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Ausbeutung: Diakonie-Heime betreiben Lohndumping à la Schlecker

Mario Nette

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#1

Torsten68

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#2
Das war doch schon lange bekannt aber nur noch nicht Öffentlich.

Christlich das war ein mal man sollte echt geschlossen aus dem Christentum aussteigen
 

ethos07

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#3
Das war doch schon lange bekannt aber nur noch nicht Öffentlich. ..
Hi Thorsten: Und genau DAS ist wichtig, dass ein Skandal öffentlich bekannt wird!

Nicht was wir wissen, kümmert die Welt. Sondern was- auch mithilfe dieses Forums - solange öffentlich als schlecht dargestellt wird, bis es unter dem Druck möglicherweise geändert wird.
 

nordlicht22

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#4
Christlich das war ein mal man sollte echt geschlossen aus dem Christentum aussteigen
Nicht alle christlichen Verbände sind solche Ausbeuter und so oberflächlich, alle Einrichtungen oder gar eine ganze Religion aus diesem Grund zu verurteilen, möchtest Du sicherlich nicht sein - oder?¿

Die Diakonie ist bereits länger bekannt für unchristliche Maßnahmen und als Arbeitgeber verschrien. Hier sollte der Druck auf die Kirche als Dachverband ausgeübt werden sich von der Diakonie zu lösen. Ich finde es nur falsch, deswegen das ganze Christentum zu verfluchen.

Diese Denkweisen erinnern mich sehr stark an den 2. WK und das möchte ich sicherlich nicht live miterleben müssen.
 

johnboy

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#5
Das diabolische Werk ist echt das letzte. Unter den Erziehern gibt es in Osnabrück kinderfic-ker. Dieses System ist das letzte und gehört mit Stumpf und Stiel ausgerottet. :icon_dampf:
 

hemmi

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#6
Was ist daran noch christlich?
Ich kann viele Leute verstehen die sich vom Christlichen verabschieden.
Im Namen Jesu Christi wird hier viel Schindluder getrieben, vornweg alles was christlich im Namen hat.:icon_neutral::icon_dampf:
 

nordlicht22

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#7
Was ist daran noch christlich?
Ich kann viele Leute verstehen die sich vom Christlichen verabschieden.
Im Namen Jesu Christi wird hier viel Schindluder getrieben, vornweg alles was christlich im Namen hat.:icon_neutral::icon_dampf:
Es sind aber nicht alle Christen so und genau dieses Schwarz/Weiß denken finde ich bedenklich. Es gibt doch mehr als nur links oder rechts. Ich hoffe nicht, dass in Deutschland wieder Menschen verfolgt oder ausgegrenzt werden, nur weil sie einen bestimmten Glauben haben oder eine andere Hautfarbe oder anders aussehen. Das geschieht zwar tagtäglich, aber eben in kleinen Bereichen.

Die Diakonie ist nur ein Verband, der (leider) noch immer unter den Kirchen eingebunden ist. Ich kenne einige in dieser Kirche, die selbst dafür kämpfen die Diakonie aus dem Kirchenverbund zu bekommen. Wie immer wird es auch hier um viel Geld gehen.

So ganz nebenbei ist die Diakonie in Nordfriesland ein sehr großer Maßnahmeträger :icon_kotz:
Die Angestellten selbst sind wirklich davon überzeugt das sie helfen und das im Zuge der christlichen Nächstenliebe. Auf einen Teil ihres Gehaltes für eine weitere Vollzeitkraft werden sie sicherlich nicht verzichten. Das liegt allerdings nicht an dem Glauben, sondern daran ein Mensch zu sein.
 

Hartzarus

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#8
...
Die Diakonie ist bereits länger bekannt für unchristliche Maßnahmen und als Arbeitgeber verschrien. Hier sollte der Druck auf die Kirche als Dachverband ausgeübt werden sich von der Diakonie zu lösen. Ich finde es nur falsch, deswegen das ganze Christentum zu verfluchen.

