Aussteuerung / Agentur will oder will auch nicht zahlen

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Resident25

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Januar 2019
Beiträge
74
Bewertungen
33
Ich bräuchte dringend Hilfe (am besten von Doppeloma) da die Agentur für Arbeit mich anscheinend auf den Arm nehmen will.

Vorab einmal ein paar Daten:


Krankengeld seit Juli 2017, welches am 18 Januar 2019 endet.

Anfang Dezember bei der Agentur für Arbeit gemeldet und Unterlagen erhalten.

Unterlagen komplett am 07.01.2019 persönlich abgegeben, sowohl beim ÄD als auch bei der Leistungsabteilung.
Fragebogen erst mit Ärzten besprochen, deshalb erst Abgabe mit allen Unterschriften zum obigen Datum.

2 Tage später Schreiben erhalten mit dem Hinweis Gutachten liegt noch nicht vor und Geld gibt's erst wenn dieses da ist, ansonsten gibt's ja noch Hartz4.

Am selbigen Tag angerufen und Rückruf zugesagt bekommen, was nicht passiert ist.

Somit gestern persönlich bei der Agentur für Arbeit / Eingangszone vorgesprochen (alle Argumente von Doppeloma vorgebracht).

Teamleiter leitete erneut Rückruf ein und bestätigte mir meine Bedenken.

Rückruf von einem sehr kompetenten Mitarbeiter der Leistungsabteilung erhalten und Zusage erhalten auf vorläufigen Bescheid / Zahlung, falls Gutachten nicht bis zum 29.01. vorliegt.
Wurde schriftlich in der Akte festgehalten, Telefonzentrale (Callcenter) hat mir das heute vorgelesen: Vorläufiger Bescheid zugesagt von................. am.........

Heute Anruf auf Anrufbeantworter von einem weitern Sachbearbeiter:

" Sie haben um Rückruf gebeten, weil Sie einen vorläufigen Bescheid beantragt haben obwohl noch kein Gutachten vorliegt.
Sie begründeten den Sachverhalt damit, dass es für die Nichterstellung / Verweigerung der Zahlung keine Rechtsgrundlage gibt.
Hiermit teile ich Ihnen mit, dass das Schreiben vom 09.01. rechtsgültig ist und Sie keinen Anspruch auf einen Vorläufigen Bescheid oder ALG1 haben.
Außerdem Übergaben wir Ihnen am 10. Dezember den Gesundheitsfragebogen, welchen Sie erst am 07.01.2019 beim ÄD eingereicht haben.
Somit liegt der Verzug bei Ihren und geht zu Ihren Lasten.
Ein Gutachten dauert 4 Wochen und erst dann werden wir tätig.
Wenn Sie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sollten weise ich auf das Schreiben hin und fordere Sie auf Hartz 4 zu beantragen." Peng Hörer aufgeschmissen.

Ich habe heute erneut angerufen und man sagte mir, das nur der erste Sachbearbeiter einen Eintrag gemacht hat (siehe oben) und der jetzige weder Namen noch
eine Notiz eingestellt hatte (ich hab den Namen er hat ihn auf den AB gesprochen).

Ich habe heute um erneuten Anruf des ersten SB gebeten um festzustellen wer denn nun da das Sagen hat.

Zu meiner Person:

Ich bin 51 Jahre alt und leide unter Depressionen, Panikattacken, Angstzuständen, Schlafstörungen, Schuppenflechte und Tinnitus auf beiden Ohren.
Die Schuppenflechte schlägt mittlerweile auf die Gelenke.
Mein Hausarzt und mein Psychotherapeut befürworten eine Erwerbsminderungsrente.

Ich hab hier fleißig als Gast mitgelesen und fand die Beträge von Doppeloma sehr hilfreich.

Trotzdem weiß ich jetzt nicht mehr was ich machen soll, jeder sagt mir was anderes und meine Existenzängste sind bald am Limit
 

Resident25

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Januar 2019
Beiträge
74
Bewertungen
33
Kurz zur ersten Info:

Das sagt, dass du vorher nie wegen derselben Krankheit
arbeitsunfähig warst. Stimmt das?

Ich leide seit meiner Kindheit unter den psychischen Problemen, die Schuppenflechte und der Tinnitus kamen später hinzu.

Richtig ist aber ich war nie wegen der selben Krankheit arbeitsunfähig.

Befunde waren erst Bournout und anderes.
 

BerndB

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
19 August 2016
Beiträge
1.140
Bewertungen
679
Fachliche Weisungen zu § 145 SGB III:
"Verfahren im Team Alg Plus: Grundsätzlich entscheidet das Team Alg Plus über den Antrag (Anmerkung: ... auf Arbeitslosengeld) erst nach vorliegender ärztlicher Begutachtung. Liegt die Ärztliche Begutachtung auch nach Ablauf von 4 Wochen nicht vor, soll der Antrag auf Alg auf der Grundlage des § 328 Abs. 1 Nr. 3 vorläufig bewilligt werden. Erweist sich die Entscheidung später als unrichtig, kann aus Billigkeitsgründen auf die Rückforderung verzichtet werden."
 

Kessia

Elo-User*in
Mitglied seit
15 Dezember 2018
Beiträge
335
Bewertungen
108
2 Tage später Schreiben erhalten mit dem Hinweis Gutachten liegt noch nicht vor und Geld gibt's erst wenn dieses da ist, ansonsten gibt's ja noch Hartz4…… ..

Wie kommt das BfA dazu, derart unqualifizierte Aussagen zu tätigen? Werden die MA in der BfA zu § 145 SBG III nicht geschult?

Oder hier zu § § 328 SGB III :

Sie haben um Rückruf gebeten, weil Sie einen vorläufigen Bescheid beantragt haben obwohl noch kein Gutachten vorliegt.
Sie begründeten den Sachverhalt damit, dass es für die Nichterstellung / Verweigerung der Zahlung keine Rechtsgrundlage gibt.
Hiermit teile ich Ihnen mit, dass das Schreiben vom 09.01. rechtsgültig ist und Sie keinen Anspruch auf einen Vorläufigen Bescheid oder ALG1 haben.

Und diese Äußerung gabs nur mündlich?


Außerdem Übergaben wir Ihnen am 10. Dezember den Gesundheitsfragebogen, welchen Sie erst am 07.01.2019 beim ÄD eingereicht haben.
Somit liegt der Verzug bei Ihren und geht zu Ihren Lasten.

So. Ich dachte, die Abgabe wäre freiwillig? Und/oder steht einem keine Frist mehr zur Verfügung, diesen Fragebogen beantwortet in angemessener Zeit wieder einzureichen, zu?


Ein Gutachten dauert 4 Wochen und erst dann werden wir tätig
Wenn Sie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sollten weise ich auf das Schreiben hin und fordere Sie auf Hartz 4 zu beantragen." Peng Hörer aufgeschmissen.

Deshalb ist es wohl ratsam, sich gar nicht erst auf ein Telefonat mit denen einzulassen. Unglaublich.
 

Resident25

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Januar 2019
Beiträge
74
Bewertungen
33
Wie kommt das BfA dazu, derart unqualifizierte Aussagen zu tätigen? Werden die MA in der BfA zu § 145 SBG III nicht geschult?

