Ausziehen

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Also folgendes, ich war von einer eigen en Wohnung in die Wohnung meine Mutter gezogen.
Das Problem ist jetzt sie hat mir die Pistole auf die brust gesetzt, und ich soll innerhalb von einem Monat mir was suchen.Es soll der von Ihr getrennt lebende Ehemann einziehen.(Der ist Alki und ein *********), und dann ist Ă€rger vorprogrammiert.Meine Mutter hat viele Probleme ist selber AlkoholabhĂ€ngig, und wenn der wieder zurĂŒckkommt gibt es richtig Ärger.Alo muss ich jetzt innerhalb eiens Moants eine neue Wohnung finden
Die Sache ist jetzt wie gehe ich vor?Wohnungen suchen und dann Mietbescheinigung ausfĂŒllen?Muss die ARGE dann die Kosten ĂŒbernehmen?
Wie weiss ich ob die Wohnung passt oder nicht
 

Mario Nette

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Die "Pistole" brauchst du schriftlich. Dann teilst du das der ARGE nachweislich mit und suchst derweil schon mal nach passenden Angeboten. Wenn du welche hast, dann beantragst du mit Bezugnahme auf deine Mitteilung die Genehmigung zum Umzug.

Mario Nette
 

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Alo meine Mutter was aufschreiben das ich mit ihr wegen dem und den GrĂŒnden nicht zusammenleben kann?
Was genau muss man da schreiben?
Wie ist das mit Kosten fĂŒr Farbe evtl. Tapete, Teppich etc
Wie ist das ich brauche auch noch ein Bett etc.
 
