Austausch zum Thema Existenzgründung (Ausweg, Chance, Risiko, Ideen?)

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ExitUser

Gast
Hallo zusammen,

ich beziehe zur Zeit ALG 1, da ich meine letzte Stelle aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste.

Da es für mich schwer ist, eine neue Stelle zu finden, bin ich schon am Überlegen, ob eine Existenzgründung Sinn machen würde.

Mein Problem dabei ist, dass ich so gut wie ich im Hintergrund arbeiten kann, so schlecht das ganze an den Kunden verkaufen kann.

Mir fehlt auch eine passende Geschäftsidee....... Irgendwas im kaufmännischen Bereich........... Gute Frage......

Daher würde ich mich über eine Diskussion hier im Thread freuen:

- Seid ihr aufgrund eurer aktuellen Situation auch dabei eine Existenzgründung zu planen?
- Zieht ihr es durch, habt ihr auch Hindernisse?

Grüße
Osthesse
 

Linuxfan

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Kaufmännische Kenntnisse z.B. Buchführung helfen enorm bei einer Existenzgründung. Es reicht nicht aus, fachlich top zu sein, man muss auch die ganzen administrativen Sachen machen.

Akquise gehört natürlich auch dazu. Seine Dienstleistungen muss man anpreisen aber es muss nicht rein Kaltakquise per Telefon sein. Ich gebe hin und wieder Nachhilfe und habe meine Privatkunden über Ibäh-Kleinanzeigen bekommen.

Allerdings bin ich aktuell in einer Erwerbsminderungsrente. Für Krankenversicherung etc. ist da gesorgt.
 

Koelschejong

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Kaufmännische Kenntnisse sind für einen Schritt in die Selbstständigkeit ein Muss.

Aber ohne rechte Idee und auch ohne "verkäuferische" Fähigkeiten sehe ich das als sehr gewagt an. Ich hatte den Schritt einmal gewagt und musste feststellen, ich kann verkaufen, aber nicht das täglich Klein-Klein, also 5 Verträge/Aufträge pro Tag. Das musste ich aber bei dem Geschäftsfeld - es endete im Desaster, Geschäftsaufgabe.

Dann hab ich einen neuen Schritt gewagt, dieses Mal aber in der Richtung Anlagenverkauf, das was ich früher als Angestellter gemacht hatte - und siehe da. 3-4 Aufträge im Jahr verhandeln und verkaufen, das klappte immer noch.
 

Mumpti

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@Osthesse: ich kenne die Situation in ALG I nicht, kann mir aber nicht vorstellen, dass es dir in ALG II besser gehen wird. Da ich nun schon eine gewisse Zeit in diesem Forum lese, scheinen mir die Erfolgsaussichten auf Vermittlung recht mager zu sein. Und schwinden meiner Meinung nach wirklich mit jedem Tag. Mir persönlich (also mehr als nur lesen) ist kein Fall bekannt, dass jmd. nach nach dem ersten Bewerbungstraining oder Rasenmäherschubsen wieder in eine zufriedenstellende Arbeit zurückgefunden hat. Was also bleibt, als sich selbst zu helfen?

Was die kaufmännischen Kenntnisse anbelangt, kann ich weitergeben, was ich bei der Recherche gefunden habe. Nahezu alle Ratgeber zur Existenzgründung (Banken, Wirtschaftsförderung, Gründernetzwerke) verweisen darauf, dass diese Kenntnisse für die Gründung unabding bar sind, aber durchaus in Seminaren (z.B. IHK) erworben werden können. Da diese Seminare teilweise aber nur ein paar Wochenenden dauern, wird wohl zu grundlegenden Kenntnissen geraten, nicht aber in Form einer beruflichen Ausbildung verlangt.

Wenn Dir die Idee fehlt, dann ist das ... schlecht. Aber nicht hoffnungslos. Du musst ja nicht das Rad neu erfinden, es gibt auch imitative Gründungen. Du kopierst also ein erfolgreiches Geschäftsmodell. Und viele Gründungen erfolgen ja durch Quereinsteiger. Eine wirklich gute Gründungsidee wird 1. hier schonmal nicht zu finden sein 2. kaum einer preisgeben.

Und Hindernisse? Du wirst von nichts so viel sonst haben wie davon. Keine Ahnung, wie das in ALG I aussieht, aber in ALG II bekommst du nicht nur Hindernisse geboten, sondern ganze Gebirge.

