Auskunftspflicht von Sachbearbeitern?

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yvonneHH

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Hallo und guten Tag,

ich bin neu hier. Ich heiße Yvonne und komme aus Hamburg.
Und, ich habe eine Frage:

Auskunftspflicht?
Ich habe nächste Woche einen Termin bei der ARGE, zwecks beruflicher Perspektive. Wie die Meisten wohl einen Beruf erlernt und fachlich Qualifiziert.
Ich habe vor, meinen Sachbearbeiter zu fragen, was ihn denn nun qualifiziert, mich zu beraten, da ich schon die verrücktesten Dinge durch Freunde und Nachbarn gehört habe, bezüglich dieser ARGE.

Habe ich ein Recht meinen Sachbearbeiter zu fragen? Muss er Auskunft erteilen?
Wenn ja, ist das irgendwo begründet im SGB X?

Ich würde das gern wissen, da ich zwar nicht allein zur ARGE gehe, aber ich würde mich wohler fühlen, stichhaltiges, wenn nötig, vortragen zu können.

Ansonsten bin ich ziemlich ängstlich und unsicher, da ich nicht weiß, was kommt.

Danke und LG
Yvonne
 

Arania

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Ich habe vor, meinen Sachbearbeiter zu fragen, was ihn denn nun qualifiziert,

Hältst Du das für einen guten Einstand, fragst Du einen zukünftigen Arbeitgeber auch danach was ihn befähigt Dein Vorgesetzter zu sein?

Vielleicht schaust Du erstmal was überhaupt von Dir verlangt wird oder gefragt wird
 

yvonneHH

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Liebe Arania,

das ist keine Antwort auf meine Frage.
Vielleicht könntest du dich dazu hinreissen lassen, meine Frage zu beantworten?

Irre ich mich, oder weht hier ein ziemlich kalter Wind?

Danke schön
Yvonne
 

goweidlich

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Hallo

Habe ich ein Recht meinen Sachbearbeiter zu fragen?
Klar
Muss er Auskunft erteilen?
Nein
Wenn ja, ist das irgendwo begründet im SGB X?

Ich denke, so sind Deine Fragen beantwortet :icon_smile:

Es ist weit verbreitet, dass man da wohl eher keine Qualifikation braucht, ich glaube da spielen andere Kriterien eine Rolle.:icon_eek:

gruß
goweidlich
 
E

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Gast
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

Zudem. wie kommt man darauf das Bewerbungsgespräch mit einem Beratungsgespräch bei der Arge zu vergleichen? Das sind 2 Paar Schuhe.

Und selbst beim Arbeitgeber würde ich nicht alles mit mir machen lassen. ich bin ja schliesslich kein Sklave:icon_dampf:



Hallo und guten Tag,

ich bin neu hier. Ich heiße Yvonne und komme aus Hamburg.
Und, ich habe eine Frage:

Aus Hamburg höre ich des öfteren Meldungen. Und nicht gute für Erwerblose

Auskunftspflicht?
Ich habe nächste Woche einen Termin bei der ARGE, zwecks beruflicher Perspektive. Wie die Meisten wohl einen Beruf erlernt und fachlich Qualifiziert.
Ich habe vor, meinen Sachbearbeiter zu fragen, was ihn denn nun qualifiziert, mich zu beraten, da ich schon die verrücktesten Dinge durch Freunde und Nachbarn gehört habe, bezüglich dieser ARGE.



Auskunft und Beratungspflicht gibt es im SGB 1. Dabei sind § 13, 14 und 14 relevant. Aber kaum einer von der Arge hält sich dran. Die reden sich dann raus.

Was die qualifiziert. Ein paar Wochen Seminare und dann werden die auf uns losgelassen. Erwarte von denen so wenig wie möglich. Erspart Ärger und Frust. Qualifiziert und motiviert sind nur noch wenige da , und selbst die resignieren nach einiger Zeit. Nicht wegen der "Kunden" sondern das andere "Mitarbeiter" Sie komisch behandeln.


Habe ich ein Recht meinen Sachbearbeiter zu fragen? Muss er Auskunft erteilen?
Wenn ja, ist das irgendwo begründet im SGB X?

Wie oben genannt im SGB 1

Ich würde das gern wissen, da ich zwar nicht allein zur ARGE gehe, aber ich würde mich wohler fühlen, stichhaltiges, wenn nötig, vortragen zu können.

