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Aus Arbeitslosen werden Assistenten

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Kaleika

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#1
Aus Arbeitslosen werden Assistenten
Von Tina Groll
Bremen. In einem Pilotprojekt sind 26 Arbeitslose zu "Betreuungsassistenten in Pflegeheimen" umgeschult wurden. Die 24 Frauen und zwei Männer im Alter zwischen 20 und über 60 Jahren erhielten für diese Qualifizierungsmaßnahme gestern ein Zertifikat von Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter (SPD) - und die meisten von ihnen bekamen nach der Fortbildung auch eine Beschäftigung in Teilzeit.

(...)

WESER KURIER online
(Link funzt nur am Erscheinungstag)
 
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#3
"Es geht um ein ergänzendes Angebot, nicht um Billigkräfte für die Pflege. Betreuungsassistenz ist ein neuer Berufszweig", erklärt Angela Dühring, Leiterin des Kompetenzzentrums der Bremer Heimstiftung. "Für viele Arbeitslose ist der Einsatz in einem Pflegeheim die Möglichkeit des Wiedereinstiegs in den alten Beruf - oder in einen neuen Beruf mit Zukunft." So seien einige Teilnehmer schon in der Nachbarschaftshilfe tätig gewesen oder suchten nach der Familienphase einen Wiedereinstieg in den Job. Andere seien bereits ausgebildete Altenpflegerinnen, die ihrer Arbeit aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr nachgehen konnten. Wichtig sei nun, klar abzugrenzen, welche Tätigkeiten die Betreuungsassistenten übernehmen sollen: Malen, Basteln, Singen und Vorlesen gehören dazu, Pflegeleistungen jedoch nicht
"Dienstleitungen" werden besonders im Pflegebereich nicht gut entlohnt.

Was sollen die dort denn verdienen?

zu finden unter Bremen - Stadtnachrichten, weiter unten.
 

Kaleika

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#4
Ehm ja wie toll. Aber leben kann man von Teilzeit Gehalt sicherlich nicht.
Das vermute ich auch, obwohl dies ja bestritten wird, vielleicht bewusst keine konkreten Zahlen genannt.

(...) "Es geht um ein ergänzendes Angebot, nicht um Billigkräfte für die Pflege. Betreuungsassistenz ist ein neuer Berufszweig", erklärt Angela Dühring, Leiterin des Kompetenzzentrums der Bremer Heimstiftung. "Für viele Arbeitslose ist der Einsatz in einem Pflegeheim die Möglichkeit des Wiedereinstiegs in den alten Beruf - oder in einen neuen Beruf mit Zukunft." So seien einige Teilnehmer schon in der Nachbarschaftshilfe tätig gewesen oder suchten nach der Familienphase einen Wiedereinstieg in den Job. Andere seien bereits ausgebildete Altenpflegerinnen, die ihrer Arbeit aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr nachgehen konnten. Wichtig sei nun, klar abzugrenzen, welche Tätigkeiten die Betreuungsassistenten übernehmen sollen: Malen, Basteln, Singen und Vorlesen gehören dazu, Pflegeleistungen jedoch nicht. (...)
Kaleika
 
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#5
So siehts aus. Alles Augenwischerrei. Otto-Normal-Bürger sieht das aber nicht und denkt sich toll:icon_neutral:
 

Kaleika

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#7
den Bericht finde ich nicht

aber ich habe was intererssantes gefunden:

ich will mit r++++ nach haugesund in norwegen fliegen
Das ist ja doof.
Bei mir funktioniert es ganz normal, habe es gerade überprüft!

Kaleika
 

ela1953

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#8
bei mir kommt nur die Startseite der Zeitung - werde dann mal bisschen rumklicken, vielleicht finde ich es ja


hab ihn schon - steht auf der Seite von Bremen - und dann Stadtnotizen
 
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#9
bei mir kommt nur die Startseite der Zeitung - werde dann mal bisschen rumklicken, vielleicht finde ich es ja


hab ihn schon - steht auf der Seite von Bremen - und dann Stadtnotizen

geh mal bei der Startseite auf Bremen und danach auf Stadtnachrichten, weiter unten findest Du dann den Artikel bei " Weitere Schlagzeilen"
 

Helga Ulla

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#11
Ja klar doch, nach dem ausmerkeln der Menschen hier, die Betreuungsassistenten, brauchen diese dann selbst Hilfe von den zu Betreuenden.

Denn eines wird uns wohl klar sein, das diese Leute nicht die Tätigkeiten NUR ausführen, worin sie ausgebildet worden sind.
Zwangsläufig wird man versuchen, hier sie in den normalen Betriebsablauf einzugliedern.
Weil es wieder billige Arbeitskräfte sind, wird nicht mehr nachgefragt werden, was sie erledigen müssen.

Denn es ist schon verwerflich, das man hier in einem Schnellkurs erlernte an Kranken und Hilfebedürftigen ausprobieren darf.
 

Zita

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#12
Betreuungsassistenten verdienen ein "Schweinegeld". Für 3 Schichten, einschl. Nachtschicht und Wochenenddienst, Feiertagdienst gibt es an die knapp 1000 Euro netto.

Dafür erhält aber jeder, der lange genug gearbeitet hat, Arbeitslosengeld, das mit ca. 30 Euro über dem Hartz4 Satz liegt.

Das ist ein guter Grund Mindestlohn zu fordern!
 

Hotti

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#13
Meine Frau wird auch an einen Lehrgang teinehmen, und bekommt dann im Pflegeheim einen Halbtagsjob. Der STD-Lohn liegt bei ca.9,50 Euro. Wir sind froh, dass wir dieses Angebot bekamen. Es ist nicht viel, aber so kommen wir ab August mit meiner halben Rente aus Hartz raus. Wenn ich dann auch noch zusätzlich einen ähnlich bezahlten Job bekommen würde, dann würde ich Luftsprünge machen. Dann könnten wir wieder leben. Nur wird es sehr hart für meine Frau werden, der Kurs geht über 200 Std. Morgens Schulbank, nachmittags arbeiten. Aber das werden wir gemeinsam packen. Meine Frau nennt sich dann "Altersmanagerin für Betreuung". Das ist ein erweiterter Kurs. Sie muss am Ende des Lehrgangs eine Prüfung ablegen.


Edit: Ich muss sagen, hier gehört meine Frau wirklich zu den Wenigen, die durch einen 1 Eur Job provitiert haben. Sie hat nach den 1Euro-Job befristete Minijobs(zwei mal für ein Jahr) in der Wäscherei bekommen, und bekommt nun einen halben sozialverträglichen Job. Vieleicht wird aus den halben Job ja mal ein ganzer.
 
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