Auslandspraktikum (in Schweden) im Rahmen der Umschulung abgelehnt; obwohl 76% Jobzusage (1 Betrachter)

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Struppi26

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Im Rahmen meiner 2-jährigen Umschulung zur Tischlerin sind drei Praktika´s (jeweils 10-12 Wochen) zu absolvieren. Nun steht das 3.te bevor (ab 11.12.2017), welches ich gerne im EU-Ausland absolvieren möchte. Eine Zusage seitens des Tischlereibetriebes in Schweden und des Bildungsträgers habe ich schon. Der schwedische Betrieb hat derzeit auch eine freie Stelle zu vergeben; worauf hin ich mich dort um den Praktikaplatz beworben habe als "gleichzeitiges Probearbeiten". Ich möchte nach Abschluss mit der Gesellenprüfung nächstes Jahr auswandern; der Betrieb liegt genau 12km vom dortigen Wohnort entfernt. Von der Arbeitsagentur wird aber eine Bestätigung/ das Einverständniss benötigt; dass aber verweigert wird.
Org. Ton: Es wird keine Dringlichkeit oder Notwendigkeit darin gesehen, dass Praktikum im Ausland zu absolvieren. Im Berliner Umland/Berlin direkt gibt es genügend Tischlereien.

Zusätzliche Kosten würden der Arge nicht entstehen, da ich in SE im Familien eigenen Haus wohne. (dies teilte ich der Arge auch mit) Hatte schonmal im Sommer diesen Jahres angefragt und erhielt eine Ablehnung; durch die neuen Umstände mit der freien Stelle wollte ich jetzt persönlich vorsprechen. Und bekam sofort schriftlich eine Absage mit Verweis auf die Absage im Sommer; ohne mich angehört zu haben.

Was kann ich tun und das schnell? Hab ich ein Recht auf das Praktikum im Ausland, wenn vorallem ein Job dran hängt?

Ein Widerspruch dauert zu lange von der Entscheidung her.
In gut 10tg müsste ich los...und noch einiges erledigen.
 

Zeitkind

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Herzlich Willkommen im Forum. :welcome:
Von der Arbeitsagentur wird aber eine Bestätigung/ das Einverständniss benötigt; dass aber verweigert wird.
Wer benötigt von wem wofür ein Einverständnis? Kannst Du die Stellenzusage nachweisen?
Und was bedeuten 76%? Entweder es gibt eine Zusage oder nicht.
Ein Widerspruch dauert zu lange von der Entscheidung her.
In gut 10tg müsste ich los...und noch einiges erledigen.
Vielleicht könnte eine Fachaufsichtsbeschwerde an den Leiter des JC etwas bewirken.
Ohne den bisherigen Schriftverkehr in der Sache zu kennen, läßt sich das schwer beurteilen.
 

Helga40

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A) lese ich nichts von JC sondern von "Arbeitsagentur", die anscheinend gern von vielen auch komischerweise mit "Arge" abgekürzt wird.

B) Was soll eine Fachaufsichtsbeschwerde bringen? Die Förderung ist eine Ermessensleistung und das Ermessen wurde dahingehend (ggf. korrekt) ausgeübt, als dass es im ortsnahen Bereich ausreichend Möglichkeiten für das Praktikum gibt.
 

Zeitkind

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A) lese ich nichts von JC sondern von "Arbeitsagentur",
die anscheinend gern von vielen auch komischerweise mit "Arge" abgekürzt wird.
Bis 2010 hießen die Jobcenter "ARGE" (Arbeitsgemeinschaft SGB II).
Gerade Du müsstest das eigentlich wissen. :icon_pfeiff:
Zu B) wäre es eine falsche Ermessensentscheidung, wenn TE durch
ein angestrebtes Praktikum mit Stellenzusicherung seine Hilfebedürftigkeit beendet.
Und C) Lies bitte nochmal den letzten Satz meines vorherigen Beitrages.
 
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