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Auswirkungen des Ärztlichen Gutachtens auf meinen Antrag/ Klage bzgl. EU-Rente

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momo59

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#1
Auswirkungen des ärztl. Gutachtens des AfA auf meinen Antrag/ Klage bzgl. EU-Rente

Hallo,

ich bin mir im Moment trotz Beratung des SOVDs einfach nicht sicher, wie ich mit dem Gutachten des Arbeitsamtes in Bezug auf meine Klage gegen die DRV Bund verfahren soll.

Momentan seh ich für mich nur die Möglichkeit gegen das Gutachten vorzugehen, habe aber auch Sorge damit etwas verkehrt zu machen.
Wenn jemand mir eine Alternative aufzeigen kann oder einfach ein paar Anregungen,eigene Erfahrungen oder Ideen für mich hat, würde ich mich riesig freuen.

Im Folgendem schreibe ich erst einmal einige für Euch wichtige Hintergrundfakten.

  • ich bin 49 Jahre alt und arbeitete zuletzt als Sozialpädagogin.
  • seid Mai 07 bin ich wegen unterschiedlichen Wirbelsäulenerkrankungen bis heute durchgängig krank geschrieben.
  • zu den körperlichen Problemen kommen auch depressive Störungen.
  • mein Arbeitsverhältnis besteht nach wie vor.
  • Dez.07 habe ich einen Antrag auf EU-Rente gestellt.Das Verfahren dauert bis heute an- Stand Klage eingereicht beim Sozialgericht. Das Gutachten war eine Farce.
  • seid November bin ich aus dem Krankengeldbezug ausgesteuert
  • ich habe beim Arbeitsamt einen Antrag auf ALG I (im Zuge der Nahtlosigkeit) gestellt. Der ist bewilligt worden.
  • das Landesamt hat mir Ende 08 einen GDB von 40 wegen der depressiven Störungen und der Wirbelsäulenerkrankungen eingeräumt.
  • meinem Antrag auf Gleichstellung mit Schwerbehinderten gab die Agentur für Arbeit Anfang 09 statt.
  • Letzte Woche hatte ich einen Termin bei einer Arbeitsvermittlerin des Arbeitsamtes.
    Sie händigte mir ein ärztliches Gutachten aus. Dies wurde von einem Internisten basierend nur auf den Unterlagen der DRV erstellt.
    In diesem Gutachten wurden wie schon bei den Gutachten der DRV aber nur die Wirbelsäulenerkrankungen, und dass auch noch nicht einmal komplett, erfasst. Völlig unter dem Tisch fielen aber die Diagnosen im psychischen Bereich, die u.a. das Landesamt und ja auch die Agentur für Arbeit im Zuge der Gleichstellung bereits anerkannt haben.
    In diesem Gutachten heißt es, ich kann ständig leichte Arbeit vollschichtig leisten und kann weiterhin in meinem Beruf als Sozialpädagogin arbeiten. Mit dem Ergebnis geh ich nicht konform.
Danke für Eure Antworten

Liebe Grüße

momo59
 

momo59

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#3
Hallo Muci,

warum? Ganz einfach.Hier stelle ich das Thema für mich abgewandelt und mit einer anderen Fragestellung/ Schwerpunkt ins Forum.Hier möchte ich ganz einfach nur berücksichtigen welche Auswirkung dieses Gutachten und meine eventuelle Vorgehensweise auf mein Rentenverfahren hat. Darum gehört meine Frage schon hier hin oder? Dies bedeutet aus meiner Sicht keine Abwertung/ Mißachtung Eurer bisherigen Antworten/ Mühen in dem anderen Thema.

Ich würde einfach gerne erfahren ob und welche Erfahrungen andere Nutzer mit Gutachten des Arbeitsamtes in ihrem Rentenverfahren besitzen und ob sie mir auf Grund Ihrer Erfahrungen Anregungen/ Hinweise geben können.

Ich hoffe ich konnte deine Frage befriedigend beantworten.

Liebe Grüße

mom59
 

avalon

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#4
Deine Frage kann man zumindest eindeutig beantworten: Das hat garkeine Auswirkungen.
Die Gutachten der RV sind entscheidend. Vermutlich wird im Gutachten der AfA ohnehin die Formulierung drinstehen "...basierend auf dem Gutachten des Rentenversichrungsträgers vom xx.yy.zzzz, dass hier ausgewertet wurde...".
Die haben einfach abgeschrieben!
 

momo59

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#5
Stimmt!! :icon_kotz: und das auch noch basierend auf mittlerweile nicht mehr aktuellen Unterlagen.

Beide, DRV wie AfA, haben einfach die von mir angegeben Ärzte trotz Schweigepflichtsentbindung komplett ignoriert.:icon_dampf:

Gezählt haben nur die Unterlagen der zwei Rehakliniken, die aber nur ihren Fachbereich beurteilen durften. Somit fielen u.a. meine depressiven Störungen einfach unter den Tisch.

Ich bin jetzt wirklich neugierig wie das Sozialgericht verfahren wird.
 

Muzel

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#6
Hast du einen Anwalt im Klageverfahren vor dem Sozialgericht? Der sollte doch darauf hingewirkt haben, dass das Sozialgericht den Bescheid vom Versorgungsamt bekommt. Da steht doch deine psychische Erkrankung darauf. Dann ist das Sozialgericht im Rahmen seiner Amtsaufklärungspflicht die Relevanz deiner psychischen Erkrankung zu prüfen.
 

Muzel

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#7
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