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BA: 100 000 ältere Hartz-IV-Empfänger sollen in die Lehre gehen

Hartzeola

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#1
Jobcenter sollen nach dem Willen der Bundesagentur für Arbeit (BA) Zehntausende von Hartz-IV-Empfängern im Heranwachsenden-Alter noch einmal in die Lehre schicken.

In den kommenden vier Jahren könne so mindestens 100 000 jungen Frauen und Männern zwischen 25 und 34 Jahren zu einem qualifizierten Berufsabschluss verholfen werden.

Das geht aus einem Geschäftsführerbrief von BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt an die Jobcenter hervor, der der Nachrichtenagentur dpa vorliegt.
Arbeitsmarkt: 100 000 ältere Hartz-IV-Empfänger sollen in die Lehre gehen - Deutschland - FOCUS Online - Nachrichten
 

Der Ratlose

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#3
ich finde die Altersgrenze ein bischen daneben.

Man kann mit 50 noch eine Umschulung machen.
 

Kikaka

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#4
-Ich bin 62, war selbstständig,ohne abgeschlossene Berufsausbildung
-das 50+ Maßnahmengeschisse kenne ich,
-Aber klar doch : Lehre machen........:icon_party:........
 

Roter Bock

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#6
Keine Angst, das kommt noch das Leute 55+ in die Lehre geschickt werden.

Dafür wird die Restnutzungsdauer auf 69 Jahre erhöht - Passt!

Roter Bock
 

Roter Bock

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#8
Vielleicht bin ich auch roter Gärtner - Garten haben wir.

Roter Bock
 
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#9
Wenn 25-34Jährige schon "älter" sind, was bin dann ich mit meinen frischen 45 Jahren? :icon_cry:
 

Trixi2011

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#10
Umschulungen....:icon_mued:

Und wenn die Umschulung vorbei, kräht kein Hahn nach den Absolventen und sie sind wieder da wo sie vorher auch waren.
 
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#11
Und nach der Lehre ist man dann kein Arbeitsloser mit (k-)einem Berufsabschluss, sondern eine arbeitslose Fachkraft.

Und da jetzt ein jeder eine gelernte Fachkraft ist und soviele auf dem Markt vorhanen sind, fallen die Löhne in den Keller, denn je größer das Angebot an (qualifizierten) Arbeitskräften, desto geringer der Preis (Lohn).

Aber immerhin hat dann jeder einen Beruf gelernt :biggrin::icon_mued::icon_kinn::icon_klatsch:
 
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#13
Na schön. Und nun bitte Eure Gegenentwürfe! (aber bitte nicht das Bedingungslose Grundeinkommen)
Hallo Nowottny,

es tut mir sehr leid, aber ein BGE - wie immer dieses dann auch aussehen wird - ist meiner Meinung nach alternativlos, um es mit den Worten unserer lieben Frau Bundeskanzlerin auszudrücken. Sorry!
 

Paolo_Pinkel

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#17
Also: Arbeitslos werden - rumsitzen und durchgefüttert werden bis zum Lebensende? Oh je... Darauf kannste noch 1000 Jahre oder mehr warten.
Nö, passiert doch heute schon bei Hartz-IV, wenn man juristisch fit ist:icon_twisted:
 
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#18
Also: Arbeitslos werden - rumsitzen und durchgefüttert werden bis zum Lebensende? Oh je... Darauf kannste noch 1000 Jahre oder mehr warten.
Hallo Nowottny,

nein, so sehe ich das nicht!

Sicherlich wird es (einige) Menschen geben, die ein solches Leben leben werden. Sicherlich würde es auch zu Beginn der Einführung einige Probleme geben, bis sich die Sache dann eingespielt hat.

Aber wenn die richtigen Anreize - wie immer diese aussehen - geschaffen werden, wird es sicherlich genügend Menschen geben, die trotzdem arbeiten werden.

Vielleicht kann man dann auch die Westerwellsche Idee "Wer arbeitet, muss mehr arbeiten, wie der, der nicht arbeitet" umsetzen. Dieser Aussage kann ich sogar zustimmen! Allerdings nicht, wenn es dann heißt:

"Die die nicht arbeiten (aus welchen Gründen auch immer) sollen keine Kohle kriegen, und somit auch nicht essen!".

Denn dann haben alle das BGE und die die arbeiten haben dann mehr, wie die, die nicht arbeiten!

Oder wir lassen die Zustände so, wie sie sind, nämlich richtig sch... und warten darauf, bis es in unserem Land richtig was los ist.

Ich bin davon überzeugt, dass mit einem BGE wirklich tolle und sehr innovative Ideen geweckt werden können. Zahlreiche Probleme (Altersarmut, Kinderarmut, Niedriglöhne, ...) könnten gelöst werden, was jedoch nicht heißt, dass es neue Probleme geben wird (Wegfall des Arbeitszwanges,...), die dann zu lösen sein werden!
 
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#19
Sicherlich wird es (einige) Menschen geben, die ein solches Leben leben werden. Sicherlich würde es auch zu Beginn der Einführung einige Probleme geben, bis sich die Sache dann eingespielt hat.
Es wird aber kein BGE geben. Gehe doch bitte bei Diskussionen davon aus. Es wird niemals kommen. Auf dieser Basis sind Diskussionen möglich. Alles andere ist Märchenerzählerei.
 
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#21
Es wird aber kein BGE geben. Gehe doch bitte bei Diskussionen davon aus. Es wird niemals kommen. Auf dieser Basis sind Diskussionen möglich. Alles andere ist Märchenerzählerei.
Hallo Nowottny,

deinen Pessimismus bedauere ich sehr, kann ihn jedoch voll und ganz nachvollziehen.

Sicherlich wird ein BGE von alleine nicht kommen. Von nichts kommt bekanntlich nun einmal nichts.

Sicherlich ist hier noch eine sehr, sehr große Aufklärungsarbeit notwendig, vielleicht gar ein politischer Umsturz.

Wollen wir nun alle hoffen, dass es (uns) gelingen wird, diese Arbeit zu leisten. Möge es einen Wandel zum positiven geben... .
 
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#23
Überstunden verbieten wäre mal ein Anfang....:biggrin:
Supi.

Dann wird mein Chef sicherlich für die Zeiten in denen es richtig eng wird, einen weiteren Mitarbeiter einstellen. Den kann man einfach von der Straße holen, der muß ja nicht verstehen, was er macht, keine Zusammenhänge kennen, nicht eingearbeitet werden usw. usf.

