Ausgesteuert und Nahtlosigkeit abgelehnt

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Cat210876

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Hallo zusammen
Ich habe hier schon sehr viel gelesen und muss dennoch einmal selber schreiben. Ich finde alles was ich bisher gelesen habe sehr verwirrend...ist vielleicht mein Fehler das ich immer noch versuche es zu verstehen...
Ich bin seit 2/2018 durchgehend krankgeschrieben und habe noch ein bestehendes Arbeitsverhältnis. Am 7.08.2019 werde ich von der Krankenkasse ausgesteuert und habe mich daher beim Arbeitsamt gemeldet. Heute hatte ich dort ein Gespräch und man teilte mir mit das der äD nach Aktenlage entschieden hat dass ich noch mehr als 6 Stunden arbeiten kann. Man bezieht sich auf einen Rehabericht aus 2018 indem dies so beurteilt wird. In der Reha hieß es sie können meine Leistungsfähigkeit nicht beurteilen und ich solle zunächst in eine Schmerzklinik gehen, geschrieben haben sie aber 6+ Stunden und dieser ´falsche´ Bericht bringt mir jetzt überall sehr viel Ärger, da sich jeder darauf bezieht. Damals war ich zum einen nicht so schlau wie wichtig dieser Bericht ist und zum anderen dachte ich ich könnte nach der Schmerzklinik schon wieder zumindest in Teilzeit arbeiten gehen- sonst hätte ich diesem sicher widersprochen :(.
Der äD hat es auch versäumt neue Befunde anzufordern. Habe ich eine Möglichkeit dagegen vorzugehen?
Die Nahtlosigkeit wurde abgelehnt da ich ja laut Gutachten voll arbeitsfähig bin, d.h ich muss mir jetzt einen Job suchen obwohl ich ja noch einen habe. Ich musste auch angeben als was ich einen Job suche und das erste was mir einfiel war : Pförtner^^ (ich kann meine Hände leider kaum benutzen). Ehrlich gesagt geht gerade eigentlich gar nichts aber dann ist das Arbeitsamt ja nicht mehr zuständig wenn man nicht zur Verfügung steht. ALG 2 kommt auch nicht infrage, da mein Mann glaube ich kurz über der Grenze ist. Fakt ist also dass ich keine 3 Stunden arbeiten kann. Ich habe mich lange nicht damit anfreunden können, werde jetzt aber doch die Erwerbsminderungsrente beantragen- ich habe leider erst in 2 Monaten einen Termin beim VDK , bei der Rentenversicherung gäbe es den nächsten Termin erst in 4 Monaten. Wäre ich denn ab Stellung des Rentenantrags dann bei der Afa in der Nahtlosigkeitsregelung oder wäre ich dann wegen des Gutachtens immer noch arbeitssuchend mit 6+ Stunden? Es widerspricht sich doch auch komplett zum Einen arbeitssuchend zu sein und dann den Rentenantrag zu stellen? Ist das nicht auch schlecht für den Rentenantrag? Ich überlege ob ich mich über meinen Mann familienversichern lasse und meine `Arbeitssuchendmeldung´ wieder löschen lasse bzw denen einfach eine Krankmeldung schicke (ich habe gelesen dass man das nicht sollte- aber damit wäre ich ja quasi wieder raus). Fakt ist, dass ich im Moment zu krank bin um im Alten oder irgendeinem anderen Beruf zu arbeiten. Ich bin verwirrt und hoffe auf den ein oder anderen Erfahrungsbericht. Danke :)
 

ZynHH

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Bitte nicht Erwerbsfähig und Arbeitsfähig miteinander verwechseln.

Erwerbsunfähigkeit ( unter 3 h) hat nichts mit eine AU ( arbeitsunfähigkeit ) zu tun.
Das eine entscheidet die DRV das andere deine Ärzte.
Natürlich kannst du AU sein und ALG I beziehen.

Genaueres kommt noch von anderen.
 
E

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Gast
Normalfliegt man bei ALG I aus dem Leistungsbezug, wenn man 6 Wochen krank ist, nur nei ALG I nach Auissteuerung aus dem Krankengeld darf dies eigentlich nicht passieren, wird aber trotzdem manchmal gemacht.

Du lässt dich bitte weiter lückenlos von deine Ärzten krankschreiben, gibts aber keine AUB bei der Af A ab, diese Ausfertigung brauchst du ja waahrscheinlich sowieso für deinen Arbeitgeber.

Grundsätzlich hat der äD das Restleistungsvermögen festzustellen. Mit diesem Restleistungsvermögen musst Du dich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen, sonst giibt es kein ALG I.

KIegen dir Teil A und Teil B des Gutachtens vor? dein SB bekommt nur Teil B, da steht aber nur drin, was du noch machen lannst und was nicht. Teil A kannst du direkt bei äD anfodern.

Wie ist der ÄD an diesen Rehaabschlussbericht gekommen?

Es ist nicht deine Aufgabe, dem SB mitzuteilen, wasdu mit deinem Restleistungsvermögen noch machen willst. Das ist sein Job, etwas zu inden, was unter Berücksichtigung des Guachtens und des §140 SGB III zumutbar ist.

