Aktualisiert Aussteuerung aus dem Krankengeld, ALGI beantragen, noch fest angestellt, will aber keine EM-Rente beantragen müssen ...

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Himmelblau19

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Hallo zusammen, ich bin neu hier und habe keinen genau auf mich passenden Betrag gefunden. Ich bin verzweifelt , weil ich nicht mehr weiterweiß.Ich bin 57 Jahre alt , schwerbehindert, werde Mitte September 2019 ausgesteuert. Zu meinen noch bestehenden Arbeitsplatz kann ich nicht zurück, da ich dort mit meinen Tätigkeiten überfordert bin( Leistungsdruck) und zudem gemobbt werde.

Ich bin im April 18 zur Reha, wurde AU entlassen. Es folgten noch, bis vor kurzem, 3 psychosomatiche Akutklinik Aufenthalte, worauf ich auch AU entlassen wurde.

Habe schon den Antrag zur Nahtlosigkeit, von der AfA bekommen. Ich habe das Gefühl, es ist ein Lotteriespiel , wie die mich beurteilen könnten. ALG 2!?

Muss den Fragebogen für den Med. Dienst auch dann ausfüllen, wenn ich mich gesundschreiben lasse? Evt. kündige? Habe 2 Monate Kündigungsfrist.
Tritt dann das normal Arbeitslosengerld in Kraft?

Liebe Grüße
 

Doppeloma

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Hallo Himmelblau19, :welcome:

Hallo zusammen, ich bin neu hier und habe keinen genau auf mich passenden Betrag gefunden. Ich bin verzweifelt , weil ich nicht mehr weiterweiß.Ich bin 57 Jahre alt , schwerbehindert, werde Mitte September 2019 ausgesteuert. Zu meinen noch bestehenden Arbeitsplatz kann ich nicht zurück, da ich dort mit meinen Tätigkeiten überfordert bin( Leistungsdruck) und zudem gemobbt werde.

Den passenden Beitrag (bzw. dein eigenes Thema) solltest du auch selber eröffnen und nun bist du ja auch im richtigen Forenbereich gelandet ... und hier gibt es auch schon jede Menge Themen und Berichte zur Aussteuerung und wie es danach weitergehen könnte.

Deine Überschrift scheint mir aber auch noch nicht so recht zu passen ... zumindest sagt dein Text nichts dazu aus, warum du keine "ER-Rente" möchtest ... wobei es eine "ER-Rente" gar nicht gibt ... ich vermute also mal vorsichtig du meinst die EM-Rente (Rente wegen Erwerbsminderung) ??? :icon_kinn:

Frage : Was willst du ansonsten, das kann man irgendwie noch nicht erkennen ...

Deinem Job fühlst du dich nicht mehr gewachsen (dort willst du auch nicht mehr hin), bist seit 1,5 Jahren schon AU geschrieben ... was stellst du dir denn selber so vor, wie es weitergehen soll ???

Ich bin im April 18 zur Reha, wurde AU entlassen. Es folgten noch, bis vor kurzem, 3 psychosomatiche Akutklinik Aufenthalte, worauf ich auch AU entlassen wurde.

Aus einer Reha oder aus Akutkliniken weiter AU entlassen zu werden ist ja noch nicht so außergewöhnlich ... kennst du den Reha-Bericht und die Entlassungs-Berichte der Akut-Kliniken, was meinte man denn dort zu deinen beruflichen Perspektiven, darüber wurde doch sicher auch mal gesprochen ???

Habe schon den Antrag zur Nahtlosigkeit, von der AfA bekommen. Ich habe das Gefühl, es ist ein Lotteriespiel , wie die mich beurteilen könnten. ALG 2!?

Es liegt doch vorrangig an dir wie die dich "beurteilen" werden, es gibt nur einen ganz normalen Antrag auf ALGI, den sollte man nur nach der Aussteuerung bei manchen Fragen etwas anders ausfüllen, denn in Wirklichkeit bist du ja nicht arbeitslos sondern möchtest ALGI aus der Sonderregelung nach § 145 SGB III beziehen.

Hier ist mal ein Muster an das du dich halten kannst ...


Muss den Fragebogen für den Med. Dienst auch dann ausfüllen, wenn ich mich gesundschreiben lasse?

Der Fragebogen für den med. Dienst ist freiwillig, den musst du gar nicht ausfüllen wenn du das nicht willst, dazu gibt es hier wirklich schon sehr viele Informationen, bitte lies erst mal was nach davon.
Das wird der AfA dann zwar nicht gefallen aber zu freiwilligen Sachen kann dich auch dort Keiner zwingen ...

