Autokauf zwecks Arbeitsaufnahme, kann ich hier eine Darlehn mit Ratenzahlung mit einen Verwandten schriftlich abschließen?

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sunnytn

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Hallo

Meine Freundin und ich (sie unbefristet, ist befristet für 2 Jahre) Arbeit haben, bekommen wir folglich noch einen geringen Aufstockungsbetrag (unter 100€), da wir auch ein minderjähriges Kind haben.

Nun liegt meine Arbeit außerhalb und da unser altes Auto nach 20 Jahren nur noch in die Presse konnte (alles mit dem JC geklärt), benötige ich nun ein anderes Auto. Da wir als BG schon immer sparsam gelebt haben, ist praktisch unser jeweiliger Freibetrag für die Abzahlung gedacht.
Da mein Opa leider erkrankt ist und er deshalb auch nicht mehr Auto fahren darf, bot er uns an das wir sein Auto abkaufen könnten. (schenken geht ja auch nicht, da das Amt es uns sonst garantiert wegnehmen würde)

Denn das Problem ist, das es ein Neuwagen von 2013 ist und somit noch einen Restwert von ca. 9000€ hat. Und wie ich gelesen habe, darf man nur ein Auto bis 7500€ haben. Nun ist die Frage, ob wir das Auto trotzdem von ihm abkaufen dürften (Ratenzahlung mit unseren kompletten Freibeträgen) oder ob es dann Probleme gibt und wir es dann verkaufen müssen, da es zu teuer ist? Er würde uns nämlich einen sehr guten Preis machen, der noch unterhalb der 7500€ liegt.
Zudem würde ich das Auto dann gern auch auf mich zulassen, damit ich beim JC dann auch zukünftig angeben kann, das ich wieder mobil bin.

Mfg
 

Wholesaler

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Wie kommt ihr auf einen Restwert von 9.000 EUR? Ist das der Preis laut Schwacke-Liste oder gibt es ein Wertgutachten? Wenn du dem Jobcenter angibst, dass du mobil bist, wirst du dich vor VV (insbesondere für Zeitarbeit) nicht mehr retten können.
 

Seepferdchen 2010

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Hallo sunnytn

lies bitte mein Post 4 noch mal zur Einnerung, Danke!

 

Matt45

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Ich sehe keine Schwierigkeiten ein Auto für "6999" zu kaufen und zu fahren.

Wichtig wäre nur ein offizieller Kaufvertrag.

Über die Finanzierung müsst ihr euch nur klar werden. Sinnvoll wäre größere Anzahlung und "vernünftige" Raten.

Bekommt ihr nur 100,-(noch weniger) vom Amt? Wäre Wohngeld nicht besser bei euch? Dann könntet ihr doch ganz anders "planen", gerade wenn jemand sparsam ist.
 

sunnytn

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Wie kommt ihr auf einen Restwert von 9.000 EUR? Ist das der Preis laut Schwacke-Liste oder gibt es ein Wertgutachten? Wenn du dem Jobcenter angibst, dass du mobil bist, wirst du dich vor VV (insbesondere für Zeitarbeit) nicht mehr retten können.
Nein, den Wert haben wir selbst ermittelt, durch Recherche in verschiedenen Portalen und zudem auch bei 2 Autohäusern. (ich fahre derzeit das Auto)
Das ich mich dann kaum retten kann ist mir bewusst. Jedoch benötige ich dringend ein Auto, damit ich meiner jetzigen Arbeit (wo ich schon einige Jahre bin) nachgehen kann. Da steht das andere somit erstmal im Hintergrund.


Hallo sunnytn

lies bitte mein Post 4 noch mal zur Einnerung, Danke!

Vielen Dank für den Hinweis. Ich habe den Titel mit Absicht so gewählt, damit jeder gleich sieht, worum es geht. Zudem möchte ich ja kein Darlehen (wie es jetzt oben steht "eine Darlehn"), da dies ja heißt, das ich mir irgendwo Geld leihe, um es dann mit Zinsen (oder auch ohne was sehr unwahrscheinlich ist) zurückzuzahlen. Stattdessen möchte ich ja das Auto von unserem Geld kaufen, was wir nun verdienen. Demzufolge habe ich das Wort Darlehen bewusst nicht erwähnt. Sollte dies ein Fehler sein, entschuldige ich mich natürlich dafür.