Wenn du dich dann bewirbst, eisst das noch lange nicht, dass du auch eingestellt wirst. Und selbst wenn ein Arbeitgeber dich einstellen will, dann müsste er wohl erstmal die Küdigungsfrist aus deinem ruhenden Arbeitsverhältnis abwarten. Und wenn dieh deine Ärzte dann weiter AU schreiben, kannst du die neue Stelle eh nicht antreten....

Wenn Du mit dem Rentenantrag nicht mehr warten möchtest, kannst Du dich auch an einen der zahlreichen Versichertenältesten wenden. Die kommen zum Teil sogar zu dir nach Hause und es istmeistens viel leichter, dort einen Termin zu vereinbaren.
 

Cat210876

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Danke für Eure Antworten :)
Den Rehabericht habe ich selber eingereicht (hätte ich mal beser gelassen....zwar mit dem Hinweis was alles nicht stimmt aber das hat wohl keiner gelesen...) Es gibt noch einen neuen Befund/Bericht, den ich bei Abgabe der Unterlagen noch nicht hatte, den haben sie aber nichtmal angefordert. Kann man denn auf eine nachträgliche Untersuchung bestehen ? In dem Rehabericht steht ja auch nichts zu meinen Einschränkungen in den Händen ( ich kann z.B. nicht lange am PC sitzen oder schreiben) . Habe Teil A und B vorliegen- laut Teil B ist ausgeschlossen: Hohe Anforderungen an das Konzentrations- und Reaktionsvermögen, gewerbliche Fahr- und Steuertätigkeiten, überdurchschnittlich stressbehaftete Tätigkeiten, anhaltende Zwangshaltungen der wirbelsäule, häufiges Bücken, Heben, Tragen, Klettern, Tätigkeiten überwiegend im Gehen und Stehen, Nachtschicht, 3 Schicht-Verfahren. Der Sachbearbeiter meinte ich muss dihm einen Job nennen... aber vielleicht ist das gar nicht so verkehrt wenn sie mir jetzt nur Jobs als Pförtner vorschlagen.... Museumswärter wäre noch besser gewesen ^^ (vielleicht kann ich das noch ändern) ... Mir ist unbegreiflich dass ich keinen Termin zur Begutachtung hatte und der äD von einem Gutachten ausgeht das ein Jahr alt ist ...(selbst wenn ich damals noch komplett leistungsfähig gewesen wäre könnte das ja jetzt auch anders aussehen)
 
E

ExUser 2606

Gast
Mir ist unbegreiflich dass ich keinen Termin zur Begutachtung hatte und der äD von einem Gutachten ausgeht das ein Jahr alt ist ...(selbst wenn ich damals noch komplett leistungsfähig gewesen wäre könnte das ja jetzt auch anders aussehen)
Die Sachbearbeiter erzählen öfter mal Mist, was man so alles muss. SOwas dann immer mit Rechtsgrundlage schriftlich verlangen. Da kommt dann meistens nichts mehr.

Die Gutachten werden fast imer nach Aktenlage erstellt. Wen man ekien aktuellen Befundberichte hat, ist das natürlich blöd. Dann beleibt nur noch, dass man entweder Schweigepflichtentbindungen erteilt, damit der äD sich aktuelle Befunde von den ärzen holen kann ider man reicht gar nichts ein und erzwingt somit eine persönliche Untersuchung.

Du könntest versuchen, ene Neubegutachtung zu erwirken, aber bringt dir das wirklich was? Wie ich schon beschrieb, die Chancen auf eine Enstellung sind eh gering. Und Pförtnerstellen gibt es heute kaum noch. Das machen meistens Sicherheitsdienste im Schichtdienst, den du ja nicht kannst.
 

Cat210876

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Ich glaube ja auch nicht wirklich daran dass sie etwas für mich finden aber verstehe eben nicht das ich überhaupt so tun muss als ob...Dass ich nach 78 Wochen quasi gesund bin und so tun muss als sei ich nicht krank..das wäre mir ja auch am Liebsten! Würde ich denn mit der Abgabe von Krankmeldungen eine Neubegutachtung bekommen? Oder sagen sie einfach nach 6 Wochen das war's?
 
E

ExUser 2606

Gast
Es ist einfach so, dass man, um ALG I beziehen zu können, dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen muss. Wenn du lramgeschrieben bist, tust du das eigentlich nicht. Deshalb ist man auf diese Konstruktion mit dem Restleistungsvermögen gekommen. Gäbe es dies micht, bleibe nur noch ALG II, wenn das Krankengeld ausgelaufen ist.

Eigentlich darf dich die AfA bei ALG nach Aussteuerung nicht aus dem Leistungsbezug werfen wegen Krankheit. Sie tun es gesetzeswidrig aber manchmal trotzdem. Oder sie versuchen dem Leistungsberechtigten zu erzählen, der Arzt dürfe sie nicht mehr wegen der ausgesteuerten Krankheit krankschreiben, alles Blödsinn.