Wenn du was ausfüllst und medizinische Unterlegen abgeben willst, dann mach das bitte NUR DIREKT beim Med. Dienst der AfA und lass dir die Abgabe auch bestätigen.
Die machen das "Gutachten" sowieso meist nach "Aktenlage" ... es ist aber vorgeschrieben, dass nach der Aussteuerung eins gemacht werden muss, um dein "Restleistungsvermögen" (für die Arbeitsvermittlung) feststellen zu können.

ALGI bekommt man auch nach der Aussteuerung nur wenn man sich in diesen gesundheitlichen Grenzen dann auch in Arbeit vermitteln lassen WILL ... normal gibt es aber keine AG die Ausgesteuerte (also eigentlich noch immer kranke Bewerber) auch einstellen wollen.

Wenn du dich "gesund schreiben lässt" (also deine AU vom Arzt beendet wird) musst du zur Arbeit gehen, dann brauchst du für die AfA überhaupt NICHTS ausfüllen ... OHNE AU-Bescheinigung darfst du deiner Arbeit nicht mehr fernbleiben, du hast immer noch einen gültigen Arbeitsvertrag.
Eine "Gesundschreibung" gibt es nicht, das würde dein Arzt (vermutlich) auch gar nicht verantworten wollen, zu erklären dass du gesund bist wenn das gar nicht stimmt.

Evt. kündige? Habe 2 Monate Kündigungsfrist.
Tritt dann das normal Arbeitslosengerld in Kraft?

Deine Ideen werden immer abenteuerlicher, wenn du (selber) kündigst bekommst du bei der AfA eine Leistungssperre für 12 Wochen, das bedeutet du bekommst vorerst GAR KEIN Geld als Strafe ...
Nach der Aussteuerung kannst du KEIN "normales Arbeitslosengeld" bekommen, ALLE wissen, dass du lange krank gewesen bist und eigentlich immer noch nicht gesund ... also sehr stark in deiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt bist.

Bei "normalem" ALGI ist man auch "normal" arbeitslos und ist dann auch verpflichtet sich intensiv zu bewerben, um bald eine andere Stelle zu finden ... wie soll das gehen, wo du schon hier kaum einen ordentlichen Satz zustande bringst ???

Man wird dir (vermutlich) beim ÄD dann dringend empfehlen eine EM-Rente zu beantragen, das bedeutet ja noch lange nicht, dass die DRV dir auch eine bewilligen wird ...

Warum meinst du dich dagegen wehren zu müssen ... :icon_kinn:
Mit aktuell 57 und in deinem offenbar sehr desolaten Zustand (der schon in deinem Beitrag rüberkommt) könnte dir doch gar nichts Besseres passieren, als (vielleicht) eine EM-Rente zu bekommenund dann deine RUHE zu haben.
Nach der Antragstellung (bei der DRV) lässt dich die AfA in der Regel in Ruhe bis es dann Entscheidungen dazu von der Rentenkasse geben wird.

Oder glaubst du ernsthaft noch daran einen anderen Job zu finden, den du (bei gutem Einkommen) besser bewältigen könntest bis zu deiner Altersrente ???
Da hättest du wohl schon lange beginnen müssen danach zu suchen, du hast jetzt noch Anspruch auf 18 Monate ALGI und danach bleibt nur noch Hartz 4, wenn du dann immer noch krank und ohne neuen Job bist ... (und kein besonders "Vermögen" hast, was ALGII ausschließen würde).
Dort gibt es noch weniger "zu lachen" als jetzt bei der AfA ... das ist fast schon die soziale "Endstation" ...

MfG Doppeloma
 

Himmelblau19

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Hallo Doppeloma,

vielen lieben Dank für die schnellen Antworten. Es stimmt, ich bin völlig durch den Wind. Ich bitte dies zu Entschuldigen. Habe natürlich die EM Rente gemeint.Ich möchte keine EM Rente, weil ich es mir schlicht nicht leisten kann.Alle meine Ärzte raten mir, selbst zu kündigen. Aufgund meines Gesundheitszustandes und der schwierigen Arbeitsplatzsituation. Werde von der Vorgesetzten gemobbt. Man will mich loswerden.Es wurde mit mit einer Versetzung, in eine andere Stadt gedroht.

Mein Arzt hat mir ein Attest für dir AfA geschrieben, dass ich aus gesundheitlichen Gründen kündigen soll.Ich habe bei der AfA nachgefragt, ob das Ok wäre. Ob ich dann mit einer Sperre rechnen müsse. Das wurde verneint.