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FrankyBoy

Gast
§ 22 Leistungen fĂŒr Unterkunft und Heizung

(1) 1Leistungen fĂŒr Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsĂ€chlichen Aufwendungen erbracht, soweit diese angemessen sind. 2Erhöhen sich nach einem nicht erforderlichen Umzug die angemessenen Aufwendungen fĂŒr Unterkunft und Heizung, werden die Leistungen weiterhin nur in Höhe der bis dahin zu tragenden angemessenen Aufwendungen erbracht. 3Soweit die Aufwendungen fĂŒr die Unterkunft den der Besonderheit des Einzelfalles angemessenen Umfang ĂŒbersteigen, sind sie als Bedarf des allein stehenden HilfebedĂŒrftigen oder der Bedarfsgemeinschaft so lange zu berĂŒcksichtigen, wie es dem allein stehenden HilfebedĂŒrftigen oder der Bedarfsgemeinschaft nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, durch einen Wohnungswechsel, durch Vermieten oder auf andere Weise die Aufwendungen zu senken, in der Regel jedoch lĂ€ngstens fĂŒr sechs Monate. 4RĂŒckzahlungen und Guthaben, die den Kosten fĂŒr Unterkunft und Heizung zuzuordnen sind, mindern die nach dem Monat der RĂŒckzahlung oder der Gutschrift entstehenden Aufwendungen; RĂŒckzahlungen, die sich auf die Kosten fĂŒr Haushaltsenergie beziehen, bleiben insoweit außer Betracht.
(2) 1Vor Abschluss eines Vertrages ĂŒber eine neue Unterkunft soll der erwerbsfĂ€hige HilfebedĂŒrftige die Zusicherung des fĂŒr die Leistungserbringung bisher örtlich zustĂ€ndigen kommunalen TrĂ€gers zu den Aufwendungen fĂŒr die neue Unterkunft einholen. 2Der kommunale TrĂ€ger ist nur zur Zusicherung verpflichtet, wenn der Umzug erforderlich ist und die Aufwendungen fĂŒr die neue Unterkunft angemessen sind; der fĂŒr den Ort der neuen Unterkunft örtlich zustĂ€ndige kommunale TrĂ€ger ist zu beteiligen.
(2a) 1Sofern Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, umziehen, werden ihnen Leistungen fĂŒr Unterkunft und Heizung fĂŒr die Zeit nach einem Umzug bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres nur erbracht, wenn der kommunale TrĂ€ger dies vor Abschluss des Vertrages ĂŒber die Unterkunft zugesichert hat. 2Der kommunale TrĂ€ger ist zur Zusicherung verpflichtet, wenn 1.der Betroffene aus schwerwiegenden sozialen GrĂŒnden nicht auf die Wohnung der Eltern oder eines Elternteils verwiesen werden kann,
2.der Bezug der Unterkunft zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt erforderlich ist oder
3.ein sonstiger, Àhnlich schwerwiegender Grund vorliegt.
3Unter den Voraussetzungen des Satzes 2 kann vom Erfordernis der Zusicherung abgesehen werden, wenn es dem Betroffenen aus wichtigem Grund nicht zumutbar war, die Zusicherung einzuholen. 4Leistungen fĂŒr Unterkunft und Heizung werden Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, nicht erbracht, wenn diese vor der Beantragung von Leistungen in eine Unterkunft in der Absicht umziehen, die Voraussetzungen fĂŒr die GewĂ€hrung der Leistungen herbeizufĂŒhren.
(3) 1Wohnungsbeschaffungskosten und Umzugskosten können bei vorheriger Zusicherung durch den bis zum Umzug örtlich zustĂ€ndigen kommunalen TrĂ€ger ĂŒbernommen werden; eine Mietkaution kann bei vorheriger Zusicherung durch den am Ort der neuen Unterkunft zustĂ€ndigen kommunalen TrĂ€ger ĂŒbernommen werden. 2Die Zusicherung soll erteilt werden, wenn der Umzug durch den kommunalen TrĂ€ger veranlasst oder aus anderen GrĂŒnden notwendig ist und wenn ohne die Zusicherung eine Unterkunft in einem angemessenen Zeitraum nicht gefunden werden kann. 3Eine Mietkaution soll als Darlehen erbracht werden.
(4) Die Kosten fĂŒr Unterkunft und Heizung sollen von dem kommunalen TrĂ€ger an den Vermieter oder andere Empfangsberechtigte gezahlt werden, wenn die zweckentsprechende Verwendung durch den HilfebedĂŒrftigen nicht sichergestellt ist.
(5) 1Sofern Leistungen fĂŒr Unterkunft und Heizung erbracht werden, können auch Schulden ĂŒbernommen werden, soweit dies zur Sicherung der Unterkunft oder zur Behebung einer vergleichbaren Notlage gerechtfertigt ist. 2Sie sollen ĂŒbernommen werden, wenn dies gerechtfertigt und notwendig ist und sonst Wohnungslosigkeit einzutreten droht. 3Vermögen nach § 12 Abs. 2 Nr. 1 ist vorrangig einzusetzen. 4Geldleistungen sollen als Darlehen erbracht werden.
(6) 1Geht bei einem Gericht eine Klage auf RĂ€umung von Wohnraum im Falle der KĂŒndigung des MietverhĂ€ltnisses nach § 543 Abs. 1, 2 Satz 1 Nr. 3 in Verbindung mit § 569 Abs. 3 des BĂŒrgerlichen Gesetzbuchs ein, teilt das Gericht dem örtlich zustĂ€ndigen TrĂ€ger der Grundsicherung fĂŒr Arbeitsuchende oder der von diesem beauftragten Stelle zur Wahrnehmung der in Absatz 5 bestimmten Aufgaben unverzĂŒglich 1.den Tag des Eingangs der Klage,
2.die Namen und die Anschriften der Parteien,
3.die Höhe der monatlich zu entrichtenden Miete,
4.die Höhe des geltend gemachten MietrĂŒckstandes und der geltend gemachten EntschĂ€digung und
5.den Termin zur mĂŒndlichen Verhandlung, sofern dieser bereits bestimmt ist,
mit. 2Außerdem kann der Tag der RechtshĂ€ngigkeit mitgeteilt werden. 3Die Übermittlung unterbleibt, wenn die Nichtzahlung der Miete nach dem Inhalt der Klageschrift offensichtlich nicht auf ZahlungsunfĂ€higkeit des Mieters beruht.
(7) 1Abweichend von § 7 Abs. 5 erhalten Auszubildende, die Berufsausbildungsbeihilfe oder Ausbildungsgeld nach dem Dritten Buch oder Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz erhalten und deren Bedarf sich nach § 65 Abs. 1, § 66 Abs. 3, § 101 Abs. 3, § 105 Abs. 1 Nr. 1, 4, § 106 Abs. 1 Nr. 2 des Dritten Buches oder nach § 12 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 und 3, § 13 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 Nr. 1 des Bundesausbildungsförderungsgesetzes bemisst, einen Zuschuss zu ihren ungedeckten angemessenen Kosten fĂŒr Unterkunft und Heizung (§ 22 Abs. 1 Satz 1). 2Satz 1 gilt nicht, wenn die Übernahme der Leistungen fĂŒr Unterkunft und Heizung nach Absatz 2a ausgeschlossen ist.
SGB 2 - Einzelnorm

Also in deinem Fall greift der § 22 Abs. 2a, den ich fĂŒr dich einmal fett gedruckt habe - mit dieser Rechtsgrundlage sowie Marios Tip ab hin zur ARGE und einen Umzug beantragen.

Dann dĂŒrfte deinem "neuem WohnglĂŒck" nichts mehr entgegen stehen - solltest du Probleme bekommen (Bochum ist ja bekannt dafĂŒr), stehe ich dir nach terminabsprache gerne als Beistand zur VerfĂŒgung.

P. S. Eine Wohnungs-Erstausstattung dĂŒrfte kein Problem darstellen; muss halt ebenfalls beantragt werden und ich habe dieses bereits mehrfach erfolgreich durchgefĂŒhrt.
 

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Ok, Franky Boy, ein Beistand wĂ€re sehr sinnvoll,ich habe eigentlich schon seit ALG II beziehe Probleme mit der ARGE Bochum, und ich kenne leider keinen in meinem Umkreis der Hartz IV bezieht oder mit der Sache ĂŒberhaupt bewandert ist.
Das mit der Erstausstattung wĂ€re natĂŒrlich sehr gut, bei meinem Erstauszug wurde ich ĂŒber den Tisch gezogen, da wurde gesagt die Wohnung liegt geringfĂŒgig ĂŒber der Grenze, deswegen zahlen wir keine Erstausstattung.
 
F

FrankyBoy

Gast
Ok, Franky Boy, ein Beistand wĂ€re sehr sinnvoll,ich habe eigentlich schon seit ALG II beziehe Probleme mit der ARGE Bochum, und ich kenne leider keinen in meinem Umkreis der Hartz IV bezieht oder mit der Sache ĂŒberhaupt bewandert ist.
Das mit der Erstausstattung wĂ€re natĂŒrlich sehr gut, bei meinem Erstauszug wurde ich ĂŒber den Tisch gezogen, da wurde gesagt die Wohnung liegt geringfĂŒgig ĂŒber der Grenze, deswegen zahlen wir keine Erstausstattung.
Ups, wollte gerade meine 2. Nachtruhe beginnen aber bei deinen problemen helfe ich dir gerne - schicke mal per PN, wie du erreichbar bist - ich werde mich melden.

P. S.
FrankyBoy
Ex Mitarbeiter Arbeitsamt Gelsenkirchen
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Mitglied Montagsdemo Marl
Mitglied BGE
Mitglied BAG
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Ausbilder
Ex ALG II Bezieher
 

vagabund

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Angemessen fĂŒr Alleinstehende ist derzeit in Bochum eine Kaltmiete von 223,20 €.

In der "UnabhÀngigen Sozialberatung" in Bochum findest Du weitere HatzIV-Betroffene, die gerne allgemeine Hilfestellungen geben. :icon_wink:

Oder ggf. AntrĂ€ge ĂŒber Deinen Anwalt stellen ....
 

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Da ich gerade dabei bin, meinen erneuten Auszug zu planen, habe ich u.a. bei meinem RA angerufen.
Die dortige SekretÀrin meinte, dass die ARGE da ein Bericht o.À. vom Jugendamt haben will, da U25.
Mit dem JA habe ich allerdings nix zu tun.Sind auch gar nicht mehr fĂŒr mich zustĂ€ndig, doch nur bis 18j., ich bin jedoch 22j.
Stimmt das, oder eicht auch ErklÀrung meiner Mutter, dass ein Zusammenleben untragbar ist.
 

Arania

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Das heisst Deine Mutter hat nicht darauf bestanden das Du ausziehst
 

vagabund

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Das heisst Deine Mutter hat nicht darauf bestanden das Du ausziehst

Nicht direkt sie wĂŒrde es lieber sehen, die Sache ist ob der Ehemann einzieht.
obwohl besser ist es schon, auch wenn man mal wieder arbeitet oder Schule macht...mit Alkoholikern zusammenzuleben ist nicht so prickelnd....

Aber ich komme nicht drum herum.
 

vagabund

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Nicht direkt sie wĂŒrde es lieber sehen, die Sache ist ob der Ehemann einzieht.
obwohl besser ist es schon, auch wenn man mal wieder arbeitet oder Schule macht...mit Alkoholikern zusammenzuleben ist nicht so prickelnd....

Aber ich komme nicht drum herum.

Der Ehemann ist Alkoholiker? Das wĂ€re doch schonmal ein Ansatz fĂŒr eine BegrĂŒndung!
 

Arania

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Hast Du nicht Sanktionen am laufen, bis zu 100%, oder habe ich da etwas falsch verstanden?
 

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Also ich meine meine Mutter.Der Mann trinkt auch was.Aber meine Mutter trinkt schon mehr.Dazu hat sie selber Probleme, die sie aber nicht lösen kann oder will, und von daher wÀre es sinnvoll wieder eigenstÀndig zu werden;ich war ja schon von 2006 - Mitte 08 in eigener Wohnung.
Die Frage ist wie geht man da jetzt am besten dran.Ich denke mal zuerst die genauen BetrĂ€ge erfahren, die die ARGE an Miete ĂŒbernimmt, dann Wohnungen raussuchen und dann fragen ob ĂŒbernommen werden kann?
 

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Nein , momentan kriege ich den verminderten Regelsatz.Habe da keine Sanktionen am laufen.
Das andere Thema bezieht sich auf mein aktuelles Klageverfahren , da gehts um einen Sachverhalt in 2006, als ich fĂŒr 2x 3 Monate 100% Sanktion hatte.
 

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Ist es dabei egal, ob es ein 1-Raum Appartment, oder z.b. 2 Raum Wohnung ist?Was ist wenn die Miete teurer ist?Das muss man dann selber vom Regelsatz zahlen?
Kann auch der Umzug ĂŒbernommen werden?
 

vagabund

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Richtwert sind 45 qm, ob 1 oder 2 Zimmer ist dabei egal.

Wenn der Umzug von der ARGE genehmigt wird, können auch Umzugskosten und Renovierungskosten beantragt werden,.
 
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