Aussteuerung droht und Kündigung steht auch im Raum

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wombatmom

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Hallo liebe Forumsmitglieder,

werde demnächst 59 und bin seit knapp einem Jahr AU und weiterhin krank geschrieben wegen LWS.
Aus der Reha bin ich AU entlassen worden und einen Antrag auf Erwerbsminderung wurde statt gegeben.
Bin Berufsunfähig und teilweise Erwerbsgemindert eingestuft.
Rentenbescheid beim AG vorgelegt, nur der war davon wenig angetan.
Habe Ihm gesagt das ich einen leidensgerechten Arbeitsplatz brauchen würde.
Die Antwort war, mit ihren Einschränkungen ist es uns nicht möglich sie weiter zu beschäftigen.
Somit steht die Kündigung nun auch noch ins Haus.
Bei Austeuerung oder Kündigung muss ich mich eh beim AA melden.
Wie gehe ich da am besten vor und was kommt da auf mich, zu da ich ja nicht arbeiten kann.
Vielleich kann mir da jemand was dazu sagen.
Danke im vorraus
 
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wombatmom

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werde ich Arbeitslosengeld beziehen können oder Hartz 4?
Harzt 4 werde ich nicht bekommen wegen Eigenkapital.
Die EMR reicht natürlich auch nicht aus.
Muss ich überhaupt einen Antrag auf Hartz 4 stellen obwohl ich weiß, dass ich da nichts bekomme.
Krankenversichert währe ich ja über die EMR.
 
Zuletzt bearbeitet:

Larsson

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Beziehst du eine Arbeitsmarktrente? Wenn ja, dann ist das JC zuständig, wenn die Rente zum Leben nicht ausreicht. Allerdings musst du selbstverständlich dein Eigenkapital einsetzen.
 

wombatmom

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Leider keine Arbeitsmarktrente.
Beziehe eine Teilerwerbsminderungsrente wegen Berufsunfähigkeit.
Schon klar dass ich mein nenne es mal Vermögen einsetzen muss.
 

wombatmom

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Hallo avalanche,
das weiß ich schon dass, das schriftlich erfolgen muss.
Bin Gleichgestellt und habe auch noch Sonderkündigungsschutz wegen langer Betriebszugehörigkeit.
Aber allein die vorstellung reicht mir.
Bin gerade ziemlich durch den Wind.
Die wollen mich einfach loswerden wegen schlechter Zukunftsprognose.
 

vidar

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Moin @wombatmom, :welcome:

Du beziehst also jetzt eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung. Soll heißen, du kannst noch mehr als 3 Stunden aber weniger als 6 Stunden dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Ob du noch Arbeitslosengeld-1 bekommen kannst richtet sich danach, ob du noch Ansprüche, aufgrund von Zeiten aus deinem letzten Beschäftigungsverhältnis inkl. der Zeiten des Krankengeldbezugs, erwirkt hast. Ansonsten kannst du einen Antrag auf Hartz IV Leistungen stellen. Deine Rente wird aber in beiden Fällen unter Berücksichtigung von abzugsfähigen Freibeträgen angerechnet.

Hinsichtlich deines vorhandenen Eigenkapitals (bei Hartz IV) gibt es ein anrechnungsfreies Schonvermögen. Dies errechnet sich aus deinem Lebensalter * 150 €.
Für dich (59) wären es dann 8.500 € zzgl. 750 € als Rücklage für etwaige Anschaffungen.
 

wombatmom

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Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung ist richtig.
Jedoch bin ich BU geboren vor 1961.
Bedeutet, im meinen erlernten und zuletzt ausgeübten Beruf bin ich bis - 6 Stunden einsetzbar.
Auf dem allgemeinem Arbeitsmarkt vollschichtig 8Stunden.
 

avalanche

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Die wollen mich einfach loswerden wegen schlechter Zukunftsprognose.
So einfach geht das aber nun mal nicht, eben
wegen langer Betriebszugehörigkeit


Zusätzlich gilt:
Bin Gleichgestellt und habe auch noch Sonderkündigungsschutz
Das macht eine Kündigung durch den Arbeitgeber noch schwieriger.


Wie aber bereits der Vorredner andeutete, läuft das ganze hier auf die Frage hinaus,
wie zeitnah und in welchem Umfang du wieder arbeiten könntest.

Aus meiner Sicht würde es schon helfen, wenn du wenigstens halbtäglich arbeiten könntest und du dich dann langsam steigerst mit den Arbeitsstunden.
Dazu müsste der Arbeitgeber sich dann auch erstmal sachlich positionieren und die AU wäre auch erst einmal unterbrochen.