Ich sehe keine Schwierigkeiten ein Auto für "6999" zu kaufen und zu fahren.
Wichtig wäre nur ein offizieller Kaufvertrag.
Über die Finanzierung müsst ihr euch nur klar werden. Sinnvoll wäre größere Anzahlung und "vernünftige" Raten.
Bekommt ihr nur 100,-(noch weniger) vom Amt? Wäre Wohngeld nicht besser bei euch? Dann könntet ihr doch ganz anders "planen", gerade wenn jemand sparsam ist.
Ja das Auto zu kaufen wäre möglich. Die Frage ist nur ob uns das JC dann Probleme macht, da es eben mehr Wert hat, als die 7500€.
Die Finanzierung wäre ebenfalls kein Problem bzw. hätten wir es dann genauso gemacht, wie du es geschrieben hast. Eine größere Anzahlung von unseren bereits ersparten Vermögen durch die Arbeit und dann den Rest in monatlichen Raten.
Ja, da ich schon den vollen Freibetrag ausschöpfe und meine Freundin auch knapp an der Grenze ist, liegt unser Aufstockungsbetrag bei ca. 100€. (schwankt, da meine Freundin immer unterschiedlichen Lohn bekommt)
Wohngeld haben wir damals beantragt und wurde nach ewigen Diskussionen abgelehnt. Denn haben alle Unterlagen abgegeben und dann meinte die Wohngeldstelle, das sie einen Bescheid vom JC benötigen, das diese nicht zahlen. Also ab zum JC und die meinten widerrum, das ich einen Bescheid von der Wohngeldstelle brauche, damit sie sehen ob die zahlen oder nicht. Also haben sie sich das immer schön hin und hergeschoben. Ende vom Lied war, das uns kein Wohngeld zusteht, da wir über der Maximalgrenze mit unserem EInkommen liegen und somit zahlt nun das JC den Aufstockungsbetrag.
 

Seepferdchen 2010

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Hallo sunnytn

Nun ist die Frage, ob wir das Auto trotzdem von ihm abkaufen dürften (Ratenzahlung mit unseren kompletten Freibeträgen)

Du hast geschrieben, das Auto abkaufen dürfen...........................................

Mit dem Wort Darlehn und Verwandte habe ich gemeint, das du eventuell einen zweckgebunden
Darlehnsvertrag
mit deinem Opa abschließen kannst, natürlich wenn so vereinbart ohne Zinsen.

Bei einem zweckgebunden Darlehnsvertrag geht hervor das der Betrag nur zur Verwendung für das Auto ist und nicht zum Lebensunterhalt, das ist der Gedanke dahinter für die Überschrift.
 

erwerbsuchend

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@sunnytn, hat dein Opa Verkaufdruck, was das Kfz betrifft, ist er also auf den Verkaufserlös dringend angewiesen? Wenn es keinen Verkaufdruck geben sollte, dann lass doch deinen Opa weiterhin Eigentümer des Kfz bleiben und du zahlst ihm einfach eine Miete für die Nutzung des Kfz.
 

sunnytn

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...zweckgebunden Darlehnsvertrag...das ist der Gedanke dahinter für die Überschrift.
OK

hat dein Opa Verkaufdruck, was das Kfz betrifft, ist er also auf den Verkaufserlös dringend angewiesen? Wenn es keinen Verkaufdruck geben sollte, dann lass doch deinen Opa weiterhin Eigentümer des Kfz bleiben und du zahlst ihm einfach eine Miete für die Nutzung des Kfz.
Naja Verkaufdruck ist so eine Sache. Auf der einen Seite sehe ich das so wie du und würde jede Menge Probleme ersparen und wäre die einfachste Lösung für alle. Auf der anderen Seite ist es aber leider so, das er gesundheitlich deutlich schnell abbaut :cry:. Und da wir immer für ihn da sind, möchte er nicht, das sich andere dann daran bereichern. Zudem weiß er ja, das er uns damit was Gutes tut. Gegenseitige Hilfe war schon immer seine und unsere Priorität.
 
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