Ich würde erstmal abwarten, ob da tatsächlich überhaupt Vermittlungsvorschläge kommen. es kommt ja auch noch hinzu, dass Du im Vrgleich zu deinem vorherigen Verdienst nicht jede gehaltseinbusse akzeptieren musst.

Die Chance, dass es eine Leidensgerechten Job für diech gibt, dass der Verdienst passt, der Arbeitgeber dich will und dann auch noch bereit ist, die Kündigungsfrist abzuwarten ist wirklich denkbar gering.
 

Cat210876

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Ich werde das Spiel nun spielen....parallel werde ich am Montag den Emr Antrag mit einem Versichertenältesten stellen, damit das schonmal läuft....
Die Feststellung auf einen GdB habe ich im Juni beantragt aber noch keinen Bescheid erhalten- evtl ergeben sich ja auch daraus "neue Wege".
Ich habe jetzt sehr viel gelesen und werde versuchen eine Neubegutachtung durch den äD zu erwirken, aufgrund des nicht eingeholten neuen Befundes auf den ich ja hingewiesen habe und auch brav die Schweigepflichtsentbindung hingeschickt hatte. Eine Entscheidung aufgrund eines ein Jahr alten Rehaberichtes zu treffen halte ich für fragwürdig ( wie so vieles gerade...) Bis zur möglichen Neubegutachtung suche ich natürlich...
In Teil B des Gutachtens vom äD sind ja auszuschließende Tätigkeiten/Einschränkungen eingetragen. Wie verhält es sich mit Einschränkungen die vorhanden sind, aber dort nicht aufgeführt sind? Ich habe dem äD eine Liste mit Einschränkungen geschickt, einige davon sind auch in Arztberichten dokumentiert.
Um ein Beispiel zu nennen: Ich kann meine Hände kaum belasten (Taubheitsgefühle und Schmerzen) und teilweise gar nicht benutzen. Ich fahre daher,wenn überhaupt nur in meinem Wohnort mit dem Auto, da ich nie weiß ob ich auch wieder zurückfahren kann (Lenkrad halten, schalten etc...) Zu den Händen steht nun nichts beim negativen Leistungsbild (ich kann also auch nicht am PC arbeiten ) aber sonst hätten sie ja vielleicht anerkennen müssen dass die Nahtlosigkeit greift...
Wenn ich jetzt dem neuen potenziellen AG von meinen Einschränkungen berichten würde (würde der sich vermutlich fragen als was er mich einstellen soll ) und die das dem Arbeitsamt mitteilen wird es doch dann heißen ich bemühe mich nicht bzw sage Dinge die beim neg. Leistungsbild nicht stehen, um den Job nicht zu bekommen....Dann bin ich doch wieder der Depp und sie sind fein raus, oder? Kann ich also zumindest darauf bestehen dass die dem äD vorliegenden Einschränkungen ergänzt werden?
Laut Jobsuchenprofil suche ich zB auch im Umkreis von 30km da ich ja ein Auto habe. Habe mich dann gefragt wie sie auf 30 km kommen, da ich ja auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen bin und da ist man selbst bei 20 km Entfernung - je nach Anbindung - schonmal gerne 2 Stunden einfache Fahrt unterwegs...laut Profil suche ich auch ab sofort (obwohl sie ja wissen das noch ein Arbeitsverhältnis mit 3 Monaten Kündigungsfrist besteht und ich werde auch sicher keinen Aufhebungsvertrag unterschreiben!) Habe natürlich Panik dass mein AG mir vielleicht doch irgendwann kündigt bevor die Emr hoffentlich durch ist aber solange das nicht der Fall ist kann ich mich ja auf meine Kündigungsfrist berufen hoffe ich.
Das nächste Ärgernis:
Ich habe mich durch diese ganzen online Seiten geklickt und finde dann in irgendeinem Unterordner ein am Mittwoch eingestelltes pdf Dokument mit dem Titel Eingliederungsvereinbarung!
Gültig angeblich von Mittwoch an. In dieser Vereinbarung stehen auch die ominösen 30 km Umkreis in denen ich eine Stelle suche und was ich tue um eine Arbeit zu finden. Weiterhin das ich Arbeitsunfähigkeiten zu melden habe etc...Des Weiteren eine Rechtsfolgenbelehrung: " Ich bin darüber informiert, dass ich verpflichtet bin, die für die Vermittlung erforderlichen Auskünfte zu erteilen, Unterlagen vorzulegenund den Abschluss eines Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisses unter Benennung des Arbeitgebers und seines Sitzes unverzüglich mitzuteilen (§38 Abs. 3 SGB III)"
Ich habe diesen Wisch weder am Mittwoch gesehen, noch unterschrieben geschweige denn das der SB irgendwas dazu gesagt hätte! Sonst hätte ich schonmal bei den 30 km angefangen....wie kommen die dazu?
Der SB hat mich über das Gutachten informiert, ich sollte ihm dann sagen als was ich arbeiten möchte. Er sagte ich bekäme so in 2 Monaten einen neuen Termin bei meinem SB (den ich auch noch nicht kenne, er hat am Mittwoch nur die Vertretung gemacht und ich hatte auch nicht den Eindruck dass er sich mit dem Thema Krankheit/Nahtlosigkeit/äD auskennt)..
Das ganze macht mich jetzt schon kränker, bevor es überhaupt richtig losgegangen ist (KG ist ja noch bis 7.08)
Ich habe über die Hotline versucht meinen SB zu ereichen, der Rückruf erfolgt dann spätestens am Dienstag.
Was kann ich bezüglich der nicht angegebenen Einschränkungen tun? Was mache ich mit dieser Eingliederungsvereinbarung?
Danke fürs Lesen :)
 
