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Autounfall und Regulierung durch die Versicherung

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ChrisKid

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#1
Mein Nachbar hatte einen Unfall, der Wagen ist ein wirtschaftlicher Totalschaden mit einem Wiederbeschaffungswert von 4500,00 zzgl. weiterer Auslagen kommen gute 5000,00 zusammen. Für das Geld kauft er sich jetzt natürlich ein anderes Fahrzeug, aber der Zufluss erfolgt natürlich erstmal auf sein Konto.

Muss man mit Ärger rechnen?
Es fliesst z.B. Nutzungsentschädigung, Auslagenpauschale, Pauschalen für erneute Zulassung usw.

Und was ist, wenn das neue Auto günstiger ist als das geschrottete? Man also nicht nachweisen kann, das man das komplette Geld "aufgebraucht" hat. Dann hätte man ja was "verdient".

Ich bin der Meinung Vermögensumwandlung. Die ARGE weiß von dem Fahrzeug und es passiert nichts anderes wie bei einem Verkauf und einem Neuerwerb.

Eure Meinungen und §§§§§§?
 

T. Rose

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#3
Es ist eine Vermögensumwandlung, wenn es im Antrag angegeben war, also dem Amt bekannt ist und mehr als der Wert des Wagens wird nicht zurückfließen. Die Kosten für Zulassung undsoweiter würden nicht anfallen, wenn der alte Vermögenswert des Kfz noch zu Buche steht. Wenn du mit einem eventuellen Überschuß nicht dein Schonvermögen überschreitest,hast du gute Chancen,wobei ich denk,daß du klagen wirst müßen,kämpfen um dein Recht aber mindestens!
 

heuschrecke

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#4
Muss man mit Ärger rechnen?
Ich würde sagen ja. Die Arge wird IMHO sagen, dass das zumindestens teilweise (die Pauschalen z.B.) Einkommen wäre.

Und dann heisst es wieder klagen (wegen evtl. nur 100 Eur und mit dem immer vorhandenen Klagerisiko) oder halt klein bei geben. Also das übliche Spiel mit dem längeren Hebel...

Nachtrag:
Nach meiner Rechtsauffassung wäre es daher sinnvoll evtl. nicht von Hass4 betroffene Freunde, Bekannte, Nachbarn o.ä. mit den per Pauschale abgedeckten Aufträgen zu beauftragen, gegen vorherige Abtretung der jeweiligen Pauschale (abzüglich eventueller Gebühren (Verschrottung, Anmeldung, Abmeldung, etc.)).

Bzgl. der Nutzungsausgfallentschädigung wäre dementsprechend eine Vereinbarung mit einem (befreundeten) Fahrzeugbesitzer über die vorübergehende Mitbenutzung des Fahrzeugs (als Fahrer oder ggfs. halt nur als Beifahrer) gegen Abtretung der Nutzungsausfallpauschale sinnvoll.

Alle diese Vereinbarungen müssten aber IMHO sinnvoller Weise vor Auszahlung der Beträge (möglichst schriftlich) geschlossen werden.
 

ChrisKid

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#5
So, jetzt wollte ich mich nochmal melden.
Die Bescheide von unserem Nachbarn laufen immer von 01.12. - 31.05. und vom 01.06. - 30.11.

Bei Abgabe des Fortzahlungsantrags will die ARGE nur die Auszüge der letzten drei Monate sehen, somit kommt er wohl gar nicht in den "Genuss" irgendwelche Erklärungen abgeben zu müssen, da das Schreiben seines Anwalts erst jetzt an die gegnerische Versicherung gegangen ist.

Mein Vorschlag an ihn: "Keine schlafenden SB wecken".

Aber die Sache mit den Abtretungen etc. klingt dann doch ganz vernünftig, quasi zur Sicherheit. :)
 
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