Aviba Maßnahme - Fehltage nachholen?

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sternchen21784

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Hallo, ich hab mich schon im Forum umgesehen, aber nicht das richtige für mich gefunden.

Hier mein Anliegen:
Ich beziehe zurzeit ALG 1 und habe von der AA die Maßnahme Aviba aufgedrückt bekommen. Ich war natürlich so blöd und habe die EGV unterschrieben.

Nun steht in der EGV sowie in der Zuweisung der Maßnahme der Zuweisungsbeginn 29.06.2015 und Zuweisungsende 23.08.2015. Ebenso steht in der Zuweisung, dass Fehltage nachgeholt werden müssen. Ist das denn so rechtens, obwohl ein ganz eindeutiger Zeitraum festgelegt wurde?
 

Dagegen72

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wie Gelibleh schreibt und das ganze soll wohl dazu führen, dass man nicht mehr krank macht als nötig, weil krank schützt nicht davor, dass die Maßnahme durch Fehlzeit sich verkürzt.

Ob ein Praktikum da auch mit zu zählen würde??

Habe es schon real erlebt, dass die Zeit für ein Gabelstapler-Führerschein nicht als Maßnahme innerhalb der Maßnahme galt und der Teilnehmer verlängern durfte - wie umsichtig :icon_rolleyes: Ob man da was hätte drehen können? Der TE versuchte jedenfalls nichts. (Das Beste war: man fragte ihn, in welchem Bereich er in der Maßnahme nun wechseln möchte, er sagte: ja, mal was anderes wäre gut - ach ne, da is schon voll - also Wdh. wie am Anfang für ihn bis der Schei* Kurs endlich rum war)

 
H

hierheute

Gast
Also ich sehe das ein wenig anders als z.B. Gelibeh. Für mich ist das alles Andere als klar und rechtskonform, sondern für mich ist hier eindeutig das Bestimmtheitsgebot (§33 SGBX) verletzt.

In der (unterschriebenen) EGV sowie in der Zuweisung der Maßnahme stehen wohl der Zuweisungsbeginn 29.06.2015 und Zuweisungsende 23.08.2015 klar und eindeutig benannt. Dagegen müssen laut Zuweisung Fehltage nachgeholt werden, was den festen Zeitraum ja dann wieder ad absurdum führt.... ja was denn nun?

Diese berechtigte Frage würde ich mit der Frage nach der Rechtsgrundlage umgehend schriftlich nachweisbar unter Fristsetzung bis 3 Tage VOR Maßnahmebeginn zur schriftlichen und rechtsmittelfähigen Beantwortung im Rahmen eines Antrages auf Auskunft und Beratung dem JC stellen.

Laut §33 SGBX hat ein Verwaltungsakt hinreichend bestimmt zu sein:
Bestimmtheit und Form des Verwaltungsaktes
(1) Ein Verwaltungsakt muss inhaltlich hinreichend bestimmt sein. [...]
§ 33 SGB X Bestimmtheit und Form des Verwaltungsaktes - dejure.org

was ja weder in der EGV noch in der Zuweisung (Verwaltungssakt) gegeben ist. Das heisst hier liegt ein Widerspruch in sich vor und das Bestimmtheitsgebot ist verletzt.

Also ich würde:

1. Widerspruch gegen den VA einlegen (Verletzung des Bestimmtheitsgebotes)

2. Antrag auf Auskunft und Beratung mit Frist auf 3 Tage VOR Maßnahmebeginn. -> in den Antrag dann reinschreiben, dass bis zur Beantwortung dieser berechtigten Fragen von einer Teilnahme abgesehen werden muss, um nicht durch einen evtl. vorzeitigen Abbruch einer evtl. Sperre des ALG1 Vorschub zu leisten.

3. Falls eine Sperre/Anhörung erfolgen sollte, würde ich dann umgehend Eilantrag beim SG mit Antrag auf Herstellung der aufschiebenden Wirkung beantragen.