Und wenn's dann ruhiger wird, geht der Neue nach Hause und dreht Däumchen...
 
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#24
Sicherlich ist hier noch eine sehr, sehr große Aufklärungsarbeit notwendig, vielleicht gar ein politischer Umsturz.
Wenn Du davon ausgehst, daß es einen Umsturz gibt, bist Du schief gewickelt. Es rettet Dich niemand! Also geh' Deine persönlichen Probleme an. Und zwar möglichst bald. Die Gesellschaft wird sich wegen Dir nicht verändern. Auch nicht wegen 10 Mio. Arbeitslosen.
 

Paolo_Pinkel

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#26
Hallo Nowottny,

deinen Pessimismus bedauere ich sehr, kann ihn jedoch voll und ganz nachvollziehen.

Sicherlich wird ein BGE von alleine nicht kommen. Von nichts kommt bekanntlich nun einmal nichts.

Sicherlich ist hier noch eine sehr, sehr große Aufklärungsarbeit notwendig, vielleicht gar ein politischer Umsturz.

Wollen wir nun alle hoffen, dass es (uns) gelingen wird, diese Arbeit zu leisten. Möge es einen Wandel zum positiven geben... .
Das wird wohl kein Pssimismus sein, sondern Ausdruck (s)einer ideologischen Einstellung!
==> http://www.elo-forum.org/off-topic/...klaerbaer-never-ending-story.html#post1314856

Und hier
==> http://www.elo-forum.org/search.php?searchid=4753641

(Der will nur "spielen")
 
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#27
Wenn Du davon ausgehst, daß es einen Umsturz gibt, bist Du schief gewickelt. Es rettet Dich niemand! Also geh' Deine persönlichen Probleme an. Und zwar möglichst bald. Die Gesellschaft wird sich wegen Dir nicht verändern. Auch nicht wegen 10 Mio. Arbeitslosen.
Ich gehe wirklich nicht davon aus, dass es diesen Umsturz - zumindest in naher Zeit - geben wird. Dafür sind wir - noch - zu brav und es geht - vielen - noch relativ gut! Dieser Umsturz ist eher eine Art ersehnter Wunsch oder Traum von mir.

Ich stimme dir ebenfalls voll und ganz zu, dass mich persönlich niemand retten wird. Meine persönlichen Probleme löse ich grundsätzlich immer selbst. Da verlasse ich mich grundsätzlich auf niemanden! Allerdings kämpfe ich und werde mich dabei nicht unterkriegen lassen.

Von mir aus kann es auch so weiter laufen, wie bisher. Allerdings sehe ich dann schon tobende Straßenschlachten, etc. auf uns zukommen. Und selbst wenn es soweit kommen sollte - ich hoffe, dass es gelingt, dass abzuwenden - werde ich mich wappnen und die Herausforderung annehmen! Ich hoffe, du verstehst, was ich meine.
 

hartaber4

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#28
Zu den Kompetenzen der BA betreffend "Umschulungen/Lehre":

Wie man aus den "Schlecker-Frauen" Erzieherinnen macht.....

Wo sind dort realistische Erfolge vorzuweisen? (Abgesehen von dem näheren bzw. tieferen Sinn)

Bis auf die Rauchwolke des blinden Aktionismus war ja nicht viel zu vernehmen....
 

hartaber4

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#29
Also: Arbeitslos werden - rumsitzen und durchgefüttert werden bis zum Lebensende? Oh je... Darauf kannste noch 1000 Jahre oder mehr warten.
Hoffe, dass du für den Fall deiner Pflegebedürftigkeit über

1. eine ausreichende Rente verfügst

2. satt vorgesorgt hast


damit du

3. diesem tollen Sozialstaat nicht auf der Tasche liegen musst.
 

hartaber4

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#30
Die Gesellschaft wird sich wegen Dir nicht verändern. Auch nicht wegen 10 Mio. Arbeitslosen.

Die Gesellschaft verändert sich doch (mal hier, mal da):

Siehe dir doch mal an, wie junge Leute abwandern (die dann nicht mehr für DEINE Rente oder ggf. Pflege einzahlen... bei einem Anstieg von z.Zt. 2,9 Mio Pflegebedürftigen auf demnächst fast das Doppelte wird das sicher interessant werden).

Wenn die jungen Menschen erstmal begriffen haben, dass sie für Kleingeld hier nur verarscht werden (Stichwort: Staatliche Subvention für Billigentlohnte in D gerade im Bereich der Gastronomie, vgl. auch Prof. Dr. Sell in dem Bericht), werden sie es sich wohl dreimal überlegen, ob sie heim ins "Reich" kehren.....

Plus BA-Sprecher: Subvention über Hartz-IV = unser gesetzlicher Auftrag!!!


Job-Phänomen Wanderarbeiter. Wir begleiten Deutsche auf ihrer Reise nach Österreich. Welche Vor- oder Nachteile hat es, halbjährlich den Lebensmittelpunkt zu verlagern?

Link:

ARD Mediathek: Exakt - die Story - Jung, flexibel, billig? - Mittwoch, 06.02.2013 | MDR Fernsehen



P.S.

Der in Österreich tätige Personaler (Sozialpädagoge) erklärt auch für Dummies, warum er dort ein gutes Standing hat..... auch aufgrund der tollen Arbeitsmarktpolitik in Deutschland.
 
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#31
Hallo Nowottny,

ich selbst habe das Gefühl, dass es in unserer momentanen Welt eine bedingungslose Existenzberechtigung nicht mehr gibt. Und das stört mich persönlich ganz gewaltig.

Meinetwegen kann man eine solche Lebensphilosophie auch propagieren. Wenn es dann aber Mord und Totschlag ala wilder Westen gibt, darf man sich nicht darüber wundern.

Allerdings würde ein Lebensstil ala wilder Westen - wie es die Amis mit ihrem Waffenwahn zelebrieren - sicherlich für sehr abwechslungsreiche und spannende Tage sorgen. Da könnte man dem dristen Alltag sicherlich mit attraktiven und spannenden Stunden Paroli bieten.
 

SimdeB

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#32
Keine Angst, das kommt noch das Leute 55+ in die Lehre geschickt werden.

Dafür wird die Restnutzungsdauer auf 69 Jahre erhöht - Passt!

Roter Bock
--> wir müssen keine Lehre machen, werden aber ins Call Center zwangsabgeschoben!!!!
 

