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Ausgesteuert,ALG1 abgelehnt,med.Guachten nach Papierlage TOP, H4 psychisch am Ende? Was mach ich am besten?

pbsuu

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#1
Hallo Alle,
bin neu hier und hoffe auf einen Rat. Meine Historie: Mai 2016 Job verloren, Tage später meine Ehefrau (Trenung). AU Psych. ab März 2016. Reha im August, Tagesklinik Feb/März 2017. Dann ALG1 bis
Feb2017. Akutklinik Ortopädie, dann Reha, danach Bandscheiben-OP mit noch bestehender Fußlähmung und AU bis 13.9.2018, dem Ende von KG. Antrag ALG1 wurde abgelehnt, da AU. Widerspruch mit Hinzunahme med.Gutachten abgelehnt, da voll leistungsfähig. Über VDk läuft Antrag auf GdB 50 (von 40). Ich bin schwer depressiv und weißt nicht, wie mir geschieht. Was soll ich jetzt machen? Vors Soazialgericht gehen? oder EMR beantragen. Und gestern kommt eine Einladung von der Agentur (Abt. Integration), die wollen das Ergebnis meines med. Gutachtens besprechen.
Falls es nötig ist, ich kann alle wichtigen Dokumente als pdf hochladen.
Ich danke Euch ganz herzlich für Eure Mühe und Hilfe!
 
Zuletzt bearbeitet:

Machts Sinn

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#2
.
Die existenzielle Problematik ist durch die Krankengeld-Aussteuerung am 13.09.2018 entstanden.
Bist du dazu von der Krankenkasse angehört worden und hast du geprüft, ob dieses Datum stimmt?
Die Krankenkassen liegen dazu oft falsch.

Nicht nachvollziehbar ist auch, dass der ALG1-Antrag zunächst wegen AU abgelehnt worden sein soll,
aber der Widerspruch wegen voller Leistungsfähigkeit. Jedenfalls kann dir zu diesen Informationen
hier niemand sagen, ob du vors Sozialgericht gehen und / oder EMR beantragen sollst.

Auch diese Aussage ist nicht nachvollziehbar:

Tagesklinik Feb/März 2017. Dann ALG1 bis Feb 2017.
Da wirst du wohl etwas präziser werden müssen ...
 

Bertolino

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#3
Hallo, pbsuu,

meine Vermutung: dein Antrag ALG wurde wegen AU abgelehnt, weil du die AUB bei der AfA abgegeben hast.:doh:

Stelle deine Krankenhistorie nochmal ein, damit es übersichtlicher wird, etwa so:

März 2016 AU
Mai 2016 arbeitslos
Feb/März 2017 Klinik
usw.

Wenn du Dateien einstellen willst, achte bitte auf ausreichende Anonymisierung.

Und nun: Konkretisiere deine Frage, denn darauf wird dir kaum jemand antworten::icon_evil:

Was soll ich jetzt machen?
Gruß
Bertolino
 

HermineL

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#4
Bitte auch den anonymisierten Ablehnungsbescheid der AFA einstellen.
 

pbsuu

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#5
Hallo und danke für die fixe Antwort. tja die inhaltlichen Fehler sind meinem Zustand tzu schulden. Ich muss mich schön bis zu Kopfschmerzen kontentieren, um überhaupt etwas sinniges zu vollbringen. :sorry:
Ich bin äußerst dankbar, dass es sowas wie das Forum überhaupt gibt. :icon_daumen::icon_daumen::icon_daumen:
Im Anhang die gewünschten Dokumente und Angaben. weiterhin habe ich noch eine Diagnose bekommen nach einem Kopf MRT. Ich habe einen Tumor am Kleinhirn und 6 kleinere Schlaganfälle gehabt.
Ich überlege, ob ich den versuch starte EMR zu bekommen, da meine Rente nicht viel höher ist. Würde mir aber den ganzen Demütigungsscheiß sparen.
Die Zeiten habe ich nicht geprüft, da bin ich nicht in der Lage zu und die Kasse hat mich auch nicht dazu gehört.
Danke für Eure Hilfe.
 

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Bertolino

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#6
Hallo, pbsuu,
tja die inhaltlichen Fehler sind meinem Zustand tzu schulden.
wir alle hier haben unsere Probleme mit unseren Erkrankungen. Du bist also bestens aufgehoben. Ich nenne das nicht „Fehler“, sondern „nachfragen“, weil du dir hier Hilfe erwartest. Geduld ist also angesagt, sowohl mit Fragen als auch mit Antworten.:idea:

Ich bin äußerst dankbar, dass es sowas wie das Forum überhaupt gibt
.
Ich auch!:idea:

Ich überlege, ob ich den versuch starte EMR zu bekommen, da meine Rente nicht viel höher ist.
Ich meine, du solltest diesen Antrag zügig stellen.

Vielleicht hast du jemanden an deiner Seite, der dich unterstützen/begleiten kann?

Würde mir aber den ganzen Demütigungsscheiß sparen.
Nun, es gibt schon eine Möglichkeit, diesen ganzen Mist ein wenig einzudämmen.

Ein erster Schritt ist, die AfA schriftlich aufzufordern, deine „personenbezogenen Daten“ zu löschen. Dazu gehört vor allem deine Telefonnummer. Postalische Erreichbarkeit reicht völlig aus.

Anschließend kommunizierst du bei allen weiteren Vorgängen immer und ausschließlich schriftlich. Wenn du dich bei einem Schreiben ärgerst, kannst du später wieder "runterkommen" - und die sachlichen Fragen im Forum einstellen.:idea: Das funktioniert bei persönlicher Kommunikation mit einem SB der AfA etc. eher nicht.

Die Zeiten habe ich nicht geprüft, da bin ich nicht in der Lage zu und die Kasse hat mich auch nicht dazu gehört.
Das erscheint mir im Moment nicht so wichtig, zumal du auch nicht in der Lage bist. Denke darüber nach, den Antrag EMR zu stellen.

Gruß
Bertolino
 

Machts Sinn

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#7
Hallo Bertolino,

hier sind wir nicht derselben Meinung.

Meine Prioritäten wären

a. längeres Krankengeld
b. Arbeitslosengeld 1
c. Rente
d. Alg 2

Vier-gleisig!

Ob der VdK hilft - oder hinter diesem Fall
zu viel Arbeit befürchtet?

Und pbsuu: kannst du auch den Widerspruchs-
bescheid wegen der Alg-Ablehnung hochladen?

Du bist im Februar 2018 wegen orthop.
Leiden / Bandscheibe plötzlich AU geworden
ohne dass es dazu - anders als bei Psyche -
eine ausgeprägte Vorgeschichte gibt ???

Schönen Gruß
Machts Sinn
 

pbsuu

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#8
Hallo Bertolino und Machts Sinn, also - ich versuche in der Kommunikation mit Agentur/JC immer eine Bestätigung für mich zu erhalten.
Zu "viergleisig": YESS, aber haltet ihr es für sinnvoll neben Anwalt einen weiteren Spieler VDK mit ins Boot zu nehmen? Ich erhalte ja derzeit H4, also kann ich (nicht gut) leben. :censored:. Dann würde ich den Widerspruch Ablehnungsbescheid abwarten, um dann mit neuen Befundberichten vors SG zu gehen. Die Schnarcher :doh: beim MD haben nämlich meine psychischen Befunde nicht beachtet. Evtl. weil ich wegen orthopädischer Zeiten ausgesteuert wurde und weil ich dazu keine AU hatte (brauchte). Im Anhang ist der Teil A meines MG. Weitere Post habe ich oder mein Anwalt noch nicht erhalten.
Danke vorerst! pbsuu
 

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Machts Sinn

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#9
.
In deinem Fall dürfte sich eine rechtliche Rundum-Betreung empfehlen,
was mit einem Anwalt auch eine Kostenfrage sein dürfte (Beratungsscheine, PKH?).

Welcher Widerspruch wurde bereits abgelehnt und auf welchen Widerspruchsbescheid
wartest du noch?

Nochmal: bist im Februar 2018 wegen orthop. Leiden / Bandscheibe plötzlich AU
geworden ohne dass es dazu - anders als bei Psyche - eine ausgeprägte Vor-
geschichte gibt ??? Dann spricht bisher nichts für eine Aussteuerung
im September 2018!
 

pbsuu

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#10
Hallo, ja ich bitte um Nachsicht. Ich habe versucht, mal durch das Aussteuerungsdickicht zu schauen, aber das überfordert mich. Blockfrist, 3 Jahre Frist, etc. Fakt ist, dass ich in AU mit orthopädischen leiden in die Aussteuerung ging. In den letzten drei JAhren gab es auch noch andere orthop. Krankzeiten. Siehe Liste DAK.
Mein Anwalt und ich warten faktisch auf die Ablehnung meines Widerspruchs zur Ablehnung ALG1.
Sollte ich meinen Anwalt anhalten, von der DAK nochmal die Eindeutigkeit der Aussteuerung nachzuweisen?
Eine meiner Fargen ist aber noch offen. Was mache ich mit dem Termin am 19.11. bei der Agentur, wo die SB/Integration-Schwerbehinderte mit mir über das Ergebnis des med. Guachtens sprechen will?
Ich bin heute morgen frisch geschieden worden. Eine Baustelle weniger. Jetzt gehe ich mich mal belohnen :feiern:
 

Machts Sinn

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#11
.
Wenn du dich belohnt hast, kannst du dich auf die nächste Baustelle konzentrieren:

Du bist nicht der Einzige, der sich mit der Aussteuerung nicht auskennt. Dieses Thema wurde auch hier sehr lange stark vernachlässigt. Dieser Link führt zu weiteren Fällen: https://www.elo-forum.org/aussteuer...d-anspruchsdauer-78-wochen-lange-schluss.html Aus der Liste der DAK kann ich als medizinischer Laie keinen Aussteuerungsgrund erkennen, weshalb ein Überprüfungsantrag, § 44 SGB X, zu erwägen wäre. Vorschlag: stell doch erst mal den Aussteuerungsbescheid hier ein.