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Cat210876

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Hallo zusammen,
ich hatte hier bereits am Mittwoch geschrieben und heute unter meinem alten Post neue Fragen gestellt, bin mir aber nicht sicher wie ich den alten Beitrag wieder pushen kann....
Deshalb nochmal ein neuer Post mit zusätzlichen Fragestellungen.
Zur Vorgeschichte: der äD der Afa hat mich laut Gutachten nach Aktenlage für 6+ Stunden arbeitsfähig erklärt. Zu dieser Einschätzung kam man aufgrund eines Rehaberichtes aus 09/2018. Neue Befunde auf die hingewiesen wurden und eine Schweigepflichtentbindung beilag wurden nicht angefordert. Dieses Gespräch fand am 31.7 statt. Am 7.8 werde ich von der KK ausgesteuert. Ich bin noch in einem bestehendne Arbeitsverhältnis.

Ich werde das Spiel nun spielen und mich mit meiner angeblichen Restleistungsfähigkeit um eine neue Stelle bemühen....parallel werde ich am Montag den Emr Antrag mit einem Versichertenältesten stellen, damit das schonmal läuft....
Die Feststellung auf einen GdB habe ich im Juni beantragt aber noch keinen Bescheid erhalten- evtl ergeben sich ja auch daraus "neue Wege".
Ich habe jetzt sehr viel gelesen und werde versuchen eine Neubegutachtung durch den äD zu erwirken, aufgrund des nicht eingeholten neuen Befundes auf den ich ja hingewiesen habe und auch brav die Schweigepflichtsentbindung hingeschickt hatte. Eine Entscheidung aufgrund eines ein Jahr alten Rehaberichtes zu treffen halte ich für fragwürdig ( wie so vieles gerade...) Bis zur eventuellen Neubegutachtung suche ich natürlich...
In Teil B des Gutachtens vom äD sind ja auszuschließende Tätigkeiten/Einschränkungen eingetragen. Wie verhält es sich mit Einschränkungen die vorhanden sind, aber dort nicht aufgeführt sind? Ich habe dem äD eine Liste mit Einschränkungen geschickt, einige davon sind auch in Arztberichten dokumentiert.
Um ein Beispiel zu nennen: Ich kann meine Hände kaum belasten (Taubheitsgefühle und Schmerzen) und teilweise gar nicht benutzen. Ich fahre daher,wenn überhaupt nur in meinem Wohnort mit dem Auto, da ich nie weiß ob ich auch wieder zurückfahren kann (Lenkrad halten, schalten etc...) Zu den Händen steht nun nichts beim negativen Leistungsbild (ich kann also auch nicht am PC arbeiten ) aber sonst hätten sie ja vielleicht anerkennen müssen dass die Nahtlosigkeit greift...
Wenn ich jetzt dem neuen potenziellen AG von meinen Einschränkungen berichten würde (würde der sich vermutlich fragen als was er mich einstellen soll ) und die das dem Arbeitsamt mitteilen wird es doch dann heißen ich bemühe mich nicht bzw sage Dinge die beim neg. Leistungsbild nicht stehen, um den Job nicht zu bekommen....Dann bin ich doch wieder der Depp und sie sind fein raus, oder? Kann ich also zumindest darauf bestehen dass die dem äD vorliegenden Einschränkungen ergänzt werden?
Laut Jobsuchenprofil suche ich zB auch im Umkreis von 30km da ich ja ein Auto habe. Habe mich dann gefragt wie sie auf 30 km kommen, da ich ja auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen bin und da ist man selbst bei 20 km Entfernung - je nach Anbindung - schonmal gerne 2 Stunden einfache Fahrt unterwegs...laut Profil suche ich auch ab sofort (obwohl sie ja wissen das noch ein Arbeitsverhältnis mit 3 Monaten Kündigungsfrist besteht und ich werde auch sicher keinen Aufhebungsvertrag unterschreiben!) Habe natürlich Panik dass mein AG mir vielleicht doch irgendwann kündigt bevor die Emr hoffentlich durch ist aber solange das nicht der Fall ist kann ich mich ja auf meine Kündigungsfrist berufen hoffe ich.
Das nächste Ärgernis:
Ich habe mich durch diese ganzen online Seiten geklickt und finde dann in irgendeinem Unterordner ein am Mittwoch eingestelltes pdf Dokument mit dem Titel Eingliederungsvereinbarung!
Gültig angeblich von Mittwoch an. In dieser Vereinbarung stehen auch die ominösen 30 km Umkreis in denen ich eine Stelle suche und was ich tue um eine Arbeit zu finden. Weiterhin das ich Arbeitsunfähigkeiten zu melden habe etc...Des Weiteren eine Rechtsfolgenbelehrung: " Ich bin darüber informiert, dass ich verpflichtet bin, die für die Vermittlung erforderlichen Auskünfte zu erteilen, Unterlagen vorzulegenund den Abschluss eines Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisses unter Benennung des Arbeitgebers und seines Sitzes unverzüglich mitzuteilen (§38 Abs. 3 SGB III)"
Ich habe diesen Wisch weder am Mittwoch gesehen, noch unterschrieben geschweige denn das der SB irgendwas dazu gesagt hätte! Sonst hätte ich schonmal bei den 30 km angefangen....wie kommen die dazu?
Der SB hat mich über das Gutachten informiert, ich sollte ihm dann sagen als was ich arbeiten möchte. Er sagte ich bekäme so in 2 Monaten einen neuen Termin bei meinem SB (den ich auch noch nicht kenne, er hat am Mittwoch nur die Vertretung gemacht und ich hatte auch nicht den Eindruck dass er sich mit dem Thema Krankheit/Nahtlosigkeit/äD auskennt)..
Das ganze macht mich jetzt schon kränker, bevor es überhaupt richtig losgegangen ist (KG ist ja noch bis 7.08)
Ich habe über die Hotline versucht meinen SB zu ereichen, der Rückruf erfolgt dann spätestens am Dienstag.
Was kann ich bezüglich der nicht angegebenen Einschränkungen tun? Was mache ich mit dieser Eingliederungsvereinbarung?

