• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

BA: Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im November 2007

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

Martin Behrsing

Mitarbeiter
Redaktion
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
16 Jun 2005
Beiträge
22.307
Gefällt mir
4.159
#1
Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 29. November 2007
________________________________________________________________________
Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im November 2007
Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt setzt sich fort: Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im November zurückgegangen. Erwerbstätigkeit und Beschäftigung wachsen weiter und die Zahl der offenen Stellen ist nach wie vor hoch", erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise.
Arbeitslosenzahl im November: -55.000 auf 3.378.000
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -617.000
Arbeitslosenquote im November: -0,1 Prozentpunkte auf 8,1 Prozent
Die Arbeitslosigkeit hat sich von Oktober auf November bundesweit um 55.000 auf 3.378.000 (West. -40.000 auf 2.225.000; Ost: -15.000 auf 1.154.000) verringert. Der Rückgang fiel stärker aus als in den letzten Jahren (2004 bis 2006 monatsdurchschnittlich -21.000), allerdings geringer als im vergangenen November (-89.000). Saisonbereinigt errechnet sich eine Abnahme der Arbeitslosigkeit von -53.000. Der Trend kräftiger saisonbereinigter Abnahmen setzt sich damit fort.
Gegenüber dem Vorjahr gab es im November 617.000 Arbeitslose weniger. Die günstige Entwicklung der Arbeitslosigkeit beruht vor allem auf der guten Konjunktur und dem damit verbundenen Aufbau sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Außerdem wird der Arbeitsmarkt durch ein rückläufiges Arbeitskräfteangebot entlastet, das nach neuesten Schätzungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) 2007 jahresdurchschnittlich um 73.000 abnimmt.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im Oktober saisonbereinigt um 33.000 gestiegen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat nach Daten der Bundesagentur für Arbeit im September saisonbereinigt um 42.000 zugenommen. Nicht saisonbereinigt hat die Erwerbstätigkeit nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes von September auf Oktober um 180.000 auf 40,36 Millionen zugenommen. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Anstieg um 682.000. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im September nach der Hochrechnung der Bundesagentur für Arbeit bei 27,45 Millionen; gegenüber dem Vorjahr war das ein Zuwachs von 577.000. Dabei entfällt weiterhin etwa die Hälfte der Beschäftigungszunahme auf sozialversicherungspflichtige Vollzeitstellen. Die Zahl der ausschließlich geringfügig entlohnt Beschäftigten betrug nach ersten Hochrechnungen der Bundesagentur für Arbeit im August 4,79 Millionen, 12.000 mehr als vo r einem Jahr. Außerdem gab es einen Anstieg bei den Selbständigen. Die Zahl der Beschäftigten in Arbeitsgelegenheiten war dagegen weiter rückläufig.
Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosenzahl belief sich in Deutschland für den Oktober auf 3,47 Millionen, die Erwerbslosenquote auf 8,1 Prozent.
Das gemeldete Stellenangebot hat sich im November saisonbereinigt insgesamt um 1.000 erhöht. Auch die Stellen für
normale" ungeförderte sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, die besser die Marktentwicklung widerspiegeln, verzeichnen ein Plus von 2.000. Nicht saisonbereinigt gab es im Oktober insgesamt 577.000 Stellen, von denen 90 Prozent sofort zu besetzen waren. Im Vergleich zum Vorjahr hat ihre Zahl um 32.000 abgenommen. Von allen gemeldeten Stellen waren 62 Prozent oder 359.000 ungeförderte Stellen für normale" sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse; das waren 10.000 mehr als vor einem Jahr.
Neben den gemeldeten offenen Stellen kennt die Bundesagentur noch zusätzliche Stellen, unter anderem gemeldet aus der privaten Arbeitsvermittlung sowie aus ihrer Job-Börse und dem Job-Roboter. Zusammen waren das im November 942.000 Stellen, 136.000 mehr als vor einem Jahr. Nach Untersuchungen des IAB kennen die Agenturen für Arbeit damit deutlich mehr als die Hälfte des gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots und können darauf Bewerber vermitteln
teilweise aber erst nach Rücksprache mit dem Arbeitgeber. Auf Basis der BA-bekannten Stellen des ersten Arbeitsmarktes berechnet die BA einen saisonbereinigten Stellenindex, den BA-X. Im November stieg der BA-X weiter um 4 auf 233 Punkte. Das entspricht einem Plus zum Vorjahr von 57 Punkten.
Die Nachvermittlungsaktion der Ende September noch unversorgten Bewerber für Berufsausbildungsstellen wird von Arbeitsagenturen und Kammern mit großem Einsatz betrieben. Bisher wurden 86 Prozent der damaligen unversorgten Bewerber eingeladen. Rund die Hälfte der Jugendlichen erschienen und der überwiegenden Zahl von ihnen wurde ein Angebot gemacht.
Insgesamt hat sich bisher die Zahl der unversorgten Bewerber um 12.500 auf 16.700 verringert. Von den Jugendlichen, die nicht mehr als unversorgt gelten, mündeten fast drei Fünftel in betriebliche Ausbildungen, Einstiegsqualifizierungen, Schule, Studium oder andere Qualifizierungsangebote ein.
Ausführliche Informationen finden Sie im Internet unter:
http://statistik.arbeitsagentur.de