Das ist nur meine persönliche Meinung und hilfreich wäre es wohl noch, die EGV und die Zuweisung hier anonymisiert hochzuladen.
 

Johannes87

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Hallo und guten Morgen zusammen,

ich habe dieses Thema entdeckt und ich habe mich heute das selbe gefragt wie der/die Threadersteller/in. Ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich meine Frage hier stelle.

Bei mir ist es so, dass laut "Zuweisung" meine Aviba-Maßnahme heute enden sollte, ich aber vier Krankheitstage hatte, die ich nun laut Vertrag und Rücksprache mit den Case-Managern beim Maßnahmeträger hinten dran hängen soll.

Was mich stutzig macht: In meiner Teilnahmevereinbarung steht einerseits (wortgetreues Zitat): "Die maximale Zuweisungsdauer beträgt acht Wochen". Zwei Sätze weiter steht dann aber (Zitat): Verlängerung: Nimmt der/die ProjektteilnehmerIn an bestimmten Tagen nicht an der Maßnahme teil, verlängert sich die individuelle Zuweisungsdauer/Maßnahmedauer um diese Tage entsprechend. Dies gilt für alle entschuldigten und unentschuldigten Fehltage."

Frage: Ich bin jetzt acht Wochen in der Maßnahme, hätte heute (wie gesagt) meinen letzten Tag. Wenn doch laut Teilnahmevereinbarung die maximale Dauer acht Wochen beträgt, kann doch nach meinem Verständnis die Maßnahme nur innerhalb dieses Zeitrahmens verlängert werden, oder nicht? Meint ihr, es lohnt sich, heute zur Verbraucherzentrale oder zum Anwalt zu gehen, um diese vier Tage Verlängerung abzuwehren oder sollte ich die vier Tage einfach noch absitzen? Langsam halte ich es hier nicht mehr aus. :)

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe.
 

Dagegen72

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ich frage mich, ob man den Passus der Verlängerung aus dem MT-Vertrag herausnehmen hätte lassen sollen und nur auf die acht Wochen bestehen bei egal wieviel Fehlzeiten

und andererseits hätte man wohl die zugrunde liegende EGV bzw. die MT-Verträge am besten überhaupt nicht unterschrieben

Das könnte ein Fall für eine Einholung einer Grundsatzentscheidung über das Bundessozialgericht sein.

@Sternchen: Hast du für das AVIBA einen Aktivierungsgutschein oder sowas erhalten?

ich lese mich gerade hier durch, kann aber nichts finden, die Infos an sich sind aber schon interessant

https://www.arbeitsagentur.de/web/w...dstbai393063.pdf?_ba.sid=L6019022DSTBAI393066 (Stand 2012)

kann aber sein, dass sich das alles nur um AVGS dreht


laut 45.13 kann es evtl. schon was bringen, was Missstände in einer Maßnahme betreffen und man diese seinem Vermittler mitteilt. Es kann sein, dass dem MT dann Vertragsgeldstrafen drohen oder sowas und wenn ich es richtig verstehe.

zum Thema muss ich ansonsten passen oder kann selbst nur googeln oder empfehlen, eine Urteilsentscheidung über das BSG einzuholen.
 
H

hierheute

Gast
Dagegen72 meinte:
[...]eine Urteilsentscheidung über das BSG einzuholen[...]
jo das wäre natürlich schick, wenn das so einfach ginge, öhm... da kenne ich mich leider auch nicht so aus. Wäre das dann der direkte Weg über eine Feststellungsklage? Der Nichtigkeit des (offenbar unterschriebenen Teilnehmer-)Vertrages? Oder der Zuweisung (Verwaltungsakt sofern es tatsächlich einer ist)? Oder halt dagegen, wo der widersprüchliche Kram drinsteht?

Anderenfalls knicken die doch gewohnheitsmäßig schon vorher ein, spätestens beim SG wird dann dem eA stattgegeben und dem "Widerspruch vollumfänglich entsprochen", um ein BSG-Urteil mit allen Mitteln zu verhindern... -



@Johannes87:

Herzlich willkommen im Forum erstmal!