Das geschulte Personal wird ja immer mehr zusammengestrichen.

Und diese Äußerung gabs nur mündlich??

Leider hab ich die Antwort nur auf dem Anrufbeantworter, ob das als Beweis verwendet werden darf ist fraglich (§ 201 StGB Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes).

So. Ich dachte, die Abgabe wäre freiwillig? Und/oder steht einem keine Frist mehr zur Verfügung, diesen Fragebogen beantwortet in angemessener Zeit wieder einzureichen, zu??

Das Wort "freiwillig" wurde neuerdings gestrichen stattdessen steht da jetzt ein "muss".
Ohne wichtigen Grund zu verweigern wird sogar sanktioniert.
Eine Frist gibt es nicht und ich hab den Bogen erst mal mit meinen Ärzten besprochen (vor Weihnachten waren die sowieso im Urlaub).

Deshalb ist es wohl ratsam, sich gar nicht erst auf ein Telefonat mit denen einzulassen. Unglaublich.

Da stimme ich Dir voll und ganz zu.

Schriftlich ist immer besser, aber Du glaubst nicht wie oft Schreiben einfach ignoriert werden (hab das alles schon vor Jahren durch als normaler Arbeitsloser).

Ob Ihr es glaubt oder nicht vor diesem Verhalten hat mich der ärztliche Dienst (bei Abgabe der Unterlagen) gewarnt, die Betroffenen rufen immer erst dort an.
Bei einigen hat der ÄD sich eingesetzt, aber das können die auch nicht immer.
 

Machts Sinn

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Oktober 2010
Beiträge
1.881
Bewertungen
1.019
Ich leide seit meiner Kindheit unter den psychischen Problemen,
die Schuppenflechte und der Tinnitus kamen später hinzu.
Richtig ist aber ich war nie wegen der selben Krankheit arbeitsunfähig.
Befunde waren erst Bournout und anderes.
Da könnte sich die nähere Betrachtung lohnen, vgl. Seite 6
https://www.vdek.com/vertragspartne...emeinsame_verlautbarung_48_SGB_V_20120905.pdf
Immerhin ist unter günstigsten Umständen der
weitere Krankengeld-Anspruch bis zu insge-
samt fast 156 Wochen denkbar.
.
 

Doppeloma

Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.440
Bewertungen
15.183
Hallo Resident25,

Krankengeld seit Juli 2017, welches am 18 Januar 2019 endet.
Anfang Dezember bei der Agentur für Arbeit gemeldet und Unterlagen erhalten.

Schon zu früh gemeldet, denn pünktlich zahlen möchte man ja (offenbar) trotzdem nicht (müssen), Anfang Januar wäre früh genug gewesen.

Unterlagen komplett am 07.01.2019 persönlich abgegeben, sowohl beim ÄD als auch bei der Leistungsabteilung.
Fragebogen erst mit Ärzten besprochen, deshalb erst Abgabe mit allen Unterschriften zum obigen Datum.

Wozu brauchst du für den Fragebogen deine Ärzte, das soll eine Selbstauskunft sein und den ÄD interessiert nur dein aktuelles "Restleistungsvermögen" ....
AG-Bescheinigung und letzte Bescheinigung von der KK hattest du auch schon am 07.01., die KK stellen das ja meist erst am letzten Tag oder direkt nach der Aussteuerung aus.
Erst dann ist ja deine Aussteuerung tatsächlich FAKT, bis dahin könnte ja noch eine "Wunderheilung" eintreten.

2 Tage später Schreiben erhalten mit dem Hinweis Gutachten liegt noch nicht vor und Geld gibt's erst wenn dieses da ist, ansonsten gibt's ja noch Hartz4.

Das ist inzwischen so "üblich", was ja nicht bedeutet, dass es auch korrekt ist, aber Anrufen ist das Lletzte was man dann macht ... wurde dir ja bereits mitgeteilt.
Hartz 4 "anzubieten" mag zwar verpflichtend sein in diesem Zusammenhang, ist aber trotzdem überflüssig und es bekommt ja auch gar nicht Jeder Hartz 4,. nur weil die AfA nicht zahlen möchte. :icon_evil:

Zudem sind Lohnersatz-Leistungen vorrangig in Anspruch zu nehmen, auch das JC möchte zunächst wissen, ob man ALGI bekommen könnte und wenn nicht WARUM ...

Am selbigen Tag angerufen und Rückruf zugesagt bekommen, was nicht passiert ist.

Vergiss es einfach, ernste Probleme mit Behörden (besonders auch mit der AfA) regelt man niemals telefonisch sondern IMMER NUR schriftlich und nachweislich, beim CallCenter haben die meist sowieso keine Ahnung was gerade läuft.

Somit gestern persönlich bei der Agentur für Arbeit / Eingangszone vorgesprochen (alle Argumente von Doppeloma vorgebracht).
Teamleiter leitete erneut Rückruf ein und bestätigte mir meine Bedenken.

Du hättest deine Bedenken auch gleich schriftlich gegen Eingangsbestätigung dort hinterlassen sollen, was man dir am Telefon so erzählt hat überhaupt keine rechtlich relevante Bedeutung. :icon_evil:

Rückruf von einem sehr kompetenten Mitarbeiter der Leistungsabteilung erhalten und Zusage erhalten auf vorläufigen Bescheid / Zahlung, falls Gutachten nicht bis zum 29.01. vorliegt.
Wurde schriftlich in der Akte festgehalten, Telefonzentrale (Callcenter) hat mir das heute vorgelesen: Vorläufiger Bescheid zugesagt von................. am.........

Wenn ich deine Telefon-Aktionen so verfolge bekomme ich eine mittelschwere Krise ... schön, dass man dir was "vorgelesen" hat, was du leider selber NICHT schriftlich in der Hand hast, hast du dir wenigstens Notizen dazu gemacht, wer da nun (Name / Abteilung ?) was zugesagt haben soll ???

Heute Anruf auf Anrufbeantworter von einem weitern Sachbearbeiter:

Na-Und, was labert der dir da deinen AB voll, kannst du dir diese Informationen abspeichern, dieses "Schreiben" vom 09.01. ist NICHTS Rechtsverbindliches ... das ist kein Bescheid, sondern einfach nur eine Information (steht sogar drauf wenn ich mich recht entsinne) ...

Was für ein AfA-Clown war das nun wieder ???

Außerdem Übergaben wir Ihnen am 10. Dezember den Gesundheitsfragebogen, welchen Sie erst am 07.01.2019 beim ÄD eingereicht haben.
Somit liegt der Verzug bei Ihren und geht zu Ihren Lasten.

Falsch, da deine Aussteuerung zu der Zeit noch gar nicht erfolgt war, ist die Abgabe früh genug gewesen, was konkret hast du denn nun beim ÄD abgegeben und hast du dir diese Abgabe auch (vom ÄD) bestätigen lassen ???

Ein Gutachten dauert 4 Wochen und erst dann werden wir tätig.

Falsch, wie lange die für ihr "Gutachten" brauchen ist irrelevant, das ist gar nicht nötig, um über deinen Leistungsanspruch zu entscheiden, das DARF NICHT zu deinen Lasten gehen.
Leistungsrelevant ist der Formular-Antrag, die AG-Bescheinigung und die Abschluss-Bescheinigung der KK ... das "ÄD-Gutachten" ist eine zusätzliche Pflicht der AfA nach einer Aussteuerung.

