Ausbildungsvertrag des Sohnes

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troedeltante

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Guten Morgen,

vielleicht kann mir jemand hier ein paar gute Ratschläge zu folgendem Problem geben.
Mein Sohn (23J.) hat nach erfolgreichem Schulabschluß bei seinem Praktikumsgeber zum 01.08.2011 einen 3jährigen Ausbildungsvertrag (Veranstaltungstechniker) mit 3monatiger Probezeit erhalten. Die Freude hierüber war natürlich riesengroß, zumal er einer der wenigen seiner Klasse ist, der absolut problemlos und überhaupt einen Ausbildungsvertrag erhalten hat.

Nun ist aber folgendes, was ich höchst beunruhigend finde .... bei Vertragsabschluß Ende Juni 2011 hatte der zukünftige Chef meinem Sohn schon angekündigt, dass er ihn wohl schon ein paar Tagevor Ausbildungsbeginn benötigen würde. Natürlich hat mein Sohn zugesagt und durfte schon letzte Woche antreten, d.h. einen Tag hat er gut 10 Std. dort gearbeitet und letzten Sonntag sogar 16 Std.

Als ich dann meinen Sohn fragte, wie ihm das denn vergütet werden würde, meinte er, dass er den Chef selbst noch nicht deswegen ansprechen konnte, allerdings wurde ihm von seiten der Kollegen gesagt, dass der Chef sowas üblicherweise nicht zahlt.

Da mein Sohn nun auch wieder ab 25.07.2011 ... also immer noch vor dem eigentlichen Ausbildungsbeginn ... wieder eingesetzt werden soll... befürchte ich Schlimmes, falls ihm dabei etwas passieren sollte, von wegen Kranken-und Unfallschutz. Ebenso befürchte ich auch ein ausbeuterisches Verhalten des Chefs.

Mein Sohn ist mit Sicherheit nicht auf den Kopf gefallen, allerdings weiss er jetzt nicht wirklich, wie er sich verhalten soll, allein auch schon aus Angst heraus, dass ihm dann vielleicht während der 3monatigen Probezeit wieder gekündigt wird...

Wisst Ihr vielleicht Rat?

lieben Gruß
Heike
 

Lilastern

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An deiner Stelle würde ich so einen Fall auf der Industrie- und Handwerkskammer melden.

Wer weist, welche Zumutungen die sich während der Ausbildungszeit deines Sohnes, vorhaben bezüglich den vielen Arbeitsstunden.
 

optimistin

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mit dem AG sprechen, das mit einen nochmaligen Praktikumsvertrag die Unfallversicherungen abgedeckt werden.
Wenn er schon nicht zahlt sollte dies doch wohl möglich sein.
Ist für den Chef sicher und auch für Deinen Sohn.
Sonst kommt noch jemand auf dümmere Ideen und Chef und Dein Sohn hätten noch mehr Probleme.

Und diesen Vertrag beim JC melden.
 

optimistin

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@Lilastern
An deiner Stelle würde ich so einen Fall auf der Industrie- und Handwerkskammer melden.

Wer weist, welche Zumutungen die sich während der Ausbildungszeit deines Sohnes, vorhaben bezüglich den vielen Arbeitsstunden.
man muss dabei bedenken, Ausbildungsverträge liegen nicht einfach
auf der Strasse. Und wenn der Sohn das unbedingt machen will und
sich sonst wohl fühlt.
Wir können doch einen Menschen nicht immer raten, mach das nicht,
melde dieses und jenes. Er kennt die Firma und wird da für sich die
richtige Entscheidung getroffen haben.
 

Togro

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Bin auch der Meinung, dass dein Sohn lieber den Chef
nach einen Praktikumsvetrag bitten soll,
welcher die Zeit bis zum Ausbildungsbeginn überbrückt.

So ist dein Sohn auf der sicheren Seite (auch wegen dem JC).

Denn wie bereits erwähnt, liegen Ausbildungsplätze
nicht wie Sand am Meer auf der Strasse und wenn dein Sohn
sich in diesem Betrieb wohl fühlt, dann sollte man deswegen
nun nicht nach der Handwerkskammer "rufen".

Beste Grüße
Togro
 
G

gast_

Gast
An deiner Stelle würde ich so einen Fall auf der Industrie- und Handwerkskammer melden.

Wer weist, welche Zumutungen die sich während der Ausbildungszeit deines Sohnes, vorhaben bezüglich den vielen Arbeitsstunden.
Das würde ich erst tun, wenn ich mit dem Chef gesprochen habe. Was man machen könnte: bei der Krankenkasse nachfragen, ob er schon angemeldet wurde ab 01. Arbeitstag.

Ich frage mich aber auch ob das der richtige Ausbildungsplatz ist, wenn Chef sich jetzt schon so nicht akzeptierbar verhält.
Klar, einerseits ist es schwierig, einen Ausbildungsplatz zu bekommen - andererseits darf man nicht seine Rechte deshalb aufgeben.

Bin auch der Meinung, dass dein Sohn lieber den Chef
nach einen Praktikumsvetrag bitten soll,
Ich denke, Praktikum ist beendet - nun müßte es bis zum Ausbildungsbeginn Arbeitslohn geben - und den würde ich einfordern. (Nicht unbedingt jetzt - wer weiß, wie lange das Ausbildungsverhältnis andauert...)

Was zu tun ist, muß aber jeder selbst wissen - wir können nur unsere Meinung äußern.
 
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