Ich bin zum Intregationsfachdienst gegagen und habe meine Arbeitsplatzsituation geschildert, habe gehofft dass die mir weiterhelfen, einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Sie erzählte mir was von LTA Maßnahmen. Ich habe ein ungutes Gefühl, dorthin gegangen zu sein.

Mir wurde von einer Bekannten geraten, zum Arbeitsplatz zurück zu kehren, mit der Hoffnung , das sie mich entlassen werden und ich nicht selbst kündigen muss.

Dann müsse ich auch nicht zum äD und sie könnten mich nicht zur EM Rente drängen, wenn ich " gesund" arbeitslos werde. Nach deinem Bericht kann ich das vergessen.

Ich bin wirklich verzweifelt.

Wie soll ich mich entscheiden????

Bin ratlos.


Viele Grüße
 

Doppeloma

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Hallo Himmelblau19,

Es stimmt, ich bin völlig durch den Wind. Ich bitte dies zu Entschuldigen. Habe natürlich die EM Rente gemeint.Ich möchte keine EM Rente, weil ich es mir schlicht nicht leisten kann.

Du brauchst dich nicht entschuldigen, dass du "völlig durch den Wind bist", ich wollte nur anmerken, dass es (für mein Gefühl als Leser deines Textes) nicht so klingt, als ob du aktuell gesundheitlich in der Lage sein könntest einfach irgendwo wieder eine regelmäßige Arbeit aufzunehmen, um den aktuellen Problemen dauerhaft zu entkommen.

Ob du dir "leisten kannst" eine EM-Rente zu beantragen wird irgendwann (oder sehr bald) Niemanden mehr interessieren, die AfA (und auch später das JobCenter) können dich rechtlich abgesichert dazu auffordern (innerhalb 4 Wochen) diese Rente zu beantragen wenn deren Untersuchungen (beim zuständigen med. Dienst) ergeben, dass du gesundheitlich gar nicht mehr "vermittelbar" bist.

Machst du das dann nicht (weil du meinst damit bei einer Bewilligung nicht auskommen zu können), dann wird man deine Geldleistungen komplett einstellen, bis du das "nachgeholt" hast, auch das ist gesetzlich abgesichert möglich.

Weniger Geld als aus einem Arbeits-Einkommen wird das immer sein, das betrifft aber auch deine spätere Altersrente ... die kannst du dann auch nicht mehr "ablehnen" weil es dir "zu wenig erscheint" ... :icon_evil:
Das wird auch nicht mehr bedeutsam ansteigen wenn du weiterhin AU-krank bleibst und nicht mehr richtig arbeiten (und Beiträge daraus einzahlen) kannst vorher.

Darf ich dich fragen ob du mindestens 35 Versicherungsjahre bei der DRV vorliegen hast ???
Dann käme vielleicht auch eine vorzeitige Rente wegen deiner Schwerbehinderung in Frage ... du wirst es dir in jedem Falle wohl bald leisten können müssen von einer Rente zu leben, egal welchen Namen die dann tragen wird ... :icon_kinn:
Ich nehme mal an, dass du schon solche Renten-Informationen von der DRV bekommen, hast wo dann auch der ca. Betrag einer EM-Rente angegeben wurde ... dazu haben sich auch die Gesetze inzwischen mehhrfach geändert und aktuell kann das schon wieder etwas höher ausfallen, als dir bisher bekannt ist.

Ganz frisch ab dem 01.01.2019 gab es Verbesserungen bei EM-Renten, die gelten allerdings erst für Berentungen die auch im aktuellen Jahr dann (lt. Bescheid) beginnen würden ...

Wenn man wegen Krankheit nicht mehr arbeiten KANN, muss man mit der Zeit immer mehr finanzielle Einschnitte hinnehmen, das sollte dir doch während deiner bisherigen AU schon langsam "gedämmert" haben ...
Dein ALGI wird auch schon deutlich geringer sein, als dein Krankengeld davor gewesen ist ...

Ich kenne diese "Abwärts-Spirale" auch, habe mal fast doppelt so viel verdient, als mir heute im Monat zur Verfügung steht ... da muss man viele Dinge reduzieren, die man mal für wichtig und nötig gehalten hatte.
Damit sollte man rechtzeitig beginnen wenn eine (volle) Genesung und wieder regelmäßig arbeiten können immer unwahrscheinlicher werden.

Alle meine Ärzte raten mir, selbst zu kündigen. Aufgund meines Gesundheitszustandes und der schwierigen Arbeitsplatzsituation. Werde von der Vorgesetzten gemobbt. Man will mich loswerden.Es wurde mit mit einer Versetzung, in eine andere Stadt gedroht.