Wenn es zur Alg 1-Ablehnung noch keinen Widerspruchsbescheid gibt, sollte darauf nicht gewartet, sondern gehandelt werden. Durch das AA-ärztliche Gutachten vom 15.10.2018 hat die AA inzwischen selbst bewiesen, dass der Ablehungsbescheid vom 27.09.2018 falsch ist und objektive Verfügbarkeit vorliegt. Du hast dich doch hoffentlich auch subjekiv im Rahmen deines (Rest-) Leistungsvermögens für verfügbar erklärt?! Sonst ist es jetzt höchste Zeit dafür - auch wenn du dich mit dem Gutachten vom 15.10.2018 nicht einverstanden erklären solltest und mit einem EMR-Antrag in den Spagat gehst. Bis 19.11.2018 würde ich jedenfalls nicht warten.
 

Bertolino

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#12
Hallo, pbsuu,

viergleisig, wie von Machts Sinn vorgeschlagen, ist natürlich eine Option, sofern du dich dazu in der Lage fühlst.

Ich bringe deine Krankengeschichte noch nicht so ganz auf die Reihe und fasse deine Angaben zusammen, das passt noch nicht so ganz, mit der Bitte das bei Bedarf zu korrigieren.

2008 bis 2017 AU Zeiten
03/2016 AU Diagnose F
05/2016 arbeitslos
02-03/17 Klinik
08/17 Reha
03/17-02/18 ALG
Klinik/Reha/OP
02/18 AU Diagnose ?
13.04.18 AU Diagnose M
13.09.18 Aussteuerung
14.09.18 Antrag ALG, Ablehnung "Sie stehen... nicht zur Verfügung"
15.10.18 ÄD Gutachten

Hilfreich ist auch, wenn du die Liste deiner AU Zeiten hier anonymisiert einstellst.

Gruß
Bertolino
 

pbsuu

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#13
Moinsen, tja mit dem Belohnen ging etwas in die Hose :censored:, ich hatte gestern einen Unfall. An der Ampel semmelte mir einer hintenrein und schob mich auf den Vordermann :doh:. Aber kein Bruch oder Blut. Nur den Scheiß Ärger und die Schmerzen. Auto vorne und hinten a.A. :sorry:
Bin heute etwas unsortiert. Wollte noch ein paar Fragen loswerden, aber die sind beim Aufprall aus meinem Hirn geflüchtet. Aber das Schreiben der DAK wegen der Aussteuerung lade ich hoch.
bis bald
 

pbsuu

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#14
Hallo, pbsuu,

viergleisig, wie von Machts Sinn vorgeschlagen, ist natürlich eine Option, sofern du dich dazu in der Lage fühlst.

Ich bringe deine Krankengeschichte noch nicht so ganz auf die Reihe und fasse deine Angaben zusammen, das passt noch nicht so ganz, mit der Bitte das bei Bedarf zu korrigieren.

2008 bis 2017 AU Zeiten
03/2016 AU Diagnose F
05/2016 arbeitslos
02-03/17 Klinik
08/17 Reha
03/17-02/18 ALG
Klinik/Reha/OP
02/18 AU Diagnose ?
13.04.18 AU Diagnose M
13.09.18 Aussteuerung
14.09.18 Antrag ALG, Ablehnung "Sie stehen... nicht zur Verfügung"
15.10.18 ÄD Gutachten

Hilfreich ist auch, wenn du die Liste deiner AU Zeiten hier anonymisiert einstellst.

Gruß
Bertolino

Hi Bertolino, welche Liste meinst Du, ich habe doch alles geschwärzt!?

Als Zusatz Info die Strategie von meinem Anwalt. Er meint, dass wir nach ergänzenden Befunden meiner Ärzte (Anfang übernächster Woche) diese über ihn an den Med Dienst senden, gleichzeitig der Agentur wegen des Widerspruchsbescheids eine Entscheidung abverlangen mit Androhung einer Untätigkeitsklage. Daraufhin wird die hier zuständige Agentur den Widerspruch ablehen, weil sie nach Erfahrung meines Anwalts in 98% dem MD folgen. Und ist die Ablehnung da, geht die Klage ans SG raus.
An das Krankengeld und DAK wollte er nicht so recht dran. Kann ich das auch selbst bei der DAk anfordern?
Soweit. Schönes Wochenende! Und danke!
 

Bertolino

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#15
Hallo, pbsuu,
ich hatte gestern einen Unfall.
Tut mir leid, manchmal kommt aber auch alles auf einmal daher...

welche Liste meinst Du, ich habe doch alles geschwärzt!?
Was hast du geschwärzt (außer die notwendigen Anonymisierungen)?
In #8 im Anhang steht unter Punkt 1 Maßgebliche Fremdbefunde: Auszug der KK AU Zeiten 2008 bis 2017

Damit kann man leichter deine Blockfristen nachvollziehen... und ich ahne schon, dass dein Aussteuerungstermin falsch und zu deinem Nachteil berechnet wurde.

An das Krankengeld und DAK wollte er nicht so recht dran.
Vielleicht weil er sich damit nicht gut genug auskennt?

Kann ich das auch selbst bei der DAk anfordern?
Klar. Formloses Schreiben an die KK mit Anforderung der AU Zeiten der vergangenen 10 Jahre und zugehörige Diagnosen (das meinte ich auch mit der "Liste", die du beim Gutachten abgegeben hattest).

Vorschlag: Wenn du das anforderst und hier anonymisiert einstellen willst, können wir eventuell deine Blockfristen nachvollziehen. Meistens geht es dabei nämlich nicht nur um 5 €.

Gruß
Bertolino
 

Machts Sinn

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#18
.
Die starre Blockfrist ab 22.01.2016 wurde durch M54.2 G Rückenschmerzen, Zervikalneuralgie i. V.
G44.2 G Sonstige Kopfschmerzen, Spannungskopfschmerz, ausgelöst.

Damit stellt sich die Frage:
Welche AU-Zeiten begannen danach wegen derselben Krankheit und wie lange dauerten diese jeweils?
 

Machts Sinn

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#19
.
Dieser Anhang anzeigen Liste AU.pdf kann ich nichts entnehmen, was auf Anspruchsdauer-Verbrauch hindeutet. Und späterer Anspruchsdauer-Verbrauch – im Zusammenhang mit der Akut-Klinik Orthopädie vom 19.02.2018 bis 09.03.2018, der Reha vom 13.03.2018 bis 13.04.2018 und dem Krankengeld ab 25.05.2018 (mit Bandscheiben-OP am 05.07.2018) dürfte innerhalb der Blockfrist bis 21.01.2019 nicht auf Null und somit nicht zur Aussteuerung führen.

Mit anderen Worten: der weitere Krankengeld-Anspruch erscheint wahrscheinlich, ab 21.01.2019 hinaus, dann sogar wieder neu für 78 Wochen.

Da der Aussteuerungsbescheid der DAK vom 13.07.2018 keine Rechtsbehelfsbelehrung enthält, ist der Widerspruch zulässig (und der bereits angedeutete Antrag nach § 44 SGB X irrelevant).

Da die Anhörung nach § 24 SGB X unterblieben ist und der Bescheid vom 13.07.2018 die entscheidungserheblichen Tatsachen nicht, jedenfalls nicht ausreichend, bezeichnet, dürfte § 42 SGB X ins Spiel kommen: https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbx/42.html

Die Verletzung der Verfahrensvorschriften hat die Entscheidung in der Sache offensichtlich beeinflusst. Im Übrigen kann - im Umkehrschluss - die Aufhebung des Verwaltungsaktes auch allein deshalb beansprucht werden, wenn die erforderliche Anhörung unterblieben und nicht wirksam nachgeholt ist.

Es ist deine Sache, ob du dazu aktiv wirst, zumal lt. Ablehnungsbescheid der AA AU über den 13.09.2018 hinaus festgestellt war und das Unterbleiben weiterer AU-Feststellungen / Bescheinigung offensichtlich auf die wohl unzutreffende Entscheidung der DAK zurückzuführen wäre. Immerhin meinst du, ein Fall für die Erwerbsminderungsrente zu sein.

Wenn dein Anwalt "da nicht so recht ran will", steht er damit wohl nicht allein. Gut, dass es dieses Forum gibt und Doppeloma die Diskussion zu diesem Thema inzwischen zulässt!
 

Doppeloma

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#20
Hallo MachtsSinn,

und Doppeloma die Diskussion zu diesem Thema inzwischen zulässt!
Ich bestimme hier nicht worüber diskutiert werden darf, solche unpassenden Bemerkungen darfst du dir aber ganz sicher sparen.
Diskutiere so viel du willst, an diesen "Blockfristen"-Zweifeln beteilige ich mich einfach nicht mehr sonderlich, falls dir das entgangen sein sollte ... :idea:

Viele User haben allerdings ein Problem dir zu folgen in deinen (meist sehr komplizierten) Ausführungen dazu und dann muss man eben mal zum konkreten Thema des TE zurückkehren.

