Ausgleich des überzogenen Kontos durch Bareinzahlung von geliehenem Geld - Kann es Probleme mit dem Amt geben?

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Ratsuchender_80

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Hallo zusammen,

erhalte seit acht Jahren Rente wegen voller Erwerbsminderung und ergänzend Grusi nach SGB XII für meinen Mietanteil.

Seit meinem 16. Lebensjahr bin ich Kunde bei der Sparkasse.

Zum ersten Mal habe ich mein Konto Anfang Januar überzogen, also kein Dispo sondern geduldete Überziehungen.

Es waren so kleine Beträge zwischen 20-35 €. Mit dem Eingang des Kindergeldes wurde es Mitte Januar ausgeglichen.

Vor paar Wochen habe ich mein Konto erneut auf 85 € überzogen, was ich nach wenigen Tagen durch Bareinzahlung mein Girokonto ausgeglichen habe, um nicht zu viel Zinsen zu zahlen müssen, was ich mir von meiner Lebensgefährtin ausgeliehen habe.

Ende Februar 2019 läuft die Bewilligung der Grusi ab, wo ich dann dem Antrag wie bisher die Kontoauszüge der letzten drei Monate beilegen muss.

Meine Frage wäre, bekäme ich Stress mit dem Amt wegen des überziehens?

Für euren Rat danke ich im Voraus.
 
E

ExUser 3872

Gast
Die Überziehung Interessiert die Null.
Evtl gibt es aber Nachfragen wegen der Bareinzahlung.

Sollte aber kein Problem sein.
...bist du dir sicher, dass du das bisschen Geld nicht selber noch irgendwo zu Hause liegen und dann eingezahlt hattest?
 

Schmerzgrenze

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... was ich mir von meiner Lebensgefährtin ausgeliehen habe.
Da jeder Zufluß penibel vom LT geprüft wird, wäre es günstig, wenn Du die Beleihung irgendwie nachweisen könntest.
Der Schuldschein mit Rückzahlungsfrist welcher vermutlich kurz nach dem Überziehungsdatum ausgestellt wurde, dürfte dafür genügen.
Die Überziehung selbst ist aus den Kontoauszügen ersichtlich und durch Dich ggf. erklärbar.
Ein LE sollte jeglichen Zufluß auf das eigene Konto vor dem LT erklären und nachweisen können. :icon_wink:
 

Ratsuchender_80

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Die Überziehung Interessiert die Null.
Evtl gibt es aber Nachfragen wegen der Bareinzahlung.

Sollte aber kein Problem sein.
...bist du dir sicher, dass du das bisschen Geld nicht selber noch irgendwo zu Hause liegen und dann eingezahlt hattest?
Dankeschön für die Antwort!
Nein, habe es von meiner Lebensgefährtin ausgeliehen.

Da jeder Zufluß penibel vom LT geprüft wird, wäre es günstig, wenn Du die Beleihung irgendwie nachweisen könntest.
Der Schuldschein mit Rückzahlungsfrist welcher vermutlich kurz nach dem Überziehungsdatum ausgestellt wurde, dürfte dafür genügen.
Die Überziehung selbst ist aus den Kontoauszügen ersichtlich und durch Dich ggf. erklärbar.
Ein LE sollte jeglichen Zufluß auf das eigene Konto vor dem LT erklären und nachweisen können. :icon_wink:
Danke dir sehr!
also heisst das, dass die von der Grusi, evtl. für die Beleihung als Nachweis von meiner Lebensgefährtin ein unterzeichnetes Schreiben verlangen könnten mit dem Ausleihbetrag?

Also bei der geduldeten Überziehung habe ich keine Rückzahlungungsfrist von meiner Bank erhalten.

Ich kann mich noch erinnern, als ich vor paar jahren eine Ware über's Internet bestellt hatte, die ungefähr 15 € kostete und 15 € auf mein eigenes Konto einzahlte. Damals bekam ich nach der Einsicht meiner Kontoauszuge ein Schreiben, für was ich die 15 € einzahlte. Als Nachweis schickte ich der Dame eine Kopie von der Bestellbestaetigung.
 

Schmerzgrenze

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also heisst das, dass die von der Grusi, evtl. für die Beleihung als Nachweis von meiner Lebensgefährtin
ein unterzeichnetes Schreiben verlangen könnten mit dem Ausleihbetrag?
Der LT kann grundsätzlich jeden nicht zuzuordnenden Zufluß als Einkommen anrechnen,
sofern Du nicht nachweist, daß der Zufluß nicht als Einkommen anrechenbar ist.
Was bei der Grundsicherung zum Einkommen zählt, ist im » § 82 SGB XII geregelt.
 
E

ExUser 2606

Gast
Ich kann mich noch erinnern, als ich vor paar jahren eine Ware über's Internet bestellt hatte, die ungefähr 15 € kostete und 15 € auf mein eigenes Konto einzahlte. Damals bekam ich nach der Einsicht meiner Kontoauszuge ein Schreiben, für was ich die 15 € einzahlte. Als Nachweis schickte ich der Dame eine Kopie von der Bestellbestaetigung.
Also bei grösseren Baeinzahlungen kann ich ja verstehen, dass das geprüft wird, aber bei 15 EUR finde ich das schon übergriffig.
 
Zuletzt bearbeitet:

Lili3

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Der LT kann grundsätzlich jeden nicht zuzuordnenden Zufluß als Einkommen anrechnen,
sofern Du nicht nachweist, daß der Zufluß nicht als Einkommen anrechenbar ist.
Was bei der Grundsicherung zum Einkommen zählt, ist im » § 82 SGB XII geregelt.

Huhu Zeitkind,

mal eine Frage auch beim SGB XII darf man doch selber ein wenig Vermögen haben nach Jahren. Somit kann doch Jemand daheim 400 Euro als Notgroschen haben, das dürfen die einen ja nicht wegnehmen. Somit wenn ich mit meinen gesparten mein Konto ausgleiche warum sollte es als Einkommen gelten? Ich denke das man es denen dann erklären müsste das es ein Notgroschen war den man sich erspart hat für z.B. Zahnersatz oder neue WAschmaschiene u.s.w.

Somit in so einen Fall wie will man seinen Notgroschen nachweisen? Ich meine mich zu erinnern das eine Nachbarin so einen Fall hatte und die dann geprüft haben und gesagt haben alles was zu dem Vermögen gehört wasnach Alter pro Jahr (sorry kenne gerade den eigentlichen Begriff nicht) nicht anrechenbar ist. Wenn aber z.B Lischen Müller etwas mein Konto überweisen würde oder ne Firma u.s.w. wäre es schon Grenzwertig denn hier würde die Vermutung nahe liegen, Schwarzgeld oder Leistungen die nicht angemeldet sind.

Ich kann mir nicht vorstellen das wenn jemand noch nicht mal 100 Euro auf sein eigenes Konto eingezahlt hat und diese Summe auch nicht monatlich immer wieder drauf kommt, das die so einen Zirkus machen würden.


Liebe Grüße

Lili3
 

Schmerzgrenze

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Ich kann mir nicht vorstellen ... das die so einen Zirkus machen würden.
Darauf kommt es nicht an, sondern auf die Ermessensfreiheit der SB, einen Zirkus zu veranstalten.
Mir paßt es auch nicht, mein persönliches Leben auszubreiten, aber gewissen Zirkusvorstellungen kann jeder selbst vorbeugen.
Wer länger im Leistungsbezug ist, sollte die Zeit einfach mal nutzen, sich über seine Rechte und Pflichten schlau zu machen.
...mal eine Frage auch beim SGB XII darf man doch selber ein wenig Vermögen haben nach Jahren.
Drei Worte in das Suchfeld der Suchmaschine eingeben: "SGB Grundsicherung Vermögen" und einfach mal recherchieren. :icon_wink:
 

Nena

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Ich kann mir nicht vorstellen das wenn jemand noch nicht mal 100 Euro auf sein eigenes Konto eingezahlt hat und diese Summe auch nicht monatlich immer wieder drauf kommt, das die so einen Zirkus machen würden.
Mit ZIRKUS meinst Du die Nachfrage, wo das Geld her kommt? Kannst doch einfach sagen, dass es angespartes Bargeld war. Und, ja, 400 Euro darf "man" haben, wird plausibler, wenn es im letzten WBA auch so angegeben war.
 

Lili3

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Darauf kommt es nicht an, sondern auf die Ermessensfreiheit der SB, einen Zirkus zu veranstalten.
Mir paßt es auch nicht, mein persönliches Leben auszubreiten, aber gewissen Zirkusvorstellungen kann jeder selbst vorbeugen.
Wer länger im Leistungsbezug ist, sollte die Zeit einfach mal nutzen, sich über seine Rechte und Pflichten schlau zu machen.

Drei Worte in das Suchfeld der Suchmaschine eingeben: "SGB Grundsicherung Vermögen" und einfach mal recherchieren. :icon_wink:

Das die ab und an Zirkus machen wollen ist klar. Kommt auf den SB an, da gebe ich dir recht.
Bei dem Vermögen meinte ich nicht ob man welches haben kann, denn das weiß ich ja. Sondern viel mehr die FRage wie soll man es denen beweisen das z.B. 100 Euro aus dem eigenen Ersparten sind die man auf das Konto überwiesen hat. So kann die TE ggf besser argumentieren.
 

Lili3

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Mit ZIRKUS meinst Du die Nachfrage, wo das Geld her kommt? Kannst doch einfach sagen, dass es angespartes Bargeld war. Und, ja, 400 Euro darf "man" haben, wird plausibler, wenn es im letzten WBA auch so angegeben war.

Es betrifft mich ja nicht. Sondern ich habe eigentlich auf die Frage von der TE geantwortet. Die Frage habe ich eher an einen anderen User gerichtet wie man es denen beweisen soll das es das eigene Ersparte war, damit die TE hier einen Leitwerd hat wie sie im Notfall reagieren kann.
 
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