Generell scheint Existenzgründung hier nur stiefmütterlich behandelt zu werden. Wenn ich auf der ersten Seite Beiträge finde, die mehr als 2 Jahre alt sind.

Vl. wäre da eine Sammlung von Links zu echten Gründerforen und -chats hilfreicher, damit es auch andere später leichter haben.

Ich kann mir auch gut vorstellen, dass diejenigen, die es erfolgreich aus ALG in die Selbständigkeit geschafft haben, entweder keine Lust mehr haben hier zu schreiben. Oder einfach keine Zeit dazu finden, weil anderes wichtiger ist.
 

Linuxfan

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Auf Ibäh gibt es einige Vorlagen für Businesspläne, die man für um die 20 Euro kaufen kann. Ich habe mir den Businessplan "Bildagentur" von dem Anbieter Primainfo gekauft, fand ihn aber recht oberflächlich und ich glaube nicht, dass er so eine Tragfähigkeitsprüfung bestanden hätte. Um eine grundlegende Struktur zu bekommen ist er aber okay. Aber nächstes Mal würde ich bei einem anderen Anbieter kaufen.

Manche Geschäftsmodelle werden halt kopiert. Beispielsweise zeigen unsere Innenstädte viele Wettbüros und Kebapbuden. Bitte nicht als ausländerfeindlich verstehen. Das Unternehmertum bei den Türken schätze ich sehr.

Um auf den Punkt zu kommen: Ich glaube, dass man mit ALG II am ehesten Dienstleistungen etablieren kann. Und man kann sich halt heraussuchen, was man machen möchte.

Bezüglich Foren finde ich Xing und LinkedIn gute Anlaufstellen.
 

arbeitslos in holland

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:

- Seid ihr aufgrund eurer aktuellen Situation auch dabei eine Existenzgründung zu planen?
- Zieht ihr es durch, habt ihr auch Hindernisse?

ja, gewerbeschein und anmeldebogen für das FA habe ich schon

hindernisse ???

ich gehe nicht davon aus, dass ich im ersten jahr einen umsatz über 17.500€ generiere. die investitionen für meine geschäftsidee, stammen aus dem gehalt als vollzeitkraft.

KV zahle ich im eu-ausland :biggrin:

auto ist fast neu, bar bezahlt und für das gewerbe nutzbar.

geschäftsidee stammt aus den NL und wurde erfolgreich von niederl. studenten verwirklicht. ähnliches konzept gibt es deutschlandweit nicht.
gründung aus algI heraus ist besser als es aus algII machen zu müssen

es gibt übrigens auch erfahrungsaustausch unter sog. "selbstständigen aufstockern"
-?do=getinfo&e=297&day=2016-1-11&c=1
:wink:
 
E

ExitUser

Gast
Ich habe es durchgezogen und stehe seit fast 3 Jahren auf eigenen Beinen, allerdings aus ALG2-Bezug u. nicht ALG1.

Über die Formalitäten muss man sich zwar schon Gedanken machen, aber nicht zu viele. Wenn man natürlich fachlich nichts drauf hat, dann ist alles verloren. Aber alles andere kann man lernen. WIchtig ist einfach anzufangen und nicht erst zig Bücher lesen. Das sollte man wenn überhaupt begleitend machen.

Ich hatte weder:

- buchhallterische, steuerliche Kenntnisse
- Erfahrung im Umgang mit Kunden, die MEINE Kunden sind und nicht die meines Arbeitgebers
- Ahnung von Marketing
- Ahnung wie viel meine Arbeit wert ist
- Kontaktfreudigkeit
- Selbstvertrauen
- Kohle zum Investieren


Was ich definitiv hatte:

- große Lust einfach was anzufangen, etwas aufzubauen, etwas zu reißen, anzufangen zu leben
- ne fachliche Zertifizierung gerade 3 Monate alt zu dem Zeitpunkt
- ne schulische BWL-Grundausbildung, die aber 10 Jahre her war
- 300 Absagen akkumuliert zw. 2008 u. 2009 und damit Frust und Hass ohne Ende auf Personaler


Alles was oben unter "Mängeln" aufgelistet ist, habe ich mir innerhalb der ersten 2 Jahre angeeignet. WErbung /Marketingskills innerhalb des ersten Jahres, Umgang mit Kunden auch. Anfangs habe ich die immer auf den AB reden lassen. Aber irgendwann musste man ja auch real in Kontakt treten........also auch people skills kann man lernen.
 

