Automobilindustrie in Deutschland allgemein-geht uns alle an.

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wolliohne

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Die Schließung des Opel-Werks in Bochum geht uns alle an - Wir brauchen eine gemeinsame Strategie für Gegenwehr in der Autoindustri
Offener Brief der "Alternative"-Gruppe bei Daimler Berlin an den Vorstand der IG Metall vom 31.01.2013 (pdf) https://www.labournet.de/wp-content/uploads/2013/01/offener_brief_alternative_berlin.pdf

Aus dem Text: „(…) Vielmehr muss die Belegschaft dabei unterstützt werden, die Arbeit nieder zu legen und eine breite Solidaritätskampagne in der ganzen Region, an allen Opel-Standorten und in der gesamten Branche durchzuführen. Im Fall eines Arbeitskampfes könnte die IG Metall dabei helfen, Delegationen in andere Werke zu schicken, um Solidarität einzufordern. Am Bochumer Standort und in der Region sollten Versammlungen und Veranstaltungen auf die Beine gestellt werden. Bei anderen Betrieben, in Schulen und in Stadtteilen könnte über den Arbeitskampf informiert, Spenden gesammelt und für aktive Unterstützung geworben werden. Eine Großdemonstration würde eine enorme Ermutigung für die Belegschaft bedeuten. Damit die Beschäftigten der einzelnen Betriebe nicht allein im Regen stehen, wurden früher einmal Gewerkschaften gegründet. Und mit der IG Metall, die 2,3 Millionen Mitglieder hat, wurde ein starker Apparat aufgebaut- der jetzt gebraucht wird, um das Ruder rumzureißen.
(…) Darum ist die IG Metall gefordert, ein Kampfprogramm auszuarbeiten. Was wir brauchen, ist eine gemeinsame Strategie für Gegenwehr. Am Besten, die IG Metall organisiert in diesem Frühjahr eine offene Widerstandskonferenz von Vertrauensleuten der verschiedenen Autowerke in Deutschland und Europa mit internationaler Beteiligung. Eine solche Konferenz könnte die Richtung weisen: Gegen die Spirale nach unten! Für den Erhalt aller Arbeitsplätze und Werke!
Für Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn statt Massenentlassungen!
Waldemar Gottlieb Derda - für die Alternative Gruppe im Daimler Werk Berlin“

3. Branchen » Automobilindustrie » General Motors und Opel » General Motors/Opel - Werke in Deutschland » General Motors/Opel - Werk in Bochum

Resolution der IG Metall-Tarifkommission bei Opel vom 29. Januar 2013

Basierend auf dem Tarifvertrag vom Oktober 2012 und der bisherigen Beschlüsse der Tarifkommission fasst die Tarifkommission folgenden
Beschluss: Deutschland als Produktions- und Entwicklungsstandort sichern – Bochum muss bleiben!...“ Siehe dazu die Resolution der IG Metall-Tarifkommission bei Opel vom 29. Januar 2013 (pdf) https://www.labournet.de/wp-content/uploads/2013/01/igm_resol_opel-300113.pdf

Zur Interpretation siehe

a) Anmerkung der Redaktion des LabourNet Germany: Bitte Vorsicht bei dem Satz „Wir fordern eine Absicherung der Beschäftigten bis Ende 2018.“ in der Resolution (§ 3) der IG Metall-Tarifkommission. Nach bisherigen Erfahrungen heißt das: nach Schließung 2016 soll wieder 1 Jahr in der "Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft" plus mindestens 1 Jahr Arbeitslosengeld "absichern"...

b) Verzichtsbereit: IG Metall unterwirft sich Opel

„Die IG Metall werde einen Ausstieg des Autobauers Opel aus der Tarifstruktur der Metallbranche »niemals akzeptieren«, hieß es noch am Montag nachmittag. »Es wäre ein Dammbruch für die gesamte Metallindustrie.« Doch bereits am Dienstag abend ließ Gewerkschaftschef Berthold Huber verlauten, das 2004 geschlossene Pforzheimer Abkommen biete »ausreichend Möglichkeiten, eine situationsgerechte und tarifkonforme Lösung für Opel zu vereinbaren«.
Soll heißen: Das Niveau des Flächentarifvertrags kann ruhig unterschritten werden – aber nur mit Unterschrift der IG Metall…“ Kommentar von Daniel Behruzi in der jungen Welt vom 31.01.2013 31.01.2013: Verzichtsbereit (Tageszeitung junge Welt)

