Ausbeutung von 1€ Jobbern

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Fitz Oplon

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Hallo Freunde
ich habe heute eine interessante Preisliste von einen Bildungsträger ( GAB ) erhalten.

Haushaltsauflösung und Umzug

LKW-Pauschale- Halber Tag 60.-€

LKW-Pauschale ganzer Tag 90.-€

Helfer-Team ( 3 Personen ) 60.-€

Grüner Bereich

Rasenmähen ( Team und Gerät ) Stunde 30.-€

Heckenschnitt ( Team und Gerät ) Stunde 25.- €

allgemeine Arbeiten ( 1 Mann ) Stunde 10.- €

Schreddern ( Mann und Gerät ) Stunde 25.- €

Da frage ich mich was hat das noch mit Eingliederug in den ersten Arbeitsmarkt zu tun??
 


Martin Behrsing

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AW: Ausbeutung von 1€ Jobern

Hallo Freunde
ich habe heute eine interessante Preisliste von einen Bildungsträger ( GAB ) erhalten.

Haushaltsauflösung und Umzug

LKW-Pauschale- Halber Tag 60.-€

LKW-Pauschale ganzer Tag 90.-€

Helfer-Team ( 3 Personen ) 60.-€

Grüner Bereich

Rasenmähen ( Team und Gerät ) Stunde 30.-€

Heckenschnitt ( Team und Gerät ) Stunde 25.- €

allgemeine Arbeiten ( 1 Mann ) Stunde 10.- €

Schreddern ( Mann und Gerät ) Stunde 25.- €

Da frage ich mich was hat das noch mit Eingliederug in den ersten Arbeitsmarkt zu tun??
Kannst du mir das als Orginalkopie zukommen lassen. Fax oder E-Mail im Impressum
Erwerbslosen Forum Deutschland - Impressum
 

Fitz Oplon

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AW: Ausbeutung von 1€ Jobern

Hallo Martin
ich habe leider keinen Scanner und auch kein Fax aber ich kann Dir eine Kopie vom Orginal zuschicken
 

Lork

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AW: Ausbeutung von 1€ Jobern

Hallo Fitz Oplon
Wenn das die GAB aus einem hessischen Landkreis ist wird das mit Sicherheit einer "Verarbeitung" zugeführt werden. Warte also schon gespannt auf ausführlichere Infos.
Gruss
 
E

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AW: Ausbeutung von 1€ Jobern

Kennt das hier noch jemand?
So profitieren Sie von den 1-Euro-Jobs

Der Artikel dazu war recht schnell wieder von der Bildfläche verschwunden.

"Lustig" finde ich den Zusammenhang hierbei:

So profitieren Sie von den 1-Euro-Jobs

...
... dass hier zu Lasten von Arbeitslosen Profit gemacht werden soll. Diese Intention ist keinesfalls in unserem Sinn.​
:icon_lol:

Naaaiiiin, natüüüürlich will man keinen Profit zu Lasten von "Arbeitslosen" machen - der Steuerzahler soll auch herhalten. Der lästige Arbeitslose ist beim "...profitieren von 1-Euro-Jobs" nur Mittel zu Zweck, schließlich darf man nur ihn ungestraft mit Leistungsentzug und ihn somit - in letzter Konsequenz - mit dem Tode bedrohen um von seiner Mitwirkung zu profitieren. Oder kennt hier jemand auch nur einen "Anbieter" von 1-Euro-Jobs, der auf die staatliche Finanzierung verzichtet und die Arbeit des 1-Euro-Jobers aus eigener Kasse "entlohnt" ?

Zudem möchte ich bei der Gelegenheit auf ein weiteres Bonbon aus meiner Recherche für eine Verfassungsbeschwerde hinweißen, dies bezieht sich zwar auf "Gefangenenentlohnung", hat aber Inhalte mit Strahlwirkung auf den viel missbrauchten Begriff der "Pflichtarbeit und Weiteres.

Das Bundesverfassungsgericht

Der Gesetzgeber hat bei der Zuweisung von Pflichtarbeit Art. 12 Abs. 3 GG ("Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig") zu beachten. Diese Ausnahme vom Verbot der Zwangsarbeit ist allerdings von dem Grundsatz geprägt, daß die Arbeit der Strafgefangenen unter der Verantwortung der Vollzugsbehörden erbracht wird und deren öffentlich-rechtlicher Aufsicht unterliegt. Eine "Verdingung" von Gefangenen, bei der diese - unbeaufsichtigt - zum Zwecke der Arbeitsleistung der Verantwortlichkeit Dritter überlassen werden, entspricht nicht dem herkömmlichen Erscheinungsbild der Pflichtarbeit.
Gerade Gefangene haben doch Kost und Logis frei nicht? Gerade so (aber aufgrund einer Straftat ohne Freiheit) wie man das Erwerbslosen bei HartzIV bei der Rechtfertigung von Zwangsarbeit immer Vorhält.

a) Die sozialrechtliche Bezugsgröße des Jahres 1997 führt zu einem Arbeitsentgelt von etwa 1,70 DM pro Stunde. Das bringt dem Gefangenen durchschnittlich nicht viel mehr als 200,-- DM im Monat. Dies genügt nicht dem vom Resozialisierungsgebot geforderten Mindestmaß, was im übrigen auch von den Sachverständigen bestätigt worden ist, soweit sie zur Entgelthöhe Stellung genommen haben.
Ich setze einfach mal im Hinblick auf die Realität DM und Euro auf heute ungefähre Wertgleichheit, somit werden "freie Gefangene"
noch schlechter behandelt, als es hier in dem bezüglichen Fall reale Gefangenenentlohnung von BVerfG beanstandet wurde.

Ich glaube zu erkennen was ich hier im Kurzen ausführe muss sich niemand sonderlich anstrengen!

Sorry für das Offtopic.

Gruß, Anselm
 

uljanov

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AW: Ausbeutung von 1€ Jobern

uuuups, hat da jemand aus Versehen die Wahrheit gesagt :icon_redface:


So profitieren Sie von den 1-Euro-Jobs

kein Wunder das unsere Wirtschaft boomt, bei den Lohnkosten werden diese zu einer gewinnbringenden Angelegenheit für die Unternehmen.
 
E

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Gast
AW: Ausbeutung von 1€ Jobern

uuuups, hat da jemand aus Versehen die Wahrheit gesagt :icon_redface:


So profitieren Sie von den 1-Euro-Jobs

kein Wunder das unsere Wirtschaft boomt, bei den Lohnkosten werden diese zu einer gewinnbringenden Angelegenheit für die Unternehmen.

Der EINZIGE der von 1-Euro-Jobs profitieren soll ist der Erwerbslose!
Dies auch nur dann, wenn diese Art Pflichtarbeit zur Vorbereitung auf einen KONKRET anzutretenden, von ALGII unabhängig machenden Job dient. Mehr "Goldene Brücke" darf im Hinblick auf kommerzielle Begehrlichkeiten - die es auch beim Staat im Allgemeinen, Kommunen (...) gibt - nicht gebaut werden, wenn man u a. GG Art1 ernst nimmt, denn alles weitergehende degradiert den Erwerbslosen zum reinen Objekt dieser Begehrlichkeiten.

Gruß, Anselm
 

ela1953

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AW: Ausbeutung von 1€ Jobern

ANDERE ANFORDERUNGEN - Wohlfahrtsverbände wehren sich gegen Ministerkritik an "Ein-Euro-Jobs" _
Die Verbände der Freien Wohlfahrtpflege, zu denen AWO, Caritas, Diakonie, Paritäter und DRK gehören, weisen die kritischen Äußerungen von Sozialminister Karl-Josef Laumann zur Praxis der "Ein-Euro-Jobs" und Kombilöhne zurück.
....... hatte bemängelt, dass die Wohlfahrtsverbände zu wenige EEJ in langfristige Arbeitsplätze umwandeln würden.
.......erhalten 1,50 in den Sozialen Arbeitsgelegenheiten.
Die Geschäftsführer der Verbände erklärten: "Das Modell der Kombilöhne darf nicht gegen die EEJ ausgespielt werden." Man dürfe und könne beide arbeitsmarktpolitschen Maßnahmen in Ziel und Durchführung so nicht miteinander vergleichen: "Für Menschen Dauerarbeitsplätze zu schaffen, auch wenn eine Bezuschussung zu 75 Prozent gegeben ist, stellt völlig andere Anforderungen an die Verbände als die Beschäftigung von so genannten EEJobbern. Die Umwandlung von EEJ in eine Beschäftigung mit Kombilohn ist in vielen Fällen überhaupt nicht machbar. EEj dienten in erster Linie der beruflichen Orientierung und Qualifizierung von Personen, die im SGB II Bezug stünden. Zusätzlich erwarteten und erhielten diese Menschen neben ihrer Beschäftigung meist noch dringend erforderliche Beratung und Hilfe (z.B. Schuldnerberatung).
Das eine Überführung eines EEJ in eine dauerhafte Arbeitsstelle mit Kombilohn oft schwer machbar ist, könne mit einem Beispiel aus der Praxis belegt werden, so die Verbandsvertreter. Der Ein-Euro-Jobber ist bei einer Beschäftigungsgesellschaft angestellt. Diese sorgt für Qualifizierung, Beratung und kümmert sich auch um die Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt. Eingesetzt wird er aber in einer sozialen Einrichtung und übernimmt dort nur zusätzliche Aufgaben.
Selbst wenn die Einrichtung es wollte, ist sie finanziell kaum in der Lage, einen zusätzlichen Dauerarbeitsplatz einzurichten. Dies macht schon einen Unterschied von Ein-Euro-Jobs und Arbeitsplätzen mit Jobperspektive deutlich.
 
E

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AW: Ausbeutung von 1€ Jobern

"Für Menschen Dauerarbeitsplätze zu schaffen, auch wenn eine Bezuschussung zu 75 Prozent gegeben ist, stellt völlig andere Anforderungen an die Verbände als die Beschäftigung von so genannten Ein-Euro-Jobobbern. Die Umwandlung von Ein-Euro-Job in eine Beschäftigung mit Kombilohn ist in vielen Fällen überhaupt nicht machbar.
sicher, denn die Umwandlung kostet gerade denen Geld, da sie selbst etwas dazu bezahlen müssten (mind. 25%), was dann den Gewinn schmälert.
 

Bruno1st

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AW: Ausbeutung von 1€ Jobern

Selbst wenn die Einrichtung es wollte, ist sie finanziell kaum in der Lage, einen zusätzlichen Dauerarbeitsplatz einzurichten. Dies macht schon einen Unterschied von Ein-Euro-Jobs und Arbeitsplätzen mit Jobperspektive deutlich.
sicher, denn die Umwandlung kostet gerade denen Geld, da sie selbst etwas dazu bezahlen müssten (mind. 25%), was dann den Gewinn schmälert.
Gewinn ? ich hatte gestern ein Telefonat mit einem Lehrer der bei einer gemeinnützigen Organisation unterrichtet. Der hat mir dann ganz stolz erzählt, daß dort Arbeitslose als 1€J eingesetzt sind, die ausgebildet werden und sogar 2 übernommen wurden.
Nach und nach kamen die restlichen Informationen 2 von 100 wurden als Hausmeisterhelfer übernommen, weil die sich so gut angestrengt haben. Das es Lohnzuschüsse gibt oder ca. 500,- € pro Sklave wurde wie alles andere mit "darüber kann ich mich nicht auch noch informieren, Hauptsache ist doch, die sind von der Straße weg". Auf diese Schiene wurde so lange abgebogen, bis man dort stecken blieb.
Und wenn ich mir dann vorstelle, daß solche Leute Kinder/Jugendliche unterrichten und diese Falschinformationen und Haltung weitergeben, dann graut es mir. Auch weil man als Prekarianer ja viel tiefer wie so ein Lehrer steht und dessen Aussagen ein höherer Wahrheitsgehalt zugesprochen wird, wie normalen Menschen. Obwohl wir beide ja gleich sind, beide bekommen ihr Geld vom Staat.

Nachtrag : am schlimmsten war aber das "Argument" - es ist kein Geld da !!! Mein Argument, daß wir ein Ausgabenproblem haben, weil einfach falsch ausgegeben wird, wurde ignoriert.
 
E

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AW: Ausbeutung von 1€ Jobern

Gewinn ? ich hatte gestern ein Telefonat mit einem Lehrer der bei einer gemeinnützigen Organisation unterrichtet. Der hat mir dann ganz stolz erzählt, daß dort Arbeitslose als 1€J eingesetzt sind, die ausgebildet werden und sogar 2 übernommen wurden.
Nach und nach kamen die restlichen Informationen 2 von 100 wurden als Hausmeisterhelfer übernommen, weil die sich so gut angestrengt haben. Das es Lohnzuschüsse gibt oder ca. 500,- € pro Sklave wurde wie alles andere mit "darüber kann ich mich nicht auch noch informieren, Hauptsache ist doch, die sind von der Straße weg". Auf diese Schiene wurde so lange abgebogen, bis man dort stecken blieb.
Und wenn ich mir dann vorstelle, daß solche Leute Kinder/Jugendliche unterrichten und diese Falschinformationen und Haltung weitergeben, dann graut es mir. Auch weil man als Prekarianer ja viel tiefer wie so ein Lehrer steht und dessen Aussagen ein höherer Wahrheitsgehalt zugesprochen wird, wie normalen Menschen. Obwohl wir beide ja gleich sind, beide bekommen ihr Geld vom Staat.

Nachtrag : am schlimmsten war aber das "Argument" - es ist kein Geld da !!! Mein Argument, daß wir ein Ausgabenproblem haben, weil einfach falsch ausgegeben wird, wurde ignoriert.
Einige dieser "Träger" lassen sich von den "Kunden" sogar schon einfache Tätigkeiten bezahlen, die von den Jobbern übernommen werden. Z. B. Arztbesuche mit Senioren oder Einkäufe.

Da habe ich auch einiges erfahren können. Sowas sollte mal zusammengetragen werden, statt jeden der einen Ein-Euro-Job macht zu verteufeln.
 

Bruno1st

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AW: Ausbeutung von 1€ Jobern

Einige dieser "Träger" lassen sich von den "Kunden" sogar schon einfache Tätigkeiten bezahlen, die von den Jobbern übernommen werden. Z. B. Arztbesuche mit Senioren oder Einkäufe.

Da habe ich auch einiges erfahren können. Sowas sollte mal zusammengetragen werden, statt jeden der einen Ein-Euro-Job macht zu verteufeln.
Welche Kosten da abgewälzt werden ist eines - vermutlich werden die Sklaven auch noch für andere Projekte eingesetzt und dort normal abgerechnet - auch bei Behörden, usw.

Verteufeln tue ich und wie ich hier im Forum auch sehe, kaum einer diese 1€Jobber. Ich kann mir gut vorstellen, wie die Menschen zu solchen Arbeiten gepresst werden. Doch man sollte auch lernen, sich auf die Hinterbeine zu stellen.
Informationen sammeln ist das andere, doch 6 Monate Sklavenarbeit sind als Preis zu hoch. Vor allem, weil man an diese Insiderinfos kaum rankommt. Teilweise sind die Büros gesperrte Zone, usw. Bei meinem Beinahe-1€J wurde auch verlangt, daß ich NICHT auf andere Datenbestände zugreife, wie die zugeteilten - natürlich gegen Unterschrift.
 
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AW: Ausbeutung von 1€ Jobern

Welche Kosten da abgewälzt werden ist eines - vermutlich werden die Sklaven auch noch für andere Projekte eingesetzt und dort normal abgerechnet - auch bei Behörden, usw.

Verteufeln tue ich und wie ich hier im Forum auch sehe, kaum einer diese 1€Jobber. Ich kann mir gut vorstellen, wie die Menschen zu solchen Arbeiten gepresst werden. Doch man sollte auch lernen, sich auf die Hinterbeine zu stellen.
Informationen sammeln ist das andere, doch 6 Monate Sklavenarbeit sind als Preis zu hoch. Vor allem, weil man an diese Insiderinfos kaum rankommt. Teilweise sind die Büros gesperrte Zone, usw. Bei meinem Beinahe-1€J wurde auch verlangt, daß ich NICHT auf andere Datenbestände zugreife, wie die zugeteilten - natürlich gegen Unterschrift.
das 6 Monate eh viel zu lang sind, ist klar, denn wenn eine "Einrichtung" zusätzliche Arbeiten für diesen Zeitraum hat und das wahrscheinlich auch noch beim nächsten, übernächsten usw. Ein-Euro-Jobber hat, dann können die das auch als reguläre Arbeit mit soz.-vers.-pfl. Entlohnung anbieten.

Wer aber diese Zeit "absitzen" muss, merkt auch, das manche "Leistungen", die z. B. in den Altenheimen extra bezahlt werden, keine "Einzelfälle" sind und so kann man sie auch kriegen.

das gilt aber nicht nur für Seniorenheime, sondern bei den anderen auch.

Wenn dann genug Beispiele vorhanden wären, hätte die Politik schon erhebliche Schwierigkeiten, solche Vorgänge vom Tisch zu fegen bzw. zu erklären. Also werden sie (immer mehr) gezwungen, zu handeln.

Die Einrichtungen dürfen mit den Jobbern keine Gewinne erzielen, wenn heraus kommt, das es doch so ist und die bekommen Ärger dann werden die auch weniger Jobber einstellen bzw. fordern. Also auch ne Art, die Ein-Euro-Jobs zurück zu drängen.
 
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AW: Ausbeutung von 1€ Jobern

Ausbeutung von 1€ Jobern
Du vergisst den Wert der Arbeit an sich :icon_idea:

In der heutigen Zeit zaubert ein Arbeitsplatz doch ein Lächeln auf das Gesicht dessen der einen feinen Sklavenjob ergattern konnte.

Heute arbeitet man nicht mehr für den eigenen Wohlstand, sondern um gerade so über die Runden zu kommen.

Was hat ein Millionär doch für Stress: wo gehe ich heute shoppen, wie verbringe ich den Tag, welches Auto fahre ich heute, welche Beteiligung wirft die höchste Rendite ab, wie kann ich meine Mitarbeiter noch mehr auspressen, hätte meine Frau mich auch ohne Geld geheiratet usw.

Fragen, die du dir nicht stellen brauchst. Du kannst dich den wichtigen Fragen zuwenden: wie überlebe ich den heutigen Monat, macht mich die Arbeit oder der Stress krank, wie soll ich mich ohne Geld fürs Alter absichern, wo kriege ich Zähne ohne Eigenbeteiligung her, wofür zahle ich überhaupt Krankenversicherungsbeiträge usw.

Denn dafür ist die Maloche schließlich auch da: Dass man gar nicht erst ins Grübeln kommt :icon_mad:
 
E

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AW: Ausbeutung von 1€ Jobern

Die Einrichtungen dürfen mit den Jobbern keine Gewinne erzielen, wenn heraus kommt, das es doch so ist und die bekommen Ärger dann werden die auch weniger Jobber einstellen bzw. fordern. Also auch ne Art, die Ein-Euro-Jobs zurück zu drängen.


Sie erzielen aber doch schon durch die Zahlungen für die Ein-Euro-Jobber Gewinne - und zwar satte.

Viele Grüße,
angel
 

Bruno1st

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AW: Ausbeutung von 1€ Jobern



Sie erzielen aber doch schon durch die Zahlungen für die Ein-Euro-Jobber Gewinne - und zwar satte.

Viele Grüße,
angel
langsam bitte - Gewinn ist das, was am Jahresende übrigbleibt oder übrigbleiben sollte, wenn man die Ausgaben von den Einnahmen abzieht - denn davon lebt der Firmenbesitzer.
Mit den Sklaven machen die einen großen Umsatz, mehren also die Einnahmen. Und wie man Ausgaben oder genauer Kosten produziert, die dann den Gewinn mindern, lernt man als kaufmännischer Lehrling im ersten Lehrjahr. Da die Unternehmen üblicherweise im Nov. eine Vorbilanz machen, kann man im Dezember noch Kosten produzieren.
Und bei den Ausgaben zählt auch das Gehalt und die Spesen der Geschäftsführer, irgendwelche Analysen, usw. - die Organisation darf nur keinen Gewinn erzielen. Und wenn sie übriggebliebenes Geld in neue Grundstücke, usw. investiert, dann hat sich auch keinen Gewinn gemacht, dafür aber Wertzuwachse (der natürlich auch zu bewerten ist, aber das geht hier zu tief).
 
E

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AW: Ausbeutung von 1€ Jobern

langsam bitte - Gewinn ist das, was am Jahresende übrigbleibt oder übrigbleiben sollte, wenn man die Ausgaben von den Einnahmen abzieht - denn davon lebt der Firmenbesitzer.
Mit den Sklaven machen die einen großen Umsatz, mehren also die Einnahmen. Und wie man Ausgaben oder genauer Kosten produziert, die dann den Gewinn mindern, lernt man als kaufmännischer Lehrling im ersten Lehrjahr. Da die Unternehmen üblicherweise im Nov. eine Vorbilanz machen, kann man im Dezember noch Kosten produzieren.
Und bei den Ausgaben zählt auch das Gehalt und die Spesen der Geschäftsführer, irgendwelche Analysen, usw. - die Organisation darf nur keinen Gewinn erzielen. Und wenn sie übriggebliebenes Geld in neue Grundstücke, usw. investiert, dann hat sich auch keinen Gewinn gemacht, dafür aber Wertzuwachse (der natürlich auch zu bewerten ist, aber das geht hier zu tief).
oder man eröffnet andere Bereiche in dem dann (absichtlich) Verluste produziert werden. :icon_wink:
 

uljanov

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AW: Ausbeutung von 1€ Jobern

Gewinn ist nichts anderes als; die Zunahme des Eigenkapitals aus Unternehmertätigkeit. Wobei hier noch die Gewinnermittlung zu berücksichtigen wäre, wie z.B. Bilanzgewinne oder kalkulatorische Gewinne.

Ein gewisser Prof. Kirchhoff, sollte doch mal ins Kabinett. Der wollte das Steuerrecht vereinfachen, wo isser denn.

So lange man mit Verlust, Gewinn machen kann, so lange werden die 1-Euro-Jobber auch weiter ihre Beschäftigung finden, müssen.
Man kann sich das soziale Deckmäntelchen überziehen und behaupten, das man etwas für die Prekarianer tut. Und weiterhin das EK steigern.
 

Lork

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AW: Ausbeutung von 1€ Jobern

Zwischendurch mal nachfrag:
Gibt es schon genauere Infos?
Wäre wirklich sehr daran interessiert, besonders wenn es sich um den von mir o.g. Träger handelt.
Gruss
 

Lork

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AW: Ausbeutung von 1€ Jobern

Der Artikel dazu war recht schnell wieder von der Bildfläche verschwunden?

Hier gibt es ihn noch:

So profitieren Sie von den 1-Euro-Jobs
Gerade im Handwerk sind die 1-Euro-Jobs umstritten, befürchten doch viele Meisterbetriebe eine ruinöse Konkurrenz durch die billigen Arbeitslosen. Aber mit etwas Geschick können Sie durchaus mit Ihrem Handwerksbetrieb von dieser arbeitsmarktpolitischen Neuerung profitieren.

Das Prinzip der 1-Euro-Jobs funktioniert so:

* Sie haben einen Auftrag zu erledigen, der einem öffentlichen Interesse dient.

* Beantragen Sie bei Ihrer örtlichen Arbeitsagentur, Ihnen dafür einen oder mehrere Langzeitarbeitslose zu vermitteln.

* Diese arbeiten an Ihrem Auftrag mit und erhalten von ihnen ein Entgelt zwischen 1 Euro und 1,50 Euro die Stunde.

* Als Entschädigung dafür, sowie für Ihren generellen Aufwand, den Zusatzjob anzubieten, zahlt Ihnen die Arbeitsagentur 200 bis 500 Euro pro Monat und Zusatzjob.

Grundvoraussetzung für 1-Euro-Jobs:
Der Auftrag muss im öffentlichen Interesse stehen. Das heißt er

* wird Ihnen von einer Stadt, Kommune oder einem öffentlich-rechtlichen Träger erteilt (dann liegt er automatisch im öffentlichen Interesse) oder er beinhaltet eine soziale Dienstleistung.

Beispiele für bereits bewilligte 1-Euro-Jobs:

1. Eine Landschaftsgärtnerei erhält einen städtischen Auftrag zur Pflege und Begrünung der öffentlichen Parkanlagen und setzt Zusatzjobber dafür ein.
2. Ein Malerbetrieb wird für die Sanierung von kommunalem Wohnraum verpflichtet. Er kann einen arbeitslosen Maler als Zusatzjobber beschäftigen.

Außerdem müssen Sie 1-Euro-Jobs zusätzlich einrichten: Sie müssen also nachweisen, dass Sie ihn ohne die Förderung nicht oder erst später anbieten würden. Praktisch heißt das: Sie dürfen keinen Mitarbeiter entlassen, um kurz darauf eine 1-Euro-Kraft für ähnliche Arbeiten anzufordern. Sie müssen übrigens noch keine Mitarbeiter haben, um 1-Euro-Jobs zu beantragen; das können Sie auch als 1-Mann-Betrieb tun.

Diese Vorteile hat Ihr Handwerksbetrieb von 1-Euro-Jobs:

* Geringe Personalkosten: Ein Zusatzjobber soll 15 bis 20 Stunden wöchentlich für Sie tätig werden. Sie zahlen ihm 1 Euro bis 1,50 Euro Stundenlohn, aber weder Lohnsteuer, noch Sozialabgaben. Bei 80 Arbeitsstunden im Monat ergibt das höchsten 120 Euro Lohn für den Arbeitslosen.

* Zusätzliches Geld von der Arbeitsagentur: Die überweist Ihnen für jeden der 1-Euro-Jobs 200 bis 500 Euro monatlich. Hiervon sollen Sie ihre betrieblichen Sachkosten (z.B. Einarbeitung, Arbeitskleidung, betriebliche Unfallversicherung) bestreiten. Wenn Sie klug wirtschaften, können Sie sogar noch ein Plus machen!

* Keine Arbeitnehmerrechte: Durch den 1-Euro-Job wird kein normales Arbeitsverhältnis mit seinen arbeitsrechtlichen Vorschriften begründet. Der Zusatzjobber behält seinen Status "arbeitslos". Sie müssen ihm nur den vereinbarten Stundenlohn zahlen, ihm 30 Tage bezahlten Urlaub im Jahr gewähren und ihn auf Ihre Kosten bei der Berufsgenossenschaft melden.

* Billige und sichere Personalbeschaffung: Falls Sie sich ohnehin mit dem Gedanken an eine Einstellung tragen, bieten Ihnen 1-Euro-Jobs hervorragende Möglichkeiten, ohne Kosten, wie z.B. für Stellenanzeigen, an geeignete Mitarbeiter zu kommen, die Sie dazu noch völlig ohne Risiko ausgiebig testen können. Die Vereinbarung über eine Beschäftigung wird zwischen Ihnen, dem Arbeitslosen und der Arbeitsagentur normalerweise für 6 Monate geschlossen. Wollen Sie den Betreffenden danach regulär weiterbeschäftigen, können Sie nochmal eine Probezeit (3 bis 6 Monate) verein

Quelle: Emsland-Beamte :: Erlaubt???
 

Lork

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Und wieder mal nachfrag (wegen wirklich großem Interesse)
Gibt es die Möglichkeit näheres zu den Unterlagen bezüglich Preise die der Maßnahmeträger in Rechnung stellt zu erfahren?
Gerne auch per pn/e-mail.
Danke
 


rheinlaenderin

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Diese Liste hier hat mich auf die Idee gebracht, in den nächsten Tagen mal bei einigen größeren Beschäftigungsträgern hier vor Ort anzurufen und mich mal zu erkundigen, was es denn kostet, wenn mir jemand beim Umzug hilft oder den Rasen mäht. Vorab hätte ich die Information dann gerne per Email, weil ich selbstverständlich die Preise vergleichen möchte.

Macht noch jemand mit?
 
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