Auto hat meine Mutter gekauft muss ich es beim Jobcenter melden? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Lulababy

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Genau das ist der Punkt.
Da du noch relativ neu hier bist, ein gut gemeinter Rat von mir: Es kommt hier eigentlich nicht oft vor aber manchmal ist es besser und zielführender, gewisse Beiträge einiger User einfach zu "überlesen".
Zum einen schont das die eigenen Nerven und man verballert seine kostbare Energie und Zeit nicht und zum anderen sorgt man nicht selbst auch noch dafür, dass der eigene Thread OT geht und man in der Folge daraus keine hilfreichen Antworten mehr zum eigentlichen Thema bekommt.

Einen Tipp bzgl. deiner Ursprungsfrage hätte ich da noch für dich:
Solltest du Ersatzteile, wie z.B. Winterreifen oder auch Werkstattbesuche benötigen, sieh bitte zu, dass die entsprechenden Abbuchungen vom Konto deiner Mutter abgehen, sonst könnte man dir später doch noch einen Strick aus der ganzen Sache drehen.
Das habe ich schon bedacht. Danke
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Das habe ich schon bedacht. Danke
Dennnoch... Was würde passieren wenn das Jobcenter das trotzdem rausfindet. Man dürfte ja ein Auto im Wert bis zu 7500 Euro haben. Dann darf ich doch auch eins besitzen. Wie sollen die mir dann einen strick drehen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 67452

Gast
Dennnoch... Was würde passieren wenn das Jobcenter das trotzdem rausfindet. Man dürfte ja ein Auto im Wert bis zu 7500 Euro haben. Dann darf ich doch auch eins besitzen. Wie sollen die mir dann einen strick drehen.
Das war lediglich darauf bezogen, dass du keine schlafenden Hunde wecken solltest und durch diese Vorsicht den ganzen Trouble mit dem JC von vorn herein vermeiden kannst.
Außerdem käme erschwerend hinzu, dass du dank des vorhandenen KFZ auch bundesweit "eingesetzt" werden könntest, da du ja mobil bist..., so würde das JC zumindest höchstwahrscheinlich argumentieren.
Also, besser keine schlafenden Hunde wecken. ;)
 

avrschmitz

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Was würde passieren wenn das Jobcenter das trotzdem rausfindet. Man dürfte ja ein Auto im Wert bis zu 7500 Euro haben.
Das Auto muss bei Antragstellung vorhanden sein. Wenn Du es während des Leistungsbezugs bekommst, zählt es als Einkommen und der Wert wird Dir angerechnet.
Außerdem käme erschwerend hinzu, dass du dank des vorhandenen KFZ auch bundesweit "eingesetzt" werden könntest, da du ja mobil bist...,
Die TE ist alleinerziehend und in Elternzeit. Da ist erst einmal gar nichts mit arbeiten. Selbst wenn das Kind drei Jahre ist, habe ich meine Zweifel wegen eines bundesweiten Einsatzes.

Beachte einfach mal seine Signatur....
Kannst Du mich aufklären was Du meinst? Stehe etwas auf dem Schlauch. Oder liegt es daran, dass ich auf dem Handy keine Signatur sehen kann?
 
G

Gelöschtes Mitglied 67452

Gast
Die TE ist alleinerziehend und in Elternzeit. Da ist erst einmal gar nichts mit arbeiten. Selbst wenn das Kind drei Jahre ist, habe ich meine Zweifel wegen eines bundesweiten Einsatzes.
Das ist wahr. ABER: Unterschätze niemals einen übereifrigen SB. ;)
Du kennst ja die Geschichte mit den Pferden vor der Apotheke und so..., ich habe gerade mit SBchen schon Dinge erlebt..., die wären selbst für Filmregisseure zu absurd.
 

Ursula66

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@Lulababy
Noch eine problemlos funktionierende Konstellation (bestehend seit 2006):
Eigentümer des Autos: meine Mutter
Eingetragener Halter des Fahrzeugs: ich
Zahler von Versicherung und KFZ-Steuer (Lastschrift vom Konto): mein Bruder

Das JC hat keinerlei Kenntninis von der Existenz des Autos bzw. das ich eingetragener Halter des Autos bin. Auf meinen Kontoauszügen ist keinerlei Hinweis auf das Auto zu finden.
Das JC weiss nur, dass ich mir von meinem Bruder gelegentlich ein Auto ausleihe.

