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Aus Reha arbeitsfähig entlassen, fühl mich aber nicht so

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Versatile

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Hallööchen,

ich bin nun am Ende meiner Rehamaßnahme und bekam heute die Info, daß ich als arbeitsfähig entlassen werde.

Ich war bis zum Reha-Antritt seit 12 Monaten AU und mein gesundheitlicher Zustand hat sich hier nicht verbessert.
Allerdings habe ich mich hier zu einem Antrag auf berufliche Reha überreden lassen und bereits in der Klinik bei einer Dame der Rentenversicherung, die hier regelmäßig aufschlägt, einen Antrag darauf gestellt. Vielleicht ist man deshalb davon ausgegangen, daß ich wieder einsatzbereit bin, weil ich damit quasi meine Arbeitsfähigkeit dokumentiert habe?
:confused:

Da ich Ende 2008 auch meinen Job verlor darf ich also umgehend nach meiner Ankunft daheim zum Arbeitsamt tingeln.
Nun bekomme ich statt Krankengeld erstmal Arbeitslosengeld 1, denn der Entscheid über die berufliche Rehamaßnahme kann durchaus 2-3 Monate dauern.
Erst wenn ich diese Maßnahme genehmigt bekomme, erhalte ich von der RV Überbrückungsgeld statt ALG.

Ich fühl mich ziemlich überrumpelt und weiß nun nicht, was werden soll. Beim Arbeitsamt werde ich ja angeben, daß dieser Antrag läuft - nötigen die mich trotzdem, mich zu bewerben und ggf. einen Job anzunehmen?
Im Moment sehe ich mich dem allen nicht gewachsen und hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, daß die mich hier so unvorbereitet sofort ins kalte Wasser werfen, zumal ich ja immer noch die gleichen Probleme habe, wegen denen ich hergekommen bin.

Bin irgendwie ziemlich down im Moment .... hat jemand schon mal so etwas erlebt?
Was ist, wenn ich mich trotzdem wieder krank schreiben ließe?
Würde dann das Krankengeld dem ALG angepasst?

Liebe Grüße
Versatile
 

Muzel

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Die werden dich wohl weniger zu irgendwelche Bewerbungen auffordern, man wird dich allerdings dauernd auffordern den Verfahrensstand bekannt zu geben.
 

alvis123

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Hi,
wenn Du als "gesund" entlassen wirst, musst Du Dich unbedingt sofort nach der Reha bei der Arbeitsagentur vorstellen.
Du bekommst von der Reha einen vorläufigen Arztbericht mit, den Du da vorlegen kannst.
Schwätz halt mit Deinem "Fallmanager". Vielleicht ist ja auch die Entlassung noch angreifbar. Auf jeden Fall wirst Du dort kompetent beraten. Wenn Dir was komisch vorkommt, kannste Dich ja nochmal melden.
MfG
 

Muzel

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Aus datenschutzrechtlichen Gründen braucht man einer SB keine Krankenunterlagen zu geben. Ich würde in jedem Fall eine Kopie mit Schwärzungen anfertigen.
 

Versatile

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Danke euch für eure Antworten. Die Entlassung anfechten geht nicht mehr, hatte damals schon Kündigungsschutzklage eingereicht und mich auf Abfindung einigen können mit Arbeitgeber.

Ich find's halt so ungeheuerlich und willkürlich, einfach zu entscheiden, daß ich arbeitsfähig bin. Habe dauernd gesagt, daß es mir noch immer schlecht geht und ich Schmerzen und andere Probleme habe.
Wenn ich damit arbeitsfähig bin, dann hätte ich ja die ganzen letzten 13 Monate auch arbeiten können. :icon_dampf:

Wenn ich nun nächste Woche statt zum Arbeitsamt zum Doc ginge und er mich weiter AU schreiben würde, dann gäb's sicher Probleme mit der Krankenkasse weil die ja auch den Bericht bekommen daß ich arbeitsfähig sei, dann ging die Rennerei und der Ärger los, und für das alles hab ich einfach nicht die Kraft.

Wünsche mir sehr, wieder fit zu werden und den ganzen Sch*** und diese Abhängigkeit von Ärzten und Behörden endlich vom Hals zu haben. :icon_frown:
 

Muzel

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Versatile, du musst mit deinem HA über den Reha-Abschlussbericht sprechen und ihm sagen, wie du dich fühlst.
 
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