Nimschö

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#33
Hm, wär doch schön, wenn da auch ein paar Langzeitarbeitslose zu Sozialanwälten umgebaut würden...

Die werden dringend gebraucht.
 

hartaber4

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#34
Hm, wär doch schön, wenn da auch ein paar Langzeitarbeitslose zu Sozialanwälten umgebaut würden...

Die werden dringend gebraucht.

Die müssten wohl aufgrund des Vergütungssystems auch aufstocken.....
 

hartaber4

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#35
Keine Angst, das kommt noch das Leute 55+ in die Lehre geschickt werden.

Dafür wird die Restnutzungsdauer auf 69 Jahre erhöht - Passt!

Roter Bock

Realität / "Restnutzungsdauer":

Immer mehr Rentner arbeiten

Sie tragen Zeitungen aus, räumen Supermarktregale ein oder bleiben einfach über das Rentenalter hinaus in ihrem Beruf: Immer mehr Senioren in Deutschland arbeiten, fast 800.000 haben derzeit einen Minijob. 120.000 sind 75 Jahre alt oder älter. Sozialverbände erklären den Trend mit "kargen" Alterseinkommen, die Regierung sieht andere Gründe für die Entwicklung.

Link:


Senioren mit Minijob - Immer mehr Rentner arbeiten - Karriere - Süddeutsche.de
 

JulieOcean

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#36
In den kommenden vier Jahren könne so mindestens 100 000 jungen Frauen und Männern zwischen 25 und 34 Jahren zu einem qualifizierten Berufsabschluss verholfen werden.
Kürzlich war noch die Rede davon, 400 000 Leute zwischen 25 und 40 umzuschulen. Jetzt noch mal 100 000 neue Ausbildungen obendrauf. Frag mich, was als nächstes kommt. :icon_motz:

Wo sollen die vielen Umschulungs- bzw. Ausbildungsplätze denn herkommen? Das ist allenfalls über (schulische) Ausbildungsmaßnahmen machbar. Da gibts für dubiose Maßnahmeträger gut was zu verdienen. Der Staat lässt es sich bekanntlich was kosten, Leute aus der Statistik zu schieben.

Und gesetzt den Fall, die Leute machen ihre Ausbildung oder werden umgeschult - wo werden sie dann arbeiten, wenn gleichzeitig immer mehr Stellen abgebaut werden? Diese Frage bleibt wie immer ausgeklammert.
 

ZynHH

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#39
Ich würde gerne eine Umschulung zum Übersetzer machen, mit einem mindestens 1 jährigen Praktikum im jeweiligen Land.... Zyprisch oder maltesisch...oder chilenisch.:icon_mrgreen:
 

Paolo_Pinkel

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#40
Eine Ausbildung ist schon lange kein Garant mehr dafür, dass man später a) einer Erwerbsarbeit nachgeht und b) daraus so viel Einkommen erzielt, dass man ohne ALG II-Aufstockung davon leben kann. Die Realität wird sein, dass die BA durch diesen Trick wieder für 2 Jahre 100.000 Menschen aus der Statistik verschwinden lässt, 100.000 Menschen zwar ausgebildet werden, danach diese Ausbildung aber auf dem Arbeitsmarkt wieder billig verramschen wird. Wahrscheinlich bei Leihbuden, denen man von Seiten der BA/JC wieder zugeführt wird, damit diese sich dank ALG II-Aufstockung auf Kosten der Allgemeinheit die Arbeit subventionieren lassen kann. Wer hat da wohl gewonnen? Der Elo? :icon_party:Ne, dann lieber arm ohne Arbeit, als mit.
 

hartaber4

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#42
Leider erkennen die regierenden Politiker nicht den Unterschied zwischen einer vernünftigen und nachhaltigen (Weiter-)Bildungspolitik und blindem Aktionismus.... der Rohrkrepierer beginnt schon im Bereich der frühkindlichen Pädagogik und hört nach der Uni nicht auf zu quietschen...

Wohl auch ein Grund warum das Bildungsbürgertum auf anderen Pfaden der Bildung in Richtung der Futtertröge wandert...... Privatschulen/Uni´s etc.
 
E

ExitUser

Gast
#44
Eine Ausbildung ist schon lange kein Garant mehr dafür, dass man später a) einer Erwerbsarbeit nachgeht und b) daraus so viel Einkommen erzielt, dass man ohne ALG II-Aufstockung davon leben kann.
Und deshalb macht man lieber erst gar keine?

In meinem Ausbildungsjahr hatten wir drei Leute aus der genannten Altersgruppe dabei. Alles Studienabbrecher Ende Zwanzig, Anfang Dreißig. Die haben 2,5 Jahre die Ausbildung gemacht, wurden wie wir anderen übernommen und verdienen jetzt richtig gut.

(richtig gut = deutlich mehr als 10 oder auch als 20 € in der Stunde)

Halt, nein, einer der drei Kollegen ist leider krank geworden, MS mit sehr heftigen Schüben, der mußte leider irgendwann aufhören.



Die Empörung über schlecht bezahlte Jobs kann ich ja durchaus nachvollziehen. Aber weil eine Ausbildung kein Garant für ein auskömmliches Einkommen ist, gleich ganz darauf zu verzichten, zeugt von einer gewissen "Betriebsblindheit". Dämlich wie ein Grottenolm.

Nach wie vor haben die meisten, die eine gute Ausbildung haben, auch einen Arbeitsplatz und ein gutes Gehalt. Und in jedem Fall haben diese Leute eine bessere Chance, einen vernünftigen Arbeitsplatz zu finden, als Ungelernte. Für letztere bleiben nur die unterbezahlten Schrottarbeitsplätze, wenn sie denn einen finden.

Merke: Eine Garantie gibt es für nichts im Leben.
 

hartaber4

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#45
BA: 100 000 ältere Hartz-IV-Empfänger sollen in die Lehre gehen

Anmerkung:


BA sollte selbst erstmal für ausreichende Anzahl fundiert ausgegebildete Sachbearbeiter sorgen...... anstatt da Etiketten wie "Fallmanager" oder "Persönlicher Ansprechpartner" dran zu pappen.....lächerlich.
 