ALLE deine Ärzte werden dir aber nicht in der Zukunft deinen Lebensunterhalt zahlen wollen, wenn das sonst keiner mehr machen will oder alle deine Ansprüche abgelaufen sind ... deine Probleme lösen sich NICHT durch die Aufgabe deines Arbeitsplatzes, wenn du KEINE Alternativen hast wie es dann weitergehen soll ... einen anderen / besseren Arbeitsplatz hast du ja dann auch noch lange nicht ...

Mein Arzt hat mir ein Attest für dir AfA geschrieben, dass ich aus gesundheitlichen Gründen kündigen soll.Ich habe bei der AfA nachgefragt, ob das Ok wäre. Ob ich dann mit einer Sperre rechnen müsse. Das wurde verneint.

Bitte lass dir gerade solche Aussagen (von der AfA ) IMMER schriftlich geben, was man dir mal so "gesagt" hat dazu, hat im Ernstfall überhaupt KEINE Bedeutung, du kannst es nämlich NICHT beweisen und hast dann bestimmt "nur was falsch verstanden" ...
Zumindest wird auch dann der med. Dienst der AfA erst nachprüfen (wollen), ob du wirklich kündigen musstest oder nicht ... immerhin könnte die AfA möglicherweise 12 Wochen Geld bei dir sparen ... wenn man das dann plötzlich doch ganz anders sehen möchte, nach deiner Antragstellung.

Deine Ärzte müssen die finanzielle Verantwortung für ihre "Empfehlungen" ohnehin nicht übernehmen ... dabei unterstelle ich noch nicht mal "Böswilligkeit". :icon_evil:
Die eigenen Ärzte meinen es meist sogar gut mit solchen Ratschlägen ... die (häufig auch finanziellen) Konsequenzen ("Risiken und Nebenwirkungen") bei den Ämtern wird aber IMMER der Patient alleine zu tragen haben.

Ich bin zum Intregationsfachdienst gegagen und habe meine Arbeitsplatzsituation geschildert, habe gehofft dass die mir weiterhelfen, einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Sie erzählte mir was von LTA Maßnahmen. Ich habe ein ungutes Gefühl, dorthin gegangen zu sein.

Der IFD ist nicht die "Arbeitsvermittlung", so hat man es mal meinem Männe (damals Mitte 50) mitgeteilt, als er von der AfA-SB (seiner Reha-Vermittlerin) dort hingeschickt wurde, weil man bei der AfA auch NICHT weiter wußte mit ihm...
Er war auch schon lange AU-Krank, ausgesteuert und hatte bereits eine "LTA" von der DRV großzügig bewilligt bekommen, damit ihm noch keine EM-Rente gezahlt werden muss, dieser EM-Renten-Antrag (den er stellen sollte nach der Aussteuerung) wurde abgelehnt von der DRV ...

Einem AG sollten dann Zuschüsse (von der DRV) gezahlt werden, wenn er "leidensgerecht und versicherungspflichtig" eingestellt und eingearbeitet wird "so wie er ist" ... diese DRV-Zuschüsse muss ein AG aber SELBER und VOR einem Arbeitsvertrag bei der DRV beantragen ... die prüfen dann erst, ob das wirklich geeignet ist ehe das (vielleicht) auch bewilligt und der Arbeitsvertrag dann tatsächlich abgeschlossen wird ...

Nun-Ja, solche AG zu finden ist fast unmöglich und darum darf man auch gerne ohne ernsthafte Hilfe der AfA oder des IFG ALLEINE weiter danach suchen ... eine richtige Umschulung / Weiterbildung bekommst du in deinem Alter von der DRV als LTA NICHT mehr bewilligt ... aber mit dieser besonderen LTA-Bewilligung wirst du auch NICHT wirklich wieder zu einem regelmäßigen Arbeitseinkommen gelangen ... die "stört" nicht weiter, die bringt dich aber auch nicht weiter ... :icon_evil:

Mir wurde von einer Bekannten geraten, zum Arbeitsplatz zurück zu kehren, mit der Hoffnung , das sie mich entlassen werden und ich nicht selbst kündigen muss.

Ich denke dort willst und kannst du NICHT mehr arbeiten und bist deswegen seit so langer Zeit AU geschrieben ???
Warum sollte dein AG dich entlassen (wollen) wenn er das bisher auch nicht versucht hat, das geht ja auch nicht so leicht weil du Schwerbehindert bist und der IFD dann seine Zustimmung geben muss für deine Entlassung.