Ja am Besten ist es hier, einen eigenen Thread zu deinem Anliegen zu eröffnen, auch wenn es sachlich hier reinpassen würde. Aber oftmals kristallisieren sich dann doch feine Unterschiede zum Thema des Themenerstellers heraus und dann gerät hier alles durcheinander.

Zudem es nichts schadet, wenn es zu den Missständen viele individuelle Threads gibt, deren Vielzahl alleine schon auf die Dringlichkeit hinweisen, sage ich jetzt mal...

aber mal auf die Schnelle für dich: ich würde mich auf jeden Fall wehren an deiner Stelle. Mehr dann evtl. in deinem eigenen Thread? Wäre schön :)
 

Dagegen72

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@ papier: bin da leider auch nicht fit drin.

Überlegungen einer Unwissenden:

Wenn der Teilnehmer einer MT zwei Sachen unterschreibt - dann kann er vielleicht auch beide Sachen nutzen? :icon_hihi:

Wenn er auf das eine besteht, was der anderen Vertragspartei nicht recht ist (also bleiben für weitere vier Tage :icon_hmm: ob ihnen das weiter Geld einbringt, weshalb die das in den Vertrag reinschreiben oder ob mit der Verlängerung der Fehlzeit lediglich die Vertragserfüllung gewährleistet ist???) (man könnte es ja auch positiv sein: MT gewährleistet verlängert großzügig die Maßnahmezeit, weil der arme Elo leider mal krank war und er deshalb nicht auf die wertvollen Stündchen mit der Maßnahme verzichten muss und damit er durch Krankheit nicht benachteiligt wurde, für die, die gerne hingehen könnte das ja wirkloch was positives sein.)

Also, dann könnte man erst versuchen über Beratungshilfeschein einen Anwalt für Sozialrecht beauftragen.

Oder man kann versuchen, auf die festgesetzte Zuweisungsdauer zu bestehen - die steht schließlich auch mit drin im Vertrag und man könnte mal darauf achten, wie die Reaktionen des MT sind und warum.

Da der TN den Vertrag unterschrieben hat könnte es grundsätzlich schwierig sein für die passenden Argumente, die Fehlzeiten jetzt nicht nachholen zu wollen, da ja unterschrieben.

Da aber ja beides drin steht, kann ich mich doch auch für das mir Genehmere entscheiden??

Ich weiß nicht, ob der Umweg Sozialrechtsanwalt nötig ist.

Wenn ich es richtig verstehe, muss erst ein Widerspruchsverfahren gelaufen sein um Klage erheben zu können - ja, muss - , heißt:

TN besteht auf seine Frist, schriftlich am besten
MT lehnt ab, idealerweise schriftlich
TN schreibt Widerspruch
MT lehnt ab
TN erhebt Klage vor dem Sozialgericht

Überlegung: ob eine eA zu einer Aussetzung der Maßnahme-Teilnahme führen kann bis zur Urteilsverkündung? Und je nachdem müssen die vier Tage dann nachgeholt werden oder man kann sich die Hände reiben

Und die Netz-Welt und die Elo-Foren hätten ein nützliches Urteil mehr und die MTs würden ihre Verträge evtl. anders formulieren zukünftig.

Link: Klageverfahren vor dem Sozialgericht
https://www.ieb-debra.de/Klageverfahren-vor-dem-Sozialgericht.pdf

wikipedia Sozialgerichtsbarkeit
https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialgerichtsbarkeit

Auskunft wird man von dem Mitarbeiter eines Sozialgerichts auch direkt erhalten können, denke ich
 
H

hierheute

Gast
Bei der Feststellungsklage fällt m.E. das Umweg-Gedöhns mit Widerspruch und Co. weg. Siehe auch hier:
[...]Die Feststellungsklage ist eine Klageart des deutschen Rechts. Positive Feststellungsklage und negative Feststellungsklage dienen dazu, das Bestehen bzw. Nichtbestehen eines Rechtsverhältnisses feststellen zu lassen, beispielsweise eines Vertrags. Die Nichtigkeitsfeststellungsklage soll die Nichtigkeit eines Verwaltungsakts feststellen lassen.[...]
https://de.wikipedia.org/wiki/Feststellungsklage

wenn ich das richtig interpretiere. Jedenfalls habe ich da nix von Widerspruch gelesen.