Ich wünsch dir ein schönes Wochenende und viel starke Nerven,
SG ave
 

wombatmom

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Beim Personalgespräch (anwesend Personaler und Chef der KK) diese Woche wurde ganz klar ausgesprochen, dass es in dieser Firma keinen leidensgerechten Arbeitsplatz gibt.
Weder Voll noch Teilzeit.
War selbst überrascht, dass so viele Rückengeschädigte in dieser Firma gibt.
Er meinte ich soll mich weiterhin krank schreiben lassen, wahrscheinlich um für sich Zeit zu bekommen da er ja die Zustimmung vom Integrationsamt benötigt um mich los zu werden.
Hätte gerne einen Arbeitsversuch gestartet allein um für mich herauszufinden ob es geht oder nicht.

Dir auch ein schönes WE
 

vidar

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Falls noch nicht erfolgt, solltest du dir mal den § 154 Abs. 1 SGB IX ansehen. Dieser ist besonders dann interessant, falls deine Firma mehr als 20 Arbeitsplätze haben sollte.
§ 154 SGB IX Pflicht der Arbeitgeber zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen Neuntes Buch
Auszug daraus:
(1) 1 Private und öffentliche Arbeitgeber (Arbeitgeber) mit jahresdurchschnittlich monatlich mindestens 20 Arbeitsplätzen im Sinne des § 156 haben auf wenigstens 5 Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen.
2 Dabei sind schwerbehinderte Frauen besonders zu berücksichtigen.
3 Abweichend von Satz 1 haben Arbeitgeber mit jahresdurchschnittlich monatlich weniger als 40 Arbeitsplätzen jahresdurchschnittlich je Monat einen schwerbehinderten Menschen, Arbeitgeber mit jahresdurchschnittlich monatlich weniger als 60 Arbeitsplätzen jahresdurchschnittlich je Monat zwei schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen.
Hier gibt es noch weitere interessante Informationen für dich: https://www.lohn-info.de/schwerbehinderte.html
 

avalanche

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(...) dass es in dieser Firma keinen leidensgerechten Arbeitsplatz gibt.
Weder Voll noch Teilzeit. (...)
Dann wird der Personaler wohl welche schaffen müssen, wenn er nicht mit seiner Kündigung baden gehen will.
Wenn er es sich vor dem Arbeitsrichter so einfach macht, indem er sagt, er hat keine Teilzeit-Arbeitsplätze,
macht sich der Arbeitsrichter die Rechtsfindung auch sehr einfach und weist die Kündigung aus formellen Gründen zurück,
Ansatzpunkte gibt es dafür reichlich, nicht zuletzt wegen der Gleichstellung.

Hätte gerne einen Arbeitsversuch gestartet allein um für mich herauszufinden ob es geht oder nicht.
Genau diese Haltung ist jetzt hier gefragt.
Du brauchst beim ArbG nur zu sagen: "Ich will arbeiten!", der Rest findet sich dann schon.
Je länger das ganze dann dauert, desto besser werden vermutlich die Angebote.

SG ave
 

wombatmom

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Ist mir alles bekannt, jedoch muss ein solcher Arbeitsplatz existieren und extra einen schaffen muss er nicht.

Dann wird der Personaler wohl welche schaffen müssen, wenn er nicht mit seiner Kündigung baden gehen will.
Wenn er es sich vor dem Arbeitsrichter so einfach macht, indem er sagt, er hat keine Teilzeit-Arbeitsplätze,
macht sich der Arbeitsrichter die Rechtsfindung auch sehr einfach und weist die Kündigung aus formellen Gründen zurück,
Ansatzpunkte gibt es dafür reichlich, nicht zuletzt wegen der Gleichstellung.


Genau diese Haltung ist jetzt hier gefragt.
Du brauchst beim ArbG nur zu sagen: "Ich will arbeiten!", der Rest findet sich dann schon.
Je länger das ganze dann dauert, desto besser werden vermutlich die Angebote.

SG ave

Habe Ihm gesagt, dass ich weiterhin für das Unternehmen arbeiten möchte, im Rahmen meiner Möglichkeiten und habe Ihm die freie Wahl gelassen wo er mich einsetzen möchte.. Das ging links rein und rechts raus.
 

avalanche

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Wenn du arbeiten kannst und willst, liegt der Joker jetzt beim Arbeitgeber.

Der darf sich ruhig auch mal bewegen, meint wohl auch der Geschäftsführer der Krankenkasse.

Du solltest jetzt zur Ruhe kommen und deine Arbeitskraft weiterhin anbieten.
Mehr brauchst du erst mal nicht zu tun, meine ich.