Wenn Sie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sollten weise ich auf das Schreiben hin und fordere Sie auf Hartz 4 zu beantragen." Peng Hörer aufgeschmissen.

Aktuell sind diese ganzen Aussagen noch völliger Blödsinn und ich werde dir auch gerne erklären WARUM ...

Du bist noch gar nicht "ausgesteuert" noch ist die KK dein "Boss" und zahlt dein Krankengeld, dafür musst du am 18.01. (möglichst oder gleich nächste Woche) zu deinem Arzt und deine AU weiter verlängern lassen ...
Dann wird dir dein restliches Krankengeld überwiesen.

Das erste ALGI bekommst du sowieso erst zu ENDE Januar, die AfA zahlt immer erst rückwirkend für den abgelaufenen Monat ...
Krass ausgedrückt hast du aktuell überhaupt noch keinen Anspruch auf Geld von der AfA ...

Da du auch (vermutlich) nicht bedürftig bist (für die restlichen Januartage) wirst du auch beim JC NIX bekommen, selbst wenn du dort hingehen würdest. Ob das wirklich erforderlich ist kannst du nur selber wissen aber zunächst mal müsste klar sein, dass die AfA Ende Januar NICHT überwiesen hat, vorher ist dein ALGI gar nicht "fällig" ...

Im Grunde kannst du dich also erst wirklich aufregen, wenn du bis Ende Januar keinen Leistungs-Bescheid und kein Geld bekommen hast, bis dahin ist das alles ein überflüssiger "Sturm im Wasserglas".

Ich habe heute erneut angerufen und man sagte mir, das nur der erste Sachbearbeiter einen Eintrag gemacht hat (siehe oben)
Ich habe heute um erneuten Anruf des ersten SB gebeten um festzustellen wer denn nun da das Sagen hat.

Höre bitte endlich auf mit dieser SCHEI**-Telefoniererei, merkst du denn immer noch nicht, wie die dich damit "zum Affen machen" ... mach NUR noch ALLES schriftlich und nachweislich, auf Papier wagen die sich NICHT, was man dir am Telefon so alles erzählt und wenn doch, hast du es wenigstens schriftlich (also einen echten Beweis) in der Hand.

Das ganze Theater bisher war völlig überflüssig, es hat dich nur Nerven gekostet, die du noch für wichtigere Dinge dringend benötigen wirst.

Ich bin 51 Jahre alt und leide unter Depressionen, Panikattacken, Angstzuständen, Schlafstörungen, Schuppenflechte und Tinnitus auf beiden Ohren.
Die Schuppenflechte schlägt mittlerweile auf die Gelenke.
Mein Hausarzt und mein Psychotherapeut befürworten eine Erwerbsminderungsrente.

Warst du während deiner AU mal in einer DRV-Reha-Klinik (z.B. auf "Wunsch" der KK, bist du (auch) arbeitslos oder noch in einem (jetzt ruhenden) Arbeitsverhältnis ???
Was dein Hausarzt und der Psychotherapeut so befürworten wird die DRV nicht unbedingt interessieren aber das hindert dich ja nicht den Antrag auf EM-Rente einfach zu stellen, wenn du das für dich auch als letzte Möglichkeit siehst.

Die AfA wird letztlich auch einen Antrag (auf Reha oder EM-Rente) von dir verlangen, wenn der ÄD das so aus deinen abgegebenen medizinischen Unterlagen ersehen sollte, kommt ja darauf an was du geliefert hast dafür.
Auf JEDEN Fall musst du schon dafür die AU weiter aufrecht erhalten aber bitte NICHT mehr bei der AfA abgeben, du darfst mit deinem (theoretischen) "ÄD-Restleistungsvermögen" nicht mehr AU sein, sondern musst dich damit (theoretisch / fiktiv) der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stellen (WOLLEN).

Trotzdem weiß ich jetzt nicht mehr was ich machen soll, jeder sagt mir was anderes und meine Existenzängste sind bald am Limit

Jetzt komm mal etwas "runter" zunächst bekommst du noch dein restliches Krankengeld und bis Ende Januar wirst du (sehr wahrscheinlich) auch deinen Bescheid und das ALGI vorliegen haben, da haben Existenz-Ängste noch etwas Zeit, auch wenn die mal schneller kommen könnten, als man dir heute wünschen möchte.
Deine Krankenversicherung ist vorerst über die gesetzliche Nachversicherung (1 Monat ab Aussteuerung) der KK gesichert (dazu teilen die KK den Ausgesteuerten leider auch nie was mit), bist du verheiratet, dann könnte (zur Not) auch die Familienversicherung greifen ???

Gesundheits-Unterlagen sind IMMER FREIWILLIG (und gehören auch NUR zum ÄD, das war völlig richtig von dir), da nützt es auch NIX das auf den Formularen durchzustreichen ...
Lerne schnell zu hinterfragen und Rechtsgrundlagen zu verlangen (schriftlich bitte für deinen Anwalt) wenn man dir irgendwas "erzählen" will und höre auf zu telefonieren ...
Und nimm dir einen Beistand (nach § 13 SGB X) mit wenn du mal weider was persönlich vor Ort klären möchtest und dann verlange SOFORT schriftlich, was man dir so "sagt" ...

Das Kundenreaktions-Management gibt es in der alten Form nicht mehr, dafür wäre es auch aktuell noch zu früh ...

MfG Doppeloma
 

Kessia

Elo-User*in
Mitglied seit
15 Dezember 2018
Beiträge
335
Bewertungen
108
Hallo Resident25,
Auf JEDEN Fall musst du schon dafür die AU weiter aufrecht erhalten aber bitte NICHT mehr bei der AfA abgeben, du darfst mit deinem (theoretischen) "ÄD-Restleistungsvermögen" nicht mehr AU sein, sondern musst dich damit (theoretisch / fiktiv) der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stellen (WOLLEN).

Ich muss wieder einmal nachfragen, da ich weiterhin Verständigungsprobleme mit der fiktiven Arbeitsvermittlung habe.
Resident 25 wird ab dem 18.01.2019 von seinem behandelnden Arzt aufgrund seiner (ihrer?) hier geschilderten Depressionen, Panikattacken, Angstzuständen, Schlafstörungen usw. sicherlich weiterhin AU geschrieben. Wenn nun der ÄD der AfA bei Resident 25 ein Restleistungsvermögen feststellt, muss er (sie?) sich mit den o.g. Symptomen ab dem 18.01.2019 nach Aufforderung durch die AfA dann bei Arbeitgebern bewerben (also der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stehen), obwohl weiterhin eine AU vorliegt?
Nach Lust und Laune kann dann also der SB Arbeitsangebote an Resident 25 versenden, bei deren Arbeitgeber Resident 25 sich dann überall vorzustellen und Unterlagen einzureichen hat? Ist das der Gesundheit bei den geschilderten Symptomen dienlich? Die AU (ja, auch wenn sie nichts mit dem Leistungsvermögen zu tun hat) seines behandelnden Arztes liegt ja nicht umsonst vor....
Wird man bei diesen ganzen Bewerbungen und Aufgaben, die die AfA einen hier bei der Jobsuche zuweist (und die durch einen übereifrigen SB vielleicht auch schonma in Schikane ausarten kann...kann ja sein) nicht noch kränker?
Ich weiß nun nicht, ob Resident 25 noch einen Arbeitgeber hat, aber was sagt der dazu, wenn man sich bei anderen Arbeitgebern bewerben muss? Das geht doch rechtlich auch gar nicht.
Es ist einfach so unverständlich für mich alles, bitte nicht schimpfen, das ich da schon wieder Erklärungsbedarf habe.
 