HartzVerdient

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Das Jobcenter wird sicherlich nicht in der Lage sein, einem Bedürftigen eine vernünftige Arbeit zu besorgen. Die Probleme liegen bekanntlich im Prozess des Angebots und der Nachfrage. Einige Bereiche (Sektoren) sind mit Fachkräften regelrecht überschwemmt, so dass mittlerweile ein Preisverfall eintritt.

Ja! Die Idee mit dem Selbstständig machen ist sicherlich der einzige Ausweg.

Es fängt immer mit diesem Gedanken des "sich selbstständig machen" an. Bevor es zu einer Geschäftsidee kommt, muss man sich fragen was man will. Welche Ziele will ich erreichen, was will ich nicht mehr und wieviel bin ich bereit zu investieren.

Ich musste mich in eine vollkommen neue Thematik einarbeiten (über die letzten ca. 4 Jahre). Es gab Tage, da wollte ich am liebsten nur Køtzen. Du sitzt vor dem Rechner und ziehst dir alles mögliche an Informationen rein, um schnellstmöglich auf eigenen Beinen zu stehen.

Ich sortierte die Gedanken, Ideen, Fragen usw. per Mindmap und strukturierte sie im Verlauf der Zeit. Gelegentlich gab es auch mal etwas Auszeit, wo ich mich mit anderen Dingen beschäftigen musste. Wichtig ist dabei, dass man seine Ziele nicht aus den Augen verliert.

Die größte Problematik am selbstständig machen ist das Jobcenter. Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass das Jobcenter die größte Institution ist, die sich selbst in vielerleich Hinsicht konterkariert und sich selbst ein Bein stellt.

Du kämpfst an zwei Fronten. Deine Selbstständigkeit und dann gegen das Jobcenter.

Rückblickend kann ich sagen, dass ich 2012 doch die richtige Idee hatte (inkl. der hier benannten 4 Jahre Vorlaufzeit). Wenn man jetzt sieht, dass ca 1.1 mio neue Mitbewerber auf dem ohnehin schon spärlichen Arbeitsmarkt bei uns gelandet sind und den Umstand, dass der Mindestlohn wieder ausgehebelt werden soll, da kann ich echt froh sein, wo ich gerade stehe.
 

flandry

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Du solltest dir darüber im klaren sein, dass du nach Leistung / Erfolg bezahlt wirst.
Und nicht nach der Formel: Stundenlohn x Stunden = Gehalt.
Da liegen Welten zwischen.
Wenn du dich mit irgendetwas selbständig machen willst, dann musst du dieses irgendetwas richtig gut können.
Die nächste Überlegung ist, wieviel Leute kaufen zu welchem Preis meine "Waren" und was muss ich - ganz grob geschätzt - bezahlen, damit ich meine Waren produzieren (meine Dienstleistung erbringen) kann. Passt noch alles auf 1 A4-Blatt. Wenn dann unten ein Gewinn steht, von dem du leben kannst, dann kannst du anfangen zu überlegen, ob du dich wirklich selbständig machen willst und einen Businessplan erstellen.
 

HartzVerdient

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Eine Sache, die man in seinen Plan mit einbeziehen sollte ist folgendes.

Lebenshaltungskosten!

Dabei sollte ein Vergleich der Lebenshaltungskosten in der BRD zum Vergleich der Lebenshaltungskosten des Auslands betrachtet werden.

Beispiel:
Man muss ja nicht unbedingt in der BRD arbeiten oder leben. Wenn ich eine Dienstleistung anbiete (Programmieren von Software) oder ähnliches, dann kann man das auch irgendwo im Ausland.

Da sollte man sich schon Gedanken zu machen, ob es nicht wirtschaftlicher wäre, sich dann irgendwo ins Ausland abzusetzen.

Wenn ich mir überlege, was eine Wohnung hier in der BRD an Miete kostet. Beispiel 350€, Strom, Gas, Krankenkasse usw. Dann sollte man einen Vergleich mit dem kostengünstigeren Ausland in Betracht ziehen. sich u.U. überlegen, ob man mit den mtl. Einnahmen (in Euro z.B.) im Ausland nicht günstiger leben könnte.
 