Informationen zum Hörfunkservice der Bundesagentur für Arbeit finden Sie im Internet unter
www.ba-audio.de.
 
Mitglied seit
8 Sep 2007
Beiträge
179
Gefällt mir
5
#2
Naja. Wenn das so weiter geht, konnen Wir ja die Bude hier dann dicht machen. Gibt ja dann keine Arbeitslosen mehr.:icon_biggrin:
 

sogehtsnich

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
23 Mai 2006
Beiträge
2.197
Gefällt mir
52
#3
Und wozu denn dann 4000 neue Mitabbeiter einstellen und das Gejammere wegen dem Milliardenloch nächstes Jahr!
Achso, die brauchen neue Mitabeiter um die Teppiche zu weben und weitere, um die Zahlen darunter zu kehren und noch einige Neueinstellungen von Märchenerfindern, aha!
 

Sally38

Elo-User/in

Mitglied seit
4 Aug 2007
Beiträge
161
Gefällt mir
0
#9
tzzzz,ein schlag ins gesicht für alle ein euro jobber,massnahmeteilnehmer und zeitarbeitsmitarbeiter bzw.geringverdiener,die trotzdem noch hartz4 beziehen,aber aus der arbeitslosenstatistik rausgefallen sind.
die labern sich alles immer so schön blumig und ich könnt echt abkotzen.
ja ein hoch auf unsere ach so tolle bundeskanzlerin :icon_kotz2:
sorry,bin heut in stänkerlaune :icon_wink:
 
E

ExitUser

Gast
#10
was ich mich wirklich Frage; empfinden denn diese Schreiberlinge der gleichgeschalteten Systempresse nicht so gaaaaanz langsam irgendwelche Scham oder Schuldgefühle ?. So langsam müsste denen doch ein Licht aufgeghen, oder, können solche Schmierfinken die so etwas Monat für Monat mitmachen überhaupt noch in den Spiegel schauen ?. Haben die vielleicht Kinder, wenn ja was erzählen die denen später einmal wenn es wieder Arbeitslager und sonstige Sachen die es schon einmal vor 70 Jahren gab, gibt ? hmmm , Fragen über Fragen, mir ist das alles zu hoch. :icon_kinn:
 
E

ExitUser

Gast
#11
was ich mich wirklich Frage; empfinden denn diese Schreiberlinge der gleichgeschalteten Systempresse nicht so gaaaaanz langsam irgendwelche Scham oder Schuldgefühle ?. So langsam müsste denen doch ein Licht aufgeghen, oder, können solche Schmierfinken die so etwas Monat für Monat mitmachen überhaupt noch in den Spiegel schauen ?. Haben die vielleicht Kinder, wenn ja was erzählen die denen später einmal wenn es wieder Arbeitslager und sonstige Sachen die es schon einmal vor 70 Jahren gab, gibt ? hmmm , Fragen über Fragen, mir ist das alles zu hoch. :icon_kinn:
vermutlich leiden die an selbsthypnose, .. wenn man sich ne sache oft genug einredet, bzw. oft genug davon redet/schreibt, glaubt man am schluß selber noch an den schei*!

