Aussteuerung - verliere ich meine Arbeit?

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BigMama51

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Hallo zusammen,
Ich hatte 22.4.18 einen Schlaganfall Ergebnis halbseitige Lähmung rechts. Von allen Seiten höre ich nur lass dir Zeit das wird schon wieder. Bin auch durchwegs krankgeschrieben. Anschlussheilbehandlung (5wochen) Folge reha im Oktober (7wochen). Immer noch 2* Physio und 2*Ergo pro Woche. Habe mich bei meinem Arbeitgeber gemeldet das ich (Erzieherin in der Krippe) im September 19 voraussichtlich (ich über ja kräftig dafür) Wiedereingliedern möchte. Jetzt wurde ich zum Gespräch gebeten ( 16.4. vormittags9:00 Uhr einfache Fahrt 60 km ). Gewissenhaft wie ich bin habe ich zugesagt.
1. War das eine gute Entscheidung?
2. Was passiert wenn im Oktober 19 die Nahtlosigkeitsregelung greift - geht dann mein Arbeitsplatz verloren oder bleibt dieser wegen Krankheit noch geschützt (von wegen nicht kündbar weil krank)
Habe im Juni einen beratungstermin bei der DRV wegen LTA Antrag.
Ich bin Alleinerziehende Mutter und fühle mich gerade selber wie ein Kind welches erst alles lernen muss weil ich von keiner Seite eine vernünftige Antwort bekomme. Was, wann ,wo oder wie , weshalb und wofür beantragt erfragt oder erbeten werden muss (sollte) selbst bei VDK habe ich bisher keine vernünftigen Antworten erhalten. Oder habe ich nicht richtig mit Nachdruck gefordert?!?
Lieben Dank
 
E

ExUser 2606

Gast
Wer hat dich zum Gespräch gebeten, det Arbeitgeber? BEM?

Die Aussteuerung ändert nichts an deimem Arbeitsverhältnis. Einen Kündigungsschutz wegen Krankheit gibt es nicht.
 
E

ExitUser

Gast
Gewissenhaft wie ich bin habe ich zugesagt.
1. War das eine gute Entscheidung?
Nun, wenn du daran zweifelst ob es eine gute Entscheidung war, dann sag den Termin aus gesundheitlichen Gründen einfach wieder ab. Ich denke das Wichtigste ist das du erst mal richtig auf die Beine kommst und weisst was du willst.

2. Was passiert wenn im Oktober 19 die Nahtlosigkeitsregelung greift - geht dann mein Arbeitsplatz verloren oder bleibt dieser wegen Krankheit noch geschützt (von wegen nicht kündbar weil krank)
Dazu hat @Kerstin_K ja schon das Richtige gesagt. Solltest du von der KK ausgesteuert werden und dann ALG1 (sofern Anspruch) bei der AfA beantragen müssen, weil du weiterhin AU bist, dann würde dein Arbeitsverhältnis ruhen.

Was, wann ,wo oder wie , weshalb und wofür beantragt erfragt oder erbeten werden muss (sollte) selbst bei VDK habe ich bisher keine vernünftigen Antworten erhalten. Oder habe ich nicht richtig mit Nachdruck gefordert?!?
Ob du nicht genug Nachdruck bei deinen Fragen hattest, kann man schlecht beantworten wenn man die Fragen (und Antworten) nicht kennt. Für den Moment waren das hier jetzt nicht so viele und ich würde jetzt auch noch nicht den großen Zeitdruck bei dir für etwas sehen.
 

BigMama51

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hallo ulafra

Zeitdruck ist relativ.
Möchte mich nicht beschweren aber das Krankengeld ist zum Leben zu wenig und zum streben tz viel. Ich hatte vorher nicht um sonst noch einen zusätzlichen 450 € Job .
Das würde jetzt aber zu weit gehen.
Ich habe verstanden das de sogenannte Kündigungsschutz im Falle der nahtlosigkeit weiter besteht - ist das richtig.


Und zum Gespräch bei meinem Arbeitgeber - ich habe Bedenken das er mir Duck wegen der anhaltenden Erkrankung macht und den mach ich mich scho selber genug. Bzw wäre es besser eine neutrale Person mit zu nehmen.
Ich weiß was ich will, aber was wollen die von mir.? Danke aber trotzdem.
 

BigMama51

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ExitUser

Gast
Ich habe verstanden das de sogenannte Kündigungsschutz im Falle der nahtlosigkeit weiter besteht - ist das richtig.
Es gibt keinen Kündigungsschutz bei Krankheit, auch nicht im Falle einer evtl. Nahtlosigkeitsregelung (wofür ja noch lange Zeit ist)

Zum Gespräch mit deinem AG. Da kann man schlecht etwas raten, man weiss ja nicht um was es geht.
 

Beasterhasi

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Hallo BigMama,
beim BEM, welches der Arbeitgeber schon frühzeitig im Krankheitsfall starten sollte, geht es darum mit Dir zusammen herauszufinden wiso Du krank bist, wie lange dies evtl. andauert und dann gemeinsam eine Lösung findet wie es weitergehen soll. Dies kann ein oder mehrere weitere Gespräche zur Wiedereingliederung sein, eine Umorganisation Deines Arbeitsplatzes, eine Versetzung auf eine leichtere oder für Dich zu bewältigende Arbeit sein oder eben noch weitere Leistungen wie LTA, Reha oder andere Maßnahmen.
Ein BEM ist für den Arbeitgeber Pflicht und auch eine Möglichkeit frühzeitig kranke Arbeitnehmer wieder einzugliedern.
Mein Vorschlag wäre aber als erstes, Du solltest wenn dies noch nicht geschehen ist, einen Antrag auf Schwerbehinderung stellen. Wenn dieser über 50 lautet, wirst Du als Schwerbehinderter anerkannt und hast einen Kündigungsschutz. Dann ist auch das Integrationsamt mit im Boot und der Arbeitgeber muß eine Kündigung erst genehmigen lassen, was sehr schwer für Ihn ist. Außerdem hast Du dann auch ein Recht auf stufenweise Wiedereingliederung. Eine andere Möglichkeit wäre bei der AFA einen Antrag auf Gleichstellung zu stellen.
Dafür brauchst Du aber zwingend vom Versorgungsamt eine Beeinträchtigung deines Gesundheitszustandes von 30 bis 40 bestätigt. Du hast eben mehr Fördermöglichkeiten als anerkannter Schwerbehinderter und mehr gesetzliche Rechte welche Du dann auch durchsetzen kannst. Zum BEM Gespräch kannst Du auch einen Vertreter der DRV bitten Dich zu begleiten, da ja von dieser Seite her auch Leistungen zur Teilhabe geboten werden.
lG
Hasi
 
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