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Sammler

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Hallo,

Die letzten Jahre musste ich immer zum Amtsarzt des Gesundheitsamtes um den Mehrbedarf überprüfen zu lassen, obwohl mein Hausarzt dieses im Antrag bereits wegen des Gesamt Krankheitsbildes bescheinigt hatte.

Mehrbedarf für kostenaufwendige Ernährung für Diabetiker Typ 2 a und weitere Diagnosen soll es ja nach den Vorgaben des Deutschen Vereins nicht mehr geben.

Mein Hausarzt hat trotzdem im Antrag - extra mit kurzer Erläuterung warum - den Mehrbedarf bis auf weiteres! als notwendig bescheinigt.
Laut Antrag durfte er dieses auch nur ausfüllen, wenn er den Mehrbedarf für unabdingbar einschätzt.

Heute habe ich den Antrag bei der ARGE abgegeben.
Zusätzlich noch einen weiteren Antrag, mit dem ich die Arge aufgefordert habe den Mehrbedarf zu genehmigen, ohne wiederholten Besuch beim Gesundheitsamt.
Laut meiner SB wäre das aber eine Dienstanweisung.

Im Antrag habe ich den §67 SGB I benutzt, der mit meinen Worten besagt:

Die Stellungnahme meines Hausarztes ist ausreichend. Ein alljährlicher Besuch beim Gesundheitsamt ist nicht notwendig.
AUßER:
Die ARGE hat berechtigte,nachvollziehbare Zweifel an der Stellungnahme.

Im Antrag habe ich die ARGE bei Ablehnung aufgefordert, mir Ihre als berechtigt und nachvollziehbar angesehenen Zweifel ausführlich darzulegen.

Damit ich meinen neuen - von der SB festgestellten - Gesundheitszustand mit meinen mich behandelnen Ärzten besprechen kann:icon_smile:

Wie wird die ARGE reagieren ?

Habt ihr Erfahrung hierüber ?

Sammler
 

wolliohne

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Nein,aber bei Ablehnung mit Widerspruch und evtl. Klage zu reagieren sollte klar sein.
 

marsupilami

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Damit ich meinen neuen - von der SB festgestellten - Gesundheitszustand mit meinen mich behandelnen Ärzten besprechen kann
Wenn Du das so reingeschrieben hast, ist möglicherweise ein zumindest für Dich nervenaufreibender Kleinkrieg vorprogrammiert.

Denn Deine SB wird evtl. von ihrem Vorgesetzten darauf aufmerksam gemacht, dass sie keine medizinischen Diagnosen stellen darf.
Das fasst sie als Affront gegen ihre Kompetenz auf.
Da Du der Urheber dieses ärgerlichen Mitarbeitergesprächs bist, wird sie alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, Dich zu "fördern und fordern".
Diesmal aber alles vorher sauber rechtlich abgesichert.
 

Sammler

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Hallo

@wolliohne
Meine Überlegungen gehen noch weiter:
Was ist, wenn ich zum Gesundheitsamt muss, und der Amtsarzt befürwortet den Mehrbedarf nicht.
Ist dann die Feststellung meines Hausarztes und der beiden Professoren die mich behandeln unglaubwürdig??
Muss ich mir dann Ärzte mit mehr fachlicher Kompetenz suchen?

@ marsupilami
Nervenkrieg mit der ARGE habe ich schon lange:
https://www.elo-forum.org/alg-ii/24022-man-ertragen-arge.html

Denn Deine SB wird evtl. von ihrem Vorgesetzten darauf aufmerksam gemacht, dass sie keine medizinischen Diagnosen stellen darf.
Das war der Plan und Absicht von mir.

Das Einschalten der Amtsärzte ist eine Dienstanweisung, das SGB ein Gesetz!

Sammler
 
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