Selbstverständlich kann und darf das JC einen Datenabgleich anfordern. Dieser wird nicht automatisch gemacht, sondern muss (lt. hiesigem Datenschutzbeauftragten) auch begründet werden.

Eine Datenabfrage bzgl. meiner Person bei der Zulassungsbehörde gab es bisher (seit 2006) nicht.
 

avrschmitz

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Selbstverständlich kann und darf das JC einen Datenabgleich anfordern. Dieser wird nicht automatisch gemacht, sondern muss (lt. hiesigem Datenschutzbeauftragten) auch begründet werden.
Danke für die Info. Ich bin davon ausgegangen, das erfolgt automatisch. Dann kann sich die TE erstmal zurücklehnen
 

sunnytn

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Das Auto gehört dem Halter. Der Halter zahlt auch die KFZ Steuer.
Das ist so nicht korrekt. Ich zahle z. B. auch Steuern für ein KFZ, obwohl der Halter/Eigentümer ein anderer ist. (ich nutze das Auto und bin Versicherungsnehmer)

Also kann mir jetzt das Jobcenter was oder nicht?! Können die meine Mutter zwingen IHR gekauftes auto zu verkaufen weil ich es nutze? Und ich ALG 2 habe
Nein können sie nicht, da deine Mutter nichts mit ALG2 zu tun hat und das Auto ihr gehört, also ihr Eigentum ist.

Was ist wenn das Jobcenter Wissen will wo meine Mutter das Geld für das Auto her hat?
Das geht das JC nichts an, da deine Mutter nicht im Leistungsbezug ist und daher mit ihrem Geld machen kann, was sie möchte.

Ich zahle 99 Euro Versicherung pro Monat für das Auto. (geht von dem Konto meiner Mutter ab, so kann man nicht sagen ich Finanziere,, IHR,, auto.... Obwohl es ja meins ist...)
Naja es ist ja nicht dein Auto, denn der Eigentümer ist ja laut Kaufvertrag deine Mutter. Demzufolge könntest du ebenso auch die Versicherung von deinem Konto abbuchen lassen. (bist ja Halter/Versicherungsnehmer)

Aber Steuer wird bzw soll auch von ihrem Konto abgezogen werden. Benzin hebe ich so das Geld ab nicht per Kartenzahlung...
Das ist ebenfalls unnötig, wenn man sich die Definition durchliest, was ein Halter ist. (weiter unten)

Einzig das Halter nicht VS Nehmer ist könnte einen (in der Regel kleinen) Auflschlag geben.
Korrekt, so ist es bei mir auch. Ich bin Versicherungsnehmer, Halter/Eigentümer ist aber eine andere Person. Macht ca. 4€ pro Monat aus.

Ich kann doch das komplett angemeldete Auto nicht schon wieder auf meine Mutter ummelden lassen. Das wäre extrem viel Aufwand... Und Ich habe schon mit meiner Versicherung geredet und das kostet mir 90 Euro mehr im Monat
Da du ja derzeit Halter und Versicherungsnehmer bist, kannst du das natürlich ummelden und viel Aufwand ist es nicht. Nur frage ich mich, wenn du deine Mutter als Halter eintragen lässt und du weiter Versicherungsnehmer bleibst, warum du dann satte 90€ pro Monat mehr zahlen sollst? Das wären dann über 1000€ im Jahr und das nur weil der Halter abweichend vom Versicherungsnehmer ist? Ich habe schon viele Vergleiche gemacht, aber so eine extreme Summe hatte ich noch nie.
Bist du dir sicher, das da nicht irgendwas falsch gerechnet wurde? Oder kann es sein, das die Versicherung das so verstanden hat, das deine Mutter Versicherungsnehmer werden soll? Denn dann könnte ich mir diesen Preis durchaus vorstellen, da sie ja noch kein SFR hat bzw. dann als Neuanfänger gilt.

Einen Tipp bzgl. deiner Ursprungsfrage hätte ich da noch für dich:
Solltest du Ersatzteile, wie z.B. Winterreifen oder auch Werkstattbesuche benötigen, sieh bitte zu, dass die entsprechenden Abbuchungen vom Konto deiner Mutter abgehen, sonst könnte man dir später doch noch einen Strick aus der ganzen Sache drehen.
In wie fern sollte man ihr da einen Strick drehen können? Sie hat ja angegeben, das sie Versicherungsnehmer und als Halter eingetragen ist.

"Halter eines Fahrzeugs" gemäß straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften ist immer derjenige, der über das Fahrzeug verfügt, es „auf eigene Rechnung“ in Gebrauch hat, somit Nutzen aus dessen Verwendung zieht und alle Kosten dafür übernimmt. Der Fahrzeughalter ist nicht automatisch auch der Eigentümer."

Demzufolge würde sich das JC wohl eher fragen, (da sie ja als Halter eingetragen ist), wo denn all diese Kosten bleiben, wenn weder Steuern noch Versicherungsbeiträge usw... nicht von ihrem Konto abgehen?
Denn wenn wie jetzt z. B. die Versicherungsbeiträge vom Konto der Mutter runtergehen, könnte sich das JC fragen, ob die Mutter ihr da nicht "finanziell" unter die Arme greift. Und sowas kann dann schon eher Fragen aufwerfen.
Daher kann sie durchaus Werkstattbesuche, Versicherungsbeiträge usw... von ihrem Konto abbuchen lassen, denn so sieht das JC, das sie als eingetragener Halter auch die Kosten dafür übernimmt.
 

sunnytn

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@HermineL
Sorry wenn ich nochmal einiges wiederholt habe, scheinbar war ich durch die vielen Antworten/Zitate etwas irritiert.
(sehe jetzt auch ein paar Antworten, die mir das Handy vorher nicht gezeigt hatte)

Auf die letzte Antwort hingegen (das ihr ein Strick aus der ganzen Sache gedreht werden kann), habe ich jedoch keine Antwort gefunden.
 
G

Gelöschtes Mitglied 67452

Gast
In wie fern sollte man ihr da einen Strick drehen können? Sie hat ja angegeben, das sie Versicherungsnehmer und als Halter eingetragen ist.
Ganz einfach, weil mir persönlich das genau so passiert ist. Vor dem SG geklagt und verloren. Somit "durfte" ich in der Folge mehrere hundert Euronen an das JC zurück zahlen.
Genau hiervor wollte ich die TE bewahren.
Sie muss ja nicht in die selbe Falle tappen.
 

sunnytn

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Ganz einfach, weil mir persönlich das genau so passiert ist. Vor dem SG geklagt und verloren. Somit "durfte" ich in der Folge mehrere hundert Euronen an das JC zurück zahlen.
Genau hiervor wollte ich die TE bewahren.
Sie muss ja nicht in die selbe Falle tappen.
Was genau haben sie denn gefordert bzw. warum solltest du denn etwas zurückzahlen? Du kannst doch von deinen Geld kaufen was du möchtest und wenn du der Meinung bist das Auto zu reparieren was du nutzt oder dafür Winterreifen zu kaufen, ist es doch dein gutes Recht.
Ich persönlich habe damit noch nirgends ein Problem gehabt.
 

Kerstin_K

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Selbst, wenn man ein voellig fremdes Auto reparieren lässt geht das das JC nichts an.
 
G

Gelöschtes Mitglied 67452

Gast
Was genau haben sie denn gefordert bzw. warum solltest du denn etwas zurückzahlen?
Kurz gesagt ist der Richter in der Verhandlung davon ausgegangen, dass es sich um mein eigenes Fahrzeug handeln müsse, da es seiner Logik nach unglaubwürdig wäre, dass jemand Werkstattrechnungen und Winterreifen für ein fremdes Fahrzeug bezahlt. Genau so steht es dementsprechend auch in der Urteilsbegründung.
Kein Witz!
Ich wäre in diesem Zusammenhang mal neugierig, was @TazD zu diesem Umstand sagt, falls er sich dazu äußern möchte.

Du kannst doch von deinen Geld kaufen was du möchtest und wenn du der Meinung bist das Auto zu reparieren was du nutzt oder dafür Winterreifen zu kaufen, ist es doch dein gutes Recht.
In der Theorie ist vieles möglich, in der Praxis kann es jedoch erfahrungsgemäß ganz anders aussehen, wie dieser Fall zeigt.

Ich persönlich habe damit noch nirgends ein Problem gehabt.
Dann hast du einfach Glück gehabt.

Selbst, wenn man ein voellig fremdes Auto reparieren lässt geht das das JC nichts an.
Wie schon gesagt, theoretisch nicht. Praktisch aber unter Umständen schon.
 

sunnytn

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Kurz gesagt ist der Richter in der Verhandlung davon ausgegangen, dass es sich um mein eigenes Fahrzeug handeln müsse, da es seiner Logik nach unglaubwürdig wäre, dass jemand Werkstattrechnungen und Winterreifen für ein fremdes Fahrzeug bezahlt. Genau so steht es dementsprechend auch in der Urteilsbegründung. Kein Witz!
Kann es sein, das evtl. mal der Begriff "Anscheinsbeweis" gefallen ist? Könnte mir gut vorstellen, das es wahrscheinlich dann damit was zu tun hat.

In der Theorie ist vieles möglich, in der Praxis kann es jedoch erfahrungsgemäß ganz anders aussehen, wie dieser Fall zeigt.
Gab es denn noch einen anderen Grund, warum es überhaupt zu so einer Gerichtsverhandlung gekommen ist oder ging es wirklich nur darum, weil Halter und Eigentümer hier abweichende Personen waren/sind?
Denn wie auch von @Kerstin_K angegeben, darfst du doch mit deinem Geld machen was du möchtest. Und wenn du halt damit eine Werkstattrechnung bezahlst, was zu deinen Pflichten als Fahrzeughalter gehört, sollte es da normalerweise keine Probleme geben.

Dann hast du einfach Glück gehabt.
Vielleicht liegt es auch daran, das ich nur Versicherungsnehmer bin und der Anscheinsbeweis nur beim Halter zum Tragen kommt, welcher ja in den Papieren steht. (auch wenn ich es mir schwer vorstellen kann, da die Kosten ja auch Aufgabe des Halters sind)


Irgendwie ist das echt verdreht. Auf der einen Seite (wie bei deinem Beispiel), darf man scheinbar nichts vom eigenen Konto abbuchen lassen, da einem sonst unterstellt wird, das das Auto einem gehört. Auf der anderen Seite hingegen wollen sie vom JC einen Nachweis haben (z. B. Haftpflichtbeiträge, wenn man sie geltend macht bei der Berechnung von Freibeträgen), das die entstanden Kosten auch wirklich vom eigenen Konto abgehen. Denn nur so stellen sie sicher, das auch die entstanden Kosten wirklich einem selbst entstanden sind.
Lääst man hingegen von einem anderen Konto abbuchen (wie hier vom TE), könnte ich mir vorstellen das es dann dort auch zu Problemen kommen kann. Denn im Endeffekt zahlt jemand anders für die eigentlich selbst entstandenen Kosten und das könnte ebenso als Bereicherung gelten, da man sich somit einen finanziellen Vorteil verschafft. Ist ja dann im Endeffekt nichts anderes, als würde die Mutter ihr das Geld schenken, damit sie dann die Beiträge zahlen kann. Und diese Schenkung muss ebenfalls angegeben werden.
 
G

Gelöschtes Mitglied 67452

Gast
Kann es sein, das evtl. mal der Begriff "Anscheinsbeweis" gefallen ist? Könnte mir gut vorstellen, das es wahrscheinlich dann damit was zu tun hat.
Das kann gut möglich sein, dafür müsste ich den ganzen Fall, der jetzt schon gut 6 Jahre zurück liegt, aus dem dicken Ordner raus kramen.

