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Ausbildung über ARGE

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i_wonder

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#1
Hallo! Um mein Problem zu verdeutlichen, muss ich etwas ausholen:

Also ich bin vor kurzem 34 Jahre alt geworden. Vor ca. 9 Jahren musste ich mein Studium aufgrund einer Nervenerkrankung (Infektion) zunächst unterbrechen, später mangels Behandlungserfolg ganz abbrechen. Habe während meines Studiums immer Vollzeit (Systemadiminsitrator in einer Unternehmensberatung) gearbeitet, auch die ersten 2. Jahre der Erkrankung noch bis im Sep. 2001 nichts mehr ging! Erst 2003 war ich dank einer Schmerztherapie wieder arbeitsfähig (max. 3-4 Std. am Tag),aber de facto eine chronischer Schmerzpatient mit Dauerdiagnose. Habe dann wieder bei meinem Arbeitgeber angefangen, um mein Studium zu Ende zu bringen (inzwischen hatte sich viel im Lehrplan getan, so dass ich einige Scheine neu machen musste!). Leider musste mein Arbeitgeber bald Insolvenz anmelden, so dass ich arbeitslos wurde. Da ich eine Familie zu ernähren hatte, konnte ich nicht weiter studieren, da man sich als eingeschriebener Student angeblich nicht arbeitslos melden konnte. Eine andere Ausbildung war damals aufgrund der ausgewiesenen Teilzeit-Belastung laut AA nicht möglich. Hab dann ein Gewerbe angemeldet, von dem ich die ersten 2 Jahre gut leben konnte, bis letztes Jahr drei große Aufträge nicht bezahlt wurden, nun stehe ich vor der Wahl, mich enorm zu verschulden oder Arbeitslosigkeit! Seit ca. 1,5 Jahren bin ich, wenn auch nach wie vor ducrh Medikamente, voll belastbar (zumindest für eine nicht-körperliche Tätigkeit!)!

Habe der Arbeitsagentur (meinem Berater/Vermittler) mehrmals meinen Wunsch vorgetragen, doch noch irgendwie einen Abschluss/Ausbildung zu machen. Man riet mir, einen Ausbildungsplatz zu suchen. Nach zahlreichen Tests (alle bestanden) und einigen "einfachen Vorstellungsgesprächen", ist es immer wieder an der Tatsache gescheitert, dass mich keiner für belastbar hält. Bei Stellenanzeigen ist es das gleiche!

Gibt es denn keine andere Möglichkeit, sich gestützt durch AA oder ARGE weiterzubilden? Muss man erst ewig lange erwerbslos sein, um überhaupt die Möglichkeit zu bekommen!

Ich kenne einige Leute aus meinem ehem. Fußballverein, die haben eine Drogenkarriere hinter sich, keinen Schulabschluss, keine Berufserfahrung und haben schon mindestens einen (wenn nicht 2) UMschulung(en) abgebrochen. Einer davon hat jetzt schon wieder ein Umschulungsangebot.

Ich bitte das nicht falsch zu verstehen: auch ehem. Suchtkranke sollen ein Recht auf REHA haben.

Ich konnte schließlich auch nichts dafür, dass ich krank wurde und die ersten Jahre absolut und nachweisbar falsch behandelt wurde, da muss es doch auch Möglichkeiten geben? :icon_kotz2:

Laut den Ärzten bin ich chronisch Krank, also mein Leben lang, aber arbeitsfähig? Was bringt mir das? Wäre dankbar für konstruktive Vorschläge!:icon_kotz2:
 

behinderte

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#2
@i_wonder
bei dir müßte nach deiner darstellung das sgb IX greifen, allerdings solltest du dich in dieser sache mal selber kümmern, beantragung der zuerkennung eines grades der behinderung, leistungen zur teilhabe am arbeitsleben, ach nee das ist wenn ich micht recht entsinne sgb V.
ob welches buch für dich treffend ist, ist die frage, da du dich zu deinem krankheitsbild bzw. zu den dingen die du bereits versucht hast nicht konkret geäußert hast.

behinderte
 
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