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"Ausrangiert im besten Alter“ bei Christiansen gestern

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klaus1233

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#1
Hat das wer gesehen? Hatte ich mir mehr von erwartet. Die massenhaft arbeitslosen über 50 waren kaum Thema der Sendung. Die Sendung war eigentlich überwiegend am Thema vorbei. Von den Ausrangierten wurde kaum gesprochen. Es war auch keiner von ihnen dabei.

Lilo Friedrich punktete für die SPD, war aber als Selbstständige im Bereich haushaltsnahe Dienstleistungen da, keine Rede von ICH-AG, war auch die einzige, die man eventuell dem Lager der Ausrangierten zuordnen könnte. Geisler hat wieder alle getoppt.

Niemand mit 50+ und 500 Bewerbungen war da. Hätte wohl auch die Harmonie des Sonntags gestört.
 
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#2
Es war doch so, wie immer, bei Christiansen und Illner.... :mued:
Und als der Geissler mal auflaufen wollte zu Bestform, indem er die Problematik der Älteren AL II -Emfänger bezüglich der Staatsenteignung der Altersersparnisse aus 30-40 Arbeitsjahren, wurde er sofort gebremst.
Das ist Methode weil man die Wahrheit nicht senden will.
Die Alibifrau (Putzfrau) war ja nicht gerade represäntativ für alle, die zig Bewerbungen geschriebenc haben. qualifiziert sind und Erfahrung haben.

Jaaaaa ,jetzt kommt das wieder, der Betroffenheitsaufschrei, bezüglich der unkommentierten Putzfrau, weil man das nie weglassen darf:
Natürlich habe ich nichts gegen Putzfrauen an sich und die Arbeit muss auch gemacht werden, Amen!
 

Roter Pirat

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#3
Kommentar

Das ist doch fast immer so. Wenn man davon absieht,dass der eine oder andere Promi Polarisiert. Otto Normalverbrauchers oder besser das des gemeinen Wahlvolks kommt doch bei solchen Sendungen fast nie zu Wort.
Ich gebe zu, dass ich mir die Sendung auch sehr oft angesehen habe. Jetzt fast am Schluss von Sabiene Cristiansen, Resumiere ich, dass vieles garn nicht Ausdiskutiert wurde und das alles viel zu schnell ging. Ich gebe zu, das dies auch den Rahmen der Sendung Sprengen würde.Denn, dass was in Politik und Wirtschaft nicht im Sinne des Otto Normalverbraucher in 60 Jahren BRD nicht gut war ist eben in einer Stunde nicht aufzuarbeiten. Ob, dass was unsere derzeitige Regierung nun alles plant und macht da weiß ich auch noch nicht ob, dass für die Zukunft alles richtig ist. Ich möchte aber hier nicht alles schlecht Reden. Einiges wird sicherlich gut sein. Anderes ?????????
Übrigens Polarisieren ist das nicht die Sprache des kleinen Mannes ? :kratz:
Gruß
Roter Pirat
 

Nustel

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#4
Hallo,
dass die ganzen Medienbereiche unser Los (Schicksal) in diesen unseren schweren Zeiten nur allzu gerne unprofessionell ausschlachten liegt auf der Hand. Erstens bringt es Quote (insbesondere Privatsender) und man will dieses unsere Thema gar nicht ernsthaft vertiefen, geschweige denn Betroffene einladen, weil es unbequem werden könnte, dass NICHTBETROFFENE die Wahrheit erfahren. Es wird viel, so glaube ich, bewußt verschleiert und nicht offen dargelegt. Aber man hat ja mal darüber gelabert. Und ob Geissler so hinter seinen Thesen stand, bezweifle ich.Ich glaube , er wollte sich auch welchen Gründen auch immer, wieder mal in Szene setzen und Betroffenheit zeigen.
So viel zum Thema Christiansen und Konsorten.
 
