, dass sich das Jobcenter um seine Hartz-IV-Bezieher kümmert. In Wirklichkeit durften die Eingeladenen aber gar nicht wählen, ob sie mit dem Rauchen aufhören wollen. Sie mussten der Einladung folgen, um keine zehnprozentige Leistungs-Kürzung für drei Monate zu riskieren.

Klaudia Silbermann, Leiterin des Jobcenters in Nienburg, war gestern Morgen nicht persönlich in ihrem Büro anzutreffen. „Sie befindet sich in einer Besprechung. Die kann länger dauern“, erklärte eine Jobcenter-Mitarbiterin im Vorzimmer der Chefin. Sie versprach, Klaudia Silbermann melde sich, wenn die Besprechung vorüber sei.

In ihr bezeichnete Klaudia Silbermann den Vorgang als „einen bedauerlichen Fehler“. Niemand dürfe zum Nichtrauchen oder zur Teilnahme an einem Raucherentwöhnungskurs gezwungen werden, erklärte darin die Jobcenter-Leiterin in Nienburg. Die Androhung, Leistungen bei denen zu kürzen, die der Einladung nicht folgten, sei nicht zulässig gewesen, weil es keinen direkten Zusammenhang mit einer möglichen Arbeitsaufnahme gebe, erklärte Silbermann und versicherte, dass keiner der Eingeladenen wegen seiner Nichtteilnahme bestraft worden sei.

Wen hatte das Jobcenter denn überhaupt angeschrieben? Lediglich 19 Personen hätten eine solche persönliche Einladung erhalten, weitere Interessierte hätten teilgenommen. Die 19 genannten Personen seien dabeigewesen, weil sie zuvor in persönlichen Gesprächen mit Mitarbeitern des Jobcenters angedeutet hätten, gern mit dem Rauchen aufhören zu wollen.

Zu der Veranstaltung, die bereits zwei Monate zurückliegt, erklärte die Jobcenter-Geschäftsführerin aus Nienburg: „Sowohl nach den Einladungen als auch nach der Veranstaltung selbst sind an uns nur positive Rückmeldungen herangetragen worden. Es liegt keine Beschwerde vor, die sich gegen die Einladung oder gegen die Veranstaltung als solche richtet.“ Abschließend fügt sie hinzu: „Mir ist eine offene und transparente Kommunikation wichtig – auch und gerade, wenn es darum geht, einen Fehler einzuräumen.“
Quelle Raucherentwoehnung fuer Hartz-IV-Empfaenger / Leiterin entschuldigt sich - Nienburg - Lkr. Nienburg - Lokales - Kreiszeitung
(am 04.12.2012)
 

Purzelina

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Die 19 genannten Personen seien dabeigewesen, weil sie zuvor in persönlichen Gesprächen mit Mitarbeitern des Jobcenters angedeutet hätten, gern mit dem Rauchen aufhören zu wollen.

Wenn es ein Angebot ist und die Teilnahme auf freiwilliger Basis erfolgt, alles kein Problem.

Aber scheinbar gehört Freiwilligkeit und Motivation nicht zum Gedankengut eines Sachbearbeiters, der muss wohl automatisch mit Sanktionen drohen.
 
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