Das wäre evtl. eine Möglichkeit, vielleicht melden sich nach noch paar bewandertere Leute hierzu hier...

Abgesehen davon sehe ich das ähnlich wie du, Dagegen72, dass man sich in diesem Fall seine Handlungen aussuchen sollte, je nach Gusto, weil im Grunde handelt man ja IMMER falsch - oder richtig, je nach Standpunkt - und sowas darf halt rein rechtlich nicht sein. Oder wozu sind solche "Verträge" und "Vereinbarungen" und "Zuweisungen" und "Verwaltungsakte" sonst gut? Das ist doch ganz klare Verarxxxe.

Deine Idee mit der Finanzfrage finde ich übrigens zusätzlich gut und interessant. Es sollte mal offengelegt werden, wofür die MTs da kassieren: für Zeit, Inhalte, oder für WAS? Und wieviel und in welchen Fällen überhaupt?

Sollte da mal ne "kleine Anfrage" der Linken gestellt werden.

Oder/und eine Frage nach dem IFG (Informationsfreiheitsgesetz) an öffentlicher Stelle?
 

noillusions

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wenn der passus korrekt formuliert wäre dann wäre der in Tagen oder Stunden angegeben gewesen. Ist dann einen frage des Mutes fad mal aus zu testen. Letztlich müsste sich der elo dann gegen eine Sanktion wehren. Unter normalen Umständen würde der elo dann zur nach holung verdonnert.ob es im sgb2 auch so läuft? Oder die Sanktion bliebe bestehen, wer weiss.
 
H

hierheute

Gast
ja wer weiss...wer weiss und wer weiss nich!!! Das ist doch kein Zustand in diesem ganzen SGB II - Phantasie-Konstrukt und in diesem rechtlosen Raum...

Also mein "Mut" wäre geringer, da noch einen einzigen Tag länger zu vergeuden als in dem befristeten Zeitraum festgesetzt, als mich die 4 Tage lang zu Hause hinzuhocken (oder Wochen oder wie lange ich halt nicht da war), um eine Feststellungsklage zu entwerfen, mit der dieser ganze Schmarrn mal geklärt werden KÖNNTE

Meine Magengeschwürgefahr wäre jedenfalls erheblich gesenkt.

Weiss eigentlich jemand, ob so eine Feststellungsklage aufschiebende Wirkung entfaltet?

Und falls nicht, würde ich das Ding trotzdem durchziehen (solange ich nicht direkt am Verhungern wäre) und denen anschliessend auf Heller und Pfennig mit 12 % Zinsen p.a. in Rechnung stellen. Mir vorher alles an Büromaterial besorgen was teuer ist und wichtig sein KÖNNTE zwecks Nachweis (da gibt es so Einiges ;-))

Edit:
Klar könnte man die Chose auch noch in der anderen Richtung ausprobieren: man geht dann da halt ganz bewusst noch weitere 4 Tage (oder wie lange auch immer man dazwischen krank war) hin und ZUSÄTZLICH geht man danach noch WEITERHIN einfach HIN.

Sucht sich ein genehmes "Klassenzimmer" aus und setzt sich dann in die neue "Klasse" oder wie die Rottungen benannt werden rein und weicht nicht vom Stuhl.

Auf Nachfrage sagt man dann "also nach meiner schriftlichen Dokumentation war ich dann und dann dann und dann auf Klo und dann und dann habe ich mir ne Cola geholt und dann und dann habe ich mir draussen die Blumen angeschaut und das muss ich ja vertragsgemäß jetzt nachholen, weil ich ja gefehlt habe."