E

ExitUser

Gast
Wenn nun der ÄD der AfA bei Resident 25 ein Restleistungsvermögen feststellt, muss er (sie?) sich mit den o.g. Symptomen ab dem 18.01.2019 nach Aufforderung durch die AfA dann bei Arbeitgebern bewerben (also der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stehen), obwohl weiterhin eine AU vorliegt?
Der ÄD wird ja sowieso ein Restleistungsvermögen feststellen, die Frage ist da eher wie "hoch" dieses dann ist. Aber da man sich ja mit seinem Restleistungsvermögen der AfA zur Verfügung stellt, kann es je nachdem was festgestellt wurde sein, dass man sich bewerben soll. Von der AU weiss die AfA ja eigentlich nichts, bzw. sollte das ja auch nichts wissen. Die AU gibt man ja nicht bei der AfA ab, dass wäre dann nicht so gut.

Normalerweise würde man ja dann einen Reha-Antrag stellen, oder eine EMR beantragen. Somit wäre die Gefahr hier massig Vorschläge für Arbeitgeber zu bekommen, wohl eher gering. Das wäre auch nicht im Interesse der AfA, da sie einen lieber aus finanziellen Gründen so schnell wie möglich in Richtung Reha/Rente loswerden wollen.

Ich weiß nun nicht, ob Resident 25 noch einen Arbeitgeber hat, aber was sagt der dazu, wenn man sich bei anderen Arbeitgebern bewerben muss? Das geht doch rechtlich auch gar nicht.
Doch, dass geht sehr wohl. Für seine Arbeitsstelle ist er ja AU (ggü. dem Arbeitgeber und der KK) und kann ja dort nicht arbeiten. Sein Restleistungsvermögen (für eben Tätigkeiten die dazu passen) stellt er ja der AfA zur Verfügung, also alles rechtlich sauber.
 

Kessia

Elo-User*in
Mitglied seit
15 Dezember 2018
Beiträge
335
Bewertungen
108
Doch, dass geht sehr wohl. Für seine Arbeitsstelle ist er ja AU (ggü. dem Arbeitgeber und der KK) und kann ja dort nicht arbeiten. Sein Restleistungsvermögen (für eben Tätigkeiten die dazu passen) stellt er ja der AfA zur Verfügung, also alles rechtlich sauber.

Ja das ist es es ja, was bei mir immer auf Verständigungsprobleme stößt. Resident 25 kann also auch für völlig artfremde Tätigkeiten, für die er nicht ausgebildet ist, eingesetzt werden. Kann man bei solchen Bewerbungsgesprächen ehrlich angeben, warum man sich in der Nahtlosigkeit befindet? Wenn Resident 25 über Depressionen, Panikattacken, Angstzuständen, Schlafstörungen usw. klagt, wie kann er dann überhaupt einem potentiellen Arbeitgeber adäquat zur Verfügung stehen und (festgestellte) Restleistungen erbringen? Ich werde das wohl nie verstehen....
 
E

ExitUser

Gast
Wenn Resident 25 über Depressionen, Panikattacken, Angstzuständen, Schlafstörungen usw. klagt, wie kann er dann überhaupt einem potentiellen Arbeitgeber adäquat zur Verfügung stehen und (festgestellte) Restleistungen erbringen? Ich werde das wohl nie verstehen....
Wenn das alles ärztlich dokumentiert ist und so dem äD zur Verfügung gestellt wird, dann dürfte eine Restleistungsfähigkeit von "unter 3 Stunden/täglich über 6 Monate" herauskommen. Damit würde er eh nicht der Vermittlung zur Verfügung stehen und im gleichem Atemzug eine Aufforderung zur Stellung eines Antrags auf Erwerbsminderungrente bekommen.
 

Kessia

Elo-User*in
Mitglied seit
15 Dezember 2018
Beiträge
335
Bewertungen
108
Ja ExitUser, so sehe ich das eigentlich auch. Aber wie wir ja wissen, läuft das nicht immer so und man muss sich regelrechten Kämpfen ausgesetzt sehen, die ein zusätzliches und gesundheitliches Unwohlsein erzeugen. Schlimm ist das eigentlich. Frage noch einmal: Bei unter 3 Stunden/täglich über 6 Monate also keine Vermittlung?? Bekommt Resident 25 dann trotzdem sein ALG erst einmal so lange, bis die DRV über die EMR entschieden hat? Die AfA fordert sich das Geld dann wieder von der DRV ein, habe ich hier gelesen....
 
E

ExitUser

Gast
Frage noch einmal: Bei unter 3 Stunden/täglich über 6 Monate also keine Vermittlung??
Genau! Mit so einem Ergebnis vom äD steht man der Vermittlung nicht zur Verfügung, wird aber im gleichen Atemzug sofort eine Aufforderung bekommen, innerhalb eines Monats eine Reha zu beantragen

Bekommt Resident 25 dann trotzdem sein ALG erst einmal so lange, bis die DRV über die EMR entschieden hat? Die AfA fordert sich das Geld dann wieder von der DRV ein, habe ich hier gelesen....
Ja, dass ALG1 (sofern Anspruch) bekommt er dann ganz normal. Und wenn dann der Fall eintritt, dass irgendwann eine EMR bewilligt wird, dann holen sich KK/AfA Geld von der DRV zurück. Wieviel usw. hängt dann alles davon ab, ab wann dann der Eintritt der Erwerbsminderung festgelegt wurde.
 

Resident25

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Januar 2019
Beiträge
74
Bewertungen
33
Kurz vorab warum ich so gehandelt habe wie ich gehandelt habe.
Ich habe mal 2 Jahre für diese AfA in der Verwaltung gearbeitet (längere Arbeitsverträge gibt es da leider nicht und verlängert / wiedereingestellt wird auch nicht).
Viele dieser Damen und Herren sind Ex Kollegen die mir angeblich helfen wollten wenn etwas anliegt.:(



Wozu brauchst du für den Fragebogen deine Ärzte, das soll eine Selbstauskunft sein und den ÄD interessiert nur dein aktuelles "Restleistungsvermögen" ....
AG-Bescheinigung und letzte Bescheinigung von der KK hattest du auch schon am 07.01., die KK stellen das ja meist erst am letzten Tag oder direkt nach der Aussteuerung aus.
Erst dann ist ja deine Aussteuerung tatsächlich FAKT, bis dahin könnte ja noch eine "Wunderheilung" eintreten.

