Ausgesteuert, AU laut Arzt aber “vollschichtig arbeitsfähig“ laut ÄD

SDoreen

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
14 Oktober 2017
Beiträge
1
Bewertungen
0
Hallo

Ich versuche erst einmal, meine Situation zu erklären.

2013 wurde bei mir eine chronische Erkrankung (in Schüben) diagnostiziert. Erkrankung mal aktiv, mal nicht, jedes Jahr mehrmals aufgrund dessen krankgeschrieben.

Im vergangenen Jahr war der Schub nun so heftig, dass ich seit Anfang August2016 krank geschrieben bin (fortlaufend).

Bisher Krankengeld erhalten und werde zum 18.10. diesen Jahres von meiner KK ausgesteuert. Bin aber weiterhin laut Arzt nicht arbeitsfähig. Bin fortlaufend krank geschrieben.

GdB 40% im Januar 2017 bestätigt. Gleichstellungsantrag bisher nicht gestellt

Im Juli MUSSTE ich ein Antrag auf Reha stellen (MDK hat Gutachten erstellt u KK hat mich dazu verpflichtet). REHA bewilligt u wird ab 24.10. für 3 Wochen stattfinden.

Antrag auf private BU ist seit Anfang Oktober bewilligt (reicht aber finanziell nicht aus um nicht auf ALG I angewiesen zu sein).

Mitte September bei der AfA Antrag auf ALG I gestellt (Verdacht Paragraph 145). Vergangene Woche erfahren, dass ich laut Entscheidung des Amtsarztes der AfA vollschichtig arbeitsfähig sei (Entscheidung anhand der Aktenlage).
Direkt danach Anruf von SB der AfA erhalten, inwieweit ich Arbeitsmarkt zur Verfügung stehe.

Nachwievor bin ich bei meinem AG angestellt.

Nun habe ich von der AfA ein Schreiben erhalten, in dem mein Arbeitgeber ausfüllen soll, ab wann ich wieder arbeiten kommen kann bzw aus welchen Gründen nicht oder ob anderer Arbeitsplatz geschaffen werden kann. Schreiben soll bis Ende Oktober zurück geschickt werden.

Meine Frage nun:
Meine Ärzte halten mich weiterhin für arbeitsunfähig - wie kann ich gegen Gutachten von ÄD der AfA Vorgehen.

Was soll AG als Antwort schicken. Der möchte gern, dass ich so schnell wie möglich wieder komme (bin aber weiter krankgeschrieben, zudem liegt Reha an). Wenn der schreibt, ich sei weiter krank geschrieben, bekomme ich nach 6 Wochen kein ALG I, werde an KK verwieseb, kein Anspruch mehr auf KG u ich weiß nicht weiter.

Habe nun schon überlegt, ob ich “einfach“ wieder auf Arbeit gehen soll (um nach kurzer Zeit von meinem Körper belehrt zu werden, dass das nicht die richtige Entscheidung war; Zumal ich Angst habe, direkt wieder auszufallen, eine Verschlimmerung des gerade einigermaßen erträglichen Schubs zu riskieren, mehr als 6 Wochen auszufallen und dann ohne Krankengeld dazustehen - u ohne den kleinen Anteil private BU)

Antrag auf EM Rente bei DRV bisher nicht gestellt, denn ich habe große Befürchtung, dass die eh ablehnen. Ich schätze, muss ich trotzdem mal versuchen.

Vllt ist das alles etwas verwirrend aber in meinem Kopf herrscht gerade Achterbahn.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben Unten