die meinungsmacher, sind selber opfer der meinungsmacher! :icon_twisted:

(schätz ich mal)
 

Atlantis

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
18 Jun 2005
Beiträge
2.620
Gefällt mir
127
#12
tzzzz,ein schlag ins gesicht für alle ein euro jobber,massnahmeteilnehmer und zeitarbeitsmitarbeiter bzw.geringverdiener,die trotzdem noch hartz4 beziehen,aber aus der arbeitslosenstatistik rausgefallen sind.
die labern sich alles immer so schön blumig und ich könnt echt abkotzen.
ja ein hoch auf unsere ach so tolle bundeskanzlerin :icon_kotz2:
sorry,bin heut in stänkerlaune :icon_wink:
hab ich doch eben falsch geschaut und bundeskotzlerien
gelsen.
 

Waldemar123

Elo-User/in

Mitglied seit
25 Nov 2007
Beiträge
73
Gefällt mir
1
#13
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im Oktober saisonbereinigt um 33.000 gestiegen.
Was ist denn das Inlandskonzept:
Hartz IV + Mini Job und 1-Euro-Job ?

Wozu werden überhaupt die ganzen Tafeln und die Lebensmittelbanken auf/ausgebaut?:icon_tonne:

Einfach mal nach Lebensmittelbank suchen.

Der eine Teil geht und der nächste Teil kommt?

Oder gibt es Mini Arbeitslohn + Hartz :eek:+ Suppe :icon_pause: (+ Parkbank)?
(die Preissteigerungen kommen auch noch hinzu)

LG Waldemar (völlig unwissend und neugierig)
 

Heiko1961

Forumnutzer/in

Mitglied seit
14 Feb 2006
Beiträge
2.041
Gefällt mir
22
#15
Mehr dazu auch HIER
Vor allem dieser Satz...
Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD), der die Arbeitsmarktzahlen überraschend eine dreiviertel Stunde vor der Bundesagentur in Berlin bekanntgab, sagte, die Reform-Agenda zeige nun Wirkung, und man könne sagen: "Wir waren erfolgreich."
Da kann ich nur auf mein Zitat verweisen.
 

darkcloud

Forumnutzer/in

Mitglied seit
18 Mrz 2007
Beiträge
205
Gefällt mir
0
#17
Da möchte ich an dieser Stelle auf Sybilla (Ein großes Danke an dieser Stelle) aufmerksam machen die sich jeden Monat die Mühe macht die Statistiken der Agentur für Ausbeutung auszuwerten und diese Auswertung im Internet veröffentlicht.

Ich selber kann die so offensichtlichen Lügen der "großen Medien" langsam echt nicht mehr hören. Wen wollt ihr damit belügen. Euch glaubt doch keiner auch nur noch einen Bericht den ihr veröffentlicht. Wenn die auch nur einen Buchstaben schreiben haben sie schon gelogen.

November 2007:
Erstellt von Sybilla am 29.11.07 11 Uhr 40
Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden.

Viele Medien werden der Versuchung nicht widerstehen und die niedrigsten Arbeitslosenzahlen seit x Jahren oder gar seit Frau Merkels Geburt verkünden.
Die Darstellung eines Vergleich der Arbeitslosenzahlen vor 2005, der vor der neu Definition der Arbeitslosigkeit durch das SGB II ab 2005 ansetzt, ist meines Erachtens unsachgemäß. Die Daten zu den Arbeitslosenzahlen werden seit der Reform des SGB II in den BA Berichten verkürzt wiedergegeben und von der Politik und vielen Medien einseitig tendenziös interpretiert. Die Frage ist; finanziert die Wirtschaft den *Aufschwung* am Arbeitsmarkt mit existenzsichernden Arbeitsplätzen oder wird der *Aufschwung* am Arbeitsmarkt durch Arbeitsplätze mit ergänzenden ALG II durch Steuern finanziert? Viele Medien suggerieren mit multimedialen "Jubelmeldungen“ einen Erfolg der Reformen am Arbeitsmarkt.