Gab es denn noch einen anderen Grund, warum es überhaupt zu so einer Gerichtsverhandlung gekommen ist oder ging es wirklich nur darum, weil Halter und Eigentümer hier abweichende Personen waren/sind?
Nein, es ging in der Verhandlung ausschließlich um die Anschaffung der Reifen und Werkstattrechnungen.
Ich hatte geklagt, weil das JC mich damals, soweit ich das erinnere, mir im Rahmen meiner Mitwirkungspflichten eine Aufforderung zu schickte, in welcher ich erklären sollte, wie die Eigentumsverhältnisse des Fahrzeugs wären.
Wie schon erwähnt, war es in meinem Fall genau wie bei der TE. Fahrzeugeigentümerin war laut Kaufvertrag meine Mutter.
Das hat das JC aber nicht wirklich interessiert, da das Fahrzeug auf mich, aus versicherungstechnischen Gründen, zugelassen war. (SFR 30%)

Denn wie auch von @Kerstin_K angegeben, darfst du doch mit deinem Geld machen was du möchtest. Und wenn du halt damit eine Werkstattrechnung bezahlst, was zu deinen Pflichten als Fahrzeughalter gehört, sollte es da normalerweise keine Probleme geben.
Wie jetzt schon mehrfach dargelegt, scheint es eben nicht frei gestellt zu sein, was der LE mit seinem Regelsatz so anstellt.
Wenn das JC einen Verdacht hat, kann es so kommen, wie in meinem Fall. Muss nicht, kann aber.

Irgendwie ist das echt verdreht. Auf der einen Seite (wie bei deinem Beispiel), darf man scheinbar nichts vom eigenen Konto abbuchen lassen, da einem sonst unterstellt wird, das das Auto einem gehört. Auf der anderen Seite hingegen wollen sie vom JC einen Nachweis haben (z. B. Haftpflichtbeiträge, wenn man sie geltend macht bei der Berechnung von Freibeträgen), das die entstanden Kosten auch wirklich vom eigenen Konto abgehen. Denn nur so stellen sie sicher, das auch die entstanden Kosten wirklich einem selbst entstanden sind.
Genau DAS ist der Grund, warum ich das Fahrzeug, (im Namen meiner Mutter), dann kurze Zeit später wieder verkauft habe.
Ich habe mir davon ein anständiges Fahrrad gekauft, da kann mir das JC rein gar nichts.

Ich wollte, wie schon eingangs erwähnt, die TE halt nur vorwarnen, was passieren könnte, nicht muss.
Vorsicht ist manchmal besser, als das Nachsehen zu haben... ;)
 

sunnytn

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Das kann gut möglich sein, dafür müsste ich den ganzen Fall, der jetzt schon gut 6 Jahre zurück liegt, aus dem dicken Ordner raus kramen.
Achso, dachte das es noch recht aktuell war.

Nein, es ging in der Verhandlung ausschließlich um die Anschaffung der Reifen und Werkstattrechnungen. Ich hatte geklagt, weil das JC mich damals, soweit ich das erinnere, mir im Rahmen meiner Mitwirkungspflichten eine Aufforderung zu schickte, in welcher ich erklären sollte, wie die Eigentumsverhältnisse des Fahrzeugs wären. Wie schon erwähnt, war es in meinem Fall genau wie bei der TE. Fahrzeugeigentümerin war laut Kaufvertrag meine Mutter.
Da fragt man sich, was man dem JC noch vorlegen soll, wenn der Kaufvertrag dies doch klar und deutlich aussagt, wem das Auto gehört.

Das hat das JC aber nicht wirklich interessiert...
Da fehlen mir die Worte, denn einen Kaufvertrag gibt es ja nicht ohne Grund.

...da das Fahrzeug auf mich, aus versicherungstechnischen Gründen, zugelassen war. (SFR 30%)
Das hätte wohl bei diesem SFR jeder gemacht bzw. völlig nachvollziehbar.

Wie jetzt schon mehrfach dargelegt, scheint es eben nicht frei gestellt zu sein, was der LE mit seinem Regelsatz so anstellt.
Da würde mich echt mal interessieren, was das Gesetz dazu sagt. Denn hättest du z. B. das Geld vom Konto abgehoben und diese Rechnungen alle bar bezahlt, hätte dir ja auch niemand vorschreiben dürfen, was du davon kaufst.

Zum anderen ist die Frage, wie das JC an diese Informationen gekommen sind, das du es von deinem Konto bezahlt hast? Denn wenn man bei einem WBA die Kontoauszüge vorlegen muss, kann man solche Zahlungen doch schwärzen.

Genau DAS ist der Grund, warum ich das Fahrzeug, (im Namen meiner Mutter), dann kurze Zeit später wieder verkauft habe. Ich habe mir davon ein anständiges Fahrrad gekauft, da kann mir das JC rein gar nichts.
Wenn man nicht zwangsläufig auf das Auto angewiesen ist, mag das durchaus nachvollziehbar sein. Ich könnte es nicht, da ich sonst keine Möglichkeit habe zur Arbeit zu kommen.

Ich wollte, wie schon eingangs erwähnt, die TE halt nur vorwarnen, was passieren könnte, nicht muss. Vorsicht ist manchmal besser, als das Nachsehen zu haben... ;)
Ja das stimmt wohl.

Nur finde ich es absolut unterirdisch, das das Gesetz ganz klar zwischen Eigentümer, Halter und Versicherungsnehmer trennt (scheinbar nicht ohne Grund) und es dann im Endeffekt mal so gedreht wurde (wie bei dir), als wenn es keinen Unterschied gibt.

Daher gehe ich mal ganz stark davon aus, das hier von diesem Anscheinsbeweis ausgegangen wurde. Das scheint öfter der Fall zu sein und wenn man hier nicht vorsorgt (schriftlich), kann das echt zum Nachteil führen, wie es bei Dir passiert ist.

Da fragt man sich doch, wie man sonst vorgehen soll, um sowas zu vermeiden. Scheinbar ist die beste Möglichkeit, das Geld immer abzuheben und dann alles bar zu zahlen. Denn auch Zahlungen von anderen Konten können Probleme bedeuten.


Achja und darf man fragen, was du dann genau zurückzahlen musstest bzw. was dir angerechnet wurde? (damit meine ich nicht die Höhe der Zahlung, sondern was dir da angerechnet wurde, was vorher nicht war)
 
G

Gelöschtes Mitglied 67452

Gast
Da fragt man sich, was man dem JC noch vorlegen soll, wenn der Kaufvertrag dies doch klar und deutlich aussagt, wem das Auto gehört.
Davon war ich auch ausgegangen. Die JC kochen aber gerade in Optionskommunen gern auch mal ihr eigenes Süppchen, wie ich schon mehrfach leidvoll erfahren musste.

Denn hättest du z. B. das Geld vom Konto abgehoben und diese Rechnungen alle bar bezahlt, hätte dir ja auch niemand vorschreiben dürfen, was du davon kaufst.
Damit hast du 100%ig recht und einem ggfls. gleich gearteten Fall würde ich das Ganze auch definitiv in bar bezahlen, um somit keine entsprechenden Nachweise zurück zu lassen.

Zum anderen ist die Frage, wie das JC an diese Informationen gekommen sind, das du es von deinem Konto bezahlt hast? Denn wenn man bei einem WBA die Kontoauszüge vorlegen muss, kann man solche Zahlungen doch schwärzen.
Soweit ich das erinnere, war damals tatsächlich kurz nach den entsprechenden Abbuchungen für das Fahrzeug ein WBA fällig. Die entsprechenden Kontoauszüge hatte ich beim Einreichen des WBA auch entsprechend geschwärzt.

Wenige Tage später erhielt ich ein Schreiben mit Fristsetzung des JC, in welchem man mich im Rahmen der Mitwirkungspflicht dazu aufforderte, die geschwärzten Kontoauszüge nochmals in ungeschwärzter Form einzureichen.
Man drohte mir auch zeitgleich damit, dass mein WBA bei Versäumnis der Frist nicht weiter bearbeitet werden würde.
Demnach war ich zur Herausgabe der Kontoauszüge gezwungen.

Wenn man nicht zwangsläufig auf das Auto angewiesen ist, mag das durchaus nachvollziehbar sein.
Für mich persönlich..., ich wohne (noch) mitten in der Pampa, wo kaum Öffi's fahren, war das eine enorme Umstellung. Mittlerweile habe ich mich aber daran gewöhnt.
Natürlich ist es etwas anderes, wenn man ohne Fahrzeug so gar keine Möglichkeit hat, zur Arbeit zu kommen...., da ist ein Fahrzeug unerlässlich.