Wirst du dann erneut krank (was wohl ziemlich sicher schnell eintreten wird, nach deinen Schilderungen zu deinem Arbeitsplatz) bekommst du auch kein Krankengeld mehr (weil du schon ausgesteuert bist), es bleibt also weiter NUR der Gang zur AfA ganz EGAL was du jetzt tun wirst ...

Du kannst JETZT nur zur Arbeit gehen (bis du dort wieder zusammenbrichst) ODER ALGI beziehen wegen der Aussteuerung und weil du dort eben NICHT mehr arbeiten KANNST ...

Dann müsse ich auch nicht zum äD und sie könnten mich nicht zur EM Rente drängen, wenn ich " gesund" arbeitslos werde. Nach deinem Bericht kann ich das vergessen.

Deine Bekannte hat nicht viel Ahnung davon, wenn sie schon annimmt, dass dein AG dich nun zügig entlassen würde wenn du dort einfach die Arbeit wieder aufnimmst, warum sollte der das tun wenn du doch gerade wieder arbeitest ???
Die AfA KANN den Antrag auf EM-Rente verlangen (sie KANN auch Antrag auf LTA oder eine med. Reha verlangen), das bedeutet ja noch lange NICHT, dass die DRV dir auch eine EM-Rente bewilligen wird ... über 50 % der Erst-Anträge auf EM-Rente werden abgelehnt denn die DRV will auch Geld sparen und lieber KEINE EM-Rente zahlen müssen.

Bis zur Entscheidung der DRV darüber (aber höchstens deine 18 Monate Anspruchs-Dauer) zahlt dir die AfA ALGI, ob als (angeblich) "normal" (mit oder ohne Arbeitsplatz im Hintergrund) oder im Rahmen der Nahtlosigkeit ist völlig "Banane", diese Zeit wird auch vergehen OHNE einen neuen Arbeitsplatz für dich, wo du noch bis zur Altersrente dein Geld mit verdienen könntest.

Danach (also mit fast 60 Jahren) wirst du wohl (OHNE anderen Arbeitsplatz und OHNE Bewilligung einer EM-Rente) noch weniger Geld zur Verfügung haben, als mit einer bewilligetn EM-Rente möglich wäre ...

Ich bin wirklich verzweifelt.

Kann ich verstehen und voll nachfühlen, das wird dich aber echten Lösungen deiner Probleme auch nicht näher bringen ... :icon_evil:

Wie soll ich mich entscheiden????

Du hast doch aktuell gar keine ernsthaften "Entscheidungs-Möglichkeiten" du bekommst bald ALGI (wegen der Aussteuerung) oder GAR NICHTS mehr ... es sei denn du nimmst deine Arbeit (als angeblich gesund) wieder auf und wirst dann dafür wieder bezahlt vom AG.
Der "Märchenprinz" mit dem (ganz anderen) "Traumjob" für dich, wird eher nicht angeritten kommen ... um dich aus deinem Elend und deiner Unsicherheit zu befreien ... :icon_kinn:

Die Entscheidungen für dein eigenes Leben KANN dir Niemand abnehmen, dafür ist man zuerst immer SELBER zuständig.

MfG Doppeloma
 

Himmelblau19

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Hallo Doppeloma,

vielen Dank für deine rasche Antworten.Ich musste mich erst mal sammeln, deshalb melde ich mich erst heute zurück.Meine Bekannte hat diese Info von einem Vortrag einer Rehaklinik. Mann solle diesen Weg einschlagen: wieder zu Arbeit gehen, der Chef kündigt weil er keinen leidensgerechten Arbeitsplatz hat. Dann wäre man arbeitslos und könne so das " normale Arbeitslosengeld" ohne Papierkram und Begutachtung vom ÄD beantragen.
So wie es scheint, ist das wohl eine Falschinformation von der Referentin.

Ich dachte ich hätte die Kraft, dass mit dem Arbeitgeber durch zuziehen. Bei dem Gedanken dahin zu müssen, bekomme ich Panikattaken . Sehr wahrscheinlich würde ich kurze Zeit später wieder zusammenbrechen . Mit der gleichen Diagnose bekommt man kein erneutes Krankengeld? Wie sieht es aus, falls ich doch Glück habe und fände eine andere Arbeit, ich dann aber feststellen muss, ich schaffe sie gesundheitlich nicht. Hätte ich mit einer anderen Diagnose wieder Anspruch auf Krankengeld?