Diese Denkweisen erinnern mich sehr stark an den 2. WK und das möchte ich sicherlich nicht live miterleben müssen.
Viel Spass beim Lesen und denke dabei bitte an den Sozialstaat:
http://www.korso-deutschland.de/wp-content/uploads/2010/11/201011-korso-flyer-staatsleistungen.pdf
 

hartz5

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#9
Die Diakonie stellt hier seit Wochen unter Stellenangebote in den Käseblättern Riesenanzeigen für EHRENAMTLICHE Fahrer für ihre Altersheime und andere Einrichtungen (u.a. Krankenhaus) ein.
Mindestens 8 Stunden in der Woche sollte man dort "arbeiten"...

Heisst 5 Ehrenämtler ersetzen eine ganze Vollzeitstelle. :icon_kotz:
 

nordlicht22

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#11
Für Arbeitnehmer lohnt sich diese ehrenamtliche Nebentätigkeit, da diese durch einen erhöhten Freibetrag beim Finanzamt belohnt wird.

Der Gesetzgeber hat auch hier versagt, da er solchen Einrichtungen diese Wege offen lässt.

Trotzdem haben diese Firmen nichts mit der eigenen Kirchengemeinde zu tun, die mit sehr wenig Geld versuchen vieles zu leisten. Ich bitte darum hier einen Unterschied zu machen und nicht alle über einen Kamm zu scheren.
 

Mario Nette

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#12
@nordlicht
Ich hoffe, deine Gemeinde stellt sich, auch für die Allgemeinheit nachvollziehbar, klar und entscheiden gegen derlei Praktiken. Denn es geht ja darum, dass derartige Verbände unter der Flagge "christlich" segeln. Und wenn das nun mal nicht im christlichen Interesse ist, dann sollte das auch gesagt werden, um Verallgemeinerungen zu unterbinden.

Mario Nette
 

nordlicht22

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#13
@nordlicht
Ich hoffe, deine Gemeinde stellt sich, auch für die Allgemeinheit nachvollziehbar, klar und entscheiden gegen derlei Praktiken. Denn es geht ja darum, dass derartige Verbände unter der Flagge "christlich" segeln. Und wenn das nun mal nicht im christlichen Interesse ist, dann sollte das auch gesagt werden, um Verallgemeinerungen zu unterbinden.

Mario Nette
*grins*
wir arbeiten daran - also das mit dem dagegen stellen. Problem hierbei ist eben, dass die Kirchengemeinde Geld (wenn auch eher wenig) von dem Kirchenverband erhält und dieser erhält das Geld immer weniger aus Beiträgen, sondern immer mehr aus eben solchen Firmen. Wird nun aufgefordert aus der Kirche auszutreten, werden diese Gelder immer mehr aus anderen Stellen gezogen werden müssen.

Wir können hier in der Kirchengemeinde einen Zuwachs erkennen und auch dieser hat sehr viel mit der immer größeren Not zu tun. Die Kirchen helfen, wenn sie können, schnell und unbürokratisch in Notlagen.

In unserer Kirchengemeinde gibt es viele Aktivitäten für Kinder und Jugendliche, eine Seniorenbetreuung, Hilfe bei Anträgen, bei Einkauf, bei Arztbesuchen oder einfach nur mal zum Reden. Der Ort würde ohne diese Kirchengemeinde zwar nicht eingehen, aber das Miteinander würde es so wohl nicht mehr geben. Hier wird noch gegrüßt und untereinander geholfen.

Übrigens werden immer mehr Kirchengemeinden fusioniert. Das bedeutet u.a. auch, das Pfarramtstellen meist nur noch 1/3 Stellen sind. Ein Pastor kann seine Familie davon nicht ernähren. Die Kirche ist halt auch Arbeitgeber und die sparen alle dort, wo es der Gesetzgeber leicht ermöglicht. Glaubt nur nicht das in der Buchhaltung einer streng nach den Geboten lebender Gläubiger sitzt. Der/die glauben nur an ihre Zahlen und die müssen schwarz sein.
 