Dem TE hier hilft es vermutlich auch nicht weiter, wenn du ihm "Hoffnungen auf weiteres Krankengeld" machst und er dabei die AfA "aus den Augen verliert" ... und was wichtig wäre, um erst mal ALGI zu bekommen.

MfG Doppeloma
 

HermineL

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#22
Viele User haben allerdings ein Problem dir zu folgen in deinen (meist sehr komplizierten) Ausführungen dazu und dann muss man eben mal zum konkreten Thema des TE zurückkehren.
@MachtsSinn

Ich finde deine Beiträge immer sehr interessant aber ich gebe Doppeloma absolut Recht das bei
deiner Art die Dinge zu benennen nicht wirklich jeder durchsteigt. Wenn dir daran gelegen ist andere
bei diesen Problemen zu unterstützen und anzuleiten, wovon ich ausgehe, dann solltest du an einer
leichter verständlichen Darlegung deiner Argumentationen in der Tat noch arbeiten damit diese auch
für jeden verdaulich wird.

In diesem Sinne :bigsmile::icon_mrgreen::biggrin:
 

Machts Sinn

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#23
.
Danke, HermineL,
und gleich die Frage:
was hast du hier bei pbsuu
bisher nicht verstanden und wes-
halb hast du dann nicht nachgefragt?
 

Bertolino

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#24
Hallo, pbsuu,
hier sind wir nicht derselben Meinung.
Man (also ich) sollte sich gelegentlich bewusst machen, dass es auch eine Scroll- Funktion gibt, dann hätte ich auch deine gesamten Unterlagen gelesen und nicht nur die erste Seite.:doh:

Zu "viergleisig": YESS, ...
Daher hatte mich auch diese Aussage irritiert, denn deinen Zustand beschreibst du so:

Ich bin schwer depressiv und weißt nicht, wie mir geschieht. …

Aussteuerungsdickicht zu schauen, aber das überfordert mich. …

...inhaltlichen Fehler sind meinem Zustand tzu schulden. Ich muss mich schön bis zu Kopfschmerzen kontentieren, um überhaupt etwas sinniges zu vollbringen.

Tumor am Kleinhirn und 6 kleinere Schlaganfälle gehabt.
Ich überlege, ob ich den versuch starte EMR zu bekommen,
Also wiederhole ich meine Frage: Fühlst du dich in der Lage, diesen Weg zu gehen?
viergleisig, wie von Machts Sinn vorgeschlagen, ist natürlich eine Option, sofern du dich dazu in der Lage fühlst.
Zumal sich offensichtlich nicht einmal dein RA an die Sache mit KG/Blockfrist/Aussteuerung heranwagt.
An das Krankengeld und DAK wollte er nicht so recht dran. Kann ich das auch selbst bei der DAk anfordern?
Folgerichtig kommt der Einwand:
an diesen "Blockfristen"-Zweifeln beteilige ich mich einfach nicht mehr sonderlich,... Viele User haben allerdings ein Problem dir zu folgen in deinen (meist sehr komplizierten) Ausführungen dazu und dann muss man eben mal zum konkreten Thema des TE zurückkehren.
Hierin steckt genau der Punkt, der zumindest für mich noch nicht geklärt ist. Ich habe den Eindruck, dass das Thema noch "schwimmt".
Dem TE hier hilft es vermutlich auch nicht weiter, wenn du ihm "Hoffnungen auf weiteres Krankengeld" machst und er dabei die AfA "aus den Augen verliert" ... und was wichtig wäre, um erst mal ALGI zu bekommen.
Ich meine, wir alle sind gerne bereit, dich zu unterstützen.
Deshalb halte ich es für hilfreich, wenn du selbst zur Klärung beiträgst, was dir wichtig ist.

Ist für dich das Thema KG/Aussteuerung/Blockfrist vorrangig? Bedenke, dass dein RA da nicht so recht ranwill.
Ist für dich das Thema ALG vorrangig?
Oder willst/kannst du beides gleichzeitig bearbeiten?

Gruß
Bertolino:bigsmile:
 

HermineL

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#25
.
und gleich die Frage:
was hast du hier bei pbsuu
bisher nicht verstanden und wes-
halb hast du dann nicht nachgefragt?
Es geht dabei nicht um mich. Ich habe das schon verstanden aber ich bin überzeugt davon das auf
Grund deiner, na ja, leicht verklausulierten Darstellungsweise das nicht unbedingt jeder verstanden
hat. Schlicht und einfach so das es jeder verstehen kann wäre sinnvoller.
 

Machts Sinn

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#26
Ist für dich das Thema KG/Aussteuerung/Blockfrist vorrangig? Bedenke, dass dein RA da nicht so recht ranwill.
Ist für dich das Thema ALG vorrangig?
Oder willst/kannst du beides gleichzeitig bearbeiten?
Hallo Bertolino,

soviel Text und solche Fragen - ohne zu der im Raum stehenden Möglichkeit des - bis zu 90 Wochen - längeren Krankengeld-
Bezugs auch nur irgendwie Position zu beziehen?

Schönen Gruß
Machts Sinn?
 

HermineL

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#28
Und wozu würdest du pbsuu dann "raten"?
Wie ich schon sagte gehe ich da mehr mit Doppeloma und halte mich zu den Blockfristen mit
Ratschlägen zurück weil in diesem Thema alles andere als Klarheit herrscht und es dazu sehr viele
unterschiedliche Auffassungen gibt.
Das ändert aber nichts daran das du es für die Allgemeinheit ein wenig besser verständlich erklären könntest.
 

pbsuu

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#30
Hallo Ihr Lieben, ich finde das so Klasse, wie Ihr Euchhier reinkniet.:bigsmile:
Also: Aufgrund meiner Depressionen habe ichTage mit Kampfgeist und Energie, was sich auf meine Darstellungsweisen und Ausdruck niederschlägt. Bitte da um Nachsicht. Ich sage es mal so. Es geht ums "Überleben" und um ein einigermassen ruhiges finazielles Leben. Ich brauceh keine Mios, aber ich muss von jetzt auf gleich mit mehr als der Hälfte vom geld klarkommen. Aber ihr kennt das ja. :sorry:
Ich sage mal so: Da der Ursprung in der Aussteuerung lag und demzufolge die Ablehnung vom ALG1 entstand, würde ich schon auf diesen Schauplätzen bleiben. Wie bekomme ich also die DAK dazu, die Blockfrist neu nachzurechnen und nachzuweisen bzw. was ist mit 90 Wochen länger KG gemeint? :icon_question:
 

Machts Sinn

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#31
Wie bekomme ich also die DAK dazu, die Blockfrist neu nachzurechnen
und nachzuweisen bzw. was ist mit 90 Wochen länger KG gemeint?
Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Die einfachste und naheliegendste wäre, du gehst
mit diesen beiden Texten https://www.elo-forum.org/aussteuer...4-psychisch-ende-mach-besten.html#post2339141 und
mit Ausdrucken zu den dortigen Verlinkungen zum VdK oder – wenn du das Kostenrisiko
tragen kannst – zu deinem Anwalt und lässt für dich machen, was man / Frau dort für richtig
hält.
 

Bertolino

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#32
Hallo, pbsuu,
habe ichTage mit Kampfgeist und Energie, was sich auf meine Darstellungsweisen und Ausdruck niederschlägt. Bitte da um Nachsicht.
Kein Problem. Es gibt ja immer auch die Möglichkeit nochmal nachzufragen.

Da der Ursprung in der Aussteuerung lag und demzufolge die Ablehnung vom ALG1 entstand, würde ich schon auf diesen Schauplätzen bleiben.
Ok, du willst also auf allen vorhandenen Schauplätzen bleiben.

Bereite dich auf eine länger andauernde Auseinandersetzung mit den betroffenen Stellen KK und AfA vor. Das kannst du ja auf keinen Fall alleine durchziehen. Ich persönlich würde es vorziehen, wenn alles in einer Hand zusammenläuft, also beim RA. Aber das ist klar eine Frage, ob du das finanzieren kannst/willst. Und auch, ob dein RA geeignet ist, wenn er da nicht ran will. Beim VdK kommt es eben auch sehr darauf an, wer deine Angelegenheit bearbeitet, so ganz kostengünstig ist der ja auch nicht.

Vor allen Dingen, verliere nicht den Blick auf die AfA, denn du kennst heute nicht den Ausgang deines Vorhabens.

Wie bekomme ich also die DAK dazu, die Blockfrist neu nachzurechnen und nachzuweisen
Bis du für dich geklärt hast, ob du VdK+RA oder RA allein vorziehst, kannst du in der Zwischenzeit das tun:
Fordere in einem formlosen Schreiben eine aktualisierte Liste deiner AU Zeiten bei deiner KK an und erfrage die Rechtsgrundlage für deinen Aussteuerungstermin. Wenn sie dich beschäftigen, kannst du auch mal den Spieß umdrehen. Gib immer nur so wenig Informationen wie möglich von deiner Seite preis bzw. lass bei der Kommunikation alles weg, was nicht notwendig ist, mit anderen Worten:

„Bitte senden Sie mir eine aktuelle Liste meiner AU Zeiten und der dazugehörenden Diagnosen. Auf welcher Grundlage haben Sie meinen Aussteuerungstermin festgelegt?" Wie immer schriftlich und nachweislich.