E

ExitUser

Gast
#5
Herzlichen Gruß an alle User hier in Ü 50

Hallo,

ich habe zufällig diese Seite entdeckt und viele interessante Themen gefunden.
Ich bin fast 62 und nicht arbeitslos, kann Euch aber trotzdem sehr gut verstehen bezügl. dieser verdammten Arbeitslosigkeit.

Ich habe etwas gegen " Kastenbildung"; also, daß sich nur wenige im Job befindliche trotzdem mit den Arbeitslosen kontaktieren.
Ich meine, dieses Problem geht alle an und man darf einfach nicht wegschauen!

Die Arbeitslosigkeit ist eine Ausgeburt dieser Gesellschaftsordnung.
In die betroffenen Familien hineingesehen hat sie teils tragische Folgen.
Die Konzerne haben die totale Macht im Staate übernommen, Betriebsräte wurden einfach weggekauft wie auch Köpfe der Gewerkschaften.

Darüber muß man sich unterhalten und ein gemeinsames Konzept für eine Veränderung finden.
Im stillen Kämmerlein kann man nichts verändern!

Die Christiansen übrigens kann man vergessen, denn wer von den Pleite-Politikern Einladungen zu " entspannenden Reisen" annimmt, wo natürlich auch die Bosse der Wirtschaft dabei sind, der ist für das einfache Volk nicht mehr gewillt sich einzusetzen.

Solange die Spitzenpolitiker in den Aufsichtsräten sitzen wird sich absolut nichts ändern!

Es ist allerhand zu tun, damit das Volk endlich wieder atmen kann.
Das geht nur gemeinsam, und genau das versucht man mit allen Mitteln zu verhindern-darüber müssen wir alle uns klar sein!

Keine Angst, ich bin weder ein Extremist noch in irgendeiner Partei, mache mir aber die Mühe mich mit der aktuellen Politik auseinanderzusetzen und nach Auswegen zu suchen.

Ich fühle mich einfach verpflichtet gegenüber den Schwächeren, und zwar moralisch.

In diesem Sinne

Mit solidarischen Grüßen

Kai-Uwe
 

Fritz

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#6
Im besten Alter?!

Über 50 soll das beste Alter anfangen? So ein Dummfug! Bei mir waren es die Jahre mit 'ner "2" davor. Als ich vor Kraft nicht laufen konnte. Und ich in meiner Blödheit nicht erkannt habe, wie wertvoll ein gesunder, allzeit bereiter Körper in manchen Situationen sein kann. ;)
Als dann mit 46 Jahren die Multiple Sklerose dem Spuk ein Ende machte, wurde alles anders. Heute mit 52 Jahren muß ich erkennen: das sind wirklich meine besten Jahre. :lol: :lol: :lol: Bescheuerter Jugendwahn...

Ciao, Fritz
 
E

ExitUser

Gast
#7
Re: Herzlichen Gruß an alle User hier in Ü 50

Kai-Uwe sagte :
ich habe zufällig diese Seite entdeckt und viele interessante Themen gefunden.
Ich bin fast 62 und nicht arbeitslos, kann Euch aber trotzdem sehr gut verstehen bezügl. dieser verdammten Arbeitslosigkeit.
Hallo Kai-Uwe,

schön, dass Du da bist. Es verirrt sich ja selten mal einer her, der noch einen Job hat.

Welche Erfahrungen hast Du eigentlich gemacht, mit Deinen Kollegen? Denken die ähnlich wie Du oder lassen sie sich eher durch die Medien gegen uns aufhetzen? Spricht man eigentlich über Arbeitslosigkeit?

Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass meine (früheren) KollegInnen fast alle das Thema Arbeitslosigkeit abgewehrt haben. Unterschwellig war zwar immer die Angst davor zu spüren, aber um keinen Preis wollte das jemand zugeben.

Viele Grüße
Luna
 
E

ExitUser

Gast
#8
@ Luna

Hallo Luna,

die Angst vor der Arbeitslosigkeit ist immer und überall vorhanden.
Man versucht es halt zu verdrängen, aber damit ändert man nichts.
Quasi ist eine gewisse Resignation eingetreten und genau das ist gewollt von den Reichen dieser Welt.
Das Kapital steht sehr gut organisiert und dagegen kann ein einzelner Prolet überhaupt nichts tun.
Die Geldgier des Kapitals ist so groß, daß es nun auch den sozialen Frieden zerstört hat.
Das kennen wir auch aus der Geschichte.
Der letzte Schritt ist dann immer der Krieg.
Man muß noch nicht einmal ein Linker sein, um sich dieser Blutsauger zu erwehren, sondern nur eifach denken müssen wollen...
Korruption, Kriminalität und Vetternwirtschaft; das ist die Aktualität!
Im Kampf gegen diese Dumpfbacken braucht es starke Gewerkschaften und auch Foren wie dieses hier.
Die Gewerkschaften sind ein wichtiges Instrumentarium der Arbeitnehmer, und genau deshalb versucht man sie abzuschaffen, ja, sie sind einfach " unerwünscht, störend".
Auf diesen Leim darf man nicht hereinfallen.
Man will uns wieder zu Leibeigenen machen-ein Schritt in die falsche Richtung.
Es gibt nur einen Ausweg aus dieser fatalen Aktualität; sich solidarisieren und organisieren!

Wer noch nicht so richtig durchblickt sollte sich doch einfach das Beispiel mit der Rente ab 67 anschauen.
Millionen von Arbeitslosen, weil keine Arbeitsplätze vorhanden und dann das Renteneintrittsalter von 65 auf 67 Jahre erhöhen.
Das ist auf den ersten Blick idiotisch, auf den zweiten Blick aber kriminell, weil eine betrügerische Abzocke und weiterer Schritt in Versklavung und damit Elend.

Es wird niemals ausreichend Arbeitsplätze geben, denn nur so kann das Kapital durch Erpressung seine Bedingungen diktieren.

Es ist wie auf dem Wohnungsmarkt; knappes Wohnungsangebot ermöglicht höhere Mieten.

All diese Dinge sind doch so einfach zu durchschauen; wenn man nur will!

Viele Grüße
Kai-Uwe
 

Nustel

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#9
Es ist leider so. Ein gewisses Maß an Arbeitslosen ist gewollt, um die die noch einen Job haben, möglichst klein zu halten, damit man auch ja nicht aufmuckt. Sonst droht einem das Hartz4 Desaster. Das passt den Kapitalverwaltern prächtig in den Kram-. Ein Volk das nicht aufmuckt ist ein angepasstes steuerbares Volk. Dazu noch Ängste schüren indem man Feindbilder erstellt die unsere demokratische Freiheit? bedrohen und schon klappt die Falle zu. Das wird sich nicht ändern, auch wenn in manchen TV Sendungen immer wieder von Politikern dies gesagt wird.

P.S. Willkomen Kai-Uwe.
 
E

ExitUser

Gast
#10
@Nustel

Hallo Nustel,

ich kann Dir nur beipflichten.
Genannte Polit-Sendungen kann man getrost vergessen, denn die sollen vorgaukeln, daß etwas in Bewegung ist und lullen daher nur ein.

Hier ist mal ein Link, wo man sich selbst eine Meinung machen kann ( Link bedienen und dann auf " anhören " klicken ).

http://www.hirnrissig-fraktura.de/n_forum/viewthread.php?boardid=2&thid=45

Ich meine, da wird das echte Problem ohne Lametta angesprochen und damit ist es für mich brauchbar.

Prinzipiell ist es egal welche Person da spricht, solange sie meine Themen behandelt.

Man sollte sich nicht von dem Parteigedröhne verwirren lassen.
Der, welcher meine Probleme anspricht dem höre ich zu.

So ist es auch mit der Gewerkschaft.
Da werden einzelne Gewerkschafter vom Kapital gekauft und dann sind die Gewerkschaften überflüssig-ein doppelter Schachzug der Ausbeuter.

Auch in den Parteien hat es schon immer Korruption gegeben; hat man deshalb die ganzen Parteien aufgelöst?

Die Gewerkschaften sind unsere Faust wie auch Sprachrohr-erhalten wir sie uns!

In diesem Sinne!

Kai-Uwe :daumen:
 

vivavista

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#11
Hi,

in vielen anderen politischen Foren (z.B. derTagesschau oder der Wochenzeitschrift Die Zeit rumort es es gewaltig gegen den Konzern gesteuerten Neoliberalismus und es herrscht dort schon einiges an revolutionärer Stimmung. Aber auf den Strassen tut sich nichts und von den Fernsehanstalten wird jegliche Kritik am Neoliberalismus weitestgehend ignoriert.
Ich unterhalte mich täglich mit mehreren jeweils neuen sog. Otto-Normalverbrauchern, meist älteren Herrschaften, die die unsägliche Entwicklung unserer Gesellschaft und dessen Ursachen ebenso feststellen, wie unsereins. Aber das Kreuzel machen die meisten trotzdem immer nei den etablierten Volksparteien.

Gruss
Rene
 
E

ExitUser

Gast
#12
Re: Herzlichen Gruß an alle User hier in Ü 50

Kai-Uwe sagte :
Hallo,

ich habe zufällig diese Seite entdeckt und viele interessante Themen gefunden.
Ich bin fast 62 und nicht arbeitslos, kann Euch aber trotzdem sehr gut verstehen bezügl. dieser verdammten Arbeitslosigkeit.

Ich habe etwas gegen " Kastenbildung"; also, daß sich nur wenige im Job befindliche trotzdem mit den Arbeitslosen kontaktieren.
Ich meine, dieses Problem geht alle an und man darf einfach nicht wegschauen!

Die Arbeitslosigkeit ist eine Ausgeburt dieser Gesellschaftsordnung.
In die betroffenen Familien hineingesehen hat sie teils tragische Folgen.
Die Konzerne haben die totale Macht im Staate übernommen, Betriebsräte wurden einfach weggekauft wie auch Köpfe der Gewerkschaften.

Darüber muß man sich unterhalten und ein gemeinsames Konzept für eine Veränderung finden.
Im stillen Kämmerlein kann man nichts verändern!

Die Christiansen übrigens kann man vergessen, denn wer von den Pleite-Politikern Einladungen zu " entspannenden Reisen" annimmt, wo natürlich auch die Bosse der Wirtschaft dabei sind, der ist für das einfache Volk nicht mehr gewillt sich einzusetzen.

Solange die Spitzenpolitiker in den Aufsichtsräten sitzen wird sich absolut nichts ändern!

Es ist allerhand zu tun, damit das Volk endlich wieder atmen kann.
Das geht nur gemeinsam, und genau das versucht man mit allen Mitteln zu verhindern-darüber müssen wir alle uns klar sein!

Keine Angst, ich bin weder ein Extremist noch in irgendeiner Partei, mache mir aber die Mühe mich mit der aktuellen Politik auseinanderzusetzen und nach Auswegen zu suchen.

Ich fühle mich einfach verpflichtet gegenüber den Schwächeren, und zwar moralisch.

In diesem Sinne

Mit solidarischen Grüßen

Kai-Uwe
Hallo, Kai Uwe!

Freut uns, da kann ich wohl für alle hier sprechen, daß du hier hereinschaust, und es ist sehr richtig, sich mit der aktuellen unsozialen Politik auseinander zu setzen, denn: Berufstätige könnten nächstes Jahr auch schon betroffen sein, es wird ja ständig entlassen! Und ALG I gibts ja nicht so lang...

mich wunderts, daß so viele Berufstätige das nicht sehen können/wollen.

Gruß aus Ludwigsburg
 

Hexe

Forumnutzer/in

Mitglied seit
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#13
ja super hatte mal arbeit und konnte davon leben, urlaub machen und soll jetzt diese diskremieren scheiß gut finden
es lebe die Freiheit hura
 
E

ExitUser

Gast
#14
Re

----------------------------------------------------------------- ---------------------------:hmm:--------------------------------- ----------------------------------------------------------

.....Warum bringen sich so wenige Berufstätige in den Kampf gegen die Versklavung ein?...



Ich meine, Berufstätige sind keine "Extra-Klasse" von Mensch.
Sie spüren aber täglich das Damoklesschwert des Kapitals im Nacken, welches sich in Gestalt einer drohenden Entlassung darstellt.
Vor allem in kleineren Betrieben ist es schon gefährlich, das Wort Gewerkschaft auszusprechen, ohne seinen Job zu riskieren.
Hier in Chemnitz hatten wir einen Fall in einem Fuhrunternehmen.
Die Fahrer wollten sich nun endlich gegen die sich steigernde Ausbeutung und verschlechternden Arbeitsbedingungen wehren.
Gewerkschaft oder Betriebs/Personalrat existiert nicht, also wollten sie Personalräte installieren.
Man ging absolut gesetzlich vor.
Unmittelbar vor der Wahl wurden die Initiatoren gefeuert.
Begründung des Chefs in den Medien:" Ich habe mein Unternehmen im Griff und brauche daher keine Personalräte."!
Damit hat er ganz einfach auf das Recht gesch....n.
Laut geltendem Recht hätte er die Wahl zulassen müssen und entsprechend der Belegschaftsstärke wären sogar mehrere Personalräte möglich gewesen.
Erschreckend wenn man bedenkt, daß dieser Chef auch noch der Boss einer Arbeitgebervereinigung ist.

Den Initiatoren bleibt nun nur noch der Weg der Klage.

Im öffentlichen Dienst haben die Gewerkschaften vor Jahren einer Regelung zugestimmt, die schlechter nicht sein kann.
Finanzielle Zuwendungen (Prämien) dürfen nicht öffentlich werden.
Das bedeutet, daß der Arbeitgeber "willige" Arbeitnehmer sozusagen bestechen kann und durch den BAT diese Sauerei noch verschleiert wird.

.................................................................Der Hintergrund ist klar: Uneinigkeit im Volk erleichtert die Ausbeutung!....................................................

Was die Demos betrifft, so halte ich sie für absolut notwendig.
So schwer es auch fällt, man darf den Mut nicht verlieren.
Das Volk braucht seine Zeit um sich auf seine Kraft zu besinnen.
Daß das so ist zeigen die permanenten Versuche des Schäuble, die Armee auch im Inneren einzusetzen.
Das muß in jedem Fall verhindert werden!

Es ist kalt geworden in Deutschland.

Im Zusammenhang mit Hartz weht uns der Aasgeruch von Kriminalität entgegen.

Andere Kriminelle kaufen sich mit Millionen frei und sind dann nicht einmal vorbestraft.

.............................................................. .....................................Was ist Recht?........................................................... ..................................................


................................................................. ..Recht ist die Macht, sich mit Geld das "Recht" zu erkaufen!........................................................ ....................
 
E

ExitUser

Gast
#15
Willkommen Kai Uwe ,
ich stimme Dir voll zu.
Es muss endlich sich jeder bewusst werden , dass auch er inmittelbar von Arbeitslosigkeit betroffen sein kann und auch irgendwann wird bei dieser Entwicklung in Deutschland.

Es wird höchste Zeit , das ALLE zusammen gegen diese Koruption und fortlaufende Ausbeutung der Politiker und des Kapitals gegenüber dem Bürger und Konsumenten vehement und solidarisch vorgehen und taten folgen lassen durch Demos und Blockaden an wichtigen Stellen .

Nur so wird sich was bewegen.

Gruß
Rüdiger
 
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Nicht offen für weitere Antworten.
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