c) Bochumer Opelaner sind stinksauer auf die IG Metall

„Die Verhandlungen zwischen Opel-Management und Arbeitnehmervertretern sind am Mittwoch abgebrochen und auf nächste Woche vertagt worden. Die Belegschaft in Bochum fühlt sich im Stich gelassen, weil bereits über die Zeit nach der Autoproduktion verhandelt wird. (…) Tatsächlich wurde gestern zum ersten Mal ernsthaft und detailliert über die Zukunft der deutschen Opel-Standorte verhandelt. Dazu dürfte die ungewöhnliche Resolution der IG Metall beigetragen haben. Denn sie enthielt neben den bekannten Forderungen nach Jobgarantien bis 2016 und weiteren Zukunftsinvestitionen von GM auch erste Zugeständnisse.
So beharrte die IG Metall nicht mehr auf einer Autoproduktion in Bochum über 2016 hinaus, sondern stellte konkrete Forderungen für die Zeit „nach dem Auslaufen der aktuellen Fahrzeugproduktion“. Das kam im Ruhrgebiets-Werk gar nicht gut an…“ Artikel von Stefan Schulte und Thomas Wels auf DerWesten vom 30.01.2013 Bochumer Opelaner sind stinksauer auf die IG Metall | WAZ.de

d) „die Faxen dicke“, aber: Gegenwehr braucht Perspektive

Ein Kommentar von unserem Vorstandskollegen und langjährigem Opel Bochum-Betriebsrat Wolfgang Schaumberg:
„Nach wie vor scheint meine Gesamteinschätzung der gewerkschaftsoffiziellen Strategie und ihrer Widersprüchlichkeit uneingeschränkt zu stimmen, siehe „Eine andere Welt ist vorstellbar?
Schritte zur konkreten Vision... Oder: Zur Aufgabe von postkapitalistisch orientierten Linken, am Beispiel des Kampfes in Auto-Multis“ (pdf) https://archiv.labournet.de/diskussion/arbeit/prekaer/anderewelt.pdf

Zur Aktualisierung und zum besseren Verständnis der Lage innerhalb der Bochumer Belegschaft würde ich jetzt nur den Schluss meines langen Artikels etwas ändern…“, so Wolfgang Schaumberg weiter. Siehe dazu die aktuelle Ergänzung „die Faxen dicke“, aber: Gegenwehr braucht Perspektive“
LabourNet Germany: Treffpunkt für Ungehorsame, mit und ohne Job, basisnah, gesellschaftskritisch »
 

hartaber4

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Was geht mich bitte die Autoindustrie an? Was kann ich dafür, dass sich Überkapazitäten am Markt nicht mehr lostreten lassen (Nullfinanzierung usw.)?

Die werden doch schon ausreichend umsorgt (Abwrackprämie usw.).....

Hauptabsatzmarkt ist Deutschland schon lange nicht mehr....take a look to china and brasil

Demnächst werden noch einige 60.000-80.000€/Jahresbrutto Opel-Facharbeiter erfahren, wie es sich anfühlt auf dem JC (nach dem man jahrelang in der Pause sich mittels BILD-Artikel über das dekadente Hartz-IV-Pack aufgeregt hat).

Man merkt dann vielleicht mal:

Nicht jeder der "zu Hause sitzt" ist eine faule Sau....

Soll Opel wieder Nähmaschinen herstellen..... die Masse der Billiglöhner wächst ja hier zu Lande wieder...... bald ist man sicher wieder konkurrenzfähig zu Ländern wie China oder Bangladesh...noch ein wenig am Umweltschutz (zurück-)drehen... und schwupps kann man hier zu Lande "günstig" fertigen...
 

pinguin

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Was kann ich dafür, dass sich Überkapazitäten am Markt nicht mehr lostreten lassen (Nullfinanzierung usw.)?
Überkapazitäten? Ja, ich weiß, was Du meinst, doch diese "Überkapazizäten" sind doch nur deswegen welche, weil ein Teil der Bevölkerung nicht in die Lage versetzt wird, sich einen Pkw inklusive Unterhalt auch leisten zu können. :icon_evil:
 

hemmi

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Überkapazitäten? Ja, ich weiß, was Du meinst, doch diese "Überkapazizäten" sind doch nur deswegen welche, weil ein Teil der Bevölkerung nicht in die Lage versetzt wird, sich einen Pkw inklusive Unterhalt auch leisten zu können. :icon_evil:

Einen Opel kaufen?
So masochistisch bin ich nun auch wieder nicht, da hat die Qualität in den letzten 30 Jahren doch gewaltig nachgelassen.:icon_evil:
So mancher Opelaner wird spätestens wenn er H4 beantragt glauben daß er eine andere Welt betritt.:biggrin:
 

hartaber4

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Überkapazitäten? Ja, ich weiß, was Du meinst, doch diese "Überkapazizäten" sind doch nur deswegen welche, weil ein Teil der Bevölkerung nicht in die Lage versetzt wird, sich einen Pkw inklusive Unterhalt auch leisten zu können. :icon_evil:

Auf das Grundrecht (und Menschenrecht?) ein Auto zu haben und fahren zu können musste man mich erst hinweisen. Danke!

Hoffentlich können auch bald z.B. die Menschen in Mali morgens mit einem Auto zum JC (oder nur zur Wasserquelle?) fahren..... erst wenn alle ca. 7,3 Mrd. Menschen ein Auto fahren hat die Gerechtigkeit gesiegt.

Wobei Neuwagen naturgemäß ein Privileg der Deutschen sind... (mittels der umweltfreundlichen Abwrackprämie haben ja viele Autos den Weg auch nach Afrika gefunden und können dort "weiterstinken"... )


Jaja.... habe auch jeden Monat das Problem von der Sozialhilfe die Leasingrate für den Porsche abzuzweigen....

Leasing - Porsche Financial Services - Individualisierung & Service - Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
 

Der Ratlose

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Ichtunde arbeiten kann den opellanern nur folgendes zurufen:

"Willkommen im Club, jahrelang nicht für die Ungerechtigkeiten in diesem Land interessiert? Jetzt werdet ihr es müssen"

Außerdem glaube ich das die das werk nur dicht machen weil die da alle arbeitsscheu sind. Es gibt doch arbeit ohne Ende, niemand braucht arbeitslos zu werden, und man kann doch auch für 8 € brutto die Stunde arbeiten. Hauptsache arbeiten, das ist doch das wichtigste. Wer nicht arbeitet ist ja auch nichts wert oder?
 

Daddel

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@hart
Ich denke nicht das pinguin ein Grundrecht auf ein Auto einfordern will,sondern
vielmehr damit sagen wollte, das dies die logische Konsequenz ist für alle Unternehmer die denken das durch Niedriglohn,Leiharbeit,Werkverträge sie auf Dauer weiterhin Gewinne einfahren,wenn somit gleichzeitig die Anzahl der potentiellen Kunden durch diese Löhne reduziert wird.
Das wird all diese Unternehmen treffen früher oder später. Bis dahin saugen die Parasiten weiter mit voller Unterstützung der Bundesregierung und dann wird gejammert.
 

hartaber4

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BMW, Audi, VW und auch Mercedes haben ihre Hausaufgaben im Ausland doch gemacht.....es soll auch "potentielle Kunden" in aller Welt geben.

Autos kann man auch woanders bauen: Beweist auch Toyota (wieder größter Hersteller)

Und jetzt kommt es:

Man braucht keinen Automobilbau im Lande, damit es Menschen gut geht....

oder kennt jemand einen dänischen Autohersteller?

Dort geht es den Menschen u.a. auch gut, weil auf Luxusdinge wie Autos beim Neukauf eine Steuer von 180% fällig ist.... da gönne ich doch jedem seinen Oberklassewagen!
 

hartaber4

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@hart
Ich denke nicht das pinguin ein Grundrecht auf ein Auto einfordern will,sondern
vielmehr damit sagen wollte, das dies die logische Konsequenz ist für alle Unternehmer die denken das durch Niedriglohn,Leiharbeit,Werkverträge sie auf Dauer weiterhin Gewinne einfahren,wenn somit gleichzeitig die Anzahl der potentiellen Kunden durch diese Löhne reduziert wird.
Das wird all diese Unternehmen treffen früher oder später. Bis dahin saugen die Parasiten weiter mit voller Unterstützung der Bundesregierung und dann wird gejammert.

