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ausbildung alg2 fahrkosten

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kowalski123

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#1
hallo

ich bin 32 jahre alt und habe gerade meine erste berufsausbildungusbildung angefangen.

von dem lehrgeld kann ich natürlich nicht leben. ich habe anspruch auf bab (berufsausbildungsbeihilfe), aber die sieht leider als höchstsatz für die miete 200 euro warm, für diese summe gibts hier einfach nichts. ich muss jeden monat ca. 1100 km (hin und zurück) zum betrieb fahren. diese strecke würde mir mit 20 cent / km erstattet werden, also ca. 220 euro für die fahrerei.

ich habe mir folgendes überlegt:
ich könnte auch statt bab, alg2 beantragen, weil meine einkünfte zu niedrig sind. in meinem ort liegt der höchstsatz für die miete bei ca. 350 euro.
aber wie sieht es mit den fahrkosten aus? würde ich da ein zuschuss bekommen? falls ja, wieviel?

danke
 

wolliohne

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#2
kowalski123

einfach schriftl. beantragen !

fürchte allerdings ohne Chance,vor Ort ziehen wäre auf Dauer sicher günstiger.

Viel Glück
 

Cha

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#3
Eine Wahlmöglichkeit zwischen BAB und Alg II gibt es nicht.

Man kann möglicherweise einen Zuschuss zu den ungedeckten Kosten der Unterkunft nach § 22 Abs 7 SGB II beantragen.
Eine Auskunft dazu kann man von der zuständige Sachbearbeitung für BAB erhalten.

Viele Grüsse

Cha
 

Timothy

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#4
Im 3. Buch des Sozialgesetzbuch steht zum Thema Fahrtgeld folgendes:




Sozialgesetzbuch (SGB ) Drittes Buch (III) - Arbeitsförderung -



Viertes Kapitel: Leistungen an Arbeitnehmer- Sechster Abschnitt: Förderung der beruflichen Weiterbildung

§81 Fahrkosten
für Fahrten zwischen Wohnung und Bildungsstätte (Pendelfahrten),

2. bei einer erforderlichen auswärtigen Unterbringung für die An- und Abreise und für eine monatliche Familienheimfahrt oder anstelle der Familienheimfahrt für eine monatliche Fahrt eines Angehörigen zum Aufenthaltsort des Arbeitnehmers.



(2) Als Fahrkosten ist für jeden Tag, an dem der Teilnehmer die Bildungsstätte aufsucht, eine Entfernungspauschale für jeden vollen Kilometer der Entfernung zwischen Wohnung und Bildungsstätte von 0,36 Euro für die ersten zehn Kilometer und 0,40 Euro für jeden weiteren Kilometer anzusetzen. Zur Abgeltung der Aufwendungen für die An- und Abreise bei einer erforderlichen auswärtigen Unterbringung sowie für eine Familienheimfahrt ist eine Entfernungspauschale von 0,40 Euro für jeden vollen Kilometer der Entfernung zwischen dem Ort des eigenen Hausstands und dem Ort der Weiterbildung anzusetzen. Für die Bestimmung der Entfernung ist die kürzeste Straßenverbindung maßgebend.



(3) Kosten für Pendelfahrten können nur bis zu der Höhe des Betrags übernommen werden, der bei auswärtiger Unterbringung für Unterbringung und Verpflegung zu leisten wäre.
 
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