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Ausspäh-Skandal bei der Bahn

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#1
Bahn überprüfte heimlich 173.000 Mitarbeiter

Der Skandal bei der Bahn hat viel größere Ausmaße als bisher bekannt. Nach Angaben des Konzerns wurden 2002 und 2003 rund 173.000 Mitarbeiter ohne ihr Wissen auf Korruption hin überprüft - bisher war nur von rund tausend leitenden Mitarbeitern die Rede. Ausspäh-Skandal: Bahn überprüfte heimlich 173.000 Mitarbeiter
 
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#2
Ermittlungen gegen Mitarbeiter

Schutz für Mehdorn?

Die Deutsche Bahn hat laut einem Zeitungsbericht gegen einen Mitarbeiter ermitteln lassen, um Konzernchef Hartmut Mehdorn vor einer Anzeige wegen Steuerhinterziehung zu schützen. Die heimliche Überprüfung von 173.000 weiteren Bahn-Mitarbeitern sorgt unterdessen für Diskussionen.
Bei dem "Projekt Uhu" sei es um Ermittlungen gegen einen Mitarbeiter gegangen, der Mehdorn offenbar unter falschem Namen wegen eines angeblichen Steuerdelikts angezeigt und sich in einem Schreiben an mehrere Finanzbehörden gewandt hatte, berichtet die Online-Ausgabe des "Kölner Stadt-Anzeiger" unter Berufung auf einen Bericht des Berliner Datenschutzbeauftragten Alexander Dix.
Ermittlungen gegen Mitarbeiter - Schutz für Mehdorn? - n-tv.de



.
 

Guevara

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#5
Hallo an alle,

wenn man den Artikel in der FAZ gelesen hat, kommt man zu einem ganz anderen Urteil; ich bin dafür, daß Herr Mehdorn weiterhin DB-Bahnchef bleibt, jedoch von seinen Plänen zum unpopulären Börsengang vollständig Abstand nimmt.

Bahn Datenaffäre: Die ewige Hatz auf Hartmut Mehdorn - Unternehmen - Wirtschaft - FAZ.NET

ciao
pinguin
Noch einer der sich von Print-Medien beeinflusen lässt !!

Ich weiss ja nicht was du geraucht hast,der Stoff muss ja wirklich gut ins Hinterstübchen steigen.

Mehdorn sollte ganz schnell gehen,bevor noch mehr sauereien ans Licht kommen !!

Wenn ein Bahn-Chef so handelt steckt da schon so viel kriminäle Energie dahinter das man meint er wär der neue STASI-Chef !!

Zumal die Bahn so viel schaden nimmt was Jahre wieder dauert um normalität dort hinein zu bekommen.

Und dann kommt noch die Frage auf,wie weit wusste Herr Tiefensee davon als direkter Minister (Bundesminister für Verkehr) von den Überprüfungen der Mitarbeiter !!

Zumal dies ja nicht einmal geschehen ist,sondern zweimal !!

Und natürlich sollten die Mitarbeiter dies sich nicht gefallen lassen,jeder einzelnen sollte Anzeige erstatten gegen Mehdorn !!

Gut das man nicht vor der Krise an die Börse ging wie Mehdorn forderte,wär weiss was dann wär.Dann noch mehr Milliarden um den Mehdorn den Ar-sch zu retten.

Solche Leute sollten flux ohne Abfindung an die Luft gesetzt werden !!

Immerhin kennt er ja dies ja schon,wenn man gehen muss !!

Zumal die DB dem Volk gehört und nicht den Schwachköpfen dort in Berlin,und im Notfall muss das halt ebend WIR selbst in die Hand nehmen.

Und das mit Nachdruck !!


Guevara
 
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#6
Hallo an alle,

wenn man den Artikel in der FAZ gelesen hat, kommt man zu einem ganz anderen Urteil; ich bin dafür, daß Herr Mehdorn weiterhin DB-Bahnchef bleibt, jedoch von seinen Plänen zum unpopulären Börsengang vollständig Abstand nimmt.

Bahn Datenaffäre: Die ewige Hatz auf Hartmut Mehdorn - Unternehmen - Wirtschaft - FAZ.NET

ciao
pinguin


Dann lese mal das durch
http://netzpolitik.org/wp-upload/datenschutz_bei_der_bahn.pdf

Das haben die Medien bis heute verschwiegen was da drinnen steht.
 

pinguin

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#7
Noch einer der sich von Print-Medien beeinflusen lässt !!
Warum sollte ich das? Sorry, bin mit unserer Bahn, wie wir sie derzeit hier haben, absolut zufrieden, und dieses schließt die Tätigkeit aller für diese Region wirkenden Bahnmitarbeiter incl. des Herrn Mehdorn ein. Hast Du was dagegen?

Mehdorn sollte ganz schnell gehen
Tut mir leid, er bleibt. Er ist der einzigste, der das Unternehmen Deutsche Bahn mit seinen Mitarbeitern im Laufe seines Wirkens auf Vordermann gebracht hat. Überdies hat er sehrwohl die Verpflichtung, seine Leute dahingehend zu überprüfen, daß sie sich firmenkonform verhalten.

Und dann kommt noch die Frage auf, wie weit wusste Herr Tiefensee davon als direkter Minister (Bundesminister für Verkehr) von den Überprüfungen der Mitarbeiter.
Dieses ist eine andere Frage.

Und natürlich sollten die Mitarbeiter dies sich nicht gefallen lassen, jeder einzelnen sollte Anzeige erstatten gegen Mehdorn.
Aus welchem Grunde?

ciao
pinguin
 

edy

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#8

Guevara

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#9
Warum sollte ich das? Sorry, bin mit unserer Bahn, wie wir sie derzeit hier haben, absolut zufrieden, und dieses schließt die Tätigkeit aller für diese Region wirkenden Bahnmitarbeiter incl. des Herrn Mehdorn ein. Hast Du was dagegen?

Tut mir leid, er bleibt. Er ist der einzigste, der das Unternehmen Deutsche Bahn mit seinen Mitarbeitern im Laufe seines Wirkens auf Vordermann gebracht hat. Überdies hat er sehrwohl die Verpflichtung, seine Leute dahingehend zu überprüfen, daß sie sich firmenkonform verhalten.

Dieses ist eine andere Frage.

Aus welchem Grunde?

firmenkonform
ciao
pinguin
List sich wie ein ehemalge Stasi Beauftragter,der SED konform ist !!

Tut mir leid,solche äusserungen sind nicht demokratisch eher sozialistisch oder gar kommunistisch !!

Bist du firmenkonform ,oder ??? Stimmt,viele ehemaligen der DDR sind ja jetzt auch erwerbslos seit Honecker nicht mehr gibt !!


Guevara
 

Guevara

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#11
Und dann ein Avatar vom Ernesto :confused:
Ernesto Che Guevara


Nun,im Herzen war er auch ein bissel demokrat,auch wenn er dies nicht auslebte und zeigte .Er steht nun aber für Widerstand, Emanzipation und Rebellion
was auch eine demokratisch Anliegen sein kann.

Demokratisches Vermächtnis an Che Guevara

Mit der Che Guevara-Büste ist Wien die erste Stadt in Europa, die dem Freiheitskämpfer auf einem öffentlichen Platz ein Denkmal setzt. Bürgermeister Häupl dankte Blecha und dem Personenkomitee für die Realisierung des - seitens der Österreichisch-Kubanischen Gesellschaft lang erwünschten - Projekts. Es sei ein demokratisches Vermächtnis an Che, dass auch Wien dafür sorgen wolle, dass Armut getilgt werde, so Häupl. Blecha brachte ein Zitat von Che Guevara vor, dass "der Mensch mehr wert sei als alles Geld des reichsten Mannes der Welt". Mit einer solchen Haltung sei Che Guevara ein oft verkannter "intellektueller Rebell" gewesen, der gewaltige Leistungen erbracht habe.

Che Guevara-Denkmal im Donaupark feierlich eröffnet

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B. Trueger

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#12
Ernesto Che Guevara


Nun,im Herzen war er auch ein bissel demokrat,auch wenn er dies nicht auslebte und zeigte .Er steht nun aber für Widerstand, Emanzipation und Rebellion
was auch eine demokratisch Anliegen sein kann.




Guevara

Sicherlich, nur war er eben Marxist und eben der Marxismus hatte den größten Einfluss auf den Sozialismus und Kommunismus.
Ich meine nur, weil gerade du dies hier an pinguin monierst.
 
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#13
Daten-Skandal - Bahn gibt neue Massenüberprüfungen zu

Die Deutsche Bahn hat zwei weitere Kontrollaktionen mit Mitarbeiterdaten eingeräumt. So wurde bereits im Jahr 1998 ein maschineller Datenabgleich vorgenommen.

.... Die Bahn räumte in dem Bericht Fehler ein. Beim maschinellen Datenabgleich sei "eine unangemessen hohe Zahl von Mitarbeitern einbezogen" worden. "Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit war nicht gewahrt." Zweitens "fehlte die notwendige Einbindung des betrieblichen Datenschutzbeauftragten und der Arbeitnehmervertreter". Zudem sei nicht auszuschließen, dass beauftragte externe Ermittlungsfirmen "beim Einholen von Informationen - teilweise mit Kenntnis und Billigung von Mitarbeitern der DB AG - gegen Gesetze verstoßen haben".