NIEMALS alleine zum Amt. Und Tipps gibt dir dein Beistand. Kommen sicherlich viele aus Hamburg hier. Und die kennen die meisten Sachbearbeiter vor Ort.

Ansonsten bin ich ziemlich ängstlich und unsicher, da ich nicht weiß, was kommt.

Danke und LG
Yvonne

Und das wird dir als schwäche geahndet und der SB wird dich versuchen einzulullen und dann ungestört dich zu sanktionieren. Geh selbstbewusst, interessiert, sicher und tapfer in das Gespräch und zeig das du mitbestimmen willst.:icon_daumen:
 
E

ExitUser

Gast
Irre ich mich, oder weht hier ein ziemlich kalter Wind?
Musst Du nicht so ernst nehmen. In jedem einschlägigen Forum gibt es Leute, die nicht wirklich Fragen beantworten oder helfen wollen.

Um auf Deinem Beitrag zu antworten: Es ist gut, dass Du schon mit einer gewissen Skepsis an die Sache rangehst. Naivität wird von den argen Herrschaften gerne ausgenutzt.

Die Frage nach der Qualifikation der "Berater" halte ich nicht für unangebracht. Es ist ja nicht ungewöhnlich, das z.B. ehemalige Telekomtechniker oder sonstige Unkündbare aus dem (ehemals) öffentlichen Dienst bei der Arge landen, da man keine andere Verwendung mehr für sie hat.

Auch als "Kunde" sollte man einen Anspruch darauf haben, zu erfahren, wer einen da "sachkundig" berät. Wer nichts zu verbergen hat, sollte die Frage beantworten können und wollen. Auch wenn der gesetzliche Rechtsanspruch auf diese spezielle Antwort fehlt.
 

Brundle

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yvonne Du solltest lieber daran denken, dass Dein Schicksal von Deinem Sachbearbeiter abhängt.

Arania hat daher vollkommen Recht.

Nachdem was Du von andern gehört hast, wird es Dir sicherlich schwer fallen, freundlich und sachlich zum Termin zu gehen.


Jeder hat eine Chance verdient auch der Sachbearbeiter.
 

haef

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hallo yvonne,

in einem muss ich arania Recht geben, Deine Fragestellung mutet schon ein wenig merkwürdig an, denn logischerweise?? beziehen sich die Auskunfts- und Beratungspflichten der Sozialgesetzbücher nicht auf die Qualifikation oder sonstigen persönlichen Merkmale der Berater, sondern auf die Ausgestaltung der Rechte und Pflichten innerhalb der verschiedenen Aufgabenfelder.

Diese Angaben schuldet der Berater, genau wie Du in einem Arbeitsverhältnis, nur dem AG.

...geht ein Schlosser zum Betriebsleiter und fragt, "welche Quali hast Du eigentlich?"
Wenn der souverän und gut drauf ist antwortet er "Abi 19XX, Studium von - bis, Zusatzquali XY, Auslandserfahrung 3 Jahre, sonst noch Fragen?" oder wenn nicht "sag mal, sticht Dich der Hafer?"
hinkt natürlich wie jedes Beispiel, hoffe Du kannst trotzdem etwas damit anfangen :icon_smile:

Du bist schlecht beraten, mit den Erfahrungen anderer in ein solches Gespräch zu gehen, also "vergiss" sie.
Konzentriere Dich auf Deine beruflichen und kommunikativen Fähigkeiten, z.B. trotz "verhaltenen Unmuts" "liebe arania" zu antworten. :icon_wink:
Wenn irgend möglich lass Dir von Deinem Beistand kurz vor dem Eintritt ins Büro noch einen guten Witz erzählen, das lockert ungemein.
Und, wie Du sicher weißt - Lächeln entwaffnet...und zeigt dem Gegenüber gleichzeitig das Du mit Deinen guten Zähnen auch kräftig zubeissen kannst. :icon_twisted:

Die Wahrscheinlichkeit auf einen guten Berater zu treffen ist zwar relativ gering, aber nutze sie. :biggrin:

Selbstverständlich nichts unterschreiben und für den Beistand heißt es "Schn**** halten".

fG und alles Gute
Horst

Hallo und guten Tag,
ich bin neu hier. Ich heiße Yvonne und komme aus Hamburg.
Und, ich habe eine Frage:
Auskunftspflicht?
Ich habe nächste Woche einen Termin bei der ARGE, zwecks beruflicher Perspektive. Wie die Meisten wohl einen Beruf erlernt und fachlich Qualifiziert.
Ich habe vor, meinen Sachbearbeiter zu fragen, was ihn denn nun qualifiziert, mich zu beraten, da ich schon die verrücktesten Dinge durch Freunde und Nachbarn gehört habe, bezüglich dieser ARGE.

