Ausbildung kündigen

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SIBEL

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Hallo,

ich brauche wieder mal rat von Euch.
Mein 17 Jähriger Sohn, hat letztes Jahr im Sommer seine Ausbildung als
Einzelhandelskaufmann bei Praktiker in Köln begonnen.
Mittlerweile bereut er seine entscheidung bei Praktiker angefangen zu haben.
Er wird nicht motiviert wird ständig in den jeweiligen Abteilung allein gelassen, weil die Kollegen mal eine rauchen wollen.
Der Chef drückt ihn eine überstunde nach der anderen auf. Mein Sohn ist mitllerweile der maßen überfordert das er letzte woche weinend zusammen gebrochen ist.
das er für seine einsatz bereitschaft nicht mal anerkennung geschweige den einen Positiven zuspruch erhält für seine arbeist-und einsatzbereitschaft.
Mein sohn möchte die Lehre abbrechen und weiter zur Schule gehen um seinen wunsch Polizist zu werden doch noch zu erfüllen.
Ich unterstütze ihn bei seinem wunsch weil ich sehe wie er in seine Ausbildungsstätte völlig für sein alter überfordert wird.
Er hat überhaupt keine Freizeit mehr, arbeitet wöchentlich meist 6 tage die woche samt 2 schultage.

Meine frage ist, wie setzen wir ein Kündigungsschreiben auf und gibt es kündigungsfristzeit die er einhalten muss?

ich wäre für jeden tip und rat dankbar, weil ich ja weiss das hier schlaue köpfe unterwegs sind, dachte ich mir ich hole mir rat von EUCH :)

Bedanke mich im voraus für eure Hilfe:)
 

Erolena

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Probiers doch mal in der Frage in einem anderen Forum, wo mehr Leute in vergleichbarer Situation unterwegs sind. Z.B. www.LehreundGeld.de
Und wenn er die schule besucht, dann erkundet vorher z.B. in dem genannten Forum, ob er dann noch Bafög bekäme (nach einem Ausbildungsabbruch).
Könnte er gleich zur Polizeiausbildung wäre es ja kein Problem, dann hätte er sicher genug Vergütung für seinen Lebensunterhalt. So aber wäre mein Rat, erstmal dringend klären wie ist der Lebensunterhalt während des Schulbesuchs gesichert. Zumal er vermutlich den Schulabschluss auch mit erfolgreich beendeter Lehre erhalten würde.
 

Gaestin

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nicht voreilig kündigen, erst alles abklären.
"Mit fünfzehn hat man noch Träume" ist ein Buch
des Werkkreises Literatur der Arbeitswelt, das war
schon immer so, daß man Lehrlinge schlecht behandelt hat.
Er soll sich nur nichts mit einer voreiligen Kündigung verbauen.
 

Irisanna

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Hallo,

.....
Mein 17 Jähriger Sohn......
.........
Er hat überhaupt keine Freizeit mehr, arbeitet wöchentlich meist 6 tage die woche samt 2 schultage.

Meine frage ist, wie setzen wir ein Kündigungsschreiben auf und gibt es kündigungsfristzeit die er einhalten muss?

.....

Zuerst einmal: Dein Sohn fällt unter das Jugendarbeitsschutzgesetz- schau mal unter Wikipedia.de, dort wirst du sehen, dass Praktiker sich nicht daran hält.

Kündigungsfristen usw. gehen aus dem Ausbildungsvertrag vor.
 

Mario Nette

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Zur Sicherheit sollte ein Arbeitstagebuch geführt werden, wo man eben reinschreibt, wann man was und wie viel gearbeitet hat, wer welche Arbeit angewiesen, abgenommen hat etc.

Mario Nette
 
R

Rounddancer

Gast
Wie früher heißt es wieder: "Lehrjahre sind keine Herrenjahre!",- weil Lehrstellen Mangelware sind.

Aber grundsätzlich gilt: Auflösung eines Ausbildungsverhältnisses sollte erst mal mit dem Ausbildungsberater bei der zuständigen IHK besprochen werden. Kostet nix. Genauso auch, wenn es Probleme gibt, weil, wie in dem Euren Fall, das Jugendarbeitsschutzgesetz durch den Arbeitgeber umgangen wird.
Natürlich sollte Dein Sohn Mitglied bei der zuständigen Gewerkschaft sein,- und sich da Rat und Hilfe holen. Denn auch der Einstieg bei der Polizei ist besser, wenn man da mit ner abgeschlossenen Berufsausbildung hinkommt.

Heinz
Ausbilder a.D.
 
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