Erolena

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#46
Pressemitteilung Bundesministerium für Arbeit und Soziales
AusBILDUNG wird was – Spätstarter gesucht

Junge Erwachsene ohne berufliche Ausbildung sollen verstärkt in den Blickpunkt der Arbeit in den Jobcentern und Arbeitsagenturen rücken. Zum einen, weil ihnen noch ein Erwerbsleben von 30 bis 40 Jahren bevorsteht und zum anderen, weil die Wirtschaft händeringend nach Fachkräften sucht. Angesichts des demografischen Wandels und dem sich bereits in vielen Wirtschaftsbereichen abzeichnenden Fachkräftemangels zeigt sich gesellschaftlich eine große Chance und Notwendigkeit, diese „noch“ Ungelernten zu unterstützen, einen beruflichen Abschluss zu erwerben. Diese Chance wurde in der Vergangenheit unzureichend genutzt. Das soll sich nun ändern. Darauf verständigten sich Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen und Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der BA, mit dem Start der Kampagne „AusBILDUNG wird was – Spätstarter gesucht“.

Junge Menschen sollen dazu motiviert werden, einen neuen Anlauf für eine Aus- oder Weiterbildung zu nehmen, die zu einem Berufsabschluss führt. Denn nichts diskriminiert mehr am Arbeitsmarkt als das Merkmal Ausbildung „ja oder nein“. Dazu werden Jobcenter und Arbeitsagenturen in den kommenden Monaten intensive Gespräche führen. Ziel ist es, in den nächsten drei Jahren 100.000 junge Erwachsene zwischen 25 und 35 Jahren für eine betriebliche Erstausbildung zu gewinnen.

...
BMAS - Pressemitteilungen - AusBILDUNG wird was

Hm, so das Ministerium weiß scheinbar noch nicht, ob es nun um "Aus- und Weiterbildung bis zum Berufsabschluss" geht oder (nur) um "betriebliche Erstausbildung". Beim ersten wären schulische Ausbildungen dabei (z.B. Altenpflege, Erzieher), im zweiten Falle nicht.
 

Erolena

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#47
Erklärung des DGB
06.02.2013
Junge Erwachsene: Ungelernte brauchen besondere Förderung

Ein Sonderprogramm zur Qualifizierung von jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss fordert der DGB. „Allen bildungspolitischen Lippenbekenntnissen zum Trotz“ gebe es bisher keine ausreichenden Bildungsinitiativen für jüngere Erwachsene ohne Ausbildung, schreibt DGB-Arbeitsmarktexperte Wilhelm Adamy in einer aktuellen Studie. Als Folge dieser Politik liegt die Ungelerntenquote bei den 25- bis 34-Jährigen seit Jahren konstant bei etwa 15 Prozent.

In den letzten zehn Jahren hat sich die Arbeitslosigkeit laut DGB-Studie unter den Jüngeren ohne Berufsabschluss um zehn Prozent erhöht. Nur gut jeder zweite gering Qualifizierte zwischen 25 und 34 ist erwerbstätig. "Wenn wir jetzt nicht mehr in die Bildung dieser jungen Menschen investieren, wird das zu hohen sozialen und arbeitsmarktpolitischen Folgelasten führen", warnt Arbeitsmarkexperte Adamy. Der DGB macht sich deshalb für zusätzliche Maßnahmen zur Weiterbildungsförderung für Geringqualifizierte im Hartz-IV-System stark.

Ergänzend dazu ist ein steuerfinanziertes Bundesprogramm notwendig, um Erwachsene ohne Beruf und Erwachsene, deren Ausbildung auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr nachgefragt wird, zu qualifizieren Mit einem Fördervolumen von 400 bis 500 Millionen Euro pro Jahr können voraussichtlich 30.000 Qualifizierungsmaßnahmen realisiert werden.

Die DGB-Studie zum Download
Studie Wilhelm Adamy: Arbeitsmarktprobleme junger Erwachsener ohne Berufsabschluss verschärfen sich (PDF, 159 kB)
Quelle DGB - Bundesvorstand | Junge Erwachsene: Ungelernte brauchen besondere Förderung

Studie herunterladen http://www.dgb.de/themen/++co++31010386-706d-11e2-83e8-00188b4dc422 (17 Seiten, 159 KB)
 

Curt The Cat

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#48
... die Westerwellsche Idee "Wer arbeitet, muss mehr arbeiten, wie der, der nicht arbeitet" umsetzen. Dieser Aussage kann ich sogar zustimmen! Allerdings nicht, wenn es dann heißt:

...
Hm ... das is' jetzt aber 'ne sehr gewagte These. Biste Dir sicher, daß der Herr Westerwelle das sooo gesagt hat ... ? Wobei - zutrauen darf man dem ja getrost alles ... :icon_mrgreen: ... und - herzallerliebst finde ich, daß Du ihm da zustimmst - wenn er das denn so kommuniziert hat ...


:icon_wink:
 

hartz5

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#49
BA: 100 000 ältere Hartz-IV-Empfänger sollen in die Lehre gehen
Kleine Ironie am Rande....

Ist es vllt ein Druckfehler und sollte heissen...

BA: 100 000 ältere Hartz-IV-Empfänger sollen in die (Ga)Leere gehen

?

:icon_wink:
 

Trixi2011

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#50
Na schön. Und nun bitte Eure Gegenentwürfe! (aber bitte nicht das Bedingungslose Grundeinkommen)
Einfach akzeptieren dass es in Deutschland keine Vollbeschäftigung gibt und einige Menschen bis zur Rente hin vom Staat leben, ohne arbeiten zu gehen.
 
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25 Jan 2013
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#51
Kürzlich war noch die Rede davon, 400 000 Leute zwischen 25 und 40 umzuschulen. Jetzt noch mal 100 000 neue Ausbildungen obendrauf. Frag mich, was als nächstes kommt. :icon_motz:

Wo sollen die vielen Umschulungs- bzw. Ausbildungsplätze denn herkommen? Das ist allenfalls über (schulische) Ausbildungsmaßnahmen machbar. Da gibts für dubiose Maßnahmeträger gut was zu verdienen. Der Staat lässt es sich bekanntlich was kosten, Leute aus der Statistik zu schieben.

Und gesetzt den Fall, die Leute machen ihre Ausbildung oder werden umgeschult - wo werden sie dann arbeiten, wenn gleichzeitig immer mehr Stellen abgebaut werden? Diese Frage bleibt wie immer ausgeklammert.
Ja,Ja die Weiterbildungsmafia.........

Es hat wirklich keinen Zweck die Aus und Fortbildung in die Hände der BA zulegen das ist wirklich eine lange,lange Geschichte des versagens.

Da kann mir einer erzählen was er will , das dass Arbeitsamt nicht weiß wie überflüssig und schlecht die allermeisten seiner Bildungsangebote ist kann ich mir nicht vorstellen.