Du hast wahrscheinlich Recht, er wird mir nicht den Gefallen tun und mich kündigen. Vielmehr wird er versuchen mir was anzuhängen, mich in eine andere Stadt versetzen. Im schlimmsten Fall habe ich abends ein" Geschenk" in der Tasche .Es gibt keine Spinde für die Mitarbeiter in denen mann seine Tasche ect. unterbringen könnte.


Von 2018 seht mir noch mein voller Urlaubsanspruch, sowie ein 13. Gehalt zu.Verfällt der Anspruch darauf, wenn nicht nicht kündige und das Arbeitsverhältnis" ruht"? Oder kann ich das jetzt schon verlangen, obwohl ich noch krank und ausgesteuert bin?

Zur Abklärung meiner Versicherungszeiten, werde ich in den nächsten Tagen die DRV aufsuchen.

Gut, dass ich noch nicht das Attest für die Bewilligung meiner Kündigung beim Arbeitgeber zur AFA geschickt habe.

Ich bin so froh, auf dieses Forum gestoßen zu sein und kompetente Antworten auf diese so wichtigen Fragen zu erhalten.

Vielen , vielen Dank dafür!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Für die Beantwortung meiner neuen Fragen, bin ich sehr dankbar.

Liebe Grüße
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Doppeloma

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Hallo Himmelblau19,

vielen Dank für deine rasche Antworten.Ich musste mich erst mal sammeln, deshalb melde ich mich erst heute zurück.Meine Bekannte hat diese Info von einem Vortrag einer Rehaklinik.

Kein Problem, antworte wenn du soweit bist, ich habe es nicht mehr eilig und antworte auch wenn ich soweit bin (und was antworten kann zu deinen Fragen) oder es werden auch andere User antworten, ich bin ja nicht die Einzige hier mit Erfahrungen dazu.
In Reha-Kliniken wird oft viel Unsinn erzählt, man könnte manchmal annehmen, die leben auf einem "ganz anderen" Stern" (besonders auch was die heutige Arbeitswelt betrifft) aber denen ist es ja letztlich auch völlig egal wenn die Leute wieder abgereist sind, was mal weiter aus denen wird.

Mann solle diesen Weg einschlagen: wieder zu Arbeit gehen, der Chef kündigt weil er keinen leidensgerechten Arbeitsplatz hat. Dann wäre man arbeitslos und könne so das " normale Arbeitslosengeld" ohne Papierkram und Begutachtung vom ÄD beantragen.
So wie es scheint, ist das wohl eine Falschinformation von der Referentin.

Das ist allerdings eine komplette Falsch-Information, besonders wenn man anerkannt Schwerbehindert ist soll man ja NICHT so leicht (wegen Krankheit) entlassen werden können, solche "Ratschläge" können also für Schwerbehinderte keine "guten Ratschläge" sein ... denn der Chef darf eben gar nicht einfach (alleine) kündigen.

Die Tatsache deiner Aussteuerung bleibt aktuell auch weiter bedeutsam für die AfA (und besonders für die KK), eine Entlassung vom AG würde ja nicht 18 Monate AU mit Krankengeld einfach aus deinem Lebenslauf "löschen" ...

DU KANNST kein "normales" ALGI (ohne Begutachtung durch den ÄD) bekommen aktuell, weil du ausgesteuert wurdest aus dem Krankengeld, wer dir was Anderes erzählt (auch bei der AfA) der lügt dich an oder hat keine Ahnung davon, deine Arbeitslosigkeit würde nur noch "dazu kommen" und NICHTS daran ändern können. :icon_evil:

Ich dachte ich hätte die Kraft, dass mit dem Arbeitgeber durch zuziehen. Bei dem Gedanken dahin zu müssen, bekomme ich Panikattaken . Sehr wahrscheinlich würde ich kurze Zeit später wieder zusammenbrechen . Mit der gleichen Diagnose bekommt man kein erneutes Krankengeld?

Da bekommst du mit Sicherheit KEIN Krankengeld, es sind mehrere Bedingungen zu erfüllen bis du für die ausgesteuerte Krankheit wieder Krankengeld bekommen kannst.
Zunächst mal muss überhaupt eine neue Blockfrist (ab allererster AU deswegen müssen mindestens 3 volle Jahre vergangen sein) dafür beginnen, zusätzlich musst du wenigstens 6 Monate wieder gearbeitet haben (versicherungspflichtig) OHNE wegen dieser Diagnose AU gewesen zu sein ...

ALGI nach einer Aussteuerung zählt dafür nicht, weil es eben KEIN "normales ALGI ist", deine KK weiß sehr genau warum du vorerst Geld von der AfA bekommen wirst und du bist ja auch immer noch AU geschrieben auf diese Krankheit (schon wegen deinem Arbeitsplatz ist das auch nötig).

