Aus Fristloser Kündigung - Ordentliche Gekündigt

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Startbeitrag
Mitglied seit
18 März 2019
Beiträge
2
Bewertungen
0
Halli Hallo Community,

ich bin seit eben Registriert, da ich ein paar Fragen habe und diese im Netz nicht finde (evtl formuliere ich es auch Falsch) :p

Ich bin im Oktober 2018 fristlos gekündigt worden, habe hierzu auch bereits am selben Tag nach Erhalt der Kündigung eine Kündigungsschutzklage erhoben über einen Rechtsanwalt (Arbeitsrecht).
Diese Kündigung war willkürlich, da ich mehrfach über Misstände seitens Abläufe und nicht eingehaltenen Vorschriften bei der Abteilungsleitung war.
Wohl zu oft wegen etwas Beschwert, aber mein Leben ist mir nun mal Wichtig und wenn die Gesundheit daran leidet, muss man eben den Mund aufmachen.

Nun ja weiter zum Hauptthema:
Da ich wie oben bereits beschrieben habe, im Oktober '18 meine fristlose Kündigung erhalten habe, habe ich mich Online direkt Arbeitslos/suchend gemeldet (Arbeitsagentur hatte zu der Uhrzeit bereits geschlossen) bin jedoch am nächsten Tag trotzdem Persönlich nochmals Vorstellig geworden bei der Arbeitsagentur (Sachbearbeiterin meinte nur "Vorbildlich")
Die Sachbearbeiterin meinte dann nur, da es eine Fristlose Kündigung sei, gibt es eine Sperrzeit von 3 Monaten.
Ich sagte der Mitarbeitern der Arbeitsagentur, das ich Kündigungsschutzklage erhoben habe - Sie wiederum meinte nur, das würde erstmal nichts daran ändern.

Danach ging die Rennerei los... Ex Arbeitgeber Zahlte Restlichen Lohn nicht mehr ....
Direkt zum Jobcenter, beim Jobcenter wurde ich über Wochen vom einen zum anderen Geschickt ohne nennenswerten Erfolg, zu diesem Zeitpunkt war es schon fast Anfang November und weiterhin kein Geld zur Verfügung..
Anträge alle Ausgefüllt und abstempeln gelassen vom Jobcenter & als Kopie zum Anwalt geschickt.
Jobcenter meinte dann Ende November das ich keine Unterlagen eingereicht hätte (Obwohl Sie alle gestempelt hatten)
In meinen Augen Arbeiten dort so oder so nur Inkompetente Mitarbeiter, aber das ist ein anderes Thema!

Nun ja, mir wurde es dann endgültig zu Blöd und ich bin vor der Sozialgericht gegangen (Man muss bedenken, ich hatte weder Geld für Miete noch für Lebenshaltungskosten)
Nachdem mir das Gericht mitteilte, ich solle NOCHMALS alle Unterlagen einreichen, tat ich dies dann einfach ein zweites mal.... Ich war zu diesem Zeitpunkt sehr genervt!
Wieder Tagelang kein Geld erhalten.
Dann Mitte Dezember hat sich das Gericht mit eingeschaltet und mit dem Jobcenter wohl Kommuniziert, sodass ich Ende Dezember 2018 ALG2 erhalten habe... Langer Weg bis dahin...

Weiter geht’s:

Januar und Februar liefen dann einwandfrei, März 2019 dann erneut keine Zahlungen mehr...
Ich müsste einen Weiterbewilligungsantrag Stellen o_O
Allerdings habe ich diesen Vorsorglich bereits im Januar 2019 gestellt, und auch hier sind dann Urplötzlich sämtliche Unterlagen Verschwunden trotz Eingangsstempel? Wie geht das?
Dann habe ich also im März einen erneuten Antrag auf Aufstockung durch ALG2 eine Weiterbewilligung gestellt.
Seit Januar erhalte ich ALG1, bekomme zusätzlich hierzu aber durch ALG2 eine Aufstockung, würde sonst hinten und vorne nicht reichen.

Jetzt kommt der Knackpunkt:

Das Jobcenter fordert jetzt von mir für die Monate: Oktober, November, Dezember Gelder...
Allerdings habe ich weder seitens des Jobcenters noch der Arbeitsagentur für die Monate Oktober,November & anteilig Dezember irgendwelche Unterstützung erhalten..
Meine Lebenskosten habe ich durch Verkauf von Wohnungseinrichtung und dergleichen bestreitet - Die Miete habe ich durch eine Gute Freundin bestreiten können, wo ich derweil noch Schulden im 3 Stelligen bereich habe.
Für mich ist das alles nicht ganz zu Verstehen.
Ich bekomme demnächst, da wir es Außergerichtlich klären konnten noch für die Monate Oktober,November,Dezember Lohn ausbezahlt.