Bei dem Bogen hatte ich so meine Bedenken und wollte keinen Quatsch reinschreibe, deshalb die Nachfrage bei meinen Ärzten.
Du wirst lachen die KK Bescheinigung hatte ich schon am 15.12.2018.
Wunderheilung wäre schön, ein normales Leben würde mir vieles einfacher machen.:)


Das ist inzwischen so "üblich", was ja nicht bedeutet, dass es auch korrekt ist, aber Anrufen ist das Letzte was man dann macht ... wurde dir ja bereits mitgeteilt.
Hartz 4 "anzubieten" mag zwar verpflichtend sein in diesem Zusammenhang, ist aber trotzdem überflüssig und es bekommt ja auch gar nicht Jeder Hartz 4,. nur weil die AfA nicht zahlen möchte. :icon_evil:

Zudem sind Lohnersatz-Leistungen vorrangig in Anspruch zu nehmen, auch das JC möchte zunächst wissen, ob man ALGI bekommen könnte und wenn nicht WARUM ...

Deshalb habe ich mich wohl hochgeschaukelt.


Vergiss es einfach, ernste Probleme mit Behörden (besonders auch mit der AfA) regelt man niemals telefonisch sondern IMMER NUR schriftlich und nachweislich, beim CallCenter haben die meist sowieso keine Ahnung was gerade läuft.

Hab ich sonst auch immer im normalen Leben gemacht, aber in dem Moment ritt mich die Panik.


Du hättest deine Bedenken auch gleich schriftlich gegen Eingangsbestätigung dort hinterlassen sollen, was man dir am Telefon so erzählt hat überhaupt keine rechtlich relevante Bedeutung. :icon_evil:

Bedenken liegen schriftlich vor, hab dort deine Argumente vorgebracht incl. Rechtsgrundlagen, da ich seit November hier fleißig mitlese.


Wenn ich deine Telefon-Aktionen so verfolge bekomme ich eine mittelschwere Krise ... schön, dass man dir was "vorgelesen" hat, was du leider selber NICHT schriftlich in der Hand hast, hast du dir wenigstens Notizen dazu gemacht, wer da nun (Name / Abteilung ?) was zugesagt haben soll ???


Name und Zusage habe ich mir schon beim Anruf des SB notiert incl. Datum und Uhrzeit etc., zusätzlich hat meine Mutter mitgehört.



Na-Und, was labert der dir da deinen AB voll, kannst du dir diese Informationen abspeichern, dieses "Schreiben" vom 09.01. ist NICHTS Rechtsverbindliches ... das ist kein Bescheid, sondern einfach nur eine Information (steht sogar drauf wenn ich mich recht entsinne) ...

Was für ein AfA-Clown war das nun wieder ???

Das war ein Kollege des ersten Anrufers, anscheinend weiß A nicht was B tut.
Auch hier liegen Name etc. vor.
Im Ernstfall könnte ich die Aufnahme mit dem PC aufzeichnen.


Falsch, da deine Aussteuerung zu der Zeit noch gar nicht erfolgt war, ist die Abgabe früh genug gewesen, was konkret hast du denn nun beim ÄD abgegeben und hast du dir diese Abgabe auch (vom ÄD) bestätigen lassen ???

Nur den Fragebogen mit den Schweigepflichtsaufhebungen.
Meine Ärzte wollen erst tätig werden / Unterlagen rausgeben wenn sie direkt aufgefordert werden (machen sich Hoffnung direkt mit dem ÄD sprechen zu können und positiv einwirken zu können)
Hab ich mir bestätigen lassen und da die Dame mich kannte kam ja die Warnung vor dem Verhalten der Leistungsabteilung.


Falsch, wie lange die für ihr "Gutachten" brauchen ist irrelevant, das ist gar nicht nötig, um über deinen Leistungsanspruch zu entscheiden, das DARF NICHT zu deinen Lasten gehen.
Leistungsrelevant ist der Formular-Antrag, die AG-Bescheinigung und die Abschluss-Bescheinigung der KK ... das "ÄD-Gutachten" ist eine zusätzliche Pflicht der AfA nach einer Aussteuerung.

Genau so hab ich das da auch begründet, dank deiner Beiträge. (Ich bin sehr dankbar, dass Du dich so für deine Mitmenschen einsetzt)

Aktuell sind diese ganzen Aussagen noch völliger Blödsinn und ich werde dir auch gerne erklären WARUM ...

Du bist noch gar nicht "ausgesteuert" noch ist die KK dein "Boss" und zahlt dein Krankengeld, dafür musst du am 18.01. (möglichst oder gleich nächste Woche) zu deinem Arzt und deine AU weiter verlängern lassen ...
Dann wird dir dein restliches Krankengeld überwiesen.

Das erste ALGI bekommst du sowieso erst zu ENDE Januar, die AfA zahlt immer erst rückwirkend für den abgelaufenen Monat ...
Krass ausgedrückt hast du aktuell überhaupt noch keinen Anspruch auf Geld von der AfA ...

Da du auch (vermutlich) nicht bedürftig bist (für die restlichen Januartage) wirst du auch beim JC NIX bekommen, selbst wenn du dort hingehen würdest. Ob das wirklich erforderlich ist kannst du nur selber wissen aber zunächst mal müsste klar sein, dass die AfA Ende Januar NICHT überwiesen hat, vorher ist dein ALGI gar nicht "fällig" ...

Im Grunde kannst du dich also erst wirklich aufregen, wenn du bis Ende Januar keinen Leistungs-Bescheid und kein Geld bekommen hast, bis dahin ist das alles ein überflüssiger "Sturm im Wasserglas".

Nächster Arzt Termin ist am 24.01. (bis dahin läuft die AU).
Zahlung wird am 18.01. eingestellt laut KK, Geld bis 18.01. wir dann überwiesen.
Fälligkeit der AfA ist mir bekannt, nur wenn dir am ersten Tag (Dezember) einer (SB Eingangszone) schonmal sagt Geld gibt's erst wenn das Gutachten vorliegt und das kann dauern, dann kriege ich leider Panik.


Höre bitte endlich auf mit dieser SCHEI**-Telefoniererei, merkst du denn immer noch nicht, wie die dich damit "zum Affen machen" ... mach NUR noch ALLES schriftlich und nachweislich, auf Papier wagen die sich NICHT, was man dir am Telefon so alles erzählt und wenn doch, hast du es wenigstens schriftlich (also einen echten Beweis) in der Hand.

Das ganze Theater bisher war völlig überflüssig, es hat dich nur Nerven gekostet, die du noch für wichtigere Dinge dringend benötigen wirst.

Völlig korrekt, hab ich mittlerweile auch eingesehen.

Warst du während deiner AU mal in einer DRV-Reha-Klinik (z.B. auf "Wunsch" der KK, bist du (auch) arbeitslos oder noch in einem (jetzt ruhenden) Arbeitsverhältnis ???
Was dein Hausarzt und der Psychotherapeut so befürworten wird die DRV nicht unbedingt interessieren aber das hindert dich ja nicht den Antrag auf EM-Rente einfach zu stellen, wenn du das für dich auch als letzte Möglichkeit siehst.

Die AfA wird letztlich auch einen Antrag (auf Reha oder EM-Rente) von dir verlangen, wenn der ÄD das so aus deinen abgegebenen medizinischen Unterlagen ersehen sollte, kommt ja darauf an was du geliefert hast dafür.
Auf JEDEN Fall musst du schon dafür die AU weiter aufrecht erhalten aber bitte NICHT mehr bei der AfA abgeben, du darfst mit deinem (theoretischen) "ÄD-Restleistungsvermögen" nicht mehr AU sein, sondern musst dich damit (theoretisch / fiktiv) der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stellen (WOLLEN).

