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BA-Chef Weise will Arbeitslosigkeit nahezu halbieren

XxMikexX

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#1

Snickers

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#4
Solange er die Arbeitslosen nicht halbieren will......soll er sich die Zahlen schönrechnen lassen.
 

schwanenritter

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#5
Und wie soll das funktionieren?
Das hat der Herr Weise doch auch gesagt:
Auf dem Weg dorthin müssten auf jeden Fall neue Wege erprobt werden
Gute Idee. Als erstes müsste das Verhältnis von verwaltenden und vermittelnden Mitarbeitern umgekehrt werden. Alle die, die jetzt verwalten, und das sind ca. 8 von 10, die müssen montags raus, Jobs suchen, und wenn sie dann freitags wieder ins Büro kommen und die festgelegte Quote nicht geschafft haben, dann gibt es Punktabzug.
 

Snickers

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#6
Gute Idee. Als erstes müsste das Verhältnis von verwaltenden und vermittelnden Mitarbeitern umgekehrt werden. Alle die, die jetzt verwalten, und das sind ca. 8 von 10, die müssen montags raus, Jobs suchen, und wenn sie dann freitags wieder ins Büro kommen und die festgelegte Quote nicht geschafft haben, dann gibt es Punktabzug.
:danke:

Genau so! :icon_idea:
 
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#7
Solange er die Arbeitslosen nicht halbieren will......soll er sich die Zahlen schönrechnen lassen.
:danke:

Der wird nicht lügen, der Mann. Die Arbeitslosenzahlen lassen sich schon halbieren. In Belgien wurde gerade die Sterbehilfe für Kinder gesetzlich erlaubt, weit weg ist die Grenze nicht.

Bin gespannt, wann das Sterbehilfegesetz hierzulande "neu diskutiert" und "harmonisiert" wird...
 

Schadbär

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#8

Kaleika

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#9
Wollen und wollen.
Wollte das nicht schon mal jemand?
Nur weil Heiligabend ist, klappt das dann nicht einfach mal eben so!
Ja und W I E eigentlich?
Was heißt denn auch heute euphemisiert "in Arbeit gebracht"?
Auf 450 Euro-Basis, wovon niemand leben kann und also weiterhin in den Klauen der Verfolgungsbetreuung gefangen bleiben muss?
Kann es wirklich etwas anderes sein als alter Wein in neuen Schläuchen?

:icon_tonne:
 

HajoDF

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#10
Wohnt der nicht in Nürnberg und ist das nicht in Bayern?
Kann man den nicht auch unter Betreuung stellen? Nötig wär's wohl in diesem Fall.
 
E

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#12
Zwangsarbeit (Bürgerarbeit) wird ausgeweitet. Auch in der privaten Wirtschaft, auf regulären Arbeitsplätzen, müssen dann Arbeitslose für etwas Taschengeld oder auch nur ein nettes Lächeln arbeiten.
 
E

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#13
Vielleicht so?

Bürgerarbeit: von-der-Leyen-Projekt für Langzeitarbeitslose floppt - SPIEGEL ONLINE

Nach Angaben des Arbeitsministeriums sind im Zuge der Bürgerarbeit rund 87.000 Erwerbslose aktiviert, also intensiver als andere Langzeitarbeitslose von Jobcentern betreut worden. 45.000 von ihnen wurden zu Bürgerarbeitern, bekamen also Jobs etwa als Vorleser in Altenheimen, Straßenfeger oder Gärtner und wurden bei einer 30-Stunden-Woche öffentlich mit rund 900 Euro brutto gefördert. Finanziert aus Mitteln des Bundes sowie des Europäischen Sozialfonds ESF.

Was nach Ablauf der Maßnahme aus den Menschen wurde, ist ernüchternd: Etwa 40 Prozent der Erwerbslosen landeten wieder in der Arbeitslosigkeit. Nur 20 bis 25 Prozent waren im Betrachtungszeitraum vom Juli 2010 bis November 2012 ein halbes Jahr nach dem Ausscheiden aus der Bürgerarbeit in sozialversicherungspflichtigen Jobs gelandet. Bis zu 23 Prozent waren danach weder arbeitslos gemeldet noch in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Wo diese Personen tatsächlich geblieben sind, kann die Regierung nicht beantworten.
 

Schadbär

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#14
Vielleicht so?