FTD.de - Daten-Skandal: Bahn gibt neue Massenüberprüfungen zu - Handel + Dienstleister
 

pinguin

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#14
Bist du firmenkonform ,oder ??? Stimmt,viele ehemaligen der DDR sind ja jetzt auch erwerbslos seit Honecker nicht mehr gibt !!
Ich vermute einmal, daß sich das Original im Grabe umdrehen würde, täte er Deine Zeile lesen, die Du unter seinem Namen publizierst.

B. Trueger sagte :
Sicherlich, nur war er eben Marxist und eben der Marxismus hatte den größten Einfluss auf den Sozialismus und Kommunismus.
Eben.

ciao
pinguin
 

Guevara

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#15
Ich vermute einmal, daß sich das Original im Grabe umdrehen würde, täte er Deine Zeile lesen, die Du unter seinem Namen publizierst.

Eben.

ciao
pinguin
Nun,mag sein das er sich in den Grab umdreht,aber nur um vieleicht euch zur Brust zu nehmen und konform zu machen !!

Was dieBahn betrifft sollte man den ganzen Vorstand austauschen oder die Mitarbeiter zu einer Massen-Streik bewegen !! Mal schaun wie lange der Vorstand ruhe gibt und bleibt !!

Eine Überlegung wert,oder !!??

Nicht nur das Mitarbarbeiter der Bahn überprüft,auch naher Verwandter wurden überprüft !!

nsgesamt seien zwischen 1998 und 2006 fast alle Mitarbeiter dreimal und rund 800 Spitzenmanager einschließlich „naher Verwandter“ zweimal überprüft worden, hieß es in dem 37 Seiten starken Bericht. Die Bahn listet 43 Maßnahmen auf, die in den letzten Wochen zu der Datenaffäre geführt haben. Der Konzernrevision, die direkt dem Vorstandschef unterstellt ist, bescheinigt der Bericht, „dass die Vorgehensweise ...


Deutsche Bahn: Datenaffäre hat erste personelle Konsequenzen - Weitere Meldungen - FOCUS Online
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Guevara

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#17
Wozu?

Nein.

ciao
pinguin
Solche Verbrecher wie Mehdorn und alle Beteiligten dieses Ausspähen in STASI Manier sollten sofort gehen.Noch gehört die Bahn dem Volk und nicht
Dummköpfe wie Merkel oder Tiefensee oder anderen !!

pingiun,man kann ja mal dich überprüfen,überwachen,ausspähen und danach die Familie.Wie würde dies dir gefallen ??!!

Leute die dafür sind,solten selber das Opfer sein damit sie dazu lernen !!


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Guevara

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#19
Du könntes nicht einem von denen das Wasser reichen. Vielleicht ist das Dein Problem. ???
Stimmt,ich bin nicht Korrupt,Volks-Landesverräter,Geldgeil,Gehirntot.

Hab ich was vergessen.

Ich möchte garnicht so wie die sein,das Leben ist kurz,und ich nutze die Zeit für sinvolles.

Die Leute die Geld horten,sind selber schuld.Weil man ihnen dies so oder so wieder abnehmen wird.Ob sie es wollen oder nicht :icon_twisted:


Guevara
 

destina

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#20
So, da haben wir es schwarz auf weiß....nichts da mit Ausspähskandal. Alles in bester Ordnung.

Donnerstag, 26. März 2009
Spähen bei der Bahn
Mehdorn kann aufatmen


Bahnchef Hartmut Mehdorn übersteht die Spähaffäre in seinem Konzern offenbar unbeschadet. Die vom Aufsichtsrat eingeleiteten Untersuchungen der Wirtschaftsprüfer von KPMG und der Ex-Minister und Rechtsanwälte Herta Däubler-Gmelin und Gerhart Baum hätten keinen Anhaltspunkt für ein strafrechtlich relevantes Verhalten von Mehdorn ergeben, berichtete das "Handelsblatt".

Der Abgleich von Mitarbeiterdaten sei prinzipiell zulässig, hätte aber mit der Arbeitnehmerseite abgestimmt werden müssen, berichtete die Zeitung. Illegale Ausforschungen seien dem Bahnchef aber nicht anzulasten.

Die Bahn hatte im Zuge der Korruptionsbekämpfung im großen Stil Namen, Adressen und Kontoverbindungen von Mitarbeitern mit denen von Lieferanten überprüft. In einem Anfang Februar vorgelegten Zwischenbericht gab der Konzern zu, bei den Datenabgleichen Fehler gemacht zu haben und schloss Gesetzesverstöße nicht aus. Der Bahn-Aufsichtsrat beauftragte daraufhin die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG sowie den früheren Bundesinnenminister Baum und die ehemalige Bundesjustizministerin Däubler-Gmelin mit der Aufklärung.

Sie präsentieren ihre Ergebnisse dem Aufsichtsrat, der an diesem Freitag in Berlin zusammentritt. Die Gewerkschaft Transnet erwartet, dass weitere Fakten zur Aufklärung des umstrittenen Massenabgleichs mit Daten von bis zu 170.000 Bahn-Beschäftigten auf den Tisch kommen. Mehdorn hat beteuert, weder von der Art und Weise, noch von deren Zeitpunkt und Umfang gewusst zu haben. Die Aktionen waren von der Mehdorn unterstehenden Revision bei privaten Detekteien in Auftrag gegeben worden. Am 1. April will der Bundestags-Verkehrsausschuss Mehdorn erneut befragen.
Spähen bei der Bahn - Mehdorn kann aufatmen - n-tv.de
 

Woodruff

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#21
Mehdorn lehnt Rücktritt ab

Trotz massiver Rücktrittsforderungen bleibt Bahn-Chef Mehdorn im Amt. Eine flächendeckende E-Mail-Überwachung habe es in seinem Unternehmen nicht gegeben, sagt er. Die Gewerkschaften sprachen sich für seinen Abgang aus.


Bahn-Chef Hartmut Mehdorn sagte am Freitagabend in Berlin, es werde sein Rücktritt gefordert, ohne dass die Untersuchungen beendet seien. „Hierfür stehe ich nicht zur Verfügung“, so der 66-Jährige in einer kurzen Stellungnahme in der Konzernzentrale. Die Kritik sei unberechtigt, fügte er hinzu. Zuvor hatten alle drei Bahngewerkschaften nach einer Sitzung des Aufsichtsrats den Rücktritt des Konzernchefs gefordert. Bislang standen die Arbeitnehmervertreter auf der Seite Mehdorns.

[...]
Bahn-Chef: Mehdorn lehnt Rücktritt ab - Bahn - FOCUS Online
 

Woodruff

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#22
Der Fahrplan in den Abgrund

Ein Kommentar von Heribert Prantl

Spitzelei im großen Stil: Die Deutsche Bahn, ein hunderprozentiger Staatsbetrieb, hat den Staat zu hundert Prozent desavouiert. Mehdorn trägt dafür die politische, betriebliche und wohl auch die strafrechtliche Verantwortung.

Die Grundrechte haben in staatsnahen Betrieben eine schlechten Stand. Erst war es die Telekom, die von einem Datenschutzskandal geschüttelt wurde. Nun kommt die Bahn von den Affären nicht mehr frei. Die letzten Dinge sind hier noch ärger als es die ersten waren. Seit Monaten beteuert Bahnchef Hartmut Mehdorn, wirklich Schlimmes sei gar nicht passiert - und wenn, dann habe er nichts davon gewusst. Nun aber erhält der Skandal ganz neue Dimensionen. Die Praktiken der Bahnzentrale übertreffen nach Umfang, Intensität und Ausmaß der kriminellen Energie alle Befürchtungen.

Die Bahn hat nicht nur ihre Mitarbeiter peinlich überwacht; zuletzt wurden 173. 000 Beschäftigte unter Bruch des Datenschutzes gerastert und durchleuchtet. Die Bahn hat, wie sich jetzt herausstellt, drei Jahre lang den E-Mail-Verkehr in ihrem Haus gefiltert, hundert- bis hundertfünfzigtausend E-Mails am Tag. Die Mails wurden umgeleitet, gelesen, gegen die Mitarbeiter verwendet, manche Mails gar gelöscht. Es galt offenbar, Kritiker auszuschalten: Journalisten, Gewerkschafter, Politiker. [...]
Deutsche Bahn: Datenaffäre - Der Fahrplan in den Abgrund - Unternehmen - sueddeutsche.de
 

Debra

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#24
Allmählich wird das Ganze lächerlich.

"Die Bahn hat, wie sich jetzt herausstellt, drei Jahre lang den E-Mail-Verkehr in ihrem Haus gefiltert, hundert- bis hundertfünfzigtausend E-Mails am Tag. Die Mails wurden umgeleitet, gelesen, gegen die Mitarbeiter verwendet, manche Mails gar gelöscht."