Mario Nette

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#14
26.1.11
Diakonische Altenhilfe senkt langfristig mit Leiharbeit Personalkosten - Geschäftsführer weist Lohndumping-Vorwurf zurück

Lilienthal/Hannover (epd). Die Diakonische Altenhilfe in Lilienthal bei Bremen senkt seit Jahren durch Leiharbeit Personalkosten. Etwa 75 Prozent der 450 Beschäftigten sind laut Geschäftsführer Hans Mencke bei der unternehmenseigenen Zeitarbeitsfirma "Dia Logistic" zu niedrigeren als den Diakonie-üblichen Tarifen der sogenannten Arbeitsvertragsrichtlinien angestellt - ein in der Diakonie selbst umstrittener Weg. Durch die privat-kommerzielle Konkurrenz seien Pflegesätze und Löhne massiv gedrückt worden, sagte Mencke am Mittwoch dem epd. Wenn er höhere Gehälter zahle, sei die Pleite absehbar.
EVLKA - News

Mario Nette
 

Erolena

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#15
Durch die privat-kommerzielle Konkurrenz seien Pflegesätze und Löhne massiv gedrückt worden, sagte Mencke am Mittwoch dem epd. Wenn er höhere Gehälter zahle, sei die Pleite absehbar.
Das würde ja bedeuten, dass ihr in einer Gegend wohnt, wo Altenheimplätze im Überfluss vorhanden sind.
Bei uns wird jedes Altenheim voll und überall gibt es Wartelisten, egal, ob das Heim teuer oder billig ist. Insofern bezweifle ich sehr stark, dass die Löhne durch eine Konkurrenz der Heimbetreiber gedrückt werden.

Ich halte es für unmoralisch, auf Kosten der Altenheimbewohner oder der Pflegekassen irgendeine Struktur finanziell zu sanieren (egal ob Kommune, Sozialverband, Kirche oder Privatanbieter).

Es ist für mich kein Argument, dass die Kirchgemeinde eine gute soziale Arbeit leistet.
Auch andere leisten soziale Arbeit und können/sollen dazu nicht Gewinne aus Altenheimen, Kindergärten oder sonst einer Sozialeinrichtung nutzen.
 

nordlicht22

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#17
alle Pflegebetriebe betreiben Lohndumbing. Die können gar nicht anders, da der Personalschlüssel total für den A*** ist.

Pflegeheime, Behindertenwerkstätten, Kindergarten usw. eigentlich alles was irgendwie in Richtung sozial geht. Besonders betroffen sind Kliniken, Pflegeheime und beratende Einrichtungen.

Das Problem liegt aber auch hier an den extrem großen Wasserkopf. Die obere Etage streicht Gehälter ein, die mit nichts zu rechtfertigen sind. Das wird aber nicht kontrolliert oder mal eingedämmt. Das, was die oben zu viel bekommen verlieren die, die diese Gelder eigentlich erwirtschaften. Ohne Pfleger kein Pflegeheim. Leider sind meist die Menschen, die in solchen Berufen arbeiten, sozial eingestellt und leiden unter so etwas wie Helfersyndrom. Die werden nicht einfach streiken, weil sie genau wissen das die Senioren und Kranken auf sie angewiesen sind. Das wissen auch die Oberen. Dazu kommt noch, dass viele solcher Einrichtungen der Kirche angehören oder staatlich sind. Weder bei der Kirche noch im öffentlichen Dienst ist streiken erlaubt. Wobei ich gerade irgendwo ein Urteil gelesen hatte, dass auch Kirchenmitarbeiter streiken dürfen.

Jedenfalls ist es dort nichts anderes, wie bei dem Rest der Gesellschaft. Solange unsere Politiker und Geschäftsführer und Manager ihre Gehälter selbst bestimmen dürfen wird es da keine Entspannung geben. Die Mittelbetriebe sind da noch sehr Human. Die meisten zahlen einen vernünftigen Lohn und zeigen noch Verantwortung gegenüber ihren Angestellten. Staat und Kirche hat das längst abgelegt, ebenso wie die großen Firmen.