Wie sieht es aus, falls ich doch Glück habe und fände eine andere Arbeit, ich dann aber feststellen muss, ich schaffe sie gesundheitlich nicht. Hätte ich mit einer anderen Diagnose wieder Anspruch auf Krankengeld?

Wenn du eine andere Arbeit finden würdest (und den Arbeitsvertrag sicher in der Tasche hast !!!), dann könntest du auch problemlos selber kündigen (oder einen Aufhebungsvertrag abschließen), die AU beenden lassen vom Arzt und die neue Arbeit aufnehmen.
Für ALLE anderen Krankheiten würdest du dann auch (schon ab dem 2. Arbeitstag) Krankengeld bekommen können ... die sollten aber möglichst weit von deiner ausgesteuerten Krankheit "entfernt" sein, also z.B. nicht aus dem psychischen Bereich, wenn du wegen einer psychischen Krankheit ausgesteuert wurdest.

Das würde man dann als "direkte Folge-Krankheit" nicht akzeptieren wollen bei der KK ... hast du dann "Rücken", andere orthopädische oder internistische Probleme könnte das eher was werden, mit dem Krankengeld aber du solltest die KK nicht unterschätzen ... :icon_evil:

Bei mir hat man damals versucht Herz und Psyche (als die selbe Krankheit) "zusammenzulegen", um mich früher aussteuern zu können ... habe ich aber gemerkt und nach meinem Widerspruch hat man dann schnell eingelenkt.
Ich hatte dazwischen sogar fast 7 Monate wieder gearbeitet, war nur mal wegen Erkältungen einige Tage AU gewesen in der Zeit ...

Du hast wahrscheinlich Recht, er wird mir nicht den Gefallen tun und mich kündigen. Vielmehr wird er versuchen mir was anzuhängen, mich in eine andere Stadt versetzen. Im schlimmsten Fall habe ich abends ein" Geschenk" in der Tasche .Es gibt keine Spinde für die Mitarbeiter in denen mann seine Tasche ect. unterbringen könnte.

Was meinst du damit ("ein Geschenk in der Tasche"), der kann dich auch nicht "heimlich" kündigen, eine Kündigung wäre unwirksam wenn er den IFD NICHT eingeschaltet hat und ich glaube auch NICHT, dass man Schwerbehinderte einfach so in eine andere Stadt zwingen (versetzen) kann ... wenn das aus gesundheitlichen Gründen (oder wegen der Entfernung Wohnort / Arbeitsplatz) nicht zumutbar ist.

Der IFD sollte eigentlich DIR zur Seite stehen gegen den AG, habt ihr keine Schwerbehinderten-Vertretung / keinen Betriebsrat ... such dir vertrauenswürdige Unterstützung in der Firma.

Von 2018 seht mir noch mein voller Urlaubsanspruch, sowie ein 13. Gehalt zu.Verfällt der Anspruch darauf, wenn nicht nicht kündige und das Arbeitsverhältnis" ruht"? Oder kann ich das jetzt schon verlangen, obwohl ich noch krank und ausgesteuert bin?

Ob du ausgesteuert bist hat damit GAR NICHTS zu tun, es hat NUR damit zu tun, dass du langfristig AU geworden bist ... für den AG ändert sich doch gar nichts durch die Aussteuerung, der zahlt doch ohnehin nichts mehr für dich seit Ende der Lohnfortzahlung.
Dein Urlaubs-Anspruch verfällt NICHT komplett, selbst wenn du noch jahrelang dort im "ruhenden Arbeitsverhältnis" bleiben würdest.

Zu deinem Anspruch auf ein 13. Gehalt kann ich nichts schreiben, da kann es sehr unterschiedliche arbeitsvertragliche Regelungen geben, ich habe nie ein 13. Monatsgehalt bekommen.
Weihnachts- und Urlaubsgeld gab es bei langer Krankheit (bei meinem letzten AG) auch nur noch anteilig und nach der Aussteuerung gar nicht mehr.

Zur Abklärung meiner Versicherungszeiten, werde ich in den nächsten Tagen die DRV aufsuchen.

Mach das, vielleicht sind die Aussichten ja (finanziell) gar nicht so schlecht, wie du bisher zu befürchten scheinst ... man braucht ja auch deutlich weniger Geld als Rentner, das darfst du mir glauben ... auch wenn man (eigentlich) nie genug davon haben kann und die Rentner-RUHE ist sowieso unbezahlbar. :icon_wink:

Gut, dass ich noch nicht das Attest für die Bewilligung meiner Kündigung beim Arbeitgeber zur AFA geschickt habe.