Gerade erhielt ich ein Schreiben der Afa dass sie meine Ansprüche auf das ALG 1 noch nicht prüfen können da noch eine Bescheinigung meines AGs (ich habe eine abgegeben aber diese war offenbar nicht ausreichend...)und die Bescheinigung über das KG fehlt (die bekomme ich aber erst nach dem 7.8 da die KK ja noch nicht weiß ob sie wirklich bis zum 7.8 zahlt bzw ich vorher ja vielleicht spontan wieder gesund bin .....:icon_neutral:)
Jetzt kommt gerade neue Panik auf! Was ist denn dann mit meinem KV-Schutz ab dem 8.8 wenn die Afa bis dahin noch nicht entschieden hat bin ich dann nicht mehr krankenversichert bzw muß die KV ab dem 8.8 selber zahlen? Sollte ich mich am Montag lieber über meinen Mann familienversichern lassen? Es ist allerdings ne andere Krankenkasse und meine Kasse hat mir mit Bescheid von heute nun meine Langzeitpsychotherapie gewährt....was passiert dann mit der Bewilligung wenn ich die Kasse wechseln würde :/?? Hilfe *drehe langsam durch*😲😲
 

HermineL

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Hallo zusammen,
ich hatte hier bereits am Mittwoch geschrieben und heute unter meinem alten Post neue Fragen gestellt, bin mir aber nicht sicher wie ich den alten Beitrag wieder pushen kann....
Es macht wenig Sinn für ein und denselben Sachverhalt mehrere Themen zu eröffnen weil sich jeder dann die Informationen zusammensuchen muss. Auch ein "Pushen" von Beiträgen tut keine Not da hier alle freiwillig in ihrer Freizeit unterwegs sind und es manchmal etwas dauert bis das auch geantwortet wird. Diese Geduld sollte man schon aufbringen.
Daher habe ich die Themen zusammengeführt.
 

HermineL

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der äD der Afa hat mich laut Gutachten nach Aktenlage für 6+ Stunden arbeitsfähig erklärt.
Der Arzt der AFA kann dich nicht arbeitsfähig erklären. Dies kann nur deinen dich behandelnder Arzt oder der medizinische Dienst der Krankenkasse. Der ÄD stellt nur prognostisch deine Leistungsfähigkeit fest.

Neue Befunde auf die hingewiesen wurden und eine Schweigepflichtentbindung beilag wurden nicht angefordert. Dieses Gespräch fand am 31.7 statt. Am 7.8 werde ich von der KK ausgesteuert.
Sobald die AFA den Leistungsbescheid erlassen hat und Nahtlosigkeit abgelehnt hat kannst du dagegen in Widerspruch gehen was du auch tun solltest wenn der ÄD neue Befunde einfach nicht beachtet hat. Wenn diese "neuen" Befund aus der Zeit nach der Reha sind ist der Entlassungsbericht nicht mehr maßgebend weil hier eine Veränderung eingetreten ist die der ÄD zwingend mit berücksichtigen muss.

Gerade erhielt ich ein Schreiben der Afa dass sie meine Ansprüche auf das ALG 1 noch nicht prüfen können da noch eine Bescheinigung meines AGs (ich habe eine abgegeben aber diese war offenbar nicht ausreichend...)und die Bescheinigung über das KG fehlt (die bekomme ich aber erst nach dem 7.8 da die KK ja noch nicht weiß ob sie wirklich bis zum 7.8 zahlt bzw ich vorher ja vielleicht spontan wieder gesund bin .....:icon_neutral:)
Was den AG betrifft so liegt das nicht in deiner Verantwortung. Was die KK betrifft so musst du wohl oder übel warten. Das sollte aber nicht wirklich ein Problem sein da die AFA so oder so erst Ende August rückwirkend zahlt. Solltest du bis spät. Mitte August noch nichts von deinem AG haben informiere die AFA darüber und stelle direkt einen formlosen Antrag auf vorläufige Entscheidung gem. § 328 Abs.1 Satz 3 SGB III.

etzt kommt gerade neue Panik auf! Was ist denn dann mit meinem KV-Schutz ab dem 8.8 wenn die Afa bis dahin noch nicht entschieden hat bin ich dann nicht mehr krankenversichert bzw muß die KV ab dem 8.8 selber zahlen?
Auch hier musst du nicht in Panik verfallen. Es gibt einen 1 monatigen Nachversicherungsschutz durch die KK. Erst wenn die Entscheidung der BA länger als einen Monat nach Auslaufen des Krankengeldes benötigt würde dies relevant. Dagegen sorgst du aber mit dem Antrag nach § 328 SGB III vor.
 

Cat210876

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Und nochmal danke Hermine⚘ zumindest bin ich jetzt beruhigter was die KK angeht. Werde dort auch am Montag anrufen und schriftlich um die Bestätigung des Nachversicherungsschutzes bitten. Natürlich hast Du recht - sie befinden mich für leistungsfähig 6+ Stunden. Ich hoffe dass im Leistungsbescheid auch etwas von der abgelehnten Nahtlosigkeit steht damit ich Widerspruch einlegen kann.
 
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Puh, das müssen wir mal aufdröseln.

Warum hast du versucht deinen SB zu erreichen? Man telefoniert nicht mit der AfA.Du kannst nichts von dem beweisen, was du mit ihm besprichst und ich wüsste auch nicht, was es da zu besprechen gibt.

Du kannst versuchen eine Neubegutachtung zu erreichen, aber aus meiner Sicht ist das vergeudete Energie.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die AfA dir eine zumutbare Stelle anbieten kann ist schonmal denkbar gering. Dabei geht es ja nicht nur um deine gesundheitlichen Einschränkungen, sondern, wenn Du dir mal den §140 SGB III anschaust, ist da noch einiges mehr. ZUm Beispiel musst Du im Bezug auf die Entlohnung nicht alles annehmen. Eine Fahrtzeit von 2 Stunden für eine einfache Strecke wäre auch unzumutbar. Abgesehen davon, wie kannst Du dic im Bus mit deinen Händen eigentlich festhalten? Geht das überhaupt?

Sollte dann das Wunder geschegen, dass die AfA tatsächlich etwas zumutbares in der Jobbörse findet, dann bewirbst du dich da. Das heisst aber noch lange nicht, dass Du auch eingestellt wirst. erstmal käme das Vorstellungsgespräch, wenn der Arbitgeber nach den Bewerbungsunterlagen überhaupt Interesse an dir hat. Si, und dann hört er im Vorstellungsgespräch, dass du EM Rente Beantragt hast, es also passieren kann, dass du wieder weg bist, wenn er dich gerade eingearbeitet hat. KLasse, sehr lukrativ. Dann darf er auch noch mindestens drei Monate warten, bis du anfangen kannst zu arbeiten, denn gekündigt wird natürlich erst, wenn der Vertrag beim neuen Arbeitgeber unterschrieben ist. Kündigst du vorher, riskierst du nämlich eine Sperrzeit beim ALG I. Aber glaubst Du wirklich, dass es einen Arbeitgeber gibt, der das mitmacht?

Und die EGV, die da in der Jobbörse steht, die kannst Du einfach vergessen. So lange man die dir nicht auf Papier ausgedrucktvorlegt (Nicht zuschickt!) und du sie unterschreibst, ist die nämlich nicht gültig. Und wenn man sie dir vorlegt, hast Du das Recht, sie einzustecken und zu hause erstmal in Ruhe zu prüfen, dafür hast Du 10-14 Tage Zeit. Dann hast Du auch das Recht, diesen Vertrag, etwas anderes ist eine Eingliederungsvereinbarung nämlich nicht, zu verhandeln. Das heisst, du kannst sagen, was du daran geändert haben möchtest.Und erst wenn du mit allem einverstanden bist, könntest Du eventuell unterschreiben.

Und selbst wenn du die EGV unterschrieben hast, haben die EGVen im SGB III meistens keine Rechtsfolgebelehrung. Das bedeutet, es sind zahnlose Tiger, selbst wenn Du dich nicht an die Vereinbarung hälst, kann nichts passieren. Denn ohne Rechtsfolgebelehrung keine Rechtsfolgen.

Was viel wichtiger ist, konzentriere dich auf den Rentenantrag.Achte unbedingt darauf, dass aktuelel Befunde, soweit du sie hast, dem Antrag beigelegt werden. Man unterschreibt mit dem Antrag zwar eine weitreichende Schweigepflichtentbindung, aber die DRV ist extrem faul, wenn es um das Anfordern von Befundberichten von den Ärzten geht. Ich habe erst vor kurrzem einen Antrag für eine bekannte auch über eineen Versichertenälteszen eingereicht, der meinte, das ei nicht notwendig, weil die DRV ja alles anfordert. wir haben hier im Forum gegenteilige Erfahrungen gemacht. Und dann passiert genau das, was jetzt bei der AfA passiert ist, denn den Rehabericht hat die DRV als Auftraggeber aitomatisch in den Akten und eien falsche Beurteilung deiner Erwerbsfähigkeit hat wesentlich schlimmere Auswirkungen als jetzt bei der AfA.
Ich hoffe dass im Leistungsbescheid auch etwas von der abgelehnten Nahtlosigkeit steht damit ich Widerspruch einlegen kann.
Auch das wird nicht der Fall sein. In den Leistungsbescheiden stehen nur die Zalen zum ALG I. Und dort steht auch nicht der §145 drin, sondern immer der § 138 SGB III.

Ich bin fast der Minung, dass du erst Widerspruch einlegen kannst, wenn man dir versucht eine Sperrzeit oder so aufzudrücken, weil du dein Leistungsvermögen anders beurteilst als der äD und due deshalb eine Arbeitsangebot ablehnst. Aber dass das eintritt ist sowas von unwahrscheinlich siehe oben....
 

Cat210876

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Danke Kerstin⚘ - ich hoffe ja auch nicht dass sie etwas finden bzw mich jemand einstellen möchte ,die Frage ist halt ob es mir dann nicht negativ ausgelegt wird wenn ich über Einschränkungen spreche die in dem Gutachten nicht stehen- aber sicher wird ja auch der gestellte Em-Rentenantrag den potenziellen AG abschrecken. Bisher war ich sehr offen mit meinen Befunden bzw habe ich eigentlich kein Problem damit sie an die RV zu schicken, wobei dort glaube ich nichtmal gewährleistet ist dass sie nur der medizinische Dienst bekommt oder? Es gibt den ein oder anderen Befund vom Psychologen von dem ich nicht möchte dass er durch 1000 Hände geht ...und den ich auch nicht über den Versichertenältesten aus meinem Ort weitergeben möchte ...vielleicht reiche ich das einfach nach mit dem Aktenzeichen der Eingangsbestätigung? Ich möchte nur ausschließen wieder nach Aktenlage beurteilt zu werden, daher dachte ich ich schicke jetzt vielleicht möglichst wenig? Wobei sie den Rehabericht aus 09 /18 ja sowieso haben 😏. Soll ich den Selbsteinschätzungsbogen ausfüllen oder eher nicht?
 
E

ExUser 2606

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Ob du den Selbsteinschätzungsbogen ausfüllst oder nicht, das bleibt dir überlassen. Aus unserer Erfahrung heraus interessiert sich die DRV eher weniger dafür.

Mit der Trennung der Medizinischen Unterlagen vom Rest bei der DRV das ist so eine Sache. So verschlossene Umschläge wie bei der AfA gibt es nicht. Ich bin da auch noch nicht gaz hinter. Einerseits gibt es wohl eine sogenannte Arztakte, auf die nur der sozialmediziische Dienst der DRV Zugriff haben sollte, anderer siets habe ich mal in einem Brief der Datenschutzbeauftragten der DRV gelesen, dass die nicht medizinisch ausgebildeten SBS Zugriff auch auf de medizinischenUnterlagen haben müssen und dies sie auch mit dem Bundesdatenschutz abgestimmt. Ich habe schlicht keien Ahnung, wie die das trennen.

die Frage ist halt ob es mir dann nicht negativ ausgelegt wird wenn ich über Einschränkungen spreche die in dem Gutachten nicht stehen
wer bitte soll dir das negativ auslegen? wenn du gesindheitliche Einschränkungen hast, ie sich auf deie Arbeit auswirken können, dann bist du sogar verpflichtet, die dem Arbeitgeber mitzuteilen, sonst ist das ein Kündigungsgrund. Der Arbeitgeber hat eine Fürsogepflicht und mit der BG gibt es ganz sicher auch Probleme, wenn etwas passiert und du hast da was verschwiegen. Ausserdem kannst Du nichts dafür, wenn der äD so schlampig arbeitet.
 

Cat210876

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Ich danke euch ⚘😊 bin nun etwas beruhigter und sitze seit gestern an den Rentenanträgen...beisse mich gerade durch den RV- Verlauf😶. Morgen rufe ich die KK an und dann sehe ich weiter. Schönen Sonntag noch🐞
 

Cat210876

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Muss noch was anderes klären und bei der Gelegenheit werde ich nur erwähnen dass sie das Dingen bitte am Mittwoch ausfüllen mögen^^
 

Cat210876

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Neuer Tag neuer Streß...😏
Ich habe nun am Montag den Antrag auf Erwerbsminderungsrente mit einem Versichertenältesten ausgefüllt und dieser wurde auch laut Aussage am gleichen Tag weitergeleitet. Eine Eingangsbestätigung habe ich noch nicht bekommen, werde die Afa aber schriftlich über die Antragsstellung informieren.

Hierzu die erste Frage: laut dem äD bin ich ja über 6 Stunden leistungsfähig, diesem Gutachten beuge ich mich zunächst- versuche aber dennoch eine Neubegutachtung zu erwirken.Den Emr- Antrag würde man ja nicht stellen wenn man selbst denkt das man noch 6 Stunden arbeiten kann... können sie mir das also wieder negativ auslegen ?

Am 3.8 erhielt ich ein Schreiben, dass über meinen Antrag noch nicht entschieden werden kann da die Bescheinigung des AG und der KK noch fehlen ( die von der Kk kam gestern zur Aussteuerung und die vom AG hoffentlich morgen).

Gestern erhielt ich nun ein Schreiben der Afa über die Prüfung Fortsetzung ihres Arbeitsverhältnisses. Dieses Schreiben soll ich nun dem AG vorlegen und er muss bestätigen dass er keinen leidensgerechten Job hat. Laut dem Gutachten vom ÄD bezüglich meiner Einschränkungen könnte mein AG mich aber genauso einsetzen wie früher! Die Einschränkungen z.B meine Hände betreffend ( ich kann nicht mehr am PC arbeiten) stehen ja nicht in dem Gutachten..
Ich hatte hier schon eines dieser Schreiben gesehen und auch gelesen das es keine Rechtsgrundlage dafür gibt.
Bei mir steht aber nun drauf dass ich zur Mitwirkung verpflichtet bin lt Paragraph 60 SGB 1 . Ich habe eine Frist bis zum 22.8 ansonsten müsse man mir wegen fehlender Mitwirkung die Leistung entziehen ( nach Paragraph 66 SGB 1).
Sie wollen mir also die Leistung entziehen obwohl über meinen Antrag noch gar nicht entschieden ist! Ähm ja....
Auch steht dort das ich laut dem äD nach Paragraph 145 SGB 3 nicht leistungsgemindert bin...könnte ich dagegen nun widersprechen auch wenn es kein Bescheid ist?
Wenn ich es schaffe hänge ich die Bilder an.

Mein AG hat mir bisher noch nicht gekündigt - ich habe aber Angst dass es vielleicht doch mal passiert . Gerade wenn sie sowas ausfüllen sollen, was ja darauf hindeutet dass die Afa mich für arbeitsfähig/leistungsfähig hält...
Danke fürs Lesen⚘
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E

ExUser 2606

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Gestern erhielt ich nun ein Schreiben der Afa über die Prüfung Fortsetzung ihres Arbeitsverhältnisses. Dieses Schreiben soll ich nun dem AG vorlegen und er muss bestätigen dass er keinen leidensgerechten Job hat. Laut dem Gutachten vom ÄD bezüglich meiner Einschränkungen könnte mein AG mich aber genauso einsetzen wie früher! Die Einschränkungen z.B meine Hände betreffend ( ich kann nicht mehr am PC arbeiten) stehen ja nicht in dem Gutachten..
Ich hatte hier schon eines dieser Schreiben gesehen und auch gelesen das es keine Rechtsgrundlage dafür gibt.
Bei mir steht aber nun drauf dass ich zur Mitwirkung verpflichtet bin lt Paragraph 60 SGB 1 . Ich habe eine Frist bis zum 22.8 ansonsten müsse man mir wegen fehlender Mitwirkung die Leistung entziehen ( nach Paragraph 66 SGB 1).
Lass dich da nicht einschüchtern. Du bist nicht verpflichtet, dienem Arbeitgeber mitzuteilen, was du hast, was du naoch kannst oder sonstwas. Ist ja kein Zufall, dass auf den AUBs keine Diagnose steht. Wenn sie Versuchen, deshab das ALG zu sperren, dann gehst du sofort in Widerspruch.
 

Cat210876

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Ich finde leider diesen Danke Button nicht^^ daher auf diesem Weg 😊. Weißt Du denn ob sie mir aus der emr Beantragung auch einen Strick drehen können?
Die Emr habe ich somit ja quasi vor der Aussteuerung gestellt und das Gutachten vom äD ist ja bereits am 1.07 erstellt ( Aussteuerung 7.08) vielleicht komme ich so ja doch noch zur Nahtlosigkeit...🤔
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Liegt dir denn der Teil B der Begutachtung durch den äD schon vor? Hast du Teil A schon beim äD angefordert, den bekommt die AfA nicht. Hat die AfA mit dir schon den Teil B besprochen?
Ja ich habe Teil A und B. Man hat nach Aktenlage aufgrund eines 1 Jahr alten Rehaberichtes entschieden. Ein neuer Befund auf den hingewiesen wurde, wurde trotz Schweigepflichtentbindung nicht angefordert . 3 von mir geschriebene Seiten mit Einschränkungen ( teils in Befunden beschrieben die dem äD vorliegen) fanden überhaupt keine Berücksichtigung... wenn man Zweifel daran hat hätte man mich ja einladen können...so mein logisches Denken ...aber vielleicht ist auch Kaffee drübergelaufen oder sowas ^^

Besprochen wurde da nicht viel- ich habe direkt gesagt das das Gutachten so nicht stimmt, ich mich diesem aber erstmal beuge. Musste ich ja 😶
 
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