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Ausnahmen bei Bausparvertrag?

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seconha

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guten tag,
Ich möchte Alg2 beantragen doch ein zuteilungsreifer Bausparvertrag, leicht über dem Freibertag, existiert auf meinen Namen.

Meine Mutter hat diesen vor Jahren angelegt und alleine bedient - auf meinen Namen läuft er nur wegen der zusaetzlichen Bausparprämie.

Das Geld war und ist zur Finanzierung eines 2-Familienhauses vorgesehen, in dessen einer Wohnung meine Mutter lebt und das sie als Rentnerin mit Mieteinnahmen der anderen knapp finanzieren kann.

Frage:
Gibt es Ausnahmeregelungen zu Bausparverträgen? - wenn ja, koennte eine dieser hier greifen?
Bzw. wann findet der jährliche Abgleich mit den Freistellungsaufträgen statt (ich werde nur bis september Algi sein, danach student)?
 
E

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Gast
guten tag,
Ich möchte Alg2 beantragen doch ein zuteilungsreifer Bausparvertrag, leicht über dem Freibertag, existiert auf meinen Namen.

Meine Mutter hat diesen vor Jahren angelegt und alleine bedient - auf meinen Namen läuft er nur wegen der zusaetzlichen Bausparprämie.

ja, wer den Vorteil haben will, nimmt auch die Risiken in Kauf...

Das Geld war und ist zur Finanzierung eines 2-Familienhauses vorgesehen, in dessen einer Wohnung meine Mutter lebt und das sie als Rentnerin mit Mieteinnahmen der anderen knapp finanzieren kann.

Frage:
Gibt es Ausnahmeregelungen zu Bausparverträgen? - wenn ja, koennte eine dieser hier greifen?

Nein


Bzw. wann findet der jährliche Abgleich mit den Freistellungsaufträgen statt (ich werde nur bis september Algi sein, danach student)?
Wieviel über dem Freibetrag ist denn drauf?
 

seconha

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joho, danke fuer die antwort.

Die Differenz liegt so bei 2500 E, eine Auflösung des Bausparvertrages würde meine Familie gegen mich aufbringen, ich will es auch nicht wirklich. Würde nur gerne dennoch Sozialleistungen bekommen.

Gibt es wirklich KEINE ausnahmen? ich hatte irgendwo mitgeschnitten, es gaebe da welche falls der Bausparvertrag fuer selbstgenutztes Wohneigentum. vorgesehen ist.
 

Arwen

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Hallo seconha,

ich habe auf der LBS-Seite dies gefunden:
Bausparvermögen

Bezieher von Arbeitslosengeld II, deren Bausparguthaben den Grundfreibetrag übersteigt, müssen ihren Bausparvertrag nicht auflösen: Der Vertrag wird geteilt, das Guthaben auf Teilbausparverträge gepackt. Nur Geld, das den Freibetrag übersteigt, wird ausgezahlt, andere Verträge bleiben bestehen. Damit sichern Sie sich die staatlichen Vergünstigungen für künftige Sparbeträge.

Liegt der ausgezahlte Betrag um mehr als 10 Prozent unter der Summe der eingezahlten Beiträge, gilt die Vertragsauflösung zunächst als unzumutbar.
Wäre das eine Lösung für euch?

Gruß von Arwen
 
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joho, danke fuer die antwort.

Die Differenz liegt so bei 2500 E, eine Auflösung des Bausparvertrages würde meine Familie gegen mich aufbringen, ich will es auch nicht wirklich. Würde nur gerne dennoch Sozialleistungen bekommen.

Ist dir klar, daß es betrug ist, was ihr da gemacht habt?

Gibt es wirklich KEINE ausnahmen?

Ja, aber nur wenn es dein Geld wäre...

ich hatte irgendwo mitgeschnitten, es gaebe da welche falls der Bausparvertrag fuer selbstgenutztes Wohneigentum. vorgesehen ist.

Richtig, aber es ist nicht dein Geld, also kannst du es auch nicht für dein Wohneigentum nutzen...[/quote]

Nur was Arwen schreibt, ist möglich...

also entweder auf die 2500 € verzichten oder auf die Sozialleistungen...

auch erst den Bausparvertrag ändern und später leistungen bentragen geht nicht, da würde gefragt, wo das Geld geblieben ist... und du könntest ja auch keine nötigen Anschaffungen belegen.
 

seconha

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danke für die vielen schnellen reaktionen!

>>Die Differenz liegt so bei 2500 E, eine Auflösung des Bausparvertrages >>würde meine Familie gegen mich aufbringen, ich will es auch nicht >>wirklich. Würde nur gerne dennoch Sozialleistungen bekommen.

>Ist dir klar, daß es betrug ist, was ihr da gemacht habt?

Das ist mir klar, nur hatten wir keine Wahl, da die Familie scheidungsbedingt am Rande des Bankrotts stand.

>>Gibt es wirklich KEINE ausnahmen?

>Ja, aber nur wenn es dein Geld wäre...

hmmm. formal ist es doch mein geld.

>>ich hatte irgendwo mitgeschnitten, es gaebe da welche falls der >>Bausparvertrag fuer selbstgenutztes Wohneigentum. vorgesehen ist.

>Richtig, aber es ist nicht dein Geld, also kannst du es auch nicht für dein >Wohneigentum nutzen...[/quote]

für mehr Klarheit bezüglich der Eigentumsverhaeltnisse:
Das Haus gehört zur hälfte der Mutter, je 1/4 meiner Schwester und mir, meine Mutter hat lebenslang Niesbrauchrecht und wohnt dort - also ist das Wohneigentum nicht von mir sondern lediglich innerhalb der Familie selbst genutzt

>Nur was Arwen schreibt, ist möglich...

bietet jede bausparkasse soetwas an - in meinem fall BHW?

vielen Dank und grüße aus Berlin.
 
E

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Ich mach dir keinen Vorwurf...hab nur geschrieben, wie es rechtlich ist...
und nun, mit den neuen Infos, siehts ja auch anders aus...Antwort folgt.
 
E

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für mehr Klarheit bezüglich der Eigentumsverhaeltnisse:
Das Haus gehört zur hälfte der Mutter, je 1/4 meiner Schwester und mir, meine Mutter hat lebenslang Niesbrauchrecht und wohnt dort - also ist das Wohneigentum nicht von mir sondern lediglich innerhalb der Familie selbst genutzt

Also ist es dei Wohneigentum, auh wenn du es zur Zeit nicht nutzen kannst...
bietet jede bausparkasse soetwas an - in meinem fall BHW?

Definitiv - ja

Du kannst, je nach Tarif, hingehen und dir Teil - Guthaben auszahlen lassen, ohne die Bausparhöhe zu ändern... hat meine Tochter gemacht, auch BHW...
wie wilst du begründen/nachweisen, daß du das Geld fürs Wohneigentum brauchtest bzw es ausgegeben hast?
 

seconha

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wie wilst du begründen/nachweisen, daß du das Geld fürs Wohneigentum brauchtest bzw es ausgegeben hast?

Das Geld ist nicht ausgegeben, der Bausparvertrag ist seit ein paar Jahren zuteilungsreif und ist eine Sicherheit falls Reperaturen anfallen, falls bei auslaufen der Zinsbindung für die laufenden Kredite (2013) die Zinsen hoch sind oder falls die Mieteinnahmen aus der zweiten Wohnung eine zeit lang ausbleiben.

Ob das Arbeitsamt dies so anerkennt ist halt fraglich, zumal meine Mutter das Niesbrauchrecht hat, sprich alle Einnahmen/Ausgaben zu ihren Gunsten/Lasten gehen.


grrreetings
 
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Das Geld ist nicht ausgegeben, der Bausparvertrag ist seit ein paar Jahren zuteilungsreif und ist eine Sicherheit falls Reperaturen anfallen, falls bei auslaufen der Zinsbindung für die laufenden Kredite (2013) die Zinsen hoch sind oder falls die Mieteinnahmen aus der zweiten Wohnung eine zeit lang ausbleiben.

Ob das Arbeitsamt dies so anerkennt ist halt fraglich, zumal meine Mutter das Niesbrauchrecht hat, sprich alle Einnahmen/Ausgaben zu ihren Gunsten/Lasten gehen.


grrreetings
Meine Frage ging dahin, wenn du die 2500 € jetzt auszahlen lassen würdest die du über dem Vermögensfreibetrag liegst.

Ansonsten: Wohneigentum, da hab ich keine Erfahrungen: ich fürchte, die werden dir sagen, du kannst deinen Anteil verkaufen (z.B. an die Schwester) und von dem Geld leben...
aber viell eicht weiß ja sonst jemand im Forum noch was?
 
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