E-Mails, die von einem größeren Unternehmen rausgehen, werden immer gelesen. Was soll hieran ungewöhnlich/strafbar sein? :confused:

Na ja, schlagt mich, aber ich versteh die ganze Aufregung nicht. Wer ist denn so dämlich und schickt private E-Mails von seiner Arbeit raus?
Mein Ex-Boss hat mir im Vorhinein gesagt, dass ich vorsichtig sein muss mit privaten E-Mails. Alles wird gelesen, alles archiviert. Das ist nur verständlich bei einem Unternehmen, dass selbst hohe Sicherheitsstandards erfüllen muss, z.B. Verschwiegenheit und dergleichen.
 

Woodruff

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#26
Geschönte Zahlen – gefährdete Zukunft

Bahnchef Mehdorn behauptet:

„Die Bahn schreibt erstmals schwarze Zahlen und ist börsenfähig.“

Bahn für Alle stellt fest:

„Das Bahnmanagement färbt die Bilanzen rosa wie ein Politbüro. Sie fährt auf Substanz und steigert Stress und Frust bei den Beschäftigten.“

Bahnchef Hartmut Mehdorn schrieb im Geschäftsbericht 1999: „Unser wichtigster Gradmesser – das Betriebsergebnis unter Berücksichtigung des Zinsergebnisses – war im Geschäftsjahr 1999 erstmals seit 1994 negativ.“ Dieser „Gradmesser“ war auch 2000 bis 2003 – also vier „Mehdorn-Jahre“ lang – deutlich negativ. Seit 2004 windet er sich in erstaunlich lichte Höhen. Wir sind keine Miesmacher. Doch wir haben ein Ohr bei den Beschäftigten und einen Blick für Bilanztricks.

Tatsachen sind:
  • Die Gewinnmarge von 2 Prozent 2005 – und eventuell 4 Prozent 2006 – kommt nur zustande, weil das Anlagevermögen der DB AG durch zwei Tricks viel zu niedrig ausgewiesen wird: 1994 wurde das Anlagevermögen der neuen DB AG im Vergleich zu Reichsbahn und Bundesbahn über Nacht um 43 Milliarden Euro abgewertet. 1994 bis 2005 wurden Baukostenzuschüsse des Bundes in Höhe von 42 Milliarden Euro nicht bilanziert.
  • Der Gewinn 2005 ist zu 45 Prozent auf DB Regio und zu 55 Prozent auf Stinnes-Schenker zurückzuführen. Im Klartext: Schwarze Zahlen gibt es allein durch Steuergelder (Regionalisierungsmittel) und Lkw- und Logistik-Geschäft.
  • Das Eigenkapital der DB AG ist bereits wieder aufgezehrt. Seit 1994 wurden mit 21,5 Milliarden Euro ebenso hohe Schulden aufgetürmt wie bei der Bundesbahn 1949 bis 1993.
  • Die Negativ-Bilanz ist umso krasser, als 1994 bis 2005 das Schienennetz um 5700 Kilometer gekappt, 500 Bahnhöfe geschlossen, die Belegschaft von 370.000 auf 180.000 halbiert und eine ganze Zuggattung – der InterRegio – abgeschafft wurde.
  • Seit gut drei Jahren liegen die Investitionen unter dem Niveau, das die Substanz sichert. Das Durchschnittsalter der Gleise hat sich auf 19,6 Jahre erhöht. Die Gleisanlagen werden jedoch in 20 bis 25 Jahren abgeschrieben.

Ergebnis: Die Bahn fährt auf Substanz. Die Infrastruktur wird immer älter. Folgen: Mehr Langsamfahrstellen; ein Pünktlichkeitsgrad unter 80 Prozent. Die Belegschaft wird ausgedünnt und befindet sich in Dauerstress. Folgen: Dienst nach Vorschrift statt Dienstleistung und Kundenähe. All das zielt auf kurzfristige Gewinne für Investoren. Beschäftigte und Fahrgäste werden dafür bluten – wenn dieser Kurs fortgesetzt und wenn die Bahn privatisiert wird.
Quelle: Geschönte Zahlen – gefährdete Zukunft
 

Woodruff

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#27
«Spiegel»: Bahn überwachte E-Mail-Verkehr der Gewerkschaft GDL

Hamburg (ddp). Die Deutsche Bahn hat einem Medienbericht zufolge auch den E-Mail-Verkehr von Mitgliedern der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) sowie von Mitarbeitern von Bundestagsabgeordneten und Verkehrsexperten überwacht. Während des Lokführer-Streiks 2007 seien zwei Streikinformationsschriften an die Lokomotivführer durch die Bahn nicht nur gelesen, sondern auf Anweisung des sogenannten Initiativkreises Arbeitskampf sogar gelöscht worden, berichtete das Hamburger Nachrichtenmagazin «Spiegel» am Samstag vorab. Das hätten die Sonderermittler, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG und die ehemaligen Bundesminister Herta Däubler-Gmelin und Gerhard Baum, dem Aufsichtsrat am Freitag mitgeteilt.

[...]
«Spiegel»: Bahn überwachte E-Mail-Verkehr der Gewerkschaft GDL +++ derNewsticker.de +++
 
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#28
Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus....
Bahn räumt Löschen von E-Mails ein
Hamburg - Die Bahn verteidigt sich: Nicht etwa durch ein internes Filtersystem habe man den E-Mail-Verkehr von Mitgliedern der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) überwacht und abgefangen, sagte ein Bahnsprecher am Samstag. Die Mails seien zufällig entdeckt worden. "Vielmehr brach am fraglichen Tag der Mail-Server der DB AG zusammen", so die Erklärung...


...Der 66-Jährige solle nach dem Willen von Angela Merkel (CDU) bis mindestens Mitte Mai im Amt bleiben.

Daten-Affäre: Bahn räumt Löschen von E-Mails ein - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
 

Atlantis

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#29
Nicht nur die Deutsche Bahn, sondern die gesamte deutsche Republik braucht einen neuen demokratischen Umgang mit ihren Bürgern, die Stasimethoden werden immer mehr praktiziert.:icon_kotz:
Was man auch für fadenscheinige Begründungen sucht, es lassen sich immer neue Gründe finden, aber gibt es in einer Demokratie keinen Anspruch der Bürger auf sein persönliche Freiheit mehr.
Sind wir Bürger dieser Bundesrepublik nun alle wirklich schon potentielle Kriminelle, traut man seinen Bürgern nur noch Verbrechen zu und muß man jeden ständig und überall bespitzeln?
Ich frage mich schon seit sehr langer Zeit, wo sind heute die sogenannten Bürgerrechtler, sie haben sich zur Ruhe gesetzt, oder wurden sie damals in der DDR auch nur von anderen beauftragt im Kampf gegen den Kommunismus aktiv zu werden, mir kommt es jedenfalls so vor.
Gibt es in einem sogenannten demokratischem Staat kein Gesetze, wo man solchen Stasileuten endlich das Handwerk mal legen kann und warum unternimmt der Gesetzgeber nichts dagegen?
Aber wenn selbst der Herr Innenminister sich ständig was neues einfallen lässt, um seine Bürger noch besser überwachen zu können, wie soll dann die Staatsmacht da mal was unternehmen.
Die untergegangene DDR hatte immer vor jedem Bürger seines Landes Angst, er könnte ja für das kapitalistische System spionieren und die sogenannte Arbeiter und Bauernmacht Schaden zu führen, aber wie sieht es heute aus, haben da auch die Bosse Angst und glauben sie, dass die Bürger des Landes sie mal für ihre Raffgier zur Verantwortung ziehen wird, oder warum wird hier jeder Bürger erfasst und kontrolliert?
Und was sich da die BA mit den Sozialschnüfflern leistet schlägt dem Fass dem Boden aus, so etwas währe vor ein paar Jahren nicht möglich gewesen.

Atlantis
 

FrankyBoy

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#30
Hält die Kanzlerin noch zu Mehdorn? In der Datenaffäre bei der Bahn erhebt die Lokführer-Gewerkschaft neue Vorwürfe und prüft eine Strafanzeige gegen den Vorstandschef





Immer wieder Mehdorn! Wie lange hält Bundeskanzlerin Merkel noch zu ihm? Zieht sie den Bahnchef bereits im April aus dem Verkehr, obwohl er morgen eine respektable Bilanz präsentieren kann?


Mehdorn: Hält die Kanzlerin noch zu ihm - Bild.de
Tja Hosenanzug tragender Sprechblasenautomat - es ist Zeit, Farbe zu bekennen!
 

pinguin

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#31
Tja Hosenanzug tragender Sprechblasenautomat - es ist Zeit, Farbe zu bekennen!
Es wäre törricht, in der jetzigen Finanzkrise die Führung einer im Grunde gut gehenden Firma zu wechseln. Zudem bringt es nix, solange kein Nachfolger für ihn gefunden ist, der den Job auch selber will. Es steht nichts weniger als die Existenz der Deutschen Bahn AG auf dem Spiel, wenn ein Nichtgeeigneter plötzlich an der Spitze steht.
 

