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Auszug bei Eltern begründen / Umzug von S-H nach HH begründe

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Quiet3000

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#1
Hallo,

ich wohne mei meinen Eltern und will in ein anderes Bundesland ziehen.
Da gibts Jobs, dahin bewerbe ich mich am meisten und hier ist echt nichts los, in keiner Hinsicht.

1,5 J hat mir mein Sachbearbeiter nichts angeboten und sagt er wird es auch zukünftig nicht können. (Außer nem 1€ Job.) Der findet das Vorhaben auch nicht schlecht aber Informationen geben wie ichs am besten anfange kann/will er mir einfach nicht.

Hab gerade zu hören bekommen es könnte schwierig werden mit der Genemgung der neuen ARGE in Hamburg.

Schlechte Berufsaussichten in der Region reicht natürlich nicht als Grund. Und anscheinend ist der Wunsch mit 27j nicht bei den Eltern leben zu wollen für das Amt nicht unbedingt nachzuvollziehen. Da heißt es:

Eine Unterbringung von Familienangehörigen in der elterlichen Wohnung ist auch bei getrennter Haushaltsführung in der Regel zumutbar, sofern in der Wohnung für alle Haushaltsmitglieder entsprechend ausreichender Wohnraum zur Verfügung steht.

Meine Eltern sind ja aber nicht verpflichtet mich bei sich wohnen zu lassen und sagen mir schon seit längerem ich soll endlich raus. Streit gabs schon genug und selbst die Trennung von Ehepartnern oder Lebenspartnern ist ein genehmigugsfähiger Grund für eine eigene Wohnung. Dann sollten sich andere Familienmitglieder doch auch trennen dürfen!

Will das Amt jetzt eine schriftliche Kündigung meiner Eltern oder meine Sachen auf der Straße sehen?

Wie begründet man den Wunsch auszuziehen am besten und wie das man "unbedingt!" von S-H nach Hamburg ziehen will.

Die KdU werden ja auf jeden Fall Steigen und das "neue" Amt wird möglicherweise sagen das die Mietobergrenzen in S-H idR. geringer sind und ich mir hier was suchen könnte wenn ich schon ausziehe.

Gibts Formulierungsvorschläge ?
Hat jemand Erfahrungen mit sowas ?
Tipps zum weiteren Vorgehen ?


Danke schonmal.
 

Arco

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#2
.... also Du bist über 25 Jahre alt und kannst theoretisch umziehen wohin Du willst

theoretisch aber nur :(

Am Besten ist es das Du die da wo Du hin willst eine Arbeitsstelle besorgst ( gut auch nicht einfach - schongarnicht aus der Ferne) und dann auf Grund dessen Dir den Umzug sogar bezahlen zu lassen ( im Rahmen ) und Anträge auf Erstausstattung etc. zu stellen - solange noch Alg2 ...

Übrigens für die Vorstellungstermine kannst Du auch Kostenerstattung beantragen.

So nun die schlechtere Nachicht;

Vor Ort kann mann/frau selbstverständlich besser suchen - aber das wird sehr schwierig werden.

Hier eine Umzugsgenehmigung zu bekommen ist schier unmöglich - meißtens.

Übrigens alle Anträge und Genehmigungen müssen bei der alten Arge getätigt werden.

Da Freizügigkeit eigentlich herrscht, kannst Du selbstverständlich auf eigene Kosten umziehen und dich dann in der neuen Stadt anmelden

Nur kann/wird Dir dann passieren das Du wohl die RL bekommst, aber warscheinlich keine KdU bzw. wenn, nur soviel wie jetzt ......

Das wars ........................ :( :(
 
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#3
Zur Praxis der team.arbeit.hamburg im Falle eines Umzuges von SH nach Hamburg:

Vergiss es. Die wollen nicht. Macht nichts, umziehen und klagen könnte man meinen. Wer das Risiko eingehen kann: Los gehts!

Die Fachliche Vorgaben zu § 22 SGB II der FHH kannst Du hier nachlesen: http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell...schriften/fachliche-vorgaben/zu-22/start.html

Ohne einen s.g. "wichtigen Grund" wird Dich die ARGE Hamburg nicht zuziehen lassen.