weil ein Teil der Bevölkerung nicht in die Lage versetzt wird, sich einen Pkw inklusive Unterhalt auch leisten zu können


Deute ich nicht so wie du....
 

hartaber4

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Ichtunde arbeiten kann den opellanern nur folgendes zurufen:

"Willkommen im Club, jahrelang nicht für die Ungerechtigkeiten in diesem Land interessiert? Jetzt werdet ihr es müssen"

Außerdem glaube ich das die das werk nur dicht machen weil die da alle arbeitsscheu sind. Es gibt doch arbeit ohne Ende, niemand braucht arbeitslos zu werden, und man kann doch auch für 8 € brutto die Stunde arbeiten. Hauptsache arbeiten, das ist doch das wichtigste. Wer nicht arbeitet ist ja auch nichts wert oder?


Das kann aber eine bittere Talfahrt werden wenn die "Mein-Job-bei-Opel-ist-sowas von sicher" Seifenblase platzt.....

besonders wenn man noch selbstverständliche Lebensmodelle wie Neuwagen sowie II und III-Neuwagen für Frau und Kinder und Haus finanziert hat.... und der letzte Malokka-Urlaub jeden Monat auf dem Kontoauszug als Rate grüßt.....

Bei Hartz-IV hört die Freundschaft der Bank bei Krediten ganz schnell auf.......
 

Auslaufmodell

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Einen Opel kaufen?
So masochistisch bin ich nun auch wieder nicht, da hat die Qualität in den letzten 30 Jahren doch gewaltig nachgelassen.:icon_evil:
So mancher Opelaner wird spätestens wenn er H4 beantragt glauben daß er eine andere Welt betritt.:biggrin:


Was hast Du nur an Opel auszusetzen? :icon_evil:Mein Vectra A läuft und läuft noch immer und der wird nun schon seit Jahren nicht mehr gebaut:icon_daumen:
denk auch das ich den noch bis ich ins Altersheim umziehe fahren kann, wie gasagt dem gehts besser wie mir gesundheitlich:icon_pfeiff:
 

pinguin

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weil ein Teil der Bevölkerung nicht in die Lage versetzt wird, sich einen Pkw inklusive Unterhalt auch leisten zu können Deute ich nicht so wie du....
Wie Du was deutest, kann ich Dir ja nicht vorschreiben.

Ne Tatsache ist doch aber nun einmal, daß erstens mit steigendem gesamtgesellschaftlichen Standard auch die Grundrechte steigen bzw. steigen sollten?

Und Tatsache ist ebenso, daß Autos keine Autos kaufen, (Spruch ist nicht von mir), und das Teil nunmal im Regal bleibt, wenn sich der Bürger das nicht kaufen kann? Und das gilt dann nicht nur für die Kfz mit Verbrennungsmotor, sondern auch für die neueren Fabrikate mit E-Motor.

Es kann doch echt nicht sein, daß wir nur produzieren um beschäftigt zu sein und das evtl. Produkt wegen Nichtkaufbarkeit letztlich quasi in die Tonne wandert? :icon_kinn:
 

Kikaka

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Presse: Billigauto für China und Indien wichtiges VW-Projekt - Wirtschaftsticker - FOCUS Online - Nachrichten
Es sei „ein wichtiges Projekt“, sagte Winterkorn dem Nachrichtenmagazin „Focus“ zufolge kürzlich vor Führungskräften des Konzerns in Dresden. In Ländern wie Indien und China sei „Basismobilität zum geringsten Preis“ gefragt. Man peile deshalb für solche Märkte eine Reihe von Modellen zu Preisen zwischen 6.000 und 7.000 Euro an. Ein VW-Sprecher wollte den Bericht am Samstag nicht weiter kommentieren.

Das intern „Budget-Car“ genannte Projekt von VW unter der Leitung von Ex-Opel-Chef Hans Demant ist noch in einer sehr frühen Planungsphase. Volkswagen taxiert laut „Focus“ den weltweiten Markt in der Preisklasse bis 8000 Euro auf acht Millionen Autos. 3,5 Millionen davon kommen demnach internen Analysen zufolge in China auf den Markt
...
Presse: Billigauto für China und Indien wichtiges VW-Projekt - weiter lesen auf FOCUS Online: Presse: Billigauto für China und Indien wichtiges VW-Projekt - Wirtschaftsticker - FOCUS Online - Nachrichten
-Nicht nur das der Deutsche diese Billigmurmeln hier nicht kaufen darf, mein Sohn ist als Zeitarbeiter der WOB-AG in der Getriebeproduktion in Baunatal beschäftigt, in letzter Zeit schwirren die Gerüchte das die Getriebeproduktion auch in China gefahren werden soll, das heißt seine Mission Zeitarbeit bei VW dürfte sich bald erledigt haben.......
-genau so wird es bei allen deutschen Autofirmen ablaufen, Opel ist nur der Wink mit dem Zaunpfahl
 

Realo

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irritierenderweise steigen die Absatzzahlen von VW, Audi und Mercedes im Ausland ganz prächtig....

da opel aber auf den europäischen Markt angewiesen ist wars das wohl für die Opelaner...

Deutsche Autos sind immer noch gefragt im Ausland.... Opel halt nicht wg. Negativimage...

und dass die Getriebeproduktion teilweise nach China wandert ist eine logische Konsequenz wenn die Chinesen die autos kaufen und die Deutschen nicht....

Klar ... wenn die Löhne steigen würden, würden die Deutschen mehr Autos kaufen... dann kosten die karren aber noch mehr..... also klappt das auch nicht so ganz....

und im Übrigen: es ist ja nicht so, dass ekeine Autos verkauft werden... die premiummmarken gehen ja noch gut, aber da die mittelschicht wegkracht gibts halt keinen bedrf an mittelklasseautos wie Opel...
 

hartaber4

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Was hast Du nur an Opel auszusetzen? :icon_evil:Mein Vectra A läuft und läuft noch immer und der wird nun schon seit Jahren nicht mehr gebaut:icon_daumen:
denk auch das ich den noch bis ich ins Altersheim umziehe fahren kann, wie gasagt dem gehts besser wie mir gesundheitlich:icon_pfeiff:

Na dann ist der Vectra-A bei der "Geburt" wohl kräftig in den Hohlraumwachstopf gefallen....

Behalten.... wird (ist schon) sicher mal ein seltenes Auto Oldtimer... die meisten hat der Rost und die Tunergilde hingerafft... ist aber eine Kunst.... OPEL hatte schon immer leichte Probleme mit Ersatzteilen und älteren Modellen.....

Geh mal zu Opel und versuche eine Rückleuchte für einen Diplomat oder ein Kühler für einen B-Kadett zu kaufen..... die gucken dich an wie ein kackendes Reh auf der Waldlichtung...
 

hartaber4

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Wie Du was deutest, kann ich Dir ja nicht vorschreiben.

Ne Tatsache ist doch aber nun einmal, daß erstens mit steigendem gesamtgesellschaftlichen Standard auch die Grundrechte steigen bzw. steigen sollten?

Und Tatsache ist ebenso, daß Autos keine Autos kaufen, (Spruch ist nicht von mir), und das Teil nunmal im Regal bleibt, wenn sich der Bürger das nicht kaufen kann? Und das gilt dann nicht nur für die Kfz mit Verbrennungsmotor, sondern auch für die neueren Fabrikate mit E-Motor.

Es kann doch echt nicht sein, daß wir nur produzieren um beschäftigt zu sein und das evtl. Produkt wegen Nichtkaufbarkeit letztlich quasi in die Tonne wandert? :icon_kinn:

Ich kriege die Verbindung immer noch nicht.... Grundrecht und Auto....wo ist da der Zusammenhang?

Dann auch ein Grundrecht auf günstigen Kraftstoff?

Hat jemand mit diesem Postulat schon erfolgreich geklagt?:biggrin:
 

hartaber4

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Presse: Billigauto für China und Indien wichtiges VW-Projekt - Wirtschaftsticker - FOCUS Online - Nachrichten
-Nicht nur das der Deutsche diese Billigmurmeln hier nicht kaufen darf, mein Sohn ist als Zeitarbeiter der WOB-AG in der Getriebeproduktion in Baunatal beschäftigt, in letzter Zeit schwirren die Gerüchte das die Getriebeproduktion auch in China gefahren werden soll, das heißt seine Mission Zeitarbeit bei VW dürfte sich bald erledigt haben.......
-genau so wird es bei allen deutschen Autofirmen ablaufen, Opel ist nur der Wink mit dem Zaunpfahl

Liegt ja nicht fern... denn China ist VW´s größter Absatzmarkt.