FrankyBoy

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#32
Es wäre törricht, in der jetzigen Finanzkrise die Führung einer im Grunde gut gehenden Firma zu wechseln. Zudem bringt es nix, solange kein Nachfolger für ihn gefunden ist, der den Job auch selber will. Es steht nichts weniger als die Existenz der Deutschen Bahn AG auf dem Spiel, wenn ein Nichtgeeigneter plötzlich an der Spitze steht.
Also für die Gage mache ich den Job - mann hat doch bei 173.000 Mitarbeitern seine Stäbe und kann sich rein auf die grundsätzlichen Entscheidungen konzentrieren - so schwer ist es nicht, ein solches Unternehmen zu führen o. K. 173.000 hatte ich auch noch nicht unter meiner Verantwortung arbeiten aber viel viel mehr als ein Wirtschaftsminister Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg.

Manager werden in erster Linie für Ihren Instinkt und erst in 2. Linie für ihre Fähigkeiten eingestellt.
 

MenschMaier

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#34
Dann frage ich mich doch, warum die ersten potentiellen Kandidaten abgesagt haben.
Bist Du eigentlich Lohnschreiber bei Mehdorn?

Immer wenn über seine "Erfolge" und seine "achsotolle Führungsqualität" geredet wird frage ich mich: Was hätte aus der DB werden können? Mit einem wirklich qualifiziertem Mann/ Frau an der Spitze?
Jetzt haben wir eine Bahn die:

Unpünktlich ist (ausser du willst jeden Tag per "Schrott ICE" unter Lebensgefahr von Köln nach FFM, oder ähnlich, vom Normalbürger stark genutzte Strecken)

Viel, viel viel zu teuer ist!

Personal, zum Service nicht zu gebrauchen, aber stark im Kinder aus dem Zug schmeissen ist!

Dreckig ist

Fahrkartenautomaten anstelle von Personal hat (die selten genug funktionieren und in einem Regionalexpress ohne Karte geht garnicht. Da ist es nicht möglich im Zug zu zahlen;also Schwarzfahrer per Mehdorn!)

Ich könnte das fortsetzen.

Mehdorn hätte noch weniger Interesse am Erfolg der Bahn, würde nicht sein exorbitantes Gehalt durch selbige gesichert.

Ums mit dem "goldigen Walter" zu sagen:
Ab zur Feldarbeit!

mm
 
E

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#35
Bist Du eigentlich Lohnschreiber bei Mehdorn?
Hab auch schon mal gefragt, ob Pinguinchen mit Mehdorn verwandt ist ;-)

Die vom Aufsichtsrat berufenen Sonderermittler sind bei ihrer Untersuchung der E-Mail-Spähaktion auf Spuren gestoßen, die in die Konzernspitze führen.

Darüber haben die Sonderermittler - die Wirtschaftsprüfgesellschaft KPMG und die früheren Bundesminister Herta-Däubler-Gmelin (SPD) und Gerhart Baum (FDP) - nach Informationen der Süddeutschen Zeitung den Aufsichtsrat informiert.

Nach Angaben aus Aufsichtsratskreisen erklärten die Ermittler, man habe "Hinweise" auf eine Verwicklung der Konzernspitze, aber noch keine "Beweise". Diese Hinweise ergäben sich aus Vernehmungen und Akten.


Bahnchef Mehdorn in Bedrängnis - Konzernspitze soll in Datenaffäre verstrickt sein - Wirtschaft - sueddeutsche.de
>>> Cartoon: Mail-Programm und "Opa"
 

pinguin

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#36
Bist Du eigentlich Lohnschreiber bei Mehdorn?
Nein.

Mit einem wirklich qualifiziertem Mann/ Frau an der Spitze?
Wann ist denn jemand für Dich qualifiziert genug?

Unpünktlich ist (ausser du willst jeden Tag per "Schrott ICE" unter Lebensgefahr von Köln nach FFM, oder ähnlich, vom Normalbürger stark genutzte Strecken)
Diese Unpünktlichkeiten kann ich nicht bestätigen; man könnte sie aber damit erklären, daß die Haltezeiten in Bahnhöfen in Stoßzeiten zu kurz bemessen sind.

Viel, viel viel zu teuer ist!
Es würde der Quadratur des Kreises gleichen, hättest Du billige Fahrpreise und dennoch vernünftige Löhne bei den Mitarbeitern; meine Präferenz liegt hier jedoch bei akzeptablen Gehältern für die Mitarbeiter. Wenn Du nur billig magst, mußt Du auch Dumpinglöhne akzeptieren; konsequenterweise zuerst auch für Dich selbst. Magst Du für Dich keinen Dumpinglohn, so mute ihn auch anderen nicht zu. Und in der Konsequenz heißt dies dann nun einmal entsprechende Fahrscheinpreise.

Es gibt nur eine Variante für billige Tickets bei gleichzeitig für die Mitarbeiter der Bahn AG annehmbaren Löhnen; die Subventionierung der Tickets durch den Staat. Gesamtgesellschaftlich betrachtet wird "billig" allerdings teuer erkauft. Dieses läßt sich sinngemäß auf nahezu jede andere Firma übertragen.

Personal, zum Service nicht zu gebrauchen, aber stark im Kinder aus dem Zug schmeissen ist!
Du provozierst, wirst aber von mir keine der Provokation gemäße Antwort bekommen. Erstens heißt es nicht "Personal",, (es sei denn, Du stammst aus erlauchten adligen Kreisen), sondern höflicherweise "Mitarbeiter" und zweitens gibt es jede Menge dieser Mitarbeiter, die tagtäglich eine prima Arbeit leisten; vielleicht sind ja einfach Deine Ansprüche zu hoch?

Dreckig ist
Liegt mehrheitlich bei den Fahrgästen selber. Unsere Züge hier sind jedenfalls überwiegend sauber.

die selten genug funktionieren und in einem Regionalexpress ohne Karte geht garnicht.
Nun, die Regionalstrecken werden von den jeweiligen Ländern bestellt und auch nach deren Präferenzen ausgestattet; hier ist Deine Landesregierung Ansprechpartner für Dich.

Mehdorn hätte noch weniger Interesse am Erfolg der Bahn, würde nicht sein exorbitantes Gehalt durch selbige gesichert.
Ich kenne sein Gehalt nicht, ich kenne auch ihn nicht, aber ich bin mir sicher, nur der, der einen Job im Grunde gerne tut, steht den soviele Jahre durch.

Übrigens weigere ich mich, in diesen allgemeinen Herr-Mehdorn-Abberufungs-Populismus zu verfallen, solange nicht ein vernünftiger Nachfolger gefunden ist, der nicht nur von Wirtschaft etwas versteht, sondern auch von der Bahn als Gesamtunternehmen mitsamt aller komplizierten Fahrpläne und Strukturen.

Und übrigens muß künftig sichergestellt sein, daß die Bahn oder auch jedes andere Staatsunternehmen, daß privatwirtschaftlich geführt wird, nicht zum Spielball politischer Interessen wird.

Jene Leute, die sich beständig um die Abberufung eines Herrn Mehdorn bemühen, werden wirtschaftlich und politisch vollständig dafür einstehen, wenn die Bahn infolge ihres Betreibens wieder in die roten Zahlen rutscht.

ciao
pinguin
 
E

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#37
Übrigens weigere ich mich, in diesen allgemeinen Herr-Mehdorn-Abberufungs-Populismus zu verfallen, solange nicht ein vernünftiger Nachfolger gefunden ist, der nicht nur von Wirtschaft etwas versteht, sondern auch von der Bahn als Gesamtunternehmen mitsamt aller komplizierten Fahrpläne und Strukturen.
JEDER ist ersetzbar. Keiner kräht nach dem, der mal war :icon_party:
Ist so und wird immer so sein
 

Paolo_Pinkel

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#38
Hi,

ich kann diese Debatte um diesem "Mähähädorn" nicht mehr ertragen. Es wird so getan als würde es nur einen fähigen Menschen auf diesen Planeten geben der in der Lage wäre ein solches Unternehmen zu leiten.

Dieser Hansel ist schon lange mehr als untragbar geworden. Zudem hat er sein Haltbarkeitsdatum mehr als überschriftten. Nun präsentiert er die Bilanz für 2008 und verweist auf die Innovationen die er angeleiert hat.

Leider sagt er nicht auf wessen Rücken u. a. die Gewinne erwirtschaftet wurde, nämlich zu einem grossen Teil der gestiegenen Fahrkartenpreisen.

Nicht zu vergessen die Schaltergebühr vom 2 Euro die der Irre einführen wollte.

Gruss

Paolo
 
E

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#40
Entscheidung über Mehdorn steht kurz bevor

Der Druck auf die Bundesregierung wächst: Schon in den nächsten Tagen soll eine Entscheidung über die Entlassung von Bahnchef Hartmut Mehdorn fallen. Laut Koalitionskreisen will Kanzlerin Merkel nicht mehr länger warten.

