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Ausbildung zum Vermögensberater

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vergessen

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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19 Mai 2006
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#1
Hallo,

kennt sich hier jemand mit dem Beruf des/ der Ausbildung zum Vermögensberater aus? Mir wurde das vorgeschlagen, aber ich halte es nicht für wirklich seriös. Vor allem, weil das Gehalt selbst während der "Ausbildung" auf Provisionsbasis gezahlt wird. Täusche ich mich und es ist wirklich eine Alternative zu Hartz 4 oder lieber Finger weg? :?:


Vielen Dank!
 

Arco

Forumnutzer/in

Mitglied seit
11 Feb 2006
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#2
vergessen sagte :
Hallo,

kennt sich hier jemand mit dem Beruf des/ der Ausbildung zum Vermögensberater aus? Mir wurde das vorgeschlagen, aber ich halte es nicht für wirklich seriös. Vor allem, weil das Gehalt selbst während der "Ausbildung" auf Provisionsbasis gezahlt wird. Täusche ich mich und es ist wirklich eine Alternative zu Hartz 4 oder lieber Finger weg? :?:

Vielen Dank!
tscha ..... gute Frage - schwierige Antwort :kinn: :kinn:

grundsätzlich ist der "Beruf" Vermögensberater genauso seriös/unseriös wie der des Versicherungsberater oder Versicherungskaufmann etc......

Für meine Entscheidung wäre es wichtig wo und bei welcher Firma dies vonstatten geht. Ohne hier Namen zu nennen, nach meiner Meinung ist ein "Vermögensberater" bei speziellen Strukturbetrieben höchst zweifelhaft :pfeiff: :pfeiff:

Kurz - ich wäre da sehr vorsichtig, da nur auf Provisonsbasis auch gleich bedeutend ist mit der gewissen Selbständigkeit ( freier Handelsvertreter gem. HGB) mit allen Vor- und Nachteilen ..... :hmm: :hmm:
 

pixelfool

Elo-User/in

Mitglied seit
7 Apr 2006
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#3
Lass Dir von Deinem potentiellen Arbeitgeber /Ausbilder erst mal erklären, wie das ganze ablaufen soll!!!

Bei den meisten läuft es nämlich so, dass Du zu Beginn eine Liste mit den Adressen von Verwandten und Freunden vorlegen sollst (angeblich als so ne Art Übungsobjekte) - diese werden dann abgeklappert und mit Verträgen versorgt (und schließen oft aus Gefälligkeit Dir gegenüber haarstäubende Verträge ab)!

Erfüllst Du dann die Erwartungen deines Arbeitgebers nicht, bist Du ruckzuck entlassen, Deine Freunde und Oma und Opa haben aber langfristige Verträge an den Hacken. Sie werden Dich lieben!!!

Also Augen auf - in dem Bereich läuft eine hemmungslose Ausnutzung der Arbeitslosigkeit. Wobei ich nicht ausschleißen möchte, dass es auch seriöse Anbieter gibt!
 

Bruno1st

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#5
Ich kann mich pixelfool nur anschließen.

Wie kennst du dich eigentlich mit dem Geldmarkt aus ? Eine Ausbildung hört sich immer gut an, aber ist fast nur blablabla auf Müntefering Level.

Zusätzliche Fragen an deinen Chef (und mach dir dabei Notizen oder lass versehentlich eine Kamera laufen) :
- ist die Ausbildung anerkannt z.B. IHK ?
- gibt es einen Lehrplan ? mit Theorieausbildung ?
- sollst du vom ersten Tag an auf die Kunden (Opfer) losgelassen werden ?
- bekommst du Festgehalt oder nur Provision ?
- kannst du für den Beginn ein höheres Festgehalt aushandeln, bis die ersten Verträge abgeschlossen sind ?
- kannst du Freund/Verwandte/usw. von deinem Beruf ausschließen ? (wie reagiert dein Chef darauf)
- ist es ein Strukturvertrieb oder Schneeballsystem ?
- welche Produkte bietest du eigentlich an ? Fonds ? Versicherungen ? Kredite ? oder alles quer durch ?
-Wie stabil ist die Firma ? bringen die jedes Jahr neue Produkte raus ?
- Wie sieht es mit Alt-Kunden aus ?
- Was passiert mit den Verträgen/Kontakten, wenn du aufhörst ?
- Gibt es Gebietsschutz ?

Und sollte der zukünftige Chef bis hier noch geblieben sein, dann frag ihn nach der HAFTUNG des Vermögensberater.
Ich glaube, spätestens hier, wird er laut schreiend den Raum verlassen.
 
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