Wenn 100.000 Menschen zwischen 25 und 34 eine Ausbildung bekommen würden die was taugt gäbe es dagegen sicher nix zu sagen.

Aber ich schätze es gibt dann zu großen Teilen nur so schlechte minimal Ausbildungen verkürzt und abgespeckt und mit denen kann dann keiner etwas anfangen.
 

Steamhammer

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#52
Wieso bezeichnest du es als "Abseits" bloss weil man keine Arbeit hat???
Ich bezeichne es als Tor, ohne Abseits, wenn einem die gegenwärtige Arbeitswelt gestohlen bleiben kann.
Nowotny gefällt sein eigener Job nicht, daher zickt er hier rum.
 

Steamhammer

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#54
Hm ... ich tippe da eher auf Langeweile ...


:icon_wink:
Irgendwie scheint es mir, entweder ist er Unternehmer oder ein Jobcenter Mann. OK, es gibt auch Dummfleissige Deppen, die unter der Fuchtel eines Unternehmers stehen, aber die würden nicht zu solchen Uhrzeiten schreiben können, in der Regel und es klingt etwas anders, wie "Ich will nicht für Faule die Steuern erarbeiten" etwa.

Deshalb tippe ich auf Unternehmer oder JC-Mann.
Ist aber auch nicht so wichtig. Dünnpfiff bleibt Dünnpfiff.
 

Steamhammer

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#56
Nur noch einer....
dann sofort zurück:

Floh de Cologne - Auf dem Arbeitsmarkt - YouTube

Was soll das ganze? Man kann sich jetzt schon vorstellen, was das für "Umschulungen" sind: Wachmann (4 Wochen-Ausbildung mit IHK Prüfung, damit man für 7 Euro 250h im Monat malochen kann), oder Einzelhandelsmist, vielleicht auch was im Putzbereich und eine Schmalspurausbildung für die Zeitarbeit.Oder für die Bäckerei. Das sind nebenbei gesagt auch die geftragtesten "Berufe", in die unser Jobcenter die Leute reinhetzt und verheizt, damit es dem Unternehmer warm ist.

Hauptsache, Löhne drücken. Um mehr gehts doch gar nicht.
 
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#57
Nur noch einer....
dann sofort zurück:

Floh de Cologne - Auf dem Arbeitsmarkt - YouTube

Was soll das ganze? Man kann sich jetzt schon vorstellen, was das für "Umschulungen" sind: Wachmann (4 Wochen-Ausbildung mit IHK Prüfung, damit man für 7 Euro 250h im Monat malochen kann), oder Einzelhandelsmist, vielleicht auch was im Putzbereich und eine Schmalspurausbildung für die Zeitarbeit.Oder für die Bäckerei. Das sind nebenbei gesagt auch die geftragtesten "Berufe", in die unser Jobcenter die Leute reinhetzt und verheizt, damit es dem Unternehmer warm ist.

Hauptsache, Löhne drücken. Um mehr gehts doch gar nicht.
Das werden schon keine vollständigen Ausbildungen sein .

In den letzten Jahren sind sie ja dazu übergegangen immer weniger vollständigen Ausbildungen zu fördern sondern sagen wir mal einen Maler nur noch 2 Jahre lernen zu lassen und dann ist er gelernter : " Malerhelfer"

Wer sich sowas ausdenkt..................:icon_kinn:
 

galadriel

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#58
Darauf verständigten sich Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen [....]
Die wollen alle wieder gewählt werden.
In vier Jahren hat Frau von der Leine nichts, aber auch gar nichts zustande gebracht. Für was wird die überhaupt bezahlt?

Oder -
Überlegt mal, laufen nicht irgendwelche Förderungen aus und die müssen mal wieder die Erwerbslosenzahlen drücken?
 

galadriel

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#59
Das werden schon keine vollständigen Ausbildungen sein .

In den letzten Jahren sind sie ja dazu übergegangen immer weniger vollständigen Ausbildungen zu fördern sondern sagen wir mal einen Maler nur noch 2 Jahre lernen zu lassen und dann ist er gelernter : " Malerhelfer"

Wer sich sowas ausdenkt..................:icon_kinn:

Eben, da werden auch noch Azubis ausgebildet, zwar 3 Jahre, aber die fluten dann auch mal den Arbeitsmarkt.
Und gesetzt den Fall, man lernt noch mal mit 35, wer bitte stellt denn einen Erwerbslosen zwar ausgebildet aber ohne Berufserfahrung und mit 37 Jahren ein?
 

hemmi

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#60
Die wollen alle wieder gewählt werden.
In vier Jahren hat Frau von der Leine nichts, aber auch gar nichts zustande gebracht. Für was wird die überhaupt bezahlt?

Oder -
Überlegt mal, laufen nicht irgendwelche Förderungen aus und die müssen mal wieder die Erwerbslosenzahlen drücken?
Die von der Lügen ist studierte Gynäkologin, davon hat se nun wirklich Ahnung, immer hin hat sie sich 7 mal reproduziert.:cool:
Ansonsten ist sie Machtgeil und wartet zusammen mit Friedrich Merz auf ihre Chance zum Kanzlermord.
Was sie als Ministerin abliefert, interssiert sie wohl selber recht wenig Haupsache die Zahlen sind ordenlich, wenn auch geschönt.
Und sonst nur Selbstdarstellung.:icon_kotz2:
 

0zymandias

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#62
Wenn man sich die Ausbildungsqualitäten anschaut, die beim Jobcenter hinten rauskommen, werden das dann wohl 100.000 Callcenter-Bachelors werden.

Und das ist gut so. Die werden schließlich auch handyringend gesucht. Wegen Flachkräftemangel. Vielleicht zweigen wir auch noch ein paar tausend SBs ab, für die Artenvielfalt und den Eigenbedarf :icon_party:
 

Steamhammer

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#64
Eben, da werden auch noch Azubis ausgebildet, zwar 3 Jahre, aber die fluten dann auch mal den Arbeitsmarkt.
Und gesetzt den Fall, man lernt noch mal mit 35, wer bitte stellt denn einen Erwerbslosen zwar ausgebildet aber ohne Berufserfahrung und mit 37 Jahren ein?
Die Ausbeuter tuen das gerne.
 

sgtNico

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#65
Ist doch okay. Oder sollen sie als "Ungelernte" vielleicht bis zur "Rente" in H4 bleiben?
Gegenfrage: Welchen Sinn macht es, einen Berufsabschluss zu besitzen, wenn im Anschluss keine Arbeit mit verdienter Entlohnung vorhanden ist?
 

Maneki Neko

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#66
Irgendwie scheint es mir, entweder ist er Unternehmer oder ein Jobcenter Mann. OK, es gibt auch Dummfleissige Deppen, die unter der Fuchtel eines Unternehmers stehen, aber die würden nicht zu solchen Uhrzeiten schreiben können, in der Regel und es klingt etwas anders, wie "Ich will nicht für Faule die Steuern erarbeiten" etwa.

Deshalb tippe ich auf Unternehmer oder JC-Mann.
Ist aber auch nicht so wichtig. Dünnpfiff bleibt Dünnpfiff.
ich drück hier den DANKE-Button

:icon_daumen:
 
E

ExitUser

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#67
Gegenfrage: Welchen Sinn macht es, einen Berufsabschluss zu besitzen, wenn im Anschluss keine Arbeit mit verdienter Entlohnung vorhanden ist?
:eek:

Welchen Sinn macht es überhaupt noch, zur Schule zu gehen, wo doch x % der Schulabgänger eh keinen Ausbildungs- oder Studienplatz finden?

Welchen Sinn macht es, eine Ausbildung zu machen und in einen Beruf einzusteigen, wenn man doch irgendwann mal arbeitslos werden könnte?

Welchen Sinn macht es überhaupt noch, geboren zu werden, wenn man am Ende doch nur stirbt?

:icon_neutral:
 
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#68
Hm ... das is' jetzt aber 'ne sehr gewagte These. Biste Dir sicher, daß der Herr Westerwelle das sooo gesagt hat ... ? Wobei - zutrauen darf man dem ja getrost alles ... :icon_mrgreen: ... und - herzallerliebst finde ich, daß Du ihm da zustimmst - wenn er das denn so kommuniziert hat ...


:icon_wink:
Nein! Der kompetente und beste Außenminister, den diese Republik jemals hatte :biggrin: hat das sicherlich so nicht gemeint, ganz im Gegenteil! Ginge es nach seiner Partei, hätten die Arbeitnehmer und die Elo´s sicherlich überhaupt nichts mehr zu lachen.

Ich denke es ist aber wirklich sehr schädlich für die Arbeitsmoral, wenn man arbeiten geht und das gleiche hat, wie jemand der nicht arbeiten geht (z. B. alle Aufstocker), bzw. sich dann auch noch vom JC schikaniert wird. Warum geht man dann noch arbeiten? Aus Angst vor dem JC, bei dem man sowieso ist?

Das ist hier jetzt aber keinesfalls ein Plädoyer dafür, dass die, die nicht arbeiten, überhaupt keine Kohle mehr (kein HARTZ-IV und nix) bekommen sollen.

Mit einem BGE könnte man es aber vielleicht schaffen, dass ein jeder Geld hat, um sein Überleben zu sichern, und die die arbeiten gehen, bekommen dann vielleicht sogar mehr, wie die, die nicht arbeiten (können).
 

galadriel

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#69
Die Ausbeuter tuen das gerne.
Ja, zu einem Drittel vom üblichen Lohn.
Es lohnt sich keine Ausbildung mehr. Hat man den Abschluß gibt es eh keine Arbeit, jedenfalls keine im erlernten Beruf oder keine ordentlich bezahlte.
 
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#70
Ja, zu einem Drittel vom üblichen Lohn.
Es lohnt sich keine Ausbildung mehr. Hat man den Abschluß gibt es eh keine Arbeit, jedenfalls keine im erlernten Beruf oder keine ordentlich bezahlte.
Super Aussage.

Muß ich unseren Azubis mal sagen. Leute, es lohnt nicht, geht nach Hause. Wir zahlen Euch zwar im ersten Ausbildungsjahr schon mehr als Ihr beim JC bekämt, und wenn Ihr fertig seid, verdient Ihr wirklich gut bei uns, aber Galadriel sagt, es lohne sich nicht.

Tschüß, Kinder!
 

Hartzeola

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#71
Lehrstellen-Aktion Arbeitgeber freuen sich auf Hartz-IV-Empfänger

08.02.2013 · Im vergangenen Jahr blieben rund 60.000 Lehrstellen unbesetzt. Jetzt sorgen sich Arbeitgeber und Industrie um ihren Nachwuchs. Viele wollen gering qualifizierten Hartz-IV-Empfängern über 25 Jahren eine Chance geben.

Von Nadine Bös

Arbeitgeber und Industrie empfinden den Mangel an Lehrstellenbewerbern als so starke Bedrohung, dass sie künftig auch Menschen ausbilden möchten, denen sie noch vor kurzem die Tür vor der Nase zugeschlagen hätten: gering qualifizierte Hartz-IV-Empfänger, die älter sind als 25. Mit Freude reagierten die Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) auf eine entsprechende Initiative der Bundesregierung und der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Die Bundesregierung hatte zuvor den Plan bekannt gegeben, 100.000 jungen Erwachsenen die Chance geben zu wollen, eine Ausbildung nachzuholen und somit der Sozialhilfe zu entkommen. Mit einem entsprechenden Programm soll zum einen die Zahl der Hartz-IV-Empfänger dauerhaft schrumpfen, zum anderen soll einem drohenden Fachkräftemangel begegnet werden. Zielgruppe sind Arbeitslose zwischen 25 und 35 Jahren ohne Ausbildung, um die sich die Jobcenter in den kommenden Wochen verstärkt kümmern werden. Innerhalb der kommenden drei Jahre sollen rund 100.000 Personen eine Lehre beginnen.
Lehrstellen-Aktion: Arbeitgeber freuen sich auf Hartz-IV-Empfänger - Wirtschaftspolitik - FAZ
 

hartaber4

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#72
Das eine vernünftige Ausbildung auch Geld und auch Zeit kostet wird aber nicht vergessen?

Ex-Chef sagte mal:

Ein Azubi ist in erster Linie (eine hoffentlich kluge) Investition.... die erst später Früchte trägt...
 

galadriel

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#73
Arbeitgeber und Industrie empfinden den Mangel an Lehrstellenbewerbern als so starke Bedrohung, dass sie künftig auch Menschen ausbilden möchten, denen sie noch vor kurzem die Tür vor der Nase zugeschlagen hätten: gering qualifizierte Hartz-IV-Empfänger, die älter sind als 25. Mit Freude reagierten die Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) auf eine entsprechende Initiative der Bundesregierung und der Bundesagentur für Arbeit (BA).
Da kann es einem nur schlecht werden.:icon_kotz:
 
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#74
Ja, zu einem Drittel vom üblichen Lohn.
Es lohnt sich keine Ausbildung mehr. Hat man den Abschluß gibt es eh keine Arbeit, jedenfalls keine im erlernten Beruf oder keine ordentlich bezahlte.
Vorschlag:

Du druckst Dir einen großen Zettel mit Deinem Spruch aus...

Es lohnt sich keine Ausbildung mehr.
Hat man den Abschluß gibt es eh keine Arbeit,
jedenfalls keine im erlernten Beruf oder keine ordentlich bezahlte.​
...und stellst Dich damit heute vor ein großes Einkaufszentrum.
Mal schauen, wie viele Einkäufer Dich nicht auslachen.
 
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#75
Nowottny hat recht.

Leute, Ihr müßt Euch mal klar machen, daß es da draußen Millionen Menschen gibt, denen es immer noch gut geht. Die sich das nicht nur einreden. Die eine gute Ausbildung machen (und dabei nicht mal aufstocken müssen) und dann einen guten bis sehr gut bezahlten Arbeitsplatz bekommen. Die nicht "ausgebeutet" werden. Die sich ein Eigenheim leisten können, selbstverständlich für ihr Alter vorsorgen können und der Rentenzeit relativ gelassen entgegensehen können.

Die lachen Euch doch bei solchen Sprüchen, eine Ausbildung lohne sich nicht mehr, aus.
 

alf53

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#76
Gegen eine gute Berufsausbildung ist ja erst mal nichts einzuwenden.
Wenn man selber diesen Beruf lernen möchte und nicht vom Jobcenter in irgendwas reingezwungen wird, was ich ja sehr stark vermute bei deren Sanktionswut, ist das ja noch ok.
Aber solange es nicht genügend Arbeitsplätze gibt, ist das alles völlig sinnlos.
 

galadriel

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#77
Vorschlag:

Du druckst Dir einen großen Zettel mit Deinem Spruch aus...



...und stellst Dich damit heute vor ein großes Einkaufszentrum.
Mal schauen, wie viele Einkäufer Dich nicht auslachen.
Danke fürnTipp, aber mein Zettel sähe bisschen anders aus.
 

Rounddancer

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#78
Ohne Ausbildung bist Du halt immer der letzte, der eingestellt wird, und der erste, der fliegt.
Erst recht in dem jungen Alter.
Meine jüngste Tochter, 31, derzeit das zweite Jahr mit Jahresvertrag als "Eierlegende Wollmilchsau" angestellt, aber halt ohne Schulabschluß und ohne Ausbildungsabschluß, wartet nun, ob das "ok" kommt für die dauerhafte Übernahme. Wenn nicht, dann wäre sie auch Kandidatin für diese "Spät-Ausbildung". Allerdings: Da sie ja ihre Pferde hat und weiter halten will, braucht sie netto monatlich 1200 Euro. Das ist als "Spät-Stift" aber kaum zu schaffen.
 

Ein Hartzianer

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#79
Nichts als Wahlkampfgetöse. :icon_evil:

Meinen 2. Beruf hatte ich ja auch mit Ü30 abgeschlossen.
Das Arbeitsangebot ?
Wenn überhaupt was, nur Prekärmist.

Lassen wir's also. :icon_hmm:
 
E

ExitUser

Gast
#80
BA sollte selbst erstmal für ausreichende Anzahl fundiert ausgegebildete Sachbearbeiter sorgen...... anstatt da Etiketten wie "Fallmanager" oder "Persönlicher Ansprechpartner" dran zu pappen.....lächerlich.
Warum das denn :confused: Das wichtigste Rüstzeug, um als pAp arbeiten zu können, erhält man bereits in der Einarbeitungswochen, in der man drei Sätze auswendig lernt. Die sind dann in jedem Kundengespräch reichlich zu verwenden. Sie lauten:

1) Da bin ich nicht für zuständig

2) Da kann ich Ihnen auch nicht helfen

3) Da müssen Sie alleine mit klarkommen

Wer dieses Sätze drauf hat, hat eine hinreichende Qualifikation erworben, um im Amt Karriere zu machen.
 

Hotti

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#81
Umschulungen....:icon_mued:

Und wenn die Umschulung vorbei, kräht kein Hahn nach den Absolventen und sie sind wieder da wo sie vorher auch waren.
Ich glaube, dass die Chancen eines Facharbeiters weit höher sind, als Menschen ohne Lehre. Das kann gar nicht schlecht sein. Das einzige was ich bemängel ist das Alter. Auch 50 Jährige sollten die Chance bekommen(wenn sie es möchten) noch einmal mit Facharbeit durch zu starten.
 

Ein Hartzianer

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#82
Hotti meißelte:
Auch 50 Jährige sollten die Chance bekommen
(wenn sie es möchten) noch einmal mit Facharbeit durch zu starten.
Das wäre naheliegend, aber denke auch mal daran, daß
nach Auffassung der "Arbeitgeber" die Belastbarkeit mit 30
abrupt und vollständig verloren geht. :icon_kinn:
 

Hotti

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#83
Klar, die wollen am liebsten 20 Jährige mit 30jährige Berufserfahrung. :biggrin:
 

Ein Hartzianer

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#84
Eben und winklig.
Selbst damals hatte ich wegen solchem Schei$$
meinen Blues, an eine Lehrstelle zu kommen.
Arbeitsmäßig ging es aber komischerweise. :icon_kinn:
 

Headi

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#85
Das wäre mal ein Schritt in die richtige Richtung.

Nur ob auch jeder, der eine Ausbildung machen möchte eine machen darf, das steht auf einem anderem Blatt.

Es bleibt dann noch zu klären, ob man die Ausbildung machen darf, die man auch machen möchte!

Das endet dann so oder so bei Unternehmen, die einfach nur billige Arbeitskräfte benötigen!

Abwarten und Tee trinken!
 