Berlin - Innerhalb weniger Tage will die Bundesregierung über die Ablösung von Bahnchef Hartmut Mehdorn entscheiden. Laut Regierungskreisen soll damit nicht mehr bis zur nächsten Aufsichtsratssitzung Mitte Mai gewartet werden. Dafür sei der öffentliche Druck in der Datenaffäre inzwischen zu groß.
Bahnchef unter Druck: Entscheidung über Mehdorn steht kurz bevor - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft


Cartoon: Ein Mehdorn tritt nicht zurück, niemals
 

pinguin

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#41
JEDER ist ersetzbar.
Ja, sicher, ist immer nur die Frage, ob die jeweilige Wahl für das Unternehmen gut oder schlecht ist. Ich glaube nicht, daß man mit einem Unternehmen der öffentlichen Daseinsvorsorge derart spielen sollte.
 
E

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#42
Ja, sicher, ist immer nur die Frage, ob die jeweilige Wahl für das Unternehmen gut oder schlecht ist. Ich glaube nicht, daß man mit einem Unternehmen der öffentlichen Daseinsvorsorge derart spielen sollte.
Du bist echt ein wahrer Mehdorn-Fan. Finds ja irgendwie ok.
Nur frag ich mich ständig warum Du dem so die Stange hältst.
Der Mehdorn ist in meinen Augen auch nur einer von vielen Managern.
"Arbeiten" tun andere, nicht er. Er kassiert, und das bisher nicht schlecht.

Und ich weiß nicht was an der Bahn gut sein soll. Echt nicht.
Viel zu teuer!!

Die Bahnfahrt müsste im Normalfall viel viel billiger sein, sodaß "JEDER" sich das Bahnfahren leisten kann. Ist es aber nicht. Es ist ein "Volksverkehrsmittel" oder sollte es meiner Meinung nach sein.

:icon_wink:
 

pinguin

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#43
Der Mehdorn ist in meinen Augen auch nur einer von vielen Managern. "Arbeiten" tun andere, nicht er. Er kassiert, und das bisher nicht schlecht.
Es ändert nix daran, daß ich es für falsch halte, in der hießigen globalen Finanzsituation den Vorstand einer schwarze Zahlen schreibenden Firma zu wechseln.

Die Bahnfahrt müsste im Normalfall viel viel billiger sein, sodaß "JEDER" sich das Bahnfahren leisten kann. Ist es aber nicht. Es ist ein "Volksverkehrsmittel" oder sollte es meiner Meinung nach sein.
Sicher, in der DDR war das Fahren mit der Bahn auch viel, viel billiger, nur wurde es halt dafür massiv vom Staat gestützt.

ciao
pinguin
 
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#44
@ Pinguin

ich red nicht von der ehemaligen DDR.

In Deutschland sind generell ALLE öffentlichen Verkehrsmittel für die "normale Mittelschicht" und sowieso auch für die "Unterschicht" viel zu teuer.
 
E

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#45
60 Bahnmanager unterschreiben nicht

Eine Solidaritätserklärung des Bahnmanagement sollte Hartmut Mehdorn Rückhalt verschaffen. Doch 60 von 180 Führungskräften haben nicht unterschrieben.

Auf der Liste der Unterzeichner fehlen beispielsweise neun von sechzehn Vorstände und Geschäftsführer der der Tochtergesellschaften, die den Regional- und Fernverkehr sowie die Gütertransporte auf der Schiene abwickeln.

Das sind drei Schlüsselbereiche.

Weiterlesen >>> http://www.sueddeutsche.de
 

Woodruff

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#48
Ich glaube erst an seinen Rücktritt, wenn ich es aus seinem eigenen Mund höre.

Mehdorn ist meiner Meinung nach nicht der Typ, der freiwillig geht.
 

sogehtsnich

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#50
Solche Leute sollten flux ohne Abfindung an die Luft gesetzt werden !!
Wieso denn nur Rausschmiss oder Rücktritt???
Es ist die Rede von illegalen Machenschaften!!!

Wieso sitzt der da noch nicht im Knast???
Haben denn Politiker und Manager gänzliche Narrenfreiheit???
Aber das ganze begann schon 1990, dass Stasibespitzelungen nicht verfolgt wurden und diese "Leute" das Geld nur so hinten rein geschoben bekamen (und bekommen)!
Das zählt in Deutschland sicherlich zur Normalität!
 

Debra

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#51
Nicht nur die Deutsche Bahn, sondern die gesamte deutsche Republik braucht einen neuen demokratischen Umgang mit ihren Bürgern, die Stasimethoden werden immer mehr praktiziert.:icon_kotz:
Was man auch für fadenscheinige Begründungen sucht, es lassen sich immer neue Gründe finden, aber gibt es in einer Demokratie keinen Anspruch der Bürger auf sein persönliche Freiheit mehr.
Sind wir Bürger dieser Bundesrepublik nun alle wirklich schon potentielle Kriminelle, traut man seinen Bürgern nur noch Verbrechen zu und muß man jeden ständig und überall bespitzeln?
Ich frage mich schon seit sehr langer Zeit, wo sind heute die sogenannten Bürgerrechtler, sie haben sich zur Ruhe gesetzt, oder wurden sie damals in der DDR auch nur von anderen beauftragt im Kampf gegen den Kommunismus aktiv zu werden, mir kommt es jedenfalls so vor.
Gibt es in einem sogenannten demokratischem Staat kein Gesetze, wo man solchen Stasileuten endlich das Handwerk mal legen kann und warum unternimmt der Gesetzgeber nichts dagegen?
Du musst hier unterscheiden zwischen Privatpersonen und Mitarbeitern eines großen Unternehmens. Selbst in kl. Unternehmen ist üblicherweise die Privatnutzung des I-Nets während der AZ verboten. D.h., man riskiert sogar eine Kündigung, wenn man es privat nutzt.
Dass E-Mails gespeichert oder gelesen werden vom hauseignen Admin sollte ebenfalls klar sein.
Nun schreien hier ANGESTELLTE eines großen Unternehmens m. relativ krisensicherem Job, dass es kriminell sei, ihre privaten E-Mails auf dem Firmen-Server zu lesen... :confused: Das ist vollkommen unverständlich.
Und ob das Umfeld von "Managern" abgesucht wird, ist ebenfalls verständlich. Die erfahren schließlich Interna, die sie gewinnbringend an die Konkurrenz verkaufen könnten.

Und was sich da die BA mit den Sozialschnüfflern leistet schlägt dem Fass dem Boden aus, so etwas währe vor ein paar Jahren nicht möglich gewesen.

Atlantis
Da hast Du völlig Recht. Aber es ist wirklich etwas Anderes, da es dort um die Privatsphäre geht. Bin ich in einer Firma angestellt, kann ich schlecht verlangen, dass ich deren Server für meine privaten Mails benutzen kann, ohne dass die die lesen... die unterhalten ihren Server in 1. Linie für ihr Geschäft, nicht für die privaten E-Mails ihrer Angestellten.
 

Debra

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#52
Wieso denn nur Rausschmiss oder Rücktritt???
Es ist die Rede von illegalen Machenschaften!!!

Wieso sitzt der da noch nicht im Knast???
Ach so, jetzt sperren wir schon Leute ein, weil irgendjemand von illegalen Machenschaften redet?
Und ausgerechnet Du beschwerst Dich über Stasi-Machenschaften? :icon_kinn:
 
E

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#53
Nun schreien hier ANGESTELLTE eines großen Unternehmens m. relativ krisensicherem Job, dass es kriminell sei, ihre privaten E-Mails auf dem Firmen-Server zu lesen... :confused: Das ist vollkommen unverständlich.
Und ob das Umfeld von "Managern" abgesucht wird, ist ebenfalls verständlich. Die erfahren schließlich Interna, die sie gewinnbringend an die Konkurrenz verkaufen könnten.

Das sehen andere, zu denen auch ich mich zähle, gottlob anders, z.B. der Kommentator der SZ:

Drei Jahre lang Spitzelei im Großmaßstab - man blickt in einen Abgrund von Rechtsmissachtung: Die Bahn hat das Postgeheimnis, das Fernmeldegeheimnis, die Pressefreiheit und das Betriebsverfassungsrecht systematisch verletzt.
Deutschlandfunk - Presseschau vom 28.03.2009 07:00
 

Debra

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#54
BetrVG? - LOOOL

Bitte erklär mir dann dies:

"Nun schreien hier ANGESTELLTE eines großen Unternehmens m. relativ krisensicherem Job, dass es kriminell sei, ihre privaten E-Mails auf dem Firmen-Server zu lesen... :confused: Das ist vollkommen unverständlich."

Warum schreien die Gewerkschaften nicht auch, wenn in anderen Betrieben PRIVATER e-MAIL Verkehr die Kündigung nach sich zieht?!

Danke.
 
E

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#55
Warum schreien die Gewerkschaften nicht auch, wenn in anderen Betrieben PRIVATER e-MAIL Verkehr die Kündigung nach sich zieht?!
Weil es in diesen Betrieben nicht die Vereinbarung gibt, die es mit der DB gibt.
 

Debra

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#56
Dazu müsste ich denn dann diese omninösen "Verträge" überhaupt erstmal kennen, um dazu was sagen zu können.
Aber insgesamt kommt es mir hier doch wie eine Hetz-Kampagne gegen Mehdorn vor, die er nur verlieren kann.
Nur - ob man dadurch andere Angestellte/die Bürger an sich für dumm verkaufen kann, oder ob dieser Schuss nach hinten los gehen wird sei dahingestellt...
 