Mumpti

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@morrisonhotel: Bist du mit deiner "Mängelliste" ohne etwas in der Hand gestartet, oder mit Fördermitteln von irgendeiner Stelle?
 

Mumpti

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Was in jedem Fall beachtet werden muss, ist der Markt. Als nahezu Mittelloser ist es natürlich verlockend, sich mit dem Laptop als Dienstleister selbständig zu machen. Geht wunderbar vom Kaffeetisch aus, kaum Kosten - los geht's.
Dumm ist nur, dass auf diese naheliegendste Idee auch Tausende andere kommen. Und wenn du nicht gerade eine regional begrenzte Dienstleistung anbietest, bewegst du dich auf dem bundesweiten Markt mit all seinen Mitbewerbern (und denen, die im Ausland sitzen @HartzVerdient), die ebenfalls Kuchen essen wollen. Selbst wenn du in deinem Metier richtig gut bist, braucht es lange, bis der Markt das auch erkennt, schätzt und bereit ist, dir auch zu vertrauen. Eine Homepage ist einfach zu erstellen. Aber woher weiss der Kunde, dass du nicht grad in der Schlafanzughose mit Krümeln auffm Lappi seine Arbeit erledigst?

Für mich z.B. kommt diese Variante nicht in Frage, daher versuche ich es über die größere Hürde mit einer Selbständigkeit im Einzelhandel. Ich weiss aber auch, wenn ich den Laden einmal offen habe, dass ich ein Alleinstellungsmerkmal habe und mir Mitbewerber nur dann gefährlich werden können, wenn sie mich kopieren. Bis dahin habe ich mich aber etabliert und noch Luft nach oben, um Dienstleistungen und andere Produkte anbieten zu können. (Was z.B. in einem Businessplan als Risikoanalyse geführt wird.)


Btw: Wie bewertet ihr diese Erkenntnisse?
Antrieb für den deutschen Arbeitsmarkt: Studie offenbart: Zuwanderer gründen häufiger Unternehmen als Deutsche - FOCUS Online
 
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@morrisonhotel: Bist du mit deiner "Mängelliste" ohne etwas in der Hand gestartet, oder mit Fördermitteln von irgendeiner Stelle?

Ich bin ohne etwas gestartet. Ich habe als erstes in Visitenkarten investiert (So viel hatte ich dann vom ALG2 doch noch übrig) und die habe ich an sämtliche Briefkästen verteilt, die mir zugänglich waren. Dann habe ich mir selbst eine Homepage gebastelt, die wirklich amatheurhaft aussah, aber sie hat ihren Zweck erfüllt. Von den ersten Einnahmen habe ich mir dann eine professionelle Seite machen lassen, bessere Visitenkarten und durch die folgende Mund zu Mund Propaganda war es dann ein Selbstläufer.
Auch die fehlenden fachlichen Kenntnisse habe ich mir dann unbezahlt beim Kunden teilweise live erarbeitet.

Was wirklich Zeit, Nerven und Geld gekostet hatte, war die Job Center Abwehr, von fördern kann nicht die Rede gewesen sein. Die sagten mir ja allen Ernstes:"Lassen Sie die Selbständigkeit sein, es gibt 1000e Leute, die das besser können als Sie".
 
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ExitUser

Gast
Zu der Studie:

1. Glaube ich nichts mehr, was durch die Regierung oder regierungsnahe Organisationen veröffentlicht wird.

2. Wird seit einigen Jahren mit Druck und auch mit Erfolg versucht den Deutschen schmackhaft zu machen, dass Einwanderung gut für Deutschland sei, völlig egal woher die Menschen kommen.

3. Das dem nicht so ist, sehen wir gerade und dies wird weitreichende Konsequenzen haben, vor allem aber für diejenigen, die mittellos sind und diejenigen die gerade noch nicht zu den Mittellosen zählen, denn die müssen bei Steuererhöhungen richtig bluten. Und die Steuererhöhungen werden kommen, gerade weil die Regierung sagt, dass sie nicht kommen werden. Wir sind kein Einwanderungsland, sondern wir sind eine Zufluchtsstätte für illegale EInwanderer und wir haben das gefälligst schön zu finden.