Bürgerarbeit: von-der-Leyen-Projekt für Langzeitarbeitslose floppt - SPIEGEL ONLINE

[...] Bis zu 23 Prozent waren danach weder arbeitslos gemeldet noch in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Wo diese Personen tatsächlich geblieben sind, kann die Regierung nicht beantworten.
:eek:

Na in der Klapsmühle. Eines der von Frau von der Leyen empfohlenen esoterisch angehauchten "Burnout-Zentren" oder direkt in der Psychiatrie. Ich selbst hatte ja erlebt, in einer zur Bürgerarbeit vorbereitenden Maßnahme massiv dahin gedrängt worden zu sein, entweder Zeitarbeit zu verrichten, 1-Euro-Job oder Bürgerarbeit, etc., oder als Alternative mich von einem Psychiater (mehrere wurden angeboten) untersuchen zu lassen. Nach Abbruch der Maßnahme wurde ich drei Jahre lang vermehrt unbegründet zu psychiatrischen Untersuchungen geladen, bis ich den Staatsanwalt einschaltete. Ende Gelände. Jetzt sind alle ganz doll böse auf mich, aber besser, als in der Klapse zu leben.

Edit:
Wobei ich natürlich niemanden davon abhalten möchte, sich in eine Klinik zu begeben, wenn er es für nötig hält und braucht. Besser als Suizid oder anderweitige Katastrophen. Leute, lasst euch helfen, wenn es euch dreckig geht, sucht dafür gute Kliniken auf, aber, liebe Behörden, hört bitte auf, Arbeitslose dorthin zu drängen. Zwecklos. Actio = reactio. 3. Newton'sches Gesetz. Druck erzeugt Gegendruck.
 

Kaleika

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#15
(...) "Dieses Programm diente anscheinend vor allem zur Bereinigung der Statistik", kritisiert die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linken, Sabine Zimmermann. Auf Erwerbslose sei offensichtlich Druck ausgeübt worden, sich nicht noch einmal arbeitslos zu melden, also sich lieber gleich zurückzuziehen, mutmaßt sie. Hinweise dafür gibt es in der Antwort der Bundesregierung jedoch nicht.
(...)
Alles klar?
 
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#16
:eek:Na in der Klapsmühle.
Jo, zum Beispiel. Gibt da noch andere Örtlichkeiten wie z.B. unter der Erde, im Knast, im Obdachlosenheim, ausgewandert, unter der Brücke u.s.w. u.s.f. ...

Statistiken mit annähernd halbwegs seriösem Aussagecharakter werden wir niemals finden und erfahren...
 

Schadbär

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#18
Hallo Kaleika!

Eben nicht, Kaleika. Deshalb hier eingestellt.

Frage: Was ist aus den "Kollegen" geworden?
Claudia Roth erläuterte ja des Öfteren, dass im Zuge einer Art "Asylantenbereinigung" doch recht viele Asylanten Jobangebote bekamen, die sie direkt in ihr Krisengebiet zurückführen sollten. Zugfahrkarte gleich inbegriffen. Angstzustände und Traumata, die dadurch ausgelöst wurden, wurden ignoriert. Meist handelt es sich um Jobs in Call-Centern (Kosovo, etc.), die illegale Werbeanrufe bei der deutschen Kundschaft erledigen sollten. Das sind mafiose Strukturen:

1000 Polizisten, 64 Razzias: Schlag gegen Call-Center-Mafia | handelszeitung.ch

So, ich gehe jetzt das Weihnachtfest zelebrieren. Tschüss. :icon_hug:
 

Kaleika

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#19
Hallo Kaleika!

Eben nicht, Kaleika. Deshalb hier eingestellt.

Frage: Was ist aus den "Kollegen" geworden?
Diese Frage stelle ich mir auch und denke daran, dass auch sonst oft gerne solch ein "Druck" auf ALG-II-Bezieher ausgeübt wird, dass sie es nicht aushalten und dann gar nicht wieder kommen.
Und wohin dann?
Sicherlich auch in die Obdachlosigkeit, die ja rasant zunimmt.
 
E

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#20
Diese Frage stelle ich mir auch und denke daran, dass auch sonst oft gerne solch ein "Druck" auf ALG-II-Bezieher ausgeübt wird, dass sie es nicht aushalten und dann gar nicht wieder kommen.
Und wohin dann?
Sicherlich auch in die Obdachlosigkeit, die ja rasant zunimmt.
Kaleika, das wäre entsetzlich und genauestens zu hinterfragen. Die Statistiken sind (ver)öffentlich(t)? Wenn ja, um wie viele Personen handelt es sich?
 

Kaleika

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#21
Kaleika, das wäre entsetzlich und genauestens zu hinterfragen. Die Statistiken sind (ver)öffentlich(t)? Wenn ja, um wie viele Personen handelt es sich?
Ich habe keine genauen Zahlen, kenne nur Pressemeldungen wie diese:

Kältehilfe startet - Verelendung von Obdachlosen in Berlin nimmt zu

Bis zu 1.000 Menschen leben in Berlin auf der Straße. Da reichen die durchschnittlich 433 Not-Schlafplätze der Kältehilfe längst nicht aus. Und auch die gesundheitliche Versorgung der Obdachlosen ist schwierig - ihre Verelendung nehme zu, heißt es von den Sozialverbänden.(...)
Verelendung von Obdachlosen in Berlin nimmt zu | rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg

02.06.09Lk RosenheimImmer mehr Obdachlose in der Region



Rosenheim - Wer denkt, Obdachlosigkeit ist in der Region Rosenheim kein Thema, der ist auf dem Holzweg.

Die Fälle haben sich derart gehäuft, dass sogar eine eigene Stelle gegründet wurde, die zusammen mit Betroffenen einen Ausweg aus der Schuldenspirale sucht. Längst sind es nicht nur vagabundierende Männer und Frauen, die in Notunterkünften, Bahnhofsbereichen und Stadtparks ihr Leben verbringen.(...)
Obdachlosigkeit im Raum Rosenheim nimmt zu | Landkreis Rosenheim

Sauer und Siegerland
Landesregierung zählt 18 200 Obdachlose in NRW

11.05.2013 | 00:23 Uhr
Düsseldorf. Die Wohnungslosenstatistik des Landes ist nach Angaben des zustän*digen NRW-Sozialministeriums „völlig neu gestaltet“ worden und soll „sehr viel konkretere Aussagen über Art und Umfang“ der Obdachlosigkeit zwischen Rhein und Weser *liefern. Doch zunächst löste das Zahlenwerk am Freitag einiges Rätselraten aus. Rund 18 200 Menschen waren nach Auswertung der Landesregierung im vergangenen Jahr *wohnungslos.
(...)
Landesregierung zählt 18 200 Obdachlose in NRW | WAZ.de

Immer mehr Obdachlose in Deutschland


Leipzig - Die Zahl der Obdachlosen in Deutschland wird nach Schätzung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe mittelfristig um bis zu 15 Prozent auf 270 000 bis 280 000 steigen.
(...)
Verband: Zahl der Obdachlosen steigt drastisch | Politik

Wohnen | Obdachlosigkeit Immer mehr Obdachlose in Deutschland

Aufgrund der steigenden Mietpreise in Deutschland können sich viele Bundesbürger keine eigene Wohnung mehr leisten. Die Konsequenz: Sie verlieren ihr Zuhause und landen auf der Straße. In den Jahren 2010 bis 2012 ist die Zahl der Obdachlosen auf 15 Prozent gestiegen.
(...)
Zudem haben viele Hartz-IV-Empfänger unter 25 Jahren ihre Wohnung verloren, weil ihnen als Sanktionierungsmaßnahme die Kostenerstattung für ihre Wohnung gestrichen wurde. Unter den meisten Obdachlosen befinden sich zumeist alleinstehende Männer.
(...)
Immer mehr Obdachlose in Deutschland | Immobilien News und Info - Nachrichten rund um Immobilien, Wohnen, Mieten und Kaufen




Das ist jetzt leider endlos :icon_cry:
 
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#22
Edit:[/I] Wobei ich natürlich niemanden davon abhalten möchte, sich in eine Klinik zu begeben, wenn er es für nötig hält und braucht. Besser als Suizid oder anderweitige Katastrophen. Leute, lasst euch helfen, wenn es euch dreckig geht, sucht dafür gute Kliniken auf, aber, liebe Behörden, hört bitte auf, Arbeitslose dorthin zu drängen. Zwecklos. Actio = reactio. 3. Newton'sches Gesetz. Druck erzeugt Gegendruck.
:danke:

bin dann auch mal beim Zelebrieren...

Alles Liebe und Gute Euch!
:icon_hug:
 

dagobert1

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#23
Sicherlich auch in die Obdachlosigkeit, die ja rasant zunimmt.
Wie praktisch, da funktioniert die Statistikbereinigung doch mal wieder wie geschmiert, raus aus der Arbeitslosenstatistik, rein in die - neee, nicht in die Obdachlosenstatistik, denn diese gibt es gar nicht! :icon_razz:
Die Leute sind dann aus allen Statistiken raus, da freut sich der Herr Weise. :icon_mad:

Umfang der Wohnungsnotfälle 2008-2012
Keine Wohnungslosenstatistik in Deutschland – nur Schätzung möglich
Zahl der Wohnungslosen
 

utafu

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#24
Wie will er das machen...an alle zu Silvester die Selbstmordpille verteilen?
Also ich würde ja an seiner Stelle alle Elos aus der Statistik nehmen die in der Maßnahme "noch selbständiges Atmen" sind.
 