Zitat: IAB-STUDIE

1,3 Millionen Arbeitnehmer beziehen zusätzlich Hartz IV
Wenn der Lohn zum Leben nicht reicht: 1,33 Millionen Menschen in Deutschland müssen ihr Gehalt mit Hartz-IV-Mitteln aufstocken - das sind über eine halbe Million mehr als noch vor zwei Jahren. Das zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarktforschung.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,518622,00.html

Arbeitslosigkeit mit APM jetzt API (Ausgewählte arbeitsmarktpolitische Instrumente)

Die Zahl der Personen in arbeitsmarktpolitischen Instrumente stieg von August 2007 (1.415.836 Personen) um + 128.912 Personen auf 1.544.748 Personen im November 2007 an. (Seite 37 BA Bericht 2007) 3) Es ist von einer deutlichen Untererfassung auszugehen, da nur die Informationen darstellbar sind, deren Daten individuell teilnahmebezogen im operativen Verfahren der BA erfasst sind oder von zkT über XSozial übermittelt werden.

Die Fakten

November 2007:
Arbeitslosenzahl November 2007 inclusive Ein Euro Jobs
Im November 07 beträgt Arbeitslosigkeit (mit Ein-Euro-Job) 3.696.610 Personen
(3.378.378 + 318..232) 1Euro Jobs des BA Berichts [/b]
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/service...onat/200711.pdf

Ende Juni 2001 gab es laut BA - Bericht einen Bestand von
3.695.626 Arbeitslosen Personen.
Richtig ist die November Zahl des BA Berichts November 07 der statistisch gezählten Arbeitslosen ist die niedrigste November Zahl seit November 2000 (3.645.851) oder 7 Jahren.

Definition der Arbeitslosigkeit
Die Definition der Arbeitslosigkeit hat sich durch die Einführung des SGB II nicht geändert. Das SGB II selbst enthält keine Definition der Arbeitslosigkeit, da diese keine Voraussetzung für den Erhalt von Leistungen nach dem SGB II ist. Für Leistungsbezieher nach dem SGB II findet die Definition der Arbeitslosigkeit nach dem SGB III Anwendung. Danach ist arbeitslos, wer keine Beschäftigung hat (weniger als 15 Wochenstunden), Arbeit sucht, dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht und bei einer Agentur für Arbeit oder einem Träger der Grundsicherung arbeitslos gemeldet ist. Nach dieser Definition sind nicht alle erwerbsfähigen Hilfebedürftigen als arbeitslos zu zählen. […] Mit dem dritten Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (in Kraft seit 1. Januar 2004) wurde im § 16 SGB III kla gestellt, dass Teilnehmer in Maßnahmen aktiver Arbeitsmarkpolitik prinzipiell nicht als arbeitslos gelten. […]Bei Vergleichen der Arbeitslosenzahl mit Daten vor 2004 ist das zu beachten. (BA Bericht Oktober 2007 Seite 24)


Nur wenn 1 € Jobber nicht als arbeitslos gezählt werden sinken die Arbeitslosenzahlen auf den tiefsten Stand seit x Jahren.


Bemerkung
Die Zahl der Personen in 0 € Praktika 1 € Jobs und Anspruch auf ergänzendes ALG II ist ein Großteil des Aufschwung am Arbeitsmarkt wobei diese Personen nur ein Einkommen auf den Niveau der Grundsicherung der ALG II Regelsätze erzielen. Ein Weg von der Armut in Arbeitslosigkeit in die Woorking Poor Armut im Niedrigstlohnbereich oder in die Beschäftigung auf 1 € Niveau.



Geringfügig entlohnt Beschäftigte

Die Zahl der ausschließlich geringfügig entlohnt Beschäftigten hat nach ersten Hochrechnungen der Bundesagentur für Arbeit im September 4,79 Mio betragen, 12.000 mehr als vor einem Jahr. Darüber hinaus übten 2,09 Mio sozialversicherungspflichtig
Beschäftigte zusätzlich einen geringfügig entlohnten Nebenjob aus, gegenüber
dem Vorjahr 123.000 mehr. (Seite 6 BA Bericht November 2007)

Nach den letzten Daten, die hierzu vorliegen, erzielten im Juli rund 547.000 Arbeitslosengeld II-Bezieher Erwerbseinkommen über der Geringfügigkeitsgrenze von 400 Euro und waren nicht arbeitslos gemeldet.