Nimschö

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#86
Nur falls der platte Kalauer noch nicht grebracht wurde, berichtige ich mal eben die Threadüberschrift:

"BA: 100 000 ältere Hartz-IV-Empfänger sollen in die Leere gehen"
 

ela1953

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#87
Eine Ausbildung ist nicht gleichzusetzten mit Anstellung nach der Prüfung. Bei meiner Tochter stand schon im Ausbildungsvertrag, dass sie nicht übernommen wird. War ein Landesbetrieb.
Sohn wäre nch 2 Jahren als Verkäufer übernommen worden, wurde es nach 3 Jahren als Einzelhandelskaufmann nicht.
In beiden Fällen wurde lieber ein Azubi eingestellt.
So wird es wohl auch bei den Ausbildungen der "Alten" aus. Während der Lehrzeit hat die Firma billige Arbeitskräfte und dann werden immer nur Azubis eingestellt. Und Azubis müssen ja heute schon grundlegende Kenntnisse mitbringen.
Ich hab zB 1970 während meiner Ausbildung gelernt, wie man auf einer Schreibmaschine tippt. Heute müssen komplette EDV Kenntnisse mit verschiedenen Programmen schon gekonnt werden.
Von einer Bekannten der Sohn wurde beim Bewerbungsgespräch gefragt, wieviele Zimmer er schon tapeziert hat und welche Techniken er kann.
 

Hotti

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#88
Trotzdem ist eine Ausbildung heute so wichtig wie noch nie. Allerdings kann es passieren, dass bei den eigenen Berufswünschen Abstriche gemacht werden müssen. Denn was nutzt es wenn es in den so genannten Berufswünschen nicht genug offene Stellen gibt? Es muss abgewägt werden, in welchen Berufen die Chancen auf einen Arbeitsplatz am höchsten sind. Auch wenn einen der Job dann nicht so sehr gefällt. Es ist leider so. Zu meiner Zeit war das einfacher, da hat man fast überall ein Bein auf die Erde bekommen, aber heute zu Zeiten der Automatisierung durch Maschinen ist es schwer geworden. Selbst Maschinen sind heute wertvoller als Menschen. Und trotzdem, nur eine abgeschlossene Berufsausbildung im richtigen Beruf kann einen nach vorne bringen.
 

Headi

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#89
Ich sehe es genau so, das die Ausbildung sehr wichtig ist.
Ich hatte das Pech, dass ich in meiner Ausbildung an einen Scheiß Betrieb geraten bin, und geschmissen habe.

War dann 4 Jahre beim Bund, und wollte danach ne Ausbildung nachholen. Da ich aber Kinder habe, konnte ich mir keine normale Ausbildung leisten.
Seit dem kämpfe ich für ne Umschulung.
Ich wollte ja nur, dass ich während meiner Ausbildung nicht in Finanzielle Problem gerate.
Das ist mir 2 mal passiert, als ich eigentlich Abitur nachholen wollte.
Daher wäre dieser Weg für mich optimal
 

Hartzeola

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#90
Pilotprojekt der Agentur für Arbeit und Jobcenter: Junge Erwachsene erhalten zweite Ausbildungschance

Kreis Bad Kreuznach - Was vor wenigen Tagen auf Bundesebene von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen gestartet wurde, verfolgen die drei Jobcenter der Landkreise Bad Kreuznach, Birkenfeld und Rhein-Hunsrück bereits seit Sommer 2012: eine neue Ausbildungschance für arbeitslose Erwachsene im Alter zwischen 25 und 35 Jahren.

Imbus heißt das Pilotprojekt, abgeleitet von „Informieren, Motivieren für Berufsausbildung durch Umschulung“, und Joav Auerbach, Leiter der Agentur für Arbeit Bad Kreuznach, betont: „Damit nehmen wir in jedem Fall eine Vorreiterrolle ein.“

1200 junge Erwachsene haben die Agentur für Arbeit und die drei Jobcenter in diesem Rahmen seit vergangenem Sommer beraten. 300 davon haben schon an Tests des berufspsychologischen Dienstes teilgenommen. Eine Besonderheit des Projekts. Nicht nur, weil die ausführlichen Testverfahren kostenlos angeboten werden, sondern weil sie den Arbeitssuchenden auch einen guten Einblick über ihr Leistungsvermögen und die Motivation für bestimmte Ausbildungsberufe geben. Und: So haben beide Seiten, Arbeitssuchende und Unternehmen, auch die Gewissheit, dass die Kombination wirklich passt.
Pilotprojekt der Agentur für Arbeit und Jobcenter: Junge Erwachsene erhalten zweite Ausbildungschance - Oeffentlicher Anzeiger Bad Kreuznach - Rhein-Zeitung
 

Maneki Neko

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#92
mir gefällt das Wort "sollen" in diesen Zusammenhang nicht, können wäre besser, sollte alles freiwillig sein
 

clautilde

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#93
Ausbildung machen hört sich zuerst gut an, aber warum eigentlich, es bringt doch nichts mehr!
Einzelhandelskauffrau kann man vergessen, Verkäufer Warenverräumer und Lageristen durch Leiharbeiter oder Aushilfe ersetzt. Viele Fachkräfte sind arbeitslos, trotdem beschweren sich Krankenhäuser und Altenheime keine Pflegefachkräfte zu finden, weil bei uns ein Mangel hersscht. Fachkräfte aus dem eigenen Land müßten die normal bezahlen und Fachkräften aus anderen Ländern, wehren sich überhaupt nicht und sind billiger, deshalb werden die eingestellt, hatte damals bei der hessischen Zeitung auch eine lange Kritik hingeschrieben, wurde logischerweise nicht veröffentlich, aber bei so einer Behauptung rege ich mich: Fachkräftemangel. Hier sind doch die Arbeitgeber selbst dran schuld.
Viele Junge Leuen werden mit und ohne Ausbildung in den Leiharbeitsfirmen festsitzen. (hatte dort mal gwohnt)
 
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#94
Vielleicht wurde Deine Kritik nicht veröffentlicht, weil sie etwas wirr geschrieben war? :icon_kinn:
 

spin

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#95
„Informieren, Motivieren für Berufsausbildung durch Umschulung“
Ist doch klar was das soll. Rund 300.000 Jugendliche sind "geparkt" in Maßnahmen. Meldungen über gute und ausreichende Ausbildungsplätze werden den BRD-lern regelmäßig von den Medien ins Gehirn geblasen und der Rest wird als unmotiviert erklärt.

Man startet so eine Aktion doch nur, um die wirkliche Situation zu beschönigen. Undemokratische autoritäre Regime arbeiten eben mit solchen Mitteln. Es geht hier nur darum zu erklären, dass alles wunderbar ist und die Rausgefallenen selbst Schuld haben.

"Motivieren", "Arbeitsanreize" sind Ausdrücke, für deren Verwendung im Zusammenhang mit Erwerbslosigkeit mindestens zehn Jahre Knast verhängt werden müsste.
 
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