Und dann bleibt man halt da mal per exempel dort zeitlich genauso lange hocken wie die offizielle Zuweisungsdauer war, noch länger ginge ja rein mathematisch-logisch nicht...
 

Dagegen72

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:biggrin: gute Idee, das mit den Fehlzeiten mal ganz genau zu nehmen :wink:

hm - in der BA-Info über AVGS-Maßnahmen steht glaube ich drin, wenn man weiterhin hingeht sei man aus dem Bezug oder so - aber lest es nochmal nach

Mannoman - lesen, lesen, lesen ... :icon_kratz:anstrengend, aber oft hilft es

ja, man müsste den Mut haben, es auszuprobieren, wäre schön, wenn sich Sternchen oder Johannes87 nochmal melden würden und verraten, was sie nun gedenken zu tun.

Es dürfte einem keiner was (Sanktion) können, wenn man mal grundsätzlich etwas geklärt haben möchte. Man könnte diverse Infos abfragen und diese sammeln und zusammenstellen: was sagt der SB zu diesem Paradoxon, was sagt der MT, was sagen die Mitarbeiter beim MT, Sonstige, (Die Linke :biggrin: ) usw. - das kann man ja vielleicht alles mal während der Maßnahme noch machen


Leider habe ich auch keine Praxiserfahrung oder sonstige Kenntnis bezüglich der Feststellungsklage.

Man müsste es ausprobieren. Und die Infos und Erfahrungen ergeben sich dann dadurch.
 
H

hierheute

Gast
Jo schön wäre es, wenn Sternchen und Johannes sich intern absprechen können täten, wer was macht, also wer da drinne weiter rumlungert und wer nach Zeitraum-Schicht kategorisch aufhört.

Das wäre schön zu erfahren, wie sich dieser Kackladen daraufhin verhält. Immerhin hätten sich dann beide genauso falsch und richtig an den Vertrag gehalten, halt nur jeder anders.............

Ob die beide dafür zu kriegen wären? Also UNSERE Unterstützung hätten sie doch in jedem Fall, oder?

:dank:
 
H

hierheute

Gast
Noch was:

die "rein mathematische Logik" würden die wahrscheinlich sowieso ignorieren und damit immer und trotzdem und DESHALB immer und immer "gewinnen".

Deshalb erweitere ich jetzt mal "unsere" "Logik": um die rein unmögliche mathematische Anwesenheitsdauer NOCH WEitER zu überschreiten, um den VERTRAG überhaupt einhalten zu können, ist es durchaus möglich, zu behaupten, man hätte die ganze Zeit über dort durchgeschlafen oder wäre geistesabwesend gewesen. Die beziehen sich ja auf "unbestimmte Abwesenheit" wenn das stimmt was ich vernommen habe und das da so drin steht.

Geil. Dann könnte man tatsächlich die doppelte Anwesenheit an diesem Ort einklagen aufgrund fehlender Anwesenheit whatsoever. Schön. In meiner letzten Maßnahme hat sich eine tatsächlich nen Wasserkocher und ne Matratze mitgebracht. Aus dieser Sicht würde ich es mir evt. auch überlegen, es mir docht rüschtüsch jemütlisch zu machen........

:tongue:


Edit:
und wenn man dann während der doppelten Verlängerungsanwesenheit nachweislich SCHON WIEDER NÜSCHT von den wertvollen Lerninhalten mitbekommen haben sollte, war man offensichtlich WIEDER "nicht ganz da"? Hmmm. Verlängert sich dann der nächste Turnus nur auf die 2. Dauer oder nochmal auf die Gesamtdauer?

Also mal angenommen, die Ursprungsdauer war 0,5 Jahr, wird durch Vertragserfüllungsgehorsam zu insgesamt 1 Jahr. Wenn sich dann rausstellt, dass die Vertragserfüllungszeit durch "Abwesenheit whatsoever" ebenfalls nicht erfüllt wurde, wird dann nochmal ein halbes Jahr drangehängt oder ein ganzes Jahr?