Ergänzendes ALG II - Arbeitslosengeld II-Empfänger Brutto-
Einkommen aus Erwerbstätigkeit


November 2007

Der 'Aufschwung' am Arbeitsmarkt in Zahlen

(BA Bericht November Seite 9)
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/service...onat/200711.pdf
Arbeitslosengeld Empfänger II 5.135.000
Personen darunter arbeitslose 2.366.000
und 2.769.000 Personen erhielten ergänzendes ALG II

BA - Bericht Januar 2005 Seite 8 rechte Spalte mitte
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/service...onat/200501.pdf
Arbeitslosengeld II Empfänger Januar 4.089.000 Personen
- darunter arbeitslose 2.426.000
- darunter nicht arbeitslose (ergänzendes ALG II usw...) 1.663.000


Was fällt auf? Gennau!

Die Zahl der ALG II Empfänger ist um 1.046.000 angestiegen!
und die Zahl der icht arbeitslosen (ergänzendes ALG II usw...) ist um 1.106.000 angestiegen

Ups jetzt ist der 'Aufschwung' am Arbeitsmarkt weg!
Wie war das??? Tja, Pech.



Die Zahl der Leistungsberechtigten *vorläufige Werte des BA Berichts November 07


*Die Zahl der ALG I Leistungsberechtigten beträgt im November 926.123 Personen
*Die Zahl der ALG II Leistungsberechtigten beträgt im November 5.134.651 Personen
*Die Zahl der Sozialgeld Leistungsberechtigten beträgt November 1.936.389 Personen

= * 7.997.163 Leistungsberechtigte November 07

Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften beträgt im November 07 3.640.000


Der Trend zeigt meines Erachtens eindeutig dass APM/API Maßnahmen; Ein Euro Jobs; 0 € Praktika und der Niedrigstlohnbereich mit ergänzenden ALG II in der Leih- und Zeitarbeitsbranche den Aufschwung am Arbeitsmarkt ermöglichten.


Zahl der offenen Stellen Bericht November (Seite 11 )

(Vormonate 608.500 Oktober; 629.100 September ; 647.500 August)
November 2007
Bestand alle Stellen 577.000
darunter: Vakanzen 518.800
ungeförderte Stellen 398.500
darunter: Vakanzen 350.300
ungeförderte sozialversicherungspflichtige
Stellen1) 359.300
darunter: Vakanzen 316.000

Die Zahl der offenen Stellen ist seit Monaten rückläufig
Der BA sind neben den gemeldeten offenen Stellen noch zusätzliche Stellen, unter anderem gemeldet aus der privaten Arbeitsvermittlung sowie aus ihrer Job-Börse und dem Job-Roboter bekannt viele dieser Stellen sind aber Datendopplungen ein freier Arbeitsplatz vermehrt sich nicht zu fünf freien Arbeitsplätzen nur weil er in fünf Stellenbörsen zu finden ist. Zudem werden bereits besetzte Stellen von vielen Jobbörsen erst nach Wochen aus dem Angebot genommen.



---------------------------------


Fachkräftemangel - Ausbildungsplätze

Die rechnerische Differenz zwischen gemeldeten Ausbildungsstellen und gemeldeten Bewerbern beträgt 217.900 (Seite 15 BA Bericht August2007)

Resümee


1,33 Millionen Personen erhalten ergänzendes ALG II der Aufschwung am Arbeitsmarkt wird von den Steuerzahlern finanziert. Der demografische Faktor reduziert die Anzahl der Arbeitskräfte auf den Arbeitsmarkt zu der genauen Zahl wird im BA – Bericht August mit 73.000 angegeben Die neu entstandenen Niedrigtslohnjobs mit ergänzenden ALG II 1€ Jobs und 0 € Praktika sind kein „Aufschwung“ des Arbeitsmarktes. Bei einer Lehrstellenlücke von 217.900 Stellen sehe ich keinen Fachkräftemangel wäre ein akuter Fachkräftemangel vorhanden dann würden viele dieser 217.900 Lehrstellenbewerber zu Fachkräften ausgebildet.