Geht doch mal bitte in die Politik. Ich bedauer es sehr, in der Politik meist nur auf die obere Schicht zu treffen. Die wissen einfach nicht wie es unten ist und solange da Niemand ist, der ihnen das vernünftig beibringt, wollen sie das auch nicht erfahren. Wozu denn auch? Solange sich Niemand bei Ihnen beschwert, wird das als "es geht ja noch" angesehen.

Jeder kann in seiner Stadt oder Gemeinde etwas verändern. Die Sitzungen sind meist öffentlich und Jeder darf sein Anliegen vorbringen. Leichter geht es einen Antrag gleich im Amt abzugeben. Auch dort gilt - jeder Antrag muss bearbeitet werden. Mündliche Gespräche bringen dort nichts.
 

Speedport

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#19
warum werden die leute nicht fest angestellt?
Weil die Kunden den Preis dafür nicht zahlen können oder wollen.

Kunden sind wir alle (über die Sozialämter) und als Einzelkunde, wenn wir uns das leisten können.

Man kann eben nicht eine Rundumversorgung fordern und gleichzeitig Preise, als würden überwiegend Ehrenamtliche beschäftigt.
Natürlich vernichten Ehrenamtliche Arbeitsplätze aber was war denn eher da: die Henne oder das Ei?

Sprich: die ausufernden Kosten oder die Lohndrückerei?

"Geiz ist geil" wird dieser Gesellschaft jetzt um die Ohren gehauen.

Da hilft es auch nicht, wenn man dann, wenn es ans eigene Geld geht, plötzlich christliche Nächstenliebe, sprich kostenlose Betreuung einfordert (und das meistens als Nichtchrist, zu denen ich auch gehöre).

Das war nämlich alles schon vor dreißig und mehr Jahren bekannt. Jeder der heute älter als 50 ist, hatte in der Vergangenheit vielfach die Möglichkeit an den Wahlurnen die Weichen zu stellen.

Das haben sie getan und dafür zahlen wir jetzt alle. Mitgegangen, mitgehangen.
 

nordlicht22

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#20
Das Geld wäre schon da. Sicher nicht in Unmengen und um ganz auf Ehrenamtliche zu verzichten, aber zumindest um einen vernünftigen Lohn zahlen zu können.

Besorgt euch doch einfach mal den Bericht von Der Tafel e.V. und schaut euch die Zahlen an. Die könnten sehr wohl einige Arbeitslose zumindest Teilzeit einstellen.

Leider beschäftigt sich da Niemand näher mit. Ich setze die Tafel inzwischen mit der Diakonie gleich. Ausbeutung unter dem Deckmantel der Nächstenliebe.

Die Zahlen der Rücklagen und die Lohnausweisung der oberen Etagen sprechen dagegen. Ich habe leider nicht die Kenntnis, um so eine Bilanz einmal zu hinterfragen und nachzurechnen.
 

Speedport

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#21
Was ist daran noch christlich?
Ich kann viele Leute verstehen die sich vom Christlichen verabschieden.
Im Namen Jesu Christi wird hier viel Schindluder getrieben, vornweg alles was christlich im Namen hat.:icon_neutral::icon_dampf:
"Christlich" heißt für die meisten Familien in Deutschland nur noch, daß man zur Großmutter und zur Katze freundlich ist.
 