Nochmal Edit:
Wow. Hammer Geschäftsmodell. Und dafür kassiert Avibia dann die ganze Zeit über Staatsknete.... da muss ich mal sagen Respekt vor der Firma. Die haben das System erkannt und wissen es zu nutzen. Solange sowas staatlich gefördert wird, ist das m.E. absolut legitim....trotzdem muss ich mich gerade irgendwie leicht übergeben...........:kotz:
 

Dagegen72

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Genau! "Anwesenheit" muss erst einmal definiert werden!! :biggrin: Hierzu lese ich nichts im Vertrag - solange es nicht definiert ist, können Hinz und Kunz es auslegen, wie sie lustig sind.

Lächerlich der ständig wiederkehrende Spruch "man sei körperlich anwesend aber geistig woanders" - aber hier bekommt er doch neue Bedeutung mit unter Umständen justiziaren neuen Möglichkeiten für den Elo, aber auch für JC als Zahler (sie wollen es ja so) oder MT (ja, sie haben es gerafft :icon_rolleyes:) bis ein paar Schlaule auf die Idee kommen werden, in diesem Punkt einen Vertrag wasserfest zu machen :icon_hihi:

Außerdem könnte in dem Vertrag festgelegt sein, dass die bloße Anwesenheit sofern sie tags und nachts bei Anwesenheit im Gebäude und der dortigen Übernachtung nicht zu einer Verküzung um die Hälfte der Anwesenheitszeit führt. Aber - solange es nicht erwähnt wird ..?? :wink:

Wäre wirklich interssant das zu klären, da ich so eine Verlängerung selbst auch schon mal miterlebt habe, war aber zu jenem Zeitpunkt weniger schlimm, da ich mich freiwillig für eine entspr. Maßnahme entschied (ohne zu berücksichtigen, wie sinnlos und schwachsinnig und menschenverachtend diese Schei* MTs sind - und ihre Teilnehmer-innen zumeist auch, denn die meisten ziehen mit und untestützen damit alles, wenn sie sich nicht für ihre Rechte stark machen sondern den der das tut noch mit beschmipfen) (Und kaum ist der MT-Fuzzi weg wird gelästert und geschimpft und gejammert :icon_motz: aber für die direkte Auseinandersetzung langt es nicht)
 

sternchen21784

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So, nun habe ich es auch mal wieder hierher geschafft. Diese Maßnahme macht mich fertig. 8 Stunden am PC hocken und nichts tun ist schon echt öde.

@Dagegen: Einen Aktivierungsgutschein o.ä. habe ich nicht gekriegt. Nur die Zuweisung und die EGV. Das war's.

Heute abend werde ich die beiden Dinger mal einscannen, vllt. kann jemand was damit anfangen.

Was genau ich jetzt mache, weiß ich noch nicht. Hab schon versucht mich schlau zu lesen, finde aber nichts genaues, bzw. verschiedene Meinungen.

Ab 27.07. mache ich erstmal zwei Wochen frei :icon_mrgreen:
 
H

hierheute

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So, nun habe ich es auch mal wieder hierher geschafft. Diese Maßnahme macht mich fertig. 8 Stunden am PC hocken und nichts tun ist schon echt öde.
Hallo Sternchen, schön dass du dich mal wieder meldest. - Wieso öde? Kannst doch die PC-Zeit "sinnvoll" verbringen, indem du z.B. hier mitliest und dich mit DEINER Situation ein wenig "proaktiv" beschäftigst :wink:


Heute abend werde ich die beiden Dinger mal einscannen, vllt. kann jemand was damit anfangen.
Naja, immerhin wurdest du ja schon "inständig" darum gebeten. Schön, dass du ein wenig "mitarbeitest" in DEINER Angelegenheit :wink:


Was genau ich jetzt mache, weiß ich noch nicht. Hab schon versucht mich schlau zu lesen, finde aber nichts genaues, bzw. verschiedene Meinungen.
Schade, dass du nix findest, was du konstruktiv nutzen könntest. Ich finde, hier in deinem eigenen Thread steht schon ne Menge drin, aber naja.... wohl noch nicht ausreichend genug aufem Silbertablett serviert worden für dich dat Alles :icon_hihi: oder bist´n Fake?


