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Auskunftspflicht?

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

Lorena

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#1
Ich bin Alg II Bezieherin und schwanger.
1.Muss ich den Namen des Vaters meines unehelichen Kindes angeben?
2.Der Vater des ungeborenen Kindes bietet mir in seinem Haus ein Appartement mit seperatem Eingang und komplett eingerichtet zur Miete an. Kann ich für diese Wohnung Wohngeld beantragen?
Lorena
 

Arania

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#2
1. ich denke schon denn es geht ja um Unterhaltszahlungen und ausserdem hat auch das Kind ein Recht darauf zu wissen wer sein Vater ist

2. Wohngeld gibt es bei ALG II nicht, aber KDU, die würde dann enstprechend berechnet werden, allerdings musst Du auch zusehen das Ihr keine eheähnliche Gemeinschaft bildet, dann sieht die Berechnung anders aus
 

Georgia

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#3
Ich würde den Namen des Vaters nicht bekannt geben.
Es gibt genug Fälle, wo der Vater tatsächlich unbekannt ist, weshalb dann nicht auch bei dir ? Die können dir somit gar nichts. Nur würde ich das geheim halten, es gibt genug Denunzianten.
Wenn die Typen von der Arge erst einmal diese Konstellation wissen, Kindsvater ist auch Vermieter, dann gibt es mit Sicherheit Probleme, denn der Kindsvater scheint als Wohnungseigentümer nicht unvermögend zu sein.
Und Unterhaltszahlungen sind doch anrechenbar als Einkommen, oder irre ich da ? Die würden dir nicht einen Cent mehr bringen, wenn dies so ist.


Was ihr in eurer kleinen Fam. dann macht, ist eure Sache. D.h. du mußt dem Kind ja nicht den Vater verschweigen.
 

Martin Behrsing

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#4
Du brauchst nur dann den Namen des Kindesvaters nicht angeben, wenn Du ihn tatsächlich nicht weißt. Ansonsten ist der Kindesvater ja nun mal Unterhaltsverpflichtend für das Kind und auch für Dich.
 

Arania

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#5
2.Der Vater des ungeborenen Kindes bietet mir in seinem Haus ein Appartement mit seperatem Eingang und komplett eingerichtet zur Miete an.
Ziemlich unwahrscheinlich das sie den Namen nicht weiss wenn er ihr eine Wohnung anbietet
 

Georgia

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#6
Ziemlich unwahrscheinlich das sie den Namen nicht weiss wenn er ihr eine Wohnung anbietet
Moin Moin,

wieso ? Dann könnte man in jedem Vermieter , der einer schwangeren , sowie alleinstehenden Frau eine Wohnung vermietet, den Vater ihres Kindes sehen.

Was hat das Eine mit dem Anderen zutun ?

Gruß Georgia
 
E

ExitUser

Gast
#7
Moin Moin,

wieso ? Dann könnte man in jedem Vermieter , der einer schwangeren , sowie alleinstehenden Frau eine Wohnung vermietet, den Vater ihres Kindes sehen.

Was hat das Eine mit dem Anderen zutun ?

Gruß Georgia
Im Falle der Fragestellerin ist aber der Vater bekannt. Er hat Pflichten gegenüber dm Kind und auch gegenüber der Mutter. Und wir wollen hier doch wohl nicht zum Sozialbetrug auffordern?
 

Gaestin

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#8
Unterhalt

Es geht nicht nur um die Wohnung (warum Wohngeld wenn
die Wohnung nichts kostet??)
es geht darum:
der Vater des Kindes ist der Mutter ab 6 Wochen vor der Geburt
bis zum 3. Geburtstag des Kindes unterhaltsverpflichtet
er muß für das Kind Unterhalt zahlen

und: wichtigster Punkt: das Kind sollte die Möglichkeit haben, seinen
/ihren Vater zu kennen
 

Gaestin

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#9
Miete

P.S. es soll also doch Miete gezahlt werden,
oder mit dem Unterhalt gegengerechnet werden?
Ganz verstehe ich das alles nicht
 

Georgia

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#10
Im Falle der Fragestellerin ist aber der Vater bekannt. Er hat Pflichten gegenüber dm Kind und auch gegenüber der Mutter. Und wir wollen hier doch wohl nicht zum Sozialbetrug auffordern?

Moin Rüdiger,

nein das wollen wir natürlich nicht.
Ich bin mal wieder ein wenig tüttelich heute Morgen *zwinker.

Grüße, Georgia
 

Lorena

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#11
nein das wollen wir natürlich nicht.
Ich bin mal wieder ein wenig tüttelich heute Morgen *zwinker.

Grüße, Georgia

Liebe Mitdisku"tanten",

man/frau kann in der Tat "tüddelig" werden ob des Themas. Gelegentlich nützt aber auch der gesunde Menschenverstand etwas-sobald man/frau ihn zurück bekommen hat.

Ab sechs ( oder eher 4?) Wochen vor der Geburt ist der Vater des Kindes für die Mutter unterhaltspflichtig. Folglich besteht erst dann eine Auskunftspflicht und ebenso folglich kann bis dahin kein "Sozialbetrug" stattfinden. Daraus folgt wiederum, dass der bis dahin unbekannte und jedem anderen Vermieter gleichgestellte Vater durchaus Miete von mir verlangen kann, die ich der ARGE mit Bitte um Unterstützung angebe...

Oder seh ich das falsch... vielleicht bin ich ja tatsächlich zu tüddelig für das Thema.
Gruß Lorena
 

Arania

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#12
Lorena, Du weisst genau das ist Haarspalterei, Auskunftspflicht über die gegebenen Verhältnisse besteht ab Antrag, da bist Du verpflichtet alles relevante bekanntzugeben, und auch wenn Du vorher Tatsachen wie den Einzug schaffst, musst Du eh irgendwann die Angaben machen, es verzögert sich nur und wirft eventuell ein schlechtes Licht auf Dich, aber Du musst entscheiden
 
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