Das sehe ich auch so, lege es erst mal beiseite vielleicht wirst du es gar nicht benötigen, das mit der Berentung sollte er ohnehin besser weglassen und dann gehört JEDES Attest NUR DIREKT zum ÄD und niemals in die Hände von "normalen" Sachbearbeitern.
Das gilt eigentlich für ALLE medizinischen Unterlagen.

MfG Doppeloma
 

Himmelblau19

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Hallo Doppeloma, du hast mir sehr weitergeholfen und mir ein Stück Unsicherheit genommen. Herzlichen Dank dafür.
Mit Geschenk meinte ich , bei einer evt. Taschenkontrolle liegt was drin was nicht mir gehört.
Mann weiss ja nie !

Ich wünsche dir, und allen Nutzer dieses Forums und schönes Wochenende


Viele Grüsse und Dank



,
 

Doppeloma

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Hallo Himmelblau19,

Hallo Doppeloma, du hast mir sehr weitergeholfen und mir ein Stück Unsicherheit genommen. Herzlichen Dank dafür.
Mit Geschenk meinte ich , bei einer evt. Taschenkontrolle liegt was drin was nicht mir gehört.
Mann weiss ja nie !

habe ja keine Ahnung in welchem "hochsensiblen Bereich" du beschäftigt bist und warum es bei deinem AG nicht mal eine Aufbewahrungs-Möglichkeit für die Utensilien der Mitarbeiter gibt ist mir auch schleierhaft, aber dann wäre so eine Aktion ja erst recht als sehr fragwürdig anzusehen ... wenn das JEDER ungehindert und unbeobachtet machen könnte (dir ein "Geschenk" in die Tasche stecken) ...

Da würde ich selbst die Polizei rufen und meine Tasche NICHT mehr anrühren ... ich glaube da geht deine Fantasie ein wenig mit dir durch.
Taschenkontrollen durch den AG sind (in normalen Arbeitsbereichen) gar nicht so einfach erlaubt, wir mussten mal unterschreiben, dass wir damit einverstanden sind, dass gelegentlich "Stichproben" gemacht werden, weil es leider mehrfach zu ungeklärten Diebstählen von "Wertgegenständen" (Uhren / Handys / Schmuck anderer Mitarbeiter) gekommen war.

Der Sohn einer Bekannten wurde im Juni plötzlich fristlos entlassen weil er angeblich was gestohlen haben sollte, er war am bewussten Tag gar nicht in der Firma (war nachweislich AU geschrieben), aber er habe ja einen Schlüssel zu den Räumlichkeiten ... den haben Andere Mitarbeiter auch ... war dem Chef bisher EGAL ... :icon_neutral:

Der junge Mann hat Kündigungsschutzklage eingereicht und bald wird die Verhandlung dazu sein ...
Eine Anzeige gibt es NICHT vom Chef, echte Beweise gibt es auch KEINE und sein Geld hat er bisher für die letzten Wochen vor der AU auch noch nicht bekommen, nicht mal bis zum Tag der fristlosen Kündigung wurde seine Arbeit bisher bezahlt ...

Seit dem 01.08. hat er eine neue Stelle, das war zum Glück kein langes Problem für ihn und der EX-AG wird hoffendlich vom Arbeitsgericht einen "Einlauf" bekommen ... denn ALGI hat er natürlich (wegen der fristlosen Kündigung) auch erst mal NICHT bekommen ... sollte sich dafür rechtfertigen, "muss ja Gründe dafür geben" ...

Bin gespannt was dabei herauskommen wird aber ich finde es gut, dass er sich gewehrt hat so "entlassen" zu werden, nur weil er mal einige Tage krank geworden ist (das scheint nämlich der wahre Grund zu sein).
Seine schwer kranke Mutter hat ihn finanziell unterstützt und mit durchgefüttert von ihrer kleinen EM-Rente, damit er nicht auch noch zum JobCenter musste für einen Monat ...

Sorry fürs "Abdriften" ... :sorry:

Wünsche dir und ALLEN Usern auch ein ruhiges und erholsames Wochenende. :icon_daumen:

MfG Doppeloma
 

Kerstin_K

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Das ist so selten wohl nicht. Mein Bekannter arbeitet im Lager. Die machen die Kommissionierung für verschiedene Versandhandelsunternehmen, überwiegend Bekleidung. Dort finden auch Taschenkontrollen statt und er bekommt jeden Monat einen kleinen Betrag mit seiner Lohnzahlung als Entschädigung dafür.
 
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