Nur finde ich es absolut unterirdisch, das das Gesetz ganz klar zwischen Eigentümer, Halter und Versicherungsnehmer trennt (scheinbar nicht ohne Grund) und es dann im Endeffekt mal so gedreht wurde (wie bei dir), als wenn es keinen Unterschied gibt.
Das sehe ich ganz genauso. Der damalige Richter am SG, der dieses Schand-Urteil letztendlich zu verantworten hat, ist aber meines Wissens schon länger nicht mehr an besagtem SG tätig. Ein Zufall? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich in der Verhandlung selbst vom Richter schlimmer behandelt wurde, als ein Mörder oder Kinderschänder. Kein Witz!

Daher gehe ich mal ganz stark davon aus, das hier von diesem Anscheinsbeweis ausgegangen wurde. Das scheint öfter der Fall zu sein und wenn man hier nicht vorsorgt (schriftlich), kann das echt zum Nachteil führen, wie es bei Dir passiert ist.
Ich gehe auch davon aus. Mein damaliger RA, der in der Verhandlung mit dabei war, war letztendlich auch keine wirkliche Hilfe.

Scheinbar ist die beste Möglichkeit, das Geld immer abzuheben und dann alles bar zu zahlen. Denn auch Zahlungen von anderen Konten können Probleme bedeuten.
Das sehe ich mittlerweile ganz genauso.

Achja und darf man fragen, was du dann genau zurückzahlen musstest bzw. was dir angerechnet wurde? (damit meine ich nicht die Höhe der Zahlung, sondern was dir da angerechnet wurde, was vorher nicht war)
Der gesamte Streitwert, den ich dann auch später an das JC zurück zahlen musste, belief sich auf ungefähr 1000,-€.
Diese Summe hat mir das JC in monatlichen Raten von je 30,-€ vom auszuzahlenden Regelsatz abgezogen, sprich einbehalten.
Lustig ist anders.
 
G

Gelöschtes Mitglied 67452

Gast
@Babbel1 Dann solltest du dir vielleicht doch mal die Arbeit machen und alle Beiträge lesen. Dann erschließt sich auch dir mit Sicherheit die Vergleichbarkeit.
Und von Tröpfchen-Infos kann ja wohl mal gar keine Rede sein.
 

Babbel1

Elo-User*in
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Keiner weiß, warum das JC bei dir Theater gemacht hat.
Keiner weiß, warum du vors SG gezogen bist.
Keiner weiß, warum du dort verloren hast.
Und es weiß auch keiner wann das ganze passiert ist, was angesichts der recht zahlreichen Änderungen im SGB II durchaus eine wichtige Info wäre.

Du bist nur am rummotzen weil JC und SG gegen dich entschieden haben, aber das nützt weder dem TE noch den evtl. Mitlesern.


Zum anderen ist die Frage, wie das JC an diese Informationen gekommen sind, das du es von deinem Konto bezahlt hast? Denn wenn man bei einem WBA die Kontoauszüge vorlegen muss, kann man solche Zahlungen doch schwärzen.
Nein, geschwärzt werden dürfen nur spezielle Sachen wie Beiträge zu politischen Parteien u.ä.
 
G

Gelöschtes Mitglied 67452

Gast
Keiner weiß, warum das JC bei dir Theater gemacht hat.
Keiner weiß, warum du vors SG gezogen bist.
Keiner weiß, warum du dort verloren hast.
Und es weiß auch keiner wann das ganze passiert ist,
Das alles habe ich in den vorherigen Beiträgen haarklein erwähnt.
Wenn DU die Fakten daraus nicht ersiehst, ist das ganz sicher nicht meine Schuld.

Außerdem widersprichst du dir gerade in förmlich erschlagender Art und Weise, wo du doch in #96 behauptet hattest, dass meine (in jeder Hinsicht) vergleichbare Situation, bzw. Fall in diesem Thread angeblich OT wären.:icon_neutral:
 
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