Auslöse zu gering?

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Honigbiene

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Hallo,

ich bekomme 12 EUR Auslöse für 24 Std. Abwesenheit.

Das ist auch in einer Zusazvereinbarung so dargelegt. Diese hatte ich unterschrieben.

Ich lese bei anderen Zeitarbeitsunternehmen aber immer etwas von 24 EUR Auslöse. Mache ich mir den Rest steuerlich geltend? Oder habe ich Anspruch auf die vollen 24 EUR bei 24 Std. Abwesenheit.
Ich bin Montag bis Donnerstag an sich wöchentlich ändernden Standorten unterwegs, auf Montage.


Geh ich Recht der Annahme, dass ich 24 EUR pro Tag einfordern kann, weil die Zusatzvereinbarung ungültig ist? Oder hole ich mir das von der Lohnsteuer wieder, die Differenz?


Bin das erste mal über AÜG beschäftigt. Seit ein paar Wochen erst.
 

paulegon05

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was heist Abwesenenheit ?
Abwesenenheit = Dienstreise?
 

Honigbiene

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Hallo, die Unterkunft bekomme ich bezahlt. Ich kann mir auch eine Pauschale von 20 EUR auszahlen lassen, und die Unterkunft selbst zahlen, aber meist ist die Unterkunft teurer und ich reiche die Rechnungen der Pensionen meist an das Unternehmen weiter. Ich sollte sie in voller Höhe wieder ausgezahlt bekommen.


Jedenfalls liest man, egal wo man nachschlägt, etwas von 24 EUr ab 24 Std Abwesenheit, Montage/dienstreise. Das nennt sich auch Verpflegungsmehraufwand und dient wohl dazu meiner Kosten für Ernährung vor Ort eine Deckung zu schaffen. Aber bei mir steht ausschließlich drin, dass ich nur 12 EUR bekomme.

Ich werde mich diesbezüglich mal mit der Entleihfirma am Montag in Verbindung setzen, weil diese ja auch die Zusatzvereinbarung mitgetragen hat.
 
F

FrankyBoy

Gast
Der Verpflegungsmehraufwand ist nicht gesetzlich einklagbar, siehe hier:
Verpflegungsmehraufwand Arbeitnehmer

Der Arbeitnehmer hat zwar keinen gesetzlichen Anspruch auf den Verpflegungsmehraufwand, in aller Regel aber vergütet der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern die Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwand. Erstattet der Arbeitgeber die Aufwendungen für Verpflegung, so sind diese generell bis zur Höhe der gesetzlichen Pauschbeträge steuerfrei. Tipp Höhere Erstattungen müssen mit pauschalen 25% versteuert werden, unter der Voraussetzung, dass die Verpflegungspauschale nicht um 100% aufgestockt wurde. (§ 40 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 EStG) Beträge, die darüber hinaus gehen müssen zum lohn- und sozialversicherungspflichtigen Arbeitslohn dazu gerechnet werden...
Verpflegungsmehraufwand 2012
Nachtrag:

Eine Firma, die so agiert, scheut das Bekanntwerden solcher Fakten, man hat also nicht die schlechteste Position bei einer Nachverhandlung in dieser Angelegenheit.
 

echt machtlos

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Ich werde mich diesbezüglich mal mit der Entleihfirma am Montag in Verbindung setzen, weil diese ja auch die Zusatzvereinbarung mitgetragen hat.

Erzähl mal bitte was die dir gesat haben, du hast gar nicht gesagt wer die Kosten der An -und Abreise trägt
 

Honigbiene

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OK, danke erstmal für die wichtige Information, dass die Auslöse nur "kann", nicht "muss" ist.

Also, ich muss sagen, wenn das so stimmt (Auslöse), dann habe ich keine schlechte Stelle gefunden. Die Anreise zur Firma trage ich selbst, montags.
Vor Ort bekomme ich dann ein Fahrzeug und fahre dann mit einem Kollegen zum Einsatzort. Donnerstags ist dann meist Wochenende und ich fahre mit dem Firmenfahrzeug wieder zur Firma.

Mit der Firma gibt es eine Vereinbarung über höhere Löhne, als in meinem Arbeitsvertrag 8,x EUR, ungefähr 2 EUR mehr. Und dort ist eben auch der Verpflegungsmehraufwand geregelt. Mal davon abgesehen, dass ich in der Leiharbeitsfirma immer viel diskutieren muss, weil man mir glaubhaft machen wollte, es sei üblich die Übernachtungskosten vom Netto selbst zu zahlen oder ich Sanktionen zu tragen hätte, dass die Übernachtungsrechnung nicht korrekt ausgefüllt war (es stand mein Name drauf, anstatt der Anschrift des Zeitarbeitsunternehmens und irgendeine Nummer aus einer Steuergeschichte hat gefehlt).

Naja, ich bekomme nun schon seit mehreren Wochen keine Arbeitskleidung, und bin in der Entleiherfirma der Einzige der anders aussieht. Von meinen Kollegen wurde ich beim Abteilungsleiter denunziert, weil ich ein paar Geschichten über meine Vergangenheit erzählt habe, vornehmlich meine Punkte in Flensburg, parallel wurde jeder Geschwindigkeitsübertritt gezählt bei mir und gemeldet (war nie im Punktebereich mit dem Firmenfahrzeug unterwegs). Generell herrscht dort mit den Kameras eine Überwachungsmentalität, die Fahrzeuge haben GPS-Fahrtenschreiber und es gibt sogar Zusatzvereinbarungen über das Zusammenstreichen von Projektlöhnen, falls Fehler auftauchen: davon bin ich aber zum Glück nicht betroffen.
Ich fühle mich zwar nicht richtig integriert, aber der Lohn stimmt und die Arbeit macht mir eigentlich Spass.

In der Zeitarbeitsfirma bekomme ich meist Unterstützung von der Sekretärin, wenn mal wieder komisch verhandelt wird. Mittlerweile hat sich das aber auf ein normales Maß reduziert. Keine Ahnung warum, ich war wohl zu standhaft. Auf Wunsch bekomme ich Abschläge. Die Überprüfung meines Lohnscheins konnte ich noch nicht durchführen, weil der erst noch kommt.
Ich bin mir sicher, dass mir dann erstmal viele Fragezeichen auftauchen werden. Ob es mir da was bringt beim Bürgerservicetelefon vom BuMi für Arbeit anzurufen?

Und mache ich die Differenz mit dem Verpflegungsmehraufwand erst mit meiner nächsten Steuererklärung geltend? Oder kann ich schon in den nächsten Wochen was von meiner Lohnsteuer zurückholen. Weil das Geld ist ja erstmal trotzdem weg- sind ja immerhin meist mindestens 100 EUR im Monat. Und dann soll ich das erst nächstes Jahr wieder bekommen?
 
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