Gruß
Bertolino
 

pbsuu

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#33
So, ich habe jetzt alles schriftlich raus, warten ist angesagt. Ich melde mich bei Neuigkeiten. Danke einstweilen an alle.
 

pbsuu

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#34
Guten Morgen,

heute bekam ich die endgültige Ablehnung des Widerspruchs beider Afa. Ich schätze es hat eine Überschneidung gegeben von meinen nachjgereichten Attesten und dem Beschluß. Egal. Ich lade den Bescheid und meine Atteste mal hoch. Soll ich auch den Klageentwurf meines Anwalts hochladen?
 

Bertolino

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#37
:doh:

hier die Dokumente
Hallo, pbsuu,

wenn du Dokumente anhängst, scrolle anschließend weiter nach unten, dort findest du einen "antworten" Button unterhalb "Zusätzliche Einstellungen". Dann sollte es funktionieren.

Gruß
Bertolino
 

pbsuu

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#38
Hallo, pbsuu,

wenn du Dokumente anhängst, scrolle anschließend weiter nach unten, dort findest du einen "antworten" Button unterhalb "Zusätzliche Einstellungen". Dann sollte es funktionieren.

Gruß
Bertolino
Hmm, ich die Uploads eigentlich wie oben schon gemacht :icon_question:

Ich probier's. >> Nö, nicht ganz. Da steht bei mir nur "Schließen"
 

pbsuu

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#42
Ich dachte, es läge daran, dass ich immer zwei Dateien angab.. Aber mit einer geht's auch nicht. Keine Ahnung ....
Aller guten .... 3!
 
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Bertolino

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#44
Du kannst normalerweise unter Eigenschaften die Auflösung reduzieren oder es gibt irgendwo die Einstellung "Qualität niedrig mittel hoch". Achte auf Anonymisierung.

Gruß
Bertolino
 

pbsuu

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#45
so, nochmal ...:wink:
 
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Dark Vampire

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#46
Kurzer Hinweis:

Du solltest deine Daten per PC anonymisieren ,mit Paint geht das gut, man kann alles lesen trotz Edding den du genutzt hast.

Hab mal den Beitrag gemeldet dass der Anhang gelöscht wird.
 

Bertolino

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#48
Dein Beitrag war ja schon angehängt. Es geht nur darum, dass deine persönlichen Daten nicht lesbar sind. Kontrolliere das, bevor du die Datei einstellst.

Hier findest du den Übungsthread:
https://www.elo-forum.org/technisch...antworten/99958-ubungsthread-darf-geuebt.html
Kann ja nichts passieren außer, dass ein Admin den Anhang wieder löscht. Innerhalb von einer Stunde kannst du den Anhang übrigens auch selbst wieder entfernen.

Gruß
Bertolino
 

Bertolino

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#50
Hallo, pbsuu,
Ich hoffe, dass man jetzt nichts mehr schützenswertes lesen kann.
ich denke, die Anonymisierung passt jetzt.

Du hast Anspruch nach §145 SGB III wegen deiner Aussteuerung, solange bis die DRV über deine Erwerbsfähigkeit entscheidet. Das ist ja der Sinn der Nahtlosigkeitsregelung. Es kommt nicht auf das Gutachten des ÄD nach Aktenlage an.

Der Gang zum Sozialgericht wird dir wohl leider nicht erspart bleiben.
Allerdings: hast du deine AUB bei der AfA abgegeben? :icon_kinn: Das jedenfalls steht in der Begründung zur Ablehnung des ALG- Anspruchs: seit... AU erkrankt, steht damit nicht zur Verfügung. Die AfA hat sich nach deiner Aussteuerung nicht für deine AUB zu interessieren, die sich ja auf deinen zuletzt ausgeübten Beruf bezieht.

Gruß
Bertolino
 

Kerstin_K

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#51
Die behaupten ja, du seist arbeitsfaehig. Deine Ärzte schreiben das Gegenteil. Wenn diese Atteste zu spart angekommen sind und nicht in die Beurteilung mit eingeflossen, dann wuerde ich es mit einem Ueberpruefungsantrag versuchen.

Unter Umständen geht das schneller. Risiko: wenn es nicht klappt, muss man nochmal durchs Widerspruchs-Verfahren, bevor man klagen kann.
[>Posted via Mobile Device<]
 

pbsuu

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#52
Wobei ich nochmal sagen muss, dass ich noch keine EUR eingereicht habe. Das wollte ich tun, wenn ich vom VA meinen aktuellen GdB bekomme (hoffentlcih 50). Trifft dann die Nahtlosigkeitstregel trotzdem ein?
 

Machts Sinn

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#53
ALG 1

.
Bei vollschichtigem Leistungsvermögen liegt objektive Verfügbarkeit vor.
Wenn diese subjektiv nicht eingeschränkt wurde, besteht Anspruch auf Alg I,
zumal die AA selbst feststellte, dass ihr Ablehungsgrund vom 27.09.2018
unzutreffend war.
 

Bertolino

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#54
Hallo, pbsuu,
Wobei ich nochmal sagen muss, dass ich noch keine EUR eingereicht habe. Das wollte ich tun, wenn ich vom VA meinen aktuellen GdB bekomme (hoffentlcih 50). Trifft dann die Nahtlosigkeitstregel trotzdem ein?
EUR = Antrag Erwerbsminderungsrente, vermute ich, = Antrag EMR?

Der GdB hat gar nichts mit der Nahtlosigkeitsregel zu tun. Der GdB bezieht sich auf deine Einschränkungen im Alltag im Vergleich zu einem nicht behinderten Durchschnittsmenschen gleichen Alters.

Die Nahtlosigkeitsregel bezieht sich auf deinen ALG- Anspruch, egal ob du GdB 0 oder GdB 100 hast.

Für den EMR Antrag spielt der GdB ebenfalls keine Rolle, bestenfalls kann er als Hinweis herangezogen werden, das gilt aber nur auf den Einzelfall bezogen.

@Kerstin, du hast doch einen GdB? Und bist weit von EMR entfernt, oder?

Gruß
Bertolino
 

Kerstin_K

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#55
@Kerstin, du hast doch einen GdB? Und bist weit von EMR entfernt, oder?
Stimmt, ich habe einen GdB 100, G, aG, B, Draussen bin ich auf einen Rollstuhl angewiesen.

Ich arbeite Vollzeit.

Das hat also ünerhaupt gar nichts miteinander zu tun.

Allerdings wundere ich mich immer, wenn ich höre, dass Leute voll erwerbgsgemindert sind und dann keinen GdB haben. das passt aus meiner Sicht nicht. Wenn jemand so stark eingeschränkt ist, dasser nicht mehr arbeiten kann, dann muss das auch erhebliche Einschränkungen im täglichen Alltagsleben ausserhalb von Erwerbstätigkeit bedeuten.
 

pbsuu

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#56
Hallo, Ihr lieben Helferleins :wink:
zwei Dinge muss ich mal klären. Die beiden Atteste wurden von mir (+Anwalt) im Widerspruch nachgereicht. Das hat aber die AA nicht interessiert. Ich vermute, weil die dort Weinbergschnecken zum Transport interner Post verwenden :doh:. Ich bekam nämlich kurz nachdem die endgültige Ablehung Widerspruch durch AA bei mir ankam, auch eine Einladung von der Reha Abteilung. Diese habe ich freundlich mit beigefügtem Antwortbogen abgelehnt. Daraufhin erhielt ich einen netten Drohbrief (Mitwirkungspflicht, Sanktionen etc.):censored:. Ich erklärte mich erneut. Tags drauf kam eine Email mit einem Dreizeiler, dass meine Atteste nunmehr bei ihr (SBin AA) angekommen wären und ich entschuldigt bin. Nach fast 3 Wochen!!
Weiterhin war mein Plan, die EUR=EMR dann einzureichen, wenn ich meinen neuen GdB Status habe, um alles noch von dieser Seite her zu unterstreichen.
Mein Anwalt hat nach Ablehnung des Widerspruchs sofort Klage beim SG eingereicht.
 

Doppeloma

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#57
Hallo Kerstin_K,

Allerdings wundere ich mich immer, wenn ich höre, dass Leute voll erwerbgsgemindert sind und dann keinen GdB haben. das passt aus meiner Sicht nicht.
Warum denn nicht, das zeugt doch nur davon, dass sich aus einem GdB / Schwerbehinderten-Ausweis NICHT (zwangsläufig) ergibt, dass man eine EM-Rente bekommen müsste ?

Dabei geht es nun mal NUR um die gesundheitlichen Möglichkeiten seinen Lebensunterhalt noch durch eine vollwertige Berufstätigkeit verdienen zu können.
Du selbst bist ja der "Beste Beweis" dafür, dass man trotzdem (an einem geeigneten Arbeitsplatz) sein Geld selbst verdienen KANN.

Wenn jemand so stark eingeschränkt ist, dasser nicht mehr arbeiten kann, dann muss das auch erhebliche Einschränkungen im täglichen Alltagsleben ausserhalb von Erwerbstätigkeit bedeuten.
Das mag schon sein aber es ist ja Niemand verpflichtet das vom Versorgungs-Amt überprüfen zu lassen, wenn er das nicht selber will und sich davon irgendeinen (meist konkreten) "Nachteils-Ausgleich" erwartet.