Fairina

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#22
Nordlicht, dein Engagement in allen Ehren. Der einzelne Mensch in einer Kirche/Religion - egal welcher - mag gut sein. Aber die Institution jeweils ist seit Bestehen eine perfekte Maschinerie der Unterdrückung, Versklavung, Mord und Raub. Und das bis in die Neuzeit. Sprüche wie "halt du sie dumm, ich halt sie arm" oder "arbeiten für einen Gotteslohn" kommen nicht von ungefähr. Wenn ich Gutes tun will oder mit einem Wesen sprechen will, das mit Sicherheit da ist, dann brauche ich das irdische Flottengeschwader nicht. Der Kirche - egal welcher - als Institution ist bekannt, was ihre sozialen Ableger machen. Genauso wie sie über Kindesmißbrauch, Verhältnisse und uneheleiche Kinder in der katholischen Kirche, Ausbeutung der Missionarsfamilien in der evangelischen Kirche, Kindesmord, Rassenwahn, usw. usf. wissen. In den jeweiligen anderen Sekten ist es doch nicht anders. Da werden Frauen zur Ordnung gerufen weil sie nicht jedes Jahr ein Kind bekommen als wenn sie Zuchtsäue wären. Oder wie schaut es im Islam aus? Frauenmord wie jetzt gerade bei einer 14jährigen wieder geschehen. Oder die Mädchenbeschneidungen? Auch die Juden kommen nicht ungestraft davon, die sind um kein Deut besser als andere Kirchen/Religionen. Oder auch bei den Buddhisten? Auch die sind nicht rein und haben ihre schwarzen Flecken. Und das war auch seit Bestehen so. Religion gebiert Hass, Mord, Unterdrückung, Versklavung, Dummheit.
 

Virginie

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#23
"Christlich" heißt für die meisten Familien in Deutschland nur noch, daß man zur Großmutter und zur Katze freundlich ist.
Das hieß auch früher nichts anderes. Allein die zehn Gebote der Bibel sind schon nicht mit der menschlichen Natur vereinbar... ist doch klar, dass da geheuchelt und gelogen werden muss, um vor sich selbst und anderen gut da zu stehen :icon_rolleyes:

ich hab aber eine durchaus sehr positive ERfahrung mit einem Diakonie-Krankenhaus gemacht. War damals leichtsinnigerweise nicht krankenversichert und hatte gerade da sehr dummerweise einen Unfall.
Alles in allem hab ich für eine stundenlange und komplizierte OP und einen 14tägigen KH-Aufenthalt gerade mal etwas über 2000,-- Euro bezahlt. Damit waren wahrscheinlich gerade mal die Aufenthaltskosten gedeckt. Besprochen wurde das nie mit mir, die haben das von sich aus so geregelt (obwohl ich damals das Geld zum Zahlen sogar noch hatte).
 

nordlicht22

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#24
Nordlicht, dein Engagement in allen Ehren. Der einzelne Mensch in einer Kirche/Religion - egal welcher - mag gut sein. Aber die Institution jeweils ist seit Bestehen eine perfekte Maschinerie der Unterdrückung, Versklavung, Mord und Raub. Und das bis in die Neuzeit. Sprüche wie "halt du sie dumm, ich halt sie arm" oder "arbeiten für einen Gotteslohn" kommen nicht von ungefähr. Wenn ich Gutes tun will oder mit einem Wesen sprechen will, das mit Sicherheit da ist, dann brauche ich das irdische Flottengeschwader nicht. Der Kirche - egal welcher - als Institution ist bekannt, was ihre sozialen Ableger machen. Genauso wie sie über Kindesmißbrauch, Verhältnisse und uneheleiche Kinder in der katholischen Kirche, Ausbeutung der Missionarsfamilien in der evangelischen Kirche, Kindesmord, Rassenwahn, usw. usf. wissen. In den jeweiligen anderen Sekten ist es doch nicht anders. Da werden Frauen zur Ordnung gerufen weil sie nicht jedes Jahr ein Kind bekommen als wenn sie Zuchtsäue wären. Oder wie schaut es im Islam aus? Frauenmord wie jetzt gerade bei einer 14jährigen wieder geschehen. Oder die Mädchenbeschneidungen? Auch die Juden kommen nicht ungestraft davon, die sind um kein Deut besser als andere Kirchen/Religionen. Oder auch bei den Buddhisten? Auch die sind nicht rein und haben ihre schwarzen Flecken. Und das war auch seit Bestehen so. Religion gebiert Hass, Mord, Unterdrückung, Versklavung, Dummheit.

Ich verteidige keineswegs die Diakonie oder die Kirche als solches.