Habe ich ein Recht meinen Sachbearbeiter zu fragen? Muss er Auskunft erteilen?
Wenn ja, ist das irgendwo begründet im SGB X?

Ich würde das gern wissen, da ich zwar nicht allein zur ARGE gehe, aber ich würde mich wohler fühlen, stichhaltiges, wenn nötig, vortragen zu können.

Ansonsten bin ich ziemlich ängstlich und unsicher, da ich nicht weiß, was kommt.

Danke und LG
Yvonne
 
E

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yvonne Du solltest lieber daran denken, dass Dein Schicksal von Deinem Sachbearbeiter abhängt.
Also nicht tun, was eigentlich selbstverständlich sein sollte? Lieber den Blick senken und sich in Demut üben?

Leute, Leute, was hat man nur mit Eurer Selbstachtung gemacht ...

Jeder hat eine Chance verdient auch der Sachbearbeiter.
Richtig. Er hat u.a. die Chance verdient, die Frage nach seiner Qualifikation zu beantworten.

Als Erwerbsloser muss man sich die intimsten Fragen gefallen lassen, der Arge-Aussendienst möchte auch gerne mal einen Blick ins Schlafzimmer der Hilfeempfänger werfen. Aber beim "Kunden" soll bereits die berechtigt gestellte Frage nach der Qualifikation des argen "Beraters" ungehörig sein? Dass man nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen muss, wird Yvonne ohnehin selbst wissen.
 

yvonneHH

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Ich dachte ich schau nochmal vorbei, weil ich nicht schlafen kann, und dann sowas :icon_eek:

Danke für eure Meinungen und Antworten.
Ängstlich und unsicher sein bedeutet nicht: "sich ins Bockshorn jagen zu lassen". Aus diesem Grunde bereite ich mich vor. Und auch für den Fall, das es ungünstig läuft, was ich mir nicht wünsche, aber durchaus damit rechnen darf.

Ich habe das SGB X zwar gewälzt, nur nichts passendes gefunden.
An anderer Stelle bin ich fündig geworden, und dort steht:

"Artikel 17 GG ist jeder Staatsdiener verpflichtet, wahrheitsgemäße und umfassende Auskünfte zu erteilen,damit die durch ihn vertretene Behörde
nicht nach Artikel 34 GG in Haftung genommen werden kann."

Und woanders steht:

§ 52 des Bundesbeamten-Gesetzes
1.Der Beamte dient dem ganzen Volk, nicht einer Partei. Er hat seine Aufgaben unparteiisch und gerecht zu erfüllen und bei seiner Amtsführung auf das Wohl der Allgemeinheit Bedacht zu nehmen.

2. Der Beamte muß sich durch sein gesamtes Verhalten zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes bekennen und für deren Erhaltung eintreten."


Hierüber gibt es keine Diskussion.
Allerdings musste ich schon erfahren, das auch das Grundgesetz mit Nebengesetzen ausgehöhlt und widerlegt wird. Daher wollte ich mich nochmal
vergewissern, ob es nicht punktuell im SGB X ein solches Gesetz, oder Bestimmung gibt, die eine Auskunftspflicht des Beraters regelt.

Vielen Dank Patrik :icon_smile:

LG
Yvonne
 

Bambi_69

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Hallo Yvonne,

sicher kann man auch nach den Qualifikationen seines Gegenübers fragen. Klar macht der Ton dabei auch die Musik :icon_wink:
Apropos Auskunftspflicht: Es ist mir auch schon mal passiert, dass ich einen SB auf seine Auskunftspflicht hinweisen musste, als er plötzlich mit Dingen daherkam, die mir nicht ganz "koscher" vorkamen und ich explizit wissen wollte, wie er denn auf sowas kommt. Es gibt leider SBs, die Dir wirklich "die Story vom Pferd" erzählen wollen. Tja nach meiner Forderung, wurde er plötzlich sehr viel kleinlauter.

Liebe Grüße
Bambi_69
 
E

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Gast
Yvonne, Du solltest berücksichtigen:

Nicht jeder arge Schreibtischtäter ist Beamter. Die meisten sind es nicht.