Nettolohnentwicklung

Die Nettoverdienste der Arbeitnehmer sind auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren gesunken

Zitat: Montag, 24. September 2007 11:10
Die Nettoverdienste der Arbeitnehmer sind auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren gesunken
Danach lag der Nettorealverdienst nach Abzug von Steuern, Sozialbeiträgen und bei Berücksichtigung der Preisentwicklung im vergangenen Jahr etwa so hoch wie 1986
Die Nettoverdienste der Arbeitnehmer sind auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren gesunken. Das ist das Ergebnis einer Statistik des Bundesarbeitsministeriums, berichtet die Bild-Zeitung.
http://www.tv-suedbaden.de/default.aspx?...showNews=125768


Hinweise:

*Zum 1. April 2006 traten in Teilen das Gesetz zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze in Kraft.Die wichtigste Neuregelung betrifft unverheiratete, volljährige, unter 25-jährige Arbeitslose. Sie werden grundsätzlich in die Bedarfsgemeinschaft der Eltern einbezogen. Wenn sie eine eigene Wohnung beziehen wollen, müssen sie dafür die Zustimmung des Leistungsträgers einholen. Der Stichtag, seit dem Jugendliche eine Zulassung des kommunalen Trägers zum Auszug aus dem Elternhaus benötigen, ist der 17. Februar 2006

Nach den Regelungen der §§ 428 SGB III und 252 Abs. 8 SGB VI müssen 58-Jährige oder Ältere dem Arbeitsmarkt nicht mehr voll zur Verfügung stehen und werden auch nicht mehr als Arbeitslose gezählt.



Quellen der Zahlen:
BA – Monatsberichte http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/service...nat/index.shtml
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/service...onat/200711.pdf
Erstellt von Sybilla am 29.11.07 11 Uhr 40
Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden.


Niedriglöhne und „Mini-Jobs“ rund 540.000 Beschäftigte erhalten ergänzendes ALG II.

Mit der Einführung des (SGB II) änderten sich die Grundlagen der Arbeitsmarktstatistik in Deutschland.
Folgende arbeitsmarktpolitische Instrumente werden in die Entlastungsrechnung einbezogen:
- Kurzarbeit: Zahl der Kurzarbeiter mal durchschnittlichem Arbeitszeitausfall,
- Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes:Arbeitsgelegenheiten, Einstiegsgeld Variante Beschäftigung, ABM, traditionelle SAM und BSI,

- Qualifizierung: berufliche Weiterbildung, Trainings- und Eignungsfeststellungsmaßnahmen, berufliche Wiedereingliederung Behinderter

- Vorruhestandsähnliche Regelungen: Inanspruchnahme des § 428 SGB III im Rechtskreis SGB III und Personen in geförderter Altersteilzeit

- Teilnehmer an Personal-Service-Agenturen

- Förderung der Selbständigkeit: Existenzgründungszuschuss (Ich-AG) , Überbrückungsgeld, Gründungszuschuss und Einstiegsgeld Variante Selbständigkeit

Folgende Instrumente werden in der Entlastungsrechnung nicht berücksichtigt, was nichts gegen ihre Wirksamkeit hinsichtlich der Eingliederung von Arbeitslosen in reguläre Beschäftigung sagt:

- Maßnahmen der beruflichen Erstqualifizierung spielen sich größtenteils im Vorfeld des Arbeitsmarktes ab; sie betreffen
überwiegend Personen, die vorher nicht arbeitslos gemeldet waren. Dies gilt insbesondere für berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen, die Berufsausbildung Benachteiligter, die berufliche Ersteingliederung Behinderter, BAB wegen einer
beruflichen Ausbildung sowie für große Teile des Sofortprogramms zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit. Ob sich diese Jugendlichen ohne eine derartige Maßnahme (kurzfristig) arbeitslos gemeldet hätten, muss offen bleiben.

- Daneben gibt es finanzielle Hilfen zur direkten Eingliederung Arbeitsloser in reguläre abhängige Beschäftigung. Insbesondere bei Eingliederungszuschüssen und Beschäftigungshilfen für Langzeitarbeitslose (2003 ausgelaufen) werden großenteils Schwervermittelbare gefördert, die andernfalls kaum eine Chance hätten. Die finanzielle Förderung ist also häufig Ausgleich für eine (vermutete) Minderleistung. Deshalb dürfte auf diese Weise keine zusätzliche Beschäftigung entstehen, d. h. ohne diese Hilfen wären vermutlich Arbeitnehmer ohne Vermittlungshemmnis eingestellt worden (Substitutionseffekt). Vielleicht wäre es in dem einen oder anderen Fall aber auch ohne diese Zuschüsse zur Einstellung förderungsfähiger Arbeitsloser gekommen (Mitnahmeeffekt) oder (leistungsschwache) Beschäftigte wären freigesetzt worden (Drehtüreffekt).