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#25

Texter50

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#26
Schröder wollte halbieren und alle die danach gekommen sind, die wollten das auch.
Irgendwie haben die eine eigene Mathematik, so wie sie auch eigenen Gesetze haben. :icon_motz:
Immerhin, diesmal lässt man sich die Dauer, uns zu zerteilen offen... :popcorn:

Einen zeitlichen Horizont nannte er nicht. Auf dem Weg dorthin müssten auf jeden Fall neue Wege erprobt werden, ...
 

XxMikexX

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#27
Schröder wollte halbieren und alle die danach gekommen sind, die wollten das auch.
Was draus geworden ist, außer statistischen Tricks wissen wir.

Jetzt noch mal halbieren, im Mittelalter wurde das vierteilen genannt.:biggrin:


Kommt vielleicht wieder, Herr Weise hat ja angedeutet, das jetzt alles ausprobiert werden muß.

Habe ich schon bei meinem letzen Termin gehört. Auf meine Entgegnung das ich kein Versuchskaninchen bin, ist man locker drüber weg argumentiert.

Try and Error Vermittlung nannten die das.:icon_kotz2:
 

XxMikexX

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#29
Verstehe nicht was du damit sagen willst.

Auf dem Schlauch steht.:confused:
 
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#30
Was draus geworden ist, außer statistischen Tricks wissen wir.

Jetzt noch mal halbieren, im Mittelalter wurde das vierteilen genannt.:biggrin:


Kommt vielleicht wieder, Herr Weise hat ja angedeutet, das jetzt alles ausprobiert werden muß. .....
:danke:
 

Purzelina

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#31
Tausende Arbeitslose aus der Statistik verschwunden

"Dieses Programm diente anscheinend vor allem zur Bereinigung der Statistik", kritisiert die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linken, Sabine Zimmermann. Auf Erwerbslose sei offensichtlich Druck ausgeübt worden, sich nicht noch einmal arbeitslos zu melden, also sich lieber gleich zurückzuziehen, mutmaßt sie. Hinweise dafür gibt es in der Antwort der Bundesregierung jedoch nicht.
Die Statistikbereinigung war von Anfang an klar. Nur, wer nach der Bürgerarbeit wieder bedürftig ist, der meldet sich mit Sicherheit wieder beim JC und beantragt Leistung. Wie will man speziell auf ehemalige Bürgerarbeiter Druck ausüben, dass sie freiwillig auf den Leistungsbezug verzichten?

Bürgerarbeit: von-der-Leyen-Projekt für Langzeitarbeitslose floppt - SPIEGEL ONLINE
 
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#32
AW: Tausende Arbeitslose aus der Statistik verschwunden

Die Statistikbereinigung war von Anfang an klar. Nur, wer nach der Bürgerarbeit wieder bedürftig ist, der meldet sich mit Sicherheit wieder beim JC und beantragt Leistung. Wie will man speziell auf ehemalige Bürgerarbeiter Druck ausüben, dass sie freiwillig auf den Leistungsbezug verzichten?

Bürgerarbeit: von-der-Leyen-Projekt für Langzeitarbeitslose floppt - SPIEGEL ONLINE
...ja dazu ist u.A. folgender Thread am Start:

http://www.elo-forum.org/news-disku...-weise-arbeitslosigkeit-nahezu-halbieren.html
 
E

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#33
AW: Tausende Arbeitslose aus der Statistik verschwunden

@ Kirschblüte:

Nö. Das Thema dort ist ein völlig anderes. Dort geht es um pure Statistikfälschung in Größenordnung von 50%, wobei lediglich die Aussage spannend ist, daß man neue Wege gehen wolle (deswegen dort auch mein Link auf den Speyerischen Lösungsansatz aus dem Jahre 2007). Schließlich sind die Mittel nach Jahrzehnten praktizierter Statistikbereinigung weder innovativ noch unbekannt. Das ist alles so oder so schon mal dagewesen.

Bis zu 23 Prozent waren danach weder arbeitslos gemeldet noch in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Wo diese Personen tatsächlich geblieben sind, kann die Regierung nicht beantworten.
Darum geht es hier. Ein knappes Viertel der Bürgerarbeiter (zahlenmäßig die Einwohnerschaft einer größeren Kleinstadt) ist weder abeitslos gemeldet, noch hat sie eine Arbeitsstelle angetreten oder ist in Rente gegangen. Letzteres wäre ja eine Antwort gewesen.

...
Laut Bundesregierung arbeiten die meisten Bürgerarbeiter im Gesundheits- und Sozialwesen (32 Prozent), danach folgen Erziehung und Unterricht (22 Prozent), die öffentliche Verwaltung (12 Prozent) sowie sonstige Dienstleistungen.
Auch die Information hilft nicht weiter.
 

Purzelina

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#34
AW: Tausende Arbeitslose aus der Statistik verschwunden

Da ich etliche Bürgerarbeiter persönlich kenne, kann ich dieses angebliche Zurückziehen nicht nachvollziehen. :confused: Wer kann den einfach so auf Leistungen zum Lebensunterhalt verzichten?

Die meisten Bürgerarbeiter waren oder sind Aufstocker, mit in der Regel 900 € fällt man nur selten aus dem Leistungsbezug, die reichen nach der Beschäftigung eine Veränderungsmitteilung ein und bleiben Leistungsbezieher.

Die wenigen, die aus dem Leistungsbezug gefallen waren, melden sie danach wieder an, wovon sollten sie sonst ihren Lebensunterhalt bestreiten.

Einige sind über 58, denen hat man angedeutet, dass sie danach keine Bewerbungsbemühungen mehr nachweisen müssen, die haben über ein Jahr lang kein Vermittlungsangebot mehr erhalten, fallen also allein deswegen schon aus der Arbeitslosenstatistik. Die müssen nicht mal zum Ü50-Kindergarten, obwohl man da doch fast jeden Alten reinzwingt.
 
E

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#35
AW: Tausende Arbeitslose aus der Statistik verschwunden

Einige sind über 58, denen hat man angedeutet, dass sie danach keine Bewerbungsbemühungen mehr nachweisen müssen, die haben über ein Jahr lang kein Vermittlungsangebot mehr erhalten, fallen also allein deswegen schon aus der Arbeitslosenstatistik.
Auch das wäre zwar ein Ansatz einer Antwort gewesen. Aber die Blöße, daß man bei 23% der Betroffenen jedwede Vermittlungsbemühungen eingestellt habe, wollte sich wohl doch keiner geben. Vermutlich sind das aber die perfekten Kandidaten für (den Personalhaushalt) "unterstützende" Einsätze in der öffentlichen Verwaltung.
 

SimdeB

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#36
AW: Tausende Arbeitslose aus der Statistik verschwunden

Einige sind über 58, denen hat man angedeutet, dass sie danach keine Bewerbungsbemühungen mehr nachweisen müssen, die haben über ein Jahr lang kein Vermittlungsangebot mehr erhalten, fallen also allein deswegen schon aus der Arbeitslosenstatistik. Die müssen nicht mal zum Ü50-Kindergarten, obwohl man da doch fast jeden Alten reinzwingt.
--> die 58+ zählen in der Statistik nicht mehr mit!
Ich kann aber nicht bestätigen, dass ich (60+) keine Bewerbungsbemühungen nachweisen muss!!!
Im Gegenteil.
10 Bewerbungen pro Monat musste ich fast 2 Jahre vorweisen.
Und ich wurde zugeschüttet mit VV.
Ab Jan.14 nun ALG 2. --> 5 Bewerbungen/mtl.

Habe nun selbst eine geringfügige Beschäftigung gefunden und muss daher nur noch 3 Bewerbungen nachweisen.

Ab Mitte Febr. eine sozialpflichtige Arbeit von einem VV.
(770 Brutto/15 Std/wöchentlich)

Wie ich nun von diesen beiden Jobs Leben soll, weiß ich noch nicht! Komme gerade auf ALG 2 Einkommen.

--> daher glaube ich nicht, dass alle ab 50+ einen Freibrief zum Ausruhen bekommen und keine Bewerbungspflicht mehr haben.
Woher hast du diese Wissen???
 

Anna B.

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#37
AW: Tausende Arbeitslose aus der Statistik verschwunden

Das in D Statistiken angepasst werden...naja...

ist halt so..schlimm genug..

aber viel schlimmer finde ich, dass rund 200 Kinder aus Baby-Klappen einfach verschwunden sind..

wo sind diese Kinder?

welcher perverse Kinderhändler hat diese Kinder gekauft?...oder oder oder???

wo sind sie hin?..keine Spur dieser Kinder...

und das mitten in Deutschland, dem Land der Ordnung...

Anonyme Geburten : 200 Babyklappen-Kinder verschwunden - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT
 

Purzelina

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#38
AW: Tausende Arbeitslose aus der Statistik verschwunden

daher glaube ich nicht, dass alle ab 50+ einen Freibrief zum Ausruhen bekommen und keine Bewerbungspflicht mehr haben.
Ob das generell so ist, weiß ich natürlich nicht. Das haben mir 2 ältere Bürgerarbeiterinnen berichtet, die sind jünger als ich und sie haben jetzt schon die Information von ihrem AV, dass sie nach dem Ende ihrer Bürgerarbeit Anfang 2014 sich nicht mehr bewerben müssen.

Ob dies dann bei denen wirklich so eintrifft......., könnte aber im Moment ein Teil der verschwundenen Statistikarbeitslosen erklären.
 
E

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#40
AW: Tausende Arbeitslose aus der Statistik verschwunden

Habe nun selbst eine geringfügige Beschäftigung gefunden und muss daher nur noch 3 Bewerbungen nachweisen.

Ab Mitte Febr. eine sozialpflichtige Arbeit von einem VV.
(770 Brutto/15 Std/wöchentlich)

Wie ich nun von diesen beiden Jobs Leben soll, weiß ich noch nicht! Komme gerade auf ALG 2 Einkommen.
Wie kommst Du darauf? Einfach mal die Absetzbeträge nach § 11b SGBII SGB 2 - Einzelnorm nachrechnen. Da bleibt noch ausreichend Luft bis zu Regelsatz und KdU.

http://www.brutto-netto-rechner******/

Aus den 770 Euro brutto werden (Stkl. I, keine KiSt) 613 netto - dazu kommt das Geld aus dem Minijob.

Aber: davon ab die normalen Werbungskosten (§ 11 Abs. 2 Satz 2 SGBII) und davon ab die Beträge nach § 11 Abs. 3 SGB II. Je nachdem, was der Minijob abwirft, sind das auch nochmal bis zu 200 Euro (180 Euro = 20% von 900 Euro plus 20 Euro = 10% von 200 Euro).
 

Purzelina

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#41
Ich kann aber nicht bestätigen, dass ich (60+) keine Bewerbungsbemühungen nachweisen muss!!!
Im Gegenteil.
10 Bewerbungen pro Monat musste ich fast 2 Jahre vorweisen.
Ich vermute dies doch nur in Bezug auf die Bürgerarbeiter, irgendwo müssen die vielen nicht erklärbaren Statistikausscheider ja herkommen.
 
E

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#42
AW: Tausende Arbeitslose aus der Statistik verschwunden

aber viel schlimmer finde ich, dass rund 200 Kinder aus Baby-Klappen einfach verschwunden sind..

wo sind diese Kinder?

welcher perverse Kinderhändler hat diese Kinder gekauft?...oder oder oder???

wo sind sie hin?..keine Spur dieser Kinder...

und das mitten in Deutschland, dem Land der Ordnung...

Anonyme Geburten : 200 Babyklappen-Kinder verschwunden - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT
Der Artikel stammt vom 04.03.12 - ist also nichts als heiße Luft im Parlament. Was alles mit Frau oder Herrn Sowieso - angeblich sprechend für ihre Partei - nicht zu machen sei, hat noch nie jemanden interessiert. Wichtig sind allein die Gesetzestexte, die beschlossen werden.
Die Babyklappen wurden nicht aus Jux und Tollerei eingeführt, sondern um Müttern, die sich überfordert sehen einen nicht-kriminellen Ausweg zu eröffnen. Daß der mit der CDU "nicht zu machen" sei, überrascht nun nicht wirklich. Wer neue Probleme schafft und alte nicht löst, hat schließlich immer etwas, was ins nächste Wahlprogramm geschrieben werden kann...
 
E

ExitUser

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#43
Ich vermute dies doch nur in Bezug auf die Bürgerarbeiter, irgendwo müssen die vielen nicht erklärbaren Statistikausscheider ja herkommen.
Die sind alle erklärbar. Schließlich kann man für jeden einzelnen Arbeitslosen den Werdegang in den Datenbanken nachvollziehen. Müßte man in Anbetracht der absehbaren Haue von der Oppositionsbank bloß wollen.
 
E

ExitUser

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#44
Ich verbinde mal die Threads.
Warum ?
Siehe Beitrag #33. Vielleicht kannst du auch die drittnächste Diskussion, die - ab heute 12:34:56 Uhr gerechnet - irgendwo im elo-Forum eröffnet werden wird, hier mit einbinden?

Ich frage mich nämlich, was die Parlamentsanfrage der Linken zu diesen 20.000 "verschwundenen" Bürgerarbeitern mit Weises Ankündigung zu tun hat, geschätzte 4 Mio Arbeitslose von ihren Ansprüchen zu "befreien"? Worüber diskutieren wir da jetzt gerade?
 
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#45
...ich verweise mal auf #16 und ergänze noch den Part um den Faktor der Prostitution....

DIE Quote würde mich sehr interessieren. - ohne weiteren Kommentar -.
 
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#46
Warum ?
Siehe Beitrag #33. Vielleicht kannst du auch die drittnächste Diskussion, die - ab heute 12:34:56 Uhr gerechnet - irgendwo im elo-Forum eröffnet werden wird, hier mit einbinden?

Ich frage mich nämlich, was die Parlamentsanfrage der Linken zu diesen 20.000 "verschwundenen" Bürgerarbeitern mit Weises Ankündigung zu tun hat, geschätzte 4 Mio Arbeitslose von ihren Ansprüchen zu "befreien"? Worüber diskutieren wir da jetzt gerade?
:icon_lol:tschou, nicht alles ist planbar..................
 

Kobold1966

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#48
aus dem Link
Das gelte insbesondere für die “überdurchschnittlich schlecht” qualifizierten Langzeitarbeitslosen, deren Zahl in den letzten Jahren bei knapp einer Million stagniere.
Langzeitarbeitslose sind Arbeitslose, die ein Jahr und länger arbeitslos sind.

Interessant bei so vielen Hartzern, denn die müssten ja alle sofort ins Hartzsystem gefallen sein, wegen der guten Bezahlung in ihrem bisherigen Tschopp.:icon_kinn:
 

Anna B.

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#49
..ich dachte, die AGenturen haben die Aufgaben, die schlechter Qualifizierten für den 1. ARbeitsmarkt fit zu machen...

aber das klappt ja nicht, weil sie alle Maßnahmen, die Qualität haben, gar nicht durchführen...kostet ja was...

dann ist es auch sehr einfach und bequem, auf die Erwerbslosen einzuprügeln..

sie wären zu schlecht qualifiziert...ja witzig...
 

Nicolausi

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#50
AW: Tausende Arbeitslose aus der Statistik verschwunden

Einige sind über 58, denen hat man angedeutet, dass sie danach keine Bewerbungsbemühungen mehr nachweisen müssen, die haben über ein Jahr lang kein Vermittlungsangebot mehr erhalten, fallen also allein deswegen schon aus der Arbeitslosenstatistik. Die müssen nicht mal zum Ü50-Kindergarten, obwohl man da doch fast jeden Alten reinzwingt.
Wer hat das angedeutet ?
Das ist der umstrittene § 53a SGB II ?
Wäre schön, wenn dazu konkreteres gäbe.
 

hartaber4

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#51
Wohnt der nicht in Nürnberg und ist das nicht in Bayern?
Kann man den nicht auch unter Betreuung stellen? Nötig wär's wohl in diesem Fall.
Worauf willst du denn abstellen? Ich vermute mal und darf daraufhin anmerken:

Der Begriff der Fremdgefährdung scheidet im Betreuungsrecht als Grund für eine Erforderlichkeit aus... vgl. §§ 1896 BGB ff.
 

hartaber4

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#53
Schröder wollte halbieren und alle die danach gekommen sind, die wollten das auch.
Irgendwie haben die eine eigene Mathematik, so wie sie auch eigenen Gesetze haben. :icon_motz:
Immerhin, diesmal lässt man sich die Dauer, uns zu zerteilen offen... :popcorn:
Wie gut, dass nicht exponentiell halbiert werden sollte......
 

Purzelina

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#54
AW: Tausende Arbeitslose aus der Statistik verschwunden

Wer hat das angedeutet ?
Das ist der umstrittene § 53a SGB II ?
Wäre schön, wenn dazu konkreteres gäbe.
Der zuständige Arbeitsvermittler.

Ja, der umstrittene § 53a, mancher wird so aus der Vermittlung genommen und zählt nicht mehr arbeitslos, bei anderen Gleichaltrigen wird hingegen die Vermittlung intensiviert. Nach außen hin kein einheitliches Vorgehen ersichtlich.
 

Nicolausi

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#55
AW: Tausende Arbeitslose aus der Statistik verschwunden

Der zuständige Arbeitsvermittler.

Ja, der umstrittene § 53a, mancher wird so aus der Vermittlung genommen und zählt nicht mehr arbeitslos, bei anderen Gleichaltrigen wird hingegen die Vermittlung intensiviert. Nach außen hin kein einheitliches Vorgehen ersichtlich.
Dann sind wohl die ersteren die schlaueren Arbeitsvermittler.
Die dümmeren geben noch mal Gas und wissen nicht, dass als "nicht arbeitslos" registrierte auch nicht der Vermittlung zur Verfügung stehen und somit auch nicht eingegliedert werden müssen (EGV).

Nach außen hin wird wohl das dümmere Vorgehen ersichtlich.
Warum ? Die Zahl der dummen AV überwiegt ! :icon_mad:
 

Nicolausi

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#56
AW: Tausende Arbeitslose aus der Statistik verschwunden

--> daher glaube ich nicht, dass alle ab 50+ einen Freibrief zum Ausruhen bekommen und keine Bewerbungspflicht mehr haben.
Woher hast du diese Wissen???
Purzelina meint hier bestimmt die 59+.
Auch dieser Personenkreis ist verpflichtet, alles zu unternehmen, um seine Hilfebedürftigkeit zu verändern. § 2 SGB II.

Es geht aber hier um die Nachweispflicht von Eigenbemühungen bei Ü59 !

Auch wenn ein AV in einer Bürgerarbeitsrunde plappert, dass sich nach Ende niemand mehr bewerben muss, dann stimmt das so nicht. Siehe oben !
Und mündliches sollte man auch nicht so ernst nehmen.:icon_tonne:
Eigentlich sollte es der menschliche Verstand schon sagen, wie aussichtslos es mit Ü60 ist. Mag es Einzelfälle geben. Das sind aber keine Millionen.
 

XxMikexX

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#57
Oder Begriffe neu definieren, wie z.B. Erwerbsfähigkeit....schwupps kann man große Massen im SGB XII versenken....Statistik gut, Ende gut
Ich vermute das in dieser Richtung etwas kommt. Die Pressemeldungen von Weise haben sich ja verdichtet.

Da war auch die Rede von Langzeitarbeitslosen, die man nicht mehr vermitteln kann, auch wenn man 100% "fördert".
(Gab hier auch einen Thread dazu, deshalb kein Link)


Wir werden sehen was für tolle Sachen auf uns zu kommen, fest steht mit der SPD in der Regierung wird wieder (etwas) mehr Geld für Arbeitsförderung zur Verfügung gestellt.

Was aber bekanntlich nichts Gutes bedeuten muß.:icon_razz:
 

hartaber4

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#58
Ich vermute das in dieser Richtung etwas kommt.
Ich vermute, dass in dieser Richtung in ein paar Jahren auch die Grundversorgung so aussehen wird:


Massenunterkünfte und Suppenkelle

(Wem das nicht zusagt, der kann ja woanders seine Bedarfslage decken)


Übrigens schon sozialrechtliche Realität in Pflegeheimen:

Im SGB XI gibt es keinen Anspruch auf ein Einzelzimmer, auch wenn das NOCH der Regelfall ist.
 

XxMikexX

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#59
Da wäre ja der Knast noch besser.

Die Phantasien der neoliberalen Ideologen stoßen irgendwann an ihre Grenzen.

Soweit meine bescheidene Hoffnung.
 

hartaber4

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#60
Da wäre ja der Knast noch besser.

Die Phantasien der neoliberalen Ideologen stoßen irgendwann an ihre Grenzen.

Die Wahlergebnisse lassen hier noch eine Menge Luft nach unten zu.... da geht noch was! Testphase: Merkel III

Soweit meine bescheidene Hoffnung.
Gab es auch schon in der "Non-neoliberal-Edition"... in der GG-Republik haben auch viele in Nissenhütten gewohnt und gelebt... mir ist kein Fall bekannt, der in Karlsruhe auf sein "Recht" gepocht hat...

Noch bestehen diverse Ansprüche aufgrund von Gesetzen... Gesetze kann man ändern (das schliesst downsizen nicht aus)

Der globale Wettbewerbsdruck (manche nennen es auch Raubtierkapitalismus) und der demografische Wandel in westlichen Spaßgesellschaften werden eine Neujustierung unumgänglich machen...sei es durch Reduzierung von Leistungen oder (eher und) Erhöhungen von Abgaben (latürnich mit Ausnahmetatbeständen für die Eliten, die ja über ein gutes Lobby-Sprachrohr verfügen)
 

XxMikexX

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#61
Merkel III werden wir live erleben. (Vielleicht auch noch IV und V)

Die meisten haben immer noch nicht kapiert wohin die Reise geht, aber das wird langsam Off-Topic.
 

hartaber4

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#62
Merkel III werden wir live erleben. (Vielleicht auch noch IV und V)

Die meisten haben immer noch nicht kapiert wohin die Reise geht, aber das wird langsam Off-Topic.
In der eigenen Sozialstaats-Schei§§e stehen ist sooo schön warm...... erst wenn es abkühlt, stört einen der Geruch...

Ich gucke mir das dann aus Dänemark an....
 
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