SG ave
 

wombatmom

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Danke für deine aufmunternden Worte die ich im Moment wirklich gut gebrauchen kann.
Nächste Woche geht's wieder zum Doc um einen erneute AU abzuholen.
Mal schauen wie das weiter geht.

Werde auf jedenfalls am Ball bleiben. Hab ja noch ein wenig Zeit bis zur Aussteuerung.
LG
 

saurbier

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Hallo wombatmon,

also nochmal zur Klarstellung, du bist BU-Rentner (vor 1961 geb.) und die DRV hat dir nun eine Teil-EMR (sicherlich nach § 240 SGB VI) bewilligt.

Nun gut was aktuell mit deinem Arbeitgeber so alles zu klären ist steht auf einem anderen Blatt, denn wenn er für dich keinen adequaten Arbeitsplatz hat wird er dich über kurz oder lang wohl leider entlassen müssen. Da solltest du dich am besten von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht beraten lassen um ggf. möglichst viel Abfindung heraus zu schlagen. Egal mit welchen Mitteln man eine Kündigung als Gleichgestellter hinausziehen kann, im endeffekt leidet dann nur noch das Betriebsklima darunter (eigene Erfahrung).

Als direkter BU-Rentner sieht es für dich in dem Alter leider auch nicht mehr unbedingt positiv aus, denn wie du ja schon selbst angemerkt hast, kannst bzw sollst du auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ja noch vollschichtig arbeiten (in der Theorie denn deine gesundheitlichen Einschränkungen müssen bei der Vermittlung berücksichtigt werden) können, nur halt in deinem erlernten Beruf eben nicht mehr vollschichtig, weshalb man dir eben die Teil-EMR (50% Rente) zahlt.

Hier mußt du dich dann nach der Kündigung bzw. sobald du davon erfährst umgehend bei der AfA melden (3-monats Frist) und einen ALG-I Antrag stellen.

Die AfA dürfte bzw. sollte dann versuchen dich in Arbeit zu vermitteln (was aus meiner Erfahrung in deinem Alter und auch beruflich ja Eingeschränkt) so gut wie unmöglich sein dürfte. Seitens der AfA solltest du ein ALG-I unter Anrechnung der Teil-EMR erhalten, sofern du bisher als Teil-EMR noch kein Einkommen erzeihlt hast, was auf deinem ehemaligen Verdienst basiert. Wer bereits Einkünfte aus Arbeit im Zusammenhang mit dem gleichzeitgen Bezug einer Teil-EMR erziehlt hat, dort basiert das ALG-I lediglich auf dem reinen Arbeitseinkommen in Verbindung mit der wöchentlichen Arbeitszeit ohne Anrechnung der Teil-EMR. Dies ergibt sich daraus, daß ein doppelter Sozialleistungsbezug ausgeschlossen ist.

Sollte es der AfA nicht gelingen dich binnen einem Jahr in eine sozialversicherungspflichtige Teilzeitarbeitsstelle oder gar sozialversicherungspflichtige Vollzeitarbeitsstelle jenseits deines erlernten Berufes zu vermitteln, dann wäre die DRV verpflichtet die eine volle EM-Arbeitsmarktrente zu zahlen. Jetzt käme es halt auf den örtlichen Arbeitsmarkt bei dir an (25km Umfeld), ob da tatsächlich offene Arbeitsstellen für jemanden wie dich mit entsprechenden gesundheitlichen Einschränkungen vorhanden sind. Also bei mir z.B. sind alle Versuche fehl geschlagen, ja selbst bei den ZAF´s aber wohl auch weil ich SchwerB bin und solche Leute will sich kein Arbeitgeber ans Bein binden (Kostenrisiko durch Krankheitsausfall/mehr Urlaub und im besonderen dem Kündigungsschutz).

Arbeiten die zu Lasten deines Gesundheitszustandes gehen, brauchst du nicht zu akzeptieren, denke immer daran.

Ebenso sollte dich die AfA SB bei der Anmeldung zum äD-Gutachter schicken um im Vorfeld durch diesen abklären zu lassen, für welche Arbeitsangebote du überhaupt in Frage kommst, darauf solltest du auch selbst achten.

Bedenke bei jeder Vermittlung immer, die DRV prüft vorher eine mögliche Arbeitsstelle, a) ob sie für dich aus gesundheitlicher Sicht durchführbar ist und b) ob man da etwas mit Fördergeldern erleichtern kann dich wieder zu beschäftigen. Sollte die DRV wieder erwarten nicht von sich aus tätig werden, dann wäre es an dir dich direkt an diese zu wenden.

Nachtrag

Nächste Woche geht's wieder zum Doc um einen erneute AU abzuholen.