Der Gesetzgeber möchte es so, dass Dich Deine Eltern aus der Wohnung werfen und Du obdachlos wirst. Daraufhin begibst Du Dich zur örtlich zuständigen Stelle zur "Vermeidung von Obdachlosigkeit", von denen bekommst Du dann eine Unterkunft nachgewiesen. Im Männerwohnheim, oder sonstwo.
Arbeitslager gibt es ja noch nicht.

Da Du nun wohnungslos bist, wird sich die Sozialbehörde Deiner annehmen und mit Dir zusammen eine "Wohnung" suchen.
Oft ein "Wohnklo mit Kochnische". So um und bei € 200,-.

Dann endlich könntest Du auch ohne "wichtigen Grund" nach Hamburg ziehen, solange die neue Miete nicht teuerer ist als die alte.
Das Du dafür in Hamburg nicht mal ein Untermietzimmer bekommen kannst interessiert niemanden.

Du darfst also alles, was Du möchtest, nur kannst Du es nicht selbst finanzieren, interessieren Deine Grundgesetzlichen- und Menschenrechte keinen "Behördenarsch".

Viel Erfolg.
 

Massouv

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#4
Naja bis zur Höhe der angemessenen Miete muss doch die übernommen werden. Das Grundgesetz garantiert Freizügigkeit und im SGB II steht nirgendswo was davon das man nicht einfach von einer anderen Wohnung einfach umziehen darf. Selbst wenn die teure ist als die alte, bis zur Angemessenheit ist die zu übernehmen.
 
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#5
Massouv sagte :
Naja bis zur Höhe der angemessenen Miete muss doch die übernommen werden.
Hast Du das "Fortentwicklungsgesetz" verschlafen?

Massouv sagte :
Das Grundgesetz garantiert Freizügigkeit
Du glaubst wirklich noch, dass irgendwen in Berlin das Grundgesetz interessiert?!

Massouv sagte :
Selbst wenn die teure ist als die alte, bis zur Angemessenheit ist die zu übernehmen.
SGB-II
§ 22 Leistungen für Unterkunft und Heizung


(1) Leistungen für Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht, soweit diese angemessen sind. Erhöhen sich nach einem nicht erforderlichen Umzug die angemessenen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung, werden die Leistungen weiterhin nur in Höhe der bis dahin zu tragenden Aufwendungen erbracht.
Soviel zu Deinen Menschenrechten, von denen Du weiter träumen kannst, die Dir aber schon längst genommen wurden!
 

Quiet3000

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#6
???

Danke für den Tipp - am besten du suchst dir Arbeit
HA! HA! das kann ich echt nicht mehr hören...

Außerdem würde die Arge nur die KdU in der bisherigen höhe zahlen könnte niemals jemand mit H4 von seinen Eltern wegziehen. Billiger geht´s fürs Amt ja überhaupt nicht.
Wenn sich nicht schnell was ändert schmeißen mich meine Eltern auch raus - dann habe ich einen wichtigen Grund - ich will nur lieber vorher verschwinden um noch Planen zu können und halt nicht übereilt in das erstbeste Wohnklo einziehen zu müssen.


DAS ALTE AMT IST ZUSTÄNDIG ?

Die erzählen mir aber es sei das dann NEUE.
Ich bekähme eine Genemigung zur Abwesenheit vom Ort, könnte nach Hamburg fahren mir eine Wohnung suchen und das mit der dortigen Arge klären. / Sonst gibt´s aber keine Info.

Das altbekante Behördenspiel also, ich bin nicht zuständig versuchen sie es doch mal woanders.

Das ist so klasse, keiner kann oder will einem sagen wie man vorgehen muß. Ich kann auch nicht zur neuen Arge weil ich nicht weiß welche Stadteil-Arge zuständig werden wird. Kommt ja auf den Stadteil der Wohnung an.
 

Arania

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#7
Für den Umzug ist die alte ARGE zuständig für die KDU der neuen Wohnung die neue ARGE, die Du natürlich erst aufsuchen kannst wenn Du weisst welche für Dich in Frage kommt, auf jeden Fall musst Du eh VORHER die Kostenübernahme beantragen, wenn Du einfach so umziehst bleibst Du auf den Kosten sitzen.
 
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