AWO fordert freiwillige Arbeit gegen Armut

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JulieOcean

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Das läuft heute auf NDR Info: AWO: MV tut zu wenig gegen Armut | NDR.de - Nachrichten - Mecklenburg-Vorpommern

Die AWO hat einen Bericht zur Armut in Mecklenburg-Vorpommern erstellt. Der Bericht als solcher ist in Ordunung. Zu denken gibt mir aber dieser Absatz:
Eine Forderung des Berichts: Freiwillige und unbefristete soziale Arbeit für alle, die sonst keine Chance haben. So könnten sie sich mit einfachen Tätigkeiten nützlich machen und engagieren, beispielsweise als Hausmeister, in der Hilfe für Flüchtlinge oder bei der Beseitigung von Alt-Metall überall im Land.

Freiwillige Arbeit gegen Armut? Ich war bisher der Meinung, dass ein reguläres Einkommen Armut beseitigt und nicht freiwillige Arbeit für lau. Oder spekuliert die AWO unter dem Deckmantel eines Armutsberichtes auf Einnahmen aus entsprechenden Sinnnlos-Maßnahmen?
 

Nimschö

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Freiwillige Arbeit gegen Armut? Ich war bisher der Meinung, dass ein reguläres Einkommen Armut beseitigt und nicht freiwillige Arbeit für lau. Oder spekuliert die AWO unter dem Deckmantel eines Armutsberichtes auf Einnahmen aus entsprechenden Sinnnlos-Maßnahmen?

Kein Problem, sind alles Arbeiten die ich gerne und wahrscheinlich auch gut machen kann. 40h/Woche á min. 10 Euro, voll sozialversicherungspflichtig. Ansonsten kommen wir nämlich dahin, dass wir uns alle gegenseitig im Kreis betreuen und trotzdem alle arm bleiben.
 

roterhusar

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Sehr gut. Nützlich machen. Tacheles reden, wie man es nennt. Helfen agitieren, aufrufen, angreifen. Und auf einmal wollten sie meine Hilfe gar nicht mehr haben.
 

Kahrlgeharzt

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Ich kann mir schon vorstellen wie das läuft. Die AWO verkauft ein paar hundert Maßnahmenplätze a 700-800 € an die Jobcenter welche die Erwerbslosen zuführen. Diese werden dann, wenn sie Glück haben mit 1 € pro Stunde abgespeist, wenn sie Pech haben wird ihnen das Ganze als Integrationsmaßnahme verkauft und es gibt nur die Fahrtkosten. Die Kommunen sind pleite und wenn man niemanden mehr bezahlen kann, muss die Arbeit anderweitig „finanziert“ werden. Das ist übrigens auch in Köln angedacht, zumindest wenn die unsägliche Henriette Reekers die OB-Wahl gewinnen sollte. Die Dame will die arbeitslosen zur Reinigung der Grünanlagen und anderer städtischer Aufgaben heranziehen.

Ich finde die Quelle gerade nicht mehr. Bei Bedarf bitte selbst ergoogeln.


p.s. Die Flüchtlinge können sich schon mal warm anziehen. Wenn sie erst mal vom Asylstatus in Hartz 4 wechseln wird ihnen genau das blühen.
 
H

hierheute

Gast
JulieOcean meinte:
Oder spekuliert die AWO unter dem Deckmantel eines Armutsberichtes auf Einnahmen aus entsprechenden Sinnnlos-Maßnahmen?
...hmmm... das könnte wohl evtl. möglich sein... aber nur ganz ganz ganz vielleicht...:icon_hihi:


...Ansonsten kommen wir nämlich dahin, dass wir uns alle gegenseitig im Kreis betreuen und trotzdem alle arm bleiben.
:dank: genauso wollen sie´s nämlich haben...
 

Dagegen72

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Kann das sein, dass sich bei solchen Theorien wie denen der AWO die hier genannt ist, sich die Verwertungs-Theorie weiter durchzieht?

Die Leute sind nicht erwerbslos um für andere die bezahlt werden gratis-Arbeit zu leisten!

Das ist bei den Euro-Jobs genau das selbe Problem! Das ist Verwertungs-Praxis durch die Hintertür :icon_motz:
 

flandry

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Die Forderung ist höchst überflüssig.:icon_stop:
Wer will, kann das heute schon, z. B. über den Bundesfreiwilligendienst oder die Mitarbeit in zahlreichen Vereinen mit einem "guten Zweck".
Hier will eine gemeinnützige Organisation unbezahlte Arbeitskräfte schnorren.
 

Wolle58

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also anregen oder darüber Nachdenken und Ihre Meinung

oder Vorschläge kann die AWO ja machen...das ist das eine

das andere

man muss sich gegen solche Dinge schon im Vorfeld wehren,

weil solche Gedankenspiele gibt es auch wo anders und kann

dann schnell mal eingeführt werden.

Danke an JulieOcean für diesen Hinweis
 

roterhusar

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DeMaiziers neue Vorschläge. Freiwilligendienst gegen Essenspakete. Schwarzbrot mit Leberwurst.
 

bozzo

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Wer Freiwillig arbeitet , bleibt auf seinen Kosten sitzen und gerät in Armut.
Merkel soll doch ihre Kollone selber anführen und die Politiker das gleiche verdienen wie die Ehrenamtlichen ,denn es sind doch gemeinnützige Tätigkeiten. Nichts anderes, für gemeinnützige Tätigkeiten dürfte man garnichts verlangen und sich schon garnicht bereichern.
Gemeinnützigkeit hat nix mit Gehalt zu tun. oder doch ?
 
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