Auszug aus der gemeinsamen Wohnung von meiner Schwester und mir

usulum

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Hallo zusammen,

ich habe da ein Anliegen. Ich bin 25 und lebe mit meiner Schwester (20) zusammen in einer Wohnung. Miete und Nebenkosten werden vom JC geteilt bezahlt, also Hälfte für sie und Hälfte für mich und wir beide haben einen Mietvertrag. Unsere Eltern sind beide nicht auffindbar, daher sind wir vor einem Jahr zusammengezogen. Ich war davor knapp 1 1/2 Jahre Obdachlos gewesen.

Nun habe ich in der Zwischenzeit eine Frau kennengelernt und wir sind auch seit einem Jahr glücklich zusammen. Natürlich bin ich nicht mehr der Jüngste und man spricht langsam auch von Familienplanung usw. Wäre natürlich unter anderem auch deswegen besser eine eigene Wohnung zu haben.

Jetzt aber zu meinem eigentlichen Anliegen: Ich habe zuhause leider keine Privatsphäre und meine Schwester und ich streiten uns auch sehr oft. Das macht mir auch ziemlich zu schaffen. Bin Nichtraucher und sie raucht gefühlt den ganzen Tag im Zimmer nebenan. Natürlich kommt der ganze "Geruch" rüber zu mir. Reden bringt mittlerweile auch einfach nichts mehr. Bin sehr sehr ungerne zuhause, also fühle mich überhaupt nicht wohl. Macht mich Physisch auch ziemlich zu schaffen. Also zusammengefasst: der Segen hängt ziemlich schief, wenn ich das so sagen kann. Gibt es irgendeine Möglichkeit für mich auszuziehen, also ohne das das Amt mir irgendwie ein Strich durch die Rechnung macht? Kenne mich leider nicht damit aus ob das so einfach ist. Sprich wenn ich mir jetzt eigenständig eine Wohnung suchen würde, würde mir das Amt dann die Wohnung zahlen? Auch wenns jetzt in einem anderen Landkreis oder einer anderen Region wäre? Würde mich freuen wenn mich da jemand aufklären könnte
 
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Kerstin_K

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Das sollte kein Problem sein, wenn die Wohnung angemessen ist.
 

Berenike1810

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:devilish:
....also lieber usulum !

...mit straffen 25 Lebensjahren bist Du also so eine Art "Fossil" ??? Wie interessant ist das denn...:cool:

Ich bin demnach schon länger "Kompost".

> Ist Deine Liebste auch Leistungsbezieherin ?

Wenn ihr einmal als BG gemeldet seid, kommt ihr aus der Nummer nicht mehr heraus.

Sei so gut und mache ein paar mehr Angaben.

Komposti äähhh

Berenike
.
 

usulum

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Hallo @Berenike1810,

meine Freundin ist keine Leistungsbezieherin. Sie wohnt aktuell auch ganz woanders. Zusammenziehen würden wir wahrscheinlich eh erst nächstes Jahr irgendwann. Ich wollte erstmal für mich eine eigene Wohnung beziehen, wo sie dann irgendwann zuziehen kann. Natürlich bis zum zusammenziehen auch im optimalfall kein Leistungsbezieher mehr sein. Bin aktuell auf der Suche nach einer Ausbildung und versuche was zu finden wo ich mein Fachabi im 2. Bildungsweg machen kann. Hatte mich an 2 möglichen Schulen beworben vor einem halben Jahr, aber die haben mich leider nicht genommen, weil die Schulfpflichtigen Vorrang haben. Ich versuch demnach gerade Träger zu finden wo ich das eventuell machen könnte
 

Helga40

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Da du derzeit mit Wohnung versorgt ist und das primäre Ziel eine Einzelwohnung und nicht der Zusammenzug mit der Freundin ist, wird es wohl eher schlecht aussehen. Im Übrigen muss dich auch der Vermieter aus dem Mietvertrag entlassen wollen, sonst schuldest du weiterhin die halbe Miete der jetzigen Wohnung. Kann denn deine Schwester die Wohnung allein bezahlen?
 

Tripod

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Hallo @Berenike1810,

meine Freundin ist keine Leistungsbezieherin. Sie wohnt aktuell auch ganz woanders. Zusammenziehen würden wir wahrscheinlich ….
Nicht das es nicht ähnliche Situationen gäbe - bei Deiner Darstellung sieht es so aus, als wäret ihr beide (Du und deine Schwester) in Bedrängnis. Wenn Ihr eine Wohnung teilt, steht doch als erstes die Frage im Raum, was ist mit dem Mietvertrag, wenn einer sich aus dem Vertrag lösen will - kann der andere weiter die aus dem Vertrag resultierenden Pflichten erfüllen? Ist die Wohnung den Vorstellungen des JC entsprechend dann noch angemessen? Spielt der Vermieter mit, sprich, kann deine Schwester allein wohnen bleiben? Alles das müsste ja mit einem entschiedenen Ja beantwortet werden, wenn nicht weitere Steine ins Rollen kommen sollten.
Dann kommen die üblichen Fragen bezüglich einer neuen Wohnung - wie immer der Markt, dort wo Du bist, auch immer aussieht. Wenn alle oben gestellten Fragen für Dich positiv beantwortet sind, dann hast Du keine Fristen an den Hacken, weil deine Schwester so zusagen deine Vertragspflichten stemmen kann und der Vermieter keine Einwände dagegen hat.
Wenn es aber anders aussieht, hast Du mit jedem Hindernis weitere resultierende Probleme.
Wie sich ein Jobcenter im genannten Fall verhält, vermag ich nicht einzuschätzen, es gibt hier in anderen Fällen eine zu große Varianz von Verhaltensmustern. Letztlich würde ich aber denken, dass niemand von Dir den Verbleib in der vorliegenden Situation mit Fug erwarten kann, und wer das trotz dem versucht, der handelt unlauter und sollte zurecht gewiesen werden.
Was Deine Zukunftserwartungen betrifft, habe ich bezüglich einer Wohnung nach den bestehenden Regeln (KDU-für wo auch immer), wenn der Markt nicht außergewöhnlich gut ist, gewisse Zweifel - aber Zukunft heißt ja so, weil alles ungewiss ist.
M. f. G.
 
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