In der Regel hat man (ohne Ausweis mit Merkzeichen bei bestimmten Einschränkungen) auch nicht wirklich was davon als EM-Rentner, so werden wohl Viele einfach auf diesen Antrag (bisher) verzichtet haben ... und erhalten trotzdem eine EM-Rente ...

Diese Nachteils-Ausgleiche haben doch eher eine Wirkung wenn man noch im Berufsleben steht (oder stehen kann).
Ich persönlich habe es auf GdB 40 gebracht, was habe ich nun (als inzwischen Altersrentner) davon = NICHTS ... denn den Behinderten-Pauschbetrag können wir auch nicht nutzen ohne überhaupt Steuern zahlen zu müssen.

Beim letzten Antrag (auf den Ausweis, der eventuell mal eine Ermäßigung irgendwo bringt) hatte ich auch darauf hingewiesen, dass es ja Gründe habe wenn ich voll (und nun unbefristet) als Erwerbsgemindert anerkannt sei ...
Das wurde dann vom Amt auch entsprechend freundlich "kommentiert", dass es dort für die Entscheidungen NICHT erheblich sei, ob man noch arbeiten könne oder nicht ...

Das "macht also der Psyche" so gar nichts aus in dieser "Leistungs-Gesellschaft" ... der (psychische) Haupt-EM-Renten-Grund wurde als Behinderung im niedrigsten Bereich angesetzt und das führt nicht zur Erhöhung des Gesamt-GdB ... :idea:

Männe musste erst einen Defi benötigen (da war er auch schon EM-Rentner "auf Dauer"), damit ihm endlich das Merkzeichen "G" bewilligt wurde vom Versorgungsamt.
Die massiven orthopädischen Probleme "genügten" dafür vorher auch noch nicht ...

Ich kann durchaus verstehen, dass man da keine Anträge mehr stellt wenn die Versorgungs-Ämter das meist sowieso ablehnen, was wirklich helfen könnte ... oder man es nicht mehr nutzen kann.
Ansonsten kann man doch auf diese (zusätzliche) schriftliche "Bestätigung" der Behinderungen in der Schublade auch gut verzichten.

MfG Doppeloma
 
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Kerstin_K

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#58
Klar ergibt sich aus dem GdB nicht zwingend eine Erwerbsminderung. Und wenn man keinen Antrag sellt, kann msich auch kein GdB ergeben, das versteht sich von selber.

was ich mene ist aber folgendes: Jemand ist voll erwerbsgemindert, kann also nicht mal mehr drei Sunden am Tag irgendwas arbeiten, und dann reicht es nur für einen GdB 30 oder wie bei Dir 40.

Wenn jemand gar nicht mehr arbeiten lann, muss er schon recht stark eingeschränkt sein. Und dann soll ser im täglichen Leben noch ziemlich fit sein? Also für mich passt das nicht wirklich zusammen.
 

saurbier

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#59
Hallo Kerstin_K,

da kann ich dir nur zustimmen, daß scheint aber an unserer verrückten Bürokratie zu liegen.

Also ich hab nach meiner letzten Reha auf anraten der dortigen Ärztin einen neuen SchwerB-Antrag gestellt (hatte seit 2000 aufgrund des Gerichtsgutachtens ja bereits einen GDB 30) und was glaubst du wie verwundert ich war, als ich 2 Monate später plötzlich meinen bunten Ausweis mit 100% und allen Merkzeichen erhielt.

Für die DRV bin ich dennoch nur ein Arbeitsmarktrentner, wenngleich mich die Rehaärztin sowohl noch 2 Jahre zuvor als auch jetzt wieder für meine bisherige Arbeit mit 3 Std./tägl. auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt einstufte.

Wenn ich jetzt abends von meinem Minijob (2 Std.) nach Hause komme (und es ist wahrlich eine körperlich sehr leichte Arbeit 3 bis 4 Autos in die Waschanlage zu fahren, anschließend auszusaugen und zu parken) dann darf ich mich erst mal für 2 Std. mit einer Tablette hinlegen bis ich mich wieder einigermaßen fit bin.

Es ist doch so, daß die DRV alle Mittel und Wege sucht, damit sie ja nicht zuviel zahlen muß und da wo es so gut wie nichts kostet (Versorgungsamt) man vielleicht eher dazu neigt die Fakten der behandelnden Ärzte anzuerkennen.

Die Bürokratie hat sich eben in den jetzt fast 70 Jahren leider immer mehr verselbstständigt und man kann ihr mangels ausreichend harter Kontrolle (was haben SB bei Fehlendscheidungen schon zu befürchten außer weg befördert zu werden) nicht mehr Herr werden. Die Skandale der letzten Zeit sprechen doch Bände. Behördenmitarbeiter neigen halt dazu Verantwortung ganz einfach weiter zu deligieren bis keiner mehr zuständig war. Der Dumme ist und bleibt der Bürger.

Aktuell sieht man es doch deutlich genug am Bundeswehrskandal mit der GorchFock, wo die Restorationkosten von veranschlagten 10 Mio. auf inzwischen 165 Mio. angelangt sind.


Grüße saurbier
 

pbsuu

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#60
Hallo, so , nachdem ich einen Fehler an meinem Scanner bezwungen habe :), stelle ich hier meine neuesten Dokumente ein.
a) die Berechnung der DAK zur Blockfrist meiner Aussteuerung im September und
b) ein aktuelle Liste meiner Arbeitsunfähigkeitslisten

ich wünsche Euch Ratgebern und allen, die mitlesen, schöne Weihnachtsfeiertage!
 

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Machts Sinn

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#61
.
Was hast du denn geschrieben, um diese beiden Antworten zu bekommen?

Ich hätte da gerne eine Zweitmeinung - aber für mich sieht das sehr danach aus,
als hättest du noch lange (!) Anspruch auf Krankengeld. Bist du denn weiterhin
AU und hast du durchgehende ("lückenlose") AU-Bescheinigungen?
 

saurbier

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#62
Also mir erscheint das ganze auch nicht so schlüssig, wie die KK es hier darstellt.

Schau ich mir den ganzen AUB-Verlauf der hier beigefügt wurde so an, dann liegt ja mit dem ICD-Schlüssel M54.xx schon seit 2008 erstmals was vor und ebenfalls sind dort depressive Episoden (F32.xx) längerfristig behandelt worden.

Also wieso stellt die KK jetzt erstmals auf den Zeitraum vom 22.01.2016 ab, vielleicht weil es so am besten in ihre Rechnung paßt?

Nee, wenn da schon eine AU mit Rückenproblemen in 2008 auftaucht, dann ist auch ab da zu rechnen.

Ist dann halt Pech für die KK wenn sich das kleine Rückenproblem inzwischen in ein Massives gewandelt hat und nicht anders scheint mir dies auch mit den depressiven Episoden zu sein.

Aus der AUB-Auflistung ist doch unschwer zu entnehmen, daß die erste AU mit der Diagnose M54.2 vom 01.03. - 12.03.2010 attestiert wurde. Längerfristige depressive Episoden traten demnach mit dem Diagnoseschlüssel F33.1 bereits am 02.07.2015, allerdings mit dem Diagnoseschlüssel F32.9 bereits schon ab 25.10.2010.

Es ist jetzt also abzuklären, welche Diagnoseschlüssel zu deiner langfristigen Erkrankung mit Aussteuerung führten/führen und sollte dies weiterhin auf die depressiven Episoden zu schieben sein, dann muß da genau zurück gerechnet werden, was in dem Verlauf keineswegs leicht sein dürfte.


Grüße saurbier
 

Machts Sinn

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#64
.
pbsuu wurde am 19.02.2018 wegen „Zervikaler Bandscheibenschaden“ – übersetzt – „Wirbelsäule/Hals/Nacken/Bandscheibe“ arbeitsunfähig. Darin sieht die DAK dieselbe Krankheit wie am 22.01.2016 (1 Tag Zervikalneuralgie, M54.2). Sie meint, die starre Blockfrist habe am 22.01.2016 begonnen. Dabei lässt sie frühere AU-Zeiten einfach unberücksichtigt, z. B. 01.03.2010 bis 12.03.2010 12 Tage – ebenfalls – Zervikalneuralgie, M54.2, und ja, auch vom 30.06.2008 bis 12.07.2008, Kreuzschmerz, M54.5, obwohl diese Diagnose auch für die Zeit vom 19.02.2018 bis 08.06.2018 mehrfach aufgeführt ist. Die Blockfristbildung erscheint daher äusserst fragwürdig.

Unabhängig davon beruhen die von der DAK für den Anspruchsdauer-Verbrauch berücksichtigten AU-Zeiten größtenteils nicht auf derselben Krankheit („Zervikaler Bandscheibenschaden“ – übersetzt – „Wirbelsäule/Hals/Nacken/Bandscheibe“) und dürfen die Anspruchsdauer daher nicht mindern:

29.01.2016 – 26.02.2016 Rezidivierende depressive Störungen haben eine eigene lange Vorgeschichte (2010, 2011, 2012, 2013, 2015)
29.04.2016 – 13.05.2016 Neurasthenie gehört ebenfalls eher zu „Psyche“
31.05.2016 – 29.06.2016 Karpaltunnelsyndrom betrifft den Handglenksbereich
15.07.2016 – 04.04.2017 Rezidivierende depressive Störung – wie oben

Jedenfalls spricht so sehr viel für mehrere gesonderte Blockfristen, also dafür, dass es für die AU wegen der letzten Krankheit in der dafür maßgeblichen Blockfrist gar nicht zur Aussteuerung kam bzw. kommen kann und deswegen ab der nächsten Blockfrist erneut Anspruch auf Krankengeld für 78 Wochen besteht.
 

saurbier

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#66
Nun ja, ob man die dortige Diskussion unbedingt als lebendiger bezeichen, nun da hab ich so meine Zweifel. Sind dort doch einige Teilnehmer von deinem Kampf offenbar nicht so angetan - weshalb auch immer.

Interessant erscheint mir lediglich die Aussage von GerneKrankenVersichert, der eher den richtigen Weg einzuschlagen gedenken könnte, wenn er darauf verweist den/die behandelnden Ärzte mit einzubeziehen.

Bei einem derartigen Verlauf würde ich dann auch dazu neigen, denn es läßt sich anhand der Daten schwerlich sagen wie da die Zusammenhänge tatsächlich sind, leider.

Mir ist aus eigener Erfahrung ja bekannt, daß ein langwiriges Rückenleiden nicht selten durchaus auch zu psychischen Problemen führen kann, eben wegen der mitunter schwer erträglichen Schwerzepisoden welche nicht allzugerne mit entsprechenden Medikamenten behandelt werden (Psychopharmaka).

Und ob die bereits vom 30.06.2008 - 12.07.2008 behandelten ständig erneut auftretenden Kreuzschmerzen nun tatsächlich in einem ursächlichen/direkten AU-Zusammenhang mit dem zervikalen Bandscheibenschaden (M50.9) vom 19.02.2018 - 01.03.2018 sowie G55.1 stehen, nun das kann nur der behandelnde Arzt erläutern der die Diagnose erstellt hat. Ebenso die ständigen depressiven Episoden welche hier erstmals ja 25.10.2010 - 05.11.2010 attestiert wurden und sich gleichfalls bis heute fortlaufend durchziehen.

Allerdings der Wunsch der KK hier erstmals den Beginn der Aussterung auf den 22.01.2016 mit der damaligen Diagnose M54.2 Zervikalneuralgie mit einem Tag AU festzulegen um dann gleichzeitig in der Rechnung mit der am 29.01.2016 - 26.02.2016 erfolgten Diagnose Rezidivierende depressive Störung dann fortzufahren erscheint mir doch sehr abenteuerlich, denn dies sind bereits zwei zeitlich unabhängige Blockfristen. Mal ganz ungeachtet das die depressiven Episoden doch bereits seit dem 25.10.2010 vermerkt sind, woraus sich bereits die dritte fortlaufende Blockfrist vom 25.10.2016 bis 24.10.2019 ergeben würde.

Glücklich dem, wer von seinen AU´s Kopien in seinen eigenen Unterlagen zur Verfügung hat, denn der kann sich einen weit besseren Überblick verschaffen.

Hier bliebe echt den AU-Schreibenden Arzt aufzusuchen um in dessen Handakte zu recherchieren was auf den AU´s für ICD´s vermerkt wurden.


Grüße saurbier
 

Machts Sinn

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#67
.
Sogar die „Experten“ im KKF können die Entscheidung nicht nachvollziehen; es muss also an der
vorgeschriebenen Begründung mangeln. In der Begründung sind die wesentlichen tatsächlichen
und rechtlichen Gründe mitzuteilen, die die Behörde zu ihrer Entscheidung bewogen haben.
§ 35 SGB X Begründung des Verwaltungsaktes

Möglicherweise ist auch die vorgeschriebene vorherige Anhörung unterblieben
§ 24 SGB X Anhörung Beteiligter

Ich würde jedenfalls zunächst die Heilung von Verfahrens- und Formfehlern
§ 41 SGB X Heilung von Verfahrens- und Formfehlern

und im Falle der unterlassenen Anhörung auch die sofortige Aufhebung des Bescheides verlangen
§ 42 SGB X Folgen von Verfahrens- und Formfehlern

Ergo: der Schwarze Peter geht zunächst zurück an die Krankenkasse, statt jetzt selbst Aufwand ins
Blaue hinein zu verursachen und die behandelnden Ärzte zu „behelligen“ (zumal es bereits zwei
ICD-Listen gibt).

Parallel z. B. mit Hilfe der AA - die ihr Geld zurück bekäme - und in der Hierarchie der Krankenkasse
etwas Druck aufzubauen, könnte wohl auch nicht schaden.
.
 
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Kerstin_K

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#68
Wo steht denn, dass hinzugetretene Krankheiten einen ursächlichen Zusammenhang zur Ersterkrankung haben müssen? Mein bisheriges Verständnis war, dass alles, was sich auch nur einen Tag überschneidet, als hinzugetreten gilt.
 

Kerstin_K

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#70
Mir ist aus eigener Erfahrung ja bekannt, daß ein langwiriges Rückenleiden nicht selten durchaus auch zu psychischen Problemen führen kann, eben wegen der mitunter schwer erträglichen Schwerzepisoden welche nicht allzugerne mit entsprechenden Medikamenten behandelt werden (Psychopharmaka).

Und ob die bereits vom 30.06.2008 - 12.07.2008 behandelten ständig erneut auftretenden Kreuzschmerzen nun tatsächlich in einem ursächlichen/direkten AU-Zusammenhang mit dem zervikalen Bandscheibenschaden (M50.9) vom 19.02.2018 - 01.03.2018 sowie G55.1 stehen, nun das kann nur der behandelnde Arzt erläutern der die Diagnose erstellt hat.
Ist das von Belang, wenn sich die Diagnosen überschneiden?
 

Machts Sinn

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#71

Kerstin_K

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#72
.
Was hier von Belang ist und aus welchen Gründen, sollte nun erstmal die Krankenkasse versuchen zu beantworten.
Sie ist bisher über alle sich hier aufdrängenden Sach- und Rechtsfragen großzügig hinweggegangen - offensichtlich
zu pbsuu´s Nachteil :
.
Du weichst aus. Wenn man im Rahmen eines Widerspruchsverfahrens gegenargumentieren will, muss man doch erstmal die Rechtslage kennen. Dann tut man sic nämlich leichter mit den Gegenargumenten, wenn die Krankenkasse denn mal de Karten auf den Tisch legt.

Also nochmal: Nach meinem Verständnis gilt jee Krankheit als hinzugetreten, die sic mit der Ersterkrankung irgendwie überschneidet, und sei es nur für einen Tag. Ist das korrekt oder muss es einen medizinisch begründbaren Zusammenhang zwischen Ersterkrankung und hinzugetretener Krankheit geben?
 

Kerstin_K

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#74
Sag mal drücke ich mich wirklich so unverständlich aus? Ihr dikutiert hier rum, ob man die Behandelden Ärzte mit einbeziehen muss oder gar den MDK (Stand im Krankenkassenforum), um festzustellen, ob die Krankeuten ienen Zusammenhang haben. Wzu das? Das ist doch gar nicht relevant. In dem Von Dir verlingten Dokument steht zweifelsfrei drin, dass alles, was sich nur eine Tag überschneidet, als hinzugetreten gilt. Also ist ein Medizinischen Zusammenhang zwischen den verschiedenen Erkankzbgen doch völlig irrelevant.
 

saurbier

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#75
Hallo Kerstin_K,

na ja das mit dem Hinzutreten einer Krankheit ergibt sich doch unschwer verdeutlicht aus dem verlinkten Dokument von Machts Sinn.

Also wenn man eine AU hat und sich eine neue AU-Erkrankung ergibt, gilt diese als Hinzugetreten und verlängert den ursprünglichen KG-Anspruch nicht. Da reicht auch ein Tag für aus.

Was du willst versteh ich schon.

Also ist ein Medizinischen Zusammenhang zwischen den verschiedenen Erkankzbgen doch völlig irrelevant.
Das wäre schön wenn es doch so einfach wäre.

Dir ist aber doch klar, daß jede AU eine eigene Blockfrist auslöst.

Nun stelle dir mal vor - in diesem enormen Krankheitsverlauf - da ist eine sagen wir mal Basis AU in deren Verlauf sich dann die eine oder andere Krankheit hinzu gesellt hat, die eben keine Verlängerung des KG auslöst, aber nichts desto trotz ja eine eigene Blockfrist die dann auch einzeln weiter zu berücksichtigen bleibt. Im hier vorliegenden Fall dürften da schon diverse Blockfristen zustande kommen und da dann den Überblick zu behalten dürfte sicherlich nicht ganz einfach sein.

Vor allem müßte man auch als medizinischer Laie hier überhaupt wissen welche ICD´s in einem ürsächlichen Zusammenhang stehen um korrekt zurück rechnen zu können.

So wie ich oben ja schon erwähnte, ob die hier zuerst aufgeführten Kreuzschmerzen (ICD-M54.2) nicht bereits die Basis-Blockfrist für den späteren Bandscheibenvorfall darstellen (ursächlicher Zusammenhang). Aus meiner eigenen Leidensgeschichte könnte ich mir dies durchaus vorstellen.

Ebenso sieht es doch auch bei den psychischen Episoden aus, die anfang mit ICD-F32.9 Einzug fanden und nun über ICD-F33.1 bis hin zu ICD-F32.0 für eine längere AU-Zeit sorgten - immerhin zuletzt vom 19.02.2018 - 18.06.2018 insgesammt 110 Tage.

Man muß sich bitte mal all die diversen Diagnosen mit ihren AU-Tagen in der Zeit vom 19.02.2018 bis zum 13.09.2018 anschauen.


Grüße saurbier
 

Machts Sinn

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#76
.
Ja, die Experten im KKF wollen es speziell in diesem Fall auch von Anfang an ganz genau
wissen, anstatt sich zunächst damit zu begnügen, dass die von der Krankenkasse mitgeteilte
Blockfrist vom 22.01.2016 bis 21.01.2019 keinesfalls richtig sein kann und stellen deswegen
auf 3.1.1. Begriff „dieselbe Krankheit“ ab

hier, Seite 6: https://www.vdek.com/vertragspartne...emeinsame_verlautbarung_48_SGB_V_20120905.pdf

Mit anderen Worten: es könnte ja sein, dass die verschiedenen Krankheiten dieselbe Krank-
heit sind und es insoweit nur eine Blockfrist gibt. (Auf solche Ideen kommen bevorzugt
Krankenkassen-Vertreter und -Freunde, bevorzugt in Fällen wie diesem, wo der Fehler
schon mal offensichtlich ist.)
.
 
Zuletzt bearbeitet:

saurbier

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#77
Hallo Machts Sinn,

Sogar die „Experten“ im KKF können die Entscheidung nicht nachvollziehen; es muss also an der
vorgeschriebenen Begründung mangeln. In der Begründung sind die wesentlichen tatsächlichen
und rechtlichen Gründe mitzuteilen, die die Behörde zu ihrer Entscheidung bewogen haben.
Nun ja, daß Schreiben der KK ist mir da auch etwas zu einfach gestaltet, was wohl auch so rüber kommen soll, denn die wenigsten kennen sich ja mit der Materie aus - wie auch. Genau das spielt dann den KK´s doch auch in die Hände, denn wer nicht weiß was Sache ist - der wird sich kaum dagegen streuben und noch weniger in Widerspruch gehen, oder. Das System baut eben immer noch auf den unmündig gehaltenen Bürger, welcher der Bürokratie als Allmacht des Staates blindlinks vertraut - nur die Zeiten haben sich eben dank Internet stark verändert.

Möglicherweise ist auch die vorgeschriebene vorherige Anhörung unterblieben
Vollkommen korrekt, denn auch in meinem Rentenfall kam bei mir keine Anhörung an. Laut Gesetz hingegen sind die Herrschaften jedoch genau dazu verpflichtet bevor sie überhaupt einen Verwaltungsakt erlassen dürfen. Aber mal im Ernst, die Hintertür hat der Gesetzgeber dafür doch weit geöffnet - bis zum Abschluss des Klageverfahrens! -. Ebenso das ja lt. Urteilen bis hin zum BSG ausschließlich die Behörde die Verantwortung für die ordnungsgemäße Zustellung einer Anhörung trägt. Aber noch eins, soweit mir noch bekannt ist, ist es doch bisher eh strittig ob es sich hierbei überhaupt um einen Verwaltungsakt als solches handelt, oder.

Ergo: der Schwarze Peter geht zunächst zurück an die Krankenkasse, statt jetzt selbst Aufwand ins
Blaue hinein zu verursachen und die behandelnden Ärzte zu „behelligen“ (zumal es bereits zwei
ICD-Listen gibt).
Nun gut, den ersteren Weg kann man durchaus einschlagen, aber wie wird denn die KK da wohl verfahren, vielleicht wie hier schon im Falle von Christakoo und dann. Ja wer hat dann erst mal den schwarzen Peter, doch pbsuu, oder.

Ich persönlich würde mich da auch persönlich drum kümmern, über die behandelnden Ärzte eine Klärung zu erhalten. Immerhin was schadet es wenn man zweigleisig verfährt. Auf diese Weise verschafft man sich zumindest schon mal weiteres Beweismaterial, selbst wenn es nur für den Fall des Falles wäre.

Wir wollen bitte nicht außer Acht lassen, daß dies nicht der erste und wohl kaum der letzte Fall sein dürfte, wo die KK mit allen Mitteln versuchen dürfte die KG-Zahlung auf eher fragwürdige Weise zu beenden.

Parallel z. B. mit Hilfe der AA - die ihr Geld zurück bekäme - und in der Hierarchie der Krankenkasse
etwas Druck aufzubauen, könnte wohl auch nicht schaden.
Na ob da die AfA großartig einschreiten bzw. mithelfen wird - oh da hab ich meine Bedenken. Welcher Bürokrat verschafft sich schon selbst gerne Arbeit. Mich hat die AfA in meinen Rentenverfahren auch immer im Stich gelassen, ja selbst ein Arbeitsplatzangebot konnte ein damaliger dortiger SB nicht mal seinem für mich zuständigen SB im Nachbarzimmer mitteilen, ha ha AfA.

Nachtrag
Ja, die Experten im KKF wollen es speziell in diesem Fall auch von Anfang an ganz genau
wissen, anstatt sich zunächst damit zu begnügen, dass die von der Krankenkasse mitgeteilte
Blockfrist vom 22.01.2016 bis 21.01.2019 keinesfalls richtig sein kann und stellen deswegen
auf 3.1.1. Begriff „dieselbe Krankheit“ ab
Nun ein solcher Weg der "Experten" im KK-Forum scheint mir auch sehr merkwürdig, will ja nicht gleich auf eine Parteilichkeit abstellen.

Sowas ist doch unsinnig, denn für die Rechtslage gilt hier eben einmal die Blockfristbildung und da erscheint mir dann die bereits in früheren Jahren genau nach den Erwägungen des BSG festgelegten nicht zu engen Abwägungen beim Begriff der Krankheit hier schon sehr wichtig. Die Kreuzschmerzen und die psychischen Episoden dürften für die eigentliche Blockfristbildung sicherlich eher maßgeblich sein, als all die zuletzt aufgetretenen Erkrankungen im Zeitraum ab dem 22.01.2016 und darauf würde ich auch meinen Widerspruch mal ganz abgesehen von den oben von dir erwähnten rechtlichen Fehlern (mangelde Begründung, fehlende Anhörung, Heilung des Verfahrens etc.) aufbauen.


Grüße saurbier
 
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saurbier

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#79
Hallo Machts Sinn,

da kann ich dir nur recht geben.

Also ich hab mir das ganze mal mit einer Exel-Tabelle zu gemüte geführt und da sind mir doch ein paar Ungereimtheiten aufgefallen.

Schauen wir uns die AU-Liste mal genauer an, dann merkt man das da unter Maß-Nr. keine fortlaufende Nummerierung erfolgt. Die fängt direkt mit 2 ab dem 16.01.2014 an, davor gibt es nur ein "F", auch ist diese nicht fortlaufend, denn "5", "12", "17", "19", "20", "28", "30", "31" und zuletzt mal "35" fehlen in der Auflistung. Was bitte fehlt dort, bzw. wird bewußt nicht aufgeführt. Das scheint mir schon einiges zu sein.

In der hier aufgeführten Liste verwundert mich z.B. auch, warum vom 05.05.2011 bis 10.10.2012 also 525 KG-Tage mit überwiegend ICD-F32.9 etc. aufgeführt ist und direkt folgend vom 11.10.2012 bis 30.07.2013 ICD-F41.2 sowie erneut F32.9 mit nochmals 293 Tagen folgen kann. Das ergäbe immerhin alleine 818 Tage KG und das geht ja nur wenn zwei Blockfristen zusammen fallen, oder.

Wird hier seitens der KK getrickst?

Grüße saurbier
 

Machts Sinn

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#80
Hallo saurbier,

noch bemerkenswerter erscheint mir die Tatsache,
dass die ältere der beiden Listen vom 14.02.2018
3 weitere Zeiträume mit relevanten Daten enthält:

08.05.2008 bis 16.05.2008 ...
01.02.2008 bis 01.02.2008 z. B. M54.2 G
25.01.2008 bis 25.01.2008 z. B. M54.2 G

Schon allein aus den dafür maßgeblichen Gründen
dürfte es den Krankenkassen in den seltensten Fällen
möglich sein, die Aussteuerung vor Ablauf eines un-
unterbrochenen Krankengeld-Bezugs von
156 Wochen minus 1 Tag zu belegen.

Schönen Gruß
Machts Sinn
 

saurbier

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#81
Hallo Machts Sinn,

ich hab mal versucht die ganzen AU-Zeiten in einer Exel-Tabelle so einigermaßen zusammen aufzugliedern - getrennt nach psychischen und orthopädischen ICD´s, jedoch mit den Blockfristen.

Schau mal ob das so in der angehängten Tabelle hin kommt.

Wenn ich da die AU-Tage für orthopädische Erkrankungen in der 4. Blockfrist mit den AU-Tagen für die psychischen Erkrankungen aus der dortigen 3. Blockfrist, dann käme ich bei 546 KG Tagen auf ein Ende des KG-Anspruches zum 08.01.2019.


Grüße saurbier
 

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Machts Sinn

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#82
Hallo saurbier,

der gesetzliche Anspruch auf Krankengeld ist nicht davon
abhängig, dass zufällig Daten ab 25.01.2008 vorliegen. Das
Ziel für 2019 kann daher nur ein unterbrochenen Kranken-
geld-Bezug für 156 Wochen minus 1 Tag sein.

Schönen Gruß
Machts Sinn
 

saurbier

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#83
Sorry Machts Sinn, aber das ist für mich jetzt etwas verwirrend.

Ohne Datenbasis auf die man eine Blockfrist begründen kann/könnte kann sich wohl kaum ein solcher Anspruch aufbauen.

Ganz nebenbei solltest du dann bitte auch pbsuu als wohl eher unbedarften KG Experten eine Erläuterung für deine jetzige Aussage ...

Das Ziel für 2019 kann daher nur ein unterbrochenen Krankengeld-Bezug für 156 Wochen minus 1 Tag sein.
bieten.

Grundsätzlich bleibt aber immer noch eine Aufklärung durch die KK, wie sie den Aussteuerungstermin festgesetzt haben.

Ein gutes neues Jahr

Gruß saurbier
 

Machts Sinn

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#84

saurbier

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#85
Nun ja, da drehen wir uns jetzt aber.

Das Urteil kenn ich ja bereits, weil das hast du schon mal gepostet.

Es ist eben immer noch die Frage die im Raum steht, welche Zeiten zieht die KK als Anspruchszeiten denn heran und vor allem welche Krankheiten sind dafür relevant.

Wenn du jetzt den Spieß umdrehen willst, dann wird die KK da wohl kaum mitspielen wollen - also wie willst du sie denn bitte überzeugen.

Das läßt du leider offen.


Gruß saurbier
 

Machts Sinn

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#86
.
Das habe ich auch schon mal gepostet -
falls sich pbsuu nochmals meldet, sehen
wir weiter.
 

pbsuu

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#87
WOW! Das ist ja soviel an Info. Ich fühle mich etwas überfordert. Ich werde folgendes tun. Ich fordere die KK auf, die Begründung der Aussteuerung entsprechend der Blockfristbildung darzulegen und weise auf ihren "fehler" hin, dass sie im Verlauf plötzlich eine F31.G zitiert. Je nach Antwort, gehe ich mit allen Unterlagen zur AA und hoffe, dass die den Köder aufnehmen :) Oder soll ich gleich zur AA gehen?
Ich lade die Unterlagen nochmal hoch, ich hoffe, jetzt endlich gut genug anonymisiert.
 

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pbsuu

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#88
Umgekehrt saurbier,

ohne Datenbasis kann die Krankenkasse nicht feststellen,
dass die Voraussetzungen für eine Ausnahme vom Grundsatz
der Krankengeld-Gewährung "ohne zeitliche Begrenzung"
gegeben sind:

§ 48 SGB V Dauer des Krankengeldes

B 1 KR 15/10 R · BSG · Urteil vom 21.06.2011 ·
.
Hi Machts Sinn, ich muss anderen hier rechtgeben, es überfprdert mich etwas. Am besten wäre es, mir konkrete Punkte zu nennen, die ich die KK selbst anfragen kann. Lies mal meinen letzten Post, vielleicht bin ich nah dran :)
 

Machts Sinn

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Das sollte ein "Angebot" sein,
verbunden mit der Bitte um eine
kleine Vorleistung. Ja, wahrscheinlich
wird nichts draus - aus beidem.
 

pbsuu

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#92
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Was hast du denn geschrieben, um diese beiden Antworten zu bekommen?

Ich hätte da gerne eine Zweitmeinung - aber für mich sieht das sehr danach aus,
als hättest du noch lange (!) Anspruch auf Krankengeld. Bist du denn weiterhin
AU und hast du durchgehende ("lückenlose") AU-Bescheinigungen?
Also, ich hatte die KK aufgeforderrt, mir a) einen detaillierten Au verlauf zu senden und b) die Zeiten zu erläutern, die zu meiner Aussteuerung geführt haben.
 

Kerstin_K

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Das sollte ein "Angebot" sein,
verbunden mit der Bitte um eine
kleine Vorleistung. Ja, wahrscheinlich
wird nichts draus - aus beidem.
Und wie wäre es mit einem Formulierungsvorschlag von Dir? Das wäre doch mal ein Angebot, oder?
 

saurbier

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#94
Hallo pbsuu,

ich vermute mal seine Frage geht auch in Richtung des zweiten Satzes, denn eine Aussage dazu ist natürlich nicht unerheblich.

Bist du denn weiterhin AU und hast du durchgehende ("lückenlose") AU-Bescheinigungen?
Für mich stellte sich ja genau diese Frage auch schon etwas weiter oben, denn mir erscheinen in der AUB-Auflistung auch so merkwürdige Zeitliche Lücken in den AU´s, welche die KK jedoch einfach fortlaufend gerechnet hat. Solltest du es nicht ganz verstehen - was nachvollziehbar ist - dann schau dir mal meine Tabelle dazu an, vielleicht hilft die es besser zu verstehen.

Wenn du jetzt bereits durchgehend AU bist, dann müßten in die Berechnung natürlich auch Zeiten für eine Reha mit berücksichtigt werden, denn diese gelten ja auch als Zeiten des Leistungsbezuges - auch wenn z.B. die DRV dafür Übergangsgeld gezahlt hat -, dann wird der Zeitraum trotzdem von dem KG-Anspruch abgezogen.

Diese Geschichte ist wahrlich nicht ganz so einfach, weil ein sehr langer AUB-Zeitraum mit unzähligen AU Zeitabschnitten für diverse Erkrankungen, aber nichts desto trotz darf dies einfach so zu deinen Lasten gehen, wie es die KK wohl gerne hätte.


Grüße saurbier
 

Machts Sinn

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Du vermutest richtig, saurbier.
Damit ist das Angebot wohl abgelehnt.
Mir fällt jedenfalls auf, dass es seit 1 Monat nicht
Präzises mehr gab; das könnte mit der AA-Sache zusammenhängen.
 

pbsuu

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Du vermutest richtig, saurbier.
Damit ist das Angebot wohl abgelehnt.
Mir fällt jedenfalls auf, dass es seit 1 Monat nicht
Präzises mehr gab; das könnte mit der AA-Sache zusammenhängen.

Ja und Nein. Klar warte ich den Termin vorm SG wegen AA ab. Aber parallel dazu will ich auch der Sache der KK nachgehen.
Da hängt überall Geld dran. Seit einigen Wochen vor Weihnachten ging es mir ziemlich übel und ich habe viele Stunden unter der Decke zugebracht. Es ging einfach nicht.
Ich bin über jede Hilfe dankbar. Auch für einen Textvorschlag. Aber bis ich einen eigenen Text zusammengebaut habe mit den vielen Bezügen zu §§ und Urteilen, wird es dauern.
Gestern habe ich angefangen, meinen EMR Antrag auszufüllen, was für mich schon eine große Belastung ist.
 

Machts Sinn

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Also noch ein Versuch:

Bist du weiterhin AU und hast du durchgehende ("lückenlose") AU-Bescheinigungen?
 

saurbier

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Hallo pbsuu,

Ja, ich bin weiterhin AU und meine AU sind nach meinem Wissen lückelos.
Bitte pbsuu, bitte nicht nach dem Wissen vermuten, sondern knallharte Fakten sind erwünscht. Mit wahrscheinlich kann man hier leider keinen Blumentopf gewinnen, da muß man sich schon im klaren sein.

Wenn wir dir helfen sollen, dann müßen wir uns schon auf deine Angaben verlassen, ansonsten bringt es wohl wenig wenn man sich von hier die Mühe macht und sich dann im nachhinein heraus stellt das alles für Katz war.

Also schecke es nochmals, ob deine AUB über den von der KK angegeben und für ihre Aussteuerungsberechnung zugrunde liegenden Zeitraum nathlos (lückenlos) aufeinander folgend ausgestellt wurden. Bitte bedenke dabei dann auch, daß wenn eine Reha oder KH-Aufendhalt dazwischen waren, die Zeiten mitgerechnet werden müssen. Es geht dabei ab dem ersten Tag der zum KG führenden Erkrankung bis zum letzten gezahlten Tag mit KG, für diesen Zeitraum (78 Wochen) müßen AUB vorliegen.

Und noch eins, vertraue bitte nicht zuviel darauf das die AfA der KK druck macht, denen ist völlig egal wie die KK entscheidet denn die holen sich zu unrecht erbrachte Leistungen zur Not von dir (zumindest versuchen sie es, was ich selbst leidlich erfahren durfte) zurück. Bei mir haben die ums Jahr 2000 als ich mit der DRV (damals noch LVA) im Leistungsstreit (Umschulung/Fortbildung aus der Reha heraus befand auch nichts gemacht, die haben einfach gezahlt und darauf gehofft das die DRV notfalls eben erstattet. Als die DRV dann später im Rentenverfahren zur Zahlung verurteilt wurde, stand plötzlich die AfA mit ihrer Rückforderung bei mir und ich durfte mich um Klärung bemühen. Also hab da bitte kein Gottvertrauen.

Bis dann mal.


Grüße saurbier
 

pbsuu

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Ja, ich bin weiterhin AU und meine AU sind nach meinem Wissen lückelos.
Also, was die Blockfrist 4 angeht, ist alles lückenlos. Davor hatte ich die APP noch nicht, da habe ich mal gescannt und per Email versendet, mal hab ich das Original verschickt. Natürlich ohne zu scannen und zu sichern :-(
Ich werde meinen PC bemühen. Das Ablagesystem entspricht der Einzweideutigkeit meines depressiven Kopfes. Ich gebe mir Mühe.
 
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