Reha war bis jetzt noch nicht angedacht (hatte bei der KK sogar nachgefragt).

Ich wurde sofort vom Arbeitgeber entlassen, aber was erwartet man auch von einer Zeitarbeitsfirma.
Mit der AU werde ich genauso handeln wie Du es sagst, habe mir damals auch die Vorlage für den Fragebogen von dir zu nutze gemacht und alles genauso ausgefüllt.


Jetzt komm mal etwas "runter" zunächst bekommst du noch dein restliches Krankengeld und bis Ende Januar wirst du (sehr wahrscheinlich) auch deinen Bescheid und das ALGI vorliegen haben, da haben Existenz-Ängste noch etwas Zeit, auch wenn die mal schneller kommen könnten, als man dir heute wünschen möchte.
Deine Krankenversicherung ist vorerst über die gesetzliche Nachversicherung (1 Monat ab Aussteuerung) der KK gesichert (dazu teilen die KK den Ausgesteuerten leider auch nie was mit), bist du verheiratet, dann könnte (zur Not) auch die Familienversicherung greifen ???

Gesundheits-Unterlagen sind IMMER FREIWILLIG (und gehören auch NUR zum ÄD, das war völlig richtig von dir), da nützt es auch NIX das auf den Formularen durchzustreichen ...
Lerne schnell zu hinterfragen und Rechtsgrundlagen zu verlangen (schriftlich bitte für deinen Anwalt) wenn man dir irgendwas "erzählen" will und höre auf zu telefonieren ...
Und nimm dir einen Beistand (nach § 13 SGB X) mit wenn du mal weider was persönlich vor Ort klären möchtest und dann verlange SOFORT schriftlich, was man dir so "sagt" ...

Das Kundenreaktions-Management gibt es in der alten Form nicht mehr, dafür wäre es auch aktuell noch zu früh ...


Da wird nix mehr durchgestrichen, die AfA hat das Merkblatt zu dem Gesundheitsbogen allgemein geändert.
Da steht jetzt tatsächlich "muss" drin und dir werden Sanktionen angedroht.
 

Kessia

Elo-User*in
Mitglied seit
15 Dezember 2018
Beiträge
335
Bewertungen
108
Genau! Mit so einem Ergebnis vom äD steht man der Vermittlung nicht zur Verfügung, wird aber im gleichen Atemzug sofort eine Aufforderung bekommen, innerhalb eines Monats eine Reha zu beantragen

Okay, aber endet dann bei dieser Feststellung nicht auch die Nahtlosigkeitsregelung? Resident 25 steht ja den Vermittlungsbemühungen der AfA somit nicht zur Verfügung. Das tut Resident 25 ja nur - wenn ich bislang alles richtig verstanden habe- wenn Resident 25 auch einer Vermittlung zur Verfügung steht und eine versicherungspflichtige, mindestens 15 Stunden wöchentlich umfassende zumutbare Beschäftigung ausüben kann. Oder endet die Nahtlosigkeit erst, wenn die DRV die abschließende Feststellung -auf den entsprechenden Antrag zur EMR - getroffen hat? Die DRV hat das Schlusswort sozusagen. Richtig?
 
E

ExitUser

Gast
Okay, aber endet dann bei dieser Feststellung nicht auch die Nahtlosigkeitsregelung?
Nein, warum sollte sie? Man ist ja nicht AU und stellt sich mit seinem Restleistungsvermögen zur Verfügung ;)

Die DRV hat das Schlusswort sozusagen. Richtig?
Ich glaube das kann man so nicht sagen. Es kann ja auch sein das es bis vors Gericht gehen muss und dann könnte das Gericht das Schlusswort haben
 

Kessia

Elo-User*in
Mitglied seit
15 Dezember 2018
Beiträge
335
Bewertungen
108
nur wenn dir am ersten Tag (Dezember) einer (SB Eingangszone) schonmal sagt Geld gibt's erst wenn das Gutachten vorliegt und das kann dauern, dann kriege ich leider Panik.

Ja das würde mir auch so gehen. Dieses Auftreten ist unsensibel und angsteinflößend, wenn man auf sein Überlebensgeld angewiesen ist. Aber man darf wohl eben nicht erwarten, dass selbst die Eingangszone bei der AfA wenigstens ein bisschen menschelt.
 

Kessia

Elo-User*in
Mitglied seit
15 Dezember 2018
Beiträge
335
Bewertungen
108
@ExitUser….. Hm jaaa, also obwohl man bei einer festgestellten Restleistung von "unter 3 Stunden/täglich über 6 Monate" nicht der Vermittlung zur Verfügung steht, bleibt man trotzdem in der Nahtlosigkeit und bezieht weiterhin ALG 1? Das verstehe ich grad schon wieder nicht. Mit dem Gericht hast du recht. Na klar. An die Klagen etc. hab ich ja gar nicht mehr gedacht.
 

Doppeloma

Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.440
Bewertungen
15.183
Hallo Kessia,

Wenn nun der ÄD der AfA bei Resident 25 ein Restleistungsvermögen feststellt, muss er (sie?) sich mit den o.g. Symptomen ab dem 18.01.2019 nach Aufforderung durch die AfA dann bei Arbeitgebern bewerben (also der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stehen), obwohl weiterhin eine AU vorliegt?

Hier mal nur die Antworten soweit sie auch für den TE von Interesse sein könnten, ansonsten möchte ich dich dringend bitten DEINE Fragen auch in DEINEM Thema zu stellen, hier geht es vorrangig nur um die Probleme von @Resident25.

Die AU gilt NUR noch für die ausgesteuerte Krankheit und NICHT für das "Restleistungsvermögen" was der ÄD der AfA dann feststellen soll, das ist auch schwer zu verstehen aber man darf für den Anspruch auf ALGI NICHT komplett "Leistungs-Unfähig" sein, dann bekommt man kein Geld von der AfA.
Das ist kein "Ersatz-Krankengeld" ... und eine gewisse "Verfügbarkeit" (für die Arbeitsvermittlung) muss man zumindest selbst IMMER betonen (man muss also arbeiten WOLLEN, auch wenn es wegen der weiteren Leistungseinschränkungen aktuell eigentlich nicht geht).
Ob das real auch umsetzbar ist, muss dich nicht weiter interessieren, NUR der ÄD darf dich für komplett Leistungs-Unfähig (unter 15 Wochenstunden) "begutachten" und dann muss ein Antrag auf Reha oder EM-Rente gestellt werden, das bekommt man dann schriftlich.

Nach Lust und Laune kann dann also der SB Arbeitsangebote an Resident 25 versenden, bei deren Arbeitgeber Resident 25 sich dann überall vorzustellen und Unterlagen einzureichen hat?

"Nach Lust und Laune" des SB geht das schon mal gar nicht, die Leistungsgrenzen des ÄD-Gutachtens sind dabei zu beachten (dafür wird es ja gemacht und der SB bekommt den Teil B davon), zusätzlich gibt es auch die Zumutbarkeit nach § 140 SGB III zu beachten, da fällt meist auch schon sehr viel weg, was man als "unzumutbar" (direkt schon OHNE Bewerbung) ablehnen könnte.

§ 140 SGB III Zumutbare Beschäftigungen Sozialgesetzbuch (SGB) Drittes Buch (III) Arbeitsförderung

Auf diese Rechtsgrundlagen hat der Arbeitsvermittler zu achten wenn er VV ausreichen wird und es gibt eher selten wirklich "ernsthafte" Angebote für Ausgesteuerte, auf die man sich dann im Ausnahmefall auch tatsächlich bewerben müsste ...
Ob man sich auch vorstellen soll, würde ja schon der AG entscheiden und erst recht ob Jemand auch wirklich eingestellt wird, das bestimmt ja nicht die AfA ... :icon_evil:

Ist das der Gesundheit bei den geschilderten Symptomen dienlich? Die AU (ja, auch wenn sie nichts mit dem Leistungsvermögen zu tun hat) seines behandelnden Arztes liegt ja nicht umsonst vor....

Diese AU gilt aber für die Vermittlung mit dem "Restleistungsvermögen" NICHT (mehr) bei der AfA, ob das gesundheitsfördernd ist interessiert dabei Niemanden wirklich ... die AfA ist kein "Sanatorium", will man selber gar nicht "verfügbar" sein, dann bekommt man eben KEIN Geld von der AfA, so ist nun mal die Realität im SGB III.

Das ist ja ursprünglich nicht für langfristig Kranke und Ausgesteuerte gedacht sondern für Arbeitslose, die wieder in Arbeit vermittelt werden sollen (und auch gesundheitlich können), ohne Aussteuerung wird man ja nach 6 Wochen AU von der AfA an die KK abgegeben.

Wird man bei diesen ganzen Bewerbungen und Aufgaben, die die AfA einen hier bei der Jobsuche zuweist (und die durch einen übereifrigen SB vielleicht auch schonma in Schikane ausarten kann...kann ja sein) nicht noch kränker?

So übertrieben kommt das allerdings doch nur ganz selten vor, wie du dir das gerade ausmalst ... ich wurde auch ausgesteuert / mein Männe auch ... es ist allerdings schon einige Jahre her und die Ausgesteuerten werden immer teurer für die AfA, weil die meist erforderlichen / beantragten EM-Renten von der DRV dann abgelehnt werden.
Bewilligung von EM-Rente soll ja (eigentlich) dann (möglichst bald) den Bezug des ALGI beenden und die AfA bekäme zumindest einen großen Teil ihrer Zahlungen (von der DRV) zurück, wenn denn eine EM-Rente auch bewilligt wird in absehbarer Zeit und nicht wie aktuell oft erst Jahre später am Gericht.

Da interessiert das auch Niemanden, ob uns das Alles noch kränker macht als wir ohnehin schon sind ... es geht überall nur noch darum Gelder einzusparen und das beginnt ja bereits mit der Nerverei bei den KK während der Krankengeld-Zahlung ... die sollten ja eigentlich (am Besten) wissen, dass man dabei nicht gesund werden kann. :icon_kinn:

Um zur AfA zurück zu kommen, wurde ich für "Leistungs-Unfähig / Vermittlungs-Unfähig" erklärt durch den ÄD und aufgefordert eine EM-Rente zu beantragen, danach hat man mich (18 Monate lang) komplett in Ruhe gelassen bis mein ALGI dann auch abgelaufen war. Die EM-Rente wurde trotzdem von der DRV abgelehnt und es dauerte (über Widerspruch und Klage) noch fast 3 weitere Jahre bis zur (rückwirkenden) Bewilligung am Gericht, die AfA bekam am Ende nur noch 2,5 Monate "erstattet" ...

Bewerben musste ich mich also NIE, bei meinem Männe war das etwas anders, der sollte sich (nach Wunsch seiner AfA-SB) bewerben auf "Minijobs" als Pförtner, obwohl er noch fest angestellt war und rate mal als was ???

Richtig, als Pförtner und dafür war er ja weiterhin AU geschrieben, das war seiner SB aber EGAL ... der AfA-ÄD hatte ihn als UNTER 6 aber mehr als 3 Stunden Leistungsfähig "begutachtet" (und den vorhandenen Job gesundheitlich ausgeschlossen :icon_kratz:), wir haben dann Zeitungs-Anzeigen aufgeklebt für die monatlichen Meldetermine ... wirklich "beworben" hat er sich aber auch NICHT ... er hatte ja einen Vollzeit-Job als "Pförtner" ...

Die SB "beäugte" immer kurz die aufgeklebten Anzeigen und gab sie ihm zurück, ich glaube ihr wäre gar nicht aufgefallen, wenn es immer die Gleichen gewesen wären ... :icon_kratz:
Nein, wirklich "verstanden" haben wir das damals auch nicht, seine SB wollte wohl einfach "ihre vermeintliche Macht demonstrieren" aber wir waren beide krank und brauchten das Geld, also haben wir das makabere "Spiel" mitgespielt.
So vergingen dann auch seine 15 Monate Anspruch, ohne je eine ernsthafte Bewerbung zu schreiben, zumal ein Minijob sowieso nicht das ist, wohin die AfA vermitteln soll. :icon_evil:

Ich weiß nun nicht, ob Resident 25 noch einen Arbeitgeber hat, aber was sagt der dazu, wenn man sich bei anderen Arbeitgebern bewerben muss? Das geht doch rechtlich auch gar nicht.

Wir hatten also auch beide noch unsere Arbeitsplätze, das ist offiziell aber für die AfA irrelevant wenn man dort wegen Krankheit nicht arbeiten kann und deswegen (nach der Aussteuerung) ALGI beziehen muss / möchte ...
Der aktuelle Arbeitsplatz RUHT deswegen offiziell und der AG hat dazu gar nichts "zu sagen", man kann sich immer bei anderen AG bewerben, wer sagt, dass wäre nicht möglich ???

So habe ich früher meine Stellen gewechselt, wenn es mir bei einem AG nicht mehr gefallen hat und wenn man was Anderes findet (und tatsächlich sicher eingestellt werden soll), dann muss man eben regulär kündigen, wie sich das lt. Arbeitsvertrag gehört.
Das darf man natürlich auch in geforderten Bewerbungen vermerken, dass man noch im festen Arbeitsvertrag ist und erst nach Ablauf der Kündigungsfrist (also zum XX) die Arbeit beim neuen AG antreten kann.

Damit haben sich heutzutage die meisten Bewerbungen sowieso schon erledigt, zumal man nach längerer Mitarbeit (beim aktuellen AG) auch meist eine sehr lange Kündigungsfrist hat.

Es ist einfach so unverständlich für mich alles, bitte nicht schimpfen, das ich da schon wieder Erklärungsbedarf habe.

Dass du nicht alles gleich verstehst (manches verstehe ich bis heute NICHT wirklich ... :bigsmile:) ist kein Problem, aber bitte stelle deine Fragen dann besser auch in deinem persönlichen Thema ... nicht immer haben die User ihre Verständnisprobleme an den gleichen Punkten.

Vielen Dank für dein Verständnis!

MfG Doppeloma
 

Doppeloma

Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.440
Bewertungen
15.183
Hallo Resident25,

Kurz vorab warum ich so gehandelt habe wie ich gehandelt habe.
Ich habe mal 2 Jahre für diese AfA in der Verwaltung gearbeitet (längere Arbeitsverträge gibt es da leider nicht und verlängert / wiedereingestellt wird auch nicht).
Viele dieser Damen und Herren sind Ex Kollegen die mir angeblich helfen wollten wenn etwas anliegt.:(

Vergiss es ganz schnell was man dir dazu mal "als Kollege" versprochen hatte, die haben sich alle an die Anweisungen von "oben" zu halten und da ist kein Platz für solche nachträgliche Kollegialität und das gilt NICHT nur bei der AfA ... das gilt leider inzwischen (fast) überall.
In meiner letzten Firma war ich gute 10 Jahre noch offiziell angestellt (nein, Niemand hat mir dann zum Jubiläum gratuliert :icon_evil:), Anfangs wurde noch gelegentlich (telefonisch) nachgefragt wie es mir geht und ob ich bald wiederkommen werde und dann gerät man sehr schnell in Vergessenheit.

Aber mir hat auch nicht viel "gefehlt", ich war zusehr mit mir selbst und meinen Gesundheitsproblemen beschäftigt (die deinen sehr ähnlich gewesen sind), für mich war bald klar, dass ich dort NICHT mehr arbeiten KANN und möchte, es war einfach zu viel Stress ... besonders nach einer überlebten, großen Herz-OP.

Bei dem Bogen hatte ich so meine Bedenken und wollte keinen Quatsch reinschreibe, deshalb die Nachfrage bei meinen Ärzten.
Du wirst lachen die KK Bescheinigung hatte ich schon am 15.12.2018.

Da "muss" man gar nichts reinschreiben und ich habe damals nur so die überall "üblichen" Anamnesefragen beantwortet, das habe ich meinen Ärzten alles gar nicht erst "zugemutet", sich damit befassen zu müssen.
Diese ganzen Gesundheits-Auskünfte sind und bleiben FREIWILLIG, ganz gleich was man dir dazu erzählt oder auf den Zettelchen so durchstreicht und durch ein freches "muss" ersetzt ... es bleibt trotzdem freiwillig so lange keine Rechtsgrundlagen für eine Verpflichtung im Gesetz stehen (und dafür auch angegeben werden) ...

Wenn du selbst dort tätig warst, sollte dir doch bekannt sein wie mit med. Unterlagen umzugehen ist und was man da wirklich "fordern" kann und was nicht und WER das dann zu bekommen hat ???
Wenn deine KK die Bescheinigung so früh schon ausgestellt hat war zumindest dort NIX mehr geplant, was die Aussteuerung noch verhindern könnte und an "Schlimmeres" wollen wir mal gar nicht erst denken ...

Deshalb habe ich mich wohl hoch geschaukelt
Hab ich sonst auch immer im normalen Leben gemacht, aber in dem Moment ritt mich die Panik.

Dann "schaukel" dich mal ganz schnell wieder runter und gerade in "panischen Momenten" sollte man besser GAR NICHTS machen, was man sonst im "normalen Leben" auch nicht machen würde ... :icon_evil:
Ich habe mir (sehr mühsam) beigebracht ALLES immer erst EINE Nacht zu überschlafen, ehe ich überhaupt irgendwas unternehme was mir eher schaden könnte ... das hat mich schon vor manchem Fehler oder verfrühter / falscher Reaktion bewahrt.

Meist brauche ich auch etwas Zeit um "abzukühlen" und überhaupt wieder logisch und realistisch nachzudenken, was jetzt zu tun ist und nun kannst du sogar HIER im Forum VORHER nachfragen ... solche Möglichkeiten hatte ich vor über 10 Jahren noch nicht als dieses (völlig ungeahnte) Krankheits- und Behörden-Chaos bei uns angefangen hat.

Ich habe schon "Wutbriefe" verfasst (erst mal so für mich) um am nächsten Tag selber festzustellen, wie übertrieben PANISCH ich doch gewesen bin dabei ... es ist aber durchaus ein Weg das "abzubauen" und wieder "auf den Teppich zu kommen" ... aber so Niemals was an Behörden abschicken und schon gar nicht anrufen ... :icon_evil:

Ich hatte (zum Glück) so was wie eine "Telefon-Phobie", die sehr lange Zeit vorgehalten hat (aus meinem letzten Job im CallCenter), da war das für mich sowieso KEINE Option mich telefonisch irgendwie "voll-labern" zu lassen ...

Im Ernstfall könnte ich die Aufnahme mit dem PC aufzeichnen.

Mach das (falls du es mal brauchen solltest) und geh da ansonsten gar nicht weiter drauf ein, das hat doch überhaupt KEINE rechtliche Relevanz was dir da erzählt wurde ... darüber braucht man sich nicht aufzuregen und auch nicht weiter drüber zu diskutieren ...

Nur den Fragebogen mit den Schweigepflichtsaufhebungen.

Wozu Schweigepflicht-Entbindungen und für wen hast du die so alles unterschrieben und hast du die Befristung geändert ???

Meine Ärzte wollen erst tätig werden / Unterlagen rausgeben wenn sie direkt aufgefordert werden (machen sich Hoffnung direkt mit dem ÄD sprechen zu können und positiv einwirken zu können)

Auch Schwachsinn, wenn der ÄD überhaupt Anfragen stellt an deine behandelnden Ärzte erfolgt das schriftlich, das sind keine Samariter, die arbeiten für die AfA und sollen NUR dein "Restleistungsvermögen" (für die Arbeitsvermittlung) feststellen, dafür telefonieren die in der Regel auch nicht mit den Ärzten herum.

Im Übrigen hast du einen Rechtsanspruch auf passende Kopien aus deiner Patienten-Akte wenn du das für irgendwelche Angelegenheiten benötigst, deine Ärzte sollen auch NICHTS "extra schreiben", die sollen nur ausdrucken was schon vorhanden ist.
Das gibt man dann beim ÄD ab und Schweigepflicht-Entbindungen sind damit komplett überflüssig.

https://www.patienten-rechte-gesetz.de/patientenrechte/akteneinsicht.html

Hier kannst du Einiges dazu nachlesen, später bearbeite ich gerne noch den Rest deiner Antwort aber jetzt habe ich erst mal "Küchendienst", sonst wird mein Männe "ungnädig" wenn er nichts zu Beißen bekommt ... :bigsmile:

MfG Doppeloma
 

Resident25

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Januar 2019
Beiträge
74
Bewertungen
33
Wozu Schweigepflicht-Entbindungen und für wen hast du die so alles unterschrieben und hast du die Befristung geändert ???

Nur für den Hausarzt und Psychotherapeuten, Frist ist geändert auf 1/2 Jahr.
Die anderen Ärzte schicken Ihre Berichte immer an meinen Hausarzt und die soll der ÄD gefälligst da anfordern.:)

Hier kannst du Einiges dazu nachlesen, später bearbeite ich gerne noch den Rest deiner Antwort aber jetzt habe ich erst mal "Küchendienst", sonst wird mein Männe "ungnädig" wenn er nichts zu Beißen bekommt ... :bigsmile:

Dank Dir schonmal im voraus!:)

By the way durch die AfA war ich auch mal zwangsweise im Callcenter beschäftigt (Kreditabwicklung PKW) , für mich war es das Grauen und hat mir fast den Rest gegeben.
 
Oben Unten