Und Facharbeiter die € 60.000 bis 80.000 Jahresbrutto fordern sind da auch eher selten....
 

hartaber4

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Wie machen sich "steigende Grundrechte" bemerkbar? (#13)

Ist bestimmt schon Gesetzentwurf... gegen Vorlage des SGB II oder XII Bescheides erhält man bei Autohäusern (auch Reparaturen/Ersatzteile) und Tankstellen für Kraftstoff 50% Erlass......
 

pinguin

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Wie machen sich "steigende Grundrechte" bemerkbar? (#13)
Ist Dir aufgefallen, daß das da unten in #13 ein Frage ist und keine Behauptung?

Und übrigens bspw. dadurch, daß:
- Lebensmittel weggeworfen werden;
- man Trinkwasser dazu verwendet, den Garten zu gießen;
- daß man sich darüber aufregt, daß ein Zug bspw. 2 Stunden Verspätung hat oder gar ganz ausfällt;

Sind das nicht höhere Grundrecht, die wir uns zugestehen?
 

roterhusar

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Der Niedergang derAutoindustrie geht uns alle an, auf dass eines Tages in näherer Zukunft Dinge produziert werden, die nicht die Umwelt gefährden, und allen Armen Menschen in der Welt zugute kommen. Was uns alle angeht, ist der Fakt, dass der Normale sich danach sehnt, am Fließband zu stehen, um die Autos oder Flieger zu produzieren, die sie sich niemals leisten können wird, und die Bomben oder Raketen zu bauen, die dann auf sie fallen.
 
E

ExitUser

Gast
Zur Erinnerung:
Als die Industrie im Osten zusammenbrach, war das eine bitter nötige Verschnaufpause für die Umwelt.
Dann kamen die Verkaufsflächen auf den ehemals grünen Wiesen, dann kamen die Autobahnen und bekanntlich gilt: wer Straßen säht, wird Verkehr ernten.
Wieder Umweltzerstörung, diesmal wegen der realexistierenden kapitalistischen Industrie.
Großflächige Umweltzerstörung seit mittlerweile zwanzig Jahren.

Wenn es keine Automobilindustrie mehr gibt, dann braucht die keine Verkaufsunterstützung mehr und es gibt jede Menge Autobahnen zurückzubauen und den Osten endlich aufzubauen in ?wer errät es?:icon_party:

MfG
 

Bambi_69

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Ne Tatsache ist doch aber nun einmal, daß erstens mit steigendem gesamtgesellschaftlichen Standard auch die Grundrechte steigen bzw. steigen sollten?

Die meisten wären ja schon glücklich, wenn die bisherigen Grund- bzw. Menschenrechte eingehalten werden würden. Das klappt ja teilweise auch nicht so, wie wir es uns wünschen würden.

Es kann doch echt nicht sein, daß wir nur produzieren um beschäftigt zu sein und das evtl. Produkt wegen Nichtkaufbarkeit letztlich quasi in die Tonne wandert? :icon_kinn:

Das ist allerdings wahr. Wenn man aber allein daran denkt, was alles an Lebewesen produziert, schlecht gehalten und gequält, geschlachtet und dann letztendlich auch auf der Müllkippe landet, weil es gar keine so große Abnehmerquelle gibt, kommt einem das kalte Grausen. Und dann die sonstige Resourcen-Verschwendung für allerlei mehr oder weniger unnützen Krempel. Hier läuft einiges schief.
 

Bambi_69

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(...)
und im Übrigen: es ist ja nicht so, dass ekeine Autos verkauft werden... die premiummmarken gehen ja noch gut, aber da die mittelschicht wegkracht gibts halt keinen bedrf an mittelklasseautos wie Opel...

Vielleicht gibt es ja bald nach den "Hartz-IV-Möbeln" auch "Hartz-IV-Autos" :biggrin:
Das wäre doch mal eine Geschäftsidee :icon_party:
 
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