Grundgesetz Artikel 17? Die meisten argen Herrschaften und Dämlichkeiten haben schon bei Artikel 1 die Lektüre eingestellt, weil ihnen das alles viel zu lästig war. :icon_twisted:
 

Brundle

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Also nicht tun, was eigentlich selbstverständlich sein sollte? Lieber den Blick senken und sich in Demut üben?

Selbstverständlich sollten Fragen nach sinnvollen Maßnahmen etc. sein und nicht danach wie man seinen Berater am besten provozieren kann.

Leute, Leute, was hat man nur mit Eurer Selbstachtung gemacht ...

Richtig. Er hat u.a. die Chance verdient, die Frage nach seiner Qualifikation zu beantworten.

Und Nachts kann der Sachbearbeiter dann nicht schlafen, weil er die ganze Zeit über die Kundin drüber nachdenken muß die ihm diese Frage gestellt hat.

Besser als 0815 Kunde rein und so schnell wie möglich wieder raus.

Als Erwerbsloser muss man sich die intimsten Fragen gefallen lassen, der Arge-Aussendienst möchte auch gerne mal einen Blick ins Schlafzimmer der Hilfeempfänger werfen.

Ist ja auch richtig so. Der Arge-Aussendienst wird bestimmt nicht einfach so aus Spaß vorbei kommen.

Aber beim "Kunden" soll bereits die berechtigt gestellte Frage nach der Qualifikation des argen "Beraters" ungehörig sein?

Wenn die Frage nur dazu dient den Berater zu provozieren und die Frage keinerlei Bedeutung für den Kunden hat, ist die Frage durchaus ungehörig.

Dass man nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen muss, wird Yvonne ohnehin selbst wissen.

Hoffen wir es mal.
.

 

yvonneHH

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Nun gut, kurz und schmerzlos.

Mein Freundin, Biologin und auf dem Gebiet Molekulare Zellbiologie ganz gut, wurde arbeitslos und ist noch arbeitslos. Das Gerücht, das nur Ungelernte arbeitslos sind und werden, ist dummes Zeug. Ich kenne genügend Akademiker, die heute, obwohl noch unter 40, keine Anstellung mehr finden.

Beraten wurde sie von jemanden, nachdem sie ALG II beantragt hatte, von einem ehemaligen Postbeamten(was er andeutete), der keinen blassen Schimmer hatte, was ihre Berufssphäre überhaupt bedeutet. Er hätte das durchaus geistreich und pfiffig wett machen können, bot aber nur plumpes SGB X Gebrabbel an, sodass meine Freundin nach der Qualifikation fragte, die ihn befähigt, sie zu beraten. Hierauf erwiderte er nichts und entliess sie mit Eingliederungsvereinbarung zum überdenken und: junge Dame, werden Sie hier bitte nicht frech.

Nun, so geht es ja auch nicht.
Ich schätze jeder, jeder hat das Recht auf eine ordentliche Beratung.

Das ist eigentlich alles.
Und natürlich, ich habe nicht vor mit der Tür ins Haus zu fallen.

LG
Yvonne
 

Brundle

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Nun gut, kurz und schmerzlos.

Mein Freundin, Biologin und auf dem Gebiet Molekulare Zellbiologie ganz gut, wurde arbeitslos und ist noch arbeitslos.

Das Gerücht, das nur Ungelernte arbeitslos sind und werden, ist dummes Zeug. Ich kenne genügend Akademiker, die heute, obwohl noch unter 40, keine Anstellung mehr finden.

Das Gerücht wird weder von der Agentur für Arbeit gestreut noch von der Arge!

Beraten wurde sie von jemanden, nachdem sie ALG II beantragt hatte, von einem ehemaligen Postbeamten(was er andeutete),

Dann ist er sogar noch überqualifiziert gewesen, denn der Berater braucht keine Qualifizierung.

der keinen blassen Schimmer hatte, was ihre Berufssphäre überhaupt bedeutet.

Wozu auch?
Der Berater soll unter den vorhandenen Maßnahmen eine aussuchen und dann zuweisen. Nur so kann festgestellt werden ob sie wirklich bedürftig ist.


Er hätte das durchaus geistreich und pfiffig wett machen können, bot aber nur plumpes SGB X Gebrabbel an,

Habe Respekt vor dem SGB.

sodass meine Freundin nach der Qualifikation fragte, die ihn befähigt, sie zu beraten. Hierauf erwiderte er nichts und entliess sie mit Eingliederungsvereinbarung zum überdenken und: junge Dame, werden Sie hier bitte nicht frech.

Nur so konnte das Verhältnis zwischen Berater und Kunden wieder hergestellt werden.

Nun, so geht es ja auch nicht.

doch genau so ist es und darauf solltest Du dich einstellen

Ich schätze jeder, jeder hat das Recht auf eine ordentliche Beratung.

Wenn sie in ihrem alten Beruf arbeiten möchte, sollte sie einen Termin mit dem Hochschulteam der Agentur für Arbeit ausmachen!

Der Arge-Berater hätte ihr noch eine Liste mit Zeitarbeitsfirmen mitgeben sollen mit Rechtsbelehrung und Bewerbungs-Frist.

Das ist eigentlich alles.
Und natürlich, ich habe nicht vor mit der Tür ins Haus zu fallen.

Gut.
Das Motto lautet: freundlich, sachlich und bestimmt.

.
 

Arania

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Musst Du nicht so ernst nehmen. In jedem einschlägigen Forum gibt es Leute, die nicht wirklich Fragen beantworten oder helfen wollen.
.


Ja das stimmt, fragt sich immer nur wer das dann wirklich ist

Und nur zur Info, ich habe meine Widersprüche und Klagen bis jetzt ausnahmslos durchgebracht, aber ich renne nicht ohne Grund vor eine Wand und schlage mir schon mal freiwillig den Kopf ein, ich behandle Menschen so, wie ich behandelt werden möchte und erst wenn sie mir blöd kommen, reagiere ich entsprechend, so wie jetzt z.B.
 

haef

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hallo brundle,

jaja, "son Provokatör hats schwör", insbesondere dann wenn er offensichtlich zumindest vom Tuten keine Ahnung hat.
Denn was du hier von den Aufgaben und Selbstverständnis der ARGEn und Sachbearbeiter zum Besten gibst, wäre geradzu köstlich :icon_lol:, wenn darunter nicht Menschen zu leiden hätten.

mit den besten Wünschen für einen kurzen Aufenthalt
fG
Horst
 

yvonneHH

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Ich bin wirklich erstaunt, was eine einfache Frage hier auslösen kann?!!

Die Frage war doch nur: hat ein Sachbearbeiter gegenüber Bürgern(ALG II) eine Auskunftspflicht?

Mehr war das nicht.
Und dann, was für kontroverse Meinungen hierzu.

Besonders gut gefallen haben mir @Patrik, @Rapid Eye Movement, @haef und @Bambi_69.
Ich muss dazu sagen, mir gefällt die gebückte Haltung anderer auch nicht.
Hin und wieder rutscht mir im Leben auch das Herz in die Hose, und selbst wenn nicht, kann ich mich nicht zu einer Haltung durchringen, die ich als beschämend empfinde.

LG
Yvonne
 

Tinka

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Er hat eine Auskunftspflicht über die Dinge, die seinen Amts-Bereich betreffen, das ganz sicher.

Ob die Pflicht auch seine Ausbildung und berufl. Herkunft betrifft, möchte ich bezweifeln. Die muss er bestimmt nicht angeben.

Ich klopfe bei meinen SB's (durch Umzüge & 4 Arge-Wechsel sind es leider schon einige...) nebenbei im Gespräch auch gern auf den Busch, um zu erfahren, ob sie kompetent und erfahren sind, denn auch ich mußte ganz üble, dumme "Trullas" wie gerade aus einer Reality-Show entsprungen, erleben.

Interessanterweise geben die SB, die eine solide Verwaltungs-Ausbildung, eine behördliche Laufbahn im Sozial-Recht oder bei AA gemacht haben, immer sehr gern Auskunft über ihren Werdegang.

Nur die Dummies & Trullas vertuschen ihr Unwissen und verstecken sich hinter Standard-Sprüchen aus ihrem Crash-Kurs :rolleyes:.


ABER: Was nützt mir das Wissen über die Laufbahn und berufl. Herkunft des SB? Auch die mit der perfekten Ausbildung und Erfahrung können gemeine Schweine sein.

@YvonneHH's Freundin müßte konsequenterweise einen SB-Wechsel/Austausch beantragen, wenn sie feststellt, daß ihrer zu blöd ist, nicht wahr? :icon_klatsch:

Egal, ob sie seine berufl. Herkunft kennt oder nicht...

Alles Gute!
 
E

ExitUser

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Ich glaubte ja schon immer an die Wiedergeburt, hatte aber gehofft, dass es da Ausschlussverfahren gibt...
was @ brundle da so absondert, erinnert fatal an den totgeglaubten "tobler" bei tacheles.
Da hat wohl jemand im elo nun eine neue Spielwiese gefunden :icon_kotz:
Das musste ich jetzt einfach mal schreiben, ansonsten gilt imho für alle Beiträge von @brundle:

don't feed the troll!
 
E

ExitUser

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Mal den Beitrag von Sabine M. lesen:

"Das Bundessozialgericht hat sich zur Beratungspflicht der Argen gegenüber ALG II Anspruchstellern geäußert"

..................................

@Yvonne:
Ich bin wirklich erstaunt, was eine einfache Frage hier auslösen kann?!!

Die Frage war doch nur: hat ein Sachbearbeiter gegenüber Bürgern(ALG II) eine Auskunftspflicht?

Mehr war das nicht.

:icon_evil:

Das hattest Du ja auch geschrieben, oder?

Ich habe vor, meinen Sachbearbeiter zu fragen, was ihn denn nun qualifiziert, mich zu beraten, da ich schon die verrücktesten Dinge durch Freunde und Nachbarn gehört habe, bezüglich dieser ARGE.

Habe ich ein Recht meinen Sachbearbeiter zu fragen? Muss er Auskunft erteilen?
Wenn ja, ist das irgendwo begründet im SGB X?
 

haef

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Ich bin wirklich erstaunt, was eine einfache Frage hier auslösen kann?!!

Die Frage war doch nur: hat ein Sachbearbeiter gegenüber Bürgern(ALG II) eine Auskunftspflicht?

Mehr war das nicht.

Nein Yvonne, das war keine "einfache" Frage. Denn Du hast die Auskunftspflicht? mit Deiner hypothetischen Frage nach der Qualifikation verknüpft, dem Anspruch und möglichen Verhalten dazu.
Insofern war die "richtige" Antwort von patrik (SGB I §§ 13, 14, 15), abgesehen von der Dopplung der 14, zwar nicht falsch, ging aber am Kern Deiner Frage vorbei
.
Im übrigen kennt auch jedes einzelne SGB noch weitere beratende, aufklärende bis hin zu "Betreuungs"pflichten.

Und dann, was für kontroverse Meinungen hierzu.

das ergibt sich zwangsläufig wenn Verhalten ins Spiel kommt, denn jeder geht damit anders um, s.v. und unten.
Wobei bei den Konjunktivisten (...ich würde...) auch manch Wunschdenken dabei ist.
:icon_laber:

Besonders gut gefallen haben mir @Patrik, @Rapid Eye Movement, @haef und @Bambi_69.
Ich muss dazu sagen, mir gefällt die gebückte Haltung anderer auch nicht.
Hin und wieder rutscht mir im Leben auch das Herz in die Hose, und selbst wenn nicht, kann ich mich nicht zu einer Haltung durchringen, die ich als beschämend empfinde.

gebückte Haltung? dazu 3 Beispiele, mitten aus dem Leben :icon_smile:
1. die guten alten Chinesen - "...nur das Rohr das sich biegt bricht nicht...",
2. der Boxer, der Schläge austänzelt und irgendwann präzise "antwortet" - unübertroffenes Beispiel Cassius Clay aka Muhamed Ali und l.b.n.l.
3. Brecht - Herr Egge antwortet "Nein" s. Brecht: Maßnahmen gegen die Gewalt
vor und rückblättern lohnt auch

LG
Yvonne

und was lernen wir daraus? "Je lockerer, desto verbissener" :icon_eek:
die Frage, die Antworten oder
"nur akademische Präzision führt zu angemessenen Ergebnissen" :icon_twisted:

lG
Horst
 

haef

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Er hat eine Auskunftspflicht über die Dinge, die seinen Amts-Bereich betreffen, das ganz sicher.

Ob die Pflicht auch seine Ausbildung und berufl. Herkunft betrifft, möchte ich bezweifeln. Die muss er bestimmt nicht angeben.

Genau, nur bei definitiver Falschberatung kann es kribbelig für ihn bzw. seinen Arbeitgeber, auch bzgl. der Qualifikation werden.
Wobei eine Mangelberatung schon dazu gehören kann.


Ich klopfe bei meinen SB's (durch Umzüge & 4 Arge-Wechsel sind es leider schon einige...) nebenbei im Gespräch auch gern auf den Busch, um zu erfahren, ob sie kompetent und erfahren sind, denn auch ich mußte ganz üble, dumme "Trullas" wie gerade aus einer Reality-Show entsprungen, erleben.

Interessanterweise geben die SB, die eine solide Verwaltungs-Ausbildung, eine behördliche Laufbahn im Sozial-Recht oder bei AA gemacht haben, immer sehr gern Auskunft über ihren Werdegang.

Nur die Dummies & Trullas vertuschen ihr Unwissen und verstecken sich hinter Standard-Sprüchen aus ihrem Crash-Kurs :rolleyes:.


ABER: Was nützt mir das Wissen über die Laufbahn und berufl. Herkunft des SB? Auch die mit der perfekten Ausbildung und Erfahrung können gemeine Schweine sein.

nur diese können letztlich wirklich gefährlich werden, d.h. die Paarung Kenntnisse und Sadismus bzw. Macht(ausübungs)willen.

@YvonneHH's Freundin müßte konsequenterweise einen SB-Wechsel/Austausch beantragen, wenn sie feststellt, daß ihrer zu blöd ist, nicht wahr? :icon_klatsch:

Egal, ob sie seine berufl. Herkunft kennt oder nicht...

sonst besteht die Gefahr der Unterstellung "akademischen Dünkels"

Alles Gute!
fG
Horst
 

yvonneHH

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Bundessozialgericht, oder ergänzend hierzu:

"Nach dem SGB XII müssen Sachbearbeiter Fachkräfte sein, die von der Person und Ausbildung geeignet sind..."

Somit habe ich zusammen, was ich brauche. Danke @canigou

Zitat:
"gebückte Haltung? dazu 3 Beispiele, mitten aus dem Leben
1. die guten alten Chinesen - "...nur das Rohr das sich biegt bricht nicht...",
2. der Boxer, der Schläge austänzelt und irgendwann präzise "antwortet" - unübertroffenes Beispiel Cassius Clay aka Muhamed Ali und l.b.n.l.
3. Brecht - Herr Egge antwortet "Nein" s. Brecht: Maßnahmen gegen die Gewalt vor und rückblättern lohnt auch"

Mit den Widerständen gehen, ist mir durchaus bekannt.

Zitat:
"und was lernen wir daraus? "Je lockerer, desto verbissener"
die Frage, die Antworten oder
"nur akademische Präzision führt zu angemessenen Ergebnissen"

Wobei die akademische Präzision heute auf der Strecke bleibt, nur schnelle Ergebnisse zählen noch, die vorgeben akademisch Prazisiert worden zu sein.
Das geht ja nun bekanntlich tagtäglich in die Hose.

Hmm, männliche Rationalität ?
Soll jetzt keine Anmache sein :biggrin:

Zitat:
"Ob die Pflicht auch seine Ausbildung und berufl. Herkunft betrifft, möchte ich bezweifeln. Die muss er bestimmt nicht angeben."

"Genau, nur bei definitiver Falschberatung kann es kribbelig für ihn bzw. seinen Arbeitgeber, auch bzgl. der Qualifikation werden.
Wobei eine Mangelberatung schon dazu gehören kann."

Hierzu: Nach dem SGB XII müssen Sachbearbeiter Fachkräfte sein, die von der Person und Ausbildung geeignet sind.

Könnte es sein, das die Falschberatung beginnt, bevor die Beratung begonnen hat? Denn...:

akademischer Dünkel

versus

nur diese können letztlich wirklich gefährlich werden, d.h. die Paarung Kenntnisse und Sadismus bzw. Macht(ausübungs)willen.

Im Zweifelsfall entscheiden Dritte. Wie das wohl ausgehen würde? :biggrin:

Und nicht zuletzt:
Die Gruselstories, die es über ARGEN zu berichten gibt, finden sich über dieses ganze Forum verteilt. Im sog. Reallife sind es Freunde, Bekannte, Nachbarn, die einiges zu berichten wissen. Angesichts dessen, wundert es da wirklich, wenn jemand Fragen stellt, um sich vorzubereiten?
Wenn ich weiß, das ich in einen Horrorfilm gehe, erwarte ich keine Liebesgeschichte. Obwohl, Frankenstein war vielleicht nur schlecht geschminkt....:cool:

LG
Yvonne
 
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