E

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#57
Drei Jahre lang Spitzelei im Großmaßstab - man blickt in einen Abgrund von Rechtsmissachtung: Die Bahn hat das Postgeheimnis, das Fernmeldegeheimnis, die Pressefreiheit und das Betriebsverfassungsrecht systematisch verletzt.
Ich hoffe, daß dies ein kleiner Ellbogenstoss von der Seite ist, für alle Unternehmen, die da genauso Dreck am Stecken haben wie die Bahn und hoffe zudem, daß da nun Einigen "die Düse" geht!

NUR, weil "wir" diese Rechtsmissachtungen schon alle so schön gewohnt sind, muss es nicht heissen, daß diese deshalb auch Rechtens sind - nur weil man an die Führungsriegen nicht ran kommt.

Wünsche mir sehr, daß da noch Einigen einiges an den Latz geknallt wird. Und wünschen tu ich mir noch sehr, daß diesbezüglich Arbeitnehmer echt auf die Barrikaden gehen (vielleicht so wie in Frankreich. Sich den Chef schnappen, es dadurch an die Öffentlichkeit bringen und dadurch dafür sorgen, daß nicht sie - die Arbeitnehmer - abgebaut werden, sondern direkt die Führungsriege!) :icon_daumen:

(Nur was die bei ihrem Abgang dann wieder an Abfindung kassieren ... das ist leider das andere.)
 

Debra

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#58


NUR, weil "wir" diese Rechtsmissachtungen schon alle so schön gewohnt sind, muss es nicht heissen, daß diese deshalb auch Rechtens sind - nur weil man an die Führungsriegen nicht ran kommt.
Ja, klar, so nach dem Motto: Hallo Chef, da die Firma, wo Sie Chef sind, Internet hat, hab ich während meiner Arbeitszeit uneingeschränkt Zugriff auf dasselbe (die Viren und Trojaner, die ich drauflade und Ihre Firma schädigen sind Ihr Problem) und es ist mir gestattet, Ihre Computer für meine privaten E-Mails und Zwecke zu benutzen. - Weder Sie noch Ihr Admin dürfen meine privaten E-Mails lesen."

:icon_lol:
 
E

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#59
Dazu müsste ich denn dann diese omninösen "Verträge" überhaupt erstmal kennen, um dazu was sagen zu können.
Es sind keine "ominösen" Verträge, hierbei handelt es sich um Betriebsvereinbarungen.

Und daran haben sich die Vertragspartner zu halten.

Auch der Vorstand der DB. :cool:
 

sogehtsnich

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#61
irgendjemand von illegalen Machenschaften redet
Und ausgerechnet Du beschwerst Dich über Stasi-Machenschaften?
Nicht irgendjemand redet von illegalen Machenschaften, sondern der Herr Mehdorn lässt illegal seine Mitarbeiter ausspionieren!

Also, was faselst du da für Zeug zusammen, lies mal die Zusammenhänge, ehe du Leute von der Seite anlaberst!
 
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#63
Dann veröffentliche mal den Wortlaut.
Warum?

Es wurde doch ausreichend auch darüber in den Medien (insbesondere im DLF) ausführlichst berichtet.

Da hilft dann nur noch das Selbststudium.
 

Atlantis

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#64
Du musst hier unterscheiden zwischen Privatpersonen und Mitarbeitern eines großen Unternehmens. Selbst in kl. Unternehmen ist üblicherweise die Privatnutzung des I-Nets während der AZ verboten. D.h., man riskiert sogar eine Kündigung, wenn man es privat nutzt.
Dass E-Mails gespeichert oder gelesen werden vom hauseignen Admin sollte ebenfalls klar sein.
Nun schreien hier ANGESTELLTE eines großen Unternehmens m. relativ krisensicherem Job, dass es kriminell sei, ihre privaten E-Mails auf dem Firmen-Server zu lesen... :confused: Das ist vollkommen unverständlich.
Und ob das Umfeld von "Managern" abgesucht wird, ist ebenfalls verständlich. Die erfahren schließlich Interna, die sie gewinnbringend an die Konkurrenz verkaufen könnten.



Da hast Du völlig Recht. Aber es ist wirklich etwas Anderes, da es dort um die Privatsphäre geht. Bin ich in einer Firma angestellt, kann ich schlecht verlangen, dass ich deren Server für meine privaten Mails benutzen kann, ohne dass die die lesen... die unterhalten ihren Server in 1. Linie für ihr Geschäft, nicht für die privaten E-Mails ihrer Angestellten.
Dann mal was zu denn Unternehmen Schreibst ja

Nun schreien hier ANGESTELLTE eines großen Unternehmens m. relativ krisensicherem Job, dass es kriminell sei, ihre privaten E-Mails auf dem Firmen-Server zu lesen..Das ist vollkommen unverständlich.
Unter dem link geht es weite wie viele Firmen Schüffeln hier ist mir nichts aber auch garnichts
vollkommen unverständlich wir Leben in einem Stasi Laden.


Arbeitgeber schnüffeln im Privatleben von Lehrlingen

Erst Lidl, dann die Telekom, jetzt auch die Metall- und Elektroindustrie: Nach SPIEGEL-Informationen schnüffelt der Arbeitgeberverband Südwestmetall im Privatleben von Lehrlingen. Erforscht werden Kirchenbesuche, der Konsum von Zigaretten - und ob die Eltern einen Garten besitzen.
Hamburg - Die Sammelwut der Arbeitgeber kennt offenbar keine Grenzen. Nach SPIEGEL-Informationen wollen nicht nur Lidl, Edeka oder die Fast-Food-Kette Burger King detaillierte Informationen über ihre eigenen Beschäftigten erlangen. Auch weite Teile der Metall- und Elektroindustrie schnüffeln ihren Mitarbeitern nach.
Metallbranche: Arbeitgeber schnüffeln im Privatleben von Lehrlingen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
 

Atlantis

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#65
E-Mail durch den Arbeitgeber Mitlesen währe ja nicht so schlimm, wer das dann Gelesen hat weiß Bescheid was da für Verbrecher am Werk sind
da sieht das schon mal anders aus.

Mit Internen Dokumenten


Das Memo zu der Rasterfahnung bei der Deutschen Bahn

Das Memo zu der Rasterfahnung bei der Deutschen Bahn : netzpolitik.org

Bahn AG hat mir soeben meine erste Abmahnung für dieses Blog geschickt. Konkret geht es um das interne Memo zur Mitarbeiter-Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn, das ich am Samstag hier publiziert
 
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#66
Bin ich in einer Firma angestellt, kann ich schlecht verlangen, dass ich deren Server für meine privaten Mails benutzen kann, ohne dass die die lesen... die unterhalten ihren Server in 1. Linie für ihr Geschäft, nicht für die privaten E-Mails ihrer Angestellten.
Natürlich kann ich verlangen das das Post- bzw. Briefgeheimnis gewart bleibt. Wenn Du von zu Hause eine Mail verschickst dann landet sie auch auf etlichen Servern und die gehören auch jemandem, dann darf der Mails ja Deiner Meinung nach auch lesen, Schwachsinn!!!

Post- bzw. Briefgeheimnis bleibt bestehen. Ansonsten muss sich ein Admin drum kümmern das nicht jeder Angestellte einen Internetzugang hat, kann alles so einfach sein, hauptsache erst mal was schreiben, gell????:icon_neutral:
 

Atlantis

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#67
Natürlich kann ich verlangen das das Post- bzw. Briefgeheimnis gewart bleibt. Wenn Du von zu Hause eine Mail verschickst dann landet sie auch auf etlichen Servern und die gehören auch jemandem, dann darf der Mails ja Deiner Meinung nach auch lesen, Schwachsinn!!!

Post- bzw. Briefgeheimnis bleibt bestehen. Ansonsten muss sich ein Admin drum kümmern das nicht jeder Angestellte einen Internetzugang hat, kann alles so einfach sein, hauptsache erst mal was schreiben, gell????:icon_neutral:

Nun gibt es ja Büros des Betriebsrats innerhalb der Bahn die E-Mails die von dort aus den Räumen Abgehen oder dort Ankommen gehen dem Arbeitgeber nichts an, der Gewerkschaft wurden zwei Aufrufe zum Streik die dort mit Mail Ankommen sollten von der Bahn gelöscht.
 
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#68
Nun gibt es ja Büros des Betriebsrats innerhalb der Bahn die E-Mails die von dort aus den Räumen Abgehen oder dort Ankommen gehen dem Arbeitgeber nichts an, der Gewerkschaft wurden zwei Aufrufe zum Streik die dort mit Mail Ankommen sollten von der Bahn gelöscht.
Das ist doch genau mein Reden!
 

Atlantis

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#69
Das ist doch genau mein Reden!

Die Schnüffler haben das gelesen und es ging beim streik gegen ihren Interessen
da haben die Mail mal ganz locker gelöscht, was währe wenn ich meinem Arbeitgeber eine Information Löschen würde und der bekommt das im nachhinein mit , ich währe doch garantiert mein Job los.
 