Im Endeffekt muss ich weder dem Jobcenter noch der Arbeitsagentur etc für Oktober und November irgendwas bezahlen, soweit ich weiß auch nicht für Dezember da ALG2 doch im Voraus bezahlt wird?

Sorry wenn alles so durcheinander Geschrieben ist, ich versteh einfach nur Bahnhof!

Beim Jobcenter habe ich bereits vorgesprochen, und sagte denen das ich für Oktober,November und Dezember nichts bezahlen werde, da ich keinerlei Unterstützung erhalten habe.
Eine Wirkliche Hilfe ist das Jobcenter jedoch nicht.

Aber ein gutes hat es, ich habe in 2 Wochen wieder Feste Arbeit *Freu*
 

vidar

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
27 Januar 2014
Beiträge
2.773
Bewertungen
4.395
Moin @DerAhnungloseFragesteller, und :welcome:

.... habe ich mich Online direkt Arbeitslos/suchend gemeldet / bin jedoch am nächsten Tag trotzdem Persönlich nochmals Vorstellig geworden bei der Arbeitsagentur
Hast du nach der Kündigung einen Anspruch auf das ALG-1 gehabt?
... sodass ich Ende Dezember 2018 ALG2 erhalten habe...
Für welchen Zeitraum wurde dir das ALG-2 schriftlich bestätigt?
Gibt es überhaupt schriftliche Leistungs- oder Ablehnungsbescheide?
Das Jobcenter fordert jetzt von mir für die Monate: Oktober, November, Dezember Gelder... Allerdings habe ich weder seitens des Jobcenters noch der Arbeitsagentur für die Monate Oktober,November & anteilig Dezember irgendwelche Unterstützung erhalten..
Diese Aussage steht im Widerspruch zu deiner obigen Aussage
Was ist denn nun genau deine Frage?
Aber ein gutes hat es, ich habe in 2 Wochen wieder Feste Arbeit *Freu*
Toi, Toi und viel Erfolg!
 
Startbeitrag
Mitglied seit
18 März 2019
Beiträge
2
Bewertungen
0
ast du nach der Kündigung einen Anspruch auf das ALG-1 gehabt?

Wäre die fristlose Kündigung nicht gewesen, dann klares "JA"


Für welchen Zeitraum wurde dir das ALG-2 schriftlich bestätigt?
Gibt es überhaupt schriftliche Leistungs- oder Ablehnungsbescheide?

Für Januar 2019 bis Juli 2019


Diese Aussage steht im Widerspruch zu deiner obigen Aussage
Was ist denn nun genau deine Frage?

Ich sag ja im Frage Stellen und genau das Fragen was ich meine, bin ich eine Niete :p
Sorry.
Ich versuche es nochmal:

ALG 2 habe ich erst Ende Dezmeber 2018 erhalten, welches für Januar 2019 gedacht war, im Januar habe ich aber bereits einen Teil ALG1 erhalten, etwas mehr wie 100€ wohl durch die Sperre die bis zu einem bestimmten Datum im Januar 2019 war.
Die Eigentliche Frage ist jetzt, wieso muss ich dem Jobcenter für die Monate, Oktober, November und Dezember Gelder zurückerstatten, wenn ich doch gar keine Leistung erhalten habe für die Monate? Ist das ein Fehler bei denen oder bin ich jetzt salopp gesagt, zu Blöd um da etwas zu verstehen? o_O


Toi, Toi und viel Erfolg!

Vielen Dank :)
 

vidar

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
27 Januar 2014
Beiträge
2.773
Bewertungen
4.395
Ich sag ja im Frage Stellen und genau das Fragen was ich meine, bin ich eine Niete :p
Kein Problem! Dafür gibts es nun manchmal auch die Nachfragen;)
ALG 2 habe ich erst Ende Dezmeber 2018 erhalten, welches für Januar 2019 gedacht war,
Dafür müstest du ja denn auch für den entsprechenden Zeitraum einen Bewilligungsbescheid erhalten haben.
im Januar habe ich aber bereits einen Teil ALG1 erhalten, etwas mehr wie 100€ wohl durch die Sperre die bis zu einem bestimmten Datum im Januar 2019 war.
Hierüber müsste dir dann auch ein Änderungsbescheid zugegangen sein in dem die Verrechnung des ALG-2 mit dem ALG-1 aufgeführt worden ist.
Die Eigentliche Frage ist jetzt, wieso muss ich dem Jobcenter für die Monate, Oktober, November und Dezember Gelder zurückerstatten, wenn ich doch gar keine Leistung erhalten habe für die Monate? Ist das ein Fehler bei denen oder bin ich jetzt salopp gesagt, zu Blöd um da etwas zu verstehen?
Sofern dir definitiv keine Leistungsbewilligungsbescheide für die Monate Oktober, November und Dezember vorliegen sollten, und du somit auch keinen Geldtransfer erhalten hast, reiche einen schriftlichen Widerspruch gegen die Rückforderung ein. Wichtig ist hier, dass du den Schriftsatz nachweislich einreichst.

Informationen gibt es u.a. hier: https://www.elo-forum.org/threads/leitfaden.188238/#post-2241999
.
 

avalanche

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
13 September 2015
Beiträge
574
Bewertungen
348
Moin, @DerAhnungloseFragesteller und willkommen,

im Septemer 2018 hatte ich auch meine fristlose, hilfsweise ordentliche Kündigung von meiner ZAF bekommen, kann also deine Probleme hier sehr gut nachvollziehen.


Die Sachbearbeiterin meinte dann nur, da es eine Fristlose Kündigung sei, gibt es eine Sperrzeit von 3 Monaten.
Ich sagte der Mitarbeitern der Arbeitsagentur, das ich Kündigungsschutzklage erhoben habe - Sie wiederum meinte nur, das würde erstmal nichts daran ändern.
War bei mir genauso. Die AfA vor Ort musste erst die Leitungsabteilung in FL fragen, diese erst die Regionaldirektion in KI und von da gab es dann nach 14 Tagen einen Anhörbogen
für die ZAF mit 4 Wochenfrist zur Beantwortung.

Ich bekomme demnächst, da wir es Außergerichtlich klären konnten noch für die Monate Oktober,November,Dezember Lohn ausbezahlt.
Einen Vergleich mit dem Arbeitgeber lässt sich der mündige LAN grundsätzlich arbeitsgerichtlich protokollieren. Damit erwirkt der Kläger dann auch seinen Vollstreckungstitel (wenn der Arbeitgeber keinen Einspruch gegen den Vergleich einlegt)
und kann auch vollstrecken. Wenn dein Arbeitsvertrag per 31.12. geendet hat, dann wäre das Arbeitsverhältnis auch bis dahin vollständig abzurechnen und zu vergüten gewesen.


ALG 2 habe ich erst Ende Dezmeber 2018 erhalten, welches für Januar 2019 gedacht war,
Im Alg 2 zählt der tatsächliche Zufluss, fürchte ich.

im Januar habe ich aber bereits einen Teil ALG1 erhalten, etwas mehr wie 100€ wohl durch die Sperre die bis zu einem bestimmten Datum im Januar 2019 war.
Wenn dein Arbeitgeber keine Rechte mehr herleitet aus seiner zunächst fristlos ausgesprochenen Kündigung, wäre eine Sperre nicht mehr rechtmäßig gewesen.
Vermutlich wurde hier aber erst einmal gesperrt, wogegen du hättest innerhalb von vier Wochen in den Widerspruch gehen müssen.
Wird diese Frist versäumt, wird der Bescheid rechtskräftig unabhängig vom tatsächlichen Sachstand, leider.

Die Eigentliche Frage ist jetzt, wieso muss ich dem Jobcenter für die Monate, Oktober, November und Dezember Gelder zurückerstatten, wenn ich doch gar keine Leistung erhalten habe für die Monate?
Ist das ein Fehler bei denen oder bin ich jetzt salopp gesagt, zu Blöd um da etwas zu verstehen?
Aus meiner Sicht ist das ein Bescheid von denen, der eben rechtskräftig wird, wenn keine Rechtsmittel dagegen eingelegt werden.
Deine fristlose Kündigung wäre auch rechtskräftig geworden, wenn du keine KSchKl dagegen erhoben hättest.

Ich an deiner Stelle würde gegen diesen Bescheid in den Widerspruch gehen und Akteneinsicht beantragen.


LG ave
 
G

Gelöschtes Mitglied 54151

Gast
Wenn dein Arbeitgeber keine Rechte mehr herleitet aus seiner zunächst fristlos ausgesprochenen Kündigung, wäre eine Sperre nicht mehr rechtmäßig gewesen.
Vermutlich wurde hier aber erst einmal gesperrt, wogegen du hättest innerhalb von vier Wochen in den Widerspruch gehen müssen.
Wird diese Frist versäumt, wird der Bescheid rechtskräftig unabhängig vom tatsächlichen Sachstand, leider.
In dem Fall sollte ein Überprüfungsantrag gestellt werden.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten