Ausziehen aus dem Elternhaus + Umzug in eine andere Stadt

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

iCe2oo9

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
17 Juni 2009
Beiträge
4
Bewertungen
0
Ausziehen aus dem Elternhaus(Stress & Dorf) + Umzug in eine andere Stadt

Guten Abend zusammen
Also ich hab da mal ne frage zum Thema ausziehen aus dem Elternhaus und damit verbunden einen Umzug in eine andere Stadt… hoffe das ihr mir hilfreiche Tipps geben könnt wie man das bewerkstelligen könnte oder was für Voraussetzungen dafür gegeben sein müssen.

Erst mal ein paar Infos zur Person.
Sie ist 19 und hat einen Hauptschulabschluss mit sehr guten Noten wohnt noch zuhause bei ihrer Mutter und ihrem Bruder 22 und wohnt in einer kleinen Gemeinde hat keinen Führerschein oder sonstiges Fortbewegungsmittel und der Bus kommt nur jede Stunde einmal der sie dann in die nächste Stadt bringen würde (nächste Großstadt-Hannover locker ca. 50km entfernt und nur mit Bus + Bahn erreichbar) also könnt ihr euch ja Vorstellen das ne Ausbildung oder einen vernünftigen Job zu finden nicht gerade sehr einfach ist.
Außerdem hat sie zuhause sehr viel Stress da die Mutter meiner Meinung nach etwas gestört ist :/ keine Ahnung wie ich das nun ausdrücken soll... aufjedenfall ist jeden Tag nur Stress .
Das äußert sich in den meisten fällen so das der Bruder Bevormundet wird da er wirklich alles darf und nix tun muss wie z.B. alltägliche Sachen wie Saugen oder bisschen in der Küche helfen etc. dann kommen noch so Sachen wie vielleicht einfach mal die Kinder in den Arm nehmen aber auch dies bekommt nur der Sohn zu spüren und Sie sich jedesmal fragen muss ob sie Luft sei oder die Mutter macht sie bei fremden Leuten nieder was ich garnet verstehen kann da die ja nicht einmal die Tochter kennen.
Falls nun die Frage aufkommen sollte warum ich sie nicht zu mir holen tue das ist ein Problem da ich in Berlin wohne und das ca. 250km entfernt liegt… falls es so einfach wäre hätte ich es ja schon längst getan dazu kommt das ich auch noch zuhause wohne und nicht das nötige klein Geld besitze sie herzuholen.

Jetzt die Frage
Nun zu meiner Frage wie kann man das Bewerkstelligen das sie einen Umzug nach Berlin bezahlt bekommt was muss sie dafür am besten tun. Natürlich suchen wir schon einen ausbildungsplatz für sie dadurch müsste ja der Umzug kein Problem mehr darstellen aber jeder der sich schon mal beworben hat weiß wie lange eine Antwort auf sich warten lässt oder es kommt erst gar keine.
Könnte sie vielleicht einen 400 Euro Job suchen weil dies wäre ja eine Eingliederung in den Arbeitsmarkt und vielleicht ne Chance auf eine Festeinstellung auch wenn dies manchmal nicht der fall sein sollte.
Oder weiß jemand wie ich ihr helfen kann mit welchen mitteln oder was auch immer wäre auch bereit für einen Auszug z.B. für eine WG da sie ja dann eh viel Hilfe brauchen wird sich in Berlin zurecht zu finden.
Hoffe das waren jetzt genug Informationen und natürlich hoffe ich das mir nun jemand zu diesem Thema helfen kann.
GZ iCe

P.S. Ich bedanken mich jetzt schon mal im vor raus für alle Antworten und leider weiss ich jetzt nicht ob ich hier richtig bin falls nicht weiss vielleicht jemand wo ich das Problem posten könnte ?
 

Arania

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 September 2005
Beiträge
17.178
Bewertungen
178
bei U25 so gut wie keine Chance, da auch die Eltern noch unterhaltspflichtig sind, beantragt sie denn ALG II?
 

iCe2oo9

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
17 Juni 2009
Beiträge
4
Bewertungen
0
Sie wohnen in einem Haus und die Mutter ist in keiner bedarfsgemeinschaft etc also kann sie das doch garnet soweit ich weiss oder irre ich mich da ?

weil sie halt zuviel verdient :) hab ich vergessen sry
 

Erolena

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 November 2007
Beiträge
5.939
Bewertungen
1.508
Eine schulische Ausbildung wird mit Schüler-Bafög gefördert, bei einer beruflichen dualen Ausbildung bekommt man Ausbildungsvergütung plus evtl. BAB. Bei der schulischen Ausbildung gibt es schulgeldfreie staatliche Ausbildungen und private Schulen mit Schulgeld. Wenn der Unterhalt durch Mutter + Vater (beide sind barunterhaltspflichtig), trotzdem nicht reichen würde, um alle Kosten bei Alleinwohnen zu decken. Dann wäre ALG II möglich. Aber dann ist zu beachten, dass das Schulgeld nicht anerkannt wird. Sie müßte dann monatlich die 50 Euro (das geringste Schulgeld was ich kenne) irgendwoher bekommen. Das kann ein Elternteil sein, der die 50 Euro direkt an die Schule überweist und niemals auf das Konto der Schülerin! Ich schreibe hier über private Schulen, weil es da noch Plätze geben könnte. Die staatlichen Schulen (in Berlin wohl Oberstufenzentren) sind sicher schon ausgebucht. Die Bundesregierung meinte auf die Frage, wie ein ALG II Empfänger eine schulgeldpflichtige Ausbildung machen könnte, das dazu kein Grund bestehe, er müsse sich auf weitere Wege machen und eine kostenlose Ausbildung absolvieren auch in entfernteren Gegenden. Das könnte sie ja versuchen Richtung Berlin? Aber Beratung ist schon vorher wichtig. Vielleicht sind die Eltern gar nicht dagegen. Dann wäre alles geklärt, das Verhältnis könnte sich dann evtl. wieder bessern. Auch die Jugendlichen, die zu Hause keine besonderen Probleme haben, können nicht alle im eigenen Dorf eine Ausbildung machen. Also wäre es normal, das die Eltern einverstanden sind. Letztlich müssen sie die Tochter während der Ausbildung unterstützen.
Je nach Berufsinteresse gibt es ja verschiedene Möglichkeiten... Aber das ist hier unbekannt - Vielleicht verrätst Du die berufliche Neigung?

Ein Freiwilliges Soziales Jahr wäre eine Möglichkeit. Da gibt es auch Einsatzstellen die etwas weiter weg liegen und wo Unterkunft gestellt wird. So etwas gibt es sogar im Ausland. Es gibt auch ein Freiwilliges Jahr in der Kultur (Theaterprojekte, Denkmalpflege), in der Politik (im Rathaus?) und Richtung Umwelt. Nur so als Idee. Eine Liste der offenen Einsatzstellen sollte es z.B. beim Paritätischen Wohlfahrtsverband (FSJ), Umweltverbänden oder auch bei Beratungsstellen für ausbildungssuchende Jugendliche geben. Diese Stellen haben auch Ahnung, wie sich der FSJler finanziell absichern kann. Im Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur (Niedersachsen, Berlin) sollten solche Listen auch liegen. Wäre vielleicht keine schlechte Idee, um Berufserfahrung zu sammeln. Besser als ausbildungslos, was den Familienstress erhöht. oder eine Maßnahme der beruflichen Grundbildung über Arbeitsagentur (da gibt es auch eine Vergütung). Allerdings muss sie dann evtl. zu Hause wohnen.
Im Ausland könnte sie ggf. eine Fremdsprache nachholen, die ihr mit HSA fehlt? Das könnte wichtig sein für eine Berufsausbildung. Die bekommt man zwar manchmal auch mit HSA, aber am Ende der Berufsausbildung bekommt man den Mittleren Abschluss evtl. nur "verliehen", wenn die entsprechenden Fremdsprachenkenntnisse vorliegen. Förderalismus lässt grüßen, das ist "natürlich" in jedem Bundesland anders. Viele Grüße Erolena
 

iCe2oo9

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
17 Juni 2009
Beiträge
4
Bewertungen
0
zu "Eine schulische Ausbildung wird mit Schüler-Bafög gefördert, bei einer beruflichen dualen Ausbildung bekommt man Ausbildungsvergütung plus evtl. BAB. Bei der schulischen Ausbildung gibt es schulgeldfreie staatliche Ausbildungen und private Schulen mit Schulgeld."

Eine Schulische Ausbildung habe ich bereits abgeschlossen als Verkäufer/in... aber würde dies für Sie auch in Frage kommen? Also hätte sie auch eine Chance auf eine Schulische Ausbildung und wie müsste sie da am besten vorgehen um dann auch noch einen Umzug nach Berlin bezahlt zu bekommen?


zu "Wenn der Unterhalt durch Mutter + Vater (beide sind barunterhaltspflichtig), trotzdem nicht reichen würde, um alle Kosten bei Alleinwohnen zu decken. Dann wäre ALG II möglich."

Das Geld reicht aufjedenfall nicht da die Mutter plus minus gar nix raus hat wen sie jetzt eine bedarfsgemeinschaft anmelden würde. Aber das mit ALG II wäre ja dann nur möglich wen sie in Berlin bereits wäre und dann aber auch schon einen Umzug bewilligt bekommen hat und eine bewilligen damit sie sich entweder ne eigene Wohnung suchen darf oder halt zu mir ziehen würde.


zu "Das kann ein Elternteil sein, der die 50 Euro direkt an die Schule überweist und niemals auf das Konto der Schülerin!"

Muss die Mutter dazu stimmen oder wird ihr das automatisch wie soll ich sagen wird sie gezwungen das Geld zuzahlen? Da ich nicht glaube das die Mutter dazu Finanziell in der Lage wäre.


Zu "Bundesregierung meinte auf die Frage, wie ein ALG II Empfänger eine schulgeldpflichtige Ausbildung machen könnte, das dazu kein Grund bestehe, er müsse sich auf weitere Wege machen und eine kostenlose Ausbildung absolvieren auch in entfernteren Gegenden. Das könnte sie ja versuchen Richtung Berlin?"

Das würde ja in vieler hinsicht genau auf Sie zutreffen?
Also wenn Sie jetzt einen sagen wir mal 400 Euro Job in Berlin finden würde hätte sie dann die Chance auf einen Umzug?
Da sie ja so in den Arbeitsmarkt eingegliedert wird und natürlich wenn sie dann hier wäre bessere Chancen auf einen Ausbildungsplatz wenn nicht sogar auf eine sofortige Schulische Ausbildung hätte.


Zu "Aber Beratung ist schon vorher wichtig."

Wo genau könnte sie den Informationen herbekommen.


Zu "Vielleicht sind die Eltern gar nicht dagegen. Dann wäre alles geklärt, das Verhältnis könnte sich dann evtl. wieder bessern. Auch die Jugendlichen, die zu Hause keine besonderen Probleme haben, können nicht alle im eigenen Dorf eine Ausbildung machen. Also wäre es normal, das die Eltern einverstanden sind. Letztlich müssen sie die Tochter während der Ausbildung unterstützen."

Leider glaube ich das das Verhältnis sich keineswegs bessern wird und die Mutter ihr eh nix erlaubt leider habe ich das Thema Stress nicht so Stark vertieft und möchte es auch nicht :/ daher weiß ich das die Mutter sie auf keinen fall unterstützen würde wen nicht sogar den kontakt komplett abbrechen tut aber meiner Meinung nach könnte sie da drauf auch scheissen!


Zu "Vielleicht verrätst Du die berufliche Neigung?"

Na klar sie hat großes Intresse an einer Ausbildung zur Kauffrau im Bereich Einzelhandel oder Bürokommunikation.



Also ins Ausland gehen würde sie nicht wiegesagt sie möchte erst einmal ihre Leben wieder in den Griff bekommen neu Ordnen und das würde ja am besten gehen wen sie eine Ausbildung/Arbeit in Berlin bekäme da ich ihr auch in jeder Hinsicht helfen werde.



Zu "Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur (Niedersachsen, Berlin) sollten solche Listen auch liegen."

Stimmt daran habe ich gar nicht gedacht Dankeschön für den tipp! =)



Ich bedanke mich für den beitrag und die vielen nützlichen Informationen =) hätte nichtmehr erwartet überhaupt noch einen Beitrag zu bekommen.

GZ
iCe

P.S. komme mit dem zietieren irgendwie nicht klar :/ hoffe es geht aber auch so
 

rheinlaenderin

Elo-User*in
Mitglied seit
29 Juni 2008
Beiträge
393
Bewertungen
4
Ausziehen darf sie immer, wenn sie volljährig ist. Die Frage ist, wie sie das finanzieren möchte, mit ALG II oder Unterhalt oder ohne. Wie jeder andere von uns auch, muss sie sich also überlegen, wovon sie leben kann.
 

Erolena

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 November 2007
Beiträge
5.939
Bewertungen
1.508
AW: Ausziehen aus dem Elternhaus(Stress & Dorf) + Umzug in eine andere Stadt

Hallo, große Neuigkeit, das doch schon eine Ausbildung vorliegt.

Ich verstehe nicht ganz "Umzug bewilligen". Eine Volljährige, die kein ALG II bezieht, braucht doch keine Genehmigung zum Umziehen? Oder?
Sie benötigt Geld, um es zu realisieren bzw. genug edle Spender und Helfer. Vielleicht gehts erst mal mit WG-Zimmer? Ich glaube nicht, das alle Studenten mit Umzugwagen in Berlin einreisen. Da wird viel improvisiert.
Die triftigen Gründe, die eine Behörde / Institution bewegen könnten, ihr Geld für den Umzug zu geben, wurden doch alle schon erwähnt. Falls Ausbildungsplatz, Arbeitsplatz, dann Geld für Umzug möglich von Arbeitsagentur. Such mal im Forum.
ARGE dürfte ja keine Rolle spielen da nicht im ALG II-Bezug.
Oder es ist ganz schlimm mit der Familie, dann muss sie zum Jugendamt gehen als Jung-Erwachsene und sich dort helfen lassen. Aber hier sah es ja so aus, das sie sich selber herausziehen will aus dem Umfeld.


https://www.berlin.ihk24.de/produktmarken/aus_und_weiterbildung/
In Berlin ist zuständig für Berufe im Handel die IHK. Sie hat
Ausbildungsberater + Ausbildungsplatzbörse + Ausbildungsplatzatlas
Und sehr interessante Mittelungen für Ausbildungssuchende (u.a. Programm zur passgenauen Vermittlung)

Die IHK kann verbindlich sagen, ob aus einer Verkäuferin eine Kauffrau für Einzelhandel werden kann, ohne 5 Jahre in der Berufsausbildung zu verbringen.
Das ist die zuständige Stelle!
Dann ggf. bei Arbeitsagentur anfragen ob die von IHK-vorgeschlagene Ausbildungsvariante BAB-förderfähig ist.
Da nun doch schon eine Ausbildung vorliegt, sinken die Hoffnungen auf BAB erheblich, nur die Erstausbildung wird gefördert (geringfügige Ausnahmen).

Schulische Ausbildung bei Kauffrau für Einzelhandel möglich. Es gibt Bewerbungsfristen!
Liste der Schullaufbahnberater/innen der Bezirke (Stand 16.10.2008)
Oberstufenzentrum.de
Prenzlauer Berg OSZ Bürowirtschaft und Dienstleistungen Mandelstraße 6-8

Beim OSZ wäre ebenso zu klären, wie kann man möglichst schnell den weiteren Abschluss erlangen.

Bafög zuständig ist Amt für Ausbildung beim Landkreis. Klären, hat Schülerin einen Anspruch auf Bafög - "dem Grunde nach" - davon hängen weitere Förderungen ab.

Von Verkäuferin zu Kauffrau im Einzelhandel?
Von Verkäuferin zu Kauffrau im Einzelhandel? - Yahoo! Clever
Viele Grüße Erolena
 

iCe2oo9

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
17 Juni 2009
Beiträge
4
Bewertungen
0
AW: Ausziehen aus dem Elternhaus(Stress & Dorf) + Umzug in eine andere Stadt

Es tut mir leid Erolena ich meinte damit das "ich bereits eine Schulische Ausbildung hinter mir habe und zwar als Verkäuferin von daher weiß wie sie abläuft" Entschuldige.... :( das war soviel Text mit einmal... =)

Hm ja es geht mir ja lediglich drum das sie nach Berlin kommt aber wenn sie das jetzt einfach machen sollte. Woher bekommt sie dann die Miete oder Unterhalt für die Wohnung bzw. das Zimmer ? Naja und Helfer und Spender hat sie ja nicht dan wäre es ja kein Problem zumindest hätte sie mich aber ich habe leider auch nicht das Geld über das ich es so einfach Verleihen oder vielleicht sogar verschenken könnte. :(

Ist das Jugendamt den nicht nur für U18-Jährige zuständig?

Ich danke dir Erolena für die tägliche Antwort =) auch wen sie Laut Forum ganz schön früh kommt =) z.B. 4 Uhr nachts darf ich fragen ob du da grad aufstehst und dich fertig für die Arbeit machts? ;)

GZ
iCe
 

Erolena

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 November 2007
Beiträge
5.939
Bewertungen
1.508
AW: Ausziehen aus dem Elternhaus(Stress & Dorf) + Umzug in eine andere Stadt

Eigentlich geht Dich das nichts an, aber ich arbeite von zu Hause aus - außer manchmal, da suche ich nachts Infos für U25 zusammen. Wer eigene Kinder in Ausbildung hat, weiß, wieviele Hürden da zu nehmen sind.
Die Jugendhilfe greift auch für Junge Volljährige, die freiwillig um Beratung nachsuchen.
Wenn es also doch um eine Erstausbildung geht, gelten die Ratschläge aus meinem ersten Beitrag.
Wer mit 19 einfach so umzieht ohne guten Grund (deren viele hier aufgezählt wurden), der muss sich selber kümmern. Also sollte man sich um den guten Grund kümmern (Ausbildung, FSJ o.ä.).
Oder eben doch Umzug versuchen wegen familiärer Katastrophe, dann doch Beratung Jugendhilfe nötig, denn offensichtlich sind zu dieser Frage zur Zeit in diesem Forum keine Experten unterwegs.
 

sofia

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
21 November 2008
Beiträge
843
Bewertungen
31
Hallo!
Bin mal wieder da!
Und ...habe gleich mal eine Frage, von der ich nicht weiß, wohin damit.
Sohn zieht wegen Lehre ca. 200 Km weg, falls er die Stelle bekommt.
Wie geht es denn mit der Familie weiter, wenn der Junge auszieht?
wir möchten aber sein Zimmer noch nicht auflösen, weil es ja auch nicht sicher ist, ob er die Probezeit, z.b., besteht.
Was sage ich der Arge?
Müssen wir dann gleich alle eine andere Wohnung suchen und wie wird dann berechnet?
vielleicht möchte er ja auch am Anfang nach Haus kommen an den Wochenenden, also, gleich total weg ist er nicht...was mach ich nun?
 

Erolena

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 November 2007
Beiträge
5.939
Bewertungen
1.508
08.07.2009, 19:25 #9 Mario NetteAW: Studentin außerhalb - gehört sie noch zur Haushaltsgemeinschaft? (wegen KdU)
Zitat: "Deine Tochter zieht komplett aus (schon weil sie sich zwei Mieten gar nicht leisten können wird und auch keiner von euch ihren Anteil irgendwie herzaubern kann). Dass sie dabei ihr "Gerümpel" bei dir stehen lässt, obwohl du ihr natürlich ganz klar sagst, dass sie natürlich alles mitnehmen muss - nicht wahr, die Ämter wollen das ja so -, geht die ARGE nichts an. Du meldest der ARGE einfach, dass deine Tochter ausgezogen ist...."
Das mal aus (m)einem ähnlichen Problem.
Dann guckst Du in die für Eure Stadt/Landkreis gültige KdU-Richtlinie. Wieviel steht Euch an qm + Heizung zu bzw. an Gesamtmiete nach der Produkttheorie.
Deine örtliche Richtlinie für KdU findest Du unter:
Harald Thome - Örtliche Richtlinien
 

sofia

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
21 November 2008
Beiträge
843
Bewertungen
31
Erolena!
Dann müssen wir alle ausziehen!?
Und wenn wir garnix melden?
Dann wird sein Gehalt angerechnet und wahrscheinlich wird das überschüssige KG abgezogen!
Wir müssen uns nicht weiter mit Auszug plagen und er kann das fehlende Geld ausgleichen, wenn´s geht! oder?

Müssen wir alle ausziehen?
 

Erolena

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 November 2007
Beiträge
5.939
Bewertungen
1.508
Nichts melden wird wohl nicht gehen, weil ihr zufließendes Einkommen nicht nur melden sondern auch nachweisen müßt. D.h. dort wäre Arbeitsort ersichtlich. Ebenso BAB-Antrag (eine Leistung nach SGB III) wäre zu stellen, also bei der Bundesagentur für Arbeit. Auf BAB würde ich nicht verzichten und wenn es 10 Euro sind, wegen evtl weiterer Ansprüche, die aus BAB-Bezug evtl. abgeleitet werden (könnten) wie z.B. Zuschuss KdU für Auszubildende einschl. NK-Abrechnung am Ausbildungsort).

Erstmal müßte der Leistungsträger höhere KdU für den Rest der Familie übernehmen. Pro Kopf höhere KdU-Anteil. Falls Aufforderung Senkung KdU sind wohl 6 Mon. Zeit für Lösung. Dann ist schon mal die Probezeit des Sohnes vorbei.

Hast Du die KdU-Richtlinie richtig studiert? Ich würde noch mal bei örtl. ALG II-Beratungsstellen vorsprechen. Die Profis fragen, wie Richtlinie auszulegen und wie Leistungsträger solche Fälle bisher in der Praxis handhabten! Das kann enorm Stress abbauen. Deinem Sohn würde ich nicht aus Panik zumuten, für zwei Mieten zu sorgen.
Gegen Stress gibt es noch das tolle Wohngeldtelefon in Berlin, die haben mich mal sehr gut beraten.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten