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Ausgesteuert seit April, AfA verlangt Stellungnahme des AG

lemmy

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#1
Hallo zusammen,

seit 03. April bin ich ausgesteuert und jetzt bei der AfA. Meine Sachbearbeiterin hat mir diese Woche ein Schreiben für den AG mitgegeben das ich ihm vorlegen soll.
Darin soll er bescheinigen ob er mir einen leidensgerechten Arbeitsplatz anbieten kann, oder nicht.

Ich bin im Oktober 2016 mit COPD 3 zur Reha gefahren, bis dahin hatte ich normal gearbeitet. In der Reha habe ich eine Lungenentzündung bekommen, die nicht erkannt worden ist.
Man hat mich nach 3 Wochen als AU entlassen und seitdem bin ich weiterhin krank, bis heute.
Mittlerweile habe ich COPD 4 und einen GdB von 80% mit G.

Mein Lungenfacharzt hält mich nicht für arbeitsfähig.
Der Ärztliche Dienst der AfA sagt, dass ich durchaus arbeitsfähig bin, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.
(kein Staub, Rauch, Ölnebel usw)
Ich habe zuletzt als Vorgesetzter in einer Stanzerei gearbeitet.

Ich bin auch VDK-Mitglied und die meinten ich soll einen Rentenantrag stellen. (Die TK sieht es genauso)
Habe daraufhin bei einen Versichertenberater der RV privat angerufen und der meinte ich soll erst einmal ALG1 abgreifen.

Ich bin Jahrgang 1959 und habe immer gearbeitet.
Momentan weiss ich echt nicht wie ich mich in dieser Situation verhalten soll.

Ich bin für jeden Tip dankbar

MfG
lemmy
 

Kerstin_K

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#2
Die AfA weiss ganz genau, warum sie diesen Wisch nicht selber an Deinen Arbeitgeber schickt. WEil es dafür keine Rechtsgrundlage gibt.

Wwie soll den Dein Arbeotgeber bitte beurteilen, weie ein leidensgerechter Arbeitsplatz für Dich aussehen könnte? DAfür müsstest Du ja wohl zumindest mal Deine Diagnose offenlegen. Und genau das musst Du nicht. Ist ja kein Zufall, dass die auf der AUB-Kopie für den Arbeitgeber nicht draufsteht.
 

HermineL

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#3
Der Ärztliche Dienst der AfA sagt, dass ich durchaus arbeitsfähig bin, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.
(kein Staub, Rauch, Ölnebel usw)
Ich habe zuletzt als Vorgesetzter in einer Stanzerei gearbeitet.
Das ist klar weil die Geld sparen wollen. Du solltest einen erneuten Reha Antrag stellen damit die DRV auch deine Erwerbsfähigkeit feststellt.

War die Reha in 2016 von der DRV ?
Wenn ja was stand da drin zur Erwerbsfähigkeit (z.B. über 3 Stunden unter 6 Stunden usw.)?
Da du Jahrgang 59 bist kommt für die auch eine Berufsunfähigkeitsrente in Betracht.
 

lemmy

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#4
Hallo HermineL,

zur Reha hatte mir mein Lungenfacharzt geraten.
Ich habe den Reha-Antrag bei der DRV gestellt und auch genehmigt bekommen, in einer Reha-Klinik der DRV auf Borkum.

Im vorläufigen Entlassungsbericht stand: Arbeitsunfähig bis zur vollständigen Genesung

Im großen Entlassungsbericht steht:
Der Patient ist in seinem jetzigen Beruf als Vorarbeiter in einer Stanzerei und auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bei mittelschwerer Tätigkeit 6 Stunden und mehr leistungsfähig.
Inhalative Belastungen und pulmonale Gefährdungsfaktoren sollten vermieden werden.

Gruß
lemmy
 

saurbier

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#5
Hallo lemmy,

Ich bin im Oktober 2016 mit COPD 3 zur Reha gefahren, ... In der Reha habe ich eine Lungenentzündung bekommen, die nicht erkannt worden ist.
Man hat mich nach 3 Wochen als AU entlassen und seitdem bin ich weiterhin krank, bis heute.
Sorry, aber wie bitte konnte man dir dann einen entsprechenden Rehabericht schreiben. Dein Gesundheitszustand konnte die Klinik doch gar nicht abschließend beurteilen, wenn man dich vorher nach Hause geschickt hat.

Mittlerweile habe ich COPD 4 und einen GdB von 80% mit G.
Wir sehen also, dein Gesundheitszustand hat sich seit der Reha merklich verschlechtert!

Darin soll er bescheinigen ob er mir einen leidensgerechten Arbeitsplatz anbieten kann, oder nicht.
Hast du denn jetzt das Schreiben bei deinem Arbeitgeber abgegeben?

Wenn ja, kommt leider nochmals ein sorry von mir, aber bist du denn der Postbote deiner AfA SB.

Wenn die AfA etwas von deinem Arbeitgeber will, ja dann sollen sich die Herrschaften bitte selbst direkt an diesen wenden.

Wie bitte soll dein Arbeitgeber wissen, was für dich ein Leidensgerechter Arbeitsplatz ist. Der kennt doch gar nicht deinen Gesundheitszustand.

Wie ist denn dein persönliches Verhältnis zu diesem.

Also ich hatte zu meinem ein sehr sehr gutes und das war für mich damals sehr von Vorteil.

Mich wollte die AfA auch dazu drängen, daß ich meine Arbeit wieder aufnehmen sollte. Hab mich dann mit meinem Chef und der Chefin ausführlich unterhalten und dann hat diese einen knallharten Brief an die AfA geschrieben. Von wegen Fürsorgepflicht und gesetzliche Vorgaben der BG.

Da zog die SB sehr schnell zurück, sozusagen Schwanz eingezogen!

Aber das geht eben nur wenn man ein gutes und vertrauensvolles Verhältnis mit seinem Arbeitgeber hat. Besteht sowas nicht, würde ich natürlich über meine Krankheiten auch kein Wort verlieren.

Der Ärztliche Dienst der AfA sagt, dass ich durchaus arbeitsfähig bin, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.
(kein Staub, Rauch, Ölnebel usw)
Na ja, daß die äD-Gutachter zugunsten der AfA arbeiten (wenn sie überhaupt arbeiten) ist ja nichts neues.

Mein Lungenfacharzt hält mich nicht für arbeitsfähig.
Nun, wenn dich dein Lungenfacharzt nicht für arbeitsfähig hält, dann rede mit diesem doch mal darüber was er von einer Rente hält.

Ich würde dann umgehend einen Rentenantrag stellen und dem dann die aktuellen Befunde deines Lungenfacharztes sowie wohlmöglich weitere andere Ärzte beifügen.

Dann kann die DRV sich ja entscheiden, ob man nochmals eine Reha zur Abklärung benötigt oder gleich den Rentenantrag annimmt.

Beim Rentenantrag hätte die DRV dann ja immer noch die Wahlmöglichkeit, welche Form der Rente man dir ggf. bewilligt, denn da käme von der BU (vor 1961 geb.) bis hin zur vollem EMR ja alles in Betracht.

Letztendlich wird die DRV eh nicht viel gewinnen bzw. je nachdem wie man es sieht verlieren, denn spätestens mit 61 Jahren und 2 Monaten könntest du eh in die vorzeitige SchwerB-Rente bei 10,8% Abzug gehen.

Der Vorteil dabei für dich wäre allerdings, daß solange die DRV bis zu deiner Rente eine Entscheidung trifft, bist du bei der AfA im Regelfall aus der Vermittlung. Damit hättest du da mal etwas Ruhe.

Im übrigen müsste die AfA SB eh zuerst mal ein Job-Angebot für dich haben, was alleine wegen deiner 80% SchwerB und dem Alter mehr als unmöglich sein dürfte. Dazu kommt ja auch, daß man auf deinen erlernten Beruf rücksicht nehmen muss.

Mein Rat, wenn es für dich auch finanziell tragbar ist - RENTENANTRAG - so schnell wie möglich.

Dabei darfst du aber nicht vergessen, damit würdest du lebenslang 10,8% weniger Rente bekommen, wobei ja von der Bruttorente noch deine Anteile zur KV als auch der PKV abgezogen werden.

Hier musst du dir dann natürlich selbst die Frage beantworten, was dir jetzt deine noch verbleibende Gesundheit wert ist.


Grüße saurbier
 

Doppeloma

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#6
Hallo lemmy, :welcome:

seit 03. April bin ich ausgesteuert und jetzt bei der AfA. Meine Sachbearbeiterin hat mir diese Woche ein Schreiben für den AG mitgegeben das ich ihm vorlegen soll.
Darin soll er bescheinigen ob er mir einen leidensgerechten Arbeitsplatz anbieten kann, oder nicht.
Das machen die neuerdings gerne wenn man ausgesteuert wird und noch einen Arbeitsplatz hat, sicher hat sie auch wieder nur "vergessen" dir die Rechtsgrundlagen dafür zu nennen und auf dem "Wisch" für deinen AG stehen sicher auch keine drauf.

Dein Arbeitsverhältnis "ruht" aktuell und dein AG ist gesetzlich NICHT verpflichtet mehr als die Arbeitsbescheinigung auszufüllen, die bei der AfA zur Berechnung deines ALGI benötigt wird.

Wie schon angemerkt wurde kann die AfA berechtigte und gesetzlich zulässige Anfragen auch direkt an deinen AG richten, nur was eigentlich gar nicht erlaubt ist, erwartet man von dir selbst zu erledigen (dann machst du das ja "freiwillig").

Dein AG KANN sich dazu gar nicht äußern, weil er deinen aktuellen (und bisherigen) Gesundheitszustand gar nicht kennen muss ... wie soll er da für die AfA schreiben können, ob er dich an anderer Stelle "leidensgerecht" beschäftigen könnte. :doh:

Du solltest deinen AG damit gar nicht erst "belästigen", die AfA wird auch nicht (beim AG) nachfragen wenn du mitteilst, dass dein AG sich weigert, weil er dazu keine Auskünfte geben kann und auch nicht muss.

Kannst auch direkt fordern, dass die AfA sich dann selbst dort hinwenden soll, wenn sie einen gesetzlichen Anspruch darauf hat, dass dein AG sich dazu äußern muss, obwohl er gar nicht weiß welche Gesundheitsprobleme du hast und du ihm das auch nicht erzählen musst / willst.

Gibt es einen Termin für die Abgabe und hat man geschrieben ("angedroht") bis dahin kein ALGI zu zahlen, bist du schon beim ÄD (der AfA) gewesen oder hast beim ÄD Unterlagen abgegeben dafür ???

Wurde der Formular-Antrag und die nötigen Bescheinigungen (AG / KK) schon bei der AfA eingereicht (wenn ja wann) ???
Aktuell hat die AfA schon Schulden bei dir, denn das Geld für April war bereits fällig, hast du denn schon einen Bescheid ???

Sonst wäre wohl eine Beschwerde an das KRM (Zentrale in Nürnberg) in Erwägung zu ziehen.
Diese "Bescheinigung" ist unzulässig, davon darf dein ALGI NICHT abhängig gemacht werden, wenn du bei deinem AG aktuell "Arbeits-FÄHIG" wärst würdest du ja kein ALGI wegen Aussteuerung aus dem Krankengeld beantragen.

Ich bin im Oktober 2016 mit COPD 3 zur Reha gefahren, bis dahin hatte ich normal gearbeitet. In der Reha habe ich eine Lungenentzündung bekommen, die nicht erkannt worden ist.
Man hat mich nach 3 Wochen als AU entlassen und seitdem bin ich weiterhin krank, bis heute.
Mittlerweile habe ich COPD 4 und einen GdB von 80% mit G.
Dann ist ja dein Entlassungsbericht von 2016 auch schon "überholt", hast du den etwa noch mit für den ÄD eingereicht für das AfA-Gutachten ???

Mein Lungenfacharzt hält mich nicht für arbeitsfähig.
Der Ärztliche Dienst der AfA sagt, dass ich durchaus arbeitsfähig bin, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.
(kein Staub, Rauch, Ölnebel usw)
Ich habe zuletzt als Vorgesetzter in einer Stanzerei gearbeitet.
Ach, das scheint ja schon aus dem Reha-Bericht "abgeschrieben" zu sein, hast du auch aktuelle Berichte beim ÄD mit eingereicht, die Auskunft zu deinem aktuellen Zustand geben.

Die AfA (der ÄD) soll ja selber feststellen, welche "Restleistungsfähigkeit" JETZT nach der Aussteuerung noch für die Arbeitsvermittlung vorhanden wäre und nicht was vor 2 Jahren (in der Reha) mal war einfach nur übernehmen. :icon_evil:

Im großen Entlassungsbericht steht:
Der Patient ist in seinem jetzigen Beruf als Vorarbeiter in einer Stanzerei und auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bei mittelschwerer Tätigkeit 6 Stunden und mehr leistungsfähig.
Inhalative Belastungen und pulmonale Gefährdungsfaktoren sollten vermieden werden.
Da sieht man dich auch noch nicht mal "Berufs-Unfähig", du bist im Beruf UND für den "allgemeinen Arbeitsmarkt" Vollzeit Erwerbsfähig entlassen worden.

Die AfA übernimmt das jetzt (fast 2 Jahre später) einfach ungeprüft, und versucht dich damit an den Arbeitsplatz zurück zu schicken ... ich nehme an beim ÄD-Arzt bist du NICHT gewesen ???
Was der so als "Aktenlage" hatte kannst du nur selber wissen ... aber einige aktuelle Arztberichte / Befunde wären schon angebracht gewesen.

Wie man mit COPD 3 (und inzwischen 4) noch "mittelschwer" Vollzeit arbeiten können soll, weiß wohl nur die DRV und die AfA ... :doh:

Ich bin auch VDK-Mitglied und die meinten ich soll einen Rentenantrag stellen. (Die TK sieht es genauso)
Zum EM-Renten-Antrag würde ich dir (bei deinem Gesundheitszustand, den ich mir grob vorstellen kann) auch raten aber ansonsten hat der VDK wenig Ahnung davon, was bei der AfA nach einer Aussteuerung so "abgehen kann" ...

Dass deine KK das "genau so" sehen möchte kann ich mir gut vorstellen, denen wäre das aber bestimmt lieber gewesen, als du noch im Krankengeld-Bezug gewesen bist.
Trotzdem besteht ja durchaus noch Hoffnung auf Erstattungen von Krankengeld (aus einer Nachzahlung von EM-Rente), wenn die DRV dich sehr bald und rückwirkend in das Krankengeld noch berenten würde.

An mehr denken die bei der TK nämlich gar nicht, jedenfalls nicht mehr wenn dein Krankengeld abgelaufen ist ... :icon_evil:
Deine Behandlung / Medikamente usw. kostet die KK das Gleiche in der Zukunft, ob du nun ALGI (wegen der Aussteuerung) von der AfA bekommst oder EM-Rente von der DRV ...

Habe daraufhin bei einen Versichertenberater der RV privat angerufen und der meinte ich soll erst einmal ALG1 abgreifen.
Wenn ich so was schon lese, aber die AfA holt sich das "abgegriffene" Geld dann auch noch (soweit möglich) zurück und bis dahin möchtest du gerne noch weiter in der "aktiven Arbeitsvermittlung" bleiben, als Vollzeit Erwerbsfähig lt. Reha und ÄD ... :sorry:
Zudem kann das ALGI durchaus immer noch VOR einer tatsächlichen Bewilligung von EM-Rente beendet sein, denn die DRV "wartet" nicht nur auf deinen Antrag, um den dann sofort bewilligen zu dürfen ... :icon_evil:

Die nehmen auch sehr gerne die Reha-Berichte zuerst zur Hand und machen sich auch nicht unbedingt, die erforderliche Mühe herauszufinden wie es dir aktuell so geht.

Die Nachweise zur Verschlechterung deines Zustandes solltest du also besser (in Kopie) auch gleich einem Antrag auf EM-Rente beifügen ... der Reha-Bericht spricht NICHT für Berufs-Unfähigkeit und schon gar nicht für volle Erwerbsminderung ... :icon_evil:

Da ist dir die Ablehnung ohne weitere, aussagefähige medizinische Unterlagen für den Zeitraum danach eigentlich schon sicher, ganz EGAL was dir Andere dazu "erzählen" wollen ...

Ich bin Jahrgang 1959 und habe immer gearbeitet.
Momentan weiss ich echt nicht wie ich mich in dieser Situation verhalten soll.
Du solltest dir zunächst mal genau überlegen, was DU SELBER für die beste Lösung halten würdest, um noch ein paar Jahre möglichst stressfrei erleben zu können ...

Im vorläufigen Entlassungsbericht stand: Arbeitsunfähig bis zur vollständigen Genesung
Sieht ja nicht (mehr) danach aus, dass dieser Tag noch kommen wird, also stell den Antrag auf EM-Rente, weise der AfA das nach und verlange die umgehende Zahlung gmäß "Nahtlosigkeit" § 145 SGB III.

In der Regel wirst du dann erst mal von der AfA in Ruhe gelassen (die hoffen dann wie die TK auf eine schnelle Berentung und ein bischen Geld zurück).
Ein Antrag ist allerdings noch lange kein EM-Renten-Bescheid ... dazu kannst du hier jede Menge Beispiele finden, was der DRV so alles einfallen kann, um deinen Antrag abzulehnen.

Dann ist ALGI (bei nötigem Widerspruch / Klage) auch mal schneller abgelaufen, als man sich wünschen würde.

Danach gibt es (bei Bedürftigkeit) nur noch Hartz 4 wenn du deinen Lebensunterhalt nicht mehr anders finanzieren kannst,

Das wird bei so guten Ratschlägen völlig vergessen, dass man auch NACH "abgreifen" des ALGI noch von irgendwas leben können muss, wenn die DRV NICHT willens sein sollte, eine EM-Rente auch zügig zu bewilligen.

Ich wurde nach der Aussteuerung direkt schon von der AfA aufgefordert eine EM-Rente zu beantragen, hatte aber auch einen ähnlich "optimistischen" Reha-Bericht der erst gut ein Jahr zurücklag (nur meine vorhandene Tätigkeit sollte ich gar nicht mehr ausüben müssen).

Meine Ärzte waren auch der Meinung, dass ich NICHT mehr arbeiten KANN, nur wurden sie von der DRV überhaupt nicht danach gefragt ...

Mein ALGI war dann (nach 18 Monaten, weil Ü 55) nach Ablehnung des Widerspruches (zur Renten-Ablehnung) fast abgelaufen, als ich die Klage am Sozialgericht eingereicht habe ...
Das dauerte dann noch fast 2 Jahre "Hartz 4", denn meine / unsere finanziellen Reserven waren durch die langen Krankheiten auch schon längst "ausgeschöpft". :icon_neutral:

Ich kann dich also aus eigener Erfahrung nur davor warnen, den Antrag auf EM-Rente erst zu stellen wenn du bald kein ALGI mehr bekommen wirst, es sei denn du (oder dein Partner) hast genug "Vermögen", um deinen Lebensunterhalt und die Krankenversicherung dann aus der eigenen Tasche zu bestreiten.

Es kann natürlich auch mal schnell gehen mit der Bewilligung, aber verlassen würde ICH mich darauf besser nicht, solche Ratschläge können auch schwer nach "hinten losgehen" ... :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

lemmy

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#7
Hallo Doppeloma, hallo saurbier,

herzlichen Dank für eure Tips und Erfahrungen. Ich mache gerade meine ersten Erfahrungen als Mitglied eines Forums und bin völlig begeistert!

Hier noch ein paar Infos zu meiner Geschichte:

Ich hatte am 14.05.18 den ersten Kontakt zu meiner Vermittlungs-SB, die mir dann den Schrieb für meinen AG mitgegeben hat, den sie gerne ausgefüllt bis spätestens 31.05.18 zurückhaben möchte.

Zusätzlich zu dem Schrieb bekam ich auch noch den schriftlichen Hinweis, dass ich nach § 60 SGB1 zur Mitwirkung verpflichtet bin und mir ansonsten die Leistung entzogen wird (§ 66 SGB 1)
Mir kam das da schon komisch vor, habe aber nichts gesagt und zu Hause erst einmal die § gegoogelt.

Am 17.05.18 habe ich dann mit der Personalchefin meines AG telefoniert und sie über meinen Gesundheitszustand informiert.
Das ominöse Schreiben von der AfA habe ich auch angesprochen, das kannte sie natürlich auch nicht.
Wir haben uns auf einen Gesprächstermin am 04.06.18 geeinigt bei dem auch der Betriebsleiter anwesend sein wird.
Abschließend fragte sie mich noch wie ich so die Zukunft sehe.
Ich sagte ihr, dass ich am liebsten einen Rentenantrag stellen möchte. Ich denke das ist auch voll in ihrem Interesse, da sie meinen Arbeitsplatz im Frühjahr 2017 mit ihrem Schwager besetzt hat.

Seit dem ich am 24.09.16 zur Kur gefahren bin habe ich mit der Personalchefin und dem BL nur noch per email kommuniziert.
Sie hatte zwar 2-mal vorgeschlagen Gespräche wegen Wiedereingliederung zu führen, ich habe aber wegen meines sehr schlechten Gesundheitszustands abgelehnt.

Mein Arbeitslosengeld wurde mir am 09. April 2018 vorläufig genehmigt.
Am 14. Mai 2018 bekam ich ein Schreiben, dass die vorläufige Entscheidung als endgültig erklärt wurde.
Das ALG für April habe ich auch pünktlich bekommen.

Ich bin seit meiner Reha alle 4 Wochen bei meinem Lungenfacharzt. Lufu-test und Blutgasanalyse macht er meist alle 2 bis 3 Monate, oder wenn eine Stellungnahme seinerseits ansteht.
Er schreibt mich jedesmal für 4 Wochen krank. Anfang 2017 sagte er mir das eine Frühverrentung bei meiner Diagnose das Beste wäre.
Am 04.06.18 habe ich den nächsten Termin, dann werde ich mein weiteres Vorgehen mit ihm absprechen.

Nochmal zur AfA:
Ich war bisher 3-mal da. Beim ersten Mal haben sie mir die Schweigepflichtentbindungen für den Lufa-Arzt, den Hausarzt und für die KK abgenommen, den Rest konnte ich wieder mitnehmen. Beim 2. mal habe ich dann den Antrag auf ALG1 abgegeben, der dann durchgesehen wurde und besprochen wurde. Danach war dann am 14.05. der Termin mit der Vermittlungstante.

MfG
lemmy
 

lemmy

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#8
Hallo,

ich habe gestern einen längeren Beitrag geschrieben und dann auf Antworten geklickt. Leider wird er bis jetzt nicht angezeigt. Habe ich etwas falsch gemacht? (Ich bin ja noch das "Greenhorn" was Foren angeht.
 

Machts Sinn

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#9
Hallo zusammen,

seit 03. April bin ich ausgesteuert ...

Ich bin im Oktober 2016 mit COPD 3 zur Reha gefahren, bis
dahin hatte ich normal gearbeitet. In der Reha habe ich eine
Lungenentzündung bekommen, die nicht erkannt worden ist.
Man hat mich nach 3 Wochen als AU entlassen und seitdem
bin ich weiterhin krank, bis heute. ...

Ich bin für jeden Tip dankbar
Hallo lemmy,

darf ich mal fragen:

warst du wegen deiner Krankheit vor Oktober 2016 nie arbeitsunfähig?

Hast du dich über den Verlauf der "starren Blockfristen" zum Krankengeld
und über den Verbrauch der Krankengeld-Anspruchsdauer informiert?

Falls du weiterhin Anspruch auf Krankengeld hättest, könnten
sich die Fragen mit der Arbeitsagentur erübrigen.

Schönen Gruß!
Machts Sinn
 

lemmy

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#10
Hallo Machts Sinn,

ich war im Januar 2016 auf die gleiche Krankheit auch krankgeschrieben.
Die Zeit wurde mitgerechnet.
Ich habe alles nachgerechnet, da passt schon alles.

MfG
lemmy
 

Doppeloma

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#11
Hallo lemmy,

Ich hatte am 14.05.18 den ersten Kontakt zu meiner Vermittlungs-SB, die mir dann den Schrieb für meinen AG mitgegeben hat, den sie gerne ausgefüllt bis spätestens 31.05.18 zurückhaben möchte.
Dafür hast du aber außer ihrer (mündlichen ?) "Bitte" keine Rechtsgrundlagen erhalten, die deinen AG dazu zwingen könnten das auch auszufüllen.
Es genügt ja nicht ganz von DIR was zu verlangen, was ein anderer (Dritter) gar nicht tun muss, dein AG unterliegt nicht den "Mitwirkungspflichten" die man dir mitgeteilt hat. :icon_evil:

Zusätzlich zu dem Schrieb bekam ich auch noch den schriftlichen Hinweis, dass ich nach § 60 SGB1 zur Mitwirkung verpflichtet bin und mir ansonsten die Leistung entzogen wird (§ 66 SGB 1)
Mir kam das da schon komisch vor, habe aber nichts gesagt und zu Hause erst einmal die § gegoogelt.
Bist du dadurch schlauer gworden, hast du auch § 65 SGB I durchgelesen, da ist nämlich von Grenzen der Mitwirkung die Rede ... und "unmögliche Forderungen" braucht man nicht erfüllen.
Rechtfolgenbelehrungen (RFB) gelten aber NICHT für unberechtigte Forderungen, diese Belehrung hat direkt mit AUF dem Schrieb zu stehen und nicht separat zu erfolgen. :icon_evil:

Unberechtigt ist durchaus schon der Fall wenn man von DIR was verlangt, was aber ein Dritter tun soll (der dazu gar nicht verpflichtet werden kann) und dir bei Nichterfüllung mit Leistungs-Einstellung "droht" ...

Am 17.05.18 habe ich dann mit der Personalchefin meines AG telefoniert und sie über meinen Gesundheitszustand informiert.
Das ominöse Schreiben von der AfA habe ich auch angesprochen, das kannte sie natürlich auch nicht.
Warum tust du so was, auch deine Personalchefin geht es NICHTS an welche konkreten gesundheitlichen Probleme du hast, das mit dem AG zu besprechen (wenn du es denn selber gewollt hättest) war ja schon längere Zeit möglich und die AfA hat dir NICHT vorzuschreiben mit wem du deine Krankeheiten besprechen sollst, um deine (angeblichen) "Mitwirkungs-Pflichten" zu erfüllen.

Es ist eine (noch relativ neue) Masche, um die Ausgesteuerten vielleicht doch "irgendwie" wieder an den vorhandenen Arbeitsplatz zurück zu bekommen.
Ob du dort arbeiten könntest oder nicht entscheiden aber deine behandelnden Ärzte und NICHT die AfA, die haben gar keinen Anspruch darauf, dass dieser "Wisch" vom AG ausgefüllt wird. :icon_evil:

Zumal die auch medizinisch (beim AG) gar nicht beurteilen können, an welchem Arbeitsplatz du "leidensgerecht" eingesetzt werden könntest.
Das hat von mir (vor rund 10 Jahren) noch Niemand verlangt und die Rechtslage dazu hat sich absolut NICHT geändert. :icon_evil:

Wir haben uns auf einen Gesprächstermin am 04.06.18 geeinigt bei dem auch der Betriebsleiter anwesend sein wird.
Abschließend fragte sie mich noch wie ich so die Zukunft sehe.
Was bitte soll da am 04.06. noch besprochen werden, dein Anspruch an die AfA besteht unabhängig davon, ob und was du noch mit deinem AG regeln möchtest.
Es steht der AfA gar nicht zu diese "Bescheinigung" zu verlangen, sonst gäbe es eine Rechtsgrundlage dafür (und DARAUF), die den AG dazu zwingen kann.

Ich sagte ihr, dass ich am liebsten einen Rentenantrag stellen möchte. Ich denke das ist auch voll in ihrem Interesse, da sie meinen Arbeitsplatz im Frühjahr 2017 mit ihrem Schwager besetzt hat.
Ob du eine EM-Rente beantragen wirst ist (überwiegend) deine ganz persönliche Entscheidung, die AfA kann das "verlangen" im Ergebnis der Begutachtung.
Dein AG hat dazu GAR NICHTS zu melden, du brauchst nicht darauf Rücksicht nehmen, ob dem das auch "lieber wäre", ein AG hat genug Möglichkeiten dich auch ohne Kündigung "zu ersetzen" bis du (vielleicht) mal wegen einer EM-Rente ausscheiden wirst.

Die EM-Rente zu beantragen bedeutet noch lange nicht, dass man die auch bekommen wird ... und dann vielleicht zunächst mit Befristung, da soll ein vorhandener Arbeitsplatz dann möglichst auch "ruhend" erhalten bleiben.

Seit dem ich am 24.09.16 zur Kur gefahren bin habe ich mit der Personalchefin und dem BL nur noch per email kommuniziert.
Sie hatte zwar 2-mal vorgeschlagen Gespräche wegen Wiedereingliederung zu führen, ich habe aber wegen meines sehr schlechten Gesundheitszustands abgelehnt.
Und WARUM beginnst du jetzt daran was zu ändern und erzählst ihr deine Krankengeschichte ???

In solchen AG-Gesprächen nach einer Aussteuerung wird gerne Druck ausgeübt, dass du doch auch einen "Aufhebungsvertrag" unterschreiben könntest, wenn schon klar ist, dass du dort sowieso nicht mehr arbeiten wirst ...

Ich meine, was sollst du da Anfang Juni, wenn die AfA bis Ende Mai den ausgefüllten "Wisch" haben möchte (den man beim AG gar nicht kennt), das macht doch gar keinen Sinn ... :icon_evil:

Mein Arbeitslosengeld wurde mir am 09. April 2018 vorläufig genehmigt.
Am 14. Mai 2018 bekam ich ein Schreiben, dass die vorläufige Entscheidung als endgültig erklärt wurde.
Das ALG für April habe ich auch pünktlich bekommen.
Dann KANN man wegen einer ungesetzlichen Forderung dein ALGI auch nicht einfach wieder einstellen, hast du das schriftlich bekommen, dass man das tun wird wenn du das von deinem AG ausgefüllte Papier nicht liefern kannst, dass man dann ALGI wieder beenden "darf" ... ???

Ich kann mich immer nur wiederholen, es gibt KEINE Rechtsgrundlage dafür, dein AG muss das NICHT ausfüllen ... den hätte ich damit gar nicht erst "belästigt", um da vielleicht "neue Überlegungen" loszutreten, wie man dich nun schnell los werden könnte ... :icon_neutral:

Ich bin seit meiner Reha alle 4 Wochen bei meinem Lungenfacharzt. Lufu-test und Blutgasanalyse macht er meist alle 2 bis 3 Monate, oder wenn eine Stellungnahme seinerseits ansteht.
Er schreibt mich jedesmal für 4 Wochen krank. Anfang 2017 sagte er mir das eine Frühverrentung bei meiner Diagnose das Beste wäre.
Du musst begreifen, dass es die DRV NICHT unbedingt interessiert, wie die behandelnden Ärzte das so einschätzen, die Zeiten sind lange vorbei, wo die Feststellungen der eigenen Ärzte dazu bei der DRV noch mehr Beachtung gefunden haben ...

Ob eine "Frühverrentung" wirklich das Beste für dich ist (eher ob sie lt. Rentenrecht erforderlich ist), hat nach Antragstellung NUR die DRV zu entscheiden und NICHT dein Arzt (auch nicht dein AG). :icon_evil:

Am 04.06.18 habe ich den nächsten Termin, dann werde ich mein weiteres Vorgehen mit ihm absprechen.
Ob und wann du EM-Rente beantragst KANNST DU nur selber entscheiden, lass dir einige aktuelle Behandlungsberichte ausdrucken, die du dem Antrag dann gleich beifügen kannst, es ist (leider) nicht sicher, dass die DRV deinen Arzt überhaupt kontaktieren wird, wenn du das NICHT machst.

Ich war bisher 3-mal da. Beim ersten Mal haben sie mir die Schweigepflichtentbindungen für den Lufa-Arzt, den Hausarzt und für die KK abgenommen, den Rest konnte ich wieder mitnehmen.
WER hat dir die Schweigepflicht-Entbindungen "abgenommen" der Med. Dienst oder irgendein Sachbearbeiter ( SB) ???
Was soll die KK zu deinem aktellen Gesundheitszustand aussagen können, damit dein "Restleistungsvermögen" festgestellt werden könnte, man wollte KEINE Schweigepflicht-Entbindungen für DRV und Reha-Kliniken, das kann ich nur schwer glauben ...

Beim 2. mal habe ich dann den Antrag auf ALG1 abgegeben, der dann durchgesehen wurde und besprochen wurde. Danach war dann am 14.05. der Termin mit der Vermittlungstante.
Du solltest dir mal das AfA-Gutachten (Teil A UND Teil B) direkt beim ÄD als Kopie abholen, es wäre sicher interessant für dich welches "Restleistungsvermögen" man dort nun aus welchen konkreten medizinischen Unterlagen gezogen hat, so ganz OHNE dich zur Untersuchung einzuladen.

Was hat denn die SB dazu sonst noch erzählt, außer, dass du deinen AG "nerven" sollst dich zurück zu nehmen oder zu begründen warum das nicht geht ???

Zu dem Gespräch beim AG solltest du besser auch nicht alleine gehen (wenn überhaupt) und dir einen Beistand (§ 13 SGB X) als Verstärkung mitnehmen.
Was immer dort auch besprochen wird, mach KEINE Zusagen und unterschreibe NICHTS, ohne es erst zur Prüfung (auch bei Notwendigkeit durch einen Anwalt) mit nach Hause zu nehmen.

Auch ein AG muss dir Bedenkzeit geben ehe du was unterschreiben sollst ... ich vermute (leider) stark, dass man versuchen wird, dich zur "freiwilligen" Aufgabe deines Arbeitsvertrages zu "überreden", weil es doch "für ALLE die Beste Lösung sein wird" ...

Für dich keineswegs, denn die AfA kann dir dann für 12 Wochen das ALG I sperren, wegen "freiwilliger Aufgabe des Arbeitsplatzes", dazu wird man dir beim AG sicher gerne was Anderes erzählen (wollen), aber das entscheidet die AfA und NICHT der AG ... und die würde sicher gerne die Chance nutzen, die sie dafür sogar gesetzlich (lt. § 59 SGB III) zur Verfügung hat, um ewenigstens schon etwas Geld an dir zu sparen.

Ich persönlich würde dieses Gespräch absagen, weil es aktuell nicht ernsthaft was mit deinem AG zu besprechen gibt ... wenn man was von dir will darf auch dein AG gerne den Postweg dafür nutzen ...

Ich war fast 4 Jahre AU geschrieben, bis ich endlich die EM-Rente bekommen habe, meine Firma habe ich seit dem letzten Arbeitstag nie wieder betreten ... es wurde ALLES Erforderliche nur noch (gelegentlich) telefonisch ODER auf dem Postwege geregelt.

Bei Bewilligung einer EM-Rente "auf Dauer" (also bis zur Altersrente) endet ein Arbeitsverhältnis in der Regel sowieso völlig problemlos durch "Auflösung wegen Übergang in eine Dauer-Rente" und da muss keiner mehr kündigen ...

Dann hast du noch Anspruch auf die Zahlung einer "Urlaubs-Abgeltung" und die wird bei "Mauschel-Verträgen" auch gerne mal mit als "erledigt" in den Vertrag geschrieben.

Dieses Telefonat mit der Personal-Abteilung hättest du besser bleiben lassen ... dort hast du jetzt damit (wahrscheinlich) bisher "schlafende Hunde geweckt".

MfG Doppeloma
 
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lemmy

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#12
Hallo Doppeloma,

vielen Dank für deine ganzen Tips und Erfahrungen.

Ich habe leider bis zu meiner Anmeldung in diesem Forum am 20.05.18 schon einiges gemacht, was ich nach diesen Informationen wahrscheinlich anders angegangen wäre.

Zu meinem Termin bei der AfA am 14.05.18 bei der Vermittlungs-SB:
Die Frau hat mir eine Eingliederungsvereinbarung vorgelegt, die ich auch unterschrieben habe. Darin heisst es:

Eingliederungsvereinbarung

zwischen Herrn lemmy
und Agentur für Arbeit
gültig von 14.05.18
gültig bis 14.11.18 soweit zwischenzeitlich nichts anderes vereinbart wird

Ziele: Prüfung des bestehenden Arbeitsverhältnisses beim bisherigen Arbeitgeber

Unterstützung durch die Agentur für Arbeit:

Wir unterstützen Sie beratend und stehen für Fragen zur Verfügung

Aktivitäten von Herrn lemmy:

Sie reichen keine AU-Bescheinigungen auf die Aussteuerungsdiagnose bei der AfA ein.
Im Krankheitsfall wird bei Einreichung einer AU maximal 6 Wochen Arbeitslosengeld gezahlt.

Sie halten die AfA über Entwicklungen zur Reha Antragstellung auf dem Laufenden.

Sie treten an den bestehenden Arbeitgeber heran und prüfen die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses. Sie reichen eine Stellungnahme des Arbeitgebers bei der AfA wieder ein.

Wie gesagt, den Wisch habe ich unterschrieben., deshalb habe ich auch die Personalchefin meines Arbeitgebers angerufen.

Die SB meinte noch zu mir, wenn mein AG keinen leidensgerechten Arbeitsplatz für mich hat, müssten WIR dann mal weitersehen.

Bei meinem Arbeitgeber ist seit Oktober 2016 bekannt, dass ich Probleme mit der Lunge habe. In 2017 und auch jetzt vor Kurzem bin ich auch von Arbeitskollegen besucht worden. Denen habe ich auf ihre Fragen auch gesagt, dass ich an COPD erkrankt bin.
So etwas macht dann in der Firma sofort die Runde (auch bis zur Führungsebene), und auch meine ganzen AUs sind ja immer von meinem Lungenfacharzt ausgestellt worden.

Ich werde den Termin bei meinem AG am 04.06. um 15:00 Uhr wahrnehmen. Morgens habe ich noch einen Termin bei meinem Lungenfacharzt. Dann werde ich erfahren ob er auf Verlangen eine Stellungnahme zur AfA geschickt hat (bis 06.04. hatte er noch nichts gemacht).

Ich habe übrigens bei meinem 1. Termin bei der AfA auch eine unterschriebene Schweigepflichtentbindung für die Reha-Klinik abgegeben, habe ich vergessen in meinem Schreiben vom 22.05. anzugeben.
Abgenommen wurden mir die Schweigepflichtentbindungen von einer Mitarbeiterin die, glaube ich, nur für die "Erstaufnahme" zuständig ist.

Der Ärztliche Dienst der AfA hat sich bis heute nicht bei mir gemeldet.

Das AfA-Gutachten Teil B ist vom 18.04.2018 und wurde mir am 14.05.18 ausgehändigt.
Darin heisst es:
Nach hiesigem Kenntnisstand ist die letzte Tätigkeit mit Einschränkungen leidensgerecht.
Schweres Heben und Tragen sollte vermieden werden wie auch Belastungen durch Staub, Rauch, Gase, Kälte, Nässe und Temperaturschwankungen.

Ich will am Montag den 28.05. mal bei der AfA anrufen und denen sagen, dass ich urlaubsbedingt erst am 04.06.18 einen Termin bei meinem AG bekommen habe.
Insofern kann ich diese unheimliche Bescheinigung meines AG nicht bis zum 31.05.18 abgeben. Außerdem würde meine Personalchefin solch ein Schreiben nicht kennen und hielt es für sehr fragwürdig.

Ich werde zu dem Termin bei meinem AG wahrscheinlich meinen Freund mitnehmen. Der hat diesen ganzen Mist schon hinter sich und ist Rentner. Unterschreiben werde ich natürlich rein garnichts und auch nur soviel erzählen, wie sie eh schon wissen.

Was ich echt nicht weiss ist, ob ich mich am 04.06.18 von meinem Lufa-Arzt weiter krankschreiben lassen soll.
Ich bin seit dem 22.11.16 ohne Unterbrechung von ihm krankgeschrieben worden.
Das ich die AUs nicht bei der AfA abgebe ist klar, ich hatte die letzten aber immer noch bei meinem AG abgegeben.

Von dem SB, der über mein ALG1 entschieden hat, habe ich ein Schreiben bekommen in dem steht:
"Bitte informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, dass sich Ihre Arbeitsunfähigkeit nun nach den Tätigkeiten richtet, für die Sie nach dem ärztlichen Gutachten zur Verfügung stehen"

Viele Grüße
lemmy
 

Doppeloma

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#13
Hallo lemmy,

Zu meinem Termin bei der AfA am 14.05.18 bei der Vermittlungs-SB:
Die Frau hat mir eine Eingliederungsvereinbarung vorgelegt, die ich auch unterschrieben habe. Darin heisst es:
Und warum unterschreibst du Verträge mit deiner Arbeits-Vermittlerin ohne Prüfungsfrist ???

Eingliederungsvereinbarung
Hat sie dir erst mal erklärt was das überhaupt ist und wozu das gut sein soll ???
Darin soll geregelt werden, was die AfA für dich tun will, um dich wieder in Arbeit zu bringen ... in deinem Falle dann in "andere" Arbeit weil du ja die letzte Tätigkeit (vorerst wegen AU dafür) nicht mehr ausüben kannst.

Dazu finde ich allerdings NICHTS in diesem "Wunschzettel" deiner SB, mehr ist das nämlich nicht ... und die meisten "Wünsche" sind auch noch am Gesetz vorbei ...

Was in eine EGV gehört steht im § 37 SGB III ...

http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbiii/37.html

zwischen Herrn lemmy
und Agentur für Arbeit
gültig von 14.05.18
gültig bis 14.11.18 soweit zwischenzeitlich nichts anderes vereinbart wird
Dann pass mal auf, dass sie dir im nächsten Termin nicht schon die nächste "Vereinbarung" vorlegt, weil sie sich was Neues hat einfallen lassen ... zu Änderungen an Verträgen gehören aber IMMER BEIDE Vertragspartner ... :idea:

Ziele: Prüfung des bestehenden Arbeitsverhältnisses beim bisherigen Arbeitgeber
Das kann schon mal KEIN Ziel für deine Wiedereingliederung sein, schließlich ist ihr bekannt, dass du dort aus gesundheitlichen Gründen gar nicht arbeiten KANNST ...

Da gibt es NICHTS zu "prüfen" dein Arbeitsverhältnis RUHT aktuell ...
Du bist weder verpflichtet noch hast du die Macht, daran irgendwas zu ändern.

Wenn deine SB das anders sehen möchte soll sie doch selber diese "Klärung" mit deinem AG herbeiführen ... wird sie aber nicht tun, weil sie dazu gesetzlich gar nicht berechtigt ist. :icon_evil:

Unterstützung durch die Agentur für Arbeit:
Wir unterstützen Sie beratend und stehen für Fragen zur Verfügung
Großartig und worin besteht diese Unterstützung nun genau ... das ist schon gesetzliche Aufgabe der AfA, dafür braucht man KEINEN Vertrag abzuschließen ...

Du solltest in der Zukunft erst mal viele Fragen dazu stellen, ehe du einen solchen Unsinn unterschreibst ...

Aktivitäten von Herrn lemmy:
Sie reichen keine AU-Bescheinigungen auf die Aussteuerungsdiagnose bei der AfA ein.
Das ist ja eher "Inaktivität" aber davon wurde dir ja HIER ohnehin schon abgeraten ... :bigsmile:

Im Krankheitsfall wird bei Einreichung einer AU maximal 6 Wochen Arbeitslosengeld gezahlt.
WARUM denn bitte, du bist ausgesteuert, das setzt § 146 SGB III außer Kraft, weil du von der KK auch kein Geld mehr bekommen würdest ...
Dir ist also ALGI (gemäß § 145 SGB III) zu zahlen solange dein Anspruch darauf besteht (lt. aktuellem Leistungsbescheid), es sei denn die DRV würde dir vorher eine EM-Rente bewilligen ...

NUR dann darf ALGI beendet werden (wegen erwiesener Erwerbsminderung) oder eben wenn dein Anspruch abgelaufen ist ...

Diese gesetzlichen Regelungen kann deine SB auch NICHT per "EGV-Vertrag" außer Kraft setzen wollen ... zudem hat das alles wenig mit Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu tun.

Sie halten die AfA über Entwicklungen zur Reha Antragstellung auf dem Laufenden.
Was ist darunter nun wieder GENAU zu verstehen, bei wichtigen "Entwicklungen" (Bescheid zur LTA oder Ablehnung) bist du schon vom Gesetz her verpflichtet die AfA darüber zu informieren ... also auch OHNE EGV ...

Sie treten an den bestehenden Arbeitgeber heran und prüfen die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses. Sie reichen eine Stellungnahme des Arbeitgebers bei der AfA wieder ein.
Du brauchst weder "herantreten" an deinen AG, noch irgendwelche Stellungnahmen von deinem AG zu verlangen, das ist gar nicht zulässig, wie ich es dir oben schon beschrieben habe ... dazu KANN dich auch eine EGV nicht verpflichten. :icon_evil:

WO sind denn die Rechtsgrundlagen für diese Forderung, ich finde noch immer keine, was auch logisch ist weil es die gar nicht gibt. :icon_neutral:

Wie gesagt, den Wisch habe ich unterschrieben., deshalb habe ich auch die Personalchefin meines Arbeitgebers angerufen.
Das war trotzdem überflüssig, rechtswidrige Inhalte eines Vertrages kann man zwar (sinnloserweise) unterschreiben, das heißt aber nicht, dass man das auch machen muss, was keiner verlangen darf ...

Hätte darin gestanden, "du sollst vom nächsten Hochhaus springen", würdest du das auch machen oder hättest du das gar nicht erst unterschrieben, als vertragliche Verpflichtung ???

Die SB meinte noch zu mir, wenn mein AG keinen leidensgerechten Arbeitsplatz für mich hat, müssten WIR dann mal weitersehen.
Was die sonst so "meinte" ist irrelevant, sie hat gleich weiter zu sehen, denn du KANNST bei deinem AG aktuell NICHT arbeiten, das brauchst du nicht mehr zu beweisen, das beweist bereits deine Aussteueruing aus dem Krankengeld.

Du schreibst oben, dass du Vieles noch nicht wusstest, ehe du dich hier angemeldet hast, das ist nachvollziehbar und verständlich, dass du deswegen unnötige Fehler gemacht hast ...

Was du nun weiter so vor hast ist (zumindest für mich) aber NICHT mehr nachvollziehbar wenn man dir klar erklärt, dass die Forderungen deiner SB (den AG betreffend) NICHT zulässig sind ...

Diese ganze EGV ist ein unzulässiger "Wisch", es gibt nicht mal die Möglichkeit dich zu sperren, wenn du das nicht machst was sie darin von dir verlangt ...

Dem AG auf die Nerven zu gehen ist im § 159 SGB III NICHT enthalten als Sperrzeit-Tatbestand, zudem ist eine EGV mit dir zusammen zu erarbeiten, danach sieht dieses "Vertragswerk" aber so gar nicht aus ... :icon_evil:

http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbiii/159.html

Abgesehen vom Geltungszeitraum steht eigentlich NICHTS darin, was da überhaupt rein gehört ... wenn so ein "Vertrag" mit dem Arbeitsvermittler überhaupt irgendeinen Sinn ergeben soll.

Die AfA bietet dir NICHTS was sie nicht sowieso tun muss und verlangt von dir was du auf keinen Fall tun musst (die Klärungen bei deinem AG) oder was auch schon im Gesetz steht ...

Bist du im sonstigen Leben auch so großzügig mit deiner Unterschrift ... und verpflichtest dich zu ungesetzlichen Dingen, nur weil jemand sagt "unterschreiben Sie das mal", ohne was zu hinterfragen wozu das gut sein soll ???

So etwas macht dann in der Firma sofort die Runde (auch bis zur Führungsebene), und auch meine ganzen AUs sind ja immer von meinem Lungenfacharzt ausgestellt worden.
Das ist doch völlig egal was dein AG schon auf welchen Wegen freiwillig von dir und deiner Krankheit erfahren hat, glaubst du im Ernst daran, dass man jetzt einen "passenden" Arbeitsplatz für dich hat, wenn dazu bisher auch Niemandem was eingefallen ist.

Das sind alles KEINE Ärzte die alleine aus deinen Diagnosen beurteilen könnten, wie dieser Arbeitsplatz auszusehen hätte, nur weil deine SB von der AfA eine "Stellungnahme" verlangt, die ihr gar nicht zusteht.

Hast du denn ein "Formular" bekommen für deinen AG was er da "als Stellungnahme" ausfüllen soll ???

Oder soll dein AG die "Stellungnahme" gleich selber formulieren, denn ein offizielles, amtlich geprüftes Formular gibt es ja dafür NICHT ... :icon_evil:

Habe hier schon einige solcher "AfA-hausgemachter" Zettelchen gesehen, wo sich der AG "in Teufels Küche" bringen kann wenn er das ausfüllt und dich gleich mit, wenn er das "falsch" ausfüllt und sei es nur weil er es nicht besser weiß und das medizinisch gar nicht beurteilen KANN.

Ich werde den Termin bei meinem AG am 04.06. um 15:00 Uhr wahrnehmen.
Na dann "viel Glück" hoffendlich gehst du dort nicht mit der nächsten unüberlegten Unterschrift (auf einem Aufhebungsvertrag) aus dem Gespräch, ich wüßte nicht, was der AG sonst aktuell mit dir vor haben könnte ...

Einen "leidensgerechten Arbeitsplatz" hätte man dir ja schon viel früher mal anbieten können ... da muss ja nicht bis zur Aussteuerung mit gewartet werden, dazu wenigstens schon Überlegungen anzustellen (zusammen mit dem Integrationsdienst und einem Arbeits-Medizinier / Betriebsarzt so vorhanden).

Morgens habe ich noch einen Termin bei meinem Lungenfacharzt. Dann werde ich erfahren ob er auf Verlangen eine Stellungnahme zur AfA geschickt hat (bis 06.04. hatte er noch nichts gemacht).
Irgendwas muss der ÄD ja gehabt haben für dein "Gutachten", du solltest dir das endlich mal beim ÄD DIREKT als Kopie einfordern ... dann kannst du ja nachlesen, woher der ÄD seine Erkenntnisse genommen hat.

Ich habe übrigens bei meinem 1. Termin bei der AfA auch eine unterschriebene Schweigepflichtentbindung für die Reha-Klinik abgegeben, habe ich vergessen in meinem Schreiben vom 22.05. anzugeben.
Abgenommen wurden mir die Schweigepflichtentbindungen von einer Mitarbeiterin die, glaube ich, nur für die "Erstaufnahme" zuständig ist.
Dann solltest du auch gleich (schriftlich / nachweislich) ALLE bisher erteilten Schweigepflicht-Entbindungen widerrufen, damit man dich erneut (und gezielt) darum bitten muss irgendwo Einsicht in deine medizinischen Unterlagen zu bekommen.

Schon die Reha-Klinik war überflüssig wenn du den Bericht selber vorliegen hast kannst du auch selber eine Kopie mitnehmen wenn du irgendwo untersucht werden sollst, wo das Sinn für ergeben könnte.
Zu deinem aktuellen Gesundheitszustand können Reha-Kliniken in der Regel sowieso keine Auskünfte geben.

Der Ärztliche Dienst der AfA hat sich bis heute nicht bei mir gemeldet.
Der ÄD wird sich von selber auch nicht bei dir melden, wenn du den Teil A haben willst wirst du das schon selbst dort einfordern müssen, entweder persönlich (mit Ausweis) oder per Übergabe-Einschreiben mit Ausweis-Kopie (DIREKT an den Med. Dienst richten).

Bei der Gelegenheit kannst du dann auch gleich (nachweissicher) den Widerruf für die Schweigepflicht-Entbindungen mit erledigen.

Das AfA-Gutachten Teil B ist vom 18.04.2018 und wurde mir am 14.05.18 ausgehändigt.
Hast du vermutlich von deiner SB bekommen, denn das ist ja der Teil für den Arbeits-Vermittler, was er bei deiner Vermittlung zu beachten hat.

Darin heisst es:
Nach hiesigem Kenntnisstand ist die letzte Tätigkeit mit Einschränkungen leidensgerecht.
Schweres Heben und Tragen sollte vermieden werden wie auch Belastungen durch Staub, Rauch, Gase, Kälte, Nässe und Temperaturschwankungen.
Darum versucht sie ja auch mit aller "Gewalt" dich zu deinem AG zurück zu bekommen, deine Arbeit "ist leidensgerecht" wenn einige Einschränkungen beachtet werden, also sieht sie dich lieber wieder bei deinem AG als im Bezug von ALGI ...

Ich will am Montag den 28.05. mal bei der AfA anrufen und denen sagen, dass ich urlaubsbedingt erst am 04.06.18 einen Termin bei meinem AG bekommen habe.
Insofern kann ich diese unheimliche Bescheinigung meines AG nicht bis zum 31.05.18 abgeben. Außerdem würde meine Personalchefin solch ein Schreiben nicht kennen und hielt es für sehr fragwürdig.
Bei der AfA ruft man NICHT an, um solche Sachen zu besprechen, du brauchst deswegen überhaupt NICHT anrufen, diese Forderung ist NICHT zulässig ... wenn die AfA was vermisst, wird sie sich schon melden.
Ob du dem "CallCenter " dazu was erzählst oder nicht, dass dein AG solche Schreiben nicht kennt, glaubst du wirklich das interessiert dort irgendwen ... :sorry:

Du brauchst diese "Bescheinigung" überhaupt NICHT bei bei deinem AG und noch weniger bei der AfA abgeben ... hast du dir die Fragen darauf mal durchgelesen ???

Es gibt KEINE Rechtsgrundlage dafür ... NICHT für dich und auch NICHT für deinen AG ... :icon_evil:

Stell das doch bitte mal anonymisiert ein, in der Regel sind das Fragen zu denen dein AG sich besser gar nicht äußern sollte, schon weil er das deinen Gesundheits-Zustand betreffend gar nicht beurteilen kann.

Ich werde zu dem Termin bei meinem AG wahrscheinlich meinen Freund mitnehmen. Der hat diesen ganzen Mist schon hinter sich und ist Rentner. Unterschreiben werde ich natürlich rein garnichts und auch nur soviel erzählen, wie sie eh schon wissen.
Gute Idee, allerdings kann dein AG auch auf sein "Hausrecht" pochen und muss deinen Freund nicht als Beistand (§ 13 SGB X) akzeptieren, dein AG ist leider keine Behörde (wie die AfA) wo das etwas anders aussieht.

Dann solltest du besser auf diesen Gespräch verzichten, das wäre kein Gutes Zeichen und dich kann niemand zu diesem Termin zwingen.
Besser wäre eine betriebliche Vertrauensperson (Gewerkschaft, Betriebsrat, Schwerbehindertenvertretung oder sonstige Personal-Vertretung), die MUSS zugelassen werden, bei "Personal-Gesprächen".

Was ich echt nicht weiss ist, ob ich mich am 04.06.18 von meinem Lufa-Arzt weiter krankschreiben lassen soll.
Ich bin seit dem 22.11.16 ohne Unterbrechung von ihm krankgeschrieben worden.
Das ich die AUs nicht bei der AfA abgebe ist klar, ich hatte die letzten aber immer noch bei meinem AG abgegeben.
Und warum glaubst du, dass der AG nun keinen Anspruch mehr hat auf die AU-Bescheinigung, wenn du weiterhin nicht zur Arbeit kommen wirst ???
Das ist eine arbeitsvertragliche Pflicht, die gilt auch im "ruhenden" Arbeitsverhältnis.

Von dem SB, der über mein ALG1 entschieden hat, habe ich ein Schreiben bekommen in dem steht:
"Bitte informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, dass sich Ihre Arbeitsunfähigkeit nun nach den Tätigkeiten richtet, für die Sie nach dem ärztlichen Gutachten zur Verfügung stehen"
Ja-Ja, diesen "Wisch" kennen wir hier auch schon, auch dafür fehlt JEDE Rechtsgrundlage (darum stehen auch da keine drauf), deinem Arzt hat die AfA nicht vorzuschreiben, wann und wofür er dich AU schreiben darf ... verschone ihn bitte damit.

Führe deine AU weiter wie bisher so lange dein Arzt das für nötig hält und er dich NICHT beim vorhandenen AG arbeiten lassen will ... das wäre nämlich die Konsequenz wenn die AU nicht mehr weitergeführt wird.

Damit hätte dann auch deine AfA-SB ihr Ziel erreicht, du MUSST wieder zur Arbeit gehen und bekommst KEIN ALGI mehr ... du kannst nicht einfach "unentschuldigt fehlen" bei deinem AG. :icon_evil:

Der AG bekommt also weiter diese AU und die KK bekommt diese AU und die AfA bekommt KEINE AU (will ja auch keine lt. EGV :idea:) solange du dich daran halten wirst, ist in der Hinsicht alles in bester Ordnung, deine AfA - SB hat NICHT zu entscheiden wann und weswegen dich ein Arzt AU schreiben darf ...

Die erfährt das auch gar nicht, denn die KK teilt der AfA das nicht mit (ist sie gar nicht zu berechtigt, das wäre ja alleine deine Aufgabe), weil die KK das eigentlich auch nur noch "statistisch" interessiert ...

MfG Doppeloma
 

Fairina

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#14
Ergänzend würde ich auch versuchen die Berufsgenossenschaft mit ins Boot zu holen. In einer Stanzerei fallen neben Öl- und ähnlichen Dingen auch Staub und insbesondere doch auch Metallstaub an oder irre ich mich. Irgendwie habe ich in der Erinnerung, das in der Stanzerei einer Maschinenbaufirma in der ich tätig war, es "komisch" roch und das es überall Metallstaub gab. Ist natürlich lange her, aber könnte heute noch sehr gut sein. Auch bei Papier ist/war es so.

Das deine Lungenentzündung nicht erkannt wurde, kann sehr gut sein. Es gibt stille Lungenentzündungen und bei einer COPD mit dem Grad wäre es möglich. Offensichtlich verschlechtert sich das gerade.

Wenn dein Arzt der Meinung ist, du solltest in EM-Rente gehen, dann soll er den Antrag stellen oder dir dabei helfen. Und wie gesagt, unterschätze die BG nicht dabei.

Dein AG darf dich aus Fürsorgepflicht nicht beschäftigen. Ich kenne das Gefühl mit dem offenen Visier, aber das nützt dir nichts. DU musst für dich sehen, was das Beste ist. Du willst doch noch ein paar Jährchen haben - oder?
 

lemmy

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#15
Hallo Doppeloma,

habe gerade über 2 Stunden etwas über die Funktion "Direkt antworten" geschrieben, dann auf Antworten geklickt und alles war weg (da stand dann nur ich wäre nicht angemeldet).

Ich versuche jetzt mal diese Bescheinigung für den AG abzuschreiben, da ich als Computerlegastheniker nicht in der Lage bin die mal eben anonymisiert einzustellen.


Bunderagentur für Arbeit
Agentur für Arbeit (meinestadt)


-Antwortschreiben-


Agentur für Arbeit
(Adresse)


Der Arbeitnehmer lemmy, kann

o ab _______ weiter beschäftigt werden

o nicht weiterbeschäftigt werden, weil aus folgenden Gründen kein
leidensgerechter Arbeitsplatz angeboten werden kann.


_______________________________________________
_______________________________________________
_______________________________________________


_______________,den__________ ____________________
Ort Datum Unterschrift/Stempel
Name, Anschrift Arbeitgeber


Bitte beachten Sie:
Ihre Angaben dürfen aus Datenschutzgründen keine Gesundheitsdaten in Form von konkreten Diagnosen oder detaillierten Krankheitsbildern enthalten. Aussagen, die geeignet sind, die Arbeitnehmeren/den Arbeitnehmer herabzuwürdigen, sind ebenfalls nicht zulässig.


Der AG soll dann ankreuzen und begründen


Dieses Schreiben hat mir die Vermittlungs-SB in die Hand gedrückt und dazu gesagt, ich möchte es bitte ausfüllen lassen und ICH soll es danach bei der AfA zu Ihren Händen abgeben. Ich habe sie daraufhin gefragt, warum nicht der AG es zurückschicken soll. Sie sagte, zur Not würde das auch gehen, die Adresse stände ja drauf, aber eignetlich soll ich das machen. Das kam mir schon sehr komisch vor.


So, ich werde das jetzt erstmal senden, bevor gleich wieder alles weg ist.

Gruß
lemmy
 

lemmy

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#16
Hallo Doppeloma,

da ich mittlerweile jetzt doch einiges klarer sehe werde ich den Termin bei meinem AG absagen. Bei der AfA hatte ich auch recht blauäugig geglaubt, dass die einen nach 43 Jahren Berufsleben nicht verarschen, sondern korrekt behandeln.

Die Personaltante meines AG macht zwar immer einen sehr freundlichen und hilfsbereiten Eindruck, der Betriebsleiter ist allerdings ein linker Vogel.
Einen BR oder Vertrauenspersonen gibt es in dem Betrieb mit über 500 Mitarbeitern nicht, nur einen Patriarchen, der mit seiner Frau und seinen Söhnen die Geschäftsleitung bildet. Einen Gewerkschaftsvertreter als Beistand würden die nicht reinlassen!
(Leider ist es heutzutage so, dass es der Gewerkschaft egal ist, ob in einem Betrieb dieser Größenordnung ein Betriebsrat vorhanden ist, oder nicht)

Du meinst ja bei der AfA Vermittlungs-SB soll ich garnichts machen und den Abgabetermin für dieses "unheimliche Schreiben" einfach ignorieren.

Das die AfA dann von sich aus oder vielleicht mit dem IFD an meinen AG herantritt kann nicht passieren?

Die weiteren AU´s werde ich wie gehabt an meinen AG und die KK senden. Wie immer mit einer zusätzlichen Email an die Personalabteilung und den BL meines AG.

Ich werde bei dem ÄD der AfA mal den Teil A des Gutachtens anfordern und auch die Schweigepflichtentbindungen widerrufen.

MfG
lemmy
 

Fairina

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#17
Ob ihr einen BR habt oder nicht, liegt doch nicht in der Verantwortung der Geschäftsführung sondern einzig und alleine bei euch Arbeitnehmern. Dafür bräuchtet ihr nicht einmal eine Gewerkschaft. Außerdem gibt es etliche Gewerkschaften, also guckt man mal herum.

Die AU gehört dem AG, das JC kann eine Kopie kriegen - mehr nicht, der AU-Teil der KK der Krankenkasse und der 3. Teil dir. Da steht nirgendwo drauf gehört dem JC.
 

Doppeloma

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#18
Hallo lemmy,

habe gerade über 2 Stunden etwas über die Funktion "Direkt antworten" geschrieben, dann auf Antworten geklickt und alles war weg (da stand dann nur ich wäre nicht angemeldet).
Dann solltest du bei der Anmeldung den Haken machen bei "angemeldet bleiben" UND nicht über "Schnell-Antwort" gehen sondern (unten links) den Button "Antworten" benutzen, 2 Stunden ist ja auch nicht gerade "schnell" für eine Antwort. :idea:

Wenn du länger brauchst und sicher sein möchtest, dass NICHTS verschwinden kann, dann schreibe deine Beiträge auf dem PC im Schreib-Programm und übertrage das dann nur noch ins Forum.

Das machen Viele die Schwierigkeiten haben und lange für ihre Texte brauchen.
Ich selber nutze den ersten Weg und es geht sehr selten was verloren, meist liegt es dann daran, dass es eine Störung im Internet gegeben hat ...
Bleibt ansonsten oft stundenlang so stehen am PC bis ich irgendwann mal weiterschreibe (habe ja auch noch ein wenig Privatleben), meine "Romane" brauchen also durchaus auch mal sehr viel Zeit. :bigsmile:

Ich versuche jetzt mal diese Bescheinigung für den AG abzuschreiben, da ich als Computerlegastheniker nicht in der Lage bin die mal eben anonymisiert einzustellen.
Ist nicht schlimm, wenn es nur diese "Kurzfassung" ist reicht das ja so ...

-Antwortschreiben-
Ist ja schon eine sehr interessante Bezeichnung ...

Agentur für Arbeit
(Adresse)
Zur Adresse würde dann noch die Rechtsgrundlage (Gestze / §§) gehören die zu dieser Fragestellung an den AG berechtigt und natürlich auch die Rechtsgrundlage (ähnlich wie auf dem Formular für die Arbeitsbescheinigung), die den AG verpflichten soll sich überhaupt dazu äußern zu müssen.

Der Arbeitnehmer lemmy, kann

o ab _______ weiter beschäftigt werden
Dein Arbeitsverhältnis RUHT aktuell und du kannst jederzeit weiterbeschäftigt werden wenn dein Arzt das für richtig hält und deine AU für diesen Arbeitsplatz beendet ...

Mehr dazu müsste dein AG einer Glaskugel entnehmen ...

o nicht weiterbeschäftigt werden, weil aus folgenden Gründen kein
leidensgerechter Arbeitsplatz angeboten werden kann.
Dein AG KANN das auch NICHT wahrheitsgemäß beantworten, weil er gar nicht weiß wie ein solcher Arbeitsplatz dann beschaffen sein müsste ... aktuell bist du für den AG AU geschrieben = FERTIG ... und das sollte auch hübsch so bleiben ...

Das ist doch der AfA ALLES schon bekannt, also was soll dieser Unsinn ... dein AG kann doch auch nicht verlangen, dass dein Arzt die AU-Bescheinigung beendet, weil der AG meint dass du wieder arbeiten könntest ...

Den "leidensgerechten" Arbeitsplatz kann man erst einrichten wenn eine AU NICHT mehr besteht ... oder um die AU mit Sicherheit dann beenden zu können ...

Dein AG kann mit "gutem Gewissen" weder A noch B "ankreuzen", weil er das gar nicht zu entscheiden hat WANN du die Arbeit wieder aufnehmen KANNST gesundheitlich, das entscheidet dein Arzt ...

Bitte beachten Sie:
Ihre Angaben dürfen aus Datenschutzgründen keine Gesundheitsdaten in Form von konkreten Diagnosen oder detaillierten Krankheitsbildern enthalten. Aussagen, die geeignet sind, die Arbeitnehmeren/den Arbeitnehmer herabzuwürdigen, sind ebenfalls nicht zulässig.
So ein "Schwachsinn", dein AG ist überhaupt NICHT berechtigt dazu irgendwelche Entscheidungen zu treffen (oder der AfA die gewünschten "Antworten" zu geben), solange dein Arzt dich für Arbeits-UNFÄHIG ansieht an diesem Arbeitsplatz.

Der AG soll dann ankreuzen und begründen
MUSS er aber NICHT, weil er dazu gar nicht verpflichtet werden kann, es gibt KEINE Rechtsgrundlagen dafür ...
Was macht denn deine SB wenn du ihr einfach genau das dazu mitteilen wirst, dein AG WILL das NICHT ausfüllen, weil er dazu NICHT verpflichtet ist und dazu auch gar keine "verbindlichen Antworten" geben kann.

Dieses Schreiben hat mir die Vermittlungs-SB in die Hand gedrückt und dazu gesagt, ich möchte es bitte ausfüllen lassen und ICH soll es danach bei der AfA zu Ihren Händen abgeben.
Geht dann wohl nicht, wenn dein AG sich (berechtigt) weigert deiner "Bitte" zu folgen ...

Ich habe sie daraufhin gefragt, warum nicht der AG es zurückschicken soll. Sie sagte, zur Not würde das auch gehen, die Adresse stände ja drauf, aber eignetlich soll ich das machen. Das kam mir schon sehr komisch vor.
Da solltest du in der Zukunft auf dein "komisches Gefühl" besser hören und direkt (schriftlich bitte) die Rechtsgrundlagen verlangen, die deinen AG zwingen werden, das auch auszufüllen ..., ansonsten muss der nämlich GAR NICHTS ... :icon_evil:

Bereits diese "Heimlichtuerei" ist ein sicheres Zeichen dafür, dass man dich als "Boten" missbraucht, um deinem AG irgendwelche Äußerungen zu entlocken, die der AfA gar nicht zustehen.

Später mehr jetzt muss ich erst mal "Bingo" gucken ... :icon_hihi:

MfG Doppeloma
 

Doppeloma

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#19
Hallo Fairina,

Die AU gehört dem AG, das JC kann eine Kopie kriegen - mehr nicht, der AU-Teil der KK der Krankenkasse und der 3. Teil dir. Da steht nirgendwo drauf gehört dem JC.
Bitte KEINE Verwirrung stiften, es geht um ALGI nach § 145 SGB III und NICHT um das JC, wir waren uns gerade einig, dass die AfA KEINE AU bekommt nach einer Aussteuerung und mit dem JC hat der TE gar nichts zu tun. :icon_evil:

Zu deinem Hinweis oben, dass der behandelnde Arzt einen Antrag auf EM-Rente stellen soll wenn er das für nötig hält ist auch anzumerken, dass man den Antrag auf EM-Rente schon SELBER bei der DRV zu stellen hat.
Das macht KEIN behandelnder Arzt, der kann das nur durch aussagefähige Berichte / Befunde unterstützen, die man dem Antrag am Besten schon in Kopie beifügen sollte.

Der Arzt hilft auch nicht beim Ausfüllen des Antrages, dafür darf man gerne eine DRV-Beratungsstelle (oder einen Versicherungs-Ältesten) in Anspruch nehmen, das ist kostenfrei und dafür sind die auch zuständig.

Ich weiß du meinst es gut aber mit Fehl-Informationen ist hier Niemandem wirklich geholfen. :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

Doppeloma

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#20
Hallo lemmy,

noch kurz zu deinem letzten Beitrag ...

da ich mittlerweile jetzt doch einiges klarer sehe werde ich den Termin bei meinem AG absagen.
Sehr gute Entscheidung, es geht dir eben (leider) doch nicht gut genug für solche Gespräche und wenn dein AG dir was mitteilen möchte, möge er das bitte auch schriftlich machen.

So hast du wenigstens immer was in der Hand, was du bei Bedarf auch vom Anwalt prüfen lassen kannst, du wärst nicht der Erste, dem man dann beim AG "ganz gepflegt das Fell über die Ohren ziehen will" ... :icon_evil:

Bei der AfA hatte ich auch recht blauäugig geglaubt, dass die einen nach 43 Jahren Berufsleben nicht verarschen, sondern korrekt behandeln.
Die wollen dich doch gar nicht verar*chen, die wollen nur nicht für dich zahlen müssen, wo du nicht mal regulär arbeitslos bist ... :wink:

Die Personaltante meines AG macht zwar immer einen sehr freundlichen und hilfsbereiten Eindruck, der Betriebsleiter ist allerdings ein linker Vogel.
Die Personal-Tante bekommt ihr Geld aber auch vom Chef und hat sich an seine Anweisungen und "Vorstellungen" der Personal-Politik zu halten ... wenn es teuer werden könnte werden die doch alle zum "Schwein" heutzutage ...

Einen Gewerkschaftsvertreter als Beistand würden die nicht reinlassen!
(Leider ist es heutzutage so, dass es der Gewerkschaft egal ist, ob in einem Betrieb dieser Größenordnung ein Betriebsrat vorhanden ist, oder nicht)
Das sehe ich etwas anders, wenn du Gewerkschafts-Mitglied bist kennen die durchaus auch ihre Rechte gegenüber AG und wissen die durchzusetzen ... du hast durchaus Anspruch darauf nicht alleine in irgendwelche "Personal-Gespräche" gehen zu müssen, damit du später nicht beweisen kannst, was da vor sich gegangen ist.

Du meinst ja bei der AfA Vermittlungs-SB soll ich garnichts machen und den Abgabetermin für dieses "unheimliche Schreiben" einfach ignorieren.
Würde ich so machen, der Abgabetermin kann ja auch nicht rechtlich verbindlich sein, wenn es für diese ganze Aktion keine Rechtsgrundlagen gibt ...
Du machst das also völlig "freiwillig" oder auch nicht ... aus der EGV kann dir da auch nichts passieren, weil man darin auch nur Dinge verlangen darf, die rechtlich auch gedeckt sind.

Das die AfA dann von sich aus oder vielleicht mit dem IFD an meinen AG herantritt kann nicht passieren?
Wenn die AfA sich das trauen würde, dann würde man dir das ja nicht "aufdrücken", du kannst ja gerne mal eine Anfrage an das KRM in Nürnberg stellen auf welcher Rechtsgrundlage diese Forderung an deinen AG beruht, der möchte dazu gerne was gesetzliches SCHRIFTLICH haben, dass er sich dazu überhaupt äußern muss. :icon_hihi:

Bisher war ihm nur bekannt, dass er eine AU vom Arzt akzeptieren muss und es ihn nichts angeht (medizinisch gesehen) was der Mitarbeiter für Gesundheitsprobleme haben könnte.
Dass deine SB das alles nur über dich laufen lassen will, spricht doch schon für sich, für Anfragen an AG gibt es Gesetze wenn sie zulässig sind und dann braucht man das nicht über den "Kunden" abzuwickeln.

Der IFD ist dafür da DICH zu unterstützen und den AG bei Bedarf zu beraten, wie er dafür sorgen kann, dass du nicht entlassen werden musst und welche Mittel es dafür z.B. von der DRV geben könnte, um einen "leidensgerechten Arbeitsplatz"einrichten zu können.

Von dort kannst du z.B. auch einen Mitarbeiter zu DEINER Unterstützung zu solchen Personalgesprächen mitnehmen, dagegen kann der AG gar nichts machen.

OHNE Beteiligung des IFD würde ich mich auf solche Gespräche gar nicht mehr einlassen (wollen), das läuft nämlich immer darauf hinaus dich zu "überzeugen", dass ein Aufhebungs-Vertrag doch für alle Beteiligten die Beste Lösung wäre ...
Da bietet man auch gerne eine vergleichsweise "lächerliche" Abfindung an, die dir dann auf dein ALGI auch noch angerechnet wird, weil das aktuell nicht nötig war, auch nicht aus gesundheitlichen Gründen. :icon_evil:

Das ist dann klar gesetzlich gedeckt durch § 159 SGB III ... wie es dazu kam interessiert dann Niemanden mehr.

Das geht auch ohne Zustimmung des IFD, das ist aber NICHT Sinn der Sache (erhöhter Kündigungsschutz durch die Schwerbehinderung) und die AfA würde das auch nur zum eigenen Vorteil nutzen und dir eine Sperre von 12 Wochen verpassen, wegen "freiwilliger" Aufgabe des Arbeitsplatzes.

Die weiteren AU´s werde ich wie gehabt an meinen AG und die KK senden. Wie immer mit einer zusätzlichen Email an die Personalabteilung und den BL meines AG.
Eine Mail ist NICHT rechtssicher und sensible Daten / Unterlagen (AU-Bescheinigungen z.B.) schickt man auch nicht per Mail an den AG, mach das per Fax (mit Sendebericht) und / oder "Übergabe-Einschreiben" und drucke dir dann die Zugangsbestätigung bei der Post aus ...

https://www.deutschepost.de/sendung/simpleQuery.html

KK genügt jetzt auch per Normal-Post wenn du dir immer eine Kopie sicherst, es hängt ja nicht mehr dein Krankengeld davon ab.

Ich werde bei dem ÄD der AfA mal den Teil A des Gutachtens anfordern und auch die Schweigepflichtentbindungen widerrufen.
Auch hier per "Übergabe-Einschreiben" senden, dann ist das nicht mehr so leicht zu ignorieren und KEINE Telefonate mehr, du möchtest ALLES schriftlich haben, das gilt für die AfA und genau so für deinen AG ...

Was am Telefon gesprochen wird kann Keiner beweisen und hat keinerlei rechtliche Bedeutung ... das gilt IMMER und für beide Seiten ...

MfG Doppeloma
 

Fairina

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#21
Doppeloma, ok. Ich hätte statt JC auch AfA schreiben können. Blöder Fehler.

Was den Arzt angeht, so hab ich das im Freundeskreis erlebt. Ich hätte da auch besser schreiben sollen: anregen und nicht stellen.
Bei einer meiner Freundinnen hat der Arzt alles gemacht in Zusammenarbeit mit meiner Freundin. Natürlich hat sie selbst den Antrag gestellt. Liegt aber wohl daran, daß Arzt und Freundin seit vielen Jahren befreundet sind und meine Freundin wirklich tot krank war (mehrere Krebserkrankungen). Ihre EM-Rente ging auch nach einen halben Jahr durch und ist nicht befristet, was ja ein Wunder ist.
Danke dir für den Hinweis.
 

lemmy

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#22
Hallo Doppeloma,

ich habe mir jetzt mal den Teil A meines Gutachtens vom ÄD der AfA besorgt.

Ist schon recht interessant, die haben wirklich den Ärztlichen Entlassungsbericht aus der Reha vom 16.12.2016 abgeschrieben.

Ich habe diesen Teil A recht einfach bekommen.
Gestern Morgen war ich bei der AfA am Empfangstresen und die Frau meinte, ich könnte mal direkt zum ÄD in den 2. Stock gehen.
Dort hat man mir ohne weiteres den Teil A und B des Gutachtens ausgehändigt.

In dem Gutachten steht, dass man von keiner weiteren Verschlechterung seit der Reha von 2016 ausgeht und dass Leistungsfähigkeit für meine letzte Tätigkeit und den allgemeinen Arbeitsmarkt besteht. Eine Fallkonstellation gem. § 145 SGB III wird nicht angenommen.

Es ist allerdings so, dass sich bei mir der s. g. FEV1-Wert verschlechtert hat. Dies ist der Wert, der u. a. beim Lungenfunktionstest gemessen wird und der für die Schwere der COPD entscheidend ist.

Eins ist auch recht komisch in dem Gutachten.
Unter Punkt 2 (Diagnosen nach ICD) steht unter anderem:
F17.2 – Chronischer Nikotinabusus
obwohl ich seit 2013 schon nicht mehr rauche.


Noch ein paar Infos zu der Reha von 2016:

Mein Lufa-Arzt hatte mir dazu geraten. Die Reha wurde auch von der DRV genehmigt, und ich musste dann am 24. Oktober 2016 in eine Klinik der DRV auf Borkum.
In der 2. Woche verschlechterte sich mein Gesundheitszustand erheblich. Ich teilte dies dem anwesenden Arzt mit und der meinte, das wäre die Luftveränderung und wäre schon ok.
Als ich dann Samstagsabends nur noch gehustet habe und kein Arzt mehr in der Klinik anwesend war, habe ich Kortisontabletten genommen, die mir mein Lufa-Arzt mal für Notfälle verschrieben hatte.

Montags habe ich dem anwesenden Arzt das berichtet. Der meinte ich könne mich nicht einfach selbst behandeln. Ich sagte ihm darafhin, dass außer dem Küchenpersonal und und der Empfangstante niemand mehr da war.
Mir wurden dann von ihm genau diese Tabletten verordnet, die ich jetzt schon am Samstag und Sonntag genommen hatte.

In der 3. Woche habe ich dann dem Arzt noch einmal meinen sehr schlechten Gesundheitszustand geschildert. Außerdem habe ich noch einige Dinge bemängelt.
Mir war bis zu dem Zeitpunkt immer noch kein Notfallspray gegeben worden, was eigentlich obligatorisch ist. (Kommentar: Ist dumm gelaufen, haben wir vergessen)
Abgesprochene Behandlungen waren nicht erfolgt und wurden dann auch nicht mehr durchgeführt.
Mein Zimmer war dreckig, die Wollmäuse liefen auf dem Boden hintereinander her. Im Bad schimmelige Fugen, ganz extrem in der Dusche usw.

Eine Physiotherapeutin, der mein sich ständig verschlechternder Zustand aufgefallen war, sagte mir, dass sich ein Patient mit COPD 3 oder 4 auf gar keinen Fall im Herbst (also Oktober/November) auf Borkum aufhalten sollte, da dann das Klima viel zu rau wäre.

Ich bin dann also nach 3 Wochen krank aus der Reha entlassen worden und bin dann erst einmal von meinem Hausarzt weiter für eine Woche AU geschrieben worden.
In der Woche danach hatte ich wieder einen Termin bei meinem Lufa-Arzt, der dann nach Untersuchung und Röntgen eine abklingende Lungenentzündung festgestellt hat.


Den Ärztlichen Entlassungsbericht aus der Reha hat mein Lufa erst nach Monaten bekommen und ihn mir dann auch ausgehändigt.

Wenn ich den lese habe ich das Gefühl, dass hier ein anderer Patient und auch eine andere Klinik beschrieben wird.

Dazu beim nächsten Mal mehr.


Gruß
lemmy
 

Fairina

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#23
Reg dich nicht auf. Lese ich meine Berichte, hab ich auch manchmal das Gefühl das da ein anderer Patient beschrieben wird. Da passen dann persönliche Dinge nicht, Medis werden irgendwie frei Schnauze gegeben im KH und obwohl dick und fest steht: Wird ausgeschlichen, schleichen die wieder ein. Ich fordere jeden Arztbericht inzwischen ein und lege sie aber nicht mehr vor wenn ich wieder mal in einer Klinik oder einem KH bin. Liegt auch daran, daß die Ärzte so überfordert sind oft, daß sie die Entlassungsberichte erst Monate später schreiben.
 

lemmy

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#24
Hallo Doppeloma,


ich habe auf deinen Rat gehört und den Termin bei meinem AG krankheitsbedingt abgesagt.

Am Montag hatte ich wieder einmal einen Termin bei meinem Lufa-Arzt.
Er war im April von der AfA zu einer Stellungnahme angeschrieben worden. Bis heute hat er aber nichts dort hingeschickt und ist auch nicht weiter angemahnt worden.

Der ÄD der AfA hat also wirklich nur den ärztlichen Entlassungsbericht der Reha-Klinik von 2016 zugrunde gelegt.

Von meiner Vermittlungs-SB in der Agentur habe ich bis jetzt noch nichts weiter gehört.

Als ich mir letzte Woche das komplette Gutachten vom ÄD der AfA abgeholt habe hatte ich auch am Empfangsschalter ein Schreiben für meine Vermittlungs- SB abgegeben in dem ich geschrieben habe, dass ich ihr "Antwortschreiben" meines Arbeitgebers nicht zu dem von ihr gesetzten Termin abgeben kann.
Außerdem würde die Personalchefin meines AG ein solches Schreiben nicht kennen!
Mal sehen, ob da in der Richtung jetzt noch was von ihr kommt.

Mein Lufa-Arzt hat mich für weitere 4 Wochen krankgeschrieben. Die AU´s habe ich wie immer zur KK und zu meinem AG geschickt.

Eine größere Untersuchung will er erst beim nächsten Termin wieder machen.
Er sagte mir, dass die Werte der letzten Untersuchung ziemlich schlecht waren und er diese so weitergeben will, falls jetzt noch eine Stellungnahme angefordert wird.


Sobald sich wieder etwas Neues ergibt werde ich mich wieder melden.


Viele Grüße ans Forum

lemmy
 

lemmy

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#25
Hallo Doppeloma,
hallo Forummitglieder,

heute habe ich dann doch einmal wieder einen Brief von meiner SB der AfA bekommen.
In dem Brief steht folgendes:

Einladung

Sehr geehrter Herr "lemmy"

ich möchte mit Ihnen über die mit Ihnen in der Eingliederungsvereinbarung vereinbarten Aktivitäten sprechen.

Bitte bringen Sie zum Termin die Stellungnahme Ihres Arbeitgebers zur Prüfung der Fortsetzung des bestehenden Arbeitsverhältnisses mit.

Ihre Termindaten:
Mittwoch, den 18. Juli 2018
usw. ............

Dies ist eine Einladung nach § 309 Abs. 1 Drittes Buch Sozialgesetzbuch (SGB III) in Verbindung mit § 159 SGB III.

Rechtsfolgenbelehrungen, weitere Hinweise usw. ...

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Agentur für Arbeit

---------------------------------------------------------------------------

Ich werde den Termin natürlich wahrnehmen und wie beim ersten Mal wieder mit einer Begleitperson dort erscheinen.
Beim ersten Termin hatte ich meine Schwester mitgenommen.
Die hatte natürlich noch weniger Ahnung als ich zu dem Zeitpunkt. In dieses Forum bin ich ja erst danach eingetreten, allerdings hatte ich vorher schon das ein oder andere im ELO-Forum gelesen.

Ich habe noch keine Ahnung, was ich der Vermittlungs-SB zu meinen Aktivitäten und der Stellungnahme meines AG erzählen soll.

Ich hoffe, dass zu dem Termin am 18.07.18 ein Bekannter von mir mitgeht. Der ist durch meine Erzählungen so einigermaßen im Thema mit drin. (Außerdem ist er ehemaliger Sozialarbeiter und Frührentner)

MfG lemmy
 

Fabiola

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#26
Deine Fragen kann Doppeloma fundierter beantworten als ich - daher beschränke ich mich auf zwei Dinge:
- bzgl. Eingliederungsvereinbarung lohnt es sich, dass Du noch mal die Infos in Post#13 von Doppeloma nachliest.
heute habe ich dann doch einmal wieder einen Brief von meiner SB der AfA bekommen. (...)
- bist Du bei einer 'normalen' SB (?), denn Du solltest bei einer SB sein, die für Behinderte/Schwerbehinderte zuständig ist. Immerhin hast Du einen Grad der Behinderung von 80 (G)
 

hansklein

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#27
Zuständig für die Bewertung, ob ein leidensgerechter Arbeitsplatz möglich ist, ist das Integrationsamt bei Schwerbehinderung. Das "arbeitet" normalerweise allerdings erst, wenn es zur Kündigung kommen soll, siehe Integrationsamt Kündigung Schwerbehindeter - Bist du ordentlich gekündigt worden?
Unter anderem:Liegt die Zustimmung des Integrationsamtes nicht bei Ausspruch der Kündigung vor, führt dies zur Unwirksamkeit der Kündigung (§ 134 BGB).

Arbeitsagentur und JC sollten das eig. wissen...
 

lemmy

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#28
Hallo Fabiola,

in Post#13 hat mir die Doppeloma ja geschrieben, dass die EGV, die mir von meiner SB zur Unterschrift vorgelegt wurde, eigentlich garnicht rechtens ist.
Ich überlege noch, wie ich dementsprechend mit der Vermittlungstante rede.

Ob meine SB für Schwerbehinderte / Reha zuständig ist kann ich nicht sagen.
Ich meine aber, dass ich gegenüber von ihrem Büro das Gehäuse vom Leiter der Schwerbehinderten/Reha-Abteilung gesehen habe.

Mal schauen, ob Doppeloma noch Tips für mich hat.

Gruß
lemmy
 

Doppeloma

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#29
Hallo lemmy,

in Post#13 hat mir die Doppeloma ja geschrieben, dass die EGV, die mir von meiner SB zur Unterschrift vorgelegt wurde, eigentlich garnicht rechtens ist.
Das stimmt ja auch nur hast du sie leider erst mal unterschrieben, also warst du mit dem unrechtmäßigen Inhalt "einverstanden".

Ich überlege noch, wie ich dementsprechend mit der Vermittlungstante rede.
Zu der AG-Bescheinigung würde ich gar nicht diskutieren, dein AG füllt das NICHT aus und wenn die AfA meint das verlangen zu dürfen, dann möchte er schriftlich die Rechtsgrundlagen haben, die ihn dazu verpflichten.

So wie das ja auch für die Arbeitsbescheinigung gesetzlich festgelegt ist ... das aktuelle Formular ist ihm NICHT bekannt aber das hattest du ja bereits (der AfA) mitgeteilt.

Wenn die das nicht ernst nehmen, dann kannst du das auch nicht ändern, du hast keine Macht deinen AG zu zwingen, da endet deine Mitwirkungspflicht nach § 65 Abs.2 SGB I.

Lerne das von mir aus auswendig, druck es dir aus und lass die "Tante" reden was sie will dazu, es gibt dafür auch keine rechtlich zulässige Möglichkeit dir das ALGI "wieder zu entziehen" ... dann wird sie Ärger mit Nürnberg bekommen.

Du KANNST einen "Dritten" (deinen AG) nicht zwingen was auszufüllen, was er gar nicht ausfüllen muss ... wenn die SB da so sicher meint berechtigt zu sein, dann soll sie das gefälligst SELBER mit deinem AG regeln.

Dafür unterschreibst du aber bitte auch KEINE Einwilligung, dass sie Kontakt mit deinem AG aufnehmen darf, wenn es gesetzlich so geregelt ist, braucht sie dafür keine Unterschrift von dir.

Wenn AG z.B. die Arbeitsbescheinigung verweigern wollen, hat die AfA ja auch rechtliche Möglichkeiten denen "Dampf" zu machen, da können die sogar mit einem "Bußgeld" belegt werden von der AfA ...

Also WARUM sollst du dich in diesem Falle selber mit deinem AG "anlegen", will man deinen "Rauswurf" provozieren ???
Diese Frage solltest du ruhig stellen und deine Begleitung (dein Beistand) sollte sich die Antworten zu diesem Thema auch ruhig durchlesen, am sichersten wirklich ausdrucken und immer wieder nachlesen bis zum Tag X ...

Keine weiteren Diskussionen dazu, es gibt KEINE Tätigkeit bei deinem AG sonst wärst du ja nicht wegen der "Nahtlosigkeit" bei der AfA im Leistungsbezug, das wurde Alles längst geklärt ehe du ausgesteuert wurdest.

Jetzt RUHT dein Arbeitsvertrag und du bist NICHT verpflichtet irgendwelche Stellungnahmen von deinem AG einzuholen und der ist NICHT verpflichtet dir dazu was auszufüllen = ENDE der Diskussion

Ob meine SB für Schwerbehinderte / Reha zuständig ist kann ich nicht sagen.
Ist ja letztlich auch unwichtig, das ändert doch nichts an der unzulässigen "Stellungnahme" für deinen AG und das wird wohl der einzige "Grund" für diese Einladung bleiben, dich damit wieder unter DRUCK zu setzen ...

Bei Bedarf ruhig den Vorgesetzten (Teamleiter) oder auch den Geschäftsführer verlangen und immer wieder die Rechtsgrundlagen einfordern, die dein AG dafür schriftlich haben will, sonst gibt es von ihm GAR NICHTS ... :icon_evil:
So wie eine Schallplatte mit Sprung ... :icon_hihi:
Dann ist es dir unmöglich die (ohnehin unberechtigte) Forderung der AfA zu erfüllen und "Unmögliches" darf von dir nicht verlangt werden ...

MfG Doppeloma
 

lemmy

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#30
Hallo Doppeloma,
hallo Forummitglieder,

ich habe mir alles aus dem letzten Post und auch aus dem Post 13 noch ein paar Mal durchgelesen und denke, dass ich der Vermittlungs-SB zu dem "Antwortschreiben" meines Arbeitgebers schon das richtige erzählen werde.

Vielleicht lasse ich auch meinen Freund (Berater) zuerst antworten, oder passende Gegenfragen stellen. Wir werden das vorher noch durchsprechen bzw. "üben".

Mein Freund ist aufgrund seiner gemachten Erfahrungen mit Behörden, der AfA und der DVR auf jeden Fall nicht so blauäugig wie ich es bei meinem Erstgespräch mit der SB war.

In die Eingliederungsvereinbarung hatte die SB ja unter anderem auch reingeschrieben, dass ich die AfA über Entwicklungen zur Reha Antragstellung auf dem Laufenden halte.

Bei meinem ersten Gespräch am 14.05.18 hatte ich noch eine Aufforderung von der Techniker KK (vom10.03.18) vorliegen, dass ich bis spätestens 22.05.18 einen Reha-Antrag stellen soll.
Ich habe die SB auf dieses Schreiben angesprochen und sie sagte, ich solle diesen Antrag ruhig stellen.
Am nächsten Tag habe ich bei der TK angerufen, und die meinten ich brauchte den Antrag nicht stellen und könnte das Schreiben ignorieren.

Da ich nach meiner ersten Reha-Maßnahme im Oktober/November 2016 als krank und mit einem schlechteren Gesundheitszustand als vor der Reha entlassen wurde, habe ich in der Richtung auch erst einmal nichts weiter unternommen.

Mein Lungenfacharzt meinte, dass eine Reha im Frühjahr an der Nordsee für mich am Besten sein würde. Dementsprechend werde ich in diesem Jahr auch noch einen Reha-Antrag stellen, in der Hoffnung diese Maßnahme für das Frühjahr 2019 genehmigt zu bekommen.
Das alles will ich aber der SB überhaupt nicht erzählen, da der Tante meine Erkrankung ja eigentlich auch garnicht bekannt ist.
Falls sie nach der "Entwicklung zur Reha Antragstellung" fragt, möchte ich ihr eigentlich nur sagen, dass meine Ärzte das Frühjahr für den richtigen Zeitpunkt einer Reha halten. Den Antrag werde ich dann im Herbst diesen Jahres noch stellen.

Hier noch 2 Infos
für Fabiola und hansklein:

Meine SB ist für Schwerbehinderte und Rehabilitanden zuständig.
Ich bin nicht gekündigt. Mit einer Mitarbeiterin des Integrationsfachdiensts habe ich
letztes Jahr gesprochen, ob ich meinen AG in irgendeiner Form informieren soll.
Sie meinte zu mir, ich solle weiterhin nichts machen.

Viele Grüße
lemmy
 

lemmy

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#31
Hallo Doppeloma,
hallo Forummitglieder,

ich hatte heute meinen Tag X (wie du ihn genannt hast) bei der AfA.

Deine Tips, Erfahrungen und Voraussagungen kann ich jetzt völlig bestätigen !!
Es ist eigentlich alles so eingetreten wie du es mir vorher schon beschrieben hast !!
Der einzige Grund für diesen Termin war anscheinend die Stellungnahme meines AG, die ich ja nicht eingereicht habe.
Das Gespräch ging also damit los, dass ich ihr immer noch nicht dieses "Antwortschreiben" meines AG vorgelegt habe.

Ich sagte ihr, dass ich mit meinem AG telefoniert habe, dass die Personalchefin so ein Schreiben nicht kennt und nach einer Rechtsgrundlage gefragt hat und ich ihr diese Stellungnahme des AG leider nicht vorlegen kann.

Darauf die SB: "Im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht sind sie verpflichtet den AG dazu aufzufordern, dieses Schreiben auszufüllen, oder evt. einen eigenen selbst geschriebenen 2-zeiler zu verfassen, ansonsten melde ich es der Leistungsabteilung und sie bekommen dann kein Geld mehr."
Darauf wieder ich: "Der AG macht es aber nicht, ich kann ja die Personalchefin auch nicht würgen bis das sie mir den Zettel ausfüllt."

Darauf wieder die SB: "Ich weiss doch nicht ob sie mit dem AG telefoniert haben, ich brauche etwas schriftliches! Ansonsten melde ich es der Leistungsabteilung und sie bekommen dann kein Geld mehr."
Darauf ich: "Sie könnten mir ja auch mal etwas Vertrauen oder Glauben schenken, außerdem ist ja mein Beistand dabei, der das Telefonat bestätigen kann."
Darauf wieder die SB: Wo ist denn das Problem für ihren AG ihnen einen "leidensgerechten Arbeitsplatz" anzubieten? (Denken sie an ihre Mitwirkungspflicht, ich petze bei der Leistungsabteilung)
Darauf ich: Der AG kennt ja meine Krankheiten nicht und kann mir auch deshalb nichts anbieten. Meine Mitwirkungspflicht habe ich ja wohl erfüllt, jetzt können sie ja mal bei meinem AG nachfragen.
Darauf sie wieder: Das darf ich nicht. (Denken sie an ihre Mitwirkungspflicht, ich petze bei der Leistungsabteilung)
Darauf ich: Ich habe meinen AG kontaktiert und will es nicht mehr, oder wollen sie eine Kündigung meines AG provozieren?
Darauf sie: Nein, das will ich nicht, aber denken sie an ihre Mitwirkungspflicht und die Leistungsabteilung!!

Dieses Spiel ging noch eine ganze Weile hin und her. Der Tonfall veränderte sich auf beiden Seiten, und als ich dann wieder einmal von meiner Mitwirkungspflicht und ihrer anstehenden Meldung bei der Leistungsabteilung hörte, hatte ich die Faxen endgültig dicke und habe ihr gesagt, sie solle dann doch endlich bei denen Bescheid sagen, wir kämen ja so irgendwie auch nicht weiter, ich würde dann auf deren Entscheidung warten!

Kann sein, dass das ein entscheidender Satz von mir war, denn danach fragte sie mich was ich denn so als Industriemeister bei meinem AG machen muss.
Außerdem wollte sie dann doch endlich auch mal wissen, was ich denn sonst noch so beruflich gemacht habe (also so´n Lebenslauf). Es könnte ja sein, dass sie mich vermitteln muss........

Ich habe ihr dann meinen beruflichen Lebenslauf genannt, der bis auf ein paar Monate wegen Jobwechsel lückenlos ist.

Sie hat das alles im PC notiert und meinte dann, dass sie alles (also wofür ich so geeignet bin) anonymisiert in die Jobbörse eingeben würde.

Auf die Frage nach einer Reha-Maßnahme habe ich ihr gesagt, dass mein Arzt der Meinung ist eine Reha im Frühjahr wäre gut für mich. (Leider ist das Frühjahr rum, aber für das nächste Frühjahr arbeiten wir daran)

Auf die Frage nach einem Rentenantrag habe ich ihr gesagt, dass ich mitlerweile meine umfassende Rentenberechnung bekommen habe und ich weiterhin mit meinem Versichertenbeauftragten in Kontakt bin.

Dann kam der Hammer: Sie sagte mir, dass die Stellungnahme / das "Antwortschreiben" meines AG ab jetzt für sie erledigt sei und sie sich nun um Stellenangebote für mich kümmern würde, auf die ich mich natürlich dann aber auch bewerben muss!

Die Eingliederungsvereinbarung vom 14.05.18 hat sie dementsprechend verändert.

Es steht jetzt folgendes darin:

gültig bis: 31.03.2019

Ziele:
Aufnahme einer Beschäftigung am lokalen 1. Arbeitsmarkt (im Tagespendelbereich)

Unterstützung durch die Agentur für Arbeit
Wir unterstützen sie beratend und stehen für Fragen zur Verfügung.

Aktivitäten von Herrn ..............(lemmy)

Heute wird vereinbart, dass ich eigenverantwortlich Bewerbungen tätige. Ich werde meine Eigenbemühungen meiner Vermittlerin im Gesprächstermin darlegen.

Sie reichen keine AU-Bescheinigungen auf die Aussteuerungsdiagnose bei der Agentur für Arbeit ein.
Im Krankheitsfall wird bei Einreichung einer AU maximal 6 Wochen Arbeitslosengeld gezahlt.

Sie halten die AfA über Entwicklungen zur Reha Antragstellung auf dem Laufenden.

Ich werde mich auf erhaltene Vermittlungsvorschläge innerhalb von 3 Tagen bewerben. Die Ergebnisse der Vermittlungsvorschläge sende ich zurück.

Mitteilung von Änderungen: geplanten Urlaub, Nebenverdienst, Probearbeiten und ähnliche Ereignisse teile ich der Arbeitsagentur umgehend und frühzeitig mit. Bitte lesen Sie hierzu das Merkblatt 1.


Ich habe diese Eingliederungsvereinbarung nicht unterschrieben, sondern zur Prüfung mitgenommen und der SB gesagt, dass ich sie ihr in Kürze zusenden werde.
Eigentlich bin ich der Meinung mit einer Unterschrift hier nichts falsch zu machen.

Ich würde mich freuen, wenn Du oder andere Forummitglieder mir evt. dazu vielleicht noch einen Rat geben kannst/könnt.

Viele Grüße
lemmy
 

Kerstin_K

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#32
Mann, Du hast ja Neven wie Drahtseile.

Ich glaube ich hätte der DAme ims gesoct gesagt, dass es für ihr Ansinnen keine Rechtsgrundlage gibt. Aber dann hätte sie eh wieder die Schlalplatte mt demSprung abgespielt.

Wenn Die VVs leidengerecht sin, wirst Du Dich bewerben müssen. Aber schau Dir bitte noch den §140 SGBIII an. Du musst bei weitem nicht alles akzeptieren.
 

Doppeloma

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Hallo lemmy,

Eingliederungsvereinbarung
zwischen Herrn lemmy
und Agentur für Arbeit
gültig von 14.05.18
gültig bis 14.11.18 soweit zwischenzeitlich nichts anderes vereinbart wird
Es gibt (eigentlich) keinen wirklichen Grund eine neue EGV zu "vereinbaren", du hast doch bereits eine unterschrieben, die noch bis in den November Gültig ist ... :idea:

Deine Tips, Erfahrungen und Voraussagungen kann ich jetzt völlig bestätigen !!
Es ist eigentlich alles so eingetreten wie du es mir vorher schon beschrieben hast !!
Bin eben ein "Orakel" :icon_hihi: aber das war doch wirklich zu erwarten, dass sie darauf "herum-hacken" möchte, ich musste doch irgendwann sehr breit grinsen, als ich deinen Beitrag dazu gelesen habe ... :icon_hihi:

Der einzige Grund für diesen Termin war anscheinend die Stellungnahme meines AG, die ich ja nicht eingereicht habe.
Das Gespräch ging also damit los, dass ich ihr immer noch nicht dieses "Antwortschreiben" meines AG vorgelegt habe.
Das hätte sie doch auch schriftlich anfragen können, ich denke mal sie hat auch nicht damit gerechnet, dass du einen Beistand mitbringst und hoffte dich alleine "in die Mangel" nehmen zu können.
Das ist ja nun "gründlich in die Hose gegangen" ...

Ich sagte ihr, dass ich mit meinem AG telefoniert habe, dass die Personalchefin so ein Schreiben nicht kennt und nach einer Rechtsgrundlage gefragt hat und ich ihr diese Stellungnahme des AG leider nicht vorlegen kann.
Eine Rechtsgrundlage (für deinen AG) hatte sie aber ganz offensichtlich immer noch nicht anzubieten.

Darauf die SB: "Im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht sind sie verpflichtet den AG dazu aufzufordern, dieses Schreiben auszufüllen, oder evt. einen eigenen selbst geschriebenen 2-zeiler zu verfassen, ansonsten melde ich es der Leistungsabteilung und sie bekommen dann kein Geld mehr."
Wo GENAU steht das in den "Mitwirkungspflichten", dass ich das tun muss ???

Darauf wieder ich: "Der AG macht es aber nicht, ich kann ja die Personalchefin auch nicht würgen bis das sie mir den Zettel ausfüllt."
Stelle ich mir gerade bildlich vor, zudem hast du doch so ein "schönes Formular von der AfA" bekommen, wozu also nun ein "Zweizeiler" von dir persönlich, wenn der AG das überhaupt NICHT WILL. :doh:

Es gibt keine Mitwirkungspflicht dabei, dich beim AG "zum Affen zu machen" weil die AfA das gerne so haben möchte ... schade, dass du ihr nicht direkt den § 65 SGB I "an den Kopf geworfen hast" (Es gibt auch Grenzen der Mitwirkungspflicht, Personal-Chefs "zu würgen" ist immerhin eine Straftat :bigsmile:).

Darauf wieder die SB: "Ich weiss doch nicht ob sie mit dem AG telefoniert haben, ich brauche etwas schriftliches! Ansonsten melde ich es der Leistungsabteilung und sie bekommen dann kein Geld mehr."
Das kann ihr auch völlig EGAL sein, weil DU dazu schon NICHT verpflichtet gewesen bist ...

Darauf ich: "Sie könnten mir ja auch mal etwas Vertrauen oder Glauben schenken, außerdem ist ja mein Beistand dabei, der das Telefonat bestätigen kann."
Darauf wieder die SB: Wo ist denn das Problem für ihren AG ihnen einen "leidensgerechten Arbeitsplatz" anzubieten?
Woher sollst du die Probleme deines AG damit kennen, das war schon "überflüssige" Diskussion ...

Darauf ich: Der AG kennt ja meine Krankheiten nicht und kann mir auch deshalb nichts anbieten. Meine Mitwirkungspflicht habe ich ja wohl erfüllt, jetzt können sie ja mal bei meinem AG nachfragen.
Das war dagegen wieder sehr gut, du hattest aber KEINE Mitwirkungspflicht dabei, die AfA will was von deinem AG, dann soll sie sich auch direkt selber an deinen AG wenden.

Darauf sie wieder: Das darf ich nicht.
Warum denn nicht bei der Arbeitsbescheinigung geht das doch auch ???

Darauf ich: Ich habe meinen AG kontaktiert und will es nicht mehr, oder wollen sie eine Kündigung meines AG provozieren?
Darauf sie: Nein, das will ich nicht, aber denken sie an ihre Mitwirkungspflicht und die Leistungsabteilung!!
Für diese (angebliche) Mitwirkungspflicht fehlen aber immer noch die Rechtsgrundlagen und gegen eine (unberechtigte) Leistungseinstellung gibt es zur Not das KRM.
Außerdem ist das die Forderung der SB und nicht die der Leistungs-Abteilung, das hat sie auch nur "vorgeschoben", um nicht selber den "schwarzen Peter" zu haben, die Leistungs-Abteilung braucht diese Erklärungen von deinem AG überhaupt NICHT.

Die haben ALLES Erforderliche bekommen, sonst hättest du noch keinen Bescheid und kein Geld ...
Wenn die SB meinen der "Kunde" tanzt nicht nach der "Pfeife", dann geben die das nämlich als "versäumte Mitwirkung" an die Leistungsabteilung, meist ohne genau zu beschreiben, worin diese Mitwirkung gefordert wurde.

Dann stellen die eben ein, wegen angeblich "versäumter Mitwirkung", der genaue Grund (und ob der rechtlich zulässig ist) interessiert die dann dort gar nicht weiter. :icon_evil:

Dieses Spiel ging noch eine ganze Weile hin und her. Der Tonfall veränderte sich auf beiden Seiten, und als ich dann wieder einmal von meiner Mitwirkungspflicht und ihrer anstehenden Meldung bei der Leistungsabteilung hörte, hatte ich die Faxen endgültig dicke und habe ihr gesagt, sie solle dann doch endlich bei denen Bescheid sagen, wir kämen ja so irgendwie auch nicht weiter, ich würde dann auf deren Entscheidung warten!
Wie kannst du es aber auch wagen ihr nun den "Weg frei zu machen" und ihr damit "den Wind aus den Segeln zu nehmen" ... "SB-Droh-Schallplatte" kaputt ... :icon_daumen:

Kann sein, dass das ein entscheidender Satz von mir war, denn danach fragte sie mich was ich denn so als Industriemeister bei meinem AG machen muss.
Außerdem wollte sie dann doch endlich auch mal wissen, was ich denn sonst noch so beruflich gemacht habe (also so´n Lebenslauf). Es könnte ja sein, dass sie mich vermitteln muss........
Das war aber nicht mehr Thema der Einladung ... :biggrin:

Ich habe ihr dann meinen beruflichen Lebenslauf genannt, der bis auf ein paar Monate wegen Jobwechsel lückenlos ist.
Sie hat das alles im PC notiert und meinte dann, dass sie alles (also wofür ich so geeignet bin) anonymisiert in die Jobbörse eingeben würde.
Wäre ja nicht schlecht gewesen wenn sie DIR auch mal genauer mitgeteilt hätte, wofür konkret sie dich noch so "geeignet" sehen möchte ???
Hoffendlich vergisst sie dabei nicht deine "Restleistungsfähigkeit" (lt. Teil B des ÄD-Gutachtens) UND die Zumutbarkeit nach § 140 SGB III zu beachten.

Für eine zumutbare Vermittlung nützt es ihr (und DIR) ja nicht mehr viel, zu wissen was du bisher so Alles gemacht hast, das geht ja gesundheitlich NICHT mehr.
Also welche konkreten Einsatzmöglichkeiten sieht sie denn für dein "Restleistungsvermögen", welche AG im Umfeld suchen da welche Mitarbeiter für welche konkreten Tätigkeiten ???

Natürlich auch zumutbar von Pendelzeit und Einkommen her, dazu hat sie DICH zu beraten, dass ist IHRE Aufgabe wenn sie meint dich vermitteln zu können (und zu wollen aber so richtig "sicher" klingt das ja auch gerade nicht von ihr ... :biggrin:).

Auf die Frage nach einer Reha-Maßnahme habe ich ihr gesagt, dass mein Arzt der Meinung ist eine Reha im Frühjahr wäre gut für mich. (Leider ist das Frühjahr rum, aber für das nächste Frühjahr arbeiten wir daran)
War dann wohl nur noch "Geplänkel" nachdem sie mit der AG-"Bescheinigung" Schiffbruch erlitten hatte ...

Auf die Frage nach einem Rentenantrag habe ich ihr gesagt, dass ich mitlerweile meine umfassende Rentenberechnung bekommen habe und ich weiterhin mit meinem Versichertenbeauftragten in Kontakt bin.
Na-Ja, über einen dieser Anträge solltest du trotzdem mal etwas ernsthafter nachdenken, sonst kommt sie dir bald wieder damit, dass du keinen Anspruch auf die "Nahtlosigkeit" bei der AfA haben würdest ...
Wenn du eine EM-Rente vermeiden willst und eine Reha (lt. KK) nicht mehr beantragen musst, dann kannst du doch ganz in Ruhe mit deinem Arzt schon die Klinik aussuchen und den Antrag dann fertig machen und bei der DRV einreichen.

Geeignete Reha-Kliniken kann man ruhig mal telefonisch kontaktieren und die richtig Guten haben oft lange Wartezeiten bis man aufgenommen wird, das kann durchaus jetzt schon bis in den Herbst dauern.
Zudem ist es ja dann kein Antrag mehr auf Anforderung einer Behörde, da darf man sich auch in der Hinsicht was "wünschen" und kann den Termin dann passend mit der Klinik abstimmen wenn die Bewilligung von der DRV da ist.

Wenn du einen Antrag nachweisen kannst (bei der AfA) den du bei der DRV nun gestellt hast, dann wird man dich ziemlich sicher auch erst mal "in Ruhe" lassen ... die wissen doch sehr genau, dass sie dich gar nicht ernsthaft "vermittelt" bekommen. :idea:

Dann kam der Hammer: Sie sagte mir, dass die Stellungnahme / das "Antwortschreiben" meines AG ab jetzt für sie erledigt sei und sie sich nun um Stellenangebote für mich kümmern würde, auf die ich mich natürlich dann aber auch bewerben muss!
ACH, wie kommt denn das ... schon wieder viel "heiße Luft", denn wenn sie ernsthaft Möglichkeiten sehen würde, dann hätte sie doch direkt ein paar "passende" Angebote (aus der Jobbörse) aufrufen und ausdrucken können ... das wird doch ohnehin ALLES sein, was sie dafür nutzen wird ...

Trotzdem gut, dass du Begleitung dabei hattest, ihr solltet ein Gedächtnisprotokoll schreiben und besonders den Punkt (Verzicht auf die AG-Befragung) darin aufnehmen und das BEIDE unterschreiben ... auch Beistände vergessen (leider) schnell mal, was sie in so einem Termin gehört haben sollten.

Die Eingliederungsvereinbarung vom 14.05.18 hat sie dementsprechend verändert.
Die KANN sie aber gar nicht alleine "ändern", was Anderes könnt ihr nur gemeinsam neu vereinbaren, du hast ja noch einen gültigen, laufenden "EGV-Vertrag" bis November.

Es steht jetzt folgendes darin:
gültig bis: 31.03.2019
Das ist schon mal deutlich zu lange, es sollen höchstens 6 Monate sein, auch bei der AfA (endet da dein Anspruch auf ALGI ???).
Zudem hast du noch eine gültige EGV, da ist eine andere / neue gar nicht (unbedingt) nötig ... wenn du das nicht auch möchtest ...

Ein VA (Ersatz als Bescheid dieser EGV) wäre unzulässig und nichtig, wenn es noch einen gültigen EGV-Vertrag gibt.
Deine Unterschrift würde dann allerdings (nach dem Rechtsverständnis der AfA) die bisherige EGV "automatisch ungültig" machen und ersetzen.
Stimmt zwar auch nicht (ein schon bestehender Vertrag muss vorher ordentlich gekündigt werden :bigsmile:) aber so wird es eben (bei AfA und JC) gemacht und (leider) auch von Sozialgerichten akzeptiert.

Ziele:
Aufnahme einer Beschäftigung am lokalen 1. Arbeitsmarkt (im Tagespendelbereich)
Welche "Beschäftigung" (Tätigkeitsbereich) soll das denn werden, wozu hat sie das alles abgefragt, wenn sie dann nicht "konkret" wird ???

Unterstützung durch die Agentur für Arbeit
Wir unterstützen sie beratend und stehen für Fragen zur Verfügung.
Das ist schon die gesetzliche Aufgabe der AfA, dafür braucht man KEINEN Vertrag abschließen und wirklich beraten hat man dich ja beruflich bisher auch NICHT.

Berechtigte Fragen zu Rechtsgrundlagen wurden nicht wirklich beantwortet, also welche Fragen meint man denn überhaupt beantworten zu können ???

Aktivitäten von Herrn ..............(lemmy)
Heute wird vereinbart, dass ich eigenverantwortlich Bewerbungen tätige. Ich werde meine Eigenbemühungen meiner Vermittlerin im Gesprächstermin darlegen.
Vereinbart ist erst was MIT deiner Unterschrift und "Eigen-Bemühungen" sind was Anderes als "Bewerbungen" ... darlegen ist sehr gut, was versteht sie konkret darunter ???
Sie hat dich doch noch nicht mal richtig beraten, worauf du dich mit deinem "Restleistungsvermögen" überhaupt sinnvoll bewerben könntest ...

Sie reichen keine AU-Bescheinigungen auf die Aussteuerungsdiagnose bei der Agentur für Arbeit ein.
Im Krankheitsfall wird bei Einreichung einer AU maximal 6 Wochen Arbeitslosengeld gezahlt.
Schwachsinn, hat in einer EGV überhaupt NICHTS zu suchen, steht aber in der noch gültigen auch schon so drin.
Wer nach einer Aussteuerung überhaupt noch AU-Bescheinigungen bei der AfA einreicht, dem ist einfach nicht mehr zu helfen, wenn ihm nach 6 Wochen das ALGI wieder eingestellt wird.

Mal abgesehen davon, dass man sich auch da die Rechtgrundlage (§ 146 SGB III) gleich mal spart, die nach einer Aussteuerung rechtmäßig gar nicht angewendet werden darf.

Da nützt auch dieser Hinweis in einer EGV GAR NICHTS ... denn die KK zahlt ja anschließend nicht mehr wegen der Aussteuerung.

Sie halten die AfA über Entwicklungen zur Reha Antragstellung auf dem Laufenden.
Aber natürlich, das steht in der bisherigen EGV auch genau so drin ...

Ich werde mich auf erhaltene Vermittlungsvorschläge innerhalb von 3 Tagen bewerben. Die Ergebnisse der Vermittlungsvorschläge sende ich zurück.
Das steht zwar da (noch) nicht drin, ist aber auch überflüssig, dann auf VV (mit RFB) musst du dich sowieso bewerben (jedenfalls wenn sie "zumutbar" sind nach § 140 SGB III) auch OHNE eine EGV zu haben oder zu unterschreiben.

Die Bewerbungsfrist steht dann (in der Regel) auch direkt auf dem VV und beträgt 3 WERK-Tage und nicht einfach 3 Tage ... wobei auch KEIN SB kontrollieren kann, wann der VV überhaupt in deinem Briefkasten gewesen ist, wann diese "Rechnung" also genau beginnt. :icon_evil:

Mitteilung von Änderungen: geplanten Urlaub, Nebenverdienst, Probearbeiten und ähnliche Ereignisse teile ich der Arbeitsagentur umgehend und frühzeitig mit. Bitte lesen Sie hierzu das Merkblatt 1.
Überflüssige Wiederholung der "allgemeinen" Rechtslage, das haben die dir zu erklären (welcher Zeitraum ist bitte als "umgehend und frühzeitig" anzusehen ???) und nicht auf ein "Merkblatt 1" zu verweisen, hast du das überhaupt je bekommen bisher ???

Ich habe diese Eingliederungsvereinbarung nicht unterschrieben, sondern zur Prüfung mitgenommen und der SB gesagt, dass ich sie ihr in Kürze zusenden werde.
Hat sie dir einen Termin genannt, bis wann du die zurücksenden sollst oder war ihr das (eigentlich) auch schon EGAL ... musst du auch nicht machen wenn du nicht unterschreiben wirst, dann heftest du das einfach ab.
Hast du 2 Exemplare erhalten, sonst hat sie ja keins oder du nicht mit einer (eventuellen) Unterschrift.

Eigentlich bin ich der Meinung mit einer Unterschrift hier nichts falsch zu machen.
Wozu bitte willst du das überhaupt unterschreiben, das ist doch "purer Mist", genau wie deine erste EGV und die bleibt weiter gültig mindestens bis November wenn du die neue NICHT unterschreibst.

Darin steht zwar der (unzulässige) Unsinn mit der AG-Bescheinigung aber es werden KEINE Bemühungen / Bewerbungen verlangt, die du irgendwann mal "darlegen sollst" ... darauf kannst du dich bis November berufen und dann kann sie dir ja gerne eine neue EGV "anbieten", die möchtest du dann aber gerne mit ihr zusammen erarbeiten, wie es auch im Gesetz festgelegt wurde ...

Wie schon erwähnt musst du VV eventuell sowieso bearbeiten, egal ob mit dieser oder der ersten EGV ... ich sehe KEINEN Grund für eine Unterschrift ... die bereits gültige EGV "stört" doch noch viel weniger ...

Wenn sie einen VA erstellen würde hätte ich eine "Freude" daran dir den Widerspruch zu formulieren ... sofern du den VA dann nicht einfach akzeptieren möchtest (um deine Ruhe zu haben), denn wirklich was passieren könnte dir daraus auch nicht.

Andererseits könnte man sich dann auch sagen, das heben wir uns auf wenn sie mal wieder was von dir will, ihr mitzuteilen welchen "Bock" sie dann damit geschossen hat ... :icon_hihi:

Das war wohl wieder mal "viel Lärm um NICHTS", aber du hast dich sehr gut "geschlagen" ... :peace:

Genieße einfach die Ruhe "vor dem nächsten Sturm", aber wahrscheinlich wird das auch wieder nur ein "laues Lüftchen" ... besonders wenn die aktuelle EGV gültig bleibt ...
"Bewerbungen wollen Sie sehen, welche Bewerbungen, in meiner EGV vom Mai steht NIX von Bewerbungen". :icon_evil:

Mit eventuellen VV (oder einem ersetzenden VA) meldest du dich hier erst mal, dann werden wir schon gemeinsam herausfinden, ob die überhaupt "zumutbar" sind ... obwohl das ja auch VORHER von deiner SB zu prüfen wäre ...
Aber es wird wohl nicht viel passieren in der Richtung, würde mich jedenfalls sehr überraschen.

MfG Doppeloma
 

lemmy

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#34
Hallo Doppeloma,
hallo Forummitglieder,

ich würde auch ganz gerne mal mit so Zitaten antworten.
Wahrscheinlich ist das ganz einfach, aber ich bin da zu blöd für.
Habe es gerade wieder lange versucht, kriege es aber einfach nicht hin.

Über eine Anleitung was ich da wie machen muss würde ich mich sehr freuen.

Gruß
lemmy
 

Kerstin_K

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#35
Da gibt es einen Thread von Texter50 mit einer guten Erklärung.
 

Antik 63

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#38
Hallo lemmy,

Ich erkläre dir das jetzt mal so wie ich das dann auch endlich verstanden habe,ich habe das auch erst nicht kapiert...:doh:
Zuerst drückst du unter dem Beitrag auf den du Antworten möchtest auf Zitieren.

Dann löschst du die Quote am Anfang und am Ende des Beitrags mit Inhalt was in der Quote steht.

Ich Antworte immer so ich spreche die TE mit Namen an.Dann fängst du von oben an zu löschen was du nicht brauchst aber vorsichtig, also immer nach und nach.Dann fängst du an zu schreiben,

Hallo Antik,
Vielen Dank oder was du möchtest....

ich würde auch ganz gerne mal mit so Zitaten antworten.Wahrscheinlich ist das ganz einfach, aber ich bin da zu blöd für.Habe es gerade wieder lange versucht, kriege es aber einfach nicht hin.
Du möchtest jetzt nur den ersten Satz von mir Zitieren und zwar ich bin einfach zu blöd dazu.

Du möchtest jetzt nur den ersten Satz von mir Zitieren der oben drüber steht
dann machst du einen klick hinter dazu. und dann machst du den Satz blau das er blau hinterlegt ist und bleibt (bis du das kl. Blatt angeklickt hast).

Dann machst du oben in der Leiste über deinem Schreib Feld (2 Reihe rechts das letzte Symbol) einen klick auf das kl. Blatt (das aussieht wie eine Sprechblase) und dein Satz steht im Zitat.
Dann kannst du deine Antwort unten drunter schreiben.

Über eine Anleitung was ich da wie machen muss würde ich mich sehr freuen.
Ich hoffe ich konnte dir helfen und habe es verständlich für dich erklärt. Mache immer wenn du eine Antwort erstellen möchtest bei Angemeldet bleiben einen Klick das ist besser.

Und nicht vergessen alles was du nicht beantworten möchtest musst du löschen aber immer nach und nach.

Und zwischen durch auf Vorschau drücken dann sieht du ob deine Antworten im Zitat stehen.Dann scrollst du wieder runter und schreibst oder verbesserst weiter.

Es Grüßt Antik 63
 
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lemmy

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#39
Hallo Doppeloma,
hallo Forummitglieder,

als ich das hier gelesen habe
Das hätte sie doch auch schriftlich anfragen können, ich denke mal sie hat auch nicht damit gerechnet, dass du einen Beistand mitbringst und hoffte dich alleine "in die Mangel" nehmen zu können.
Das ist ja nun "gründlich in die Hose gegangen" ...
fiel es mir echt wie Schuppen aus den Haaren.

Was ich jetzt schreibe sind einfach nur meine Erfahrungen, die ich nach nur 4 Besuchen bzw. Terminen in dieser Agentur als "Kunde" gemacht habe.

Als ich vorgestern mit meinem Beistand, nach Aufforderung der SB, ihr Büro betreten habe, stand da tatsächlich nur 1 einziger Besucherstuhl !!
Sie sagte zu uns: Oh, das tut mir aber leid, jetzt habe ich leider nur einen Stuhl für sie. Wir hatten hier Umbau- und Renovierungsarbeiten und si wissen ja wie das dann so ist..............
(Das ist doch völliger Blödsinn!! In ein Büro mit Kundenkontakt gehören immer 2 Besucherstühle!!)
Ich sagte ihr aber nur: Das ist uns egal, dann bleiben wir eben beide stehen.

Sie öffnete daraufhin dann die Glastür vom Nachbarbüro und fragte dort ganz höflich nach, ob sie sich einen Stuhl ausleihen dürfe. (Ich denke mal, sie kam dann mit dem Stuhl wieder, den sie vor 5 Minuten dort abgestellt hatte)
Ich könnte echt kotzen wie diese aufgeblasene, junge Sachbearbeiterin mit ihren Kunden umgeht! Und vor allen Dingen für wie bescheuert die einen hält!!
Ich bin zwar schwerbehindert, aber nicht in der Birne!!
Ein Büro für SB/Reha-Kunden mit nur einem Besucherstuhl! Wo gibt es denn sowas!

Na ja, wir durften ja dann doch Beide das Gespräch mit ihr im Sitzen führen.

Vor diesem ganzen Theater war mir auch schon was aufgefallen.

Als ich mit meinem Kumpel auf dem Weg zum Gehäuse der Vermittlungs-SB so durch die Flure latsche, kommt uns doch aus der SB/Reha-Abteilung eine AfA-Mitarbeiterin entgegen, die mich anscheinend sofort wiedererkannt hat.
Ich sagte zu meinem Freund: Die kenne ich, die habe ich neulich bei der Beschwerdestelle hier im Amt angeschissen. (dazu gleich noch mehr)

Leider habe ich aber nicht erkennen können aus welchen Büro diese Mitarbeiterin gekommen ist. Ich vermute aber mal, sie war bei ihrer Kollegin (meiner SB). Das passt ganz gut zusammen, die sind beide gleich jung und haben auch Beide als Sternzeichen Zahndrache !
Ich vermute, dass diese beiden Goldstückchen sich noch vor meinem Termin einen Schlachtplan ausgedacht haben und auch erstmal den 2. Besucherstuhl verschwinden lassen haben.

Zu der Geschichte mit der Mitarbeiterin und der Beschwerdestelle schreibe ich im nächsten Post.

Viele Grüße
lemmy
 

lemmy

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#40
Hallo Doppeloma,
hallo Forummitglieder,

noch ein paar Sätze dazu, wie ich so den Umgang mit Kunden in unserer AfA kennengelernt habe.

Als ich mir in der 22.KW den kompletten Bericht des ÄD abgeholt habe, hatte ich auch ein Schreiben für meine SB dabei in welchem ich darauf hingewiesen habe, dass ich die Stellungnahme meines AG nicht pünktlich, oder evt. auch garnicht abgeben kann.

Ich habe dieses Schreiben der jungen Frau am Empfangsschalter in doppelter Ausführung vorgelegt und darum gebeten, dass sie mir auf einem Exemplar den Empfang bestätigt und das Originalschreiben an meine SB weiterleitet.

Darauf meinte diese äußerst unfreundliche Mitarbeiterin um was es denn da überhaupt gehen würde.
Ich sagte ihr, es geht um diese Stellungnahme des AG usw., außerdem konnte sie es ja auch lesen (was sie dann auch machte).

Darauf sie, laut und unfreundlich: Das braucht die Frau "........" nicht!!
Ich antwortete: Ich möchte bitte, dass sie es trotzdem weiterleiten.

Darauf sie wieder, laut und unfreundlich: Das braucht die Frau "........" nicht!! Die ist doch garnicht in der Leistungsabteilung!!
Ich antwortete ihr: Ich weiß das sie da nicht arbeitet, das Schreiben soll ja auch nicht in die Leistungsabteilung, und ich möchte bitte, dass sie es trotzdem weiterleiten.

Darauf sie wieder, laut und unfreundlich: Das braucht die Frau "........" nicht!! Das können sie wieder mitnehmen.
Ich sagte ihr: Und genau das werde ich nicht machen!

Darauf sie wieder, laut und noch unfreundlicher: Ich habe überhaupt keinen Bock mehr mich mit ihnen zu unterhalten. Sie können sich mit meinem Kollegen rumkriegen!! Nehmen sie da vorne Platz, sie werden aufgerufen!

(Mittlerweile hatte ich dann doch auch meine "Hasskappe" aufgesetzt und habe, als ich wegging noch so gemurmelt: Vielen Dank auch du Pissnelke. Ich weiss, sowas macht man nicht, aber das Maß war voll)

Ich habe dann fast 40 Minuten dort gesessen bis mich ein freundlicher Mitarbeiter aufrief bitte mitzukommen.
Er fragte mich, welches Problem ich denn habe und ich sagte ihm, dass mein Problem hinter der Glasscheibe am Anmeldeschalter sitzt.
Er hat sich daraufhin den Sachverhalt schildern lassen und meinte dann, er würde so ein Schreiben nicht kennen und er wisse auch nicht was die SB damit bezwecken will, bei mir wäre doch eigentlich alles soweit klar.
(Er hatte meine Kunden-Nr ins System eingegeben und war der Meinung es ist alles ok)
Er hat mir dann den Erhalt bestätigt und und sagte mir noch: Ich glaube die haben da so eigene Schreiben.

Ich habe mich verabschiedet und bin dann gegangen. Nach insges. ca. 2 Stunden war ich dann auch endlich wieder zu Hause.
Meine Wut über diesen Drachen hinter der Glasscheibe am Empfang war allerdings immer noch riesengroß.
Um Magengeschwüren entgegenzuwirken habe ich dann bei der Beschwerdestelle in dieser AfA angerufen und mich dort erstmal über diese freundliche Mitarbeiterin "ausgekotzt".
Zu der MA der Beschwerdestelle habe ich dann, als ich fertig war gesagt, dass ich keinen riesigen Stein lostreten will, aber man sollte doch vielleicht mal mit dieser Empfangstante ein Gespräch führen.

Nach der Aktion am Mittwoch bei meiner SB und der Begegnung mit der Empfangstante auf dem Flur, als diese mich mit ihren Blicken angiftete, bin ich mir ziemlich sicher, dass mein Anruf bei der Beschwerdestelle irgendetwas ausgelöst hat. (was auch immer)

So, das was ich jetzt so geschrieben habe hat alles recht wenig Sachbezug, aber ich musste das für mich auch mal loswerden.
Ich denke in der Richtung kann wahrscheinlich jeder aus dem Forum hier Romane schreiben.
Wie gesagt, habe es einfach mal geschrieben. Darf gerne gelöscht werden!!

Viele Grüße
lemmy
 

Kerstin_K

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#41
Das hat doch der Empfang nicht zu beurteilen, was die SB braucht oder nicht. Die haben das weiterzugeben und fertig.
 

lemmy

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#42
Hallo Doppeloma,

vielen Dank für deinen Post #33

Es gibt (eigentlich) keinen wirklichen Grund eine neue EGV zu "vereinbaren", du hast doch bereits eine unterschrieben, die noch bis in den November Gültig ist ...
Nachdem ich das alles von dir zu meiner neuen EGV gelesen habe, bin ich auch der Meinung, dass ich da erstmal garnichts unterschreibe.
Mal sehen, wann sich meine SB dazu wieder meldet.
Hat sie dir einen Termin genannt, bis wann du die zurücksenden sollst oder war ihr das (eigentlich) auch schon EGAL ... musst du auch nicht machen wenn du nicht unterschreiben wirst, dann heftest du das einfach ab.
Hast du 2 Exemplare erhalten, sonst hat sie ja keins oder du nicht mit einer (eventuellen) Unterschrift.
Als sie mir die neue EGV zur Unterschrift vorlegte, habe ich ihr gesagt, dass ich sie (beide Formulare) mitnehme, prüfe und ihr dann evt. unterschrieben zuschicken werde.
Sie sagte daraufhin: Alles klar, das war es ja auch soweit für heute, ich wünsche ihnen noch einen sehr schönen Tag.
Wir haben uns dann verabschiedet und sind gegangen.

Stelle ich mir gerade bildlich vor, zudem hast du doch so ein "schönes Formular von der AfA" bekommen, wozu also nun ein "Zweizeiler" von dir persönlich, wenn der AG das überhaupt NICHT WILL.
Sie meinte, dass mein AG anstatt ihrem vorgegebenen Schreiben ja auch selbst einen 2-Zeiler verfassen könnte (also nicht ich!). Sie wollte mit diesem Schreiben meinem AG nur so ein bischen Hilfe geben, damit der nicht so lange überlegen muss, was er da so schreiben kann.
Ich fand das sehr lustig, habe aber nichts darauf gesagt.

Wäre ja nicht schlecht gewesen wenn sie DIR auch mal genauer mitgeteilt hätte, wofür konkret sie dich noch so "geeignet" sehen möchte ???
Nachdem ich ihr gesagt habe, was ich beruflich so gemacht habe, meinte sie zu mir, sie würde jetzt mal Schlossermeister, Industriemeister, Ausbilder und Vorarbeiter in ihren PC reinschreiben.
Ich habe 20 Jahre lang als Ausbilder im Metallbereich gearbeitet, und als sie das hörte, meinte sie, da wäre ja viellecht was zu machen, da wären ja die körperlichen Belastungen nicht so hoch.

Mit eventuellen VV (oder einem ersetzenden VA) meldest du dich hier erst mal, dann werden wir schon gemeinsam herausfinden, ob die überhaupt "zumutbar" sind ... obwohl das ja auch VORHER von deiner SB zu prüfen wäre ...
Aber es wird wohl nicht viel passieren in der Richtung, würde mich jedenfalls sehr überraschen.
Vielen Dank für dieses Hilfsangebot!! Sobald ich etwas bekomme, stelle ich es erst einmal zur Prüfung hier ein.

Na-Ja, über einen dieser Anträge solltest du trotzdem mal etwas ernsthafter nachdenken, sonst kommt sie dir bald wieder damit, dass du keinen Anspruch auf die "Nahtlosigkeit" bei der AfA haben würdest ...
Wenn du eine EM-Rente vermeiden willst und eine Reha (lt. KK) nicht mehr beantragen musst, dann kannst du doch ganz in Ruhe mit deinem Arzt schon die Klinik aussuchen und den Antrag dann fertig machen und bei der DRV einreichen.
Mit meinem Lufa-Arzt werde ich natürlich beim nächsten Termin einiges in dieser Richtung besprechen.
Ich habe ja meine erste und letzte Reha im Herbst 2016 auf Borkum gemacht und bin leider kranker als zuvor wiedergekommen.
(Man hat mir damals gesagt, Herbst oder Winter geht garnicht bei meiner Erkrankung!)
Mein Arzt meint, dass eine Reha im Frühjahr oder Sommer an der Nordsee für mich gut wäre.

So, ich weiss jetzt nur nicht, wann ich denn am gescheitesten einen Reha-Antrag stelle.
Einen Reha-Antrag kann doch die DRV auch in einen Rentenantrag umwandeln. oder ??
Wann wäre denn dann der Stichtag dafür? Wenn ich den Reha-Antrag gestellt habe, oder wenn er genehmigt wird, oder an dem Tag, an dem die Reha beginnt?
Im Jan. nächsten Jahres ändert sich ja was im Rentenbezug bzw. der Rentenberechnung, und ich will jetzt nicht vorher evt. irgend etwas verkehrt machen (zu früh beantragen).
Wenn Du/Ihr mir dazu vielleicht etwas sagen kannst/könnt würde ich mich sehr freuen!

Viele Grüße
lemmy
 

Doppeloma

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#43
Hallo lemmy,

Deine Erlebnisse bei der AfA sind wirklich gut von dir geschildert worden, am meisten grinsen musste ich bei der Geschichte mit dem Stuhl und als der AfA-SB das Schreiben für den AG auch nicht kannte (oder nicht kennen wollte ???), weil doch bereits alles klar sei zu deinem Antrag ... :peace:

Warum sollte das gelöscht werden, es ist doch DEIN Thema da darfst du auch gerne mal etwas "Luft ablassen" und es war ja wirklich nicht unberechtigt.
Und es wird Manchem die "Augen dazu öffnen" was er als "Kunde" bei der AfA heutzutage für seine Beiträge noch erwarten darf.

Eine ähnliche "Stuhlgeschichte" gab es damals als ich nach der Aussteuerung zum Erstbesuch bei der AfA war, mein Männe hatte mich begleitet, weil ich auch schon Unschönes von ihm davor gehört hatte (er war schon vor mir ausgesteuert worden), seine SB war auch ein richtiger "Drachen".

So wurde ich dann recht fix aufgerufen von der zuständigen SB für die "Erst-Aufnahme" und sie fragte zunächst meinen "Bären" und wer sind sie ???
Er sei mein "Beistand" und mein Ehemann erklärte er mutig (obwohl er das 2. gar nicht hätte erwähnen müssen :bigsmile:) und sie lief auch gleich los einen weiteren Stuhl holen, "weil sie darauf ja gar nicht eingerichtet sei". :bigsmile:

Von ihr wurde ich dann aber doch noch recht freundlich und ziemlich umfassend zum weiteren Verlauf bei der AfA informiert, speziell auch was die Besonderheiten der Aussteuerung betrifft.

Etwas "pikiert" war sie, als ich keine Angaben zu Handy und Mail-Adresse machen wollte (Festnetz hatten die sogar noch von meiner letzten Arbeitslosigkeit im System ... "Stimmt diese Nummer noch ???") aber 3 Zentner Lebendgewicht auf dem Stuhl neben mir, haben wohl ihre Wirkung auch nicht verfehlt.

Ich bekam dann alle erforderlichen Antragsunterlagen, nebst ÄD-Formularen wie heute auch noch üblich, aber noch OHNE jeden Druck, das nun SOFORT oder sehr schnell alles abgeben zu müssen.

Für die Antragsabgabe wurde mir direkt ein verbindlicher Meldetermin in der Leistungs-Abteilung ausgedruckt, der auch zeitlich "passend" zum Termin meiner Aussteuerung war.
Zu diesem Termin sollte ich auch die Unterlagen für den ÄD fertig mitbringen zur Weiterleitung (der dafür vorgesehene Umschlag fehlte damals schon aber ich hatte zu Hause selber einen).

EGV gab es damals bei der AfA gerade erst aber ich habe dort nie eine bekommen, Männe schon ...
Bei JEDEM Termin (alle 3 - 4 Wochen) hat sie ihm eine Neue vorgelegt (mit immer dem gleichen sinnfreien Inhalt) und gedroht man würde das ALGI einstellen wenn er NICHT unterschreiben will.

Auch die Fahrtkosten zu den Terminen bekam er erst nach einer Beschwerde in Nürnberg, bis dahin verweigerte sie die Erstattung weil er weniger als 6 € nicht bekommen würde (angebliche "Bagatell-Grenze") ... die Fahrkarte kostete 5,50 und sie meinte auch zu ihm, "sie könne ihn JEDEN Tag einladen, wenn ihm was nicht passen würde an ihr".

Das hörte dann schlagartig auf, als wir uns beschwert hatten (da wurde ihm innerhalb weniger Tage das ganze Fahrgeld nachträglich überwiesen) und ich dann auch immer sein Beistand war ... ich wiege zwar deutlich weniger aber "meine Zunge ist schärfer" ... :icon_hihi:

Sie fühlte sich sofort angegriffen ("bedroht") wenn ich das Wort "Anwalt" nur ausgesprochen habe, im Zusammehang mit Forderung nach Rechtsgrundlagen für das was sie so erzählt hat ... die Einladungen für Männe wurden dann auch seltener.

Nachdem ich das alles von dir zu meiner neuen EGV gelesen habe, bin ich auch der Meinung, dass ich da erstmal garnichts unterschreibe.
Klingt nicht danach, dass ihr das wirklich noch wichtig ist ... ob und wann du das zurück schicken wirst.
Wenn du gleich an die verbindlich noch bestehende EGV erinnert hättest wäre sie wahrscheinlich von ihrem Stuhl gefallen ...

Sie wollte mit diesem Schreiben meinem AG nur so ein bischen Hilfe geben, damit der nicht so lange überlegen muss, was er da so schreiben kann.
Ich fand das sehr lustig, habe aber nichts darauf gesagt.
Dann hatte ich das falsch verstanden aber es ist wirklich nur lächerlich was sie dazu so für Gründe "erfindet", der muss dazu überhaupt NICHT überlegen, weil er dazu überhaupt nicht verpflichtet ist.

Ich habe 20 Jahre lang als Ausbilder im Metallbereich gearbeitet, und als sie das hörte, meinte sie, da wäre ja viellecht was zu machen, da wären ja die körperlichen Belastungen nicht so hoch.
VV dafür hatte sie aber auch nicht direkt anzubieten, das ist nämlich üblich, wenn die meinen zu wissen was du noch so machen könntest und sei es nur damit es so aussieht als ob.

Bei näherer Betrachtung stellt sich meist schnell heraus, dass die immer am Ende des Alphabetes anfangen bei der Jobsuche in der Jobbörse und dann kommt da nur was mit "ZAF" raus und ist sowieso unzumutbar.

Vielen Dank für dieses Hilfsangebot!! Sobald ich etwas bekomme, stelle ich es erst einmal zur Prüfung hier ein.
Kein Problem ...

Mein Arzt meint, dass eine Reha im Frühjahr oder Sommer an der Nordsee für mich gut wäre.
Und wie würde er dazu stehen wenn du direkt den Antrag auf EM-Rente stellst, wenn die DRV doch erst noch eine Reha möchte, dann teilen die dir das schon mit.
Auch dabei hast du ein Klinik-Wahlrecht und auf die erforderliche Jahreszeit kannst du auch hinweisen wenn man auf einen Erfolg hoffen möchte. :bigsmile:

Einen Reha-Antrag kann doch die DRV auch in einen Rentenantrag umwandeln. oder ??
Wann wäre denn dann der Stichtag dafür? Wenn ich den Reha-Antrag gestellt habe, oder wenn er genehmigt wird, oder an dem Tag, an dem die Reha beginnt?
Kann die DRV, muss sie aber nicht und welcher Termin dann für den Eintritt des leistungsfalles gewählt wird entscheidet wieder alleine die DRV.
Es KANN der Antrag auf Reha sein, es KANN aber auch der Abschluss der Reha sein, es KANN ebenso auch der Beginn deiner AU sein ... das ist NICHT planbar.

Im Jan. nächsten Jahres ändert sich ja was im Rentenbezug bzw. der Rentenberechnung, und ich will jetzt nicht vorher evt. irgend etwas verkehrt machen (zu früh beantragen).
Vergiss es einfach, was sich da ändert sind (meine ich mich zu erinnern) 3 Monate mehr Zurechnungszeit für Neurentner, das ist doch lächerlich.
Wenn man krank ist und die EM-Rente braucht und auch noch bekommen sollte ... ist das doch unwichtig, ob man da vielleicht 10 € EM-Rente mehr oder weniger bekommen wird.

Die AfA kann den Antrag durchaus auch noch schriftlich verlangen, dann hast du sowieso keine Wahl mehr.

MfG Doppeloma
 

lemmy

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#44
Hallo zusammen,
hallo Doppeloma,

gestern habe ich schon die ersten 2 VV´s und eine Stelleninformation von meiner SB zugeschickt bekommen.
Ist im Prinzip genau das, was sie sich von mir notiert hatte. (Vorarbeiter, Industriemeister und Ausbilder/Dozent)

Die "Stelleninformation" ist von einer ..... Bildungs-GmbH, die suchen bundesweit Dozenten/Trainer für Vorbereitungslehrgänge zum Industriemeister.
Das kann ich nicht, ich bin Schlossermeister und kann Schlosser oder andere Metaller ausbilden, aber keine Meister, und schon mal garkeine Industriemeister!

Der 1. VV ist eine Industriemeisterstelle. Die Anforderungen sind ähnlich wie in meinem jetzigen Arbeitsverhältnis. Allerdings setzen die auch Kenntnisse im Steuerungstechnik-Bereich (und auch Schichtarbeit) voraus. Da kann ich nicht mit dienen! Entfernung: ca. 30 km (mein jetziger AG 7,5 km).

Der 2. VV ist eine Vorarbeiterstelle zur Unterstützung des Meisters.
Entfernung 45 km. Die physischen Belastungen am Arbeitsplatz sind da genauso wie bei meinem jetzigen AG und ich würde in der Hirarchie eine Stufe nach unten klettern!

Bis heute Nachmittag hatte ich natürlich noch nix unternommen.
Um 14:15 Uhr bimmelt dann heute mein Telefon.
Die Nummer kannte ich nicht und bin auch nicht rangegangen. Nach einer kurzen Recherche wusste ich dann, dass es die AfA war.
Ich habe dann ("wie es sich gehört") zurückgerufen.
Es meldete sich meine SB und sie bedankte sich für den Rückruf.
Sie sagte mir, dass sie mich nur angerufen habe um mir mitzuteilen, dass sie meine "Betreuung" weitergereicht habe und ich mich nicht wundern soll, wenn ich das nächste Schreiben von jemand anderem bekommen würde.
Ich würde ab sofort von der INGA betreut, die hätten viel mehr Zeit für mich und könnten sich auch viel intensiver um mich kümmern.

Sie hat dann noch eine ganze Weile erzählt, wie gut das alles für mich ist und dass sie das nur mir zuliebe gemacht hat.
Ganz wichtig ist natürlich, dass ich mich auf die VV´s bewerbe und Rückmeldung gebe.

Von der INGA bekomme ich jetzt noch viel mehr VV´s. Der Arbeitsmarkt ist nämlich im Moment sehr gut, und die AG schreien förmlich nach mir! (Originalspruch von ihr)

Tja, wie ich da so weiter mit umgehe weiß ich noch nicht so recht.

Meine Freundin war vor ein paar Jahren auch mal in dem Club und meinte, da wird man mal zu so´m Stuhlkreis für ü50er eingeladen und ansonsten muss man alle 4 Wochen zum Gespräch antanzen. In Arbeit vermittelt haben die sie auch nicht, ihren neuen AG hat sie durch Eigeninitiative gefunden!

Viele Grüße
lemmy
 
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Doppeloma

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#46
Hallo lemmy,

gestern habe ich schon die ersten 2 VV´s und eine Stelleninformation von meiner SB zugeschickt bekommen.
Stelleninformation ist genau das, eine Information, das hat die doch nur aus der JobBörse ausgedruckt und hat bestimmt KEINE Rechts-Folgen-Belehrung (RFB).

Haben die anderen beiden VV eine RFB ???

Ist im Prinzip genau das, was sie sich von mir notiert hatte. (Vorarbeiter, Industriemeister und Ausbilder/Dozent)
Wenn es von den Aufgaben UND konkreten Anforderungen nicht passt, dann ist das eben trotzdem falsch und nicht "passend" ...

Die "Stelleninformation" ist von einer ..... Bildungs-GmbH, die suchen bundesweit Dozenten/Trainer für Vorbereitungslehrgänge zum Industriemeister.
Darauf brauchst du dich sowieso NICHT bewerben, eine Stelleninformation verpflichtet dich zu gar nichts ...

Das kann ich nicht, ich bin Schlossermeister und kann Schlosser oder andere Metaller ausbilden, aber keine Meister, und schon mal garkeine Industriemeister!
Reg dich doch nicht so auf darüber, die wollte dich nun ein wenig "abstrafen", dass du sie mit deinem Beistand und deiner Hartnäckigkeit diese AG-Bescheinigung betreffend völlig "aus dem Gleis" gebracht hast.

Der 1. VV ist eine Industriemeisterstelle. Die Anforderungen sind ähnlich wie in meinem jetzigen Arbeitsverhältnis. Allerdings setzen die auch Kenntnisse im Steuerungstechnik-Bereich (und auch Schichtarbeit) voraus. Da kann ich nicht mit dienen! Entfernung: ca. 30 km (mein jetziger AG 7,5 km).
OHNE RFB ist eine Bewerbung nicht erforderlich und mit RFB wäre die sonstige Zumutbarkeit erst mal zu prüfen.

Die Entfernung an sich ist noch kein Grund, es kommt auf die Arbeitszeiten an und darauf ob du dort auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils pünktlich zur Arbeit erscheinen könntest (zu allen Schichtzeiten), denn ein Auto "muss" man ja nicht besitzen

Zum Einkommen gibt es sicher auch keine konkreten Angaben und fehlende Fachkenntnisse (die gefordert sind) werden den AG bei einer Kurz-Bewerbung wahrscheinlich auch nicht "vom Hocker reißen", ab wann soll die Stelle besetzt werden ???

Immerhin hast du noch einen AG und (vermutlich) eine ziemlich lange Kündigungsfrist ??? :idea:

Der 2. VV ist eine Vorarbeiterstelle zur Unterstützung des Meisters.
Entfernung 45 km. Die physischen Belastungen am Arbeitsplatz sind da genauso wie bei meinem jetzigen AG und ich würde in der Hirarchie eine Stufe nach unten klettern!
Welche körperlichen / zeitlichen Einschränkungen (betreffs Schichtarbeit/ körperliche Belastungen ???) gab es noch mal genau in deinem ÄD-"Gutachten" Teil B ???

Für die Entfernung gilt schon mal das gleiche wie im ersten VV und das Einkommen dürfte ja dann auch niedriger liegen (Angaben dazu vermutlich NULL), natürlich "stört" auch hier deine Kündigungsfrist wenn eine baldige Arbeitsaufnahme vorgesehen wäre.

Bis heute Nachmittag hatte ich natürlich noch nix unternommen.
Warum auch, du hast ja nach Erhalt wenigstens 3 Werktage Zeit und wer weiß denn, dass du diese Vorschläge heute bereits erhalten hast ... vermutlich nun die SB weil du dir den Rückruf natürlich NICHT verkneifen konntest. :icon_neutral:

Um 14:15 Uhr bimmelt dann heute mein Telefon.
WARUM hast du der AfA noch nicht verboten dich telefonisch zu belästigen ???

Die Nummer kannte ich nicht und bin auch nicht rangegangen. Nach einer kurzen Recherche wusste ich dann, dass es die AfA war.
Ich habe dann ("wie es sich gehört") zurückgerufen.
Wo steht bitte geschrieben, dass man "unbekannte Nummern" recherchieren und dann auch noch anrufen "muss" ... es "gehört" sich NICHT mal, dass die AfA DICH zu Hause anrufen darf, um dir solchen Unsinn mitzuteilen.

Es meldete sich meine SB und sie bedankte sich für den Rückruf.
Warum hat sie das denn nicht im Meldetermin gemacht, das ist so eine "feige Socke", warum schiebt sie dich denn in "INGA" Sonderbetreuung ab wenn es ein "Kinderspiel" ist dich zu vermitteln am aktuellen Arbeitsmarkt ???

Sie sagte mir, dass sie mich nur angerufen habe um mir mitzuteilen, dass sie meine "Betreuung" weitergereicht habe und ich mich nicht wundern soll, wenn ich das nächste Schreiben von jemand anderem bekommen würde.
Darüber "wundert" sich doch inzwischen sowieso Keiner mehr, dass die SB bei den Behörden öfter ausgetauscht werden als andere Leute ihre Wäsche wechseln.

Ich würde ab sofort von der INGA betreut, die hätten viel mehr Zeit für mich und könnten sich auch viel intensiver um mich kümmern.
Warum ist das überhaupt nötig wenn du so wahnsinnig gute Aussichten hast am aktuellen Arbeitsmarkt, "INGA" ist doch eher für die schwer vermittelbaren Fälle vorgesehen mit "multiplen Vermittlungs-Hemmnissen".

Sie hat dann noch eine ganze Weile erzählt, wie gut das alles für mich ist und dass sie das nur mir zuliebe gemacht hat.
Ganz wichtig ist natürlich, dass ich mich auf die VV´s bewerbe und Rückmeldung gebe.
Das hat sie NUR sich selber zuliebe gemacht, damit sie dich hoffendlich los ist aus ihrer Betreuung, woher wusste sie denn, dass die VV schon angekommen sind, hat sie die persönlich in deinen Briefkasten gesteckt ???

WEM genau sollst du denn dazu nun Rückmeldung geben ihr oder "INGA", merkst du gar nicht was das für eine "falsche Schlange" ist ???
Im Termin kein Wort von Übergabe an "INGA", da hättest du ja vielleicht auch gleich eine Begründung verlangt und nun per Telefon so was von "fürsorglich" die Abschiebung.

Von der INGA bekomme ich jetzt noch viel mehr VV´s. Der Arbeitsmarkt ist nämlich im Moment sehr gut, und die AG schreien förmlich nach mir! (Originalspruch von ihr)
Dann hätte sie das doch auch noch in der "Normal-Vermittlung" vollenden können wozu brauchst du da "INGA" und noch mehr unpassende VV ...

Tja, wie ich da so weiter mit umgehe weiß ich noch nicht so recht.
Du solltest "INGA" dann erst mal befragen was du dort nun genau sollst und warum man dich da überhaupt per Telefon hinbeordert, wo du doch lt. Fr. X so begehrt am Arbeitsmarkt bist, dass man sich um dich "prügeln" wird ... wenn dann mal deine Kündigungsfrist beim aktuellen AG abgelaufen ist.

Denn das wirst du der Fairness halber natürlich in deinen Bewerbungen erwähnen, dass du leider nicht sofort / kurzfristig anfangen kannst weil du noch in einem Arbeitsvertrag gebunden bist.
Wird man nicht gerne hören wollen aber das GEHÖRT sich wirklich so wenn man einem AG nicht direkt was vormachen will, wie deine nette Frau X das mit dir gemacht hat.

Meine Freundin war vor ein paar Jahren auch mal in dem Club und meinte, da wird man mal zu so´m Stuhlkreis für ü50er eingeladen und ansonsten muss man alle 4 Wochen zum Gespräch antanzen.
Deine Freundin war aber (vermutlich) nicht ausgesteuert aus dem Krankengeld mit "ruhend" bestehendem Arbeitsverhältnis dort in "Pflege" genommen worden ... :idea:

In Arbeit vermittelt haben die sie auch nicht, ihren neuen AG hat sie durch Eigeninitiative gefunden!
Das wird bei dir auch nicht passieren und du willst ja nicht mal einen neuen AG wirklich finden (müssen), also stelle schon im "Stuhlkreis" (oder im ersten Meldetermin mit Beistand) möglichst viele unangenehme Fragen zu Sinn und Zweck dieser Spezial-Betreuung und zu den realen Erfolgen dabei.

Du siehst dich eigentlich auch ohne Spezialbetreuung in der Lage dir Arbeit zu suchen wenn es dein "Restleistungsvermögen" wieder zulässt ... Bla- Bla- Bla
Unterschreibe vor allem KEINE EGV UND lass dich NIE wieder auf Telefonate ein mit diesen Leuten, das bringt NICHTS ...

Zu den VV gib mal bitte mehr Infos oder stelle die anonymisiert (samt RFB bitte) hier zur Ansicht ein ...

MfG Doppeloma
 

lemmy

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#47
Hallo zusammen,
hallo Doppeloma,

nachdem mein alter PC sich erstmal für fast eine Woche "hitzefrei" genommen hat,
hoffe ich dass die Mühle jetzt wieder läuft (und nicht nur die Lüfter, die da drin sind)

Zu den beiden VV´s die ich bekommen hatte kann ich nur folgendes sagen.
Jeder VV besteht aus 3 Seiten. Auf der ersten Seite steht
-----------------------------------------------------------------------------------
Vermittlungsvorschlag
Sehr geehrter Herr...........
ich freue mich Ihnen folgenden Arbeitsplatz vorschlagen zu können.
Arbeitgeber: ..........................
Stellenangebot: ...........................................................
Die Stellenbeschreibung und gewünschten Fähigkeiten entnehmen Sie bitte der Anlage.
Bewerben Sie sich bitte umgehend über das Internet.

------------------------------------------------------------------------------------
Auf der Rückseite steht noch, dass ich meine Bemühungen schriftlich mit dem Antwortschreiben mitteilen soll. (dieses Antwortschreiben ist das 3. Blatt vom VV.

Das 2. Blatt des VV´s ist die ausführliche Stellenbeschreibung.
Eine RfB ist bei beiden Vermittlungsvorschlägen nicht dabei.

Ich habe mich am 28.07.18 per Email auf beide Stellen mit Anschreiben und Lebenslauf beworben. (das passte auch mit der 3 Tagefrist)
----------------------------------------------------------------------------------------
Bewerbung für den Arbeitsplatz als Meister ...............

Sehr geehrter Herr .......mann,

der Arbeitsplatz als Meister bei der Fa. .............. interessiert mich sehr.

Momentan bin ich in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis bei der
Fa. ............................. in Meinestadt als Leiter der Stanzerei und Montage tätig.

Die in der Stellenbeschreibung geforderten Anforderungen würde ich erfüllen
und denke, dass ich mit meinem Profil in dieses Unternehmen passen würde.

Ich würde mich sehr freuen, von Ihnen zu einem persönlichen Gespräch
eingeladen zu werden.

Mit freundlichen Grüßen

Ich weiss auch nicht ob ich nun diese 3 Antwortzettel ausfüllen und mal bei der AfA abgeben soll.
Von einem AG habe ich eine Rückmeldung bekommen, dass sie die Einsatzmöglichkeiten prüfen und sich dann wieder melden.
Von dem anderen AG habe ich noch nichts gehört und auf die "Stelleninformation" habe ich nicht reagiert. Ich habe nur mal im Internet recherchiert und festgestellt, dass es sich dabei wohl um einen sehr suspekten Verein handelt.
Ich habe da so ein paar Erfahrungsberichte gelesen und die waren echt der Hammer!

Ansonsten habe ich bis Heute nichts weiter von der AfA / INGA oder der SB gehört.

Gruß
lemmy

Eine Frage habe ich noch: Ich weiss nicht wie ich etwas anonymisiert einstellen kann und habe unter "Hilfe" im Forum dazu auch nichts gefunden.
 

lemmy

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#48
Hallo zusammen,
hallo Doppeloma,

seit heute Morgen bekomme ich wieder Anrufe von der AfA.
Die Durchwahlnummer, die mein Telefon anzeigt, kenne ich nicht.
Ich denke mal, das wird mein/e neue/r "Freund/in" von der INGA sein.

Es waren bis gerade (12:30 Uhr) schon 3 Anrufe, die ich aber ignoriert habe.
Da ich bisher noch keine schriftliche Information zu diesem Wechsel in die INGA bekommen habe meine ich, die sollen mir erstmal was zuschicken.

Gruß
lemmy
 

Doppeloma

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#49
Hallo lemmy,

seit heute Morgen bekomme ich wieder Anrufe von der AfA.
Die Durchwahlnummer, die mein Telefon anzeigt, kenne ich nicht.
Ich denke mal, das wird mein/e neue/r "Freund/in" von der INGA sein.
Das kann dir EGAL sein wer dich da angerufen haben "könnte", du solltest endlich mal schriftlich deine Kontaktdaten bei der AfA löschen lassen, dann dürfen die dich GAR NICHT mehr anrufen, ansonsten ist das unzulässige telefonische Belästigung.

Da ich bisher noch keine schriftliche Information zu diesem Wechsel in die INGA bekommen habe meine ich, die sollen mir erstmal was zuschicken.
Die sollen dir bitteschön ALLES zuschicken (müssen) wenn sie was von dir wollen, darum entziehe denen die Erlaubnis dich auf anderen wegen zu NERVEN ...

Und WARUM bitte bewirbst du dich überhaupt auf VV OHNE RFB ... das musst du doch gar nicht ... :icon_neutral:

"Man wird sich melden" ... na klar ... noch "in diesem Leben" ... dann kann es ja so eilig nicht sein die Stelle zu besetzen, wo du schon darauf hingewiesen hast, dass du noch im ungekündigten Arbeitsverhältnis bist ... :icon_hihi:

MfG Doppeloma
 

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lemmy

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#50
Hallo Doppeloma

vielen Dank für Deine Antwort und auch besonders für den Anhang!!
Ich weiss, dass ich das mit dem Antrag zur Löschung der Daten schon lange hätte machen sollen/können, aber ich brauch manchmal etwas länger um sowas zu kapieren. (irgendwie hatte ich gedacht, dass sich diese INGA jetzt erst einmal schriftlich bei mir meldet und nicht gleich telefonisch rumnervt)

Der Antrag geht garantiert morgen raus zur AfA !!

Gruß
lemmy
 

lemmy

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#51
Hallo zusammen,

ich habe jetzt von der INGA den ersten VV bekommen (Personalservice GmbH, also "Sklavenhändler") und auch meine Termine für nächste und übernächste Woche.

Am Dienstag hat man mich zu einer 2-stündigen Gruppeninformationsveranstaltung eingeladen, zu der ich bitte alle Bewerbungsunterlagen, Zeugnisse und Weiterbildungszertifikate mitbringen soll, um den Beratungs- und Unterstützungsprozess zu beschleunigen.

Es ist eine Einladung nach § 309 Abs. 1 SGB III in Verbindung mit § 159 SGB III. (Mit RFB)

In der 34.KW habe ich dann einen Termin bei meiner neuen SB von der INGA.
Die Frau möchte dann meine Bewerbungsaktivitäten durch Kopien der Bewerbungsanschreiben belegt haben.
Einen Lebenslauf und die letzten Zeugnisse möchte sie auch haben.
Auch dies ist wieder eine Einladung nach § 309 Abs. 1 SGB III in Verbindung mit § 159 SGB III. (Mit RFB)

Ich werde mir übermorgen erst einmal das "Gruppenkuscheln" reinziehen und mich dann wieder hier melden.
Hoffentlich ist meine Bewerbungsmappe ok! Nicht dass die mir noch ein Bewerbungstraining auf´s Auge drücken.

Viele Grüße
lemmy
 

Fairina

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#52
Und wenn die Dame will, dann fragst du nur noch wie hoch oder? Was sie will und was sie kriegt, sind 2erlei Paar Schuhe. Also kriegst sie nichts. Die Inga-Tanten sind ausgemustert und wieder reaktivierte Herrschaften die nur eines im Sinn haben: lange im Dienst zu bleiben mit möglichst viel Sanktionen, Maßnahmen usw.
 

Doppeloma

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#53
Hallo lemmy,

ich habe jetzt von der INGA den ersten VV bekommen (Personalservice GmbH, also "Sklavenhändler") und auch meine Termine für nächste und übernächste Woche.
Bewerbung entfällt also "wegen Nebel" (nein wegen Zumutbarkeitsmangel nach § 140 SGB III), da müssen die schon ordentlicher arbeiten, wenn sie dir imponieren wollen, meinst du nicht auch ??? :wink:

Ich denke die sollen "besser" sein als die normale Arbeitsvermittlung, dann bitte auch BESSERE, maßgeschneiderte und zumutbare VV mit anständiger Bezahlung.

Am Dienstag hat man mich zu einer 2-stündigen Gruppeninformationsveranstaltung eingeladen, zu der ich bitte alle Bewerbungsunterlagen, Zeugnisse und Weiterbildungszertifikate mitbringen soll, um den Beratungs- und Unterstützungsprozess zu beschleunigen.
Ich denke du sollst erst mal informiert werden was du dort sollst und was dich dort erwartet ??
Du hast doch auch "Rücken", also steh häufig auf, weil du auf den Stühlen dort nicht längere Zeit sitzen KANNST ...
Achte bitte unbedingt auf deinen persönlichen Datenschutz, auch bei Gesprächen zu deinen persönlichen Daten und eventuellen "Problemen" haben andere Teilnehmer NICHT dabei zu sein wenn du das nicht möchtest ... :icon_evil:

Es ist eine Einladung nach § 309 Abs. 1 SGB III in Verbindung mit § 159 SGB III. (Mit RFB)
Unterschreibe dort absolut NICHTS, es gibt keinen Grund dafür, du sollst dort hingehen, aber du musst NICHTS unterschreiben (wollen) ... schön wäre wenn du was einstecken kannst (zur Prüfung zu Hause) und deine Anwesenheit auf der Liste kannst du auch mit "Anwesend" bestätigen neben deinem Namen ... :bigsmile:

Möglich, dass man euch dort gleich eine EGV "überbraten" möchte, woher sollte man sonst für den nächsten Termin irgendwelche Bewerbungs-Anschreiben nehmen müssen ???

Was versteht man bitte unter "alle Bewerbungs-Unterlagen" du stellst das immer passend zur ausgeschriebenen Stelle zusammen und inzwischen ist doch eher "Online-Bewerbung" gefragt, die Firmen wollen kein Papier mehr ... :bigsmile:

Zeugnisse, welche Zeugnisse bitte genau ... Zeugnisse (so richtig mit Zensuren drauf ?) gehen die SB in der Regel NICHTS an (höchstens Nachweise zu beruflichen Fachabschlüssen), Arbeits-Zeugnisse gibt es generell NICHT zur Einsicht, die sind für andere AG gedacht und nich als "Charakterstudien" für die AfA-SB und wen bitte interessieren "Weiterbildungs-Zertifikate", hast du so was überhaupt ...

In der 34.KW habe ich dann einen Termin bei meiner neuen SB von der INGA.
Die Frau möchte dann meine Bewerbungsaktivitäten durch Kopien der Bewerbungsanschreiben belegt haben.
Was beweisen diese Kopien dann bitte, wie viele hättest du denn gerne ???
Zudem sind die Anschreiben eigentlich für den AG gedacht, warum wird inzwischen immer vorausgesetzt, dass man von allem eine Kopie hat ... und die auch noch der AfA kostenlos zur verfügung stellen möchte ???

Einen Lebenslauf und die letzten Zeugnisse möchte sie auch haben.
Ein Lebenslauf (fiktiv genügt) sollte doch bereits aus der Gruppenveranstaltung vorhanden sein, oder wo sind da deine Bewerbungs-Unterlagen abgeblieben ???
Ebenfalls die erneut verlangten Zeugnisse, welche "letzten Zeugnisse" sollen das sein, die aus der Schule, "Grundschule auch" ???

Auch dies ist wieder eine Einladung nach § 309 Abs. 1 SGB III in Verbindung mit § 159 SGB III. (Mit RFB)
Logisch, du wirst ja nun "Intensiv-Betreut", also vergiss nicht für JEDE Einladung auch IMMER deine Reisekosten zu beantragen, bei zu viel Sehnsucht nach dir, ist auch sicher deine "Eigenleistungsfähigkeit" im ALGI mal erschöpft, Bewerbungen kosten schließlich auch Geld.

Oder auch nur die Post zurück an die AfA, weil es noch immer nicht passt, mit der Beachtung von § 140 SGB III.

Ich werde mir übermorgen erst einmal das "Gruppenkuscheln" reinziehen und mich dann wieder hier melden.
Mach das, höre dir alles an, sei schön Neugierig (mach dir bitte Notizen für uns :bigsmile:) und unterschreibe NICHTS

Hoffentlich ist meine Bewerbungsmappe ok! Nicht dass die mir noch ein Bewerbungstraining auf´s Auge drücken.
Das haben die doch nicht zu entscheiden, sondern die AG wo du dich bewerben wirst, ob deine Mappe OK ist oder nicht, das liegt immer "im Auge des Betrachters" und der sitzt im dortigen Personalbüro. :peace:

Vergiss nicht zu erwähnen, dass du noch im ruhenden Arbeitsverhältnis bist und daher die erforderliche "Wartezeit" (Kündigungsfrist) schon aus Anstand den potentiellen AG gegenüber mit in deine Bewerbungen schreiben wirst. :idea:
Das gehört sich einfach so, egal wie die das finden werden ...

Bisher wurdest du ja auch noch gar nicht richtig beraten was du so am umliegenden Arbeitsmarkt mit deinem "Restleistungs-Vermögen" anfangen könntest, da ist es auch noch schwierig eine gezielte Bewerbungs-Mappe zusammenzustellen.

Deine Erfahrungen bisher nützen dir ja nun nicht mehr viel ...
Was du bisher gemacht hast bei deinem AG geht ja gesundheitlich nicht mehr ... was du hast willst und musst du ja nicht sagen, die SB ist ja auch kein Arzt ...

Vielleicht möchte man ja dann gar nicht mehr so oft "mit dir kuscheln" ... wie bisher noch vorgesehen ... oder gibt dich zurück an deine SB, weil du diese Unterstützung von "INGA" gar nicht nötig hast ... :icon_hihi:

MfG Doppeloma
 

lemmy

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#54
Hallo zusammen,

ich hatte dann heute meinen 1. Termin bei der INGA (diese Gruppensprechstunde)
War nicht ganz so schlimm, aber teilweise schon etwas merkwürdig.

Nach der Begrüßung meinte die dynamische Mittvierziegerin, die diese Veranstaltung moderierte, dass wir unsere Handys nur leise stellen sollten. Sie hat vollstes Verständnis für evt. wichtige Anrufe, sei es privat, oder von potenziellen AG.
(also nach dem Motto: ich bin die "Gute" und ihr seid hier gut aufgehoben)

Sie hat auch jeden der gekommen ist mit Handschlag begrüßt und ganz wichtig darauf hingewiesen, dass auch genügend Parkgebühr an den Parkplätzen bezahlt werden muss, sonst hohes Verwarngeld von der Stadt. (und das gibt es nicht von der AfA zurück)

Es ging dann noch eine Weile mit Smalltalk weiter und sie erklärte dann den Ablauf der Veranstaltung.
Jeder hatte eine Mappe auf dem Tisch liegen, zu der sie dann eine Weile gequasselt hat, was da so drin ist und wofür so. (und dass wir den unheimlichen Kirmeskugelschreiber, der da auch lag, auf keinen Fall klauen dürfen!!)

In der Mappe waren u. A. 2 Pappzettel für eine Pinwannd. Auf denen konnten/sollten wir 2 Fragen von ihr schriftlich beantworten.
1. Frage: Wie sind sie zu dieser Einladung gekommen und welche Info`s haben sie zum Wechsel in die INGA schon bekommen? (ist ganz witzig, das müsste sie doch eigentlich wissen)
Gut, fast jeder hat dann da was draufgeschrieben, und sie hat dann wieder 20 Minuten darüber lamentiert.
2. Frage: Was stellen Sie sich unter einer guten Beratung vor?
Auch die Zettel hat sie dann wieder eingesammelt und zu jedem wo etwas draufstand wieder ihren Senf abgegeben.

Dann hat sie erzählt, dass sie nicht auf diesen Arbeitsplatz "abgeschoben" wurde, sondern sie hat sich vor ein paar Jahren für dieses INGA-Projekt entschieden, da sie ihre Berufung darin sieht ganz viel mit Menschen persönlich zusammen zu arbeiten um diesen möglichst viel Unterstützug und Hilfe zu geben....usw.
Und wo sie an ihre Grenzen kommt und nicht mehr helfen kann, da hat sie ihre Kontakte die dann weiterhelfen.

Ich habe mir meine Frage erspart, ob sie vielleicht ein "Helfersyndrom" hat und eine Behandlung braucht.

Sie hat noch einmal ganz wichtig darauf hingewiesen, dass alle (auch die SB`s durch die wir in der INGA gelandet sind) es nur gut mit uns meinen!!
Hier werden sie nämlich geholfen. Sie hat jetzt nur noch 65 "Patienten" und die anderen Vermittler erheblich mehr.

Es gab dann noch eine Präsentation über Beamer auf die Tafel.
3 oder 4 Fotos, wo dann noch einmal draufstand, was die INGA so macht, und sie hat dann noch einmal zu jedem Punkt etwas erzählt.

Dann kamen noch so Anekdoten, wie sie mal einen Punker dazu überreden konnte seine Gesichtspiercings bei Bewerbungsgesprächen vorher rauszunehmen, und der hat dann einen Job bekommen...........hurra!! Und der hatte außerdem auch immer schwarze Klamotten an, das taugt auch nix (ich war auch in Schwarz da, mal sehen was sie mir nächste Woche erzählt. Die hat mich nämlich eingeladen)

Ansonsten wollte sie nur noch einen Zettel ausgelüllt haben auf dem Name, Kundennummer und Geb.Datum eingetragen werden mussten. Dann konnte man noch eintragen ob man irgendwelche speziellen Wünsche hat.

Gruß
lemmy
 

lemmy

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#55
Hallo Fairina,

Die Inga-Tanten sind ausgemustert und wieder reaktivierte Herrschaften die nur eines im Sinn haben: lange im Dienst zu bleiben mit möglichst viel Sanktionen, Maßnahmen usw.
Die INGA-SB hat sehr großen Wert darauf gelegt, dass sie sich dazu berufen gefühlt hat diesen Job anzunehmen um ihren Mitmenschen bestens zu helfen. Sie hat auch dafür Weiterbildungen gemacht die sie auch immer aktualisiert.
Sie wurde nicht in diesen Job gedrängt und auch nicht ausgemustert!

Gruß
lemmy
 

Fairina

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#56
Sorry, du magst ja halten von dem Schmusekurs der Inga-Tante was du willst, ich hoffe die Landung in der Realität ist nicht zu hart.
 

Doppeloma

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#57
Hallo lemmy,

War nicht ganz so schlimm, aber teilweise schon etwas merkwürdig.
Die ganzen gewünschten "Mitbrinsel" wollte also schon mal Niemand sehen ..., da sieht man ja schon wie ernst die ihre eigenen Forderungen aus den Einladungsschreiben nehmen ...

Nach der Begrüßung meinte die dynamische Mittvierziegerin, die diese Veranstaltung moderierte, dass wir unsere Handys nur leise stellen sollten. Sie hat vollstes Verständnis für evt. wichtige Anrufe, sei es privat, oder von potenziellen AG.
(also nach dem Motto: ich bin die "Gute" und ihr seid hier gut aufgehoben)
Ja klar, der gute Arbeitnehmer ist heutzutage "rund um die Uhr" erreichbar für die dringenden Angelegenheiten seines AG ... "Feierabend" war früher mal ... :idea:

Sie hat auch jeden der gekommen ist mit Handschlag begrüßt und ganz wichtig darauf hingewiesen, dass auch genügend Parkgebühr an den Parkplätzen bezahlt werden muss, sonst hohes Verwarngeld von der Stadt. (und das gibt es nicht von der AfA zurück)
IGITT, wie unhygienisch und wie meinte sie das bitte mit der Park-Gebühr, wenn 2 Stunden (lt. Einladung) vorbei sind kann man dann gehen, um die Parkzeit nicht zu überschreiten ???

Es ging dann noch eine Weile mit Smalltalk weiter und sie erklärte dann den Ablauf der Veranstaltung.
Zum "Smalltalk" war doch eigentlich nicht eingeladen worden ... dafür suche ich mir meine Gesprächspartner lieber selber aus ;-))) :icon_laber:

Jeder hatte eine Mappe auf dem Tisch liegen, zu der sie dann eine Weile gequasselt hat, was da so drin ist und wofür so. (und dass wir den unheimlichen Kirmeskugelschreiber, der da auch lag, auf keinen Fall klauen dürfen!!)
SoSo, das war dann wohl die "Bewerbungs-Mappe" von Tante INGA ... bist du nun schlauer geworden, was dich dort erwartet und was du dort sollst ???

1. Frage: Wie sind sie zu dieser Einladung gekommen und welche Info`s haben sie zum Wechsel in die INGA schon bekommen? (ist ganz witzig, das müsste sie doch eigentlich wissen)
Ganz einfach die Einladung kam "per Post", welche Infos bitte ???

Gut, fast jeder hat dann da was draufgeschrieben, und sie hat dann wieder 20 Minuten darüber lamentiert.
Scheußlich wie "brav" die Leute da gleich wieder sind, oder hattest du den Eindruck, dass die meisten deiner "Mitgeladenen" da aus echtem Interesse gewesen sind ???

2. Frage: Was stellen Sie sich unter einer guten Beratung vor?
SEHR gute Frage, nach einer guten, erfolgreichen Beratung durch die AfA (reale Chancen am umliegenden Arbeitsmarkt, offene Stellen bei den AG in den erforderlichen Tätigkeits-Bereichen, Interesse der AG auch an älteren Bewerbern ...) schreibt man EINE ordentliche Bewerbung, wird eingeladen und hat den Job ... :cheer2:

Auch die Zettel hat sie dann wieder eingesammelt und zu jedem wo etwas draufstand wieder ihren Senf abgegeben.
War bestimmt sehr "milder" Senf, mit wenig "Feuer" ... aber viel "Heißer Luft" ...

Dann hat sie erzählt, dass sie nicht auf diesen Arbeitsplatz "abgeschoben" wurde, sondern sie hat sich vor ein paar Jahren für dieses INGA-Projekt entschieden, da sie ihre Berufung darin sieht ganz viel mit Menschen persönlich zusammen zu arbeiten um diesen möglichst viel Unterstützug und Hilfe zu geben....usw.
Wen interessiert das bitte so brennend, um dafür seine Freizeit zu verschwenden, wie Erfolgreich war denn ihre Mission bisher, wie viele ihrer Schäfchen hat sie wirklich wieder in einen gut bezahlten festen Job bekommen, das hätte MICH ineressiert und nicht so ein "Gelaber" zu ihrer eigenen "Karriere" bei der AfA.

Und wo sie an ihre Grenzen kommt und nicht mehr helfen kann, da hat sie ihre Kontakte die dann weiterhelfen.
Und der "Kunde" wird gar nicht erst gefragt, ob er diese HILFE überhaupt braucht und will ... wir mutieren ja alle wieder zu hilflosen "Kleinkindern" wenn wir mit Ü 50 die Arbeit verlieren und brauchen dann dringend das Händchen von Tante "INGA".

Am Wichtigsten ist das für die Ausgesteuerten, die gar keinen Job mehr brauchen (weil sie meist sogar noch einen haben) und aus gesundheiltlichen Gründen (eigentlich) nur noch auf die Rente warten (können / müssen) ...

Ich weiß, ich weiß, das DARF man ja nicht "laut sagen", man muss ja den Schein wahren, "ganz wild" auf Arbeitsvermittlung zu sein.

Ich habe mir meine Frage erspart, ob sie vielleicht ein "Helfersyndrom" hat und eine Behandlung braucht.
Vermutlich, das ist bestimmt ein "Therapie-Arbeitsplatz"... :icon_hihi:

Hier werden sie nämlich geholfen. Sie hat jetzt nur noch 65 "Patienten" und die anderen Vermittler erheblich mehr.
Habe ich noch nicht von gehört, dass da irgendwer besser wieder in Arbeit gekommen wäre, zumal es oft die Älteren, Kranken / Schwerbehinderten / Ausgesteuerten sind, die am Arbeitsmarkt sowieso KEINER mehr haben will.

Die haben nur mehr Zeit die einzelnen "Kunden" öfter zu nerven, das war es aber auch schon.

Es gab dann noch eine Präsentation über Beamer auf die Tafel.
3 oder 4 Fotos, wo dann noch einmal draufstand, was die INGA so macht, und sie hat dann noch einmal zu jedem Punkt etwas erzählt.
Bist du nun schlauer und weißt endlich was du da sollst und was dich erwartet in dieser "Sonderbetreuung" ???
Lass dir bloß NIX vom "Praktika" und "Probe-Arbeit" bei den umliegenden AG erzählen, das ist auch nur "Verar**he" zum Nutzen der AG, aber das musst du ja "freiwillig" keinem AG "anbieten" ... ohne reguläre Bezahlung arbeiten "iss nich" ... auch nicht mal so "zur Probe" ... :icon_evil:

Dann kamen noch so Anekdoten, wie sie mal einen Punker dazu überreden konnte seine Gesichtspiercings bei Bewerbungsgesprächen vorher rauszunehmen, und der hat dann einen Job bekommen...........hurra!!
Den soll sie doch biitte mal einladen, damit der erzählen kann welche Karriere er inzwischen "Dank INGA" gemacht hat, ich glaube aber die "nackigen" Piercing-Löcher im Gesicht sehen dann auch nicht wirklich "lecker" aus.
Und was ein "echter Punk" ist, den hat man zu nehmen, wie er ist oder darf es einfach bleiben lassen. :icon_hihi:

Und der hatte außerdem auch immer schwarze Klamotten an, das taugt auch nix (ich war auch in Schwarz da, mal sehen was sie mir nächste Woche erzählt. Die hat mich nämlich eingeladen)
Sind das nicht die "Anderen" mit den schwarzen Klamotten, die Nachts auf Friedhöfe gehen und zu Hause in Särgen schlafen ... sorry aber was bilden die sich denn ein Erwachsene Menschen "umerziehen" zu wollen, damit sie in das "Wunschbild" von INGA und der AG passen.

Ansonsten wollte sie nur noch einen Zettel ausgelüllt haben auf dem Name, Kundennummer und Geb.Datum eingetragen werden mussten. Dann konnte man noch eintragen ob man irgendwelche speziellen Wünsche hat.
Was war das für ein Zettel und welche speziellen "Wünsche" hast du denn nun geäußert ... dass sie dich nächste Woche mit Kaffee und Kuchen bewirtet, weil sie ja ein so herzensguter Mensch ist ... :peace:

Danke für deinen Bericht und Sorry für meine ziemlich ironische Analyse, so was kann ich einfach nicht ernst nehmen und dafür wird ein Haufen Kohle bei der AfA "verpulvert" ...

Gestern kam auch wieder AfA-TV-Werbung, ich könnte kot*en wenn ich das sehe, dafür wird das Geld der Beitragszahler ausgegeben ... was soll so ein Mist ... :doh:
Motto "Werde schnell arbeitslos, wir freuen uns schon auf dich" ... :confused:

Wer dann wirklich mal eine Fortbildung haben will bei der AfA wird abgewimmelt, dafür sei kein Geld da ... :icon_neutral:

MfG Doppeloma
 

Fairina

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#58
Der TE ist der Dame voll auf den Leim gegangen und zappelt nun als Freßerchen für die Spinnendame in ihrem Netz. Sie verfrühstückt ihn mit Haut und Haaren. Soviel zu der Freundlichkeit, Leutseeligkeit, den Anekdötchen, der Fürsorge wegen dem Parken. Und der TE samt seinen Lemmingsgenossen zappelt nun gebauchpinselt im Netz.
 

lemmy

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#59
Hallo Fairina,

Der TE ist der Dame voll auf den Leim gegangen
Nö, ist er nicht!!

Ich habe dir Post #55 nur geschickt um dir mitzuteilen, wie sich diese SB aus der INGA darstellt und präsentiert!
Hast du wahrscheinlich falsch verstanden.

Gruß
lemmy
 

lemmy

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#61
Hallo zusammen,
hallo Doppeloma,

Was war das für ein Zettel und welche speziellen "Wünsche" hast du denn nun geäußert ... dass sie dich nächste Woche mit Kaffee und Kuchen bewirtet, weil sie ja ein so herzensguter Mensch ist
Also auf diesem DIN A4 Zettel mussten wir oben Name, Geb. Datum und Kundennummer eintragen.
Darunter waren dann alle Seminare, Veranstaltungen und Workshops aufgeführt, und man konnte da dann ankreuzen was man gerne machen möchte.
Ich habe da dann nichts angekreutzt, da ich zum Schreiben von Bewerbungen keine Hilfe benötige und auch keine Begleitung zu Vorstellungsgesprächen brauche.
Die anderen Angebote kamen für mich sowieso nicht in Frage.

Das mit dem Kaffee und Kuchen kannte sie schon und meinte man könnte es aufschreiben, aber das gäbe es nicht.
Ich hab dann mal Mettbrötchen und Frikadellen bestellt.
Bin mal gespannt, was da morgen Mittag angeboten wird. Ich habe meinen Termin nämlich morgen um die Zeit.

Bei der Info-Veranstaltung am 14.08. wollte die SB eigentlich am Anfang Flyer von ihrem INGA-Club verteilen, hat dann aber festgestellt, dass sie keine mitgebracht hatte.
Ich habe den Flyer dann am Samstag mit der Post bekommen!
(Anstatt die Flyer mal eben zu holen, werden so wieder unsere Beiträge mit Portokosten verplempert!)

Ich habe diesen Flyer mal eingescannt und wollte ihn eigentlich als Anhang hinzufügen, weiss aber leider nicht wie ich das machen kann.

Ich habe da etwas gelesen, dass das nur über die Antworten-Funktion geht. Ich konnte aber jetzt nur über "Direkt Antworten" schreiben.

Ich probiere es noch mal.

@Fairina
Das mag deine Meinung sein, ich kann und werde sie nicht teilen.
Ist mir auch Wurscht.

MfG
lemmy
 

lemmy

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#62
Ich habe es noch einmal versucht.
Mal sehen, ob das mit dem Anhang klappt.
 

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Kerstin_K

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#63
Und so ein Müll ist es wert, extra verschickt zu werden? Informationsgehalt null.
 

lemmy

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#64
Hallo Kerstin_K,

Und so ein Müll ist es wert, extra verschickt zu werden? Informationsgehalt null
das kannst du so aber auch nicht sagen. Immerhin stand auf der Rückseite des Flyers die Tel.Nummer, die E-Mail und die Öffnungszeiten vom INGA-Club.

Die INGA-SB muss doch auch ihren Arbeitstag rumkriegen (und wenn es mit dem Verschicken solcher Briefe mit Anschreiben und dem besagten Flyer passiert)

Und die Angestellten in der Poststelle der AfA brauchen ja auch eine Daseinsberechtigung!

Gruß
lemmy
 

saurbier

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#65
Das ganze Spiel ist doch eh nur Geldverschwendung.

Wer glaubt hier denn ernsthaft das die AfA in der Lage ist jemanden mit 59 Jahren und einer Lungenerkrankung und zudem SchwerB (GDB 80) noch an einen Arbeitgeber zu vermitteln.

Hallo, in welchem Kindergarten sind wir denn.

Die ach so tolle INGA-Fachkraft bringt da mit ihrer Händchenhalten-Taktik auch nichts besseres hervor.

Mal ehrlich, wer von uns ü50/ü55 oder gar ü60 braucht einen SB der einem händchen haltendam liebsten 24Std./Tag betreut. Also so Dement fühle ich mich dann wohl noch nicht, auch wenn es inzwischen genügend Herrschaften bei der AfA zu geben scheint, die dies gerne Vollziehen möchten weil sie uns für zu Dumm halten (wohlmöglich ja nur die Hauptschule oder Realschule besucht). Wir gehören ja noch einer Generation an wo Akademiker eher die Ausnahme als die Regel darstellen.

Ich frage mich schon, was mögen die AfA Damen und Herren wohl in 20 Jahren mit ihren Kunden anstellen, die dann mehrheitlich wohl alle Abitur bis hin zum Studium gelangt sind und trotzdem bei der AfA landen.

lemmy kann man nur raten, die Herrschaften mit ihrem Helfersyndrom zu vergessen und sich stattgessen eher auf seine Rechte zu berufen. Spätestens in 2 Jahren dürfte dann ja der Zeitpunkt gekommen sein, eine vorzeitige SchwerB-Rente zu beantragen, so er dann will.

Bei mir hat die liebe INGA-Dame die extra für meinen Termin fast 50km angereist kam, ganz schnell das Handtuch geworfen, als ich meinen neuen SchwerB-Ausweis und die Bewerbungsbemühungen bei diversen ZAF´s in der näheren Umgebung zeigte. Als ich der im Gesprächsverlauf dann auch noch meine körperlichen/gesundheitlichen Einschränkungen erläuterte reichte ihr das. Sie sagte dann zum Anschluss nach 20min. Gesprächsdauer nur noch - ich setze sie zum Rentenablauf auf Wiedervorlage - und das wars dannn.

Die Realität sieht doch eher so aus, wie auch in meinem Fall, daß die ZAF´s nur gesunde suchen die Überstunden schieben ohne Ende und zeitlich voll flexible (auf der Arbeit sofort antanzen wenn das Handy klingelt) sind. Ich bin mehr als gut ausgebildet und verfüge in meinem Berufsfeld wahrlich über mehr als ausreichende Qualifikation und hier im Umkreis von 50km werden immer noch händeringend Leute mit meiner Qualifikation gesucht, eben nur nicht in Teilzeit. Da hilft es auch nichts das man mit 100% Lohnzuschüssen bis zwei jahre ködert.



Grüße saurbier
 

lemmy

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#66
Hallo zusammen,
hallo Doppeloma,
hallo saurbier,

Wer glaubt hier denn ernsthaft das die AfA in der Lage ist jemanden mit 59 Jahren und einer Lungenerkrankung und zudem SchwerB (GDB 80) noch an einen Arbeitgeber zu vermitteln
Hinter dem GDB 80 steht auch noch ein G,
aber meine INGA-SB findet mich noch gut brauchbar für den Arbeitsmarkt.

Das Gespräch heute hat tatsächlich fast 80 Minuten gedauert.
Eine Menge Zeit davon ging allerdings dafür drauf, dass sie sehr viel in ihren PC getippt hat.
Sie meinte, dass sie nicht mit der letzten SB (die ich vor ihr hatte) geredet hat, da sie sich immer im Erstgespräch einen ganz wichtigen Eindruck von ihrem neuen Kunden macht, den sie nicht durch Vorabinformationen gefälscht haben möchte.

Nach weiterem Gelaber meinte sie dann, dass ich ja wohl etwas an der Lunge habe, weil ich wegen Staubbelastung und Ölnebel meiner eigentlichen Arbeit nicht mehr nachgehen kann.
Gut, ich habe dann irgendwann auch zugegeben, dass meine Lungenerkrankung das primäre Problem ist.

Sie möchte jetzt erst einmal eine neue Begutachtung vom ÄD im Haus.
Dafür hat sie mir natürlich die Fragebögen und alle Schweigepflichtentbindungen mitgegeben (mit Kreutzchen, wo ich überall unterschreiben muss)

Dann fragte sie mich auf einmal, ob ich schon einmal einen Prozess vor dem Sozialgericht geführt/angezettelt habe, und zählte dann alle auf: KK, DRV, BG usw.....)
Habe ich verneint.
Und dann kam der Hammer: Sie sieht mich durchaus noch brauchbar für den Arbeitsmarkt, aber nach so einer langen Krankheitszeit müsste man ja eigentlich auch erst einmal testen, ob der Kunde überhaupt noch in der Lage ist einen ganzen Arbeitstag zu überstehen, und das natürlich auch über einen längeren Zeitraum.

Sie glaubt, der Metallbereich in dem ich mein ganzes Berufsleben verbracht habe ist für mich nicht mehr geeignet.
Für meine weiteren restlichen Arbeitsjahre sieht sie mich am Besten aufgehoben als "Fachkraft für Lagerwirtschaft" !!
(also doof und stark und gut zu Fuß)
Ich habe auch einen Flyer bekommen wo ich hingehen soll.
(siehe Anhang)
Da kann man doch nur die Krätze kriegen !!

Ich versuche jetzt noch ein paar Anhänge hier dranzuhängen.

Habe gerade Besuch bekommen und schreibe morgen noch weiter.
(Ach so, die neue EGV hab ich nicht unterschrieben, sondern mitgenommen)

Nächsten Dienstag möchte die gute Frau, dass ich wieder auftauche und alles unterschrieben und ausgefüllt bei ihr abgebe!

Gruß
lemmy
 

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lemmy

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#67
Hallo zusammen,

ich habe heute mit dem ÄD der AfA gesprochen.
Die haben seit 14 Tagen ein Schreiben von meinem Lufa-Arzt über meine COPD Erkrankung vorliegen und wollen mich jetzt in Kürze einladen.

Bisher hatte ich noch keinen Kontakt zum ÄD, außer dass ich mir einmal ein Gutachten dort abgeholt habe.

Auf was muss ich mich denn da so einstellen?

Viele Grüße
lemmy

Seit meinem letzten Beitrag von Ende August ist übrigens weiter nix dolles passiert.
Ich war noch mal im September (mit Beistand) bei meiner INGA SB.
Hat aber weiter nichts ergeben. Die Frau meinte nur zum Schluss, sie würde mich jetzt erst einmal in Ruhe lassen.
 
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