- Schließlich bestehen zahlreiche Maßnahmen zur Förderung regulärer Beschäftigung ausschließlich oder großenteils in
einmaligen Hilfen, so dass sich Bestands- und damit Entlastungsgrößen nicht angeben lassen. Dies gilt, abgesehen von den (normalen) Arbeitsvermittlungen, insbesondere für die Unterstützung der Beratung und Vermittlung sowie für Mobilitätshilfen (z. B. Übernahme von Bewerbungs-, Reise- und Umzugskosten), großenteils aber auch für die Freie Förderung gem. § 10 SGB III.

In die „Entlastung durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen“ der Bundesagentur nicht einbezogen sind schließlich Bezieher von vorgezogenem Altersruhegeld oder Erwerbsunfähigkeitsrenten , auch wenn diese Frühverrentungen arbeitsmarktbedingt sind; hierzu liegen keine monatsaktuellen Daten vor.

Quelle: BA Monatsbericht September 07 Seite 29

In der Tat es gibt einen Rückgang der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit.

Auch das Argument, das es vor 2005 Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe gab, ist verzerrend.

1,1 Millionen Menschen bekamen 2006 weitere Sozialleistungen

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, erhielten in Deutschland im Laufe des Jahres 2006 rund 1,1 Millionen Personen Leistungen nach dem 5. bis 9. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII „Sozialhilfe“).

Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 462 vom 16.11.2007


Denn Sozialhilfe nach SGB XII gibt es nach wie vor in ihr befinden sich 1/3 der Männer und 2/3 der Frauen über den 65. Lebensjahr.
Zitat:
Präsident Dr. Norbert Lammert:
Das Wort erhält nun die Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen.
(Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD)
Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:
Herr Präsident! Meine Damen und Herren! ... […] …oder auf die Lage der Frauen im Alter: Ein Drittel der Männer über 65 bezieht Sozialhilfe, aber zwei Drittel der Frauen. Diese Zahlen dürfen uns nicht unbeschäftigt lassen.

http://www.bundestag.de/bic/plenarprotok...olle/16085.html

Bevor man weiterhin von der Zusammenlegung von Sozialhilfe und Arbeitslosengeld II spricht, sollte man wissen, welche Unterscheidung des SGB II und das SGB XII trifft.
Und den Unterschied zwischen Sozialgeld und Sozialhilfe erkennen. Die Zusammenlegung betrifft nur Personen, die unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes, mindestens drei Stunden täglich erwerbstätig sind.

SGB II § 7 Berechtigte; § 8Erwerbsfähigkeit
SGB XII § 19 Leistungsberechtigte


Erstellt von Sybilla am 29.11.07 11 Uhr 40
Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden.
Nachzulesen unter:
http://sozialbetrug.org/thread.php?threadid=5457&threadview=0&hilight=&hilightuser=0&page=5
 

Crowbar

Forumnutzer/in

Mitglied seit
2 Jul 2006
Beiträge
28
Gefällt mir
0
#18
Der Tiefschlag sitzt schon in den Startlöchern laut einen Experten im ARD/ZDF Morgenmagazin. Der schwache Dollar und der starke Euro sind 2 verschiedene Welten. Die Bundesregierung setzt eh aufs falsche Pferd und wird im Frühjahr '08 das Jammern beginnen. :D
 

Bruno1st

Elo-User/in

Mitglied seit
21 Dez 2005
Beiträge
3.726
Gefällt mir
2
#19
Der Tiefschlag sitzt schon in den Startlöchern laut einen Experten im ARD/ZDF Morgenmagazin. Der schwache Dollar und der starke Euro sind 2 verschiedene Welten. Die Bundesregierung setzt eh aufs falsche Pferd und wird im Frühjahr '08 das Jammern beginnen. :D
das nennt sich dann aber Wahlk(r)ampf
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten