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Ausziehen mit 22 Jahren in eine Wohngemeinschaft mit Hartz4 Empfänger

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Regina Regenbogen

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#1
Hallo zusammen!
Ich bin momentan in der Ausbildung zur Erzieherin und bekomme ab August um die 900€ Lohn. Jetzt habe ich mich entschlossen auszuziehen mit einen Freund, der Hartz 4 Empfänger ist. Wir wollen uns eine 3 Zimmer Wohnung nehmen. Jetzt die Fragen:
Weil wir verschieden geschlechtlich sind müssen wir was beachten?
Wenn ich nach dem Jahr staatlich anerkannte Erzieherin bin und trotzdem keinen Job finde, ab wann fall ich dann ins Hartz4?
Wenn ich ins Hartz 4 gegangen bin, muss ich dann wieder trotz WG nach Hause zu meinen Eltern ziehen oder kann ich dann wohnen bleiben?
Wenn der Freund kein Hartz 4 Empfänger ist, muss ich auch dann zu meinen Eltern?
Bei Fragen meldet euch!

Ich danke im vorraus euch für die Antworten!!!
mfg Regina Regenbogen
 

Mario Nette

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#2
Von 900 € kannst du auf eigenen Beinen stehen, dem Umzug steht grundsätzlich nichts im Wege. Im Moment deiner Ausbildungsaufnahme gehst du ja bitteschön nicht davon aus, dass du danach arbeitslos wirst. Nämlich weil du keine Glaskugel hast, um in die Zukunft zu schauen. Wenn du erstmal "draußen" bist, dann ist das eben so. Glück gehabt. Ein Rückzug zu den Eltern scheidet bei vielen "flügge" gewordenen Kindern aus unterschiedlichen Gründen oftmals aus.

Je nachdem, was dein Freund für ein Freund ist. Ist es ein Kumpel, werdet ihr vermutlich eine WG gründen, oder? Ansonsten bildet ihr spätestens nach einem Jahr automatisch eine Bedarfsgemeinschaft (sofern ihr nicht das Gegenteil beweist), euer Einkommen geht in einen Topf, daraus werden die Kosten der Unterkunft bezahlt, der Rest wird je Kopf verteilt und dann guckt die ARGE, ob ihr noch unter dem Existenzminimum seid. Wenn dem der Fall ist, bekommt eure BG Leistungen und ihr seid beide in der Mühle drin.

Der Freund wird also nur dann relevant, wenn ihr eine BG bildet. Bei einer WG ist es egal, was er verdient.

Nach dem Jahr deiner Ausbildung wirst du - zumindest sehe ich das so - sofort in "Hartz IV fallen", sofern du keinen Job bekommst.

Mario Nette
 

Regina Regenbogen

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#3
Wir wollen eine WG gründen.
Ich habe mich informiert und ich bekomme ein halbes Jahr noch Arbeitslosengeld 1 und dann fall ich ins Hartz 4. Wenn das halbe Jahr vorbei ist bin ich schon 24 Jahre alt. Ich weiß nicht, ob der Aufwand sich für die Arge lohnt mich wieder nach Hause zu schicken, da ich nach einen Jahr direkt wieder ausziehe.
 

Mario Nette

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#4
Wie gesagt: Du hast keine Glaskugel. Während deiner Ausbildung kannst du für dein Leben sorgen, also kannst du auch entscheiden, auszuziehen. Damit hat die ARGE dann zu leben.

Wenn ihr eine WG gründet, dann zählst nur du bei deiner eventuellen Antragstellung. Und im Gegenzug zählt nur dein Mitbewohner (verkneife dir "Freund", wenn du von "WG" redest), wenn er einen Antrag stellt. Sollten die Damen und Herren jeweils Informationen des anderen Mitbewohners haben wollen, ist das nicht gestattet. Die müssen sich, wenn sie was wissen wollen, dann direkt an den Mitbewohner richten. Daher würde ich auch nicht zwangsweise den Namen des Mitbewohners angeben - das geht die nämlich nix an.

Hoffentlich kriegst du einen vernünftigen Job. Ich drück die Daumen.

Mario Nette
 

Eka

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#5
Wäre es da nicht am günstigsten, wenn einer den Hauptmietvertrag (allein) hat und dem anderen einen Untermietvertrag ausstellt?



Gruß
Eka
 

Regina Regenbogen

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#6
Ich weiß es nicht Eka.
Noch eine kleine Frage, wenn ich ins Hartz4 fallen sollte zahlt das dann die Arge oder müssen dann meine eltern für mich aufkommen?
vielen Dank für die bisherigen Antworten!
 

Mario Nette

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#7
Du führst dann deinen eigenen Haushalt und hast eine abgeschlossene Berufsausbildung (nehme doch an, dass das, was du machen willst, eine Berufsausbildung ist). Da brauchen deine Eltern nicht mehr für dich aufkommen.

Mario Nette
 
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