Debra

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#70
Natürlich kann ich verlangen das das Post- bzw. Briefgeheimnis gewart bleibt. Wenn Du von zu Hause eine Mail verschickst dann landet sie auch auf etlichen Servern und die gehören auch jemandem, dann darf der Mails ja Deiner Meinung nach auch lesen, Schwachsinn!!!
Nein, kann ich nicht verlangen. Im Gegenteil kann mir mein AG kündigen, wenn ich das Internet privat nutze.
Und wenn mir mein AG sagt, das sämtliche Mails, die von meinem beruflich genutzten Outlook-Account aus- und eingehen, gelesen + archiviert werden (oder zumindest könnten), dann schicke oder empfange ich dort ganz sicher keine private Post. Dafür kann man sich woanders ein E-Mail Account einrichten, z.B. bei yahoo oder web[dot]de.

Post- bzw. Briefgeheimnis bleibt bestehen. Ansonsten muss sich ein Admin drum kümmern das nicht jeder Angestellte einen Internetzugang hat, kann alles so einfach sein, hauptsache erst mal was schreiben, gell????:icon_neutral:
Vielleicht erst mal wo arbeiten, wo Du ein eigenes Outlook-Account hast, dann kannst Du besser mitreden.
 

Guevara

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#72
Na ja,
nach dem Mehdorn jetzt gehen möchte,die Frage wie Teuer wird der Spass für den Steurzahler was Abfindung und Prämien betrifft.

Vieleicht heuert ja Mehdorn beim Angeschlagenen Opel Konzern an :cool:

mfg
 

MenschMaier

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#73
Na ja,
nach dem Mehdorn jetzt gehen möchte,die Frage wie Teuer wird der Spass für den Steurzahler was Abfindung und Prämien betrifft.

Vieleicht heuert ja Mehdorn beim Angeschlagenen Opel Konzern an :cool:

mfg
Oder bei Märklin :icon_party:
 
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#74
Führungswechsel bei der Deutschland AG
31.03.2009 BERLIN

Unter lebhafter Beteiligung der deutschen Öffentlichkeit ist der Vorstandsvorsitzende des größten Staatsunternehmens der Bundesrepublik, der Deutschen Bahn AG, von seinem Posten zurückgetreten. In Sondersendungen berichten die deutschen Fernsehanstalten über den Abgang des Bahn-Managers, mehrseitige Kommentare führender Tageszeitungen widmen sich der Nachfolgefrage. Die Deutsche Bahn AG (DB AG) beschäftigt über 200.000 Mitarbeiter und erhält Milliardensummen aus der Steuerkasse für Aufträge an die Privatindustrie. Der stark personalisierte Wechsel an der Spitze der Deutschen Bahn AG, die Hartmut Mehdorn mit einer Fraktion führender Großunternehmen beherrschte, kündigt das Ende des Durchbruchkurses der deutschen Wirtschaftspolitik an. Unter Leitung Mehdorns hatte die DB AG das Inlandsgeschäft ausgedünnt und auf wenige Logistikprojekte mit hohem Technologieaufwand konzentriert. Die Staatsholding mit Sitz in Berliner Regierungsnähe wurde bis an die Grenze des Zusammenbruchs hierarchisiert, um im Ausland aggressive Konkurrenzgeschäfte einzugehen und zum weltweit größten Transportunternehmen aufzusteigen. Die Person des Vorstandsvorsitzenden, der als krankhaft hypertroph beschrieben wird, spiegelt die Herrschaftsstrategie des vereinigten Deutschland wider und erregt deswegen die öffentlichen Gemüter.

Hartmut Mehdorn kam 1942 in Warschau zur Welt, wo die Position seines Vaters, eines Angehörigen der deutschen Besatzungsstreitkräfte, die privilegierte Niederkunft ermöglichte ...
Weiterlesen >>> www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57505
 
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#75
Er ist zurückgetreten - oder vielmehr: er wurde zurückgetreten. Dass er weg musste, war ja schon seit längerem überhaupt gar keine Frage mehr. Die SPD hatte sich inklusive Herrn Tiefensee, der bisher jeden Mehdorn-Schwachsinn bejubelte, schon längst zurückgezogen. Für die Genossen war alles besser, als mit Mehdorn unterzugehen, auch wenn dem einen oder anderen nun heftig die Muffe geht, weil man ja lange zusammen mit Mehdorn gegen Deutschland und für sich selbst gehandelt hat. Da lauern bestimmt noch ein paar Skandale.

Aber auch Angela Merkel, die Außenkanzlerin, und die CDU/CSU scheinen einige Altlasten mit Herrn Mehdorn zu teilen, und es müssen schon größere Leichenberge sein, wenn "Uns Angela" und ihr Kanzleramtsminister Thomas de Maizière sich so lange an Mehdorn geklammert haben und ihm immer wieder, auch völlig ungefragt, ihr Vertrauen aussprachen. Da könnte sich noch ganz schnell aus Thomas de Maizière Thomas la Misère herausbilden und Angelas bereits wackelnder Kanzlerthron könnte schnell fallen. Neben Wulff ist ja jetzt auch der von und zu Guttendingsbums in den Ring gesprungen. Viele Kandidaten sind der Angela ihr Tod.
http://www.duckhome.de/Was-kostet-Mehdorns-Ruecktritt.html


:icon_wink:


.
 

Woodruff

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#76
Hartmut Mehdorn wird Manager von Schalke 04.

[...] Auch viele unabhängige Beobachter sind sich sicher, dass der zurückgetretene Bahnchef der richtige Manager für Schalke sein könnte. Mehdorn, der sich jahrelang mit Beschwerden über Verspätungen, unverständliche Ansagen und verstopfte Zug-Toiletten auseinandersetzen musste, dürfte die Zusammenarbeit mit einer Kundschaft reizen, die sich Woche für Woche überraschenderweise freiwillig größten Unannehmlichkeiten (Kevin Kuranyi) aussetzt.

Für die anstehenden Tarifverhandlungen mit dem überteuerten Kader bringt Mehdorn nach dem Urteil Franz Beckenbauers die besten Voraussetzungen mit. Sein Umgang mit der Lokführergewerkschaft habe gezeigt, dass Mehdorn über das nötige Einfühlungsvermögen für sensible Millionäre verfüge.
Quelle und vollständiger Artikel: Bundesliga: Hartmut Mehdorn wird Manager von Schalke 04 - Nachrichten - WELT ONLINE














Einen schönen 1. April übrigens allerseits! :icon_party:
 

Debra

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#78
Ich hätt beinah meinen Kaffee über den Bildschirm geprustet, als ich das las... :biggrin:
 
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  Th.Starter/in  
#83
...und wieder läuft ein Thread in die Richtung Off Topic, was soll das???
 
E

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  Th.Starter/in  
#85
Kein April-Scherz-Fan?

Kluge Redakteure trennen dann ab. Spätestens am 02. April.
Das hier ist ein Forum für Erwerbslose, es wurde schon des öfteren erwähnt das Beiträge schnellstens bei Google zu finden sind, auch Eure April Scherze! Damit macht ihr euch und das Forum nur lächerlich bzw. unglaubwürdig!

Für jeden Spass gibt es den Off Topic Bereich, also schreibt da!
 
E

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  Th.Starter/in  
#86
Nein, kann ich nicht verlangen. Im Gegenteil kann mir mein AG kündigen, wenn ich das Internet privat nutze.
Und wenn mir mein AG sagt, das sämtliche Mails, die von meinem beruflich genutzten Outlook-Account aus- und eingehen, gelesen + archiviert werden (oder zumindest könnten), dann schicke oder empfange ich dort ganz sicher keine private Post. Dafür kann man sich woanders ein E-Mail Account einrichten, z.B. bei yahoo oder web[dot]de.



Vielleicht erst mal wo arbeiten, wo Du ein eigenes Outlook-Account hast, dann kannst Du besser mitreden.
Klar kann Dein Arbeitgeber Dir kündigen wenn Du "sein" Internet privat nutzt. Nichts desto totz gilt für E-Mails das Briefgeheimnis! Wenn Du bei Yahoo oder web[at]de ein Konto einrichtest, bist Du genauso bei Deinem Chef im Internet, also wsa solls????
Mal ganz abgesehen davon...wer benutzt schon das Virenverschleuderungs Programm Outlook??? Ich bestimmt niemals! Das ist Hackers Freund Nummer eins, wer damit arbeitet hat selber Schuld...
 
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  Th.Starter/in  
#88
Deswegen schrieb ich ja:

Obwohl... :icon_kinn:

... so dramatisch finde ich diesen Thread nun nicht... da gibt es durchaus andere...

Die Damen und Herren Redakteure haben ja auch gar nichts anderes zu tun, die sind ja nur für euch da....
 
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  Th.Starter/in  
#89
Also so tragisch finde ich diesen Thread nicht, denn er erweist Herrn Mehdorn, dem Bahnvorstand, dem Aufsichtsrat der Bahn und der Bundesregierung zum Thema "Bahnchef" einen letzten Dienst:

Einen Platz im Olymp der Kabarettisten. :icon_smile:

Und ich finde es gar recht erfreulich, dass die ein und anderen Medien und Unternehmen recht erbauliche April-Scherze über den ehemaligen Fahrkartenabreisser gemacht haben.

P.S.: Natürlich haben die Herren und die Damen dieses Forums sicherlich auch anderes zu "tun".
 

Debra

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#91
Klar kann Dein Arbeitgeber Dir kündigen wenn Du "sein" Internet privat nutzt. Nichts desto totz gilt für E-Mails das Briefgeheimnis!
Da wär ich mir nicht so sicher...

Wenn Du bei Yahoo oder web[at]de ein Konto einrichtest, bist Du genauso bei Deinem Chef im Internet, also wsa solls????
Deine privaten Mails liegen nicht auf einem Computer, der Dir gar nicht gehört und an den Du im Zweifelsfall gar nicht mehr rankommst, DAS soll's! Außerdem sind sie Passwort geschützt. Das zu knacken wäre wohl strafbar.
Übrigens hab ich mich vertan... in der 1. Firma, von der ich sprach, durften wir das Internet natürlich nutzen, da sich dort wohl private und berufliche Nutzung nur schwer unterscheiden ließen. Verboten und ein Kündigungsgrund wären jedoch Porno, gewaltverherrlichende Seiten oder politisch extreme Seiten gewesen.
Aber nicht jede Firma ist so kulant... in einer anderen gab es komplettes I-Net-Verbot für private Nutzung.

Mal ganz abgesehen davon...wer benutzt schon das Virenverschleuderungs Programm Outlook??? Ich bestimmt niemals! Das ist Hackers Freund Nummer eins, wer damit arbeitet hat selber Schuld...
Nun, leider benutzen die meisten Firmen Outlook, weil es Standard ist. Damit werden auch Kontakte und der Terminkalender verwaltet (für denjenigen, für den Du arbeitest). Interne Programme setzen mitunter auch die Benutzung von Outlook voraus.
Dass keine Viren oder Spam hereinkommen sowie die Verschlüsselung ist Aufgabe der Admins, die extra für die Betreuung des Servers angestellt sind! Und in der Firma, wo ich war, gab es weder Viren noch Spam, weil dann sofort die Admins eingreifen. Die nehmen auch sämtliche Einstellungen fürs Internet vor, da kannst Du dann gar nichts dran ändern. Und die können sich auch jederzeit in "Deinen" Computer einloggen und schauen, was Du gerade machst...
Bei einem anderen Job wurde das Outlook-Konto der Vorgängerin einfach auf meinen Namen umgeschrieben, denn jemand muss ja Zugriff auf sämtliche Mails haben (z.B. wenn man in einer Angelegenheit den gesamten Schriftverkehr für die Akte braucht).
Und wiederum mussten andere jederzeit auf den Computer zugreifen können, z.B. wenn ich krank geworden wäre, also ob da nun mein Name in der E-Mail steht oder die Büro-Adresse, ist schnurzegal. Die E-Mails werden im Zweifelsfall von anderen gelesen.
Daher: wie blöd kann jemand sein, private Mails auf dem Geschäftskonto zu empfangen/zu versenden?!
Da wird sich beklagt über Schnüffelei am Arbeitsplatz und dann speichern sie grundlos private Mails auf dem Firmencomputer... :icon_rolleyes:
 

Woodruff

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#93
Mehdorn fordert angeblich Millionenabfindung

Düsseldorf. Ex-Bahn-Chef Hartmut Mehdorn könnte zum Abschied noch richtig unbequem werden. Laut einem Zeitungsbericht pocht er auf einer Millionenabfindung. Andernfalls wolle er die Sache seinem Anwalt übergeben. Die Bundesregierung hatte Mehdorn dagegen zum Maßhalten aufgerufen.


Der scheidende Bahn-Chef Hartmut Mehdorn droht dem Unternehmen einem Zeitungsbericht zufolge juristische Schritte an, sollte sein bis Mai 2011 laufender Vertrag finanziell nicht voll erfüllt werden. «Herr Mehdorn pocht auf die Einhaltung seines Vertrages», sagte eine mit den Verhandlungen vertraute Person dem «Handelsblatt» (Mittwochsausgabe). Andernfalls wolle Mehdorn die Sache seinem Anwalt übergeben.
Weiter: Mehdorn fordert angeblich Millionenabfindung - Nachrichten - DerWesten
 

Woodruff

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#97
Tja, über Leute wie die hier aufgeführte Dame lachen sich die Zumwinkels und Mehdorns einen Ast :icon_twisted:
 

Woodruff

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#98
Volksbank-Vorstandsmitglied spricht von illegaler Datenbeschaffung
Bahn-Affäre: Zwei Banken schalten Staatsanwaltschaft ein


Düsseldorf (AP) In der Bahn-Datenaffäre gehen zwei Banken nun gegen die Ausspähung von Kundendaten vor. «Wir haben uns entschlossen, die Staatsanwaltschaft einzuschalten», zitierte das «Handelsblatt» (Dienstagausgabe) Eva Wunsch-Weber, Vorstandsmitglied der Frankfurter Volksbank. Bei der zweiten Bank handelt es sich dem Bericht zufolge um die Sparda-Bank Hessen. Die beiden Banken beziehen sich laut «Handelsblatt» auf einen vertraulichen Bericht des Berliner Datenschutzbeauftragten Alexander Dix: Demnach seien Kundenkonten der
Frankfurter Volksbank und der Sparda-Bank zwischen 1999 und 2002 im Auftrag der Bahn mehrfach ausgespäht worden. Volksbank-Vorstandsmitglied Wunsch-Weber sagte der Zeitung, die Daten aus ihrem Haus seien «illegal beschafft» worden. «Es gab keine Sicherheitslücken in unserem Haus. Wir prüfen deshalb eine Strafanzeige gegen die Verantwortlichen», erklärte sie. Wie die Bahn an Kontendaten ihrer Mitarbeiter gekommen sei, liege bisher im Dunkeln, hieß es in dem Bericht. [...]
Bahn-Affäre: Zwei Banken schalten Staatsanwaltschaft ein
 

Woodruff

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#99
Bahn schnüffelte offenbar auf Festplatten der Mitarbeiter

Die Datenaffäre bei der Bahn weitet sich aus: Nach SPIEGEL-Informationen hat das Unternehmen neben E-Mails offenbar auch Festplatten der Mitarbeiter durchsuchen lassen. Die Schnüffler fahndeten zudem nach Kontakten zum Büro eines SPD-Abgeordneten.


[...]

Wie erst jetzt bekannt wurde, überprüfte der Konzern den E-Mail-Verkehr seiner Mitarbeiter auch daraufhin, ob sie Kontakte zu einem Mitarbeiter des SPD-Bundestagsabgeordneten Uwe Beckmeyer unterhielten.

Nach Angaben des "Tagesspiegel am Sonntag" soll der Referent auf der rund 30 Namen umfassenden Liste von Bahn-Kritikern stehen, deren E-Mail-Verkehr mit Bahn-Beschäftigten das Unternehmen seit 2005 in einer Aktion mit dem Namen "Leakage" habe filtern lassen.

Obwohl die Vorwürfe dem Bund damals schon weitgehend bekannt waren, hat der alleinige Anteilseigener den scheidenden Bahn-Chef Hartmut Mehdorn bereits am 27. März entlastet. Auf Grund dieses Vertrauensbeweises dürfte es nun sehr viel schwerer sein, die Gehaltsforderungen von Mehdorn nicht zu erfüllen.
Spitzelaffäre: Bahn schnüffelte offenbar auf Festplatten der Mitarbeiter - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
 
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Computer-Manipulation bei der Bahn
Allumfassende Überwachung
Vieles, was im Daten-Skandal der Bahn bislang bekannt war, ist harmlos im Vergleich zu den Vorwürfen, die jetzt ans Tageslicht kommen: Die Deutsche Bahn soll auch mit sehr fragwürdigen Methoden gegen ihre Angestellten vorgegangen sein. Soll Dokumente gefälscht haben und sogar falsche "Beweise" wie Hitlers "Mein Kampf" oder Porno-Dateien auf Festplatten von Angestellten gespeichert haben, um diese besser kündigen zu können.
Computer-Manipulation bei der Bahn: Allumfassende Überwachung | Frankfurter Rundschau - Spezial: Überwachte Beschäftigte

Kommentar
Die Bahn-Stasi
Jetzt zeigt sich das unglaubliche Ausmaß des Bahn-Skandals: Wenn sich die zahlreichen Indizien bewahrheiten, geht es bei der Bahn nicht mehr um eine Daten-Affäre, sondern um einen Abgrund an systematischer Konzern-Kriminalität. Nicht mehr um Regelübertretungen, sondern um massive Gesetzesverstöße - ausgeführt von der Abteilung Konzernsicherheit, welche direkt dem Vorstand unterstellt ist.
Kommentar: Die Bahn-Stasi | Frankfurter Rundschau - Spezial: Überwachte Beschäftigte
 
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