Ab 27.07. mache ich erstmal zwei Wochen frei :icon_mrgreen:
Na das ist ja dann ganz toll für dich. Dann auch viel Spaß beim Nachholen von deinem "frei" :biggrin:


Edit:
Dein "Leidensdruck" scheint ja ebenso klein zu sein wie du dir selbst unwichtig zu sein scheinst. Zudem empfinde ich dein Posting als unverschämt. Was glaubst du eigentlich, wofür wir uns hier deinetwegen den Popo aufreissen? Während du angeblich 8 Stunden täglich am PC "nichts tust" und das auch noch als "öde" bezeichnest... hmmmm.... ~grübel~

Irgendwie kommtst du für mich nicht sonderlich glaubwürdig rüber und deswegen mache ich hiermit ab jetzt aus deinem Thread dann auch "frei", und zwar ohne "Nachholpflicht" :icon_party:
 

Dagegen72

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@ Sternchen:

genau, wieso sinnlos? Auf Stromkosten der MT kannst mal alle Gesetze lesen und ggf. ausdrucken wenn es möglich ist (da sind MTs gerne sparsam, da scheinen ihre Mittel begrenzt weshalb Privates nicht gerne erwünscht ist, manchen ist es aber auch egal was da über den Drucker geht)

Wenn ich es richtig verstehe, lehnt man bei einer Feststellungsklage weder was ab noch stimmt man zu, denn man möchte ja etwas festgestellt bekommen.
 

sternchen21784

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Also ich wüsste nicht, dass ich hier irgendjemanden gezwungen habe, sich den Hintern aufzureissen.

Auf eine, wie ich dachte, doch recht einfache Frage wollte ich nur eine einfache Antwort haben und nicht ellenlange Diskussionen darüber, was man nicht alles ausprobieren könnte.

Mal davon abgesehen, mache ich ja nicht einfach frei und mach Urlaub oder so. Ich bin alleinerziehend, und der KiGa von meinem Sohn hat Betriebsferien und ich habe niemanden, der in der Zeit auf ihn aufpassen kann. Ich mach das ja nicht freiwillig.
 
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hierheute

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Ich mach das ja nicht freiwillig.
:icon_laber::icon_laber::icon_laber: Jo schon klar du armes Wesen... solche Leute sind mir in den MTs immer am Liebsten... nach unten treten und nach oben buckeln und dazwischen "....oohhh die Welt ist so grausam und ich bin gut und die sind schlecht... und neeeee DAS Silbertablett gefällt mir nicht, ich hätte lieber eines aus Gold mit Diamanten aber höchstens nur DANN, wenn es sich um 1-Karäter handelt.... blabla heuljammerschimpf" während sie einem kaltlächelnd in den Rücken fallen. Was hat dein SOHN damit zu tun? Hast du nichtmal vor DEM Respekt :icon_stop:
 

Dagegen72

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Die Antwort ist offensichtlich nicht so einfach zu erhalten wie die SB-Brezel aus dem SB-Bäckereiautomaten bei Aldi, wie du festgestellt haben könntest beim Durchlesen.

Hättest halt EGV und Maßnahme-Unterlagen nicht unterschrieben - vorab und selbst googlen hilft nämlich manchmal, da beides nicht sanktionierbar ist, dann könntest Sinnvolleres machen und daheim sein und allein erziehen.

Hoffentlich wirst beim nächsten Mal, das hoffentlich nicht eintreten wird, umsichtiger sein.
 
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