4. Da steht, dass 2014 von 914000 Gründern, 179.000 Migranten waren, das widerspricht der Überschrift eklatant.

5. Die Gründe warum Migranten oft gründen wurde ja schon angedeutet: Sie werden weniger häufig eingestellt. Das mag daran liegen, dass sie nicht das gleiche Bildungsnuveau haben oder ganz einfach weil gegen sie diskriminiert wird.

6. Es wird gegen alle diskiminiert, eine Jobbewerbung heißt übersetzt: "Bitte suchen Sie sich aus, in wie fern ich zu Ihrem Unternehmen passe und diskrimieren Sie entsprechend. Das dürfte der häufigste Grund sein, warum sich Leute selbständig machen.

7. Migranten stellen am liebsten Migranten ein und zwar noch viel lieber Familienmitglieder, die erst noch aus dem Ausland geholt werden. Ich sehe da also keinen Mehrwert für Deutschland.
 
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Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Antworten zu meiner Frage.

Vor wenigen Jahren hätte ich es fast geschafft, mit einem Freund eine Firma zu gründen. Er hatte das Verkaufstalent, ich den kaufmännischen Backround. Leider wurde es nichts, weil er eine andere Perspektive wahrgenommen hat.

Grüße
 

Mumpti

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Mal interessehalber: Hast Du die Visitenkarten auch anfangs bei Vistaprint machen lassen?

Öööhhmmm. Bevor ich weitergrübeln muss. Ist das von Relevanz? Mal davon ab, dass sich die ums Überleben kämpfende Hinterhofdruckerei über jeden Kleinstauftrag freuen würde.


@Osthesse: Denke dies doch einfach erneut weiter. Mit einem Partner, der ja nicht unbedingt ein Freund sein muss. So denn die Geschäftsidee da ist.
 

HartzVerdient

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Das Thema Ruhe und Lärmbelästigung ist nicht zu unterschätzen!

Meine Arbeit hat sehr viel mit Zahlen und deren Nachvollziehbarkeit zu tun. Daher ist es für mich z.B. sehr wichtig, dass ich Ruhe habe um mich zu konzentrieren.

Natürlich ist das dann sehr schlecht, wenn man als Selbstständiger im elterlichen Haus wohnt und dort im Sekundentakt aus dem Konzept gebracht wird. Gerade jetzt, wo ich diese Zeile schreibe, kämpfe ich gegen einen ruhe- und rastlosen alten Mann an (Vater), der unentwegt im Minutentakt planlos im Haus herumirrt.

Reisst alle Türen auf, steht minutenlang im Flur herum. Tür auf, Tür zu, Tür auf, Tür zu, Tür auf, Tür zu. Mehrfach wurde er darauf angesprochen, dass er einfach nur "abnervt" und einem aus der Konzentration rausholt. Bekommt's leider nicht in den Kopf.

Was ich damit zum Ausdruck bringen möchte ist folgendes. Es ist wichtig, dass die Familie bei der Planung als auch Durchführung einer Selbstständigkeit, Rückendeckung gibt. Wenn das nicht vorhanden ist, dann hilft auch die beste Planung nichts.

So! Ich brauche erstmal den halben Tag, um wieder runterzukommen. Ist auch so ein Problem. Nicht nur, dass diese Störungen permanent die Konzentration kaputtmachen. Der anschließende "Streit" bedarf dann nochmals Stunden, um wieder einen normalen Level zu erreichen. Anders formuliert: Der Arbeitstag ist eigentlich kaputt.

Es ist nun 12:34 Uhr und ich habe heute noch nichts produktives getan! Thanks Pa - you piece of shit!
 

HartzVerdient

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Mal wieder etwas aus der Praxis!

Heute würde ich am liebsten alles Nehmen und mit Schwung gegen die Wand schmeissen. Dieser Lärm hier im Haus ist unerträglich. Permanent wird man aus der Konzentration gerissen. Gerade mit älteren Menschen im Haus, die unruhig im Minutentakt überall umherirren und keine Ruhe finden bzw. Anderen damit auf den Sack gehen.

Bin echt am Überlegen, mit Tablet morgens ins Auto zu steigen und einfach irgendwohin zu fahren. Parken und im Auto meine 8 Stunden zu arbeiten. Man ist das ätzend. Man findet keine Ruhe, um Dinge durchzudenken.
 
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