Was mir wichtig ist und das sollte halt bedacht werden:

Was die da oben machen, hat NICHTS mit der Arbeit der kleinen Dorfpfaffen zu tun oder mit der Schwester, die aus ihrem Glauben heraus sich für ihre Mitmenschen aufopfert.

Das sollte halt getrennt werden. Nur weil die Oberen einen Dachschaden habe und Nickelsüchtig sind, darf es nicht sein, das die Menschen, welche aus Überzeugung helfen wollen, verurteilt und bestraft werden.
 

Speedport

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#25
..............................................Oder die Mädchenbeschneidungen? ...........................................
Ich stimme Dir in vielen zu, aber Mädchenbeschneidungen dem Islam anzulasten ist falsch und mehr als leichtfertig.

Das ist eine traditionelle Unart, übrigens auch in nichtislamischen Ländern.
 

Fairina

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#26
Das trifft nicht nur die Oberen sondern auch den kleinen Dorfpfaffen. Ich kann dir da Geschichten erzählen und guck mal wo die Kidner mißbraucht wurden. Das war meistens in den kleinen Einheiten. Außerdem schrieb ich ja, der einzelne Mensch. Ich hab übrigens noch keinen solchen kennen gelernt der wirklich und aufrichtig war und das auch lebte und in einer solchen Vereinigung war.
 

Fairina

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#27
Speedport, ich hab das nicht dem Islam angelastet sondern einer angeblichen Naturreligion. Und daher kommt diese Geschichte. Frauen müssen rein sein und diese Sache kommt aus der Religion. auch wenn es nicht Christentum, Islam, Jüdisch oder hinduistisch oder buddhistisch ist. JEDE Religion/Kirche hat sich dieses Dogma auf die Fahnen geschrieben.
 

nordlicht22

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#28
Das trifft nicht nur die Oberen sondern auch den kleinen Dorfpfaffen. Ich kann dir da Geschichten erzählen und guck mal wo die Kidner mißbraucht wurden. Das war meistens in den kleinen Einheiten. Außerdem schrieb ich ja, der einzelne Mensch. Ich hab übrigens noch keinen solchen kennen gelernt der wirklich und aufrichtig war und das auch lebte und in einer solchen Vereinigung war.
wurdest Du missbraucht?
Halt einfach den Mund zu Themen, die Du nicht verstehst. Du hast keinen blassen Schimmer davon, was dort passiert ist, welche Folgen das hat und wer Täter ist.

Unglaublich so etwas :icon_kotz:
 

Fairina

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#29
du, ich hab genug mit der Kirche zu tun gehabt. Meine Familie ist aufs Engste mit der Kirche (rk) verbunden. Ich wurde nicht mißbraucht, aber ich war Schülerin in einem Lyzeum das von einem Kloster geleitet wurde und hab da Einiges erlebt. Ich hab so einen Pfaffen aus der evangelischen Seite kennen gelernt, da überkommt mich noch immer das Kotzen wenn ich an seine salbungsvollen und versteckten Reden denke. Mein Exmann stammt aus einer Familie, die früher Missionare waren in Afrika. Ich denke, ich habe genügend Einblicke. Ich muss mir also nicht den Mund von dir verbieten lassen. Das Recht gestehe ich dir nicht zu.
 

Mario Nette

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#31
Eine noch weitere Ausweitung würde mich auch nicht überraschen.

Ruppiner DRK-Chef für Mindestlohn

04.02.11 | Kr. Ostprign.-Rup.

Ostprignitz-Ruppin - Der Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes, Ronny Sattelmair, spricht sich für einen Mindestlohn aus, dem alle Anbieter von sozialen Fahrdiensten unterliegen sollen. Von Tilman Trebs
Deutsches Rotes Kreuz: Berichte über Lohndumping beim Senftenberger Kreisverband - Kreis Ostprignitz-Ruppin - Landkreis Ostprignitz-Ruppin - Lokales - Die-Mark-Online

Mario Nette
 

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#32

Fairina

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#33
Silvia, ja die gehören auch dazu. war auch immer schon so. Denk mal an die Spendenaktionsskandale zurück und an die Blutskandale und an die Aidsskandale.
 
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