Nun ja, du kannst sicherlich versuchen, bis zur Aussterung noch dein KG mitzunehmen, nur ist hier die Frage wie lange die KK dies mitmachen wird, denn wenn du jetzt einen Rentenscheid mit einer Teil-EMR hast, mußt du dies auch der KK mitteilen und die wird zuerst einmal dein KG um den Rentenbetrag (siehe oben) kürzen.

Irgendwann ist dann ja auch da Schluss und bei der AfA gäbe es dann auf diese Erkrankung kein KG mehr, das solltest du bitte auch bedenken.


Grüße saurbier
 
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wombatmom

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Hallo saurbier,
erstmal herzlichen Dank für die ausführliche Antwort auf meine Fragen.

der Rentenbescheid ist auch der KK bekannt und ich erhalte wie du auch gesagt hast, den gekürzten Betrag.
War letzte Woche mal bei der Rentenberatung bzgl. dieser Arbeitsmarktrente.
Dort war die Antwort "den Zahn muss ich Ihnen leider gleich ziehen" da diese Arbeitsmarktrente nicht für Berufsunfähigkeit gilt, sondern nur für die normale teilweise Erwerbsminderung.
Hatte auch dran gedacht, nach einem Jahr die volle Rente zu bekommen wenn, alle Vermittlungsbemühungen scheitern.

Was würdest du machen, wenn du an meiner Stelle wärst.
Wiedereingliederung funktioniert nicht da mein Arbeitgeber keinen leidensgerechten Arbeitsplatz hat.
Da ich immer noch Probleme habe ist auch ungewiss, ob ich die Wiedereingliederung durchhalte würde.
Unentschuldigt dann der Arbeit fernbleiben geht ja auch nicht, darum gelber Schein.
Auf dem Arbeitsamt mich melden?
Bin für jeden Vorschlag dankbar.
 

wombatmom

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Was hat eigentlich der GF der KK bei Deinem Personalgespraech zu suchen?

Hallo Kerstin_K
die beiden Herren kennen sich wohl sehr gut.
Soweit mir bekannt ist, darf auch der Leistungsträger bei so einem Gespräch dabei sein.
Die wolle jetzt, dass ich einen Fachbericht von meinen Ärzten besorge.
Die KK hat angeblich einen Fachanwalt der überprüfen soll, ob eine Aussicht bestünde einen Rentenantrag auf Vollrente zu stellen.
War in diesem Gespräch wie paralysiert und lies mich erstmal darauf ein.
Wurde damals von der RV aufgefordert, einen Rentenantrag zu stellen. Mir war es damals schon bewusst, wenn ich diesen Antrag stelle, werde ich Probleme mit meinem AG bekommen.
Bei der KK angerufen und versucht mit denen zu reden und erklärte ihnen, dass ich meinen Arbeitsplatz verlieren werde. Antwort: Antrag stellen oder sie streichen mir das KG.
So kam eins zum andern und jetzt bin ich im A....
Grüße
 
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E

ExUser 2606

Gast
Ein Anwalt hat ja auch so tolle medizinische Kenntnisse.

Wenn die KKwas will, soll sie dich zum MDK schicken. Besorgen wuerde ich da gar nichts.

Ausserdem ist die Feststellung der DRV auch fuer die KK verbindlich.
 
E

ExUser 2606

Gast
Wenn dein Arbeitgeber meint, er hat keinen passenden Arbeitsplatz, dann muss er beim Integrationsamt einen Antrag auf Zustimmung zur Kuendigung stellen. Das geht die KK nichts an.

Deine Erwerbsfähigkeit hat die DRV zu beurteilen, auch da hat die KK nichts zu melden.

Ich vermute, dass dein Arbeitgeber ganz genau wiss, dass es nicht so einfach wird, dir zu kündigen.
 

wombatmom

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Wenn dein Arbeitgeber meint, er hat keinen passenden Arbeitsplatz, dann muss er beim Integrationsamt einen Antrag auf Zustimmung zur Kuendigung stellen. Das geht die KK nichts an.

Deine Erwerbsfähigkeit hat die DRV zu beurteilen, auch da hat die KK nichts zu melden.

Ich vermute, dass dein Arbeitgeber ganz genau wiss, dass es nicht so einfach wird, dir zu kündigen.
Für meinen AA wäre ein Verrentung natürlich das einfachste und die KK hätte mich auch los.
Dennoch löst es mein Problem nicht.
Leider habe ich keinen Rechtsschutz der Arbeitsrecht abdeckt, sonst würde ich mal zum Anwalt gehen.
Noch liegt ja keine Kündigung vor, wurde mir ja nur mündlich so mitgeteilt.
Das mein AG keinen Arbeitsplatz für mich hat bei 500